Oder genauer gesagt “Ambassadore”, wie Meral schreibt. Ziel und Zweck der viralen Marketing–Aktion für die gute Sache ist den doch recht überschaubaren Kreis der verdächtig unüblichen Protagonisten zu erweitern und Interessanten aus dem näheren und weiteren Umfeld zur Teilnahme zu motivieren. Quasi “Ein Tweet sie zu motivieren, sie alle zu finden, ins MuQa zu treiben und ein Weilchen zu binden”. Oder, wenig Tolkien’est ausgedrückt:
Wenn ihr als Blogger, Twitterer oder heavy user von “social media” nach wie vor bei Digitalks Veranstaltungen teilnehmen und eure Erfahrungen einbringen möchtet, dann lade ich euch ein “Digitalks Ambassador” zu werden.
Schließlich lautet die Mission der geselligen Vortragsrunden, Einsteiger und Experten zu vernetzen. Wer also über Digitalks twittert, bloggt, Empfehlungen an Freunde ausspricht und/oder Themen und Referenten vorschlägt, wird auf der Ambassadoren-Liste eingetragen. Außerdem gibt’s eine neue “Soft–Speed-Dating”-Regel:
Falls du bei Digitalks Veranstaltungen teilnehmen willst, bringe immer ein neues Gesicht mit (eine Person, die nicht zu den Insidern gehört), das ist wichtig, nur so können wir neue Kreise erschließen.
Bin gespannt, ob Digitalks noch lange in der üblichen MuQa-Location stattfinden wird: die letzten Veranstaltungen waren ja immer bis auf den letzten Platz besetzt. Bei diesem stark steigenden Interesse a Social Media könnte es sein, dass Meral demnächst in die Halle E übersiedeln muss
Wer bei der Aktion mitmachen möchte, sagt im zugehörigen Blogbeitrag Bescheid.
Eine gute Gelegenheit, die nächste Veranstaltung anzukündigen: am 21. April geht’s um das Thema Twitter & Co. — Was ist Microblogging?. Die Teilnehmerzahl ist auf 70 Personen beschränkt, die Anmeldung beginnt am 21. März. Ich habe die Ehre und das Vergnügen, an diesem Abend einen kurzen Vortrag über die Nutzung von Twitter im Marketing–Kontext zu halten. Wird ein turbulenter Tag — denn direkt vorher bin ich beim 2. Tag der Identiat09-Konferenz am Kahlenberg.
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Danke Ritchie, du hast es erfasst, es soll nicht nur viral bleiben, sondern in die physische Tat umgesetzt werden. Da ist ein Schulterschluss angesagt.
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tja wien ist leider etwas zu weit weg von frankfurt. in frankfurt wäre ich gekommen.
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Also bin von Beruf Technologie Evangelist –daher für diejenigen die nicht Wissen was virales Marketing ist:
Die subtilste Form der Werbung ist die, die irritiert und amüsiert, ohne dass man spürt, wer hier überhaupt für was wirbt. Verbreitet sich die Kunde von der “coolen” Sache vor allem per Mundpropaganda, so spricht man von “viralem Marketing”: Das soll sich wie ein Virus ganz von allein verbreiten und den Infizierten nur ganz beiläufig und am besten als Überraschung servieren, wofür die ach so tolle Aktion eigentlich wirbt.
Hier der Link zu den erfindern des viralen Marketing:
www.youtube.com/watch?v=uF2djJcPO2A
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Es muss ja nicht die Stadhalle sein. Genauso gut könnte ein digitalks Thema x-mal “gespielt” werden um das Interesse zu befriedigen. Oder digitalks geht in die Bezirke oder… :smile:
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in die Gemeinden oder so
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Erklär mir doch bitte mal einer was ein Evangelist ist und was der eigentlich macht! Ich danke euch…
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Tja, er verbreitet die frohe Botschaft, dass JC beinhart aufgestanden ist, obwohl er sich nach dem letzten Abendmahl wie tot fühlte — vor Ostern besonders aktuell!
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Du bist gut.
Nein, was ich meinte ist was z.B. ein sogenanter Chief Evangelist bei M$ macht. Oder wolltest Du mir sagen das dass lediglich die Berufsbezeichnung für einen modernen Märchenerzähler ist?
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Im Prinzip: ja!
Mit dem Unterschied vielleicht, dass Märchenerzähler ihre Märchen nicht für wahr halten 
Nein, aber im Ernst: den Begriff find ich auch etwas skurril, er leitet sich von “Verkünden” her — im Prinzip ist die Tech-Variante des Spin Doctors, würd ich sagen.
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Eine Erklärung findet sich in Wikipedia. Aber ansonsten wird der Begriff im Web/Tech-Bereich wohl für viele verwendet, die sich besonders für eine Sache einsetzen — und dies oft unentgeltlich (nur damit ich es mal gesagt habe!)
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Ich sehe “euch” eher als geschickte Marketingstrategen mit einem etwas anderen Namen.
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Ich auch. Wobei ich dazu noch sagen muss, dass meiner Ansicht nach die Grenzen zwischen ” “Realität” ” (in doppelten Anführungszeichen) und Märchen relativ fließende sind.
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Naja, das hast du schon recht. Die Grenzen sind oft nicht ganz Eindeutig…
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