.at-Branchenbücher im SEO Vergleich: FirmenABC.at


.at Branchenbücher im VergleichDieser Beitrag gehört zu der Serie österreichische Online-Branchenbücher im (SEO) Vergleich. Weitere Postings:
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firmenabclogoBetreiber des FirmenABC sind auch in Deutschland tätig, dort in Kooperation mit Radio Gong und Schwerpunkt auf die Empfehlung von Handwerksbetrieben – also ein klassisches B2C Portal. Die wenigsten Privatpersonen benötigen die Dienste eines Online-Marketing-Beraters, also scheint das Firmen-ABC nicht das optimale Branchenbuch für mich zu sein: aber es geht in diesem Test ja in erster Linie um die SEO-Eignung – können Unternehmen also hier einen Backlink abstauben? Weiterlesen

Blogvorstellung: Twitter-Log.de

twitter-logSeite berichtet über aktuelle Zusatzservices rund um den beliebtesten aller Microblogging-Anbieter (aktuell z.B. Tweetparty und Summize), aber auch über diverse Kuriositäten, aktuelle Trends und technische Probleme der perma-überlasteten Infrastruktur. Kurz gesagt: es gibt viel zu berichten und jeder Fan des 140-Zeichen Kults sollte die Seite in seinen RSS-Reader aufnehmen. Ich hab mit Metty ein kurzes ICQ-Interview zu seiner neuen Seite geführt:

datenschmutz: In den letzten Monaten hat Twitter auch im deutschsprachigen Raum einen enormen Popularitätsschub erlebt. Warum sind deiner Meinung Micro-Formate so populär?

Metty: Warum das im Allgemeinen so populär geworden ist kann ich nicht beantworten, ich kann nur für mich sprechen. Twitter habe ich vor ca. einem Jahr erstmals getestet aber ich bin absolut nicht damit warm geworden. Mittlerweile hat sich das geändert, second chance, und ich bin zum Fanboy geworden. Wirklich sinnlos ist es nicht, aber den Sinn kann man nicht erklären. Die Aktuelle Stunde hat es mal auf den Punkt gebracht, muss es einen Sinn ergeben solange Leute daran Spaß haben?
Es ist die Schnittmenge aus kurzem Mitteilungsbedürfnis, Voyeurismus, Interesse an neuen Trends, oder einfach nur der daily-hippe heiße Scheiß. In Summe eine Mischung aus IRC, Newsreader und Messenger.

?: Warum hast du das Twitter-Log begonnen? Liegt der Schwerpunkt eher auf technischen oder inhaltlichen Aspekten?

!: Mir ist aufgefallen das viele in ihren Blogs vermehrt nur noch über Twitter schreiben oder die Blogposts fast ausschließlich aus den gesammelten Tweets bestehen. Auch bei mir waren Ansätze erkennbar, da ich das jedoch nicht wollte musste ein eigenes Blog dafür her. Twitter biete einfach zu oft zu Interessantes das es einfach im Byte-Nirwana verschwindet.
Ich versuche auf Twitter-Log die Trends der Twittosphäre zu erfassen, wobei mein Augenmerk eher auf dem inhaltlichen als auf dem technischen Aspekt liegt. Klar, technisches gibt es auch, z.B. Tools rund um Twitter, aber dann doch eher vom Nutzen betrachtet als auf die technische Realisation.

?: Wer sollte das Twitter-Log lesen?

!: Jeder ;-) Naja Jeder mit einem Herz für Twitter und den Fail-Whale!

.at-Branchenbücher Vergleich: Yellowmap.at


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yellowmaplogoDer dritte Teilnehmer am großen datenschmutz-Branchenbuch SEO-Marathon hört auf den englischen Namen Yellowmap.at. YM bietet zwar einen kostenlosen Eintrag ins Verzeichnis an, will aber in erster Linie seine Premium-Produkte an den werbenden Mann oder die Frau bringen – mit Bild um EUR 9,90 und ohne für EUR 3,90 pro Monat. Ich habe mir allerdings lediglich die Features des Produkts “WerbeEintrag Free” angesehen; sogar dessen Beschreibungstext suggeriert ein Upgrade: Weiterlesen

tweetparty: Rudeltwittern leicht gemacht

tweetpartyTwitter verfügt zwar über die Follow-/Unfollow-Funktion, bei einer großen Anzahl von “Froinden” vermisst man schnell eine zusätzliche Gruppenfunktionalität, um beispielsweise allen Followers, die Otto heißen, gleichzeitig zum Namenstag zu gratulieren. Dazu loggt man sich mit dem eigenen Twitter-Konto ein, worauf die Applikation die Freundesliste synchronisiert.

Anschließend kann man neue Gruppen anlegen und mit dem Link “Manage” bequem via drag-and-drop neue Members einfügen. Sobald man den Twitter-User tweetparty zu den eigenen Freuden hinzugefügt hat, lässt sich die Gruppenfunktionalität ganz simpel direkt aus Twitter bzw. Clients wie twhirl heraus nutzen:

How do you send a message to a group?
In order to send a group a message send a direct message to your friend tweetparty on twitter with what you would like the message to say. For example:

#roommates Rent cheques are due in a few days.

