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Projectplace: Professionelles Projekt-Management gratis

12.01.2009, geschrieben von , 6 Kommentare

projectplace Projectplace: Professionelles Projekt Management gratis

hallimash Projectplace: Professionelles Projekt Management gratis Dies ist ein durch
ver­mit­tel­ter, hono­rier­ter Eintrag

Selbständige Unternehmer und Projektmanager wis­sen, dass die Flucht in die Prokrastination keine dau­er­haft valide beim Aufbau des eige­nen Business sein kann. Und wenn das Geschäft mal flo­riert und der wilde Mix aus Textnotizen, Excel-Sheets und Word-Dokumenten aus­zu­ufern droht, dann wird’s höchste Zeit für eine Projekt-Management Software. Die Verwendung eines webbasierten-Systems liegt nahe, und mit Projectplace steht sogar ein –Produkt zur Verfügung. Bewähren sich die ange­bo­te­nen Werkzeuge auch in der Praxis?

(Software as a Service) wurde in den ver­gan­ge­nen Monaten zu einem häu­fig zitier­ten Schlagwort: gemeint ist damit die Substitution von loka­ler Software durch Online-Services, denn schnelle Internetzugänge und dyna­mi­sche Web-Applikationen erlau­ben die Auslagerung klas­si­scher Offline-Aufgaben ins Internet. Besonders beim Anwendungs-Szenario “” bie­tet die zen­trale Datenspeicherung rie­sige Vorteile: Organisationssoftware hilft, auch geo­gra­phisch weit von­ein­an­der ent­fernte Teams effi­zi­ent zu koor­di­nie­ren, garan­tiert Zugriff auf sämt­li­che Daten von jedem Rechner mit Internetanschluss und sollte beson­de­res Augenmerk auf ein­fa­che Bedienbarkeit und Mehrwert legen — schließ­lich soll der Aufwand für den Projekt-Overhead so nied­rig als mög­lich gehal­ten wer­den. Im pro­fes­sio­nel­len Bereich tum­meln sich etli­che Produkte, doch Projektplace sticht mit sei­nem Gratis-Angebot aus der Masse her­vor: Project-Spaces für bis zu drei Mitglieder las­sen sich voll­kom­men gra­tis einrichten.

Gerade für KMUs und Einzelunternehmer hört sich die­ses Angebot ver­lo­ckend an — doch kann die Software mit der kos­ten­pflich­ti­gen Konkurrenz mit­hal­ten? Die Betreiber haben jeden­falls jede Menge Ahnung von ihrem Business-Feld, denn Projektplace International ist in sechs Sprachen ver­füg­bar und euro­päi­scher Marktführer für web­ba­sierte Projekt-Management-Tools. Für diese Review habe ich einen nähe­ren Blick auf jene Werkzeuge gewor­fen, die orga­ni­sa­ti­ons­wil­li­gen Webworkern gra­tis zur Verfügung gestellt werden.

Projectplace in der Praxis

Die Registrierung für Projectplace Free geht schnell und schmerz­los von­stat­ten — nach dem Bestätigen des Aktivierungslinks und dem ers­ten Einloggen wer­den neue User mit einem Einführungs-Video begrüßt, das die ers­ten Schritte bei der Erstellung eines neuen Projektes erklärt.

Die Oberfläche der Projektmanagement-Software erin­nert an klas­si­sche PIMs (Personal Information Manager), wer bereits mit Outlook gear­bei­tet hat, dürfte sich bei der Verwaltung von Personen, Aufgaben, Meetings und Dokumenten rela­tiv rasch zuhause füh­len. Und weil Bilder bekannt­lich mehr sagen als Worte, steht zu jedem die­ser Hauptmenüpunkte ein eige­nes Einführungsvideo, ein soge­nann­ter “Demofilm”, bereit.

In der Regel beginnt die Projektverwaltung mit der Erfassung der Beteiligten Personen — dank Outlook-Importfunktion erspart Projektplace hier unnö­tig Tipparbeit. Im nächs­ten Schritt wer­den die benö­ti­gen Dokumente hoch­ge­la­den, Meetings ein­ge­tra­gen und die zu erle­di­gen­den Milestones gekenn­zeich­net. Versionierung und Vorlagenverwaltung sind inklu­diert, ein Plugin erleich­tert die 1-Click mit dem eige­nen Desktop. Selbstverständlich kann man alle Arten von Daten zu einem Projektplan ver­knüp­fen und die­sen mit Milestones ver­se­hen, ein inter­nes Mailsystem sorgt für die rei­bungs­lose Koordination alles Beteiligten Personen.

dokumentenverwaltung Projectplace: Professionelles Projekt Management gratis
Die inte­grierte Dokument-Verwaltung

Natürlich gilt auch hier: Projektmanagement per se kann selbst­ver­ständ­lich keine Wunder wir­ken, nur wer seine Daten, Dokumente und Verknüpfungen sorg­sam pflegt und das gesamte Team erfolg­reich zur akti­ven Mitarbeit ermun­tert, wird auf Dauer einen ech­ten Mehrwert gene­rie­ren. Projectplace stellt dazu alle not­wen­di­gen Tools zur Verfügung und ver­kürzt auf­grund guter Tutorials und gän­gi­ger –Konventionen die Einlernphase.

