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Agentur.Biz: Digital Affairs legen heute los

01.03.2010, geschrieben von , 11 Kommentare

da 300x199 Agentur.Biz: Digital Affairs legen heute los, “in der Webszene als Linzerschnitte bekannt”, wie das Wirtschaftsblatt schreibt (datenschmutz-Lesern als Ko-Autorin des Blogistan-Panoptikums im Gedächtnis) und grün­de­ten gemein­sam die Social Media Digital Affairs — ab sofort Öster­reichs füh­rende Full Service Agentur für erfolg­rei­ches State-of-the-Art Social Media Marketing.

Neben den bei­den Geschäftsführern sind PR-Guru Dietmar Ecker, Gründer und Chef von eben­falls mit 30% und Markus Höfingers PXP mit 10% an der neuen Agentur betei­ligt. Schwerpunkt der Firmenstrategie ist es, Firmen den kom­mer­zi­el­len Nutzen sozia­ler Netzwerke näher zu brin­gen und effi­zi­ente Marketing-Lösungen fürs Web 2.0 zu entwickeln.

Der Standard zitiert Dietmar Ecker:

Wir haben uns für die­sen Weg ent­schie­den, weil wir über­zeugt davon sind, dass der Markt reif ist für eine Digital Relations Agentur, die nicht aus der Werbung kommt und einen star­ken stra­te­gi­schen Ansatz verfolgt.

Yup, da hat er recht — sol­len die Old-Schooler ruhig wei­ter ihre Kampagnen orga­ni­sie­ren. Immerhin besteht ein beträcht­li­cher Teil erfolg­rei­cher Social Media Agentur-Arbeit in der Wissensvermittlung an den Kunden — ein Bereich, der in Öster­reich bis­her brach lag (mit Ausnahme mei­ner Kunden natür­lich, aber meine Consulting-Kapazitäten sind begrenzt *g*).

Das Blog beschränkt sich selbst­ver­ständ­lich nicht auf die Firmendarstellung, son­dern berich­tet über neue Entwicklungen und ist bereits zum Start die ers­ten Anlaufstelle für top-aktuelle Charts und Statistiken, ange­bo­ten wer­den tages­ak­tu­elle Facebook– und Netlog-Userzahlen, wei­te­res Datenmaterial wird folgen:

dastats Agentur.Biz: Digital Affairs legen heute los

Ausgesprochen sym­pa­thisch finde ich das rea­lis­ti­sche Selbstbild der neuen Agentur:

Wir sehen unsere Dienstleistungen als Ergänzung zur klas­si­schen PR und vor allem als Möglichkeit mit KonsumentInnen, KundInnen, WählerInnen in einen kom­mu­ni­ka­ti­ven Austausch zu tre­ten. Das geht nicht von heute auf mor­gen und Social Media ist keine eier­le­gende Wollmilchsau, die man nur mit einem Facebook-Account akti­vie­ren könnte. Auch die­ses Bewusstsein möch­ten wir mit unse­rem Unternehmen schaf­fen und glau­ben, dass Organisationen hier von unse­rem Know-How pro­fi­tie­ren könnten.

Hervorragende Firmen–

dalogo Agentur.Biz: Digital Affairs legen heute losMit dem Markt-Standing von Ecker & Partner sowie PXP im Hintergrund ist Digital Affairs her­vor­ra­gend auf­ge­stellt — Dreh und Angelpunkt einer erfolg­rei­chen Social Media Agentur sind natür­lich die Mitarbeiter respek­tive deren Netzwerk. Auch wenn quan­ti­ta­tive Kennzahlen natür­lich nicht der ein­zige Indikator sind, stel­len bei­spiels­weise die Facebook-Fans durch­aus eine aus­sa­ge­kräf­tige Kennzahl in punkto Vernetzung dar. Während also Knallgrau 266 Fans und die Buzz-Marketer ambuz­zador 254 Fans auf Öster­reichs popu­lärs­tem Social Network haben, weist die Digital Affairs Fanpage am 1. Tag bereits 396 Fans aus. Wenn die das noch ver­dop­peln, wer­den sie daten­schmutz bald ein­ge­holt haben… herz­li­che Gratulation! Und ich bin mir sicher, dass sich zukünf­tig span­nende Anknüpfungspunkte zwi­schen dem DA-Imperium und der datenschmutz-Medienerlebniswelt auf­tun wer­den. frog1 Agentur.Biz: Digital Affairs legen heute los

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Bisher haben meine Lieblingsleser 11 Kommentare zu "Agentur.Biz: Digital Affairs legen heute los" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Izzi Identicon Icon

    Hi,

    also ich hab sel­ber schon mit den gan­zen “Sozialen Netzwerken” rum­pro­biert aber nich nicht wirk­lich Nutzen für mich oder mein Berufsleben ent­de­cken kön­nen. Facebook is sicher­lich eine gute Plattform um mit dei­nen “Fans/Usern” im Kontakt zu blei­ben und sie auf dem Laufenden zu hal­ten aber das man über Facebook/Twitter und Co. an neue User/Kunden kommt halte ich für eher unwahrscheinlich.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 2. März 2010 um 21:41

    Aber warum denn nicht? Ist doch ein Touchpoint wie jeder andere! Die Kunst besteht darin, dass Kunde, Info + Kaufwunsch im rich­ti­gen Moment im Nullvektor implodieren :frog:

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  • Manuel Aghamanoukjan Identicon Icon

    Vorab ein­mal gute Idee und Ansatz einer Social Media Agentur die nicht aus dem Werbeumfeld kommt. Das Potential für den Erfolg ist da sicher da.

