datenschmutz der alte Depp

Warum E-Mail lesen in der U-Bahn nicht immer eine super Idee ist

…oder wie ich mich eines schö­nen Tages im November fast zum Geek-Deppen gemacht hätte. Ja, ich weiß: Blogs die­nen der Glorifizierung ihres Autors, und davon hab ich hier schon reich­lich Gebrauch gemacht. Höchste Zeit, das sorg­sam gepflegte Selbstbild mit self-powered nega­tive Reputation Management (ha, neues 5-fach-Buzzwöad!) zu beschä­di­gen. Aber ich finde die Geschichte ein­fach zu gut, des­halb kann ich Sie Ihnen schlicht­weg nicht vorenthalten.

datenschmutz der alte Depp

Namen und per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten tun nichts zur Sache, aber ich garan­tiere Ihnen: die Handlung ist sowas von nicht frei erfun­den und Ähnlich­kei­ten mit leben­den Blogautoren sind ein­deu­tig. Es trug sich also eines schö­nen Tages zu, dass mich der Geschäftsführer einer Ausbildungsinstitution kon­tak­tierte und um ein Angebot für einen ein­stün­di­gen Vortrag über ein bran­chen­spe­zi­fi­sches Thema bat. Wir führ­ten ein aus­führ­li­ches Telefonat, einig­ten uns auf Inhalte und Honorar und ver­ein­bar­ten, dass ich ihm am nächs­ten Tag ein Angebot und eine kurze Beschreibung des geplan­ten Talks schi­cken sollte.

Genau das tat ich dann auch, und war eini­ger­ma­ßen über­rascht, als ich am nächs­ten Tag um die Mittagszeit auf der Fahrt zwi­schen zwei Terminen seine durch­las — der Tag war dicht mit Terminen, die U4 dicht mit Passagieren gefüllt, die Zeit zwi­schen den zwei Stationen dage­gen ver­dammt knapp, um die 18 unge­le­se­nen Mails in mei­ner Inbox zu che­cken. Also drückte ich ordent­lich aufs IMAP4-Gaspedal und über­flog in Windeseile alle neuen Nachrichten. Ich bin näm­lich ver­dammt gut darin, Informationen schnell zu scan­nen, das Wichtigste zu extra­hie­ren und adäquat zu rea­gie­ren, glau­ben Sie mir! Nein, glau­ben Sie mir nicht — lesen Sie ein­fach wei­ter *g*

Wie gesagt staunte ich jeden­falls nicht schlecht, als ich die mei­nes Auftraggebers über­flogt, der sinn­ge­mäß schrieb: “Sie haben mich kom­plett miss­ver­stan­den — Ihr Konzept ist unver­ständ­lich, ich hab die betref­fen­den Stellen im Dokument rot mar­kiert, bitte kor­ri­gie­ren Sie das anhand der mit­ge­schick­ten Vorlage.” Natürlich war ich sofort neu­gie­rig auf die pro­ble­ma­ti­schen Stellen im Text und öffnete reflex­ar­tig die Word-Datei — auf den ein­ein­halb Seiten leuch­tete mir fast jeder Absatz in schmerz­haft grel­lem Superbright-LCD-Rot entgegen.

Verständlich schie­nen mei­nem Kunden wohl bloß ein paar Füllsätze — wel­che das waren, konnte ich im Detail nicht mehr her­aus­fin­den, denn ich war bereits am Ziel und musste das Handy sofort in der Tasche ver­schwin­den las­sen, um über­haupt eine rea­lis­ti­sche Chance zu haben, mich durch die ca. 2.000 neuen Passagiere zu kämp­fen. Die waren näm­lich alle bei der letz­ten Station ein­ge­stie­gen, und wur­den von mei­nem Erzfeind Dr. Putenkebab offen­bar gut für diese Sabotageaktion bezahlt. Irgendwie kam ich dann doch auf den Bahnsteig und irgend­wann nach zwei wei­te­ren Meetings dann in die Zentrale des data­dirt media group Imperiums im male­ri­schen Karmeliterviertel an. Dort gab es zwar erst­mal gute Nachrichten von mei­nem ers­ten Offizier Mr. Frog (“Doktor Putenkebab hat sich die Saboteure schwarz beschäf­tigt — jetzt steht die SVA vor sei­ner Tür und er ist finan­zi­ell rui­niert!”), die konn­ten aber meine schlechte Laune auch nicht vertreiben.

Schon selt­sam”, dachte ich mir, “da hab ich mir extra Mühe gege­ben, einen kur­zen, kna­cki­gen Text zu ver­fas­sen, der für Laien abso­lut ver­ständ­lich ist. Oder meine er etwa gar, dass ich, der berühm­teste Facebook-Poet aller Social-Media-Zeiten, auf gar lau­sige Weise Unlesbares fabu­liere? Und warum for­mu­liert er seine Kritik dann so nebu­lös und fährt gleich mit gro­ßem roten Pinsel quer durch mein Elaborat?” Und natür­lich war’s mir ein wenig pein­lich, aber das hätte ich mir selbst gegen­über natür­lich nie zuge­ge­ben. Wie/was sollte ich ihm en? Um genaue­res Feedback bit­ten? Den Beleidigten spie­len und ihm einen “ver­ständ­li­che­ren” Vortragenden vor­schla­gen? Gute Kunde-ist-König-Miene zum bit­ter­bö­sen Spiel machen, alles umschrei­ben und einen zwei­ten Versuch star­ten? Der Gedanke behagte mir am aller­we­nigs­ten, denn ich nach unse­rem Telefonat meinte ich noch, wir hät­ten ganz und gar nicht anein­an­der vor­bei gere­det. Außerdem hatte ich mich ja wirk­lich bemüht, Fachchinesisch weg zu las­sen, ein­fach zu for­mu­lie­ren und seriö­ses Handwerk wie bestellt abzu­lie­fern. Denn man kennt sich selbst ja ein wenig nach all den Jahren, und eines weiß ich über mich ganz genau: lie­ber ver­pass ich die eine oder andere Deadline, als jemals ein hin­ge­schlu­der­tes Konzept zu ver­schi­cken. Da geht’s um kein Prinzip, son­dern um Qualität: man­che Tätigkeiten brau­chen unbe­dingt Ruhe, Konzentration, Zeit zum unge­stör­ten Nachdenken und las­sen sich nicht zwi­schen Tweet und Status-Update erle­di­gen. Achtung, Spoiler: –Lesen gehört wohl auch dazu.

Denn wäh­rend mich am Heimweg der­lei fins­tere Gedanken plag­ten wie die Justiz Karl-Heinz Grasser, wäh­rend die gol­de­nen Strahlen der im Schneetreiben kei­nes­wegs sicht­bare Sonne sich nicht an kah­len Ästen ima­gi­nä­rer Bäume bra­chen (sorry an alle Leser für den 2. Halbsatz, außer Desi — der ist spe­zi­ell für dich! Glaubst du mir jetzt end­lich, dass *das* gute Literatur nicht aus­macht?), wäh­rend mich furcht­bare Selbstzweifel pla­gen und ich mich frage, wie ich ange­sichts die­ser nie­der­schmet­tern­den Kritik je wie­der einer Webcam-Konferenz ins kalte Glasauge schauen könnte, über­legte ich fie­ber­haft, ob ich A, B, C oder doch D wäh­len sollte (“Sorry, unter die­sem Anschluss ist der­zeit kein Teilnehmer erreich­bar”). Okay, ich geb zu: dra­ma­ti­sche Über­trei­bung kurz vor der Pointe, so schlimm war’s dann doch nicht. Man muss ja für gele­gent­li­che Lektionen in Demut ebenso dank­bar sein wie für ein gesun­des Ego, wobei die Definitionen bei­der Kategorien zum Glück weit diver­gie­ren… aber zurück zum Thema. Der Plan stand ver­rück­bar fest: Ich würde erst mal Abendessen, die aktu­elle Großwetterlage che­cken, mir einen Cuba Libre ein­schen­ken und dann in gebo­te­nem Ernst und Ruhe auf die­ses Mail, das mich ärger­li­cher­weise die ganze Zeit beschäf­tigte, zu rea­gie­ren. Wie ein Profi. Also ganz unter uns, gekränkte Autoreneitelkeit macht mich unrund.

