Selbständige Unternehmer und Projektmanager wissen, dass die Flucht in die Prokrastination keine dauerhaft valide Strategie beim Aufbau des eigenen Business sein kann. Und wenn das Geschäft mal floriert und der wilde Mix aus Textnotizen, Excel-Sheets und Word-Dokumenten auszuufern droht, dann wird’s höchste Zeit für eine Projekt-Management Software. Die Verwendung eines webbasierten-Systems liegt nahe, und mit Projectplace steht sogar ein Gratis–Produkt zur Verfügung. Bewähren sich die angebotenen Werkzeuge auch in der Praxis?
SaaS (Software as a Service) wurde in den vergangenen Monaten zu einem häufig zitierten Schlagwort: gemeint ist damit die Substitution von lokaler Software durch Online-Services, denn schnelle Internetzugänge und dynamische Web-Applikationen erlauben die Auslagerung klassischer Offline-Aufgaben ins Internet. Besonders beim Anwendungs-Szenario “Projektmanagement” bietet die zentrale Datenspeicherung riesige Vorteile: Organisationssoftware hilft, auch geographisch weit voneinander entfernte Teams effizient zu koordinieren, garantiert Zugriff auf sämtliche Daten von jedem Rechner mit Internetanschluss und sollte besonderes Augenmerk auf einfache Bedienbarkeit und Mehrwert legen — schließlich soll der Aufwand für den Projekt-Overhead so niedrig als möglich gehalten werden. Im professionellen Bereich tummeln sich etliche Produkte, doch Projektplace sticht mit seinem Gratis-Angebot aus der Masse hervor: Project-Spaces für bis zu drei Mitglieder lassen sich vollkommen gratis einrichten.
Gerade für KMUs und Einzelunternehmer hört sich dieses Angebot verlockend an — doch kann die Software mit der kostenpflichtigen Konkurrenz mithalten? Die Betreiber haben jedenfalls jede Menge Ahnung von ihrem Business-Feld, denn Projektplace International ist in sechs Sprachen verfügbar und europäischer Marktführer für webbasierte Projekt-Management-Tools. Für diese Review habe ich einen näheren Blick auf jene Werkzeuge geworfen, die organisationswilligen Webworkern gratis zur Verfügung gestellt werden.
Die Registrierung für Projectplace Free geht schnell und schmerzlos vonstatten — nach dem Bestätigen des Aktivierungslinks und dem ersten Einloggen werden neue User mit einem Einführungs-Video begrüßt, das die ersten Schritte bei der Erstellung eines neuen Projektes erklärt.
Die Oberfläche der Projektmanagement-Software erinnert an klassische PIMs (Personal Information Manager), wer bereits mit Outlook gearbeitet hat, dürfte sich bei der Verwaltung von Personen, Aufgaben, Meetings und Dokumenten relativ rasch zuhause fühlen. Und weil Bilder bekanntlich mehr sagen als Worte, steht zu jedem dieser Hauptmenüpunkte ein eigenes Einführungsvideo, ein sogenannter “Demofilm”, bereit.
In der Regel beginnt die Projektverwaltung mit der Erfassung der Beteiligten Personen — dank Outlook-Importfunktion erspart Projektplace hier unnötig Tipparbeit. Im nächsten Schritt werden die benötigen Dokumente hochgeladen, Meetings eingetragen und die zu erledigenden Milestones gekennzeichnet. Versionierung und Vorlagenverwaltung sind inkludiert, ein Plugin erleichtert die 1-Click Integration mit dem eigenen Desktop. Selbstverständlich kann man alle Arten von Daten zu einem Projektplan verknüpfen und diesen mit Milestones versehen, ein internes Mailsystem sorgt für die reibungslose Koordination alles Beteiligten Personen.

Natürlich gilt auch hier: Projektmanagement per se kann selbstverständlich keine Wunder wirken, nur wer seine Daten, Dokumente und Verknüpfungen sorgsam pflegt und das gesamte Team erfolgreich zur aktiven Mitarbeit ermuntert, wird auf Dauer einen echten Mehrwert generieren. Projectplace stellt dazu alle notwendigen Tools zur Verfügung und verkürzt aufgrund guter Tutorials und gängiger Usability–Konventionen die Einlernphase.
