[Trigami-Anzeige] Ungewöhnliche Produkte verlangen nach ungewöhnlichen Kategorien, und besonders außergewöhnliche Gadgets erfordern ganz neue Strategien in punkto Benennung. So findet der Convenience-verwöhnte Shopper auf soogoo.de nicht etwa klassische Kategorien wie Bücher, Elektronik und Badezubehör, sondern hier sind sämtliche Produkte entlang dreier paradigmatischer Schlagwörter eingeteilt, und diese Adjektive lauten: geekhaft, glamtastisch und greatig.
Neudeutsch gilt ja im allgemeinen eher als pejorativer Begriff, aber soogoo steht explizit zur verbalen Neuorientierung, will man doch in erster Linie Kreativshopper ansprechen, die nach dem besonderen Gadget suchen. Dabei beschränkt sich das Angebot keinesfalls auf alles, was irgendwie mit Silizium und Platinen zu tun hat: soogoo will seinen Kunden ungewöhnliche, lustige, manchmal brauchbare, manchmal sinnlose Produkte mit hohem Staunfaktor präsentieren.
Und diese Konzept funktioniert erstaunlich gut — zumal der durchschnittliche Nerd mit LED-beleuchteten USB-Ventilatoren spätestens nicht mehr punkten kann, seid die Dinger bei jedem Elektro-Großmarkt in der Grabbelkiste rumliegen. Das sieht im Detail so aus:
Geekhafte Produkte zeichnen sich durch neue Anwendungsmöglichkeiten und einen praktischen Mehrwert aus. Wie dieser bei meinem absoluten Sortiments-Favoriten, einem 3D-Anatomie-Frosch-Puzzle, konkret aussieht, wissen wohl nur Biologielehrer. Beim Schlafsack zum Gehen, einer Webcam zur Aufnahme von 3D-Filmchen und dem kleinsten humanoiden Robot der Welt liegt der praktische Nutzen (vor allem in Kombination) jedoch eindeutig auf der Hand.

Die zweite Kategorie glamtastisch bezieht sich ganz und gar auf Äußerlichkeiten und besticht durch außergewöhnliches Design. Hier bestellt sich das mode– und preisbewusste Geek-Girl ihre poire Handtasche, digitale Datennomanden decken sich hier unter anderem mit liebevoll designten Star Wars USB-Sticks ein.
Bleibt noch die dritte Kategorie namens greatig: die ist Produkten mit ausgeprägtem Spiel– und Spaßcharakter vorbehalten. In dieser Kategorie konnte sich das zierliche Lackäffchen mit Nagellack-Trocken-Pust Funktion allerdings nicht einmal annähernd gegen die beliebte Micro Mini Racer Mouse durchsetzen. Besonders Katzenliebhaber schätzen den ferngesteuerten Nager, der nach nur 45 Sekunden Aufladezeit an der Remote Control einsatzbereit ist. Angeblich werden in diversen New Media Buden schon illegale Wettrennen mit hohen Aktieneinsätzen durchgeführt…
Fazit: Die freiwillige Selbstbeschränkung auf ein überschaubares Produkt-Portfolio macht im Fall von soogoo durchwegs Sinn: das Team hat sich beim Aufspüren origineller Produkte reichlich Mühe gegeben, bei einer Preisspanne von wenigen Euros bis zu 300 Hunderten für den Mini-Roboter sollte eigentlich für jeden geekigen Geschenk-Anlass was passendes dabei sein.
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Wie geil ist ist das denn?? Das ist ja richtig heißer Scheiß! Das Produktportfolio ist zwar quantitativ noch mehr als mager (wenn’s hoch kommt 2 Dutzend Produkte), aber die Qualität ist schon cool. Blödsinn den die Welt nicht braucht, aber sehr gut zum Verschenken für Leute, die schon alles haben:)
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Mir gefällt die Website nicht so gut. Ich muss sagen, dass Design spiegelt überhaupt nicht das Konzept wieder und die Produkte sind zwar teilweise ganz witzig, aber viel zu wenige werden zur Zeit noch angeboten. Da sind solche Läden wie z.B. flametoys.de, techgalerie.de oder styleon.de viel besser aufgestellt.
Aber die einzelnen Kategorien sind schon witzig benannt…
Fazit: Wenn der Laden sich insbsondere ein neues Design (es von einem Profi machen lässt) gibt und die Anzahl der Produkte erhöht, sehe ich eine rosige Zukunft, denn kreativ scheinen die Betreiber zu sein.
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