1 1/2 gefüllte Zucchine, 5 Telefonate, 6 Tweets, 5hoch5 Sekunden aus­gie­bi­ger Facebook-Prokrastination und geschätzte 42 Plugin-Updates auf 21 Blogs spä­ter öffnete ich das Mail dann mit nahezu phy­si­scher Abneigung erneut. Und las es in Ruhe. Ich über­flog die nicht, son­dern ich ehrte die alt­ehr­wür­dige Kulturtechnik Lesen durch das in jeg­li­cher Hinsicht unzeit­ge­mäße Zeilensprungverfahren. Gar Wunderliches kann ich berich­ten, denn wahr­lich, ich sage euch, es stand geschrie­ben in flam­men­den Calibri-11pt-Lettern:

From: Herr Auftraggeber
To: Ritchie@ehschonwissen.net.wahr
Subject: AW: Einladung zum Vortrag über

Lieber Herr Pettauer,

danke für Ihr Angebot und Kurzfassung Ihres geplan­ten Vortrags; die rele­van­ten Punkte habe ich in Ihrem Text rot mar­kiert, außer­dem habe ich Ihnen ein Beispiel eines ande­ren Vortragenden mit­ge­schickt — die­ses Format hatte ich gemeint, bitte ori­en­tie­ren Sie sich bei der Länge und Formatierung an die­sem Beispiel.

Eine Sache noch: bei unse­rem Telefonat hatte ich teil­weise Schwierigkeiten, Ihren Ausführungen zu fol­gen. Bitte ach­ten Sie bei Ihrem Vortrag unbe­dingt auf all­ge­mein ver­ständ­li­che Formulierungen und einen auch für Laien ver­ständ­li­chen Aufbau, das ist sehr wich­tig für unser Publikum.

Können Sie mir das geän­derte Dokument bitte bis Ende der Woche schicken?

mfG,
Herr Auftraggeber

Und dann schaute ich mir in Ruhe mein Dokument und die bei­lie­gende Vorlage an — mein Text war um ein gutes Drittel zu lang; die rot mar­kier­ten Teile ohne die “Füllsätze” erga­ben die gewünschte Länge, mein Lebenslauf dage­gen war zu kurz. Und ja, natür­lich war ich am Telefon wie so oft in Fachkauderwelsch abge­schwif­fen, das ich mir bei Vorträgen in der Regel für die anschlie­ßende Diskussion auf­hebe (wo wir schon gerade beim Thema Selbstkritik sind…)

Was ich mit die­sem lan­gen, aus­schwei­fen­den Beitrag, der Sie hof­fent­lich nicht so sehr gelang­weilt hat wie mich “Inception”, sagen will, ist: Lesen Sie keine s in der U4! Gestatten Sie mir die­sen klei­nen Scherz. Dafür hätte, da kann ich Ihnen nicht wider­spre­chen, auch ein Tweet locker gereicht. Aber ich bin’s echt nicht gewohnt, mich in schlech­tes Licht zu rücken, des­we­gen blö­del ich ein biss­chen rum, um die ganze Sache mehr auf lächer­li­che Ebene zu zie­hen, was mich wie­derum nicht ganz so däm­lich aus­se­hen lasst… Sie ken­nen das, ist ja nun wirk­lich keine genuin digi­tale Strategie, um mit pein­li­cher Berührtheit umzu­ge­hen, oder zu dea­len, wie die Amerikaner sagen. [In totally unre­la­ted News: trotz­dem fragt mich am Heimweg nie einer der net­ten Jungs in den teu­ren Hip Hop Klamotten auf der Augartenbrücke, ob ich pein­li­che Berührtheit kau­fen will. Aber ich würd eben­falls höf­lich aber bestimmt nein sagen.] Und noch­mal nein, ein gebrann­ter Player, der sein Handy in öffent­li­chen Verkehrsmitteln zukünf­tig nur mehr zum Gamen aus der Tasche neh­men wird, bin ich seit­her ganz und gar nicht — ers­tens brau­chen die lei­wan­den Games am ansons­ten blitz­schnel­len Win7 Phone genau 2 U-Bahnstationen zum Starten, zwei­tens liebe ich mei­nen Alltimbox-Access wie Chuck Norris die Gefahr (ganz im Gegensatz zu mei­ner Sprach-Mailbox, die ich hasse wie Piraten Ninjas), und drit­tens wer­den Sie mich hier garan­tiert nicht schirr­ma­chern hören. Es sei denn, jemand hält mir ein ent­si­cher­tes Putenkebab an den Mund, das fiele dann nicht unter die Subkategorie “freiwillig”.

