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Österreichs Topblogs: datenschmutz auf Platz 3

Österreichs Topblogs - Platz 3 für datenschmutz

Im aktuellen Ranking Österreichs Top Blogs hab ich’s mit datenschmutz unter die Top 3 geschafft – ein großes Dankeschön daher an dieser Stelle an alle Leserinnen, Leser und Fans dieser Seite! Mein Blogging-Motor läuft weder mit Benzin noch elektrisch, sondern mit Motivation. Und die bekomme ich von Ihnen/euch.

Jürgen publiziert seine Blog-Hitparade seit Mai 2013 und aktualisiert sie regelmäßig, inzwischen umfasst die Liste bereits 542 österreichische Weblogs, Neuzugänge sind jederzeit gern gesehen. Am Ende der Liste befindet sich ein Eingabefeld für neue Blogs. Die Wertung basiert auf dem „Woorank“ des gleichnamigen Analyse-Unternehmens, das Webseiten anhand einer Vielzahl von Faktoren beurteilt: Popularität, Präsenz in sozialen Medien und technische Kriterien fließen gewichtet in dem Gesamtscore als Zahl zwischen 0 und 100 ein.

datenschmutz erzielte 80,1 Punkte und liegt damit hinter Trends der Zukunft (Woorank: 85,5) und Fashion Blog (Woorankg: 81,9) auf Platz 3. Ich nutze Woorank beruflich schon lange, wenn ich mir einen ersten Überblick über das aktuelle Standing einer Webpage verschaffen möchte.

Bloghitparade: datenschmutz auf Platz 3
Die Top 20 – für Vollansicht bitte anklicken.

Den Woorank halte ich für recht aussagekräftig, da viele Dimensionen einbezogen werden und deshalb für Manipulationen und Tricks gänzlich unanfällig ist. Da nun mal nicht alle Blogger ihre Nutzerzahlen veröffentlichen bzw. ein Zählpixel einbauen wollen, stellt dieses Analysetool eine gute Alternative dar, um Webseiten zu vergleichen.

Aus gegebenem Anlass: Ein paar Worte zum Bloggen

Hannes Offenbacher hat kürzlich gefragt, ob das Label „Blogger“ denn überhaupt noch Berechtigung hat, oder ob wir nicht alle einfach nur Kommunikatoren, Online Publisher oder sowas in der Art sind. Ich halte es da ganz mit Luca Hammer: Wir bloggen. Bloggedi blog blog.

Und das liegt nicht (nur) an Nostalgie oder daran, dass sich alte Säcke wie ich nicht mehr so leicht an diesen ganzen neumodischen Interweb-Kram gewöhnen 🙂 Nein, es gibt weit bessere Gründer, Blogger zu sein, zu werden und zu bleiben:

  • Bloggen war und ist für mich ein sehr spezifisches Format. Dazu gibt’s viele verschiedene Meinungen: der eine versteht unter „Blog“ eine Art Tagebuch, der andere ein CMS, das alles mögliche abbilden kann… und all diese Meinungen und Einschätzungen sind richtig, denn jeder Blogger und Blogleser muss das Format für sich definieren. Für mich ist Bloggen eine sehr persönliche Form von Mikrojournalismus. Und ein äußerst meinungs-pluralistisches Medium. Anders als eine Redaktion geschehen Auswahl, Faktenüberprüfung und Filterung nicht innerhalb eines Mediums, sondern innerhalb der gesamten Blogosphäre. „Objektivität“ wird nicht mal behauptet, aber sie kann aus der Kombination vieler verschiedener Sichtweisen zu einem Thema auf vielen verschiedenen Blogs im Kopf des Lesers entstehen. Die Blogosphäre lebt von Vernetzung und gegenseitiger Inspiration – in vielerlei Hinsicht.
  • Eigene Web-Properties sind am flexibelsten. Ein Blog ist technisch, pragmatisch und medienökonomisch die geeignetste Homebase, um Inhalte, die einem selbst am Herzen liegen, zu publizieren.
  • Im geschäftlichen Bereich sind Blogs eines der effizientesten und nachhaltigsten Werkzeuge sowie unverzichtbarer Bestandteil jeder Content-Marketing-Strategie.

In diesem Sinne freu ich mich auf viele zukünftige Neuzugänge in der deutschsprachigen Blogosphäre, viele spannende Blogbeiträge, inspirierende Diskussionen und wilde, ungezügelte Bloggerei bis weit über die Sperrstunde hinaus 🙂

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