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Twitter Trains: Von Follower-Käufen und Phishing-Problemen

21.07.2009, geschrieben von , 22 Kommentare

Zwei Blondinen ste­hen im Wald und schauen auf den Boden: “Das sind ein­deu­tig Hasenspuren,” sagt die eine. “Nein, das sind Rehspuren,” behaup­tet die andere steif und fest. Sie dis­ku­tie­ren und dis­ku­tie­ren, 30 Minuten spä­ter wer­den beide vom Zug über­fah­ren. –Trains sind der neu­este Hype im us-amerikanischen Microblogging Kosmos. Macht es Sinn, für zu bezah­len? Und warum wer­den in letz­ter Zeit so viele Accounts “gehackt”? Mit der zuneh­men­den Popularität Twitters wird der Service nicht nur für Spammer, son­dern auch für –Händler immer attrak­ti­ver — das Vorgehen ist dabei immer das glei­che. Dieser Beitrag will ein paar Mythen und Legenden rund um die­ses kon­tro­verse Thema aufklären.

Irgendjemand baut ein Mash-Up, das ein­zig und allein einen Zweck erfüllt: Twitter Log-Ins sam­meln. Nach eini­gen Wochen oder Tagen (je nach Erfolg des Follower Virus) ver­schwin­det die Seite meis­tens und alle User fin­den plötz­lich uner­wünschte Werbebotschaften in ihrem Twitter Feed. Einziges Gegenmittel: sofort das eigene Passwort ändern. Das nervt aber ers­tens, weil man die Ände­rung in der Regel ers­tens an diver­sen Stellen (Client, Mobilclient, Tweetlater etc.) nach­zie­hen muss und der Schaden zwei­tens dann schon ange­rich­tet ist.

Twitter eig­net sich eben ganz her­vor­ra­gend zur Verbreitung sol­cher “Social Viren” — die basie­ren einer­seits auf Trust und ande­rer­seits auf der gerin­gen Verbreitung der OAuth-Schnittstelle Twitters. Ed Wohlfahrt hat ges­tern ein sehr lesens­wer­tes Posting zu die­sem Thema veröffentlicht:

Über den Tweet eines BarCamp Freundes und ange­se­he­nen Öster­rei­chi­schen Social Media Auskenners stoße ich auf NeedFollowers.com — die Site bringt via Safari ange­steu­ert seit neu­es­ten eine –Warnung… Spricht ja schon mal Bände… — und bin gleich mal hin und weg. 400 neue Follower pro Tag wer­den mir ver­spro­chen und das Hirn setzt dar­auf hin gleich mal aus. Retrospektiv kann ich das nur mit den nächt­li­chen Werbebotschaften für Bauchtrainer oder Abnehm-Drinks ver­glei­chen. Ohne Sport ein Waschbrettbauch, ohne Sport und Hungern Pfunde ver­lie­ren, ohne Dialog hun­derte neue Twitter-Follower, ein­fach cooooool!

Der Auskenner bin in dem Fall ich — aber die frag­li­che Seite habe ich nie­mals ver­wen­det, son­dern die Betreiber die­ser Phishing-Falle hat­ten meine Login-Daten von wer-weiß-wem; ich pro­bier ja so ziem­lich jedes neue Mash-Up aus und ändere mitt­ler­weile alle sie­ben Tage mein Passwort am datadirt-Account.

Die frag­li­che Seite wird übri­gens von Firefox als Phishing-Adresse erkannt. Auf die­sen Mechanismus sollte man sich unbe­dingt ver­las­sen und im Fall einer sol­chen Warnung zurecht skep­tisch sein. Dabei sind diese Twitter-Trains, und dar­auf will ich mit die­sem Posting eigent­lich hin­aus, je nach Twitter-Nutzungsszenario nicht grund­sätz­lich schlecht.

Das Prinzip der Twitter-Trains

Vor eini­gen Monaten kam ein schlauer ame­ri­ka­ni­scher Social-Marketer auf die Idee, ein sim­ples Mash-Up zu pro­gram­mie­ren: Twitter-User log­gen sich ein, hin­ter­las­sen ihre Account-Daten und fol­gen einer “Train” von Usern. Im Gegenzug wer­den sie von der glei­chen Anzahl an Usern zurück-gefollowed. Da ein sol­ches System nur funk­tio­nie­ren kann, wenn per­ma­nent neue Users dazu­kom­men, schi­cken die Betreiber beim Einloggen eine der hin­läng­lich bekann­ten “400 Followers a day” Messages über den Twitter-Feed des neuen Users raus, häu­fig auch wiederholt.

So weit, so unspek­ta­ku­lär. Richtig inter­es­sant wird’s — wie bei den meis­ten Online-Services — aber erst mit Premium-Zugang: für eine bestimm­ten wöchent­li­chen oder monat­li­chen Betrag kann man via PayPal eine “ Membership” erwer­ben, die fol­gende Vorteile hat: –User wer­den von allen ande­ren Nutzern gefol­lo­wed, müs­sen aber selbst nie­man­dem fol­gen, außer­dem ver­zich­tet der Betreiber bei VIPs auf die läs­ti­gen Aussendungen.

Weil diese “Twitter Trains” so erfolg­reich waren, schli­chen sich auch rasch schwarze Schafe ein, die ein­fach nur ähnlich aus­sende Seiten, teils mit, teils voll­kom­men ohne Follow-Funktion bau­ten in der Hoffnung, bil­lig an User-Logins zu kommen.

Was bringt es eigent­lich, mehr Followers zu haben?

Gar nix oder eine ganze Menge: die Antwort auf diese Frage ist zu 100% vom eige­nen Nutzungsszenario abhän­gig. Ich beziehe mich hier nicht auf die pri­vate Verwendung, son­dern auf die Nutzung von Twitter als Marketing-Kanal: und da möchte man natür­lich die eigene Botschaft mög­lichst weit ver­brei­ten. Und egal, ob man auf quan­ti­ta­ti­ves oder qua­li­ta­ti­ves Follower-Building setzt, die diver­sen Twitter Limits (maxi­mal 20% mehr Follows als Followers ab 2k+) brin­gen auch für Nischen-Marketer gra­vie­rende Einschränkungen mit sich.

Im Gegensatz zu allen ande­ren Tools brin­gen VIP-Accounts bei Twitter-Trains one-way Followers, sofern man den eige­nen Account nicht auf auto-follow gesetzt hat: man bekommt also nicht nur mehr Followers, son­dern ver­bes­sert zugleich gra­vie­rend die Ratio Friends:Followers, eine wich­tige Voraussetzung für diverse andere Twitter Marketing-Maßnahmen. Dabei gilt in ers­ter Linie die übli­che Sprachbarriere: im deutsch­spra­chi­gen Microblogging-Kosmos sind Twitter-Trains so gut wie unbe­kannt, 99,9% der User twit­tern auf Englisch. Die Annahme, dass man auf sol­chen Mash-Ups bloß Bot-Followers bekomme, ist dage­gen grund­ver­kehrt — hier sind mehr mensch­li­che Nutzer unter­wegs als im “nor­ma­len” Twitter-Environment.

tweeterfollow Twitter Trains: Von Follower Käufen und Phishing Problemen

Eine beträcht­li­che Rolle spielt übri­gens auch die Server-Verfügbarkeit: eine gut funk­tio­nie­rende erzeugt eine Serverlast, unter der schon so man­cher Apache zusam­men­ge­bro­chen ist. Wer einen eng­lisch­spra­chi­gen Twitter-Account betreibt, das ganze mal aus­pro­bie­ren möchte und auf der Suche nach einem gut besuch­ten und sta­bi­len Service ist, dem emp­fehle ich tweeterfollow.com (kein Affiliate Link :mrgreen:) — mit Ryans Twitter-Train habe ich in jeder Hinsicht sehr gute Erfahrungen gemacht.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 22 Kommentare zu "Twitter Trains: Von Follower-Käufen und Phishing-Problemen" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Manuel Identicon Icon

    Also wenn man mal rech­net, kann das nicht ewig gut­ge­hen, wie bei jedem Pyramidenschema.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Juli 2009 um 14:29

    Nein, natür­lich nicht — es funk­tio­niert nur (kurz­fris­tig) für jene User, die zah­len. Aber das ziem­lich gut.

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  • Gretus Identicon Icon

    Hallo,

    Twitter sollte man nut­zen, um sich durch gute Inhalte und Interaktion eine eigene ‘Gefolgschaft´ auf­zu­bauen und nicht, um mit­tels Euronen oder irgend­wel­chen Schneeballsystemen dar­auf zu hof­fen, dass sich durch die stei­gene Zahl der Follower auch die Reichweite erhöht.

    Auf Dauer ist ein natür­lich gewach­se­ner Account in jedem Fall bes­ser und auch ‘erfolg­rei­cher´. Beschriebene Systeme sind Spam, sollte man die Finger von lassen…

    Grüße

    Gretus

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Juli 2009 um 22:47

    Es kommt drauf an, was man mit “erfolg­rei­cher” meint; wenn es darum geht, mit Twitter Geld zu ver­die­nen, dann ist eine mög­lichst große *und* zuhö­rende Followerschaft momen­tan defi­ni­tiv der effek­tivste Weg. 10 Prozent von 10.000 sind halt trotz­dem mehr als 50 Prozent von 500.

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  • Greg Identicon Icon

    Oh, da ver­kauft jemand vir­tu­el­les Viagra für die vir­tu­elle Schwanzvergleiche und hat offen­sicht­lich Erfolg damit. Wie dumm nur die Menschen sind.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Juli 2009 um 22:48

    Sag das mal einem Pornodarsteller :mrgreen:

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  • Ed Wohlfahrt Identicon Icon

    Hi Ritchie, danke für deine Ausführungen, sie hel­fen dabei die Dinge ein wenig aus­ein­an­der zu bekom­men. Auch finde ich gut dass du du dar­auf hin­weist, dass es ver­schie­dene Nutzungsszenarien für Twitter (wie bei allen ande­ren Interaktions-Vehikeln des Social Web) gibt und dass mehr Follower anzu­stre­ben nicht genuin unred­lich oder kurz­sich­tig sein muss. Schuld an der gan­zen Sache bist natür­lich du : ))) aber ich hab in den letz­ten 24 Stunden eine ganze Menge gelernt. Und das nicht nur über Twitter. Ich für mich hab beschlos­sen wie­der zurück zu gehen auf die dia­lo­gi­sche Ebene also zu jenen 500 Leuten, die mei­nem sozia­len Graphen ent­spre­chen, die sozu­sa­gen meine pas­sion based audi­ence sind… Das heißt zugleich, dass ich Follower abbauen werde müs­sen, mal sehn wie lange das dauert : )

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Juli 2009 um 23:11

    Hi Ed, danke für die Rückmeldung! Aber dass ich bei­des (Quanti und Quali) aus­schließt, ist imho ein gro­bes Mißverständnis. Ich kann nie im Leben alle Tweets von den 14k Usern lesen, denen ich folge, und ich würde mir nie erwar­ten, dass die 28k, die mir fol­gen, alles lesen, was ich schreibe. Die ver­gan­ge­nen Monate haben mir aller­dings gezeigt, dass *viel mehr* “Fremde” mit­le­sen und ant­wor­ten, als ich je gedacht hätte — mit eini­gen Leuten, die ich vor­her über­haupt nicht kannte, mache ich mitt­ler­weile gemein­same kleine Projekte — Twitter ist (auch) ein tol­les “Erstkontaktmedium”, wenn’s dann serious wird, muss man eh auf E-Mail der Facebook oder ande­ren Kanäle ausweichen.

    ABER: der Dialog mit der pas­sion based audi­ence lässt sich mit moder­nen Clients (Gruppen und so) auch inner­halb von Whale-Accounts sehr gut rea­li­sie­ren. Und Friends abbauen, okay… aber Followers — wozu? Immer wich­ti­ger wird zum sinn­vol­len Umgang mit Twitter für mich übri­gens das rich­tige Toolset; inter­es­san­ter­weise sind ab 10-15k plus die meis­ten Mash-Ups Müll — Time-Outs, zuviele Requests, was weiß ich: aber die paar (kos­ten­pflich­ti­gen) Tools, die ich ver­wende, wie Tweetlater, hel­fen ganz gut, das im Griff zu halten.

    Rein stra­te­gisch finde ich es auch viel erstre­bens­wer­ter, die “Passion based audi­ence” eher am Blog zu haben — ich fühl mich durch die 140 Zeichen schon *sehr* limi­tiert, die rei­chen ja gerade mal, um irgendwo hinzudeuten.

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  • Micha Identicon Icon

    Irgendwie klingt mir der ganze Twitter-Kram eh suspekt. Ich bin da wohl irgend­wie zu alt für. So rich­tig kapier ich nicht, was ich da soll.

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  • Metty Identicon Icon

    Wenn man sich mal in der Blackhead-Welt umschaut ist die ganz klare Devise: Viel hilft viel. Je mehr Follower desto mehr “reach”. Nur ob die Reichweite nicht im eher im Datengeblubber ver­lo­ren geht? Aber ist wie mit Spam, irgend ein Dummer klickt immer.
    Auch diese gan­zen neuen “wir zah­len fürs Twittern”-Dienste machen das Honorar an der Followerzahl fest.

