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Blogistan Panoptikum KW41 2009

11.10.2009, geschrieben von Linzerschnitte und datenschmutz, 9 Kommentare

Willkommen zur wöchent­li­chen wil­den Achterbahnfahrt durch die High– und Lowlights einer Woche Blogosphären-Business. Und in der Tat tru­gen sich in den seit letz­tem Sonntag ver­gan­ge­nen 10.080 Minuten wun­der­li­che Dinge zu. Ihre auf­merk­sa­men Chronisten Linzerschnitte und data­dirt haben wie jede Woche die vir­tu­el­len Bleistifte gespitzt und einige Anekdoten für Sie zusam­men­ge­tra­gen. Übri­gens ent­steht die­ses noch immer im tota­len Old-School Modus via Google Docs — aber die müde, über­reizte Generation der 30Jährigen braucht eben etwas län­ger zum Umstieg auf Wave :mrgreen:

Virtuelle Vermächtnisse wie verwalten?

ritchie aka datadirt Wir lachen, wei­nen, ler­nen, kom­mu­ni­zie­ren und leben im Netz. Aber das Leben endet bekannt­lich irgend­wann. Freitag.de stellt die span­nende Frage, was im Fall des Ablebens denn eigent­lich mit unse­rem digi­ta­len Vermächtnis geschieht:

Obwohl immer mehr Menschen ihr Leben online füh­ren, küm­mert sich kaum jemand darum, was nach dem eige­nen Ausloggen für die Ewigkeit mit dem digi­ta­len Nachlass gesche­hen soll. Versäumte Vorkehrungen für das digi­tale Nachleben kön­nen den Hinterbliebenen, denen es obliegt, die Angelegenheiten der Verstorbenen zu regeln, aller­dings erheb­li­che Probleme berei­ten. So kann es sich ohne Passwörter und Usernamen schwie­rig gestal­ten, Zugang zu wert­vol­len Webdomains oder Online-Accounts oder auch bloß zu auf dem PC gespei­cher­ten Fotos und Dokumenten zu bekommen.

Dabei han­delt es sich nicht unbe­dingt bloß um Memorabilien von per­sön­li­chem Wert — wie der Artikel schil­dert, kann sich etwa der Zugriff auf ein PayPal-Konto im Todesfall ganz schön schwie­rig gestal­ten, was aller­dings keine Über­ra­schung ist, denn schließ­lich müs­sen sich der­ar­tige Dienstleister vor Betrugsversuchen absi­chern. Dass Internet ist erst seit ver­gleichs­weise kur­zer Zeit ein wich­ti­ger Bestandteil unse­res Lebens und letzt­end­lich auch Besitzes, und im eng­lisch­spra­chi­gen Raum gibt es bereits erste vir­tu­elle “Nachlassverwalter-Services”. Im Medienkunst-Kontext war mei­nes Wissens nach der etay Sarcophagus — Mission Eternity das erste Projekt, wel­ches die Frage nach dem “digi­ta­len Vermächtnis” the­ma­ti­sierte. Man kann das ganze natür­lich auch wesent­lich prag­ma­ti­scher ange­hen: es ist sicher­lich keine blöde Idee, einer ver­trau­ens­wür­di­gen Person einen USB-Stick mit allen rele­van­ten Infos und Passwörtern (die Software Keepass eig­net sich sehr gut dafür) zu geben — und falls mit dem Vertrauen dann doch nicht so weit her ist, kann man die Daten pro­blem­los mit einem Master-Passwort sichern und die­ses gemein­sam mit dem Testament hinterlegen.

Google Cloudboard

Judith aka Linzerschnitte Während ich mir noch über­lege, wozu ich eigent­lich Google Wave ein­set­zen könnte (noch dazu, wo in mei­nem Corporate Life, wo Wave Sinn machen würde, der Internet Explorer zwangs­ver­ord­net ist), kom­men die Googler schon mit der nächs­ten Innovation aus ihren sty­li­schen Nerdlöchern gekro­chen. Das Google Clipboard soll Daten von ver­schie­dens­ten Google Services leich­ter ser­vice­über­grei­fend ver­füg­bar machen:

Google tests a ser­vice cal­led Cloudboard, an online clip­board that should make it easy to copy data bet­ween Gmail, Google Docs and other Google ser­vices. The ser­vice is not publi­cly avail­able yet, but there are many refe­ren­ces to it.

auf die Spitze treiben

ritchie aka datadirt Die einen beschwe­ren sich über Essens-Tweets, die ande­ren beschäf­ti­gen sich inten­siv mit dem ande­ren Ende der Nahrungsverwertung und fin­den ganz neue Wege, einen Twitter-Stream zu implementieren:

Known Gentleman Randy Sarafan deci­ded to make this office chair to help “accu­ra­tely docu­ment and share [his] life as it hap­pens,” which is as admi­ra­ble a cause as there ever has been to open a  account. The setup is sur­pri­sin­gly com­plex: A natu­ral gas sen­sor does the snif­fing; an Arduino does the thin­king; a Squidbee wire­less module does the com­mu­ni­ca­ting; does the sharing. It’s a feat, to be sure.

