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Poken ohne online zu sein

Nein, ich verkaufe hier keinen 2-Meter-datenschmutz-Fanstick mit konischer, aber ungefährlicher Plastikspitze, den man Unbekannten in der U-Bahn in die Bauchgegen rammen kann („Real world Poke“). Gegenstand dieses aktuellen ATV-Beitrags von Marian Kallinger (@merrymarian auf Twitter) sind die lustigen kleinen Plastikfiguren, auf denen wir unsere IDs speichern, um das lästigen Visitenkarten-Abtippen zu ersparen – kurz aneinandergehalten, und schon kennt man die Web CI des Gesprächspartner. Und diese Dinger heißen Poken.

Primäre Anwendungsgebiete der Poken: sexuell (Single-Partys) und geschäftlich (Networking-Events) motivierte Zusammenkünfte mehrere Menschen, die eine Aversion gegens stupide Abtippen von Kontaktdaten haben. Wie bei allen Netz-Medien steigt der praktische Wert ganz enorm mit der Zahl der User – also nix mit künstlicher Verknappung. Mir gefällt die Idee, aber ich denke nicht, dass meine Moocards allzu rasch obsolet werden :mrgreen:

Nähere Details und reichlich Gelegenheit, den 64-Kontakte-Speicher zu füllen gibt’s Mitte Juli bei der ersten Wiener Poken-Party:

Blögger lädt zusammen mit dem Wirtschaftsbund am 16.7. um 19:00 Uhr zum Blogtail featuring Poken im Adria Wien. Für alle Pokenbesitzer gibt es kostenlose Cocktails und wer noch keinen Poken hat kann einen bei der Verlosung um 20:30 Uhr gewinnen.

11 comments
Julia Stern
Julia Stern

Ich besitze seit ein paar Monaten auch einen Poken. Ok, zum Einsatz kam er bislang noch nicht, ich hoffe, dass sich das aber bald einmal ändern wird.

Fabian
Fabian

Coole Sache, muss ich mir auch mal zulegen ;-)

Paul
Paul

Ich hoffe das im Netz noch einigen verlost werden. Schließlich muss ich auch mal einen gewinnen. =)

Luca
Luca

Ja, Gratis Cocktails gibt es auch, wenn man den Poken erst dort kauft.

Frank
Frank

Klingt nett... kriegst man auch Gratis-Cocktails, wenn man den Poken erst vor Ort kauft?