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Social Marketing: ein Genre erfindet sich

04.03.2009, geschrieben von , 25 Kommentare

schalteraffe Social Marketing: ein Genre erfindet sichWährend Autohersteller hän­de­rin­gend um staat­li­che Zuschüsse fle­hen, kön­nen sich Social Marketer vor Aufträgen kaum erweh­ren: spä­tes­tens seit der ame­ri­ka­ni­schen Präsidentschaftswahl gilt Twitter vie­len Marketing-Managern als “Non-Place to not be”, sprich: hier kann ich direkt und echt­zeit­lich mit mei­nen Kunden reprä­sen­tie­ren, hier muss mein Brand ver­tre­ten sein — zumin­dest bevor jemand ande­rer mei­nen Nick regis­triert. Aber die Unsicherheit über die Best Practices ist (noch) groß, und die Anleitungen sprie­ßen wie die sprich­wört­li­chen Pilze aus dem Boden. Hoffnungen und Bedenken pral­len auf­ein­an­der wie die fette Lady und der Rugbyspieler, Angst vor Bloßstellung paart sich mit freu­di­ger Erwartung pro­ak­ti­ven Kundenkontakts.

Befürchtung Nummer eins: man könnte zu viel Zeit mit Social Media ver­schwen­den. Abhilfe schafft diese umfas­sende Liste von Artikeln zum Thema “wie ich beim Zeit spare” auf IIG:

In this post, we’ve put toge­ther a com­pre­hen­sive list of arti­cles with great advice, tips and tools to help you be more pro­duc­tive and effi­ci­ent when using social media. We also have some posts that offer up gene­ral online pro­duc­tivity insights.

Bis man sich aller­dings durch unter ande­rem “17 Firefox Add-Ons, die Bloggen ein­fach machen”, “10 Greasemonkey-Scripts für mehr Produktivität”, “40+ Tools und Hacks für Gmail” und Co. durch­ge­ar­bei­tet hat, sind locker 20 Viral Kampagnen ins Land gezo­gen. Ecce homo: nicht nur das ist ein Zeitfresser, auch die Literatur über Social Marketing ver­langt zukünf­tig wohl nach einem Vollzeit-Mitarbeiter für die “Current Web Trends Research” Abteilung. Doch trotz der gefühl­ten Urgenz und Komplexität einer durch­dach­ten Präsenz über­lässt man die­sen Bereich gerne mal dem Praktikanten, wie Shelly DeMotte Kramer in einem lesens­wer­ten Artikel auf SocialNetworkingSanDiego feststellt:

Social mar­ke­ting is and should be a part of any serious ’s mar­ke­ting and com­mu­ni­ca­ti­ons plan – espe­cially today. But, the inte­res­ting thing is, that so often people (read that “ owners”) think that it’s just the per­fect pro­ject to sink little Jenni on — you know, the one who just gra­dua­ted from Community College last year and who just looooo­ves sur­fing the net. Or, maybe Johnnie, who’s in col­lege and has a  page – that’d be some­thing he could do for us and we could pay him $200 and save a bunch of money. People – you don’t get it! Social mar­ke­ting is serious stuff and is well on it’s way to repla­c­ing the tra­di­tio­nal kinds of media that we’ve known and loved. Display ads are going the way of the dino­saur. Who reads maga­zi­nes and news­pa­pers when you can get instant news and any kind of con­tent you would ever want online – through more sour­ces than I can pos­si­bly articulate.

Natürlich han­delt sich’s bei dem Text in ers­ter Linie um Eigenwerbung, trotz­dem ist was Wahres dran: man kann ich Netz auch mit bes­ser Ressourcenausstattung authen­tisch erfolg­los sein. Oder mir etwas Originelles über­le­gen — so wie Jim, der mit sei­ner Aktion Twittermethis den –Service als low-key Quiz-Tool benutzt. Andererseits zeigt ein Vergleich zwei­ter Zitate, wie nahe Wahnsinn und Methode bei­ein­an­der liegen:

Unter Geisteskrankheiten oder Geistesstörungen wur­den unter­schied­li­che Verhaltensbilder und Krankheiten zusam­men­ge­fasst, die sich im Allgemeinen durch Verhaltensformen aus­drü­cken, die in der Gesellschaft nicht akzep­tiert sind.