This will send the message Rent cheques are due in a few days to all members of the group roommates. Make sure put the # before the group name.

tweetparty verwendet also das Tagging System und leitet die Messages über die eigenen Server um: daraus resultiert, wie die FAQ erwähnt, möglicherweise eine verspätete Zustellung, da Twitter bekanntlich regelmäßig Uptime-Probleme hat und nicht umsonst auf den Kosenamen Failwhale hört.

Wer sich nicht mehr an die angelegten Gruppen erinnert, kann jederzeit ein Direct-Message folgenden Inhalts abschicken und erhält dann eine Liste seiner Gruppen:

d tweetparty #getgroups

Communities sind ja bekanntlich Stämme, und Twitter-User zerfallen schnell mal in einzelne Tribes: Heavy User werden sich daher gewiss über die neue Funktion freuen. Es gibt zwar Alternativen, die ebenfalls private Gruppen implementieren, tweetparty gefällt vor allem aufgrund der simplen Bedienung und der gut gelösten Integration. Was mich allerdings verwundert: das Back-follow erfolgt nicht automatisch… man muss sich also ein wenig gedulden, bis man die Zusatzfunktionen nutzen kann.

Xsara – aus dem Tagebuch einer SEO-Hündin

Mit ausreichend Belohnungen kulinarischer Natur (wobei unsere Meinungen über “wohlriechendes” Essen recht weit auseinandergehen) kann man klugen Hunden so gut wie alles beibringen. Xsara erledigt die ganzen Social Bookmarking Eintragungen mittlerweile weitgehend selbständig. Aber als sie heute morgen meine beiden knol-Beiträger über SMO Basics und das Moderieren von Blogs gelesen hat, begann sie plöztlich noch aufgeregter als sonst mit dem Schwanz zu wedeln…

Xsara, SEO dog #1

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Sega bringt Olympia für Next-Gen Konsolen

Man möchte meinen, dass in Zeiten bewegungs-sensitiver Controller bloße Grafiksensationen längst nicht mehr ausreichen: aber weil’s da beispielsweise mit dem Schwimmen im Schmetterlingsstil in beengten Studentenwohnungen schnell zu eng wird, haben auch klassische Sportspiele nach wie vor ihre Berechtigung. Sega verspricht für Bejing 08 völlig unterschiedliche Steuerungsmodi (für das Spiel, nicht die Veranstaltung) und will den Spieler “mittens ins Geschehen” hieven, ganz ohne Flugreise.

Die folgenden drei Preview-Videos zeigen erste Szenen aus dem offiziellen Olympia-Spiel. Beeindruckend finde ich vor allem die Bewegungsabläufe der virtuellen Sportler – wie gut sich das ganze dann aber tatsächliche spielt, wird erst die Praxis zeien, ein Augenschmaus dürfte aber garantiert sein:

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bboeAuf ein unter seinen Möglichkeiten bleibendes Branchenbuch für Österreich bin ich durch Haralds Coaching Homepage gestoßen, genauer gesagt durch den dort verlinkten Routenplaner – ein nettes Feature, das sich nach erfolgter Anmeldung gratis in die eigene Homepage einbinden lässt. Im Prinzip handelt sich’s um einen simplen Verweis auf eine Google-Map, aber wer sich mit dem ganzen Technik-Kram nicht eingehend beschäftigen will, findet hier eine praktische Copy-Paste Lösung. Im Großen und Ganzen handelt sich’s hier allerdings um eine eher grottige Applikation, aus der sich aber durchaus was machen ließe. Aber alles der Reihe nach… Weiterlesen

Gratis-Bassmusik: Neues Kubo aka Stereotyp Mixtape

kubomix…zum freien Download! Und zwar handelt sich beim Protagonisten um einen alten Bekannten: Ich sag nur Al Haca / Tritone / Siqnature… klingelt’s? Ganz genau, der Stereotyp ist im Haus und jagd frische Basslines aus den Boxen. Kubo heißt sein neuestes Projekt, ob solo oder kooperativ konnte ich auf die schnelle nicht eruieren, aber weitere Infos folgen. Mir gefällt jedenfalls die Mischung aus typischem Mörthi-Sound und neuen südlich-sonnigen Rhythmuseinflüssen. Das einzige relevante im Moment ist die Download-URL…

Stefan versorgt die Community ja immer wieder mit phatten Gratis-Mixes in hervorragender Soundqualität – ganz ohne Kopierschutz-Crap und sonstigen Blödsinn, sondern einfach nur Beats. Alle Tunes am aktuellen Mixtape stammen von Kubo, der Mix dauert rund 20 Minuten und ist 25MB groß. Den Hörer respektive die Hörerin erwarten stereotypische Basslines und Ragga-Blueprints mit einem gehörigen Schuss Sci-Fi Soundästhetik und Moving Riddims. Hier geht’s zum Gratis-Download:

Kubo Mixtape (*.zip-Format)
Kubo Mixtape (*mp3-Download

Aktuelle News zu Stefans Soundreisen rund um den Globus auf Crunchtime Records, so der treffende Namen von Stereotyps Solo-Label.

