Der Oberste und ein­zige Facebook Gerichtshof hat ent­schie­den: Was die Suicide Machine tut, lässt sich mit infor­ma­ti­ons­wirt­schaft­li­chen Über­le­gun­gen, genauer genom­men den Facebook AGBs, nicht ver­ein­ba­ren. Über das digi­tale Selbstmord-Device haben wir bereits berich­tet — dass ihre Kunstaktion sich nicht zu einem dau­er­haf­ten Mash-Up ent­wi­ckeln würde, muss den Betreibern wohl klar gewe­sen sein.

Web 2.0 Suicide Machine

Das Projekt des Rotterdamer Medienlabors zielt dar­auf ab, Over-User aus dem Würgegriff des Social Media Stress zu befreien: in der Tat in guter Zeitpunkt, wo doch momen­tan ohne­hin sämt­li­che Feuilletonisten über die Drangsal des Ever-On schwa­dro­nie­ren. Aus Twitter, MySpace und LinkedIn kön­nen sich Social Media Eremiten immer noch aus­klin­ken — für den Facebook-Abgang suchen die Betreiber der­zeit nach einer Lösung. Da Facebook ledig­lich die IP des Servers blockt, dürfte aller­dings ein Umweg über Proxy-Networks nicht beson­ders schwie­rig zu bewerk­stel­li­gen sein.

Social Media Suicide Machine