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Über FlattR und Co

28.07.2010, geschrieben von Ritchie Blogfried Pettauer, 14 Kommentare

Nix gegen Micropayments. Nix gegen Werbung. Dass ich die­ses Blog betreibe, um eine breite Palette per­sön­li­cher und geschäft­li­cher Vorteile dar­aus zu zie­hen, habe ich von Beginn an gesagt, was mir vor eini­gen Jahren teils nicht gerade freund­li­che Kommentare ein­ge­bracht hat. Egal, daten­schmutz hat sich als kom­bi­nierte Forschungs– und PR-Abteilung mei­nes Ein-Personen-Unternehmens her­vor­ra­gend bewährt. Aber , “Spenden Sie für die­ses Blog” und Co? Ey Manno. Fehlt bloß noch, dass Corporate Blogs nach­zie­hen… Wie schon ein altes ame­ri­ka­ni­sches Sprichwort sagt: Die eige­nen Blogleser um finan­zi­elle Unterstützung zu bit­ten ist das glei­che, als würde man vom Kellner im Steakhouse nach dem Essen Trinkgeld verlangen.

Leser sind der wich­tigste Teil eines Blogs. Jeder noch so moti­vierte Blogger gibt nach genü­gend lan­ger Zeit ohne Feedback und ohne Kommentare auf, oder anders gesagt: ich fühle mich durch Ihre hoch­ge­schätzte mehr als aus­rei­chend “bezahlt” und plane auch in Zukunft nicht, die kost­ba­ren Minuten, die sie mei­nem Blog wid­men, mit einem Schnorr-Button gering zu schät­zen. Das musste mal gesagt wer­den, auch ganz ohne Satire.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 14 Kommentare zu "Über FlattR und Co" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Farlion Identicon Icon

    Als “Schnorr-Button” sehe ich das ehr­lich gesagt nicht, Schnorrer wol­len etwas haben, ohne im Gegenzug zu geben. Im Gegenteil, so man­cher Blogger steckt vel Zeit und Herzblut in sein Blog, ohne dar­auf Werbung zu schal­ten, Vorteile für die eigene Firma zu zie­hen oder ähnli­ches. Für diese Blogger ist FlattR ein gutes Mittel, sich viel­leicht den ein oder ande­ren Euro — und sei es nur als Taschengeld — dazu zu ver­die­nen.
    Reich wird durch FlattR mit Sicherheit nie­mand. Aber wenn ein Leser einen Blogartikel gut fin­det und dafür etwas spen­den möchte — warum nicht?
    Ich sehe es nicht als Geringschätzung, wenn ich einen Blogartikel lese, der “ver­flattrt” ist. Mir ist FlattR sogar lie­ber, als irgend­wel­che ner­vi­gen Werbepopups.

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  • killerbees19 Identicon Icon

    Da muss ich Farlion voll­kom­men zustim­men. Ich finde Flattr eine ganz tolle Sache. Und ehr­lich gesagt würde ich es auch nut­zen, wenn ich es auf kei­ner mei­ner Websites ver­wende. Ich bin glück­lich, end­lich ein­mal DANKE sagen zu kön­nen, ein­fach als kleine Geste der Anerkennung an die vie­len Blogs, die lange an guten Artikeln arbei­ten. Das war frü­her in die­ser Art nicht mög­lich. Und gerade für private/kleine Seiten ist es eine tolle Sache, die sich hof­fent­lich noch mehr durch­set­zen wird. Wer Flattr aus wel­chen Gründen auch immer nicht nut­zen will, wird dazu ja nicht gezwungen.

    Niemand schnorrt, das ist ein sim­pler Button ala Twitter, Facebook usw. Und genau die sind in mei­nen Augen z.B. Schrott ;-)

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  • Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Die Facebook-Buttons sind ordent­li­che Besucherbringer… wenn man Leser will, machen die defi­ni­tiv Sinn :pimp:

    Sehr emp­feh­len zum Thema FlattR kann ich Gerald Bäcks Beitrag: Warum’s hier kei­nen FlattR-Button gibt.

