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Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!

20.01.2009, geschrieben von , 46 Kommentare

bankier Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!Die über­wie­gende Mehrheit mei­ner (vir­tu­el­len) Bekannten, die mir eine Frage zum Thema Blogging stel­len, wol­len wis­sen, wie man am bes­ten mit einem Weblog Geld ver­dient. Nun, die ist beste­chend sim­pel: am bes­ten gar nicht. Nein, wirk­lich: Blogs sind keine Cash Cows. Ich kann das guten Gewissens sagen, denn ich hab alles Mögliche aus­pro­biert. Aber das ist mir auch ziem­lich egal — natür­lich freu ich mich über jeden Leser und Kommentar, aber ich würde hier auch wei­ter­schrei­ben, wenn kein Mensch mehr meine Artikel liest.

Glauben Sie mir: wirt­schaft­lich gese­hen ist der Betrieb eines Blogs eine ziem­lich däm­li­che Idee, denn das Businessmodell ska­liert lang­fris­tig so gut wie gar nicht. Irgendwann ist die –Decke in der Nische erreicht, und belie­big viele Blogs kann man auch nicht betrei­ben. Schließlich erfor­dert die dau­ernde Posterei hohen Zeiteinsatz, doch dem ste­hen magere Einkünfte ent­ge­gen: da und dort mal eine trigami-Rezension, für die Mutigen viel­leicht ein paar ver­mie­tete Links plus spär­li­che Klicks auf die PPC-Werbemittel — mit Postings ist der Weg zum Geldspeicher defi­ni­tiv nicht gepflastert.

Umwegrentabilität dage­gen ist zwei­fel­los ein Thema: als Ein-Mann– gene­riere ich über mein Werbung, Aufmerksamkeit, Medienpräsenz und damit letzt­end­lich auch Leads — und tue genau das, was mir am meis­ten Spaß macht. Zweifellos mag die Verzahnung von Bloggen und Jobben in mei­nem Fall beson­ders eng sein, schließ­lich berate ich meine Kunden zum Thema Webstrategie. Trotz bin ich über­zeugt davon, dass ein Weblog für jedes - einen idea­len Kommunikationskanal dar­stellt — aber ein Blog als mone­tä­ren Selbstzweck zu betrei­ben, macht ein­fach kei­nen Sinn.

Klar, ich ver­diene mitt­ler­weile einen vier­stel­li­gen Betrag pro Monat direkt mit und mei­nen ande­ren Blogs. In Relation zu der Zeit, die ich dafür auf­wende, ist der Stundenlohn im Vergleich zu mei­nen übri­gen Jobs trotz­dem bes­ten­falls lächer­lich — als Kellner könnte ich finan­zi­ell bes­ser aus­stei­gen, aber Getränke rum­zu­tra­gen macht mir halt höchs­tens einen Abend lang Spaß: beim Bloggen ver­hält sich das aber ganz dia­me­tral. Als ich mit begon­nen habe war’s ein rei­nes Spaßprojekt, und die Lust am an der zwi­schen Geschreibsel und Technik hat bis dato für mich nix von ihrer Faszination ver­lo­ren. Als ich vor über 10 Jahren begon­nen habe, mich mit zu beschäf­ti­gen, geschah dies ebenso aus purem Spieltrieb — ich ver­schwen­dete damals kei­nen Gedanken daran, jemals Geld mit der Positionierung von Webseiten zu ver­die­nen. Als wir in den Neunzigern unsere ers­ten Web-Communities (medianexus.net) bau­ten, da dach­ten wir nicht an Bannerschaltungen, son­dern hat­ten plötz­lich ein neues Lieblings-Hobby gefun­den. Aufgrund die­ser immer wie­der­keh­ren­den Erfahrung, dass alle meine erfolg­rei­chen Projekte aus der Beschäftigung mit Dingen, die ich sehr gern tue, ent­stan­den sind, bin ich der fel­sen­fes­ten Über­zeu­gung, dass der wahre Wert eines Blogs nicht in Werbeeinnahmen auf­zu­wie­gen ist. frog6 Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!