Als Gizmodo den Beitrag ver­öf­fent­lichte, hat­ten Randys Darmwinde gerade mal 131 Followers, mitt­ler­weile ver­fol­gen bereits knapp 4.000 Fans jede vom Office Chair doku­men­tierte Blähung — gute Sache, bis irgend­wann mal olfak­to­ri­sche Interfaces zum Standard wer­den… [via Stefan / www.wellnesstunes.com]

Tatort Livestream

Judith aka Linzerschnitte Facebook Livestreams wohin das Auge reicht: Nachdem am 16. September die­ses Jahres der erste Facebook Livestream bei einem deutsch­spra­chi­gen Fernsehsender (zur Sendung Am Punkt bei ATV) star­tete, gibt es seit dem heu­ti­gen Sonntag schon den nächs­ten. Und zwar beim sonn­täg­li­chen Hochamt der Krimitraditionalisten — dem Tatort auf ARD. Als Premiere diente das 20jährige Jubiläum von Tatortkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Mich als alten Tatortfan freut so ein live gestream­ter Tatort natür­lich sehr; schon seit län­ge­rem zeich­net sich auf ab, dass der Tatort ein ech­tes Fanthema ist. Wir sehen uns dann nächste Woche, wenn Ivo Batic und Franz Leitmayr, das Münchner Tatort-Team erst­mals, ge– und bestre­amt werden!

Tatort Livestream

Die Reste vom Livestream-Feste

PS: Sollten Sie eben bemerkt haben, dass es der Facebook Livestream ist, der ihr Leben erst voll­stän­dig macht — hier wer­den Sie geholfen.

Fahr nicht so schnell! Mir wird schlecht!

ritchie aka datadirt Aus aktu­el­len Wave-Release Anlass behaup­tet Christian Stöcker im Spiegel Online, dass das Netz seine Nutzer abhänge. Nun habe ich als alter Hip Hop Head natür­lich ganz und gar nix gegen Abhängen und Kopfnicken, gemeint ist in die­sem Fall aller­dings ein­mal mehr die gute alte Total-Zerspragelungen der Online-Aufmerksamkeit:

Die gute Nachricht: Das Internet und seine stän­dig wach­sen­den Möglichkeiten soll­ten eigent­lich dabei hel­fen, Zeit zu spa­ren. Schließlich wird Post jetzt mit Lichtgeschwindigkeit zuge­stellt, Informationen sind blitz­schnell ver­füg­bar.
Die schlechte Nachricht: De facto aber tut das Internet das glei­che wie jedes neue Informations– und Kommunikationsmedium seit Erfindung der Keilschrift — es nimmt mehr Zeit, Aufmerksamkeit und damit Energie in Anspruch, als es freisetzt.

Der Beitrag ist abso­lut lesens­wert und mag als Dokumentation einer in der Tag bei­spiel­lo­sen Informations-Beschleunigung sicher­lich recht haben, über­sieht aller­dings beim Konstatieren der immer grö­ßer wer­den­den Kluft zwi­schen Mainstream und Geek-Avantgarde aller­dings, dass gerade im Hinblick auf das Über­an­ge­bot die natür­li­che Selektion im glei­chen Maße an Geschwindigkeit zulegt, wie neue Services aus dem Netz-Boden sprie­ßen. Vor allem der tiefe Graben zwi­schen 14 – 19 Jährigen und Mittdreißigern ent­spricht in keins­ter Weise mei­ner täg­li­chen Social Media Erfahrung.

