Offiziell betrach­tet gehört das nicht zur Modellreihe der Communicators, bie­tet aber recht ähnli­che Features plus phat­ter Multimedia-Ausstattung: der 16:9 stellt 16,7 Mio Farben dar, die Kamera mit Dual-LED Blitz und Carl Zeiss Tessar Optik schießt Bilder mit 5 Megapixeln, VGA-Videos las­sen sich mit 30 Frames pro Sekunde auf­neh­men — und damit die gan­zen mul­ti­me­dia­len Inhalte auch genug Platz haben, ver­fügbt das über 32 Gigabyte ein­ge­bau­ten Speicher und einen HC-fähigen Micro-SD Steckplatz. Gestern habe ich von Öster­reich mein Testexemplar bekom­men, hier das –Video:

Die ers­ten Eindrücke waren durch­wegs erfreu­lich: Nokia-typisch ist die Hardware her­vor­ra­gend ver­ar­bei­tet und die Klangqualität weit bes­ser als von mei­nem ange­grau­ten HTC-Gerät gewohnt. Selbstverständlich funkt das N97 im Quadband (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA), hängt sich in WLANs (b/g-Standard) und hat neben Bluetooth 2.0 +EDR auch noch ein UKW-Radio mit RDS, einen FM-Transmitter, ein TV-Out, ein­ge­baute Stereolautsprecher und diverse Sensoren — mit ande­ren Worten: the full Monty.

Nokia bringt all diese Chips auf 117,2x55,3x15,9mm bei einem Gewicht von 150 Gramm unter — der (ohne­hin rela­tiv sinn­lose) Stift fin­det aller­dings kei­nen Platz im Gehäuse, mit dem Finger lässt sich der Touchscreen aber gut bedie­nen. Die Tastatur funk­tio­niert klag­los: die recht klei­nen Tasten bie­ten dank der samt­ar­ti­gen Oberfläche ver­hält­nis­mä­ßig gutes hap­ti­sches Feedback.

Die erste Synchronisation mit der Ovi-Suite ver­lief Outlook-technisch pro­blem­los, außer­dem habe ich einige Gigs an Musk rüber­ge­scho­ben — die kann ich aller­dings, obwohl die Songs in der Medienverwaltung auf­tau­chen, bis­her nicht abspie­len, aber das wird schon noch. Demnächst mehr zu Softwareausstattung und Social-Media-Funktionalitäten des N97.