    Ich per­sön­lich habe ein paar die­ser Pyramidendienste aus­pro­biert, aus rei­ner Neugier. Was hat es mir gebracht? Nichts!
    Alle neune Follows waren die oben genann­ten, Trainer, Marketeers, etc etc… und von denen kam … 3mal raten … haupt­säch­lich nur Schrott

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  • Fabian Identicon Icon

    Das stimmt, wer für so einen Service Geld bezahlt ist selbst Schuld…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 23. Juli 2009 um 21:09

    Auch auf die Gefahr hin, wie eine hän­gen geblie­bene Platte zu klin­gen: es kommt auf die Strategie an und was man mit Twitter errei­chen möchte.

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  • BlackTimes Identicon Icon

    30 Minuten spä­ter wer­den beide vom Zug überfahren.”

    Hehehe …

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  • Matti Identicon Icon

    Ich nutze Twitter ja nur spo­ra­disch aber in letz­ter Zeit fol­lo­wen mir bei fast jedem Tweet irgend­wel­che Leute die ich nicht kenne und die ver­mut­lich nicht­mal deutsch spre­chen… Ich frage mich was die davon haben. Ich bin twit­ter gegen­über eh schon sehr skep­tisch eige­stellt und wenn ich sowas lese ver­geht mir irgend­wie schon wie­der die Lust das über­haupt zu nut­zen. Das ganze kommt mir mitt­ler­weile wie ein Spamtool vor bei dem die Leute sich auch noch frei­wil­lig anmelgen…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 26. Juli 2009 um 22:54

    Also das Problem seh ich ehr­lich gesagt nicht — Twitter funk­tio­niert ja nicht rezi­prok; wenn du dei­nen Acc nicht auf Auto-Follow hast, kann dir eh fol­gen, wer möchte, du kriegst von deren Messages ja trotz­dem nix mit. Insofern: kein Spamtool :mrgreen:

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  • Wohin in Hamburg Identicon Icon

    RT @datadirt I send out my #FollowFriday recom­men­da­ti­ons every Friday. TweetLater is a per­fect too for this

    bei tweet­la­ter kann man aber nur 1 zukünf­ti­gen tweet pos­ten (kos­tenl.)
    bes­ser: futur­et­weets für regel­mä­ßig wie­der­ho­lende tweets

    um twit­ter­trains und andere tools aus­zu­pro­bie­ren, sollte man einen extra 08/15 account anle­gen, bei dem es egal ist, wenn gepfisht/gespammt oder sonst­was übles gemacht wird. erst nach erfolg­rei­cher test­reihe beim haupt­ac­count benutzen.

    wer unbe­dingt was in die twit­ter­welt ein­brin­gen will (warum auch immer, eigen­wer­bung? sup­port eines bekann­ten ohne account?), was nicht zu sei­nem bis­he­ri­gen stil passt und fol­lo­wer abschre­cken könnte, der kann es via ret­weet tool twee­ten las­sen ohne es selbst zu pos­ten: plzrt me

    noch ein tipp: wer sich für ein bestimm­tes thema inter­es­siert, kann einen extra acount anle­gen, der autom. alle tweets mit dem ent­spre­chen­den hash­tag sucht und ret­wee­tet zb #data­dirt
    auch wenn man mal län­ger off­line ist (urlaub?) kann man hier spä­ter prima alles nach­le­sen: tweetal­ert
    pro­biere ich sel­ber gerade aus: @hamburg_papagei @festival_alert ;-)

    jetzt hab ich aber auch mal ne frage: gibt es einen twit­ter­train oder kos­tenl. more­fol­lo­wer sei­ten spe­zi­ell für deut­sche user??

    danke für den twee­ter­fol­low tipp — gleich mal über mei­nen 08/15 account tes­ten ;-)

    gruß, @openairs

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    David Identicon Icon

    Ja, gibt auch ein paar deut­sche Trains… einer davon ist neu gestar­tet und gehört mir http://TwitterTrain.de ;-)
    Und da wird nicht gesp­amt oder gepisht… Nur einen Tweet nach der Anmeldung und der ist auch noch mit Ref-Link, so dass VIP auch kos­ten­los wer­den kann…

    LG David

    PS: TweeterFollow hab ih auch getes­tet, aber Account gelöscht… nervt, wenn man täg­lich irgend­wel­che Posts bekommt, die man nicht möchte!

