Nach der urlaubs­be­ding­ten Pause geht es heute an die­ser Stelle wie­der mit dem gemein­sa­men Wochenrückblick von Linzerschnitte und daten­schmutz wei­ter. Unvorstellbares hat sich schon wie­der zuge­tra­gen: Twitter unter­stützt mit der neuen Funktion “Lists” ein Komfortfeature, mit dem avan­cier­tere Clients schon lange glän­zen, die deut­sche Regierung steht zur 2-Klassen-Medizin und die 2. Klasse kriegt zukünf­tig nur mehr Soylent Green. Aber wir grei­fen schon wie­der davor, dabei soll­ten wir doch eigent­lich zurückblicken!

The revo­lu­tion has been tele­vi­sed (copy­right by @digiom)

Judith aka Linzerschnitte Ja, jetzt ist es end­lich soweit: Auch wir Öster­rei­cher dür­fen bei der Cloud-Revolution mit­spie­len! Lange haben wir uns leid gese­hen, nun darf auf auch hier­zu­lande eine Web 2.0-Revolution exe­ku­tiert wer­den! Mit allem, was zum Web 2.0 dazu­ge­hört: Facebook Gruppen, Flickr, Twitter, Hashtags, Blogs, Wikis, Livestreams. Auch würde es Inhalte geben, wurde kol­por­tiert. [/Sarkasmus]

Seit 10 Tagen wird das Wiener Audimax besetzt, und was da an Protestinfrastruktur aus dem Boden gestampft wurde ist ziem­lich beein­dru­ckend. So sehr, dass die Medienberichterstattung sowohl in Old– als auch in New Media sich mehr um Livestreams, Voküs und Facebook-Gruppen zu dre­hen scheint, als um Inhalte. Doch dar­über sind alle sich einig: Die Uni-Besetzer in ganz Öster­reich kann man nur unter­stüt­zen. Die Zustände an den Unis sind schon lange uner­träg­lich und die Unterzeichnung der Bologna-Erklärung kommt rück­wir­kend gese­hen einem bil­dungs­po­li­ti­schen Waterloo gleich. Mein per­sön­li­ches aktu­el­les Frusterlebnis in Sachen Bologna-reformierte Uni: Die neuen, ver­schul­ten Studiengänge schlie­ßen berufs­be­glei­ten­des Studieren voll­stän­dig aus.

audimax-besetzungGenauso tra­gisch ist der völ­lige Ausschluß von Studenten und Mittelbau aus sämt­li­chen ent­schei­de­nen Gremien, eine kleine Entdemokratisierung, die uns die schwarz-blaue Koalition vor 8 Jahren bescherte. Und wer so etwas wie das aka­de­mi­sche Schlußlicht Europas ist, sollte uni­ver­si­täre Platzprobleme nicht mit Zugangsbeschränkungen lösen. Denn hätte es in den spä­ten 90er Jahren Zugangsbeschränkungen gege­ben, hät­ten wohl viele Jugendliche wie ich, die nicht aus Akademikerfamilien stam­men, nie­mals den Entschluß gefasst, sich das mit dem Studium mal anzu­se­hen. Gegen die Einführung der Studiengebühren hab ich schon vor Jahren demons­triert — dann aller­dings meine Meinung revi­diert: Nach Einführung der Studiengebühren habe ich (wenn auch zeit­ver­setzt) doch einige merk­li­che Verbesserungen an den Unis gese­hen und würde Studiengebühren kom­bi­niert mit einem ent­spre­chen­den Stipendienwesen durch­aus für sinn­voll erach­ten. Zum Thema “Sexismus an Unis” fällt mir fast nur eins ein: Niemals wie­der ist mir an einem Ort so wenig Sexismus unter­ge­kom­men, wie an der Uni — zumin­dest aus Studentensicht. Davon abge­se­hen hat die­ses Thema mit dem Kern der Debatte wenig bis nichts zu tun.