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Bisher haben meine Lieblingsleser 46 Kommentare zu "Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Aufschnürer Identicon Icon

    Ich habe es selbst noch nie ver­sucht, mit mei­nem Blog Geld zu ver­die­nen, und ich stelle es mir schwer vor. Es gibt sicher nur einige wenige (pro­fes­sio­nelle) Blogs die nen­nens­werte Gewinne ver­zeich­nen kön­nen — reich wird dadurch aber sicher nie­mand. Für mich bleibt das Bloggen eine schöne Freizeitbeschäftigung, die Zeit und Webserver kos­tet, und des­sen ein­zige Einnahme das gute Gefühl ist, sei­nen Senf abge­ben zu kön­nen :smile:

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  • judith Identicon Icon

    aber wenn du Cocktail-Mixen und Getränke ser­vie­ren noch in dein Portfolio auf­neh­men könn­test, wäre das schon sehr super.…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Januar 2009 um 17:59

    Ist in mei­nen Portfolio! Ich mach’s nur nicht gegen Geld! :cool:

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  • Loki Identicon Icon

    hmm… also ich schreibe sowieso was ich will, obs den Lesern passt oder nicht. Bis jetzt lief es auch ziem­lich spär­lich mit den Besucherzahlen, die jetzt aller­dings wie­der in die Höhe schies­sen, was aller­dings wie­der mehr Einsatz mei­ner­seits ver­langt. Wer einen Blog nur des­halb betreibt um Geld zu ver­die­nen, dem sei es zwar gegönnt, aller­dings wirds das wohl nicht so leicht spie­len. Die Hauptsache ist, man hat Spaß an dem was man tut und am schöns­ten ist es doch, wenn mal auch mal ein Lob von sei­nen Lesern bekommt.

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  • J Identicon Icon

    Ich glaube, dass sehr wohl gutes Geld mit Bloggen ver­dient wer­den kann. Allerdings nicht wenn man über “Gott und die Welt” und sei­nen Nachbarn bloggt.

    Es ist auch nicht not­wen­dig viele Stammleser zu haben, wenn ein­zelne gute Artikel stark ges­lis­tet sind. Das ist mit Sicherheit auch ein har­tes Stück Arbeit. Aber die Blog die rich­tig Geld ver­die­nen schrei­ben auch ein­fach nicht darüber :shock:

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Januar 2009 um 17:56

    Ich halte den Umweg für kon­tra­pro­duk­tiv; wenn ich ein­zelne Nischenseiten stark posi­tio­nie­ren will, dann bau ich eine Landing-Page mit 5 – 7 Einzelseiten auf einer eige­nen Dom; das mal 10 ist viel effek­ti­ver als jedes Blog.

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  • Manuel Identicon Icon

    Klar, ich ver­diene mitt­ler­weile einen vier­stel­li­gen Betrag pro Monat direkt mit daten­schmutz und mei­nen ande­ren Blogs. In Relation zu der Zeit, die ich dafür auf­wende, ist der Stundenlohn im Vergleich zu mei­nen übri­gen Jobs trotz­dem bes­ten­falls lächer­lich — als Kellner könnte ich finan­zi­ell bes­ser aussteigen”

    Also das klingt jetzt ein wenig arro­gant. Es gibt einen Haufen Leute, die mit einem vier­stel­li­gen Betrag aus­kom­men gut aus­kom­men ürden, und wenn ich mit mei­nem Blog das hin­be­kom­men würde, würde ich sofort alle ande­ren Jobs kündigen.

    Und ich weiß nicht, mit wel­chen Kellnern Du gere­det hast, aber die Kellner, die ich kenne ver­die­nen nicht wirk­lich gut.

    Ich würde mei­nen stres­si­gen Job als musi­ka­li­scher Leiter (bei dem ich auch “nur” einen vier-stelligen Betrag ver­diene) sofort an den Nagel hän­gen, wenn ich wüßte, dass ich mit sim­plem Getränke aus­tei­len und blog­gen, das glei­che machen könnte.