Gammas geben hilf­rei­che Tipps nur zu gerne wei­ter und spie­len daher im Kommunikationsprozess eine essen­ti­elle Rolle. Anders als Betas (AnhängerInnen/NachahmerInnen von Alphas) fol­gen sie zudem ihren eige­nen Regeln und Werten und nicht denen ande­rer (z.B. der Alphas).

Bei ers­te­rem han­delt es sich um die Definition von Geisteskrankheiten aus der deutsch­spra­chi­gen Wikipedia, bei zwei­te­rem um die Definition eines Konsumentengruppe aus dem aktu­el­len ambuzzador-Newsletter. Der gute alte Foucault hatte eben doch recht: alles eine Frage der gesell­schaft­li­chen Zuschreibungen. Und des Betrachterstandpunkts. Andererseits ist natür­lich keine Marketingabteilung eine Insel, und inso­fern ist schon was Wahres dran an den Consequences of Social Media Silence:

At what point, howe­ver, does a refu­sal to par­ti­ci­pate begin to erode brand loy­alty?
Your Competition Will Force You To Get in the Game. […] It’s always been so online. The early adop­ters set the rules and force the hands of the sub­se­quent waves.

Dem möchte ich noch hin­zu­fü­gen: Best Practices im Netz wer­den nicht rein aus uni­ver­si­tä­rer Forschung und Erleuchtungserlebnissen gebo­ren (obwohl diese natür­lich auch eine wich­tige Rollen spie­len), son­dern im Trial-and-Error Verfahren. Und des­we­gen lau­tet die wahre Herausforderung für Brands, die jetzt in Social Web ein­stei­gen nicht, bewährte Taktiken zu kopie­ren — son­dern die Zukunft des Onlinemarketing aktiv mitzugestalten!

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Bisher haben meine Lieblingsleser 25 Kommentare zu "Social Marketing: ein Genre erfindet sich" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • linzerschnitte Identicon Icon

    Social Marketing hat (in Öster­reich) vor allem ein Problem: Mehr Häuptlinge als Indianer.
    Oder, wie ich eben gelernt habe: mehr Gammas als Betas. Und ohne so man­che Social Media Agentur gäbe es sogar gar keine Betas :mrgreen:

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 4. März 2009 um 18:42

    Ich mag lie­ber Gambas als Gammas! :mrgreen:

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    linzerschnitte Identicon Icon

    am bes­ten mit garlic:)

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  • Horst Identicon Icon

    Leider schlach­ten diverse “Agenturen” mit ihren Praktikanten die Social Media Portale der­art aus, dass es kaum aus­zu­hal­ten ist. Diese Firmen wer­den immer wie­der bil­lige Methoden fin­den. Wie schlecht es gemacht ist, ist denen ja egal — haupt­sa­che sie ste­hen irgendwo drin. :???:

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  • Peter Identicon Icon

    Auf wel­che Theorie bezie­hen sich die Gammas und Betas?Wenn es näm­lich das viel­zi­tierte (und ebenso häu­fig miss­ver­stan­dene) Modell von Raoul Schindler ist, dann sollte die Metapher lie­ber bei Häuptlingen und Indianern blei­ben. Bei 8 Mio Einwohner wür­den 10 Häuptlinge mehr als aus­rei­chen, jetzt kenne aber schon ich alleine min­des­tens 15 Häuptlinge und eben­so­viele Häuptlingsanwärter.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 4. März 2009 um 22:34

    Tja, die Diktatur ist halt die über­le­gene Regierungsform — sofern man sel­ber Diktator, äh, Häuptling ist :mreen:

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    linzerschnitte Identicon Icon

    …für die ganze Rangdynamik-Theorie von Schindler war in dem ebook wahr­schein­lich kein platz mehr… :twisted:

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  • Buger Identicon Icon

    Das Thema ist völ­lig over-hyped. Weltweit nut­zen sechs Millionen Menschen Twitter. Das ist weni­ger als 1 Promille der Weltbevölkerung.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 5. März 2009 um 16:35

    Sind das nicht alles Opionion Leader, äh, Gammas? :mrgreen:

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    linzerschnitte Identicon Icon

    Ja, aber das mit den Opinion Leaders kann man doch nicht ein­fach so sagen! Das Wort ken­nen ja die (poten­ti­el­len) Kunden auch schon! Und als super­coole Social Marketing Agency muss man doch mit mög­lichst vie­len Buzzwords um sich werfen…

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    Peter Identicon Icon

    Dann darf ich noch ein paar Buzzword aus Everett Rogers: Diffusion of Innovations, dem Standardwerk in dem Bereich, seit 1962 immer wie­der erwei­tert und neu auf­ge­legt bei­tra­gen. Aus die­sem Buch haben sie alle mehr oder weni­ger frei­zü­gig bedient.
    Wie wäre es also mit, in abstei­gen­der Innovationsfreude, pro­gres­sists, hight triers, expe­ri­men­tals, light­hou­ses, advance scouts und ultraa­d­op­ters? Ludditen sind dann ent­we­der genau das oder dro­nes, paro­chi­als und die­hards. Nicht sehr lieb­volle Bezeichnungen, wie ich meine.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 7. März 2009 um 11:22

    Und wo wel­che Rolle spie­len die Piraten in die­sem kom­ple­xen Geflecht, ganz zu schwei­gen von den Ninjas?

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  • WebStartup Identicon Icon

    Ich denke in Europa müs­sen die Unternehmen und Agenturen noch sehr viel ler­nen was Social Marketing angeht. Wir sind mal wie­der den Amerikanern weit hin­ter­her. Wie im Artikel schon gesagt wurde: zuerst zuhö­ren (!), beob­ach­ten wie sich meine Umwelt ver­hält, wor­über gespro­chen wird, danach in Diskussionen lang­sam ein­stei­gen, ver­schie­dene Tools aus­pro­bie­ren [trial&error] und sich mensch­lich ver­hal­ten — nicht wie eine Marke oder ein Unternehmen, denn letzt­lich sind es Menschen, die das Unternehmen aus­ma­chen und nicht irgend­ein cool klin­gen­der Werbeslogan. Authentizität und Ehrlichkeit sind obers­tes Gebot, um Glaubwürdigkeit zu erlan­gen und lang­fris­tig erfolg­reich zu sein. Eine Beziehung zu Nutzern, Kosumenten und Kunden auf­bauen. Darum geht es. Und dabei kann Social Media und das Web heut­zu­tage wie keine andere Form, kein ande­res Medium helfen.

    Mit Buzz hat gutes und erfolg­rei­ches Social Media Marketing über­haupt nichts zu tun. Das ist nur im Falle von Agenturen, die die Onlinewelt nicht ver­ste­hen und noch immer mit alten Methoden vorgehen.

    Ich baue gerade ein Web-Startup auf, das sich um den Bereich Social Marketing dreht. Über Unterstützung durch eine Stimmabgabe auf yigg.de (http://snipurl.com/d6rpv) würde ich mich sehr freuen — möchte aber hier nicht mein Gesuch spam­men, son­dern wollte tat­säch­lich etwas zur Diskussion bei­tra­gen. Ich hoffe, dass ich das ein wenig geschafft habe. :-) Über yigg bin ich übri­gens auf die­sen Beitrag auf­merk­sam gewor­den. Schöner Artikel!

    Beste Grüße!