Tracklisting

  1. aranja
  2. rebola
  3. turnament version feat. Yasmine Seydi
  4. turnament
  5. uepa
  6. un corpo
  7. kubo precut (no name yet )
  8. lem lem
  9. tindao
  10. PS: ich votierte ganz entschieden dafür, den Terminus Mixtape auch in Zeiten von mp3-Downloads unbedingt beizubehalten!

ds präsentiert: Das große ÖWA Validator-Rating

validatorlogo1. Die ÖWA (österreichische Web-Analyse) und ihre avanciertere Variante, die ÖWA plus, sind in der Alpenrepublik quasi die harte Werbewährung der großen Fische im Web-Teich: zur Teilnahme wird ein Zählpixel in die betreffende Homepage eingebaut, die Teilnahme ist kostenpflichtig. 2. Mir ist in letzter Zeit verstärkt aufgefallen, dass vorwiegend große und “professionelle” Homepages sich unglaublich viele Schnitzer bei der Programmierung leisten: entweder haben die jeweiligen Agenturen noch nie von xml-Validierung gehört, oder sie halten die Doctype-Deklaration für einen eigentlich unnötigen Nerd-Kommentar. Der Rekord lag bei über 300 Validierungsfehlern: damit verschenkt man natürlich ganz gewaltiges SERP-Potential. Synthese: was haben diese beiden Sachverhalte miteinander zu tun? Ganz einfach: ich werde ab sofort einmal monatlich ein alternatives Rating präsentieren: und zwar die Top-10 ÖWA-Sites, gereiht nach der Anzahl der Validierungsfehler. Und dabei gibt’s auch was zu gewinnen, und zwar den begehrten Strunz [Trappatoni: Was machen Strunz?] in Gold-, Silber- und Bronze-Imitat.

Zur Methodik der Analyse

Als Analysetool kommt der Validator des W3 Konsortiums zum Einsatz. Die Top-10 österreichischen Webseites ermittle ich anhand der Unique-Clients: dieser Wert ist meiner Meinung nach wesentlich aussagekräftiger als die Pageviews, die sehr stark von der Art des Angebots und der Seitenprogrammierung abhängen. (Obwohl Ajax & Co. bei Profi-Angeboten bislang eine Nischenrolle spielen.) Ich ziehe jeweils das aktuellste verfügbare Monatsranking heran – die ÖWA stellt die betreffenden Daten auf ihrer Homepage zur Verfügung, die Top Ten Sites werden anschließend durch den Validator gejagt. Die ÖWA trennt ihre Liste nach Einzel- und Dachangeboten: diese Unterscheidung interessiert mich für den vorliegenden Test nicht, ich verwende das gesamte CSV-Sheet, das die ÖWA auf ihrer Seite zum Download bereit stellt. Die meisten der gelisteten Seiten betreiben also mehrere Domains/Startseiten, für die Validierung wurde jeweils die Hauptadresse verwendet. Außerdem sind manche Angebote aufgesplittet vertreten: der ORF etwa ist auf Platz eins und zwei vertreten, und zwar jeweils mit dem Gesamtangebot und dem redaktionellen Angebot: in solchen Fällen ziehe ich immer das Gesamtangebot heran. Den ÖWA-Teilnehmern steht es übrigens frei, die jeweiligen Monatsdaten zu melden oder nicht – Seiten, die keine Unique Clients angeben, tauchen hier logischerweise auch nicht auf.

Die Reihung erfolgt absteigend nach der Zahl der Fehlermeldungen. Sollten eine oder mehrere Seiten nicht validierbar sein (Sonderzeichen, falsche Doctype-Deklaration etc.), so werden die vom Validator dafür angegebenen Gründe aufgeführt und die betreffende Seite gewinnt die Goldmedaille: bei mehreren Kandidaten gibt’s ex-aequo auch mehrere erste Plätze. Et voilá, here we go:

Top Ten ÖWA-Sites: die xml-Fehlerhitparade

(basierend auf den ÖWA-Daten von Juni 2008)

Die erste Ausgabe der datenschmutz Programmierfehler-Charts hat einen überlegenen Sieger: der echt-kupfer-vergoldete Strunz mit neonrotem Band geht an die nicht validierbare Krone.at. Nach einem knappen Rennen teilen sich Tripple.net und Tiscover mit je 331 Fehlern den echt-aluminium-versilberten Strunz, über den echt-plastik-bronzierten Strunz darf sich Austria.at mit 296 Fehlern freuen. Spannend wird’s dann wiederum auf den hinteren Plätzen: als einziger mit langweilig-fehlerfreiem 0-Fehler Code landet derstandard.at auf gerade noch auf Platz zehn, während sich ORF.at mit sporadischen 5 Fehlern gerade noch so auf Platz 9 retten kann.

PS: im Übrigen freu ich mich natürlich wie ein Frosch im Sommerregen über die erstaunlich Tatsache, dass datenschmutz mittlerweile mehr Unique Clients hat als etwas gmx.at “Entertainment” und in etwa gleich viele wie Vienna Online “Community”. Schade übrigens, dass Vienna.at nicht unter den Top-10 Seiten liegt: mit 316 Fehlern wäre immerhin Potential für einen guten dritten Platz vorhanden. Aber nun ohne weitere Umschweife zur Premierenwertung:

  1. Krone.at – http://www.krone.at: Failed validation*
  2. Tripple ad-locator.net – http://www.tripple.net/ad-locator/: 331 Fehler
  3. Tiscover – http://www.tiscover.at: 331 Fehler
  4. Austria.com – http://www.austria.com: 296 Fehler
  5. Geizhals-Netzwerk – http://www.geizhals.at: 293 Fehler
  6. oe24-Netzwerk – http://www.oe24.at: 206 Fehler
  7. GMX Österreich – http://www.gmx.at: 38 Fehler
  8. Herold.at – http://www.herold.at: 36 Fehler
  9. ORF.at Network – http://www.orf.at: 5 Fehler
  10. derStandard.at Network – http://derstandard.at: passed validation

*) Es wurde kein Character Encoding angegeben, mit Fallback auf utf-8 war keine Validierung möglich.