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    Loki Identicon Icon

    @ Manuel: Du musst aller­dings auch wis­sen, dass er wie­derum für(!) seine Blogs auch einen hau­fen Geld aus­gibt. Also ich glaube nicht, dass Ritchie die­sen vier­stel­li­gen Betrag auch unterm Strich wirk­lich verdient.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Januar 2009 um 17:59

    Das kommt noch dazu, genau — das mach ich aber pri­mär, weil ich das eh als “spiel­geld” anse­hen; und ich habe mit die­ser “Anlageform” viel bes­sere Erfahrungen gemacht als mit jedem Fonds :mrgreen:

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    Loki Identicon Icon

    Eben, das dachte ich mir auch. Also Millionär bist du noch nicht, aber wenn es soweit ist, denk an dei­nen guten Freund Loki! ;)

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Januar 2009 um 17:58

    Liegt im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich — also sagen wir mal hypo­the­tisch, es wären so um die 1.500 Euro. Minus 40 – 45 Prozent Steuer und SozVers ergibt das ganz schnell einen nur mehr drei­stel­li­gen Betrag, von dem ich nicht leben müs­sen möchte. Ich hab nie full­time gekell­nert, aber ein Tausender netto sollt schon locker drin sein mit Taschengeld.

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  • Rick Identicon Icon

    Hinzu kommt, dass Kellner oder Callboy viel ange­se­he­nere Berufe sind als Blogger …
    :cool:

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    LocoLoki Identicon Icon

    Gut, Ritchie und ich wer­den jetzt Callboys und dar­über blog­gen wir dann! ;)

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 31. Januar 2009 um 14:40

    Gute Idee! Wir könn­ten auch gleich eine Live-Cam einbauen :mrgreen:

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  • Harald Dvorak Identicon Icon

    Danke für den Beitrag rit­chie — hat mich zum Schmunzeln gebracht: Mir fällt auf, dass vor allem jene Blogger schrei­ben, Geld ver­die­nen mit einem Blog wäre “Blödsinn”, die mit ihrem Blog bereits wirt­schaft­lich erfolg­reich sind ;)
    Meines per­sön­li­chen Erachtens zählt ohne­hin weni­ger die Leistung (das Verfassen von Postings) als die Wirkung, die trans­por­tiert wird (nütz­li­che und damit wert­volle Beiträge). Und wenn man als Blogger damit Geld ver­dient, umso bes­ser. Hie und da könnte man wirk­lich den Eindruck gewin­nen, Geld ver­die­nen wäre etwas Verwerfliches. Jedenfalls noch viel Erfolg mit Deinem Blog und ab zu fünf­stel­li­gen Summen ;)

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  • Jürgen Identicon Icon

    Ich denke, dass man mit Blogs sehr­wohl ver­die­nen kann. Die Verdienstmeldungen vie­ler Blogs zei­gen dies ja recht deut­lich.
    Rechnet man aber, und da gebe ich Ritchie recht, die Zeit dage­gen, ist der Stundenlohn eher mager.
    Insbesondere wenn die Stundenlöhne der SEOs damit vergleicht!

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  • Jens Identicon Icon

    Sicher wird im Moment für wenige das Bloggen finan­zi­ell wirk­lich loh­nens­wert sein. Und wenn viele schrei­ben, dass der Aufwand weit höher ist als der Verdienst, ist das sicher­lich rich­tig, aber es ist auch so, dass die Beiträge nicht nur nach dem “Schreiben” gele­sen wer­den, son­dern auch noch Jahre spä­ter, was es finan­zi­ell wie­der bes­ser macht. Es kann wie bei so vie­lem nicht nur kurz­fris­tig gedacht wer­den, son­dern man ver­dient mit Beiträgen + Werbung etc. vor­al­lem langfristig.

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  • Redscreen Identicon Icon

    Sicher kann man mit einem Blog geld ver­die­nen, doch ich seh das eben­falls so, Aufwand und Gewinn ste­hen meist in kei­nem Verhältnis.

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  • Matti von Mattis WoW Blog Identicon Icon

    Ich gebe Jens da abso­lut recht. Wenn ich mei­nen Stundenlohn aus­rechne ist das zwar lächer­lich aber wenn man das ganze mal auf 3 — 5 Jahre hoch­rech­net läp­pert sich da doch ein ganz schö­nes Sümmchen zusam­men. Die Frage ist halt nur ob man mit sei­nem Content auch in 5 Jahren noch Leser bekommt oder ob man eher über Eintagsfliegen schreibt. Das bringt zwar kurz­fris­tig mehr Besucher, wird sich lang­fris­tig aber sel­ten lohnen.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 31. Januar 2009 um 14:40

    100% Zustimmung — es han­delt sich defi­ni­tiv um eine “Investition in die Zukunft”, der ROI ist ein­fach wesent­lich lang­fris­ti­ger ange­legt, als die meis­ten Blogger glauben.

