Judith Denkmayr, “in der Webszene als Linzerschnitte bekannt”, wie das Wirtschaftsblatt schreibt (datenschmutz-Lesern als Ko-Autorin des Blogistan-Panoptikums im Gedächtnis) und Gerald Bäck gründeten gemeinsam die Social Media Agentur Digital Affairs — ab sofort Österreichs führende Full Service Agentur für erfolgreiches State-of-the-Art Social Media Marketing.
Neben den beiden Geschäftsführern sind PR-Guru Dietmar Ecker, Gründer und Chef von Ecker und Partner ebenfalls mit 30% und Markus Höfingers PXP mit 10% an der neuen Agentur beteiligt. Schwerpunkt der Firmenstrategie ist es, Firmen den kommerziellen Nutzen sozialer Netzwerke näher zu bringen und effiziente Marketing-Lösungen fürs Web 2.0 zu entwickeln.
Der Standard zitiert Dietmar Ecker:
Wir haben uns für diesen Weg entschieden, weil wir überzeugt davon sind, dass der Markt reif ist für eine Digital Relations Agentur, die nicht aus der Werbung kommt und einen starken strategischen Ansatz verfolgt.
Yup, da hat er recht — sollen die Old-Schooler ruhig weiter ihre Kampagnen organisieren. Immerhin besteht ein beträchtlicher Teil erfolgreicher Social Media Agentur–Arbeit in der Wissensvermittlung an den Kunden — ein Bereich, der in Österreich bisher brach lag (mit Ausnahme meiner Kunden natürlich, aber meine Consulting-Kapazitäten sind begrenzt *g*).
Das Digital Affairs Blog beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die Firmendarstellung, sondern berichtet über neue Entwicklungen und ist bereits zum Start die ersten Anlaufstelle für top-aktuelle Charts und Statistiken, angeboten werden tagesaktuelle Facebook– und Netlog-Userzahlen, weiteres Datenmaterial wird folgen:
Ausgesprochen sympathisch finde ich das realistische Selbstbild der neuen Agentur:
Wir sehen unsere Dienstleistungen als Ergänzung zur klassischen PR und vor allem als Möglichkeit mit KonsumentInnen, KundInnen, WählerInnen in einen kommunikativen Austausch zu treten. Das geht nicht von heute auf morgen und Social Media ist keine eierlegende Wollmilchsau, die man nur mit einem Facebook-Account aktivieren könnte. Auch dieses Bewusstsein möchten wir mit unserem Unternehmen schaffen und glauben, dass Organisationen hier von unserem Know-How profitieren könnten.
Mit dem Markt-Standing von Ecker & Partner sowie PXP im Hintergrund ist Digital Affairs hervorragend aufgestellt — Dreh und Angelpunkt einer erfolgreichen Social Media Agentur sind natürlich die Mitarbeiter respektive deren Netzwerk. Auch wenn quantitative Kennzahlen natürlich nicht der einzige Indikator sind, stellen beispielsweise die Facebook-Fans durchaus eine aussagekräftige Kennzahl in punkto Vernetzung dar. Während also Knallgrau 266 Fans und die Buzz-Marketer ambuzzador 254 Fans auf Österreichs populärstem Social Network haben, weist die Digital Affairs Fanpage am 1. Tag bereits 396 Fans aus. Wenn die das noch verdoppeln, werden sie datenschmutz bald eingeholt haben… herzliche Gratulation! Und ich bin mir sicher, dass sich zukünftig spannende Anknüpfungspunkte zwischen dem DA-Imperium und der datenschmutz-Medienerlebniswelt auftun werden.
Hi,
also ich hab selber schon mit den ganzen “Sozialen Netzwerken” rumprobiert aber nich nicht wirklich Nutzen für mich oder mein Berufsleben entdecken können. Facebook is sicherlich eine gute Plattform um mit deinen “Fans/Usern” im Kontakt zu bleiben und sie auf dem Laufenden zu halten aber das man über Facebook/Twitter und Co. an neue User/Kunden kommt halte ich für eher unwahrscheinlich.
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Aber warum denn nicht? Ist doch ein Touchpoint wie jeder andere! Die Kunst besteht darin, dass Kunde, Info + Kaufwunsch im richtigen Moment im Nullvektor implodieren
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Vorab einmal gute Idee und Ansatz einer Social Media Agentur die nicht aus dem Werbeumfeld kommt. Das Potential für den Erfolg ist da sicher da.
Allerdings stossen mir hier die extremen Vorschusslorbeeren ein wenig auf.
Wie kann eine Agentur von Start weg “führend” sein?
Facebook-Fanzahlen sind nett aber wenig ausschlaggebend für den Erfolg einer Agentur, sondern sagen mehr darüber aus wie gut jemand in Österreich vernetzt ist. Das sind die beiden fraglos, was gemeinsam mit ihrer Social Media Erfahrung und Kompetenz (die für mich unbestritten ist)
Also auch wenn Du gerade mit beiden Gründern gut bekannt bist, wär ein wenig mehr Objektivität hier sehr gut angebracht. Der Erfolg einer Agentur im Business-Bereich hängt von vielen anderen Faktoren ab.
Besser hätte ich es gefunden wenn es eine eigenständige Agentur geworden wäre ohne Beteiligung von PXP und Ecker & Partner.
Auf jeden Fall wünsche ich den beiden viel Erfolg mit einer guten Idee, Österreich kann mehr als genug smartes Marketing brauchen.
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Ich halte die Beteiligung von PXP und Ecker für einen Riesen-Vorteil; let’s face it: wir social web geeks lieben alle die Akquise *nicht* heiß
Dass die FB-Zahlen keineswegs ausschlaggebend sind, ist mir klar — aber die große Differenz so kurz nach dem Start schien mir schon bemerkenswert; und bei Social Media Marketing ist nun mal der “Vernetztheitsgrad” der Proponenten schon ein sehr wichtiger Indikator; so nach dem Motto: man sollte nix verkaufen, das man nicht selbst lebt.
Von Kompetenz, Erfahrung und praktischem Know-How her sind die beiden für auf jeden Fall führend; und sie kennen einfach die richtigen Spezialisten, um auch komplexe Anforderung perfekt meistern zu können. Objektiv kann ich da natürlic
h gar nicht sein (ich kenne beide ja auch sehr gut), aber durchaus euphorisch!
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Hinsichtlich Kompetenz & Co gebe ich dir 100% recht (hab ich eh in meinem Kommentar geschrieben), wie gesagt spielen viele andere Faktoren in den Erfolg hinein, die grossen FB-Zahlen sind vor allem ein Zeichen für gute Vernetzung die für den Social Media Bereich ja kein unwichtiger Indikator ist (wer glaubt z.B. einem “twitter-guru” der wenige Follower bzw. wenig Interaktion auf Twitter hat?)
Akquise-Vorteile klar, allerdings besteht die Gefahr zum “Social-Media-Feigenblatt” zu werden, das hoff ich nicht. Ich hoffe digital affairs schafft es mit ihren “Müttern” einen ganzheitlichen Kommunikationsansatz zu schaffen (Offline + Online 1.0 + Social Media) das wär echt mal spannend und hoffentlich ein *****-Tritt für die alteingesessenen Agenturen sich mal mit dem Thema ernsthaft zu beschäftigen.
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Ich stimme meinem Vorsprecher voll und ganz zu. Was die Frage anbelangt, wie eine Agentur von Start an führend sein kann: Wenn sie die einzige im Metier wäre. Das ist hier aber nicht der Fall. ambuzzador etwa betreut Kunden wie T-Mobile und Monster und macht genau das seit einigen Jahren. Ich hätte es auch vorgezogen, statt eines Werbetextes. einen genuin Blog-Eintrag zu lesen.
Trotzdem Bäck und Co. viel Glück!
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Werbetext + genuiner Blogbeitrag fallen hier zusammen, ist meine Meinung — die man natürlich nicht teilen muss. Ambuzzador hat mich bisher alles andere als überzeugt.
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Warum nicht? Kannst du das an etwas konkretem festmachen?
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Ist mir zu sehr an klassischen Kampagnen orientiert; Social Media Projekte sollten meiner Menung nach langfristiger angesetzt sein.
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Viel Erfolg für euer Vorhaben!
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