Der Oberste und einzige Facebook Gerichtshof hat entschieden: Was die Social Media Suicide Machine tut, lässt sich mit informationswirtschaftlichen Überlegungen, genauer genommen den Facebook AGBs, nicht vereinbaren. Über das digitale Selbstmord-Device haben wir bereits berichtet — dass ihre Kunstaktion sich nicht zu einem dauerhaften Mash-Up entwickeln würde, muss den Betreibern wohl klar gewesen sein.
Das Projekt des Rotterdamer Medienlabors zielt darauf ab, Over-User aus dem Würgegriff des Social Media Stress zu befreien: in der Tat in guter Zeitpunkt, wo doch momentan ohnehin sämtliche Feuilletonisten über die Drangsal des Ever-On schwadronieren. Aus Twitter, MySpace und LinkedIn können sich Social Media Eremiten immer noch ausklinken — für den Facebook-Abgang suchen die Betreiber derzeit nach einer Lösung. Da Facebook lediglich die IP des Servers blockt, dürfte allerdings ein Umweg über Proxy-Networks nicht besonders schwierig zu bewerkstelligen sein.




Ritchie Pettauer, Social Media Berater, Experte für digitale Kommunikation, Lektor an der Universität Wien, Blogger, mag Photographie, elektronische Musik, Hip Hop, Martial Arts, Technische Physik, Web-Fundstücke und Hunde.









[…] du, glücklicher Geek, mach lieber regelmäßig Backups!” Quasi die Gegenthese zur Social Media Suicide Machine stellt SocialSafe dar: das Backup – Tool für Facebook – Accounts entspringt einer Kooperation […]