Österreichs Online-Branchenbücher im (SEO) Vergleich


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heroldlogoOnline-Branchenbücher sind die Web-Directories der Geschäftswelt: selbst im Zeitalter der Web 2.0 Do-it-yourself Hysterie Euphorie feiert das gute alte Premium-Placement Businessmodell fröhliche Urständ. Neben Platzhirsch Herold bieten in .at noch weitere Dienstleister ihre Services feil – gemäß der Theorie von Dr. Theodore Longtail kann’s ja auch für Einzel- und Kleinunternehmen nicht von Nachteil sein, mehr als einmal vertreten zu sein. Aber eignen sich die Branchenverzeichnisse auch für SEO-Zwecke? Ich habe einen näheren Blick auf die populärsten österreichischen Branchenbücher geworfen – und eine kurze Serie draus gemacht – ab heute stelle ich jeden Tag ein Branchenbuch vor und lege dabei speziellen Wert auf die Frage: kriegt man einen Google-tauglichen Backlink ab? Weiterlesen

Blogistan Panoptikum KW29 2008

Metal-MoenchWenn ein 62jähriger Kapuziner-Mönch zum Heavy-Metal Apologeten wird, dann… ist das immer noch kein Grund für einen Kirchen-Wiedereintritt. Aber lustig anzusehen. Fast so realsatirisch wie der österreichische Neuwahlkampf, den Max ge-yahoo-piped hat: mit dem gesammelten unnützen Wissen belastet er nun die Subdomain wahl08.wissenbelastet.com: Twittermeldungen, Blogpostings und Forenbeiträge werden (natürlich nicht lückenlos) 15-minütig aktualisiert – für Politikmüdigkeit durch schiere Quantität übernimmt der Betreiber keine Haftung. Im übrigen möchte ich festhalten, dass ich in der Causa Bankhofergate ganz Roberts Meinung bin. Viele Journalisten sind zweifellos Aasfresser, aber was die gute alte Selbstgerechtigkeit betrifft, können sie Bloggern das Wasser nicht reichen. Ob die auch dauernd so wie in der Hybrid-Car Southpark-Folge dauernd an ihren eigenen Fürzen riechen?

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Buchverlosung: Die Googlefalle

googlefallecoverLiebe Wochenend-LeserInnen, bleiben Sie entspannt – liebe mobile UserInnen, bitte halten Sie Ihr Handy gut fest, denn es folgt ein besonderes Sonntagszuckerl : ich verlose 1 Exemplar von Gerald Reischls Die Googlefalle. Der IT-Ressortleiter der österreichischen Tageszeitung Kurier rückt in seinem umfassend recherchierten Portrait die bei weitem populärste Suchmaschine der Welt allerdings in kein günstiges Licht, sondern stellt eine brisante Frage: welche datenschmutztechnischen und sonstigen Gefahren gehen von der beispiellosen Monopolstellung Big G’s aus?

Bloßes Kommentieren reicht nicht, diesmal gibt’s nämlich eine Gewinnfrage: Welche Daten überträgt Google Analytics? Der Gewinner oder die Gewinnerin bekommt von mir die Hardcover-Ausgabe zugeschickt. Eine “richtige” Antwort gibt’s natürlich nicht (was man Geralds Buch ebenfalls entnehmen kann), daher gewinnt der (völlig subjektiv) absurdeste Beitrag den Hauptpreis. Das Gewinnspiel dauert 1 Wochen, endet also am kommenden Sonntag, dem 3. August 2008, es gelten die datenschmutz Gewinnspiel Teilnahmebedingungen.

Trostpreis Eintrag im Linkverzeichnis

Jede/r, der eine (ebenfalls *extrem* subjektiv) besonders originelle Antwort gibt und sein Blog oder seine Homepage angibt, bekommt einen Platz im datenschmutz Linkverzeichnis (Pagerank 4) (ausgenommen natürlich “Bad Neighbourhood Kandidaten”).

In die Googlefalle stolpern

Über die Googlefalle: Gerald Reischl betreibt ein gleichnamiges Blog, das auch in Englisch verfügbar ist. Wer sich immer schon mal Sorgen gemacht hat über die immer beängstigendere Vormachtstellung Googles (neben dem Online-Bereich streckt die börsennotierte Firma ja schon längst ihre Finger nach (amerikanischen) “alten” Medien aus) sollte öfter mal einen Blick reinwerfen: Gerald untermalt die zentrale These seines Buches, dass Google ein supranationaler, unkontrollierbar Moloch geworden ist, der sich von keiner Kontrollinstanz in die Karten schauen lässt, mit beeindruckenden Zahlen – etwa zu Big G’s Marktanteilen in verschiedenen Ländern.