Nichtsdestotrotz ist aber auch die Slacktivism Rate bei #uni­b­rennt ziem­lich hoch. Fast 24.000 Unterstützer auf Facebook, 1.300 wei­tere bei der Gruppe “ArbeitnehmerInnen unter­stüt­zen die Uni-Proteste”. Klingt groß­ar­tig. Bei einer geplan­ten Kundgebung der “ArbeitnehmerInnen” am Nachmittag des 1.11.2009 sind dann von 130 fix ange­mel­de­ten und 200 “may­bes” knapp 15 Leute erschie­nen. Und im Audimax auf etwa 50 wei­tere Besetzer gesto­ßen. Nicht ver­wun­der­lich, neun Tage Besetzung und Protest for­dern ihren Tribute. Aber mal ehr­lich: in Öster­reich gibt es knapp 200.000 Studierende — sind alle bis­her zuhause geblie­be­nen mit den Zuständen an Öster­reichs Unis zufrie­den?! Also, Ärsche hoch, Freunde, so schnell kommt die Gelegenheit nicht wie­der, etwas ver­än­dern zu kön­nen — oder es zumin­dest zu versuchen.

Bleibt nur mehr zu hof­fen, dass die Revolution und ihre Basisdemokratie nicht ihre Kinder frisst. Amen.

PS: Wer real unter­stüt­zen will: http://wiki.unsereuni.at
Wer lie­ber beim Slacktivism bleibt: Facebook Gruppe “Unsere Uni”, Facebook Gruppe “ArbeitnehmerInnen unter­stüt­zen Uni-Proteste”, Facebook Page TU Wien brennt
Twitter: @ugrazbrennt
www.unsereuni.at
FlickR: Uni brennt, FlickR Gruppe

Facebook wird weni­ger viral

ritchie aka datadirt Zynga und Playfish, die zwei größ­ten Anbieter von Social Games auf Facebook, haben gut lachen: sie erzie­len mit ihren Spielchen Millioneneinkommen, wäh­rend Host Facebook noch immer keine posi­ti­ven Cash-Flow gene­riert. Die diver­sen Notification-Messages sol­len zukünf­tig gra­vie­rend ein­ge­schränkt wer­den, wie VentureBeat berichtet:

Facebook is having one-on-one mee­tings with some of its lar­ger deve­l­o­pers detailing a series of chan­ges that could signi­fi­cantly affect the way app­li­ca­ti­ons are spread through the . […] From what we hear, Facebook is reshuf­fling all the tra­di­tio­nal chan­nels like noti­fi­ca­ti­ons and requests that deve­l­o­pers use to reach new users and tucking them away in harder-to-reach parts of the Web site. The idea is to give users more con­trol over the infor­ma­tion they see on their homepage.

Kurz gesagt Spiele wer­den sich nicht mehr so ein­fach viral ver­brei­ten, und mit den ner­vi­gen Dauer-Requests dürfte auch bald Schluss sein. VentureBeat kennt noch mehr Details: so sol­len alle Notifications mit­tel­fris­tig in die Inbox wan­dern. Spielehersteller wer­den sich zukünf­tig als ver­stärkt auf bezahlte Werbung ver­las­sen müs­sen, um ihr Publikum zu finden.

Gemeinsame Feinde verbinden

ritchie aka datadirt Gerald Wagner hat in der FAZ über Facebook nach­ge­dacht und bringt unter dem mehr als hoch­tra­ben­den Titel “Eine von Facebook” einige rela­tiv lose Gedanken zum Ausdruck. Von der pro­vo­kan­ten Eingangsfrage bis zu ihrer Beantwortung braucht der Autor aber gerade mal einen Absatz:

Facebook ist zum neuen Leitmedium des Internets gewor­den. Lernen wir von Facebook ent­schei­dende Verschiebungen im Sozialen, neue Vergesellschaftungsformen, gar auf Kosten der alten?
[…]
Sollte Facebook, wie es vie­ler­orts behaup­tet wird, stell­ver­tre­tend für eine Kultur der “neuen Verknüpfungsformen” ste­hen, wäre es eine Verbindung von größ­ter Beliebigkeit mit Folgenlosigkeit.

Der Essay ist unbe­dingt lesens­wert, weil er in sei­ner bemer­kens­wert ver­ständ­nis­lo­sen Kritik das größte Social Network mit einer Art Personenregister ver­wech­selt und dann zum Schluss kommt, die­ses funk­tio­niere nicht so gut wie ein Polizeicomputer:

Ist das Insistieren auf dem Recht auf Neuanfänge, auf Häutungen und Brüche im Leben nicht viel zeit­ge­mä­ßer als das blei­schwere Herumwühlen von Facebook in mei­ner Vergangenheit? Sind wir nicht gerade darum in den Achtzigern nach Berlin gegan­gen? Nicht bei Facebook. Mit fröh­li­cher Penetranz zieht es aus ent­le­ge­nen Winkeln mei­ner Biographie einen Kronzeugen der Kontinuität her­vor. Es gibt kein nach­tra­gen­de­res Medium. Damit beharrt die­ses Netzwerk eigent­lich auf einem Leitmotiv der qua­li­ta­ti­ven Sozialforschung, näm­lich von der nar­ra­ti­ven Identität der Persönlichkeit aus­zu­ge­hen. Das Netz ver­spricht, jedem seine Geschichte erzäh­len zu kön­nen. Dass die auf ein paar durch­querte Institutionen und ver­bli­chene Gesichter zusam­men­schrumpft, scheint kei­nen Unterschied zu machen.

Ich jeden­falls habe noch keine Beschwerde dar­über gehört, dass ein “Telefonbuch ja bloß Nummern, Namen und Adressen enthält”.

Stehst du auf der Liste?

Judith aka Linzerschnitte Dieser Satz hat nun eine völ­lig neue Bedeutung: Waren bis­her meis­tens Gratiseintritte zu mehr oder weni­ger exklu­si­ven Events mit die­ser Frage in Verbindung zu brin­gen, geht es nun darum, auf mög­lichst vie­len Twitterlisten zu ste­hen — und wenn nicht dass, dann wenigs­tens mög­lichst viele Twitterlisten anzu­le­gen. Twitterlists gibt den Usern die Möglichkeit, meh­rere Tweeper the­ma­tisch zu fil­tern und diese Listen belie­big zu beti­teln. Alle Infos dazu gibt’s am offi­zi­el­len Twitter Blog.

Tweetdeck und Seesmic Desktop User haben bei den Twitterlists wahr­schein­lich eh nur gelang­weilt gegähnt, ken­nen beide Clients das Feature unter der Bezeichnung “groups” ja schon län­ger. Bald soll auch eine Synchronisation via Twitter API mög­lich sein.

Ach ja, und wer schon immer mal in San Francisco beim cools­ten Startup der Welt arbei­ten wollte — Twitter is hiring!

Air 2.0 in Adobes Pipeline

ritchie aka datadirt Nicht bloß heiße Luft: AIR hat sich als beliebte Plattform für Social Media Clients fest eta­bliert, mit der zwei­ten Auflage wol­len die Adobe Labs ihrem Framework neue Features ver­pas­sen. ReadWriteWeb weiß, warum effi­zi­en­te­rer Umfang mit Speicherressourcen drin­gend not­wen­dig ist:

The New York Times for example, one of the most new-media capable old-school insti­tu­ti­ons in the US, recently asked its staff to stop using the AIR app Tweetdeck because it’s such a memory hog. That’s pro­bably one of the rea­sons why Times staff appears to be pos­ting to Twitter less these days.

Weiters wird AIR 2.0 Multitouch-Gesten und loka­les Audio-Encoding beherr­schen — bis zum Release wer­den aber noch einige Panoptika ins Land zie­hen, Adobe plant die erste Jahreshälfte 2010 an. Jede Menge nicht unbe­dingt nütz­li­cher, aber zumin­dest hüb­scher Air-Applikationen fin­det man übri­gens auf refreshingapps.com/.

Suchergebnis––Management

ritchie aka datadirt Große neue Erkenntnisse hat der Beitrag im offi­zi­el­len Google Blog auch nicht zu bie­ten — zumin­dest der Tipp “zuerst nach­den­ken, dann ver­öf­fent­li­chen” kann getrost als alter Hut gelten:

The first step in repu­ta­tion manage­ment is preemp­tive: Think twice before put­ting your per­so­nal infor­ma­tion online.

Interessanter ist das schon der Teil übers “pro­ak­tive Publizieren”: wenn man läs­tige Infos schon nicht los wird, weil der Webmaster der Drittseite par­tout nicht agie­ren will, muss man eben gegen­steu­ern. Google emp­fiehlt dazu unter ande­rem, eine öffent­li­che Profilseite im eige­nen Haus anzu­le­gen: in der Tat eine oft über­se­hene Funktion, die das Potential hat, mit­tel­fris­tig Xing und LinkedIn über­flüs­sig zu machen.

