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T-Mobile G1: Marktstart und Macken im Alltagsbetrieb

19.01.2009, geschrieben von , 7 Kommentare

andro1 T Mobile G1: Marktstart und Macken im AlltagsbetriebAb 30. Jänner wird das offi­zi­ell in erhält­lich sein, Details zu den Preisen waren aller­dings noch keine in Erfahrung zu brin­gen. Die gute Nachricht für Early Adopters: es wird noch ein Tester gesucht, wer also das so schnell wie mög­lich in die Finger bekom­men möchte, hat noch zwei Tage lang Zeit, sich zu bewerben:

Du willst dabei sein? Dann schi­cke uns deine Emailadresse, den Link zu dei­nem Blog und deine Ideen für G1-Beiträge auf mobileblogger.at an support@mobileblogger.at. Achtung: Die Bewerbungsfrist läuft nur bis 21.1. 23:00 Uhr!

Details gibt’s auf <a href=” Mobileblogger.at — die Seite, die alle Berichte der öster­rei­chi­schen Blog-Tester aggre­giert, ist mitt­ler­weile an den Start gegan­gen. Ein Faktum kris­tal­li­siert sich aller­dings aus den ver­schie­de­nen Testmeinungen bereits recht deut­lich raus: die vor­in­stal­lierte Software ist nicht das Gelbe vom Ei, da gibt’s noch ziem­li­chen Verbesserungsbedarf — so beherrscht etwa das Standard-OS kein Multitouch Feature, obwohl die Hardware dies durch­aus zuließe. Allerdings steht zu erwar­ten, dass in den nächs­ten Wochen lau­fend Updates raus­kom­men — dass das G1 vor­erst aber ein “Bastlerhandy” bleibt, sollte jedem Interessierten klar sein.

In punkto Hardware hat Max mit sei­nem letz­ten Beitrag eigent­lich schon alles gesagt: in der Tat wünscht man sich eine bes­sere Verarbeitung, von wer­ti­gen Materialien kann jeden­falls keine Rede sein. Schlampereien offen­ba­ren sich an vie­len Enden und Ecken, so etwa auch bei der durch­wegs kon­tra­pro­duk­ti­ven Tastaturbeleuchtung, wel­che die Ablesbarkeit der Tasten eher erschwert als erleichtert.

Zu den Eingabemodalitäten

Schmerzlich ver­misse ich im Vergleich zu mei­nem HTC-Gerät eine dyna­misch ein­ge­blen­dete Software-Tastatur: bei jeder klei­nen Eingabe, und sei’s nur die Suche nach einem Kontakt, muss ich das Gerät auf­klap­pen und mit der Tastatur arbei­ten. Meinen per­sön­li­chen Bedürfnissen kommt da die Arbeitsteilung zwi­schen Softkey und Tastatur in Kombination mit dem ziel­ge­nauen Stift viel eher ent­ge­gen als das Konzept des G1, nicht mal ein vir­tu­el­ler Ziffernblock wird zur Direktwahl von Telefonnummern ein­ge­blen­det. Die viel­fach kri­ti­sierte feh­lende T9-Unterstüzung ver­misse ich dage­gen gar nicht — die drehe ich nor­ma­ler­weise sowieso als ers­tes ab.

androkeys T Mobile G1: Marktstart und Macken im Alltagsbetrieb

Derlei Eingabe-Inkonvenienzen las­sen sich zukünf­tig ver­mut­lich via Zusatz-Software behe­ben. Zwar offe­riert der Software Market bereits jetzt eine Lösung für eng­li­sche Texteingabe, diese funk­tio­niert aller­dings — ebenso wie ein Großteil der Zusatzprogramme — schlicht und ein­fach nicht. Ganz her­vor­ra­gend dage­gen bewährt sich der grif­fige Trackball, der trotz sei­ner gerin­gen Größe schnel­les und prä­zi­ses Navigieren erlaubt:

androtrack T Mobile G1: Marktstart und Macken im Alltagsbetrieb

Generell wirft die­ses Gerät für mich die Frage auf, inwie­weit es Sinn macht, der zukünf­ti­gen die eines kon­kur­renz­fä­hi­gen Usability-Konzepts zu über­las­sen: ich erwarte mir von einem , das nicht expli­zit als Beta-Version ver­schleu­dert wird, eine wesent­li­che durch­dach­tere Bedienung. Wäre das G1 das ein­zige auf der Welt, fie­len diese klei­nen Mängel ver­mut­lich gar nicht auf, aber die Konkurrenz hat in die­sem Bereich ja schon eini­ges vor­ge­legt. Dementsprechend gespannt bin ich auf die Preisentwicklung im Market — bis­lang sind kom­mer­zi­elle Angebote noch sehr dünn gesät; ob sich hier der Ansatz durch­setzt oder ob eher das iPhone-Modell Schule macht, muss die Zukunft zeigen.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 7 Kommentare zu "T-Mobile G1: Marktstart und Macken im Alltagsbetrieb" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Pongratz@SEO Software Identicon Icon

    Also ich möchte auch lie­ber ein fer­ti­ges Produkt — online hab ich nix gegen Beta, aber beim Handy möchte ich kein Tester sein. Klingt, als sei das G1 bes­ten­falls als Zweitgerät geeig­net. Aber der Trend geht ja eh zum zweithandy :cool:

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  • Yiim Identicon Icon

    Schade das es so nicht vor­teil­hafte Tage für mich sind sonst würde ich auch gern dabei sein. Also ich denke das G1 hat auf jeden­fall Potential aber was ein­fach noch fällt ist die Software die es zum Beispiel für das iPhone gibt.

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  • ritchie Identicon Icon
    ritchie sagte am 19. Januar 2009 um 17:04

    Auf den Fotos sieht das Teil defi­ni­tiv stylis­her aus als irl :mrgreen:

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  • LocoLoki Identicon Icon

    Irgendwie glaub ich dir nicht so ganz. So schlecht kann es doch nicht sein! Aber ich hab mich mal für das G1-Team bewor­ben, viel­leicht hab ich ja mal Glück. Schlechter als mein altes Sony Ericsson kanns bestimmt nicht sein! ;)

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  • Aufschnürer Identicon Icon

    Klingt ja alles nicht so über­zeu­gend. Schade eigent­lich, da der Open Source Ansatz durch­aus inter­es­sant ist. Es ist frei­lich ein Fehler — auch in der Open Source Szene — quasi “unfer­tige” Software auf ein Handy zu packen. Da würde ich nicht mit machen.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Januar 2009 um 18:12

    worst of both worlds, sozsuagen.

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  • Konstantin Identicon Icon

    Naja bis­her bin ich mit dem Handy ganz zufrie­den. Einziges Manko: der schwa­che Akku.

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2 Track- und Pingbacks zu diesem Beitrag

  • Offizieller Start für das G1 in Österreich | Mobile2Null (20. Januar 2009)
    [...] gab es in den einschlägigen Blogs und Medien ja viel über das G1 zu berichten und offiziell zu verlautbaren. In Deutschland wird es [...]
  • Touchscreen Handys (21. Juni 2009)
    [...] kann, wird sich in nächster Zeit zeigen. Jemand, der das G1 bereits getestet und sich schon eine Meinung über das T-Mobile Handy gebildet hat ist Ritchie von Datenschmutz. G1 hier [...]
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