Längst ist Privacy-Schützern die Google-typische Intransparenz, die Datensammel- und Speicherwut des Marktführers, zu viel geworden. Jene genauen Nutzungsdaten, auf die diverseste Regierungen so gerne unbeschränkten Zugriff haben – Google hat sie zur freien Verfügung, und keiner weiß, was genau damit gemacht wird. Dass das Thema Datenschutz in der öffentlichen Debatte inzwischen eine gravierende Rolle spielt, zeigt etwa die Unruhe, die der deutsche “Bundestrojaner” auslöste: das Problembewusstsein sein da, Google jedoch wird von den wenigsten Usern als Bedrohung empfunden – ganz im Gegenteil: aber diese Fehleinschätzung ändert sich nach der Lektüre der Googlefalle mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

Schon wieder ein MacBook Air zu gewinnen / UPDATE

macbookairDas super-schmale dünne Notebook von Apple ist immer ein kräftiges Zugpferd bei Verlosungen – immerhin kostet die silberne Wunderflunder mehr als 1.500,- Euro, besticht jedoch mit unvergleichlichem Geek-Faktor. Mit anderen Worten: die Betreiber von Gutscheinclip können bei ihrem aktuellen Gewinnspiel mit großer Resonanz rechnen. UPDATE 30.7.2k8: Die Gewinnspielseite ist verschwunden… und es täte mich brennend interessieren, ob da eine Domain-Panne passiert ist, oder es sich um eine gezielte Linkbaiting-Aktion handelte.

Für den Zweitplatzierten gibt’s das Luxus-Navi 760TFM von Garmin mit TMC und FM-Transmitter, die Plätze 3 bis 5 stauben je einen 80GB iPod Classic ab und für fünf weitere Teilnehmer gibt’s Amazon-Gutscheine im Wert von Euro – das macht Preise im Gesamtwert von 3.000 Eulen, mitmachen kann man bis zum 30. September. Die teuren Preise lässt sich das Gutscheinblog auch mit ordentlich Linklove bezahlen: alle Teilnehmer müssen zusätzliche Links auf zwei Gutscheine der freien Wahl setzen – also warum nicht mal bei Swarovski oder bei Q11 Autoteile einkaufen? Das lässt sich doch herrlich kombinieren – ich wollte schon immer mal einen mit falschen Diamanten* besetzten Mega-Auspuff an meine Hornet montieren.


*) Was ich mich schon längere Zeit frage: sind Kristallgläser bzw. die Strass-Steine von Swaro eigentlich Kristalle im physikalischen Sinn? Glas ist ja streng genommen eine (wenn auch sehr zähe) Flüssigkeit. Weiß das vielleicht jemand aus der p.t. LeserInnenSchaft?

Postica: Post-its twittern

posticalogoTwitter-Services und Mash-Ups schießen ja bekanntlich wie die Pilze aus dem Boden, siehe TWEETPARTYLINK. posti.ca, Hüter der virtuellen kleinen gelben Zettelchen, bietet nun ebenfalls Tweet-Updates an: nach der Bekanntgabe des Usernamens und dem Hinzufügen von Twitter-User postica zur Freundesliste kann man Tweets direkt an die eigenen Pinnwand posten, die Syntax dazu lautet:

d postica @X Das ist die Meldung

das “X” in @X ersetzt man dabei durch den Code für die gewünschte Zettelfarbe: y steht für Geld, r für rot, g für grün, b für blau, w für weiß und p für violett. Funktioniert auf Anhieb ganz problemlos – und gefällt mir bisher sehr gut, weil ich ein Fan von Postica bin: das simple Drag-and-Drop Interface, die Datei-Upload Möglichkeit und die schnellen Ladezeiten sind wirklich toll; speziell als “Themen-Pinnwand” fürs Bloggen eignet sich der Service, auf den man von jedem Rechner aus natürlich Remote-Zugriff hat, sehr gut.

Grundsätzlich sind die eigenen Notizen privat, über die Angabe von E-Mail Adressen kann man allerdings Post-Its sharen: in diesem Fall tauchen sie auch auf den Pinnwänden dort registrierter User auf – dabei wird eine Kopie der Nachricht angelegt: somit findet sich also auch ein rudimentäres Social-Network Element, aber gerade die Reduktion aufs Wesentliche macht die Seite so brauchbar. Näheres zur Funktionsweise findet sich in der posti.ca FAQ. Nett wäre noch die Möglichkeit, die Thumbnails hochgeladener Bilder direkt auf der Notiz anzuzeigen und die Option, eigene Notes als (HTML)-Mail zu verschicken.

Die postica Pinwand

Die postica Pinwand

Die Seite befindet sich offiziell noch im Betastadium – derzeit gibt’s noch keine Werbung; wär vermutlich zu schön um wahr zu sein, wenn das so bliebe. Allerdings würde ich für Postica sofort via Micropayment bezahlen – einen so simplen und gut funktionierenden Info-Snippet Service hab ich schon lang gesucht. Allzu viel Hosting-Kosten kann die Kiste nicht verursachen, ich würde als Betreiber ein Premium-Modell für 1$/Monat, zahlbar 1x/Jahr via Paypal, anbieten.

Noch lieber wär mir allerdings die Software zum selber Hosten – die Sharing Funktion brauche ich nicht, und einigermaßen sensible respektive private Daten wie Passwörter, Kundeninfos etc. würde ich niemals auf einem Drittserver ablegen.