Update

ritchie aka datadirt Sehr gute Nachrichten: Drew geht’s bes­ser — wir haben im schon mal über Drew Olfanoffs geniale Aktion “” berich­tet: nach sei­ner Krebsdiagnose for­derte Drew –User auf, sei­ner Krebserkrankung die Schuld für alles Mögliche zu geben — die Aktion Blame Drew’s Cancer schlug ziem­li­che Wellen. Und letzte Woche hatte Louis Gray sehr Erfreuliches zu berichten:

Ten chemo tre­at­ments into the pro­mi­sed dozen, Drew is see­ing the light at the end of the tun­nel. The doc­tors have given him a very posi­tive dia­gno­sis, which doesn’t mean he’s com­ple­tely put can­cer in the rear view mir­ror, but he has tur­ned the cor­ner. Even when he is fee­ling the ine­vi­ta­ble fati­gue, aches, nau­sea and other side effects of his tre­at­ment, he is pro­gres­sing clo­ser to this spe­ci­fic finish line.

Aber das ist noch nicht alles — Drew wollte die Fundraising-Aktion fort­set­zen, indem er sei­nen –Account @Drew für eine Spende von 10k an Livestrong ver­kau­fen wollte. Mashable berich­tete, andere Medien grif­fen die Story auf — aber dann ging’s noch weiter:

The next day brought a big bombs­hell. On Saturday, Drew Carey bid $25,000 for the @Drew name, and in a big­ger com­mit­ment, pro­mi­sed to increase his bid to a mas­sive $100,000 if he were to reach 100,000 fol­lo­wers on by Drew (Olanoff’s) birth­day this November 9th. And even though Carey star­ted at only 13,000 fol­lo­wers at the time, he is nea­ring 50,000 in only a few days’ time. It’s incredible.

Derzeit hat Drew Carey schon 73k Followers — die 100 dürf­ten sich bis zum 9. November locker aus­ge­hen — ich bin @DrewFromTV jeden­falls gerade gefolgt. Tolle Aktion: Kompliment und wei­ter­hin alles Gute für Drew!

Videos von den Innovation Days

ritchie aka datadirt Almcamp-bedingt konnte ich die Innovation Days und das zuge­hö­rige Mobile Camp im September nicht besu­chen — die Diskussionen um die Monetarisierbarkeit mobi­ler Services dürf­ten sich inter­es­sant gestal­tet haben:

Fazit der InnovationDays war: Das mobile Ökosys­tem ändert sich. Smartphones und die ent­spre­chen­den Betriebs-Systeme bie­ten viel­fäl­tigste neue Möglichkeiten. Davon pro­fi­tie­ren zuerst ein­mal die Anwender. Um dar­aus auch ech­tes Business zu ent­wi­ckeln, müs­sen Smartphonehersteller, Technologieunternehmen, Entwickler und Mobilfunkbetreiber enger zusam­men­rü­cken um den Zugang zu den neuen Services so ein­fach wie mög­lich zu machen.

Am offi­zi­el­len mobilkom-Blog gibt’s zwei Videos mit Impressionen aus der mobi­len Zukunft. Dort fin­det man auch top-aktuelle Zahlen zur aktu­el­len Social Network Nutzung in Öster­reich. Laut der Befragung sind wir bei der Freundschafts-Schließung wäh­le­ri­scher als der inter­na­tio­nale Durchschnitt:

Bereits 59 % der Öster­rei­che­rIn­nen nut­zen Social Networks. Der bekann­teste und meist genutzte Dienst heißt Facebook: 82 % der 500 Befragten ken­nen Facebook, 41 Prozent ver­wen­den es zumin­dest gele­gent­lich. Die höchste Nutzungsrate gibt es mit 82 % bei den 14 bis 29-Jährigen, ihnen geht es beson­ders um die Pflege sozia­ler Kontakte und um Selbstinszenierung. Auch bei den 50– bis 60-Jährigen sind bereits 34 % Netzwerk-Mitglieder. Sie suchen vor allem nach Informationen. Zurückhaltend sind die Öster­rei­che­rIn­nen bei Freundschaften: in Öster­reich hat im Schnitt jeder 70 Freunde auf Facebook – inter­na­tio­nal hin­ge­gen sind es durch­schnitt­lich 120.

Die bes­ten Katzen: Die CamCat

Judith aka Linzerschnitte Regelmäßige Leser des Panoptikums wis­sen: Hier herrscht ein erbit­ter­ter Krieg zwi­schen Katzen– und Hundefreunden (Judith = Team Katzen). Da Kollege Datenschmutz nicht davor zurück­schreckt, das mit Hundefotos zu spi­cken [Anm. des Kollegen Datenschmutz: es gibt diese Woche nicht mal eine Hundefoto! Das braucht eine neue Rubrik: den “Hund der Woche”!], muss an die­ser Stelle für aus­glei­chende Gerechtigkeit gesorgt wer­den. Aus die­sem Anlass prä­sen­tiere ich hier eine Katze, die Nerdherzen höher schla­gen lässt:

Camcat

Die Camcat ist an einem Seil befes­tigt, wel­ches wie­derum über ein (unweg­sa­mes) Gelände gespannt wird. Die Camcat erzeugt Kamerafahrten aus der Vogelperspektive, zum Beispiel über eine große Menschenmenge hin­weg. Die CamCat erreicht zwi­schen 30 und 70 km/h, kann aber auch in der HighSpeed-Variante mit bis zu 130 km/h ver­wert­bare Bilder erzeu­gen. Anwendungsbeispiele fin­den sich von Hollywood Schinken wie “Troja” oder Robbie-Williams-Konzertfilmchen bis zu gro­ßen Sportevents.
Das beste zum Schluss: Bei der Camcat han­delt es sich um ein öster­rei­chi­sches Qualitätsprodukt.

im Glück

ritchie aka datadirt Auf wie­ne­risch näm­lich: denn in der öster­rei­chi­schen Bundeshauptstadt bedeu­tet “ins Glück stei­gen”, dass die eigene Schuhsohle nähere Bekanntschaft mit einem Häuferl Hundekot macht. Und mit­ge­stie­gen sind, wie TechCrunch berich­tet, eine Menge Sidekick User:

Wow. and Danger, the Microsoft-owned sub­si­di­ary that makes the Sidekick, has just announ­ced that they’ve likely lost all user data that was being stored on Microsoft’s ser­vers due to a ser­ver failure. That means that any con­ta­cts, pho­tos, calen­dars, or to-do lists that haven’t been locally backed up are gone. Apparently if you don’t turn off your Sidekick and make sure its bat­tery doesn’t run out you can sal­vage what’s cur­rently stored on the device, other­wise you’re out of luck: Microsoft/Danger is descri­bing the likelihood of reco­ve­r­ing the data from their ser­vers as “extre­mely low”.

Ein wirk­lich gran­dio­ses Desaster und zwei­fel­los eine Negativ-Premiere am wei­ten Feld des Cloud Computing. Doch damit nicht genug! Man kann sich auch ohne Sidekick so rich­tig ärgern, wie Georg Holzer berichtet:

Sympathie sam­meln die Mobilfunker so nicht! Wer bei Austria eine sim­ple tech­ni­sche Auskunft braucht (etwa die Einstellungen für sein –Datenmodem), wird an eine Mehrwertnummer ver­wie­sen. Der Anruf bei der Technikhotline 0900/676 676 kos­tet 88 Cent pro Minute.

Und dass die 3G-Qualität mitt­ler­weile sogar in Wien immer lau­si­ger wird, ist auch nicht nur mir auf­ge­fal­len… ich freu mich jeden­falls schon aufs Auslaufen mei­ner Bindungsfrist — spe­zi­ell seit mir bei der letz­ten Vertragsverlängerung ein Smartphone teu­rer als die Unlocked-Version auf Amazon ange­bo­ten wurde: dem Magenta-Riesen scheint wohl das Kleingeld aus­zu­ge­hen — klei­ner Tipp: klei­nere Plakate bei gespon­ser­ten Veranstaltungen tun’s auch — dann gehen sich zukünf­tig viel­leicht sogar ordent­li­che Backup-Systeme und eine kos­ten­freie Hotline wie­der aus :evil:

Foto der Woche

Entrant von telmo32 hat sofort meine Aufmerksamkeit ein­ge­fan­gen — fan­tas­ti­sche Bildkomposition und über­aus gelun­gene Lichtführung:

Rolltreppe

Judiths Video Woche

Wir haben einen anstren­gende Woche hin­ter uns und eine nicht weni­ger anstren­gende vor uns. Und da braucht man hin und wie­der mal was unein­ge­schränkt Positives, oder?

Oder? Na also. High Five!

YouTube Preview Image

Judiths Bonusvideo der Woche

Stichwort Katzencontent. Man lässt Katzen nun mal nicht alleine. Schon gar nicht, solange sie noch klein und nied­lich sind und ihre Krallen noch keine grö­ße­ren Schäden anrichten…

YouTube Preview Image

Ritchies

Darf man der eige­nen Wahrnehmung trauen? Aber natür­lich! Wem denn sonst? In der wei­ten Welt des 3D-Modellings fällt das gar nicht immer so leicht, wie :wea­reom: zeigt:

http://www.vimeo.com/6782769

Und wer etwas mehr Zeit und ein gro­ßes Herz für Action und Kampfsport hat, dem sei “Turbo” von Jarrett Lee Conaway ganz drin­gend ans Herz gelegt:

TURBO is a high adre­na­line short film in the tra­di­tion of The Karate Kid and Tron. It tells the story of Hugo Park (Justin Chon, Twilight) a mis­spent youth whose only out­let for angst is a 4D fight­ing video­game cal­led “Super Turbo Arena”. When Pharaoh King (Jocko Sims, Crash the Series), the Michael Jordan of cyber-sports, announ­ces a tour­na­ment to deter­mine who will join his pro-team, Hugo sets his eyes on the prize.

Wirklich ver­dammt gut gemacht!

http://www.vimeo.com/6932347

Mehr Bildschirmlektüre: Lesetipps der Woche

  • Wir haben’s an die­ser Stelle schon mal erwähnt, aber es kann nicht oft genug gesagt wer­den: aka @digioms Essay über Liminality and Communitas in Social Media: The case of Twitter. ist ein Must-Read für jeden, der sich pro­fes­sio­nell und/oder wis­sen­schaft­lich mit Microblogging beschäf­tigt. Punkt.
  • Twitter aus Investorenperspektive: Robert J. Moore, Mitgründer von RJMetrics, hat auf TechCruch einen lesens­wer­ten Beitrag über –Metrics ver­öf­fent­licht — die Bewertung der Firma mit 1Mrd Dollar mag in der Tat über­trie­ben sein, aber die sta­tis­ti­schen Daten über­ra­schen durch­aus: “In other words, the users who stick around actually tweet so fre­quently (and at such a rapid pace com­pa­red to their first month) that they more than make up for the lost activity of those who chur­ned after the first month. This is a very power­ful and unex­pec­ted statistic.”
  • Den Complete Guide to Videoblogging hat Leah Betancourt für Mashable geschrie­ben — und so über­trie­ben der Titel sein mag, ein paar gute Tipps fin­det man in dem Text durchaus.

Und damit sind wir auch schon wie­der am Ende unse­res Rückblicks — also quasi in der Gegenwart — ange­langt. Bleibt uns nur mehr, Ihnen fröhlich-beschwingte Restsonntagsminuten zu wün­schen. Input und Themenvorschläge sind natür­lich nach wie vor jeder­zeit will­kom­men — herz­li­chen Dank für Ihre hoch­ge­schätzte Aufmerksamkeit, wir lesen uns morgen.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 9 Kommentare zu "Blogistan Panoptikum KW41 2009" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • digiom (jana) Identicon Icon

    Danke für die wie­der­holte Ehre! Bin gerade auf dem Rückweg von der Konferenz — Twitter war wohl die meist bespro­chene Plattform oder der 10. Konferenz der Assosciation of Internet Researchers. Mehr nach dem Jetlag.

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    ritchie Identicon Icon

    Aber gerne doch! Bin schon gespannt auf den aus­führ­li­chen Bericht.

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  • Martin Identicon Icon

    Im Moment dreht sich über­all alles nur um Twitter, irgend­wie ner­vig!
    Von jeder Internet Messe oder Konferenz hört man nur ein Thema, Twitter ;) Wird Zeit für eine neue kühne Idee!

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  • linzerschnitte Identicon Icon

    @MARTIN
    Da bin ich ganz bei dir, frag mich auch schon, was the next big thing sein wird…an google wave denk ich da im moment noch nicht so recht.…
    aber in Anbetracht der wirk­lich rasan­ten Zuwächse von Facebook in Öster­reich und eini­gen ande­ren Staaten bin ich mir nicht sicher, ob go’ol’facebook, erwei­tert um ein oder zwei neuen Features (Friendfeed Integration, Social Search) nicht eine zweite rich­tige Hype-Welle erle­ben wird…

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  • affiliate-man Identicon Icon

    Ich dachte der nächste Hit kommt von Yahoo und zwar mit Meme, das war aber nichts neues, nur ein advan­ced Twitterdienst … wo sind die krea­tive Leute frage ich mich …

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    ritchie Identicon Icon

    Yahoo kriegt in letz­ter Zeit anschei­nend recht wenig auf die Reihe…

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  • Paul Identicon Icon

    Einen neuen Giga-Service im Jahr sollte es schon geben, so wie Weihnachten. Wird wirk­lich Zeit, dass was neues kommt. Wave ist es glaube ich nicht; kann aber wie Du auch meinst sein, dass ich dafür zu alt bin…

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  • Matti Identicon Icon

    Hehe, sehr geile Idee mit den High Five :) Und die Katze ist ja mal extrem süß :)

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  • Ronald Identicon Icon

    Zwangsverordneter Internet Explorer, sowas gibts immer noch?

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