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BlackBerry Storm im Praxistest

07.02.2009, geschrieben von , 22 Kommentare

blackberry storm gewinnen BlackBerry Storm im PraxistestSeit zwei Tagen ver­wende ich nun den als Primärhandy. Die Sprachqualität ist her­vor­ra­gend, das Messaging funk­tio­niert ähnlich slick wie am iPhone. Das ist mein ers­ter ernst­haf­ter Versuch, mit einem tas­ta­tur­lo­sen über die Runden zu kom­men, und das klappt bis­lang recht gut. Geradezu luxu­riös fällt mit zwei Handys natür­lich die Netzabdeckung aus: wo mein pri­va­ter T-Mobile PDA aus­lässt, hat der meist noch Empfang. Außerhalb von Ballungsgebieten liegt mit der HSDPA-Netzabdeckung die aber zumin­dest in Oberkärnten und Osttirol sehr weit vorne.

Weiter unten fol­gen die ers­ten Praxiserfahrungen — vor­weg nur soviel: nach lan­ger Durststrecke ist der BlackBerry Storm end­lich wie­der mal ein mit ech­tem Geek-Faktor. Konnte sich BB in der Vergangenheit vor allem im Business-Sektor Lorbeeren ein­heim­sen, so dürfte der Storm nicht nur beruf­li­che Nutzer anspre­chen, son­dern auch im Lifestyle-Segment Boden gut­ma­chen. Verfügbar ist das Gerät am März exklu­siv bei A1, und zur Markteinführung gibt’s ein Gewinnspiel, bei dem sich A1 sehr spen­da­bel zeigt. Verlost wer­den 60 BlackBerry Storms, 5 davon inklu­sive 5 Jahres Gratis-Telefonie und Datendienste. Selber schuld, wer da nicht mit­macht — hier geht’s zum Gewinnspiel.

Ich habe die Zugfahrt von Wien nach Lienz genutzt, um mei­nen Storm mit einer umfang­rei­chen Softwareausstattung zu ver­se­hen: ganz oben in der To-Have Liste ste­hen bei mir diverse Social Media Clients. TwitterBerry ver­rich­tet seine Microblogging-Tasks recht gut, der BB-eigenen –Client spielt seine Stärken vor allem beim Bild-Upload aus — lei­der kann man in der der­zei­ti­gen Version keine Kommentare zu den Updates der eige­nen Freunde ver­fas­sen. Der mit­ge­lie­ferte Browser lie­fert kei­nen Grund zur Klage, aus Gewohnheit ver­wende ich aber lie­ber Opera Mini, der pro­blem­los am Storm läuft. Google Maps, ein FlickR-Uploader und diverse Chat-Clients kom­plet­tie­ren mein Programm-Portfolio. Gut gelun­gen ist bei und die System-Einbindung: Mini-Icons am Startscreen zei­gen auf einen Blick, ob’s Neuigkeiten in der eige­nen Social Sphere gibt. An Hardware ist von Bluetooth über GPS bis HSDPA (via Qualcomm-Chip) alles vor­han­den, was man sich von einem moder­nen Smartphone über­haupt nur wün­schen kann:

blackberry facebook client BlackBerry Storm im Praxistest

Multimedia: Der hoch­auf­lö­sende und kon­trast­rei­che Bildschirm ist beim Filmschauen natur­ge­mäß ein enor­mer Vorteil. Sogar der ein­ge­baute Lautsprecher über­rascht mit ver­gleichs­weise kla­rer Wiedergabe, aller­dings ver­fügt der Storm prak­ti­scher­weise aber auch über eine ganz gewöhn­li­che Mini-Buchse, mit der jeder han­dels­üb­li­che Kopfhörer Anschluss fin­det und emp­fiehlt sich dank des für ein Handy äußerst rauschar­men Wiedergabe auch als mp3-Player. Die Kamera ist erstaun­lich licht­emp­find­lich, die ein­ge­baute LED sorgt in Innenräumen tat­säch­lich für sicht­bare Aufhellung, was auch den Kamera-Aufnahmen zugute kommt. Sprachnotizen hält der Storm eben­falls fest, via Micro-SD Karte lässt sich Speicherkapazität erweitern.