Jedoch: wir müs­sen uns ein­ge­ste­hen, dass wir… nein, nie im Leben ver­fall ich in neo­deut­schen Bildungsbürgertums-Pluralis-Majestatis — erneut schweife ich ab, aber wir beide wis­sen: es gibt Grenzen. Wir müs­sen uns gar nix ein­ge­ste­hen, man muss sich nix ein­ge­ste­hen, nur ich muss mir ein­ge­ste­hen oder viel­mehr zuge­ste­hen, dass ich Newsletter, Notifications, Kommentaremails und Co. getrost über­flie­gen kann, rich­tige Mails aber rich­tig lesen werde. Was ist, bestim­men wir! (please note: gewollte Mehrzahl. Natürlich wider­spricht das dia­me­tral allem, was ich glaube dem, was ich gerade mal einen Satz wei­ter oben geschrie­ben habe, aber Bloggen ist nun mal ein ein­zi­ger Widerspruch.) , ich defi­nier dich neu in mei­nem per­sön­li­chen Duden und du kannst nichts dage­gen tun: , die: Manchmal ist echt erst spä­ter Zeit! Siehe auch: #gute-gruende

Executive Summary:

Stress is the salt of life (Selye 1976)

Nichts ist Gift und alles ist Gift — allein die Dosis macht es aus (Paracelsus, um 1520)

Unnötiger Stress, den man sich sinn­los sel­ber macht, ist die Prise Salz zu viel: ungus­tiös, unge­sund und unnö­tig. (datenschmutz-confessiones, um 2010)

41 comments
Bernd
Bernd

Herrlich. Ich habe mich gut amüsiert. Konzentration ist bei der heutigen Masse und den heutigen Möglichkeiten an digitaler Informationsaufnahme der entscheidende Faktor. Ich erwische mich auch viel zu oft dabei zu oberflächlich über Mails, Texte oder ähnliches zu lesen.

Mikey Mike
Mikey Mike

Auf "NERDianisch" wäre das wohl ein ReaderOverflow.Error. Passiert mir auch oftmals, wobei das nicht nur auf mobilen geräten unterwegs passieren muss. Kommt auch vor dass ich oftmals vor dem eigenen Laptop in eine "geschocktwellte"-Schockstarre eintrete.

Jens
Jens

Haha, wesentlich besser als "Inception"... ;-) Und dein "self-powered nega­tive Reputation Management" sorgt wenigstens für hohe Sympathiewerte! Zumindest bei mir. LG

pawel
pawel

Danke für die Story :) War sehr interessant zu lesen. Grundsätzlich lese ich meine Mails nur zuhause, auf heimischen PC, oder auf der Arbeit. Nur bei Problemen mit dem Internet benutze ich mein Smartphone. Grüße aus PB

Mathias
Mathias

Eine Geschichte die das Leben schreibt. Manchmal meint man halt etwas besonders gut zu machen und haut dabei doch schlicht weg am Thema vorbei. Auch wenn man auf dem Holzweg ist kann man über einen Stein stolpern! Grüße , Mathias :angel:

Tina
Tina

hahaha, nette story, musste echt lachen :D. gut zu wissen dass solche sachen nicht nur mir passieren ;). schönen tag, tina.

