Marianne von Medienkunst

Marianne von Willemer Preis: Last Call

“Achtung, letzter Aufruf: Passagierinnen mit Destination Willemer Preis, bitte kommen Sie zum Registrierungs-Gate! Boarding endet am 31. Mai!” schallt es derzeit durch den digitalen Kunstwald, denn:

Der Marianne.von.Willemer.2012 – Preis für digitale Medien ist eine direkte Förderung von Künstlerinnen und soll Frauen die digitale Medien als künstlerisches Werkzeug und Ausdrucksmittel nutzen, auszeichnen. Gesucht werden innovative künstlerische Arbeiten, die durch den Einsatz oder die explizite Bezugnahme auf digitale Medien gekennzeichnet sind. Hinsichtlich der technischen Realisierung kann aus dem breiten Spektrum gewählt werden – so können zum Beispiel Arbeiten aus den Bereichen digitale Fotografie, Digital Video, Computeranimation, generative Graphik, digitale Musik, interaktive Installationen, Netz- und Web 2.0-Projekte, Medienperformances, Medienarchitektur etc. eingereicht werden.

Neben der künstlerischen Qualität ist auch die spezifische Nutzung digitaler Medien selbst ein Bewertungskriterium.

Wer die 3.600 Euro plus Ruhm und Ehre in der Peer Group bekommt, das entscheiden die drei kundigen Damen Stella Rollig, Museen-Direktorin der Stahlstadt, Rosa von Suess und von der FH St Pölten sowie Brigitte Vasicek, interaktive Medienkunst-Professorin an der Kunst-Uni Linz. In den verbleibenden gut 48 Stunden lässt sich der Einreichungsaufwand durchwegs bewältigen, zumal diesjährig erstmals auch online mitgemacht werden kann.

Männliche Zuarbeit gilt übrigens *nicht* als Knock-Out Kriterium, sonst bliebe ja auch wenig nutzbare Hardware übrig:

Bei Gruppenarbeiten muss aus der Einreichung klar hervorgehen, dass die Urheberinnenschaft in den Händen einer Frau liegt, wobei Zuarbeiten durchaus von Männern durchgeführt werden können.

Alle weiteren Details, Formalitäten und Rahmenbedingungen unter: http://www.linz.at/frauen/57564.asp.

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