Fazit: Was gratis verfügbares Online-Projekt-Management betrifft, ist Projectplace vollkommen konkurrenzlos. Dass sich die Software durchgängig an etablierten Standards orientiert, wird gelernte Projekt-Manager freuen, denn die finden hier jedes gewohnte Feature vor. Für meine persönlichen Erfordernisse dagegen ist die Software wiederschon fast zu ausgefeilt — da kommt mir highrise mit seinem gnadenlos minimalistischen Ansatz schon eher entgegen.
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Hallo,
vielleicht sollte man an dieser Stelle die Euphorie für projectplace etwas bremsen, wenn man sich näher mit der Anwendung beschäftigt.
Man wird dann sicherlich feststellen, dass lediglich EIN Projekt kostenfrei gemanagt werden kann.
Dies macht aus meiner Sicht nicht wirklich Sinn …
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Wieso, das reicht doch völlig, um sich ein Bild zu machen? Wenn man mehrere Projekte damit verwalten will, ist’s doch okay, ein paar Euros einzuwerfen.
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Hey Richie!
Ich weiß nicht in welche Projekte du verwickelt bist.
Ich in meinem Fall hab vor 5 Jahren mein Projekt ausgearbeitet und bin im Begriff in die Endphase zu gelangen.
Hier für benötige ich nun lefzend kreative denkede Personen, die mit mir meine Weltmarktlücke zu Ende bringen.
Wenn die Maschienerie erst mal in Laufen gebrach worden ist, werde ich, die Wild Animal Quality mindestens 12 Millionen € als Einnahmen verzinsen. Falls es aber nicht dein Metjè sein sollte, dann bitte ich dich, mich mit den dafür in Frage kommenden Leuten zusammen zu bringen. Worum es Geht?
Bin selber ein in Bayern gebohrener Türke und werde Wildschweinfleisch aus den gesamte moslemischen Staaten in die BRD/EU importieren. »> Nicht vergessen «< Moslems essen kein Schwein!
Mein Großprojekt: Import von Fleisch; Dosengulasch-Hundefutter,
Seife, Gelatine, Bürsten/
Schrubber, Methangas aus den
Resten.
Lieferung ad 500000 Tonnen aufwerts die Woche.
Interesse? Dann bitte Melden!
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Hi, klingt nach einer guten Idee. Und Wildschwein ist sehr lecker, nur: mit 1 Kilo im Monat könnt ich durchaus was anfangen. Aber 500.000 Tonnen die Woche bringt ich nicht im Kühlschrank unter. Aber ich kenne jemanden, der interessiert sein könnte: frag doch mal Helge!
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Zwei Bedenken hab ich dazu:
1) Professionelles Projektmanagement ergibt sich nicht dadurch, dass man ein Tool anschafft. Umkehrt scheitern Projekte normalerweise nicht an mangelnder Toolunterstützung.
2) Lizenzkosten: Es handelt sich bei dem SaaS um ein Mietmodell. D.h. die Kosten fallen nicht einmalig an, sondern erstrecken sich über den gesamten Projektlebenszyklus. Bei Softwareprojekten können das (Wartung, Change Management) 10 Jahre und mehr sein. Wenn man den Preis von 19€ auf die Lebensdauer hochrechnet landet man auch bei ca. 2000€. Ob’s den Service überhaupt so lange geben wird, wäre die nächste Frage.
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Bei Einwand 1 geb ich dir völlig recht; die Tools sind überbewertet (mein Lieblings-PM-Tool ist mein Text-Editor).
Beim zweiten Punkt spielt die Verfügbarkeit sicherlich eine große Rolle; aber dieses Risiko ist nicht Software– und nicht mal SaaS-spezifisch! Und das Zahlungsmodell hat natürlich auch Vorteile, sowohl bei kürzerer Nutzungsdauer als auch bei einem potentiellen Wechsel.
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