Fazit: Was gra­tis ver­füg­ba­res Online-Projekt-Management betrifft, ist Projectplace voll­kom­men kon­kur­renz­los. Dass sich die Software durch­gän­gig an eta­blier­ten Standards ori­en­tiert, wird gelernte Projekt-Manager freuen, denn die fin­den hier jedes gewohnte Feature vor. Für meine per­sön­li­chen Erfordernisse dage­gen ist die Software wie­der­schon fast zu aus­ge­feilt — da kommt mir highrise mit sei­nem gna­den­los mini­ma­lis­ti­schen Ansatz schon eher entgegen.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 6 Kommentare zu "Projectplace: Professionelles Projekt-Management gratis" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Torsten Michels Identicon Icon
    Torsten Michels sagte am 26. Oktober 2009 um 11:00

    Hallo,
    viel­leicht sollte man an die­ser Stelle die Euphorie für pro­ject­place etwas brem­sen, wenn man sich näher mit der Anwendung beschäf­tigt.
    Man wird dann sicher­lich fest­stel­len, dass ledig­lich EIN Projekt kos­ten­frei gema­nagt wer­den kann.

    Dies macht aus mei­ner Sicht nicht wirk­lich Sinn …

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 26. Oktober 2009 um 21:38

    Wieso, das reicht doch völ­lig, um sich ein Bild zu machen? Wenn man meh­rere Projekte damit ver­wal­ten will, ist’s doch okay, ein paar Euros einzuwerfen.

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    Yasscha Identicon Icon
    Yasscha antwortete am 25. September 2010 um 23:47

    Hey Richie!

    Ich weiß nicht in wel­che Projekte du ver­wi­ckelt bist.
    Ich in mei­nem Fall hab vor 5 Jahren mein Projekt aus­ge­ar­bei­tet und bin im Begriff in die Endphase zu gelan­gen.
    Hier für benö­tige ich nun lef­zend krea­tive den­kede Personen, die mit mir meine Weltmarktlücke zu Ende brin­gen.
    Wenn die Maschienerie erst mal in Laufen gebrach wor­den ist, werde ich, die Wild Animal Quality min­des­tens 12 Millionen € als Einnahmen ver­zin­sen. Falls es aber nicht dein Metjè sein sollte, dann bitte ich dich, mich mit den dafür in Frage kom­men­den Leuten zusam­men zu brin­gen. Worum es Geht?
    Bin sel­ber ein in Bayern geboh­re­ner Türke und werde Wildschweinfleisch aus den gesamte mos­le­mi­schen Staaten in die BRD/EU impor­tie­ren. »> Nicht ver­ges­sen «< Moslems essen kein Schwein!
    Mein Großprojekt: Import von Fleisch; Dosengulasch-Hundefutter,
    Seife, Gelatine, Bürsten/
    Schrubber, Methangas aus den
    Resten.

    Lieferung ad 500000 Tonnen auf­werts die Woche.

    Interesse? Dann bitte Melden!

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 26. September 2010 um 18:38

    Hi, klingt nach einer guten Idee. Und Wildschwein ist sehr lecker, nur: mit 1 Kilo im Monat könnt ich durch­aus was anfan­gen. Aber 500.000 Tonnen die Woche bringt ich nicht im Kühlschrank unter. Aber ich kenne jeman­den, der inter­es­siert sein könnte: frag doch mal Helge!

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  •  Identicon Icon
    Anonymous sagte am 26. September 2010 um 19:44

    Zwei Bedenken hab ich dazu:

    1) Professionelles Projektmanagement ergibt sich nicht dadurch, dass man ein Tool anschafft. Umkehrt schei­tern Projekte nor­ma­ler­weise nicht an man­geln­der Toolunterstützung.

    2) Lizenzkosten: Es han­delt sich bei dem SaaS um ein Mietmodell. D.h. die Kosten fal­len nicht ein­ma­lig an, son­dern erstre­cken sich über den gesam­ten Projektlebenszyklus. Bei Softwareprojekten kön­nen das (Wartung, Change Management) 10 Jahre und mehr sein. Wenn man den Preis von 19€ auf die Lebensdauer hoch­rech­net lan­det man auch bei ca. 2000€. Ob’s den Service über­haupt so lange geben wird, wäre die nächste Frage.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 27. September 2010 um 20:10

    Bei Einwand 1 geb ich dir völ­lig recht; die Tools sind über­be­wer­tet (mein Lieblings-PM-Tool ist mein Text-Editor).

    Beim zwei­ten Punkt spielt die Verfügbarkeit sicher­lich eine große Rolle; aber die­ses Risiko ist nicht Software– und nicht mal SaaS-spezifisch! Und das Zahlungsmodell hat natür­lich auch Vorteile, sowohl bei kür­ze­rer Nutzungsdauer als auch bei einem poten­ti­el­len Wechsel.

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