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Erste Erfahrungen mit dem Palm Pre

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Letzte Woche hatte ich Zeit, mich etwas eingehender mit meinem Palm Pre zu beschäftigen (siehe Unboxing Video). Der erste Eindruck von Hardware und WebOS ist hochgradig erfreulich. Nach der problemlosen Einrichtung, bei der auch ein für die Synchronisation erforderliches Palm-Konto angelegt wird, richtet die Software standortbasierte Dienste via Google Mobile an. Auch der Multitasking-basierte Desktop weiß zu gefallen.

In den nächsten Wochen muss sich die Software in der Praxis bewähren – hier eine Screenshots des optisch sehr ansehnlichen WebOS, das mit schicken Icons, Transparenzeffekten und einem Fenster-Manager glänzt:

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Insgesamt muss man einige AGBs und Zustimmungen abnicken, anschließend folgt ein relativ ausführliches, gut gemachtes Onscreen- Tutorial zur Funktion der Gesten – das ist auch hochgradig sinnvoll, denn der Pre verfügt nicht über nur über einen ausgesprochen hellen mit subjektiv sehr guter Farbqualität Touchscreen und die ausziehbare Tastatur, sondern auch über eine spezielle Eingabeleiste unterhalb des Bildschirm, die Streich-Bewegungen entgegen nimmt.

Tastatur und Touchscreen

Der Touchscreen reagiert äußerst responsiv, eine kleine „Radargrafik“ kennzeichnet nach dem Antippen die Stelle, die man erwischt hat. Ich hatte anfangs Probleme mit Fingerbedienung in sehr schrägem Winkel, habe mich nach den ersten „Klicks“ aber relativ schnell an den Screen gewöhnt – auch das Kinetic Scrolling funktioniert wirklich fein, die einzelnen Buttons besitzen eine für die Fingerbedienung sinnvolle und angenehme Größe. Wirklich überrascht hat mich die auf den ersten Blick winzige Tastatur: durch das stark nach oben abgerundete Profil der Tasten klappt 2-Daumen-Bedienung Problemlos. Die abgesetzte Sonderfunktions-Taste und das direkt zugängliche @-Zeichen sind nette Details – Respekt dafür, was Palm hier auf engstem Raum zustande gebracht hat.

Oberfläche und Bedienung

Trotz oder gerade wegen der relativ vielen Bedienelemente gelingt die Navigation in WebOS mir zumindest nur auf in Teilbereichen intuitiv – das Fehlen der gewohnten „Backtaste“ und das Wechseln zwischen Gestenleiste und Touchscreen erfordert definitiv Eingewöhnung, ein kurzer Blick in die Gesten-Anleitung lohnt sich auf jeden Fall. Belohnt wird man als als Desktop-Liebhaber dafür mit einer schwer genialen Multitasking-Ansicht: alle offenen Applikationen werden als kleine Fenster dargestellt, zwischen denen man flüssig wechseln kann. Multi-Touch Zoom und Kinetic Scrolling beherrscht WebOS sehr gut – und im deutschen Palm Pre Catalog sind bereits 161 Apps gelistet. Ich werde die nächsten Tage meine neuen Palm einem Social-Web Live-Test unterziehen und bin vor allem auf die Synchronisations- und Unified Messaging Funktionen gespannt, ein weiteres Update folgt.

5 comments
Leila
Leila

Ich habe auch ein Palm Pre und bin damit zufrieden. Einzige Nachteile sind der etwas zu schwache Akku und die Verarbeitung. Bei mir wackelt die obere Schale ein bisschen. Das Problem mit den Apps, die wollen ja nur exklusive für den Palm Pre, soll ja auch bald behoben werden. Hoffe das der App-Katalog bald geöffnet wird

Stefan
Stefan

Ich habe auch letzte Woche auch eines zum Testen bekommen und bin hellauf begeistert. Das ist definitiv eine Alternative zum iPhone

Rainer
Rainer

Ich hab auch ein PRe und bin zufrieden damit.