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  • Marek Ventur Identicon Icon

    Wenn man gerne “Danke” sagt, warum sollte man dann nicht die Möglichkeit bekom­men dies ein­fach zu tun?

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Danke.

    (geht auch ganz ohne FlattR-Button!)

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  • Hansi Identicon Icon
    Hansi sagte am 3. August 2010 um 10:23

    Ich würde sowas auf mei­nen Seiten nicht ver­wen­den, könnte mir aber vor­stel­len finan­zi­el­ler Unterstützer von Blogs zu werden.:king:

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  • Ron Identicon Icon

    Niemand for­dert dabei seine Leser zum Zahlen auf. Es ist viel­mehr die Möglichkeit, sich beim Autor für sein Engagement zu bedan­ken. Ich finde es schade, dass du so ein­ge­stellt bist. Diese Abzocke-Einstellung ist falsch ein­fach falsch in der Betrachtung.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Ich seh das eher als Frage des Respekts. Ein Blog ohne die Leser ist nix. Gar nix. Man schreibt inter­es­sante Postings, dafür kriegt man Leser. Ich ver­steh ein­fach nicht, warum die bezah­len sollten :frog6:

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  • dimido Identicon Icon

    Wenn flattr beschränkt auf Blogger, Seiten und Foren beschränkt wäre, die keine Werbung haben, könnte ich mit die­sen flattr-Button leben. Die Realität sieht lei­der anders aus und somit fin­det man diese Buttons auf Seiten und Blogs, die eigent­lich diese “Bitte um Geld” nicht nötig hätten.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Full akk!

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  • Tanja Identicon Icon

    Der Vergleich mit dem Kellner hinkt, denn schließ­lich ist es nicht der Gast, er eine Leistung erbringt.

    Ein Flattr-Button auf einem Blog ist mehr wie der Koffer eines Straßenmusikers. Der Musiker bie­tet frei­wil­lig etwas an, das ihn Zeit und Mühe kos­tet und hofft auf eine ebenso frei­wil­lige Gegenleistung. Mit schnor­ren hat das nichts zu tun. Dass der Musiker sich dafür ent­schie­den hat, sein Geld mit Musik zu ver­die­nen, weil Musik sein Leben ist, spielt dabei keine Rolle.

    Mit Bloggern, die einen Flattr-Button set­zen, ist es genau das gleiche.

    Allerdings stimme ich auch dimido zu; wenn man mit dem Blog ander­wei­tig auch noch Geld ver­dient, ist das schon ein star­kes Stück.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Der Vergleich war absicht­lich ein wenig über­trie­ben, um mei­nen Punkt zu illus­trie­ren :elk:

    Wer Geld ver­die­nen möchte, soll Werbung schal­ten — da gibt’s genug Möglichkeiten. Aber die­ses “Wir-spielen-Mikrowirtschaft” find ich ein­fach total über­holt. Ehrlich gesagt.

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  • Metacowboy Identicon Icon

    Dachte schon das wird jetzt zur neue Mode doch der Vergleich passt wie die Faust aufs Auge.

    Die eige­nen Blogger um finan­zi­elle Unterstützung zu bit­ten ist das glei­che, als würde man vom Kellner im Steakhouse nach dem Essen Trinkgeld verlangen.

    Vor allem dann pein­lich wenn es sich auch noch um Journalisten han­delt, ein Blog mit dem Schnorrer knopf ist für mich ein Zeichen der gering schät­zung des Lesers. Jedes Like oder Komment ist 1000 fach mehr wert als die paar euro und das schein­hei­lige Getue.
    Blogger sind keine Straßenmusiker so hoffe ich zumin­dest.
    Im ers­ten Sinn ver­folgt der Blogger meist auch ein Ziel das sollte nicht der Bettelknopf sein .

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Da sind wir 100%ig einer Meinung… Old School! :-)

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