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  • Carsten Identicon Icon

    Ich muss dir, wie rit­chie, auch voll­kom­men zustim­men. Ich denke, dass es mal mög­lich WAR mit einem Blog Geld zu ver­die­nen (wie auch der von Robert Basic gezeigt hat), ABER heut­zu­tage gibt es einige andere Fäden, die man zie­hen muss und die gehen deut­lich über die Grenzen einer Blogosphäre hinaus.

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  • Harald Dvorak Identicon Icon

    Jetzt hab ich’s ver­stan­den! :idea: Ein genia­les Beispiel der Schaffung einer sozia­len Wirklichkeit! Wenn es nur genü­gend “Blogger” sagen, und genü­gend “Reader” glau­ben, dann wirds plötz­lich wahr ;) Und dann tun sich die, die’s sagen auch wie­der leich­ter mit den Blogeinnahmen, weil ja weni­ger Leite ver­su­chen Geld mit ihrem Blog zu ver­die­nen. Leute ihr seid wirk­lich genial :smile: Und Geld ver­die­nen ist schon ok — auch in Zeiten der Finanzkrise. :wink:

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 14. Februar 2009 um 17:38

    Mindset ist mein Lieblingsbegriff in die­sem Zusammenhang. Oder von der ande­ren Seite betrach­tet: wenn du davon aus­gehst, dass es völ­lig unmög­lich ist, mit einem Blog auch nur einen Cent zu ver­die­nen, dann hast du tat­säch­lich keine Chance. Und wenn du denkst, dass maxi­mal ein paar Hunderter drin sind, dann wird’s auch garan­tiert nicht mehr! :mrgreen:

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  • World of Warcraft guilds Identicon Icon

    Naja, rein grund­sätz­lich kommt die Langlebigkeit des Blogs stark auf sein Thema und den Zugang zu den­sel­ben an. Nehmen wir zum Beispiel einen gaming blog, dann ist es eher unwahr­schein­lich, dass ein post län­ger als sagen wir ein­mal 2 Jahre für Leser inter­es­sant bleibt. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber Leute gewin­nen ja auch im Lotto…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 22. Februar 2009 um 20:00

    Das ist ein ziem­lich wesent­li­cher Punkt! Außer es han­delt sich um einen WoW Blog, dann ist die Zeitspanne etwas länger! :cool:

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  • Petzi Identicon Icon

    Interessantes Thema. So genau habe ich mir da näm­lich noch gar nie Gedanken dar­über gemacht — Aber jetzt hab ich ja meine Anregung.

    Und wegen dem WoW Blog dürf­test du wohl Recht haben, Ritchie :grin:

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  • Thomas Identicon Icon

    Ein Punkt, der im Artikel ange­spro­chen wurde, ist in den Kommentaren etwas unter­prä­sen­tiert: Die indi­rek­ten Einnahmen aus einem Blog her­aus. In Zeiten sin­ken­der Banner-Wahrnehmung (und ähnli­cher Werbung) spielt Content-Werbung eine immer grö­ßere Rolle. Dabei denke ich jetzt nicht an Werbebeiträge. Eher an den Markeneffekt guten Contents. Nach dem Motto: “Wer über ein Thema schreibt, dem gebe ich in dem bereich auch einen Auftrag.”.

    Ansonsten ist das Thema Geld ver­die­nen mit Blogs schon so alt und so oft nega­tiv beant­wor­tet wor­den. Mit Ausnahmen wie Basic Thinking u.ä. gelingt es kei­nem Blogger, sei­nen Lebensunterhalt mit Schreiben zu ver­die­nen. Die Realität sollte lang­sam in den Köpfen ange­kom­men sein [seitenhieb]was natür­lich auf Masse aus­ge­legte “Vermarkter” unbe­dingt ver­hin­dern wollen[/seitenhieb]

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 7. April 2009 um 12:59

    Volle Zustimmung! Auch zum Seitenhieb-Teil :wink:

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  • Red Identicon Icon

    Ich stimm da auch voll zu. Man kann mit einem gut aus­ge­wähl­ten Thema und viele Kommentatoren schon damit Geld ver­die­nen. Nur man muss die Werbeanzeigen Adsense und ähnli­che gut auf­bauen.
    Aber genauso schwie­rig wie bei einer­ei­ge­nen Seite halt.