Von Qypern und Hypes

qypelogoMeral hat mich zu einer neuen Social Community mit Local-Guides eingeladen: Qype steht, wenn ich das Konzept richtig verstehe, in direkter Konkurrenz zu Tupalo und Tripwolf. Eine solche Community lebt natürlich in hohem Maße von der Aktivität ihrer UserInnen. Ich hab mich nach der Registrierung mal in der Kategorie “Wien / Bars und Kneipen” umgesehen.

Dabei tauchen beeindruckende 40 Bildschirmseiten á 10 Einträge auf – die Daten haben die Betreiber offensichtlich von einem Aggregator eingekauft. Allerdings verfügt ein beträchtlicher Teil der Einträge bereits über einen oder mehrere User-Kommentare und Bewertungen. Zusätzlich zu den Öffnungszeit-Infos, der Adresse, der Homepage und diversen tags kann man verschiedene Locations, in Qype-Terminologie “Plätze”, mit Fotogalerien pimpen.

Qype Startseite

Qype Startseite

Unternehmen bietet Qype anders als die üblichen Branchenbücher (aber davon mehr nächste Woche!) bereits mit dem kostenlosen Package eine recht umfangreiche Möglichkeit der Selbstdarstellung:

Ihre Vorteile:

  • Suchmaschinenoptimierter Brancheneintrag
  • Unbegrenzt Fotos hochladen
  • Suchstichwörter hinzufügen
  • Einstieg ins online Empfehlungsmarketing

Und in der Tat verzichtet der Outgoing Link aufs nofollow: also ran an die Tastaturen, liebe Business-Owners! Zusätzlich bietet Qype Premium-Platzierungen an, bei denen ich vor allem den zweiten Punkt ganz besonders “interessant” finde :evil:

  • Sie stehen an 1. Stelle der Suchergebnisse
  • Sie werben auf den Qype Einträgen Ihrer Wettbewerber
  • Sie erhalten Flyer, um Ihre Kunden auf Ihren Qype-Eintrag aufmerksam zu machen
  • Sie haben keine Arbeit. Wir kümmern uns um alles
  • Neben den einzelnen Location-Profilen bietet Qype genau wie Tripwolf usergenerierte Guides zu verschiedenen Schwerpunkten an: in Wien sind unter anderem gelistet: “Naschmarkt whole day”, “Slow Food Vienna” etc. Das deutsche Magazin Focus hat Qype kürzlich getestet und für sehr gut befunden: in der Tat muss ich sagen, dass die Seite äußerst schnell lädt und die Usability keine Missverständnisse offen lässt – in punkto sauberem Code haben die Programmierer aber ordentlich gepatzt: 325 Fehler zeigt der W3 Validator auf der Startseite an. Aktiv sind die Betreiber derzeit in .de, .gb und .fr, die Seite ist auf Englisch, Französische und Deutsch verfügbar. Dazu kommen ein paar weitere Städte aus EU-Gefilden.

    Gäbe es nicht bereits Tupalo und Tripwolf, fände ich Qype sensationell. In Hinblick auf die Konkurrenz muss sich die neue Community allerdings definitiv den Copycat-Vorwurf gefallen lassen – und ich wünsch mir endlich ein WordPress-Plugin, mit dem ich ausgewählte Blogpostings “localizen” und automatisch bei allen derartigen Communities submitten kann.

    www.qype.com

    Rezept: Gnocci alla Veneziana

    KartoffelnDie italienischen Kartoffelnockerl entfalten ihre wahre Größe am besten im Zusammenspiel mit ein wenig Salbeibutter und Rohschinken – der Italiener sagt dazu “alla Veneziana”. Da kommt im Zusammenspiel mit Gnocchi nach Meinung des Rezeptschreibers keine noch so leckere Tomaten- oder Bolognese-Sauce auch nur annähernd ran. Wer bei seinem Lieblingsitaliener gerne zu diesem Klassiker greift, kann sich ohne weiteres auch zuhause an die Herstellung wagen: mit den richtigen Mehlsorten gelingt der Kartoffelteig perfekt, und das Endergebnis überzeugt durch die erwünschte flaumige-leichte Konsistenz.

    Gnocchi di Patate (Kartoffelgnocchi) können an den extremen Enden Skala entweder steinhart geraten oder aber völlig zerkochen: die Wahrheit liegt wie meist genau in der Mitte, man benötigt allerdings keinen Lügendetektor, um sie aufzuspüren: praktischerweise zeigen die Nockerl durchs Aufsteigen an die Oberfläche deutlich an, wann sie aus dem Topf raus wollen. Das zweite Geheimnis liegt in der Verwendung der richtigen Mehlsorten, und schon kann nichts mehr schief gehen. Die Herstellung der Gnocchi ist relativ einfach, aber ein wenig arbeitsintensiv – doch der Aufwand lohnt sich, denn die (semi)-fertigen Produkte aus dem Kühlregal schmecken meiner Meinung nach furchtbar.