E-Mail Messaging: Vodafone bie­tet den Blackberry-Kunden ein Web-Gateway zum Einrichten der E-Mail, das klappte mit mei­nen diver­sen Mailboxen erstaun­lich gut. Nach Eingabe von Username und Passwort erkannte das System alle wei­te­ren Parameter der IMAP-Boxen, die in wei­te­rer Folge als eigene Icons auf dem Gerät auf­tau­chen. BlackBerry Messaging nutze ich nicht, was aller­dings in der Praxis kei­nen gro­ßen Unterschied macht, da auch “nor­male” Messages aufs Handy gepusht wer­den. Der Standard-Client lässt sich flott bedie­nen, HTML-Newsletter wer­den sau­ber dar­ge­stellt — hier hat sich BlackBerry kei­ner­lei Patzer geleis­tet. Lästig finde ich ein­zig, dass bei jedem Löschvorgang nach­ge­fragt wird, ob die Nachricht lokal und am Server oder nur lokal in den Papierkorb wan­dern soll. Gerade beim Messaging zeigt sich übri­gens das volle Potential der Touch/Klick-Kombination: das Markieren meh­re­rer Messages geht flüs­sig von der Hand, Fehlbedienungen las­sen sich dank des Button-Highlightings nahezu kom­plett ausschließen.

Synchronisation mit dem Desktop: Die mit­ge­lie­ferte Synchronisationssoftware stellt nie­mand vor –Probleme und ver­rich­tet unter Vista ihre Aufgaben völ­lig klag­los. Ich nutze Outlook zur Verwaltung von Kontakten und Terminen — damit gab’s erwar­tungs­ge­mäß kei­ner­lei Probleme.

Akkukapazität: voll­kom­men unge­wohnt im Zeitalter der Smartphones, ja gera­dezu auf posi­tive Weise ana­chro­nis­tisch, ist die genüg­same Leistungsaufnahme des Geräts. An einem Tag saugt man den Akku selbst bei umfang­rei­cher Nutzung kei­nes­falls leer, außer­dem lädt sich das Gerät mit dem bei­lie­gen­den Netzgerät recht flott auf. Wahlweise übri­gens dank Standard-Mikro-USB auch am Rechner, ide­al­weise an einem powered Hub, der aus­rei­chend Saft zur Verfügung stellt.

Vergleich mit G1, MDA II und iPhone: Mit dem G1 muten Google und T-Mobile expe­ri­men­tier­freu­di­gen Geeks ein halb­fer­ti­ges Gerät zu, des­sen Hardware garan­tiert kei­nen Designpreis gewinnt. Irgendwann wird Android viel­leicht mal rich­tig brauch­bar, bis dahin kommt mir das G1 wie ein iPhone für Arme vor. Einige Detaillösungen des Storm, etwa die gelun­gene Messaging-Oberfläche, erin­nern durch­aus an letz­te­res. Die Verarbeitung ist ebenso hoch­wer­tig, in punkto Bildschirmqualität schlägt der Storm der­zeit jedes andere Smartphone. Mein Windows Mobile MDA rea­giert weit behä­bi­ger, und die BlackBerry-Oberfläche lässt sich zudem ein­fach intui­ti­ver bedie­nen als das recht lieb­los über Windows gestülpte Touch-Flow System.

Was fehlt noch? Zwei feh­lende Features sind mir bis­lang nega­tiv auf­ge­fal­len, die sich aber ohne wei­te­res via Software-Update behe­ben lie­ßen. Zum einen ver­misse ich am vir­tu­el­len Keyboard ein Äqui­va­lent zu Cursortasten. Will man in bereits getipp­ten Texten ein paar Zeichen zurück­sprin­gen, wird die Fummelei am Bildschirm recht müh­sam. Und zum zwei­ten fehlt auch eine Art “Tab-Taste”, mit der man wie von Browsern gewohnt von einem Eingabefeld bzw. Link zum nächs­ten springt, wäre nicht schlecht — anstelle des Soft-Keyboards könnte man dafür natür­lich auch die

Vorläufiges Fazit: Unter allen aktu­el­len Smartphones ist das BlackBerry Storm der­zeit mit gro­ßem Abstand mein Favorit. Der Screen-Klick ist der erste wirk­lich brauch­bare Tastatur-Ersatz für Touch-Handys, der Bildschirm ist ein­zig­ar­tig scharf, hell und kon­trast­reich, die ver­füg­bare Software arbei­tet sta­bil und rüs­tet alle Zusatzfunktionen nach, die ich benö­tige. Dies plus die hoch­wer­tige Verarbeitung und die lange Akkulebensdauer machen den BlackBerry Storm für mich ziem­lich unschlagbar.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 22 Kommentare zu "BlackBerry Storm im Praxistest" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Yiim Identicon Icon

    Ich muss sagen das Blackberry Storm hat was. Bei dem Gerät ist das Design schick aber wie sieht es mit der Erweiterung aus durch Software.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 9. Februar 2009 um 13:27

    Also die von mir benö­tigte Ausstattung hatte ich in einer Stunde bei­sam­men — es gibt häu­fig nur 1 Client statt fünf z.B. für Facebook, aber der funk­tio­niert dann auch rich­tig gut.