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  • Manfred Identicon Icon

    Kommt natür­lich auch dar­auf an was man unter einem Blog oder blog­ging ver­steht. Ein Blog wie z.B. blog.de bringt schon was ein. Obwohl man­cher sagen wird dass dies mehr einem Artikelverzeichnis als einem Blog ähnelt.

    wenn ich ein­zelne Nischenseiten stark posi­tio­nie­ren will, dann bau ich eine Landing-Page mit 5 – 7 Einzelseiten auf einer eige­nen Dom; das mal 10 ist viel effek­ti­ver als jedes Blog.” Diese Mini-Sites kann man auch mit WordPress oder ande­rer Blogsoftware machen. Manche glau­ben sowieso dass WordPressblogs aus irgend­ei­nem Grund bes­ser ran­ken als “nor­male” Websites.

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  • Vitali Identicon Icon

    Dass man mit Blogs gutes Geld ver­die­nen kann, haben uns die US-Blogs schon öfters bewie­sen. Jeder Blogger muss für sich einen Weg fin­den, wie er sein Blog am bes­ten ver­mark­tet. Doch das wich­tigste ist und bleibt Content. Aber kein „bil­li­ger“ Inhalt, der in 10 Minuten (Veröffentlichung inbe­grif­fen) das Licht der Welt erblickt…

    … Ohne nütz­li­chen Inhalt zu pro­du­zie­ren, wird man mit sei­nem Blog eh nicht weit kom­men, ob man aus Spaß bloggt oder kom­mer­zi­ell. Wenn man seine Leser nicht mit hoch­wer­ti­gem Inhalt erfreuen kann, dann ist das blog­gen reine Zeitverschwendung. Wer will schon für sich selbst blog­gen? :-)

    Hat man sei­nen Blog in einem Nischenmarkt errich­tet und fokus­siert sich auf eine bestimmte Zielgruppe, wird das Geld ver­die­nen auch gelin­gen. Dazu ein­fach neben­bei eine E-Mail-Liste mit Interessenten auf­bauen und den Empfängern rele­vante Produkte aus Partnerprogrammen emp­feh­len. Das ist eigent­lich der ein­fachste Weg, um mit sei­nem Blog Geld zu verdienen.

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  • Timmy Identicon Icon

    Ich glaube auch nicht, dass man beson­ders gut mit Blogs Geld ver­die­nen kann. Wie bereits erwähnt ist in der Nische die Grenze schnell erreicht und Stammleser sind wohl auch imun gegen Werbung. Will man in der Liga der Großen mit­mi­schen, dann geht das als One Man Show wohl kaum.

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  • Manfred Identicon Icon

    @Vitali
    “Wenn man seine Leser nicht mit hoch­wer­ti­gem Inhalt erfreuen kann, dann ist das blog­gen reine Zeitverschwendung.”

    Du wirst davon über­rascht sein was Leute so alles lesen. Nicht Jeder kann hoch­wer­tige Inhalte schrei­ben und nicht Jeder erkennt den Unterschied zwi­schen hoch­wer­ti­gen Inhalten und “10 Minuten Produktionen”. Du brauchst nur mal den Fernseher ein­zu­schal­ten um zu sehen was für blöde, aber sehr beliebte, Fernsehsendungen es da alles gibt.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 10. August 2009 um 9:38

    Ich seh das gar nicht als “Qualitätskriterium”… sagen wir “uni­que” statt hoch­wer­tigt. Auch hin­ter den däm­lichs­ten Fernsehshows steckt in der Regel eini­ges an Produktionsaufwand.