    Zutaten für Gnocchi di patata alle Veneziana

    (für 4 Personen)

    • 750g mehlig kochende Kartoffeln (mit festkochenden Kartoffeln funktioniert’s nicht, da diese zu wenig Stärke enthalten)
    • 15-25dag griffiges Mehl (Menge variiert je nach verwendeter Kartoffelsorte)
    • 10dag feinkörniger Weizengries
    • glattes Mehl zum Bestäuben
    • 2 Eier
    • 20 frische Salbeiblätter
    • 40g Butter
    • feines Meersalz
    • 30dag Prosciutto Crudo, hauchdünn geschnitten
    • 25dag Grana Padano oder Pecorino

    Zubereitung

    kartoffelnDie Kartoffeln in stark gesalzenem Wasser auf den Punkt garkochen – keinesfalls länger als nötig im Topf lassen, da ansonsten zu viel Wasser eindringt. Noch heiß schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken oder ersatzweise fein stampfen, bis eine glatte Masse entsteht – im Kartoffelbrei dürfen keinerlei Knöllchen mehr sein. Die beiden Eier trennen, Eiweiß zur Seite stellen (lässt sich gut für Windbäckerei oder Milchshakes verwenden), die beiden Dotter mit der Kartoffelmasse verrühren und eine Prise Salz zugeben. (Wer keine Kartoffelpresse zur Verfügung hat, kann die Eier auch ein paar Minuten lang mit dem Elektro-Mixer unterrühren.)

    Achtung – jetzt folgt der kritische Teil: genau so viel griffiges Mehl und feinkörnigen Weizengries mit Verhältnis 2:1 einkneten, dass sich der Teig gerade von den Händen löst. Dabei kommt’s auf die richtige Mischung an: durch die zwei Drittel griffiges Mehl und das eine Drittel feinkörnigen Weizengries werden die Gnocchi herrlich flaumig-locker*. Die benötigte Menge hängt dabei sehr stark von der jeweiligen Kartoffelsorte ab, daher knetet man die Mehlmischung einfach nach und nach ein. Sobald mit aus dem Teig etwa zeigefingerdicke Würstchen formen kann, die gerade nicht an den Handflächen kleben bleiben (zwischendurch immer wieder mal probieren), hat der Teig die richtige Konsistenz.

    Die Arbeitsplatte mit glattem Mehl bestäuben, aus dem Teig die beschriebenen zeigefingerdicken Würste rollen. Dies funktioniert am besten, wenn man die Stücke in der Hand etwas dicker formt und anschließend auf der bemehlten Arbeitsplatte weiter auf die gewünschte Dicke ausrollt. Die eigentlichen Gnocchi werden mit einer Gabel geformt: dazu sticht man von den Teigwürstchen ca. 1,5cm lange Stücke am und drückt anschließend Gabel sanft auf die Oberseite jedes einzelnen Gnocchi, sodass ein leichter Abdruck der vier Zacken entsteht. Sobald man ein wenig Übung hat, geht das Formen der Gnocchi recht flott von der Hand.

    In einem weiten, hohen Topf Salzwasser aufsetzen und zum Sieden bringen, dann die Gnocchi vorsichtig einlegen (funktioniert am besten mit einem Schaumlöffel aus Metall), Hitze zurückdrehen und knapp am Siedepunkt (nicht sprudelnd kochend!) fertig ziehen lassen. Dabei darauf achten, dass keine Gnocchi am Topfboden kleben bleiben (Allenfalls mit dem Schaumlöffel vorsichtig ablösen). Die Kochzeit beträgt circa 3-4 Minuten. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche steigen, nimmt man sie mit dem Schaumlöffel aus dem Kochwasser und lässt sie in einem Sieb gut abtropfen. Ich hab kein reprofreies *und* appetitliches Gnocchi-Foto gefunden – das Ergebnis sollte in etwa so aussehen.

    Während die Gnocchi kochen, in einer (am besten beschichteten) Pfanne die Butter bei geringer Hitze zergehen lassen (nicht bräunen!). 4 Salbeiblätter für die Garnitur zur Seite legen, den Rest grob Hacken, in die Butter einlegen und vorsichtig salzen. Die abgetropften Gnocchi kurz in der Salbeibutter schwenken, auf vier Teller verteilen und mit dem grob geriebenen Grana oder Pecorino bestreuen. Rohschinken-Blätter auf den vier Portionen verteilen, jeden Teller mit einem Salbeiblatt garnieren. Guten Appetit! Über Rückmeldungen von zum Rezept freu ich mich natürlich sehr.


    *) Italiener verwenden für die Zubereitung von Nudel- und Gnocchiteigen einen speziellen Hartweizengries mit “nudel-optimierten” Eigenschaften, der in .at, .de und .ch kaum zu bekommen ist. Die beschriebene Mischung ist ein einigermaßen brauchbarer Ersatz.

    Fotocredits:
    Titelbild (Salbeiblätter): Salbei von Sigrid Roßmann / Pixelio
    Bild 2 (Kartoffeln): Kartoffeln auf dem Markt von gay / Pixelio

    Sommerschlussverkauf bei laFraise

    lafraisesaleBei laFraise, meinem Lieblings T-Shirt Dealer im Netz, hat vor einigen Tagen der zweite Teils des Sommerschlussverkaufs begonnen. Mit Ausnahme der aktuellen Kollektion zum Standardpreis von EUR 22,- sind gut zwei Drittel des Sortiments um die Hälfte verbilligt! Wer sich ein paar phatte T’s für den restlichen Sommer grabben will, sollte jetzt zuschlagen. Irgendwann muss es ja wieder mal heiß werden!

