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WordPress 4.0: Mehr Komfort beim Schreiben, neuer Medienbrowser

WordPress 4.0 Benny

Gestern veröffentlichte Auttomatic das beliebteste CMS in Welt in Version 4.0. Sankt WordPress der Vierte, Schutzpatron der Blogger, bringt keine gravierenden Veränderungen, aber dafür einiges an Komfortgewinn. Wie stets ist die neue Ausgabe mit dem Spitznamen „Benny“ einer Jazz-Größe gewidmet, diesmal Benjamin David „Benny“ Goodman. Der legendäre Klarinettist und Bandleader hätte gewiss einige Schwänke aus seiner weltumspannenden Karriere zu bloggen gewusst.

Unter der Haube haben sich Dinge getan, die nur Programmierer interessieren dürften: Die Customizer API unterstützt neue Bedienelemente, die ORDER BY- Argumente im WP_Query sind flexibler geworden, die externen Bibliotheken TinyMCE, jQuery und MediaElement wurden jeweils auf den neuesten Stand gebracht.

Augenfälliger die Änderungen im Admin- bzw. Editor-Bereich:

  •  Überarbeiteter Medