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Video: Was im Web 2.0 Recht ist

19.07.2010, geschrieben von Ritchie Blogfried Pettauer, 4 Kommentare

Am 1. Juli war ich gemein­sam mit RA bei  — Vienna IT Enterprises — zu Gast. Den fol­gende Videopodcast pro­du­zierte Feinkost Media im Anschluss an die Veranstaltung:

http://www.dailymotion.com/videoxdxhl7

Weitere Inputs gibt Unternehmen nach der Sommerpause: am 7. Oktober gestal­ten Robert Lender, Robert Harm, Werner Reiter, Gerald Bäck und ich gemein­sam mit einen Workshop zum Thema “ für Unternehmen” — Details folgen!

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Bisher haben meine Lieblingsleser 4 Kommentare zu "Video: Was im Web 2.0 Recht ist" geschrieben.

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    Wie Ritchie schon ange­spro­chen hat, gibt Social Media jedem die Power an der Meinungsbildung zu par­ti­zi­pie­ren. Einserseits kann dies sehr posi­tiv sein. Andererseits müs­sen große Unternehmen damit kämp­fen, kon­sis­tent zu kom­mu­ni­zie­ren — d.h. einer­seits habe ich die klas­si­schen Medien, die mit einer tra­di­tio­nel­len Pressemitteilung (Pressetext) oder einer Pressekonferenz bedient wer­den. Auf der ande­ren Seite kann ich gewisse Zielgruppen nur über Social Media Produkte bedie­nen — d.h. Informationen über Facebook etc. Alle Medien soll­ten stets über durch eine Kommunikationsabteilung lau­fen, damit Konsistenz garan­tiert ist. Ich kenne einige Unternehmen, bei dem die Marketingkommunikationsabteilung eine Facebook-Fanseite unter­hält und die PR-Abteilung Nachrichten und Bilder über andere Medienplattformen ver­treibt. Hin und wider erge­ben sich hier Konfliktpotenziale zwi­schen den Abteilungen.

    Ich denke, dass die klas­si­schen PR-Abteilungen irgend­wann ver­schwin­den wer­den und sich in ver­schie­dene neue Bereiche unter­teilt, die sich an Zielgruppen mit unter­schied­li­chen Kommunikationsverhalten rich­tet. Was meinst du?

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Da hast du sicher­lich recht — letzt­end­lich läuft’s mei­ner Meinung nach drauf her­aus, dass Web 2.0 nicht in ers­ter Linie nicht eine “externe”, son­dern “interne” Herausforderung ist: näm­lich an die Koordination und Kommunikation inner­halb der ein­ge­nen Organisation. Das klas­si­sche Kontrollparadigma ist zwar in der Lage, Stringenz her­zu­stel­len, zeigt sich aber mit der im Web 2.0 erwar­te­ten raschen Reaktionszeit meist über­for­dert. Ich denke, hier muss man einen Mittelweg finden.

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  • Jonny Identicon Icon

    Super Podcast, guter Über­blick. Aber den Satz von Bernhard Schmid “Social Media kos­tet in der Regel nicht viel” würde ich so nicht unter­schrei­ben. Das stärkt nur das Bild, dass Social Media Marketing bil­lig ist. Klar kos­tet die Einrichtung einer Facebook-Page nichts, aber die Zeit die danach ver­wen­det wer­den sollte, darf man nicht unter­schät­zen, und die ist ja bekannt­lich auch Geld. Und jeman­den für die Arbeit zu beauf­tra­gen ist auch nicht bil­lig — sofern nicht, wie der­zeit so oft von Unternehmen gemacht, ein beste­hen­der Mitarbeiter damit beauf­tragt wird, Social Media “halt ein­fach zu sei­nen sons­ti­gen Aufgaben neben­bei mitzumachen”.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon

    Mit den Arbeitszeitressourcen hast du natür­lich völ­lig recht. “So neben­bei” ist kein guter Ansatz. Und weil es nicht immer mög­lich ist, neue Ressourcen zu schaf­fen, wird man in eini­gen Fällen auch ein­fach die Schwerpunkte anders set­zen müssen.

    Aber ich stimme Bernhard trotz­dem zu: im Vergleich zu klas­si­schem Marketing fällt im Social Media Bereich ein Bereich ganz weg bzw. redu­ziert sich auf ein Minimum: und zwar der Einkauf von Reichweite — der ver­schlingt ja in der Regel den größ­ten Teil des Budgets.

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