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  • Manfred Identicon Icon

    Auch hin­ter den däm­lichs­ten Fernsehshows steckt in der Regel eini­ges an Produktionsaufwand.“
    Ja, das stimmt. Faul sind Sie wahr­schein­lich nicht. Aber ein erfolg­rei­cher Blog ist mehr eine Sache des Geistes. Ist wie ein Hitparaden Hit. Nicht jeder Musiker, selbst wenn Er Tag und Nach kom­po­niert, kann Hits pro­du­zie­ren. Einen Blog zu machen Der Tag für Tag, Jahr für Jahr, viele Tausende zurück­keh­rende Besucher hat, ist nicht so ein­fach. Genausowenig wie einen Bestseller zu schrei­ben Der mil­lio­nen­fach ver­kauft wird.

    Die Alternative: Quantität statt Qualität. Ist vor allem in den USA popu­lär.
    Es gibt dort z.B. Mitgliedschaften wo man für einen monat­li­chen Betrag Private Label Artikel für z. B. 10 Nischen bekommt. Für jede Nische 40 Artikel. Damit kann man jeden Monat 10 neue Blogs machen. Die Artikel muss man nur etwas her­schrei­ben um Sie für die Suchmaschinen uni­que zu machen und um die gewünsch­ten Keywords ein­zu­bauen. Wenn es gelingt um diese 400 Seiten in den Google Index zu bekom­men (dafür gibt es zahl­reich soft­ware Tools) und jeder Blog nach einer gewis­sen Zeit min­des­tens $1 am Tag gene­riert, erwirt­schaf­tet man so jeden Monat $300 extra. Die Artikel sind natür­lich nichts Besonderes aber die Leute sol­len ja eigent­lich auch nicht die Artikel lesen, son­dern auf Adsense oder etwas ande­res klicken.

    Für diese Art von Blogs braucht man nicht viel Schreibertalent, muss man kein “Guru” sein. Hart arbei­ten ist genug. Ist auch eine Art um mit Blogs Geld zu verdienen.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 12. August 2009 um 12:23

    Ja, da hast du sicher­lich recht — wobei das Einkommen doch rela­tiv gering bleibt und die Tätigkeit eine ziem­lich lang­wei­lige Fließband-Arbeit ist; was mich wie­derum bezwei­feln lässt, dass man län­ger­fris­tig die Motivation dafür auf­brin­gen kann.

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  • Manfred Identicon Icon

    Ja es ist alles andere als leicht. Die Artikel her­schrei­ben, 400 Stück im Monat, ist ein Alptraum. Aber wenn man 10 Monate durch­hält kann man im Idealfall $100 pro Tag ver­die­nen.
    Für Indexierung und Ranking muss man auch noch eini­ges tun. Aber dafür kann gibt es ein paar Abkürzungen. Auto-Bookmarking-, Auto-Rss-, Auto-Artikel-Eintragungssoftware und/oder Auto Bloggeneratoren. Damit kann man schon eine Menge Zeit sparen.

    Oder man kann 100% Autoblogs machen. Z.B. sich bei um die 200 RSS Feeds ein­schrei­ben und neue Seiten mit den Feeds fül­len. Von den neuen Seiten wie­der RSS Feeds machen und sich bei allen RSS-Verzeichnissen ein­schrei­ben um damit eine Menge Backlinks zu schaf­fen. Dazu natür­lich noch Auto-Bookmarking usw. Solche Blogs las­sen sich wahr­schein­lich am bes­ten zur Generierung von Backlinks ver­wen­den. Adsense kann den Adsense Account kos­ten. Dafür, wenn alles auto­ma­ti­siert ist, machen diese Blogs keine Arbeit und haben noch einem hal­ben Jahr viel­leicht schon PR2 oder mehr. Damit kann man dann den “Geldsites” Backlinks geben.

    Wie leicht sich das alles auch anhört, leicht ist es natür­lich nie. Aber es gibt schon eine Menge Möglichkeiten um mit Blogs Geld zu verdienen.

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  • Quiz Identicon Icon

    Geld ver­die­nen mit Bloggen — davon halte ich ehr­lich gesagt nicht all­zu­viel — ich habe es aber auch noch nie wirk­lich pro­biert (ist mir auch zu auf­wän­dig ;)), aber sicher­lich mit viel Fleiss wird es mög­lich sein, im Internet mit Blogs anstän­di­ges Geld zu verdienen.

    Für alle dies ver­su­chen: Viel Erfolg!

    Grüsse von Kirkutsk!

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  • Stefan Identicon Icon
    Stefan sagte am 6. Oktober 2009 um 17:05

    Naja also rich­tig viel ver­dient man tat­säch­lich mit einem ein­zel­nen Blog nicht ;)

    MfG

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  • Johnson Identicon Icon

    Ich denke schon das der Betreiber eines gut sor­tier­ten Blogs damit auch ein klei­nes Nebeneinkommen erwirt­schaf­ten kann. Es gibt ja schließ­lich zahl­rei­che Möglichkeiten um durch Seitenimpressionen oder Klicks Geld zu verdienen.

    MfG Johnson

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  • Johnson Identicon Icon
    Johnson sagte am 17. Januar 2010 um 12:48

    Ich denke schon das der Betreiber eines gut sor­tier­ten Blogs damit auch ein klei­nes Nebeneinkommen erwirt­schaf­ten kann. Es gibt ja schließ­lich zahl­rei­che Möglichkeiten um durch Seitenimpressionen oder Klicks Geld zu verdienen.

    MfG Johnson

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  • D. Schü Identicon Icon

    Es gibt wohl eine mög­lich­keit mit Blogs Geld zu ver­die­nen, aber nur ein Blog alleine reicht dazu nicht. Ein Blog kann das Marketing fördern. :ninja:

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  • hakan Identicon Icon

    Meiner Meinung nach sind Blogs nicht beson­ders gut zum “direk­ten” geld­ver­die­nen geeig­net. Ein Blog bie­tet ein­fach viel zu viele Ablenkungen, ist aber dafür ein zuver­läs­si­ger Traffic-Bringer. Blogs sind wie dafür geschaf­fen, um mit der Zielgruppe zu kom­mu­ni­zie­ren und bei die­ser Vertrauen auf­zu­bauen. Wenn man für eine Zielgruppe eine Zeitlang bloggt, fängt man an die Wünsche und Probleme der Zielgruppe zu erkennen.

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  • Ralf Identicon Icon
    Ralf sagte am 10. Juli 2010 um 9:01

    Also ein ein­zel­ner Blog wirft nicht so viel ab aber wenn man 20 Blogs betreut kom­men am Monatsende schon ein paar Euro raus.

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  • Vitali Identicon Icon

    Obwohl fast an jeder Ecke im Internet nach­zu­le­sen ist, dass Content „King“ ist, schei­nen doch sehr viele Internet-Einsteiger nicht zu ver­ste­hen, dass ein Blog ohne ein­zig­ar­tige Inhalte für Google und Co. unin­ter­es­sant ist. Das Internet ist ein Informationsmedium, das nur durch gute und fri­sche Inhalte über­le­ben kann. Würde ein Nutzer das Internet nur als ein gro­ßes Buch mit vie­len Adressen sehen, jedoch ohne nütz­li­che Inhalte, würde er die­ses Buch zur Seite legen und im Regal ver­stau­ben lassen.

    Wenige Blogbeiträge -> wenige ein­zelne Seiten im Google Index -> wenige Suchmaschinen-Besucher.

    Ich ver­stehe nicht, warum jemand auf die Idee kommt, ein neues Blog, das kaum Inhalt hat, bereits jetzt mit Werbemitteln zuzu­pflas­tern, mit der Absicht, jeden Cent aus den weni­gen Besuchern her­aus­zu­quet­schen. Ein Blog muss eine bestimmte Bekanntheit erlan­gen, bevor es sich der Betreiber über­haupt leis­ten kann, Werbung auf dem Blog zu plat­zie­ren. Werbung mag eigent­lich nie­mand, jedoch kann JEDER Werbung tolerieren!

    Alles braucht seine Zeit, das ist die Realität. Ein Blog-Betreiber wird schon früh­zei­tig erken­nen, dass sein Blog gut ankommt und er dann in Ruhe über­le­gen kön­nen, wie er sei­nen Traffic in ech­tes Geld umwan­deln kann.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 11. Juli 2010 um 19:38

    Wahre Worte, wahre Worte — an King Unique Content kommt kein erfolg­rei­ches Blog-Business Modell vor­bei, soviel steht fest.

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