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  • Chris Identicon Icon

    Wie von dir gewohnt, mal wie­der ein guter und aus­führ­li­cher Test, wel­cher wirk­lich Appetit auf den klei­nen Sturm macht :)
    Persönlich habe ich mich nun aller­dings für das iPhone ent­schie­den.… ein­mal Apple immer Apple.

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  • Daniel Identicon Icon

    Schade, dass ich noch kein Storm in die Hand bekom­men habe :sad:. Dein Testbericht macht mich schon neugierig.

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  • KWentin Identicon Icon

    damn ich hab das voll ver­passt, dass du den black­berry storm hast, sonst hätt ich den mal in die hand neh­men wolln am #bcklu :(
    weil so klingts ja geil; ein­zig ein test­be­richt, den ich über den geiz­hals link gese­hen habe, sorgt für zweifel

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 9. Februar 2009 um 13:28

    Der Storm spal­tet die Gemüter; man­che User kön­nen mit dem Screenclick, der mir so gut gefällt, eher weni­ger anfan­gen — man sollte das Gerät auf jeden Fall mal in die Hand neh­men und ausprobieren.

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  • Leon Identicon Icon

    Hat ja nen echt hüb­sches Design. Du schreibst ja es lässt sich bes­ser bedie­nen als das Touch Flow System ist es denn so gut zu bedie­nen wie ein Iphone? Schaut aber echt nach nem schar­fen Teil aus

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 9. Februar 2009 um 13:28

    Die Multitouch-Gimmicks wie das Zoomen funk­tio­nie­ren nicht; aber ich bin die nicht vom iPhone gewohnt, daher gehen sie mir auch nicht ab :mrgreen:

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  • Harald Dvorak Identicon Icon

    Der Blackberry Storm hat nur lei­der kein WLAN :sad: Vielleicht der Nachfolger…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 9. Februar 2009 um 13:29

    Wobei ich aber sagen muss, dass sich auf mei­nen ande­ren Smartphones WLAN *nie* ver­wende. Ich reiz ja so das Datenpackage von 2 Gigs kaum aus.

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  • Bianca *BB* Jacobi Identicon Icon

    Finde es zwar schon sehr geil, aber ohne W-Lan und funk­tio­nie­ren­dem Navi halt doch nich so gut wie mein HTC… :cool: Das gibts halt exklu­siv bei Vodavone… und die ham lei­der ja das bes­sere Netz ggü. o2…
    @Harald, IPhone hat aber doc auch kein W-Lan soweit ich weiss… da wrd ich noch eher das Storm nehmen!

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 9. Februar 2009 um 13:30

    Navi funk­tio­niert doch eh super: http://gps.about.com/od/trends.….ry_gps.htm

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  • Harald Dvorak Identicon Icon

    @Bianca: Das iPhone 3G unter­stützt WLAN-, 3G– und EDGE-Netzwerke. Was ich gele­sen habe, soll der Akku ziem­lich mies sein. Und alle Features abdre­hen, kann wohl nicht die Lösung sein… Nur schön alleine reicht nicht. Nachdem ich sehr viel tele­fo­niere kommt das iPhone lei­der nicht in Frage.

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  • Harald Dvorak Identicon Icon

    Hmm… Hab grad zum Thema Akku gele­sen, dass der Storm bei mäßi­gem Push-Mail und nicht(!) tele­fo­nie­ren, nur etwa drei Stunden hält. Das ist mager… zumin­dest lt. Test im “Notebookjournal”.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 9. Februar 2009 um 15:58

    Ich kann mir echt nicht vor­stel­len, wie die auf die­sen nied­ri­gen Wert kommen.

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  • Harald Dvorak Identicon Icon

    Zitat Notebookjournal: “Zwar gehen einige Behauptungen durch’s Netz, wel­che die Laufzeit mit denen der Bold-Version gleich­setzt, unser Test zeigt jedoch etwas ande­res. Bei gerin­ger Ausleuchtung und einem Direkt-Push von 5 Mail-Clients ist der Akku locker nach 24 Stunden leer. Und das ohne akti­ves Telefonat. Wer auch sprach­lich mit sei­nen Partnern in Kontakt blei­ben will, kann mit einer Lauf– und Gesprächszeit von maxi­mal 3 Stunden rechnen.”