Der Post– Journalismus

ritchie aka datadirt Doc Searl berich­tet über eine Round-Table Diskussion zum Thema “Geld ver­die­nen mit Medien im 21. Jahrhundert”, an der unter ande­rem Sherry Turkle und Virginia Postrel teil­nah­men. Die Zusammenfassung ist unbe­dingt lesens­wert und fasst die Verwobenheit von Technologie, Wirtschaftsorganisation und Medienmodellen sehr gut zusammen:

he Net employs a prin­ciple cal­led end-to-end. Among other things, it assu­mes that the bulk of intel­li­gence is at the ends of the net­work — with people and the devices ser­ving them — rather than in the middle, where the phone com­pa­nies used to be, back when they thought, as old-fashioned for­merly modern indus­trial com­pa­nies, that most of the network’s intel­li­gence should reside, and make deci­si­ons for us.

Mobile Themes für WordPress.com Blogs

ritchie aka datadirt WordPress.com Blogs sind ab sofort stan­dard­mä­ßig mit Mobile Themes aus­ge­stat­tet, wie ReadWriteWeb berich­tet. Zwar kom­men moderne mit leis­tungs­fä­hi­gen Browsern, doch allein schon auf­grund des klei­ne­ren Displays und der schnel­le­ren Ladezeiten emp­feh­len sich opti­mierte Templates. Wer sein Blog selbst hos­tet, hat die Qual der Wahl zwi­schen dem iPhone-optimierten WPTouch und Carrington Mobile. Beide Themes kom­men als Plugins daher und las­sen sich in Windeseile kon­fi­gu­rie­ren. Denn:

From the slow emer­gence of mobile rea­ding and publis­hing to the unwil­ling­ness of car­ri­ers to solve band­width pro­blems, it’s clear that the mobile web is still in its very early sta­ges. For now, little things like this make a very big difference.

Kühe fur­zen zuviel

ritchie aka datadirt So man­ches lang­ge­zo­gene “Muhhhh!” könnte in Wahrheit ein kli­ma­schä­di­gen­der Darmwind sein, glaubt man Lord Stern, einer der “füh­ren­den Experten für Klimawandel” (wobei ich mir sicher bin, wodurch genau sich Expertentum in die­sem Bereich aus­zeich­net). Als er jung war, gab’s noch lus­tige Promille-Straßenrennen, bald wird einem die Polizei den Führerschein auch ab 0,5 Gramm tie­ri­schem Eiweiß in der Atemluft abneh­men:

Und er pro­phe­zeit gar, dass der Fleischverzehr in Zukunft gesell­schaft­lich so geäch­tet sein wird, wie es heute das Autofahren in betrun­ke­nem Zustand ist. “Ich bin jetzt 61 und die Einstellung gegen­über Alkohol am Steuer hat sich seit mei­ner Studentenzeit radi­kal ver­än­dert”, so Lord Stern. Der Ökonom rät den Teilnehmern der Weltklimakonferenz Ende Dezember in Kopenhagen, dar­auf hin­zu­wir­ken, dass die Preise für Fleisch erhöht werden.

Das Methan der Kühe (CH4) sei als Treibhausgas 21mal effek­ti­ver als jenes furcht­bar schäd­li­che CO2, das bei­spiels­weise Menschen beim Ausatmen pro­du­zie­ren. Wollen wir bis Ende des Monats eine unmit­tel­bar bevor­ste­hende Klimakatastrophe ver­hin­dern, gibt’s also nur zwei Varianten: ent­we­der wer­den *alle* bis Ende der Woche Vegetarier. Vorher gibt’s aber noch eine große Schlachtplatte samt Café Latte, die gan­zen Kühe müs­sen ja weg. Oder die Franzosen hören auf, soviel alten Käse zu essen — das könnte der Menschheit eine Verschnaufpause von meh­re­ren Jahrzehnten verschaffen.

Keine Alternative zur Schweinegrippe in Sicht

ritchie aka datadirt Was als rela­tiv harm­lo­ser Twitter-Virus begann, ent­wi­ckelte sich zu einem media­len Flächenbrand, an dem selbst Telepolis nicht mehr vor­bei kommt:

In Deutschland zieht das Zwei-Klassen-System nun ganz offi­zi­ell als Regierungspolitik ein. Während die Regierung für das gemeine Volk 50 Millionen Pandemrix-Impfdosen mit Wirkverstärker vom Pharmakonzern Glaxosmithkline bestellte, orderte man für das Kabinett, die Bundesbehörden und die Bundeswehr 200.000 Celvapan-Impfdosen von Baxter. Sie sind ohne Wirkverstärker und sol­len ver­träg­li­cher sein.

Ein ein­zi­ges PR-Desaster, diese Schweinegrippe — nach der jahr­hun­der­te­lan­gen Ächtung des Schweinefleisch durch Moslems nun das: kein Wunder, das Verschwörungstheoretiker kom­plexe Pläne ver­mu­ten. Die Welt Online hat umfas­send recherchiert:

So schnell wie die Schweingrippe ver­brei­ten sich wilde Theorien dazu: Tote Schweine in China, fiese Industriefarmen in Mexiko sowie eine Verschwörung von al-Qaida und mexi­ka­ni­schen Drogenkartellen – all dies sind nur einige der Erklärungsversuche, die sich um den Ausbruch der Krankheit ranken.

Eines steht jeden­falls fest — exo­ti­sche Tiere sind wenig gefähr­det, ein mm>Schneckenschnupfen oder Hummer Hirnsausen eige­nen sich nicht für die Massenhysterisierung. Doch ich zit­tere mit Alinaluna um die armen Lämmchen:

Mal gibt’s die Vogelgrippe-Heute kräht kein Hahn mehr danach.…
Vormals war es BSE .….Die Kuh macht auch kein Muh mehr.….
Ich warte bis das mit den Schweinen vor­bei ist denn dann kommt die Schafseuche.…Mäh.

Foto der Woche

Judith aka Linzerschnitte Halloween ist nicht jeder­manns Sache. Ich ver­wei­gere mich dem jähr­li­chen Kürbis-Zirkus aus Prinzip. Aber die­ses Foto fand ich dann echt genial. (Copyright by Burt Zinsler / Facebook):

facebook-burt-zinsler

Ritchies Video der Woche: Found Footage: San Francisco 1958

Das fol­gende Material hat Jeff Altman im Nachlass sei­nes Großvaters gefun­den — die 50er-Jahre Aufnahmen der Fahrt durch San Fran ver­sprü­hen einen ganz beson­de­ren Retro-Charme:

Judiths Video der Woche

Sonnenuntergänge am Meer hat jeder schon mal gese­hen — aber wohl kaum jemand hat sich daran jemals satt­ge­se­hen. Schon gar keine käsi­gen, son­nen­un­ver­wöhn­ten Ösi-Touristen am Strand von El Palmar an der Costa de la Luz, Spanien.

Lesetipps der Woche

  • Pumpkin-Carving” ist eine Kunst, die geübt sein will: Mashable hat unter ande­rem einen WordPress– und einen RSS-Kürbis zu bieten.
  • Scobble mag den Google Reader nicht mehr, denn der sei lang­sam und müh­sam in punkto Freundesverwaltung, sagt Robert.
  • Digg kauft WeFollow und will die –Fähigkeiten mit dem Twitter-Portal stei­gern (TechCrunch).
  • Das neue Social Network, für jene, denen Social Networks schon beim Halse raus­hän­gen… alleinr!
  • Nicht ganz so pro­mi­nent gele­gen, wie der neue Helmut-Zilk-Platz mit­ten in Wien, aber immer­hin: Nach Twitter wurde bereits eine Straße benannt.
  • Nein, nicht nur den öffentlich-rechtlichen Sendern und dem armen Professor Hademar Bankhofer soll die gute alte Schleichwerbung ver­bo­ten wer­den — auch Blogger sol­len in Zukunft Ethik vor SCHGGG (Schleichwerbung für Geile Gratis Gadgets) ver­bo­ten sein… Anm. von dd: fda!!! (full dis­clo­sure always :mrgreen: )

Und das war’s auch schon wie­der mit dem Zurückschauen auf 7 Tage mal 24 Stunden mal 60 Minute mal 60 Sekunden, also 604.800 Blogosphärenwochen-Momente. Danke für Ihre hoch­ge­schätzte Aufmerksamkeit, blei­ben Sie uns und unse­rem RSS-Feed treu! Linzerschnitte und daten­schmutz wün­schen immens erkleck­li­che Restsonntagsminuten und einen gran­dio­sen Start in die kom­mende Woche — wir tref­fen uns mor­gen im Social Web.

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