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Wie man PDF-Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt

26 comments
Nana
Nana

Moinmoin, habt Ihr übrigens gesehen, dass der MobiPocketCreator direkt zu Amazon gehört und dass die Informationen über die konvertierten Dateien auch direkt an Amazon gehen? Sie behalten sich auch rechtliche Schritte vor, wenn sie den Verdacht hegen, dass die Publikationsrechte verletzt worden sind. Gruß Nana

Tammy
Tammy

Hallo erstmal ich weiß ich bin ein halbes Jahr zuspät dran :) aber ich bin grad verzweifelt auf der Suche nach Kindle Erfahrungsberichten und da über deinen Post gestolpert. Würd mich sehr interessieren wie es dir jetzt mit den Kindle ergangen ist und was am wichtigstens ist ob du auser pdf auch versucht hast epub auf den Kindle zu bringen?? Konnte noch nirgends finden ob das wirklich gut geht. Weil die meisten Ebookstors bieten die Bücher im epub Format an, dass der Kindle ja leider nicht lesen kann. Würd mich sehr über eine Antwort freuen lg Tammy

Vincent
Vincent

also ich verwende kindle ebook converter und es funzt sehr gut da ich den kindle dx verwende kann ich ja auch direkt pdf´s ansehen aber manchmal ist die schrift dann doch ein bissl klein da bringt ein anderes format schon was

max
max

Wie Ritchie schon richtig sagte, habe einige sehr grosse PDF-Files (10+ MB) ausprobiert, mit Excel-Grafiken, Word-Dokumente mit jede Menge Screenshots, etc. und funktioniert wirklich sehr gut. Das einzige Problem ist, dass der Seitenaufbau schon mal ein paar Sekunden dauern kann, aber ansonsten sehr fein. Mit der neuen Firmware ist das Bild auch drehbar, was gerade bei PDF-Files sehr praktisch ist.

AAkira
AAkira

Hallo, über den Suchbegriff "Kindle PDF Konvertierung" bin ich nun auch hier gelandet. Ich interessiere mich für den Kindle 2 primär als PDF-Reader. Da meine, meist technischen, PDF-Dokumentationen viele Grafiken, Tabellen und Fotos besitzen, suche ich noch das richtige Konvertierungstool. Leider hat weder Calibre noch MobiPocket Creator die Grafiken etc. in den PDFs umgesetzt bzw. überhaupt dargestellt. Was mache ich falsch?

BeAFrog
BeAFrog

Hallo und danke für den tollen Bericht. Ich möchte mir auch einen Kindle zulegen nur frag ich mich was mit den Bildern in PDFs passiert. Beispiel: Da es immer mehr Spiele vom Hersteller als Downloadversion gibt(oft billiger) sind die Handbücher nur als PDF vorhanden. Allerdings ist es da nicht unüblich, dass es z.B. eine Hintergrundgrafik neben Screenshoots etc. gib ausgelegt ist das ganze dann oft auf A4. Irgendwelche Erfahrungen mit so was? Bilder? Grüße

Susanne
Susanne

Ich habe zwar (noch) keinen Kindle, kann aber zur Umwandlung am Mac etwas beitragen. Ich wollte mir einige pdfs - reine Texte, keine Bilder - für das iPhone umwandeln, weil ich Stanza am iPhone lieber verwende als den Goodreader. Ich bin also den Empfehlungen einschlägiger Foren gefolgt und habe sowohl mit Calibre als auch mit Stanza versucht, die pdfs zu konvertieren. Mit absolut bescheidenem Erfolg. Teilweise sind Umlaute verschwunden (trotz richtiger Unicode-Einstellungen und sämtlicher online auffindbarer Tricks und Tipps), teilweise sind alle Absätze weggebrochen. Von 30 (!) unterschiedlichen pdfs waren gerade 2 einigermaßen lesbar, der Rest war weder am iPhone noch am Mac vernünftig zu lesen (außer man steht auf Lückentext) Windows kommt mir trotzdem nicht ins Haus, auch für meine Linux-Kiste habe ich noch kein vernünftiges Programm gefunden, deshalb: der Kindle reizt mich zwar enorm, aber ich warte noch mit dem Bestellen...

