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Facebook: Gruppen umbenennen erlaubt

fbgroupsMittelmäßig interessante Facebook-Neuigkeiten für Gruppen-Betreiber mit (Marketing-)Hintergedanken: seit 24. Februar darf man den Namen von Gruppen ändern. Auf weniger tauben Ohren stoßen dürfte die Facebook-Policy zum Thema „Gruppenmails“ – bislang bestand ja keine Möglichkeit, als Administrator einer Gruppen sämtlichen Mitgliedern eine Message zu schicken. Den „Fans“ einer Page kann man dagegen sehr wohl Updates senden.

Allfacebook.com schreibt dazu:

For the past 5 years administrators of Facebook groups have not been able to change their names. As of today, that restriction is being removed amidst continued feedback from group admins who want the ability to do so. While it’s a seemingly small adjustment, it makes me wonder if we could soon see a mini-market for larger groups. […] Facebook then reportedly removed that restriction but it’s now somewhat unclear how many people you can message within a group. I’ve reached out to Facebook for clarification and should hear back shortly.

Facebook-Gruppen dürfen also ab sofort den Namen wechseln, bei Pages ist dies nicht möglich – meinen Erfahrungen mit dem durchwegs freundlichen und rasch reagierenden Facebook-Support nach dürfte aber eine Umbenennung in der Praxis, etwa bei einer Änderung des Firmennamens, durchaus on Request machbar sein. Bis die Frage, ob Brands besser in den Aufbau einer Gruppe oder einer Page Zeit, Energie und Geld investieren sollten, eindeutig gelöst ist, werden wohl weiterhin die meisten berufsaktiven Facebooker bei der zweigleisigen Strategie bleiben.

Dass es für Facebook ganz und gar nicht einfach ist, hier klare Vorgaben zu machen, liegt auf der Hand: Spamming soll und muss verhindert werden, die Kommunikation von Interessensgruppen darf darunter aber nicht leiden. Beim Versand von Updates verwendet Facebook diverse automatische Filter – wenn eine Message zuviele externe Links und/oder Sonderzeichen (z.B. deutsche Umlaute) enthält, dann läutet schonmal die Alarmglocke. Wie so viele Agenden ist die Regulierung dieses nicht unsensiblen Bereichs wohl als „Field Work in Progress“ zu sehen.

9 comments
Horst
Horst

Ähm, es ist ja eine nette Idee mit dem "Europäischen Parlament" und der "Europäischen Union", aber was soll damit bloß bezweckt werden? :???:

rip
rip

Hey, hast du eine Ahnung warum sich die FB-Profile diverser Magazine usw. in Ö häufen...? Kann das denen mal wer erklären bitte ;)

Jürgen Liechtenecker
Jürgen Liechtenecker

Alles klar, ich dachte es mir. Ein Social Profil kann ja eigentlich nur von einer natürlichen Person hinterlegt sein.

Jürgen Liechtenecker
Jürgen Liechtenecker

Andere Frage an den Experten. Darf man eigentlich als Firma ein Profil anlegen oder dürfen dies nur natürliche Personen sein?

ritchie
ritchie

Das sind social media Pressertruppen. Die lullen dich ein, und am nächsten Tag wachst du verkatert in Brüssel auf! :twisted:

ritchie
ritchie

Hehe... ein Parlament ist wie ein guter Froind!

ritchie
ritchie

Vielleicht hat ein großer Verlag einen neuen Online-Marketer, der sich erst einarbeitet :lol:

ritchie
ritchie

Laut AGBs nur natürlich Personen; Facebook kontrolliert aber nicht selber, sondern löscht on demand; hatte mal so einen Fall, allerdings hat der Support aus Kulanz die Contacts zu Fans der Page gemacht. Ich lehn auch grundsätzlich Freundschaftsanfragen von Non-Personen (zumindest wenn deutlich als solche erkennbar) ab. Das zu trennen macht schon hochgradig Sinn, ich würd keine Energie in den Aufbau eines commercial personal profiles registrieren. Neue Pages kannst du ja über die app eingeloggt adden, oder direkt eine neue Page registrieren und nachträglich Admins einladen.