S.g. Anzeigen-ExpertInnen,
Sie haben am 23. Mai 2009 in der Zeit zwischen 11:24 und 11:55 neunmal den gleichen Spam–Kommentar auf meiner Homepage zu fast allen aktuellen Postings auf der Startseite hinterlassen — hier habe ich einen davon zur Doku stehen gelassen. Gratuliere — falls es Ihr Ziel war, Ihren Spam-Score zu erhöhen, dann war Ihr genialer Plan von Erfolg gekrönt. Allerdings nehme ich an, dass Sie die E-Mail Adresse sarahhey11@googlemail.com ohnehin zum “Verbrennen” angelegt haben.
Aus der Tatsache, dass die letzten Kommentare bereits von Akismet direkt in die Spam-Queue einsortiert wurden, schließe ich messerscharf, dass datenschmutz wohl nicht das einzige “Opfer” Ihres Wochenende-Spam-Assaults war. Aber ob Sie glauben, dass Blogger am Wochenende Ihre Kommentare nicht moderieren oder ob Ihr anstrengendes Anzeigen-Business an Werktagen keine Zeit lässt für “kreatives Marketing”: it’s not gonna work!
Trotzdem und/oder gerade deswegen würde ich Ihnen eine rasche Beendigung der “Linkaufbau–Kampagne” nahelegen, wenn Sie nicht vorhaben, demnächst die Domain zu wechseln. Sollte diese Vorgehensweise auf dem Mist Ihrer SEO-Agentur gewachsen sein, dann rate ich Ihnen, sich schleunigst nach einem neuen Partner umzusehen.
Linkaufbau ist nicht mal besonders schwierig, man muss nur ein wenig kreativ sein — sich an follow-Blogs an Diskussionen zu beteiligen, macht sicherlich Sinn. Aber egal ob Sie eine Bot-Software verwenden oder ein armer, unterbezahlter Student unwürdige Copy-Paste-Tätigkeiten ausführen muss: Sie tun sich damit nix Gutes…
in herzlicher Verbundenheit,
Ihr datadirt
PS: So sah meine Spam-Queue heute morgen nach dem Moderieren aus:



Ritchie Pettauer, Social Media Berater, Experte für digitale Kommunikation, Lektor an der Universität Wien, Blogger, mag Photographie, elektronische Musik, Hip Hop, Martial Arts, Technische Physik, Web-Fundstücke und Hunde.