max
max

wie schon gesagt, mit der @free.kindle.com email geht es wunderbar in minuten. auch kan man sich bem guttenberg-projekt alle bücher freien bücher als .mobi-file runterladen, funktioniert ohne probleme. auch sonst gibt es genügend gratis-bücher die darauf funktionieren. wobei immer klar sein muss warum amazon sowas verkauft: um bücher zu verkaufen, das ist auch ihr recht. alleine die funktion von fast allen büchern ein sample runterzuladen und gleich eine wish-list zu befüllen ist sehr fein. von zeitungsabos will ich garnicht sprechen. wenn ich am sonntag alle zeitungen in österreich lese habe ich, neben dem inhaltlichen müll, jede menge papiermüll. wären alle diese zeitung via kindle erhältlich (in zukunft auch mit grösseren display und in farbe) könnte ich zumindestens den papiermüll vermeiden. klar ist das nur der anfang, aber auch hier geht es, ähnlich wie beim handy, darum, erstmals das bedürfnis zu wecken. wenn vor 20 jahren jemand dich gefragt hätte ob du überall am telefon erreichbar sein willst hättest du auch nein gesagt.

ritchie
ritchie

Ich denke, die zentrale Frage wir wirklich, wieviel du on-screen liest. Ich war auch überrascht über den Konvertierungsaufwand und bin alles andere als restlos glücklich mit dem Device; das einzige Killer-Argument ist der Screen. Ich habs mir zugelegt, damit ich endlich ein paar pdf-Books, die schon länger rumliegen, lesen - eher längere Sachen. Für laufend kurze Text wär mir der Workflow zu aufwendig; da bräuchte man eine Art Kindle-Fetcher Software, die das automatisch erledigt.

AMUNO
AMUNO

Hi, bin über das Stichwort Kindle hergekommen. Na ja, bin mir eigentlich unsicher ob ich mir eins zulegen soll, weil es scheint ja doch ein nettes Gadget zu sein und wenn man viel zu lesen hat. Bin jetzt aber leider sehr unentschieden, wenn ich hier lese, dass man PDF erst konvertieren muss. Trotzdem schöner Artikel und eine schöne Anleitung, bin mir nur nicht so sicher, ob sicher der Aufwand immer lohnen würde. Gruß AMUNO

Christian
Christian

Ich denke der Kindle wird interessanter, sobald man seine deutsche Tageszeitung aufs Kindle abonnieren kann, oder sogar einzelne Artikel aus irgendwelchen Zeitschriften. Bis dahin werde ich persönlich auch noch etwas warten, auch wenn ich mir das Gerät gerne mal Live anschauen würde.

Eikman
Eikman

aber 200€, um pdfs lesen zu können, die ich ohnehin auf dem laptop habe? da weiß ich glaube ich doch besseres mit meinem geld anzufangen. mal abwarten, in einigen monaten/jahren wird es sicherlich auch devices geben, die einem mehr freiheiten lassen in sachen auswahl und format.

max
max

also bei mir geht das konvertieren mit der free.kindle.com-email innerhalb von nicht mal 2 minuten für ein pdf mit rund 300 seiten. aber bei mobipocket kann man halt mehr finetunen.

Ritchie Blogfried Pettauer
Ritchie Blogfried Pettauer

Nativ liest der Kindle die ePubs zwar nach wie vor nicht, PDFs mittlerweile schon. Aber die Konvertierung nach mobi ist kein Problem - in diesem Beitrag werden noch weitere Konvertierungs-Tools vorgestellt.

AAkira
AAkira

Moin Ritchie & max, naja, die PDF-Implementierung von Amazon kann ja kein Reflow. Also muss mann zoomen und entsprechend hin- und herscrollen. Ich suche eher na einem Tool, dass PDFs in das Mobipocketformat konvertiert. Beim Mobi Pocket Creator und bei Calibre funktioniert das leider nicht vollständig. Woran es genau liegt kann ich aber nicht sagen. Was gibt es denn noch für Möglichkeiten bzw. Tools?

Ritchie Pettauer
Ritchie Pettauer

Also ich kenn natürlich deine PDFs nicht; bei mir hat die Grafikkonvertierung bisher recht gut geklappt. ABER: mit dem aktuellen Firmware-Update unterstützt der Kindle nativ PDFs... hab noch keine komplexen Layouts getestet, aber Max meinte, das würde ziemlich gut funktionieren.

Ritchie Pettauer
Ritchie Pettauer

Also grundsätzlich stellt das monochrom-Display nur 4 Graustufen dar; das hört sich wenig an, aber in der Praxis funktioniert die Anzeige von Bildern ziemlich gut! Allerdings habe ich noch keine wirklich aufwendig formattierten PDFs ausprobiert.

ritchie
ritchie

Hi Susanne, danke für die Infos - klingt extrem mühsam! Ich hab mir jetzt übrigens wegen deines Kommentars naturklug angesehen und -gehört - super Podcast und sehr angenehme "Radio"stimme, find ich.