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 6. März 2009 um 9:35

    Dem kann man nicht wider­spre­chen! Und den Yigg-Vote geb ich dir gern, grade abgestimmt :mrgreen:

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  • brainstorming Identicon Icon

    also mal danke für die­sen net­ten post und den ande­ren quel­len, die da ange­ge­ben wor­den sind.

    war ja auch inter­es­sant zu beob­ach­ten, wie 2,3 bekannte wer­be­fi­gu­ren aus der österr. wer­bung auf ein­mal auf fb auf­ge­taucht sind.

    prin­zi­pi­ell find’ ich, dass es schon kleine ansätze gibt, was social media betrifft, man kann hier mal die grü­nen als bei­spiel nennen.

    man muß halt beden­ken, dass social media nicht die ‘eier-legende-woll-milch-sau’ ist, son­dern wenn man es effi­zi­ent nutzt, der marke oder einem pro­dukt sehr hilf­reich sein kann.

    es wird wohl natür­lich kei­nen sinn machen einen twitter-account anzu­le­gen, wenn meine ziel­gruppe nicht mal weiß, was twit­ter ist!?

    so gese­hen, gibt es noch eini­ges zu tun — oder nein bes­ser, zu pro­bie­ren und dann dar­aus zu ler­nen und es dann wie­der ver­su­chen! :grin:

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 7. März 2009 um 11:24

    Also mein Eindruck ist in ers­ter Linie, dass Twitter — nona — mit den bekann­ten Maßstäben gemes­sen wird, also als wei­te­rer Kanal, über den man sei­nen Bullshit raus­bla­sen kann. Unternehmen, die ver­ste­hen, dass Social Media eben in ers­ter Linie kein Distributionskanal, son­dern ein on-demand touch­point ist, kön­nen eini­ges raus­ho­len; aber wenn Schaltagenturen plötz­lich Social Media Marketing mit­an­bie­ten, dann sind wir ja fast in Blackhat-Sphären angelangt.

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  • Norman Identicon Icon

    Klasse, es lebe die Zukunft. Auch ein guter Titel für die­sen Artikel. Oder: Ist ein Innovationsmanager auch ein Social Media Manager. (ich hoffe die Keywords hel­fen im Ranking).

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 7. März 2009 um 11:22

    Aber klar doch! dankeschön :mrgreen:

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  • hobbit Identicon Icon

    Nix Inovationsmanager — hat nicht viel mit Innovation zu tun :lol: Social mar­ke­ting is eh schon ein paar tage älter, also wie immer alter wein in neuen Schläuchen

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 9. März 2009 um 9:51

    In Kuba nennt man das ganze dann “Systema Solera”, aller­dings wird der Rum nicht in ver­schie­dene Schläuche, son­dern Fässer umge­füllt. :idea:

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  • xoorg Identicon Icon

    Ich gebe zu ich ver­stehe Twitter immer noch nicht rich­tig, aber es macht süch­tig und wenn es nur darum geht zu gucken wie­viele fol­lo­wer man gerade hat. Sucht Nummer 2: tweet_rank… Mist wo bleibt bloss die Zeit?

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  • Christian Identicon Icon

    Das Beeindruckendste für mich an SocialMediaPlattformen ist mitt­ler­weile die angeb­li­che Vernetzung, die dann ande­rer­seits durch irgend­wel­che SEO-Agenturen völ­lig per­ver­tiert wird. Die spam­men viel; dann fin­det man irgend­wel­che Profile in Google, die sich natür­lich nur als User recher­chie­ren las­sen. Das macht dann unge­mein viel Spaß.… was bringt denn die ganze Plattformerei…?

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 17. März 2009 um 21:48

    Ich denke, die­ses Problem löst sich von sel­ber — es wird immer schwie­ri­ger, “ech­tes” Userverhalten zu simu­lie­ren. Ich halte das für ein Übergangsphänomen.

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    Horst Identicon Icon

    @ Christian
    Das sind aber keine wirk­li­chen “SEO-Agenturen”, die Social Media Servces aus­nut­zen, son­dern Spammer, die jede Eintragsmöglichkeit mit Spamprogrammen aus­schlach­ten. Wenn eine “Firma” 1000 Links für 4,75 Euro anbie­tet, muss man sich nicht wundern. :shock:

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 25. März 2009 um 14:17

    Das stimmt aller­dings zu 100%! Und gespammt wird dann eh nur mit Scripts.

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