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Das Handy der Zukunft und der 6. Sinn

Ohne die legendären TED-Talks wäre Internet-Fernsehen nur halb so spannend. Im Februar 2009 präsentierte Pattie Maes, die am MIT mit ihrer Forschergruppe „Fluid Interfaces“ beforscht und entwirft ihre Version des Handys der Zukunft. Technologie wird nicht nur unsichtbar sein, sondern uns den „sechsten Sinn“ verleihen, so die Vortragende. Das alles bliebe ziemlich theoretisch, wäre da nicht Pranav Mistry, ein Student, der im Video den praktischen Einsatz von projizierten Interfaces vorführt. Diese Demonstration von augmentierter Realität dürfte die TED-Besucher ziemlich beeindruckt haben:

Dass Gehirnimplantate in fünf Jahren der Renner werden, kann ich mir ganz und gar nicht vorstellen – dazu müssten wir erst mal kapieren, wie Informationsverarbeitung und -speicherung in unseren grauen Zellen genau funktionieren. Aber der auf die Handinnenfläche projizierten Tastatur kann ich einiges abgewinnen – da lagen die Star Trek Autoren mit den „guten alten“ Trikordern wohl doch ziemlich falsch! Weiterführende Links zur Arbeit von Pattie und Pranav gibt’s bei Onkel TED.