    Allerdings stos­sen mir hier die extre­men Vorschusslorbeeren ein wenig auf.

    Wie kann eine Agentur von Start weg “füh­rend” sein?

    Facebook-Fanzahlen sind nett aber wenig aus­schlag­ge­bend für den Erfolg einer Agentur, son­dern sagen mehr dar­über aus wie gut jemand in Öster­reich ver­netzt ist. Das sind die bei­den frag­los, was gemein­sam mit ihrer Social Media Erfahrung und Kompetenz (die für mich unbe­strit­ten ist)

    Also auch wenn Du gerade mit bei­den Gründern gut bekannt bist, wär ein wenig mehr Objektivität hier sehr gut ange­bracht. Der Erfolg einer Agentur im Business-Bereich hängt von vie­len ande­ren Faktoren ab.

    Besser hätte ich es gefun­den wenn es eine eigen­stän­dige Agentur gewor­den wäre ohne Beteiligung von PXP und Ecker & Partner.

    Auf jeden Fall wün­sche ich den bei­den viel Erfolg mit einer guten Idee, Öster­reich kann mehr als genug smar­tes Marketing brauchen.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 2. März 2010 um 21:45

    Ich halte die Beteiligung von PXP und Ecker für einen Riesen-Vorteil; let’s face it: wir social web geeks lie­ben alle die Akquise *nicht* heiß :-)
    Dass die FB-Zahlen kei­nes­wegs aus­schlag­ge­bend sind, ist mir klar — aber die große Differenz so kurz nach dem Start schien mir schon bemer­kens­wert; und bei Social Media Marketing ist nun mal der “Vernetztheitsgrad” der Proponenten schon ein sehr wich­ti­ger Indikator; so nach dem Motto: man sollte nix ver­kau­fen, das man nicht selbst lebt.

    Von Kompetenz, Erfahrung und prak­ti­schem Know-How her sind die bei­den für auf jeden Fall füh­rend; und sie ken­nen ein­fach die rich­ti­gen Spezialisten, um auch kom­plexe Anforderung per­fekt meis­tern zu kön­nen. Objektiv kann ich da natür­lic :pirat: h gar nicht sein (ich kenne beide ja auch sehr gut), aber durch­aus euphorisch!

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    Manuel Aghamanoukjan Identicon Icon

    Hinsichtlich Kompetenz & Co gebe ich dir 100% recht (hab ich eh in mei­nem Kommentar geschrie­ben), wie gesagt spie­len viele andere Faktoren in den Erfolg hin­ein, die gros­sen FB-Zahlen sind vor allem ein Zeichen für gute Vernetzung die für den Social Media Bereich ja kein unwich­ti­ger Indikator ist (wer glaubt z.B. einem “twitter-guru” der wenige Follower bzw. wenig Interaktion auf Twitter hat?)

    Akquise-Vorteile klar, aller­dings besteht die Gefahr zum “Social-Media-Feigenblatt” zu wer­den, das hoff ich nicht. Ich hoffe digi­tal affairs schafft es mit ihren “Müttern” einen ganz­heit­li­chen Kommunikationsansatz zu schaf­fen (Offline + Online 1.0 + Social Media) das wär echt mal span­nend und hof­fent­lich ein *****-Tritt für die alt­ein­ge­ses­se­nen Agenturen sich mal mit dem Thema ernst­haft zu beschäftigen.

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  • martin prechelmacher Identicon Icon

    Ich stimme mei­nem Vorsprecher voll und ganz zu. Was die Frage anbe­langt, wie eine Agentur von Start an füh­rend sein kann: Wenn sie die ein­zige im Metier wäre. Das ist hier aber nicht der Fall. ambuz­zador etwa betreut Kunden wie T-Mobile und Monster und macht genau das seit eini­gen Jahren. Ich hätte es auch vor­ge­zo­gen, statt eines Werbetextes. einen genuin Blog-Eintrag zu lesen.
    Trotzdem Bäck und Co. viel Glück!

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 2. März 2010 um 21:45

    Werbetext + genui­ner Blogbeitrag fal­len hier zusam­men, ist meine Meinung — die man natür­lich nicht tei­len muss. Ambuzzador hat mich bis­her alles andere als überzeugt.

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  • Georg Mahr Identicon Icon

    Warum nicht? Kannst du das an etwas kon­kre­tem festmachen?

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 3. März 2010 um 0:40

    Ist mir zu sehr an klas­si­schen Kampagnen ori­en­tiert; Social Media Projekte soll­ten mei­ner Menung nach lang­fris­ti­ger ange­setzt sein.

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  • Navina Identicon Icon

    Viel Erfolg für euer Vorhaben!

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  • bobby brown Identicon Icon

    also ich per­söhn­lich hab nun schon so ziem­lich jede bekannte platt­form
    des social net­works aus­pro­biert und mich ner­ven so ziem­lich alle
    davon. ent­we­der es gibt mas­sen­haft wer­bung oder man muss geld bezah­len
    um sich mit ande­ren usern schrei­ben zu kön­nen bzw pre­mium mem­bership halt.
    der wirk­lich inter­es­sante aspekt ist doch nur das man vie­leicht mal men­schen wie­der­fin­det mit denen man frü­her zur schule gegan­gen ist.
    aber beruf­lich sehe ich da nicht wirk­lich viele gute mög­lich­kei­ten.
    für mich is nur noch twit­ter inter­es­sant weil man das gut auf dem handy benut­zen kann und es rela­tiv schlicht gehal­ten ist.

    xing habe ich aber noch nicht wirk­lich aus­pro­biert also vie­leicht wäre das doch ein ver­such wert.

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