    Ich bestelle den größten Teil meiner Kurzarm-Kollektion seit einem Jahr bei laFraise: Service, Lieferzeit und Zuverlässigkeit sind hervorragend, ebenso die Qualität der Shirts selbst, die von American Apparel stammen: dieser Hersteller kann es nicht nur locker mit der Konkurrenz aufnehmen, sondern hat sich auch einer sehr lobenswerten Firmenphilosophie verschrieben, die auf Outsourcing in Billiglohnländer völlig verzichtet.

    Ebenfalls sehr interessant ist der permanent laufende T-Shirt-Wettbewerb: wer hier ein Design hochlädt, das via Uservoting in die Auswahl gelangt, erhält von LaFraise EUR 1.000,- Ebenfalls sehr sympathisch: die Erdbeere verlangt für den Druck lediglich temporäre Rechte am Motiv.

    Rund 70 Motive werden derzeit á 11 Euro feilgeboten, Schnäppchenjäger sollten sich aber beeilen: aufgrund der limitierten Anzahl (500 Stück pro Motiv gesamt) sind bei den besonders populären Shirts einige Größen bereits jetzt ausverkauft: laFraise T-Shirt Shop

    WordPress 2.6: Revisions-Feature deaktivieren

    WordPressRevisions deaktivierenDie aktuelle Version unseren Lieblings-CMS bringt zwei Features mit, die – gelinde gesagt – recht unausgegoren sind. Da wäre zum einen mal die neue Caption-Funktion (Bildunterschriften für hochgeladen Fotos) und zum anderen die “Revisions”, automatisch generierte Posting-Snapshots bei jedem Save bzw. Autosave. Im offiziellen WordPress-Support-Forum entspann sich dazu eine recht erhitzte Diskussion:

    während Moderator Otto gewohnt nerd-unfreundlich (er ist wohl schon seit den Zeiten des Usenet dabei) argumentiert, dass die Revisions immer und für jeden super seien, bin ich da wie viele User ganz anderer Meinung: ich erstelle meine Posts sowieso im Texteditor, daher brauche ich keine zusätzlichen Kopien, die mit der Zeit die Datenbank ganz beträchtlich aufblähen. Die Autosave-Funktion reicht mir völlig, um zu verhindern, dass ich einen Firefox-Tab mit nicht gespeichertem Posting irrtümlich schließe. Viel schlimmer allerdings: die Revisions verwirren mein In-Series Plugin: dort tauchen die Revisions plötzlich auch in der Serienliste auf.

    Eine aus/ein Option verkompliziere das Backend unnötig, erklärt Otto – da find ich persönlich die “händische” Variante viel komplizierter. Wer die in punkto “wie gehen Starrköpfe mit dem Feedback der Community um?” äußerst interessante Diskussion im Detail nachverfolgen will, kann das hier tun. Bei Wikis machen Revisions zweifellos mehr sind, die meisten Blogs werden aber nicht von 50 Autoren kollektiv geschrieben – ein Opt-in wäre mehr als angebracht. Dass die Revisions nicht mal in einer eigenen Table, sondern mit dem Type “revision” in der wp_postings gespeichert werden, ist wirklich crappy.

    WordPress Revisions ausschalten und Autosave-Intervall ändern

    Um die für viele WordPresser lästigen Revisions loszuwerden, genügt ein neuer Einträge in der wp-config.php:

    define (‘WP_POST_REVISIONS’, 0);

    Wem die automatische Speicherung zu häufig stattfindet, der kann diesem Feature mit folgender Zeile ein Intervall vorgeben. (600 steht dabei angeblich für 1h, ich hab’s aber nicht überprüft:

    define(‘AUTOSAVE_INTERVAL’, 600);

    Um die bereits angelegten Revisions wieder los zu werden, hilft ein simpler SQL-Query, den man im phpmyadmin ausführt. Wer ein anderes Datenbank-Präfix verwendet, muss dieses natürlich entsprechend anpassen (in Rot markiert).

    Delete from wp-posts where post-status=’revision’

    Caveat: Auch wenn sich’s nur um einen kleinen “Eingriff” handelt, legt der vorsichtige (oder durch Schaden klug gewordene) Blogger immer vorher eine DB-Kommandozeilen-Dump an.

    Die WordPress Caption-Funktion

    Captions sind Bildunterschriften – das betreffende Feld in der Uploadmaske wir zentriert unter dem jeweiligen Foto dargestellt und kann gegebenenfalls via der zugehörigen CSS-Klasse formattiert werden. Benötigt man bei einem Bild (zum Beispiel beim Teaser, bei einem Thumbnail etc.) keine Unterschrift, so möchte man meinen, dass es reichte, das Feld einfach freizulassen. Weit gefehlt: dann bleibt nämlich auf das alt=”” Argument des Image-Tags leer. SEO-technisch äußerst ungünstig…

    Das verkompliziert den Workflow: füllt man das Feld aus, muss man nachher den Caption-Tag weglöschen, lässt man’s leer, will die Alt-Angabe manuell befüllt werden. Zwar existiert eine Lösung, um die Captions komplett abzudrehen – doch die erfordert einen Eingriff in die functions.php, ist also nicht “updateresistent”. Außerdem macht das entweder/oder hier sowieso keinen Sinn: die saubere Lösung bestünde ganz eindeutig darin, entweder getrennte Eingabefelder für Caption- und Alt-Content vorzusehen, oder das Caption-Feld mit einer Checkbox “insert caption” auszustatten – hoffentlich schafft die nächste WP-Version da Abhilfe.