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    Manuel Identicon Icon

    Mit Verlaub David, aber ich hate von Deinem Dienst gar nichts und sehe so etwas in der Nähe von Schneeballsystemen und Spam und würde da ganz ganz vor­sich­tig sein. Wie bei allen Diensten, die über­haupt nicht von Twitter sind und dann nach dem Twitter-Usernamen und Passwort fragen.

    Dass da die Leute nicht vor­aich­ti­ger sind mit ihren Account-Daten! Das ist ja, wie wenn man einem frem­den die PIN-Nummer der EC-Karte rausrückt!

    Hinter dem VIP-Service ver­mute ich Geschäftemacherei und um nähere Informationen hierzu zu fin­den, muss man auch erst mit den Daten raus­rü­cken: “Mehr Informationen zum VIP erhal­ten Sie im Loginbereich”. Langsam ist es nicht mehr komisch.

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    David Identicon Icon

    @Manuel Du musst davon auch nichts hal­ten ;-)

    Ein Schneeballsystem ist ein biss­chen was ande­res, da geht es darum Leute zu wer­ben, die Geld ein­zah­len damit andere User aus­ge­zahlt wer­den kön­nen… das hat ja nun mal gar nichts mit einem TwitterTrain zu tun…

    Spam ist es auch nicht, weil alle die sich anmel­den Follower wün­schen. Den Usern + VIPs denen man bei der Anmeldung fol­gen muss, muss man ja nicht auf ewig fol­gen, es gibt ja unfol­low ;-)
    Wenn Du irgendwo einen Newsletter bestellst ist es auch kein Spam, aber wenn Du ihn bekommst obwohl Du ihn nicht bestellt hast, dann ist es Spam…

    Und Dein Vergleich mit der EC Karte hinkt etwas, denn nach der Anmeldung kann ich Dir nicht Dein Konto räu­men…
    Prinzipiell hast Du aber recht, man muss schon auf­pas­sen, wo man seine Daten angibt und bei den meis­ten Trains, würde ich mich auch nicht anmel­den… aber hier wurde ja schon die beste Möglichkeit erwähnt… mit extra dafür ange­leg­ten Accounts tes­ten und erst dann ist man schlauer…

    Die Möglichkeit VIP ist auch keine Geldschneiderei, son­dern ein Service bei dem man viele Follower bekom­men kann ohne dafür selbst einen Finger krumm zu machen… Letztendlich muss aber jeder sel­ber wis­sen, ob er für neue Follower bezahlt. Das aber viele Follower fürs Geschäft gut sind und jeder der Twitter als Marketinginstrument nutzt, weiß dass viele Follower unbe­zahl­bar sind ;-)

    Was die Infos zu VIP angeht, sind dies die Preise die man erst nach dem Einloggen sieht, da hast Du Recht… dass werde ich noch ändern, sollte man vor­her sehen…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 1. September 2009 um 11:31

    Klingt gut! Momentan sind’s aller­dings noch viel zu wenig Mitglieder, um dafür zu zah­len. Das wird ab 20k ernst­haft inter­es­sant; und eine nette Ergänzung für gut funk­tio­nie­rende TTs wäre Keyword-Targetting, da brauchst du dann aber wirk­lich eine Menge Mitglieder, damit’s funktioniert.

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    David Identicon Icon

    Da hast Du Recht, na ja… ist auch erst vor 4 Tagen gestar­tet… aber das wird mit den Usern ;-)

    Bin schon am über­le­gen, ob ich Aktionen starte, mit täg­li­chen oder wöchent­li­chen VIP Verlosungen unter allen Usern, na mal gucken.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 1. September 2009 um 11:29

    Danke für die Tipps! Zusätzliche Accounts sind immer eine gute Idee — und Twitter ist in der Tat sehr gut geeig­net zum Reposten; ich halt recht wenig von der Vermischung bei­der Szenarien, hab für meine Blogs auch Extra-Accounts ein­ge­rich­tet, auf denen ein­fach nur neue Postings gepublisht wer­den (@datenschmutzrss bzw. @datadirtrss).

    Was TweetLater betrifft: das hat neben dem Scheduling soviele extrem brauch­bare Funktionen in der Pro-Version, dass ich imho das Abo mehr als aus­zahlt, wenn man Twitter, Ping.fm und Co. (auch) beruf­lich nutzt.

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