Ritchie Pettauer
Ritchie Pettauer

Das hat sich inzwischen geändert... mit der aktuellen Firmware liest der Kindle die pdfs auch nativ. Nach den ersten Wochen muss ich sagen: als Lese-Device bin ich sehr happy damit; kein Vergleich zum Laptop oder Netbook-Screen bei längeren Texten.

ritchie
ritchie

Ich vermute, da wird Amazon ziemlich dran sein, dass da was weitergeht.

ritchie
ritchie

Das sicher, aber das wird noch dauern... ideal wär imho ein netbook mit eInk Screen auf der Display-Rückseite.

ritchie
ritchie

Ja, und es geht nicht immer gleich schnell - außerdem will ich nicht alle Docs an Amazon schicken (obwohl sie vermutlich über den Kindle sowieso drauf zugreifen können).

Ritchie Pettauer
Ritchie Pettauer

Es gibt noch Stanza... ansonten ist Konvertierungssoftware eher dünn gesät, zumindest was ich so an Reviews gefunden hab; und da scheint mobipocket noch vergleichsweise am besten zu funktionieren. Mit Reflow hatte ich da keine Probs, aber mit komplexen PDFs muss ich erst mal testen; ist halt immer so eine Sache: entweder Layout erhalten oder Reflow, sollte man idealerweise wählen können.

Susanne
Susanne

Oh, vielen Dank! Gerade von Dir freut mich das Kompliment besonders. Wie gesagt, meine Erfahrungen beziehen sich rein auf das Konvertieren, Stanza hat auch die Option direkt auf den Kindle zu exportieren. Wie das dann funktioniert kann ich - mangels Kindle - natürlich nicht bewerten. Ich werde auf jeden Fall noch die Erfahrungsberichte über den txtr-reader abwarten (Open Source, pdfs nativ,...) bevor ich entscheide, welchen E-Book-Reader ich mir zulege.

AAkira
AAkira

ich beziehe mich hier eigentlich komplett auf PDF-Dokumente und damit auch die Reflow-Eigenschaften auf PDF. Meines Wissen nach, kann der kindle kein PDF-Reflow (schreiben wir es mal mit Deppenstrich ;-) Meine Versuche mit Mobipocket Creator und Calibre waren suboptimal. In meinem Test-Pdf-Dokument sind viele Grafiken und Statistiken mit Textbeschriftung vorhanden. Diese werden dann leider als Text erkannt und komplett fehldargestellt oder sogar gelöscht. Mit Tabellen kann wohl keines der Tools umgehen; auch diese werden fehldargestellt. Bessere Ergebnisse erziehlte ich durch ImageMagick, mit welchem ich das PDF-Dokument in ein rein Grafik-PDF-Dokument konvertierte. Leider steigt damit der Speicherplatz und die Suchoption fällt damit weg. Ich suche also immer noch nach einem Tool für PDF-Reflow. Hat schon jemand einmal Paperport ausprobiert?

ritchie
ritchie

Würd mich sehr freuen, wenn wir mal was zusammen machen - wie wär's denn mit einem gegenseitigen Gastposting? Und zu Stanza: die Exportfunktion ist ja nett, aber du hast völlig recht - wenn die Konvertierung nicht gscheit klappt, bringt der Export auch wenig! Ich bin ja an sich ein großer Gegner von DRM-Systemen und grundsätzlich auch Georg Holzers Meinung, dass eine Investition in solche Closed Gardens keine gute Idee ist... mir ging's rein darum, dass ein ordentliches eInk Display wollte (das bietet der Kindle, laut Tests deutlich kontrastreicher als die aktuellen Sony-Reader), dafür hab ich halt den Konvertierungsstress. Und was ich *eigentlich* will, ist ein netbook mit eInk auf der Rückseite des Displays - aber das wird noch dauern. Doch der Kindle ist für mich ein reines Überbrückungsgerät - das "Always online" ist durchaus nett, aber ich will eigentlich gar kein Extra-Device mitschleppen. Ich vermute, dass spätestens in 2 Jahren solche Netbooks verfügbar sein werden. Aber Kindle-Einnahmen wird Amazon mit mir keine generieren :-)

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