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  • Ulrich Identicon Icon
    Ulrich sagte am 14. Februar 2009 um 12:27

    @wlan — wie soll man dann einem bar­camp in deutsch­land twit­tern? das kommt ja einem sozia­len aus­schluß gleich :)

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  • Andreas@smartphone Identicon Icon

    Hallo
    das mit dem mäs­si­gen Akku kann ich bei mei­nem Storm bestä­ti­gen, 12 Stunden höchs­tens. Ansonsten bin ich sehr zufrie­den damit, das feh­lende W-lan merkt man bei guter UMTS Abdeckung gar­nicht. Fürs navi­gie­ren nutze ich das Vodafone Find-and-Go. Funktioniert super, kos­tet aller­dings .
    beste Grüsse

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  • Michael Identicon Icon

    Ich hab das BB auch schon mal bei einem Freund aus­pro­biert. Hat mich in eini­ger Hinsicht wirk­lich über­zeugt. Ha aber auch einen stol­zen Preis :smile:

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 4. Mai 2009 um 13:03

    Ja, aber dafür kommt auch anstän­di­ges Material zum Einsatz, anders als beim g1 :evil:

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  • tommes Identicon Icon
    tommes sagte am 11. November 2009 um 16:11

    Ich kann die Euphorie wegen die­ses Telefons nicht tei­len!
    Der Akku ist gran­dios mise­ra­bel und die Empfangsleistung ist die schlech­teste, seit ich mit Handys zu tun habe (ca. 16 Jahre).
    Ein Handy, das bei die­sen bei­den Basics schon so kläg­lich ver­sagt, hat am Markt nichts ver­lo­ren. Mir ist es mitt­ler­weile schon häu­fi­ger pas­siert, dass ich nicht erreich­bar war, weil ich ent­we­der kein Netz hatte (kam über 10 Jahre mit Nokia nie vor) oder der Akku mal wie­der leer war. Sehr gerne schwä­chelt der Akku auch, wenn ein Telefonat mal län­ger dau­ert oder der Internetzugang bemüht wird :(
    Im Übri­gen nervt es unglaub­lich, dass ich das Telefon, wenn ich es in der Jacke oder der Hose trage, fast nie höre. Der Vibrationsalarm ist nur ein­ma­lig und die Lautstärke (obwohl ich ein kopier­tes Lied als Sound ver­wende) prä­sen­tiert sich sehr ver­hal­ten.
    Die Bedienung des Touchs zum schrei­ben von SMS und MMS ist aus­ge­spro­chen “gewöh­nungs­be­dürf­tig”. Mit grö­ße­ren Männerhänden bzw. Frauenhänden mit län­ge­ren Fingernägeln ist ein, von frü­he­ren Handys gewohn­tes, sehr schnel­les, (zur Not ein­hän­di­ges) feh­ler­freies Tippen aus­ge­schlos­sen — ich bin moto­risch nicht unbe­gabt und habe es bis­her noch nicht geschafft.
    Für alle, die ihr Handy zum Zweck der jeder­zei­ti­gen Erreichbarkeit bzw. Kommunikation mit sich füh­ren, ist die­ses Gerät mit Sicherheit die fal­sche Wahl.
    Technik-Freaks und Software-Junkies mögen mit die­ser Art Elektronik glück­lich wer­den; ich jeden­falls werde mein Storm dem­nächst mit Begeisterung unter mein lin­kes Vorderrad legen und über­fah­ren. Dann ist end­lich die Zeit gekom­men, ein tra­di­tio­nel­les, robus­tes und prak­ti­sches Mobiltelefon zu kau­fen, das anspruch­los und jeder­zeit treu sei­nen Dienst verrichtet.

    Das musste jetzt auch mal gesagt werden!!!

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 11. November 2009 um 16:46

    Danke für das aus­führ­li­che Feeback! Ich hab gehört, dass es bei den Storm-Akkus anschei­nend ziem­lich große Produktionsschwankungen gibt — ich hatte bei mei­nem Gerät das Problem nicht, ganz im Gegenteil; ist bis­her das ein­zige Smartphone, das pro­blem­los zwei Tage durch­hält (inkl. Twitterberry und Mail auf­ge­dreht). Die Lautstärke fand ich aus­rei­chend, die Tonqualität ist nicht ganz so toll wie bei den aktu­el­len Nokias, aber um Welten bes­ser als die HTC-Android Geräte. Die Verarbeitung ist auch toll. Der Screenclick stößt auf sehr geteilte Meinungen: ich fand das mecha­ni­sche Feedback ange­nehm, aber ich viele mei­ner Bekannten kön­nen damit gar nix anfangen.

    Was mich wirk­lich gestört hat, war das feh­lende WLAN — ist vor allem im Ausland ein rie­si­ger Minuspunkt.

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