Langeweile
Langeweile

das grundproblem ist aber so denke ich nicht die ubahn sondern das rasche scannen. weiss ich noch früher wenn wer mal sagte 100 seiten gelesen zu haben an einem tag war das erstaunlich heute bewegen wir uns bei ...??? keine ahnung 500. besonders durch mails hat sich der leseumfang extrem erhöht und so beginnen, wenn ich vonmir ausgehen, die meisten beim lesen vieles zu überfliegen. oft passiert es mir dass dann gesagt wird ist doch im mail gestanden und ich kann mich in keinster weis mehr daran erinnen ... reine reizüberflutung aber was hat man für alternativen.

Sibylle
Sibylle

Witzige Story, hätte von mir sein können^^ bzw hätte mir genauso passieren können. Sehr sympatisch! Immer wieder schön zu sehen, dass man nicht der einzige Clown in der Welt ist ;) liebe Grüße

Die Liebe
Die Liebe

Ich war bis gestern noch in new york und kam mir wirklich schäbig vor ohne ein Smartphone. Dort hat jeder, wirklich jeder in der U-Bahn irgendein Smartphone gehabt. Bisher hab ich mich immer dagegen gewehrt aber dort kommt man nicht drum herum. grüße

Die Suse
Die Suse

Haha, wirklich zum Kringeln, und ähnliches ist mir auch schon passiert und zwar mit dem Fernsehprogramm in der SBahn: Schicksalsjahre einer Kassiererin las ich da, dann mußte ich aussteigen und zerbrach mir den ganzen Tag den Kopf darüber, was wohl am Leben einer Kassiererin so Verfilmungswürdig sein könnte. Ein neuerlicher Blick am Abend in die Fernsehzeitung brachte dann Klarheit: Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin hieß das gute Stück wirklich, ich hab also den ganzen Tag umsonst gegrübelt und bin früh ins Bett gegangen. :frog:

David
David

nette story ;-9 wobei ich als frisch smartphone nutzer trotzdem immer noch hinundweg bin das ich jetzt nicht immer ein i-cafe suchen muss wenn ich mal unterwegs bin ;-)

Jann
Jann

hahaha...vielen Dank für diesen doch amüsanten Beitrag. Die Story ist der Knaller! :) viele Grüße

Freddy
Freddy

Mobile Datenverarbeitung ist eben Müll :-)

Arno Ostländer
Arno Ostländer

Wirklich ein netter Schreibstil. Vielleicht gibt es wirklich ein Problem mit den Füllsätzen. Darüber würde ich noch einmal nachdenken und dann die Pointe auf den Punkt bringen. Ich verstehe den Auftraggeber. Füllsätze waren noch nie für etwas gut. Man sollte es sehen, wie mit der Deadline ... weniger kann mehr sein oder überhaupt erst einmal etwas. Liebe Grüße ;-)

KSMOTORS
KSMOTORS

Lange nicht mehr so viel gelacht.

Dieter
Dieter

Nicht nur interessant, sondern auch echt "frei Schnauze", das will man/ich lesen, Danke!

Gabriele Schuster
Gabriele Schuster

Wirklich ein sehr amüsanter Blog. Dein erfrischender Schreibstil gefällt mir besonders gut, findet man nicht allzu oft. Viel Erfolg für weitere Beiträge dieser Art! Grüße Gabi

Michael
Michael

:-) Danke für den beitrag!! habe gut gelacht :-)

Wolfgang
Wolfgang

Hahah...Hammer. :-? Erwische mich auch immer öfter wie ich wichtige Dinge zwischne Tür und Angel entscheide und dann im nachhinein bemerke mindestens eine Kleinigkeit falsch gemacht zu haben. Was lernen wir daraus? Richtig, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit machen. :cool:

Christian
Christian

Zum Glück ist es nochal gut gegangen. Kann mir gut vorstellen, wie schlecht man sich da vorkommt^^.

karsten
karsten

na LOL! Ich mag deine Denkweise! Hab mich auch ein wenig wiedererkannt, eigentlich sogar sehr. Mir macht es auch unglaublich Spaß, so herum zu schwadronieren, bis die anderen genau das tun, was du mit deiner E-Mail getan hast: Die wichtigen Informationen extrahieren. Klappt bei denen aber auch nicht. Du bist also nicht allein ;) Was ich mich aber frage, wenn in der U4 gefühlte 50 Millionen (2.000) Passagiere sind, wie findest du dann noch die Ruhe um auf dein Telefon zu gucken? Ich hätte wegen dem Gedrängel viel zu viel Angst, dass mir das Telefon aus der Hand fällt oder mir es einfach jemand wegnimmt oder...keine Ahnung! Und noch ein abschließender Kommentar, der mir die ganze Zeit nicht aus dem Kopf ging: Man, hast DU viel zu tun! xD

Marie
Marie

Sehr netter Artikel, genau das richtige vor dem Feierabend :). Aber ich muss auch gestehen das ich mich ein bischen wieder erkannt habe :).

Frank Rost
Frank Rost

Meine Freundin guckt schon komisch und ich brauch neue Taschentücher um die Tränen ausm Gesicht zu wischen :). Herrlicher Eintrag :), selten so gelacht ;)

Karsten
Karsten

hahahahahah....vielen Dank für diesen Beitrag. Habe gut gelacht! Und mich doch irgendwie auch ein ganz klein bisschen wieder erkannt :) In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

Stefan B
Stefan B

Hallo Ritchie Blogfried, die Story ist wirklich der Brüller. Selten so gelacht (wieher). Ich finde vor allem das neue Buzzword "self-powered nega­tive Reputation Management" klasse. SPNRM oder so. Mal sehen, wann das offiziell ins Bullshit-Bingo Einzug hält.

Julian
Julian

Hallo, @Uschi Fuchs Ich sitze grade in nem Großraumbüro :king: Naja das nenn ich mal einen gelungenen Start ins Wochenende, da geht die letzte Stunde jetzt rum wie im Flug. Danke für den Tollen/Lustigen :D Beitrag! lg

Michael
Michael

hehe, ja wer kennt das nicht.. Bei den vielen vielen E-Mails die man mittlerweile bekommt, ist es ja nur normal, dass man mal irgendwas überlesen muss. Dass es aber dann so wichtige E-Mails sind, ist natürlich ärgerlich....

Insa
Insa

Danke für diesen unterhaltsamen Einblick. Ich lese solche Geschichten immer wieder gern :elk:

Erik
Erik

:mrdj: hehehe. ich finde den Text auch super, habe es grad während der Arbeit gelesen :frog3: (True Story!!) :elkfrog: Ich liebe wenn Leute seine persönliche Geschichten erzählen, und vor allen wenn ihr sie mit den Rest der Welt teilt!! Mache weiter so, bitte!! Danke sehr, Erik :pimp:

Leo
Leo

awesome post, awesome prose! 4 Minuten 30 Sekunden meines Lebens (in Echtzeit) die ich nur allzu gerne diesen Zeilen geschenkt habe. (cheezy, I know) Mir scheint, das zeigt eindeutig die Grenze auf, in welche sphären unsere Scannergehirne vorgedrungen sind. Bis zur U4 und nicht weiter.

Bauchnabelzwerg
Bauchnabelzwerg

Diese Situation kommt mir so ungemein bekannt vor...ich würde das U4-Beispiel nur auch noch dringend auf die U6 ausweiten.

Uschi Fuchs
Uschi Fuchs

Ich bin so froh, dass ich gerade alleine im Büro sitze. Sonst hätten alle miterlebt, wie ich gerade vor Lachen vom Sessel geflogen bin. Nicht erst einmal habe ich eine Message nach fünfmaligem Durchlesen auch fünf Mal anders verstanden. Scheint ein Nerdproblem mit mobilem Mailzugriff zu sein. Aber du hast es wirklich herzerwärmend beschrieben. Sowas würde ich ja gerne öfter von dir lesen, du hast das drauf.

Ritchie Blogfried Pettauer
Ritchie Blogfried Pettauer

Danke für dieses sehr nett Feedback! :frog3: Und ja, du hast völlig recht: mir ist schon öfter mal ein Handy aus der Hand gerutscht - hoher Hardwareverschleiß :-) Gestern zum Beispiel, aber da konnte ich's mit einem Hi-Speed Move und Glück gerade noch vorm Aufprall wieder fangen.

Ritchie Blogfried Pettauer
Ritchie Blogfried Pettauer

Ja, und das läuft das unter der Kategorie "Präventives Online Monolog Reputationsmanagement" (POMoReM). Quasi: Bevor die anderen schlecht über mich reden können, tu ich's lieber selber :frog1:

Ritchie Blogfried Pettauer
Ritchie Blogfried Pettauer

Doch nicht cheesy! I'm honored - das ist ja quasi eine Ewigkeit heutzutage :elk: Allerdings geht das Konzept auf, wenn der Scanner schon beim Schreiben rennt... und wie schon der gute alte Gesetzesmacher Riepl sagte: Jedem Medium sein Nischlein. Und fürs Überflogenwerden eignen sich die tageszeitungs-imitierenden Gratis-U-Bahn-Printprodukte nun wirklich ganz hervorragend! Da weiß man nie, ob "Blondine, 23, will Taschengeld verdienen" redaktionelle Coverage oder doch eine Kontaktanzeige ist - aber in dem Fall macht's zum Glück keinen Unterschied. :coffee2:

Ritchie Blogfried Pettauer
Ritchie Blogfried Pettauer

Oh ja! Und auf die U2 genauso - außer man fährt bis zur neuen Endstation, da draußen wird's dann nämlich meist recht ruhig, so human-traffic-mäßig. :elk:

Ritchie Blogfried Pettauer
Ritchie Blogfried Pettauer

DANKE!!! Hab nämlich wenig geschrieben und viel nachgedacht in den letzten 2 Wochen - das ist der Plan :pirat: Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe sehr sehr guter Corporate Blogs bzw. professionelle Anbieter, die im deutschsprachigen Bereich die "aktuelle Berichterstattung" hervorragend abdecken. Da gehört für mich Digital Affairs natürlich genauso dazu wie Facebookmarketing und viele andere, zugleich war diese Tatsache für mich eine wichtige Rahmebedingung beim Nachdenken über die zukünftige unstrategische Ausrichtung von datenschmutz :frog5: Beruhigt mich sehr, dass ich trotzdem *mindestens* eine Leserin behalten werde - Danke für die Motviation! :smoking666:

Markus Pirchner
Markus Pirchner

Dafür brauchst du nur einmal mit dem 13A von Endstation zu Endstation zu fahren und du kannst in Astrophysik promovieren.

Uschi Fuchs
Uschi Fuchs

Ich würde eine gute Mischung interessant finden. Denn deine fachlichen Beiträge sind ja auch sehr wertvoll. Egal ob man "Amazon Kindle PDF lesbar machen", "Wordpress Plugin XY", "Facebook Page blabla" oder noch mehr technischen Krams googelt, ist der Datenschmutz immer mit dabei. Trotzdem find ichs immer sehr nett, so semi-persönliche Posts zu lesen. Einfach aus dem Alltag eines Bloggers wo man sich selbst wieder findet und dabei noch lustige Randdetails der Person erfährt. Also: Keep it up :frog6:

Ritchie Blogfried Pettauer
Ritchie Blogfried Pettauer

Ja, auf sowas werd ich eh nicht verzichten können/wollen - geteilte Freude ist doppelte Freude; solche Postings schreib ich ja meistens, wenn ich selbst lang an irgendwas rumgetüftelt hab und eine Löung finde. (Jetzt hätt doch tatsächlich fast geschrieben "wenn mich was lange fuchst" *g*) Außerdem sind Vorsätze + Regeln ja ohnehin zum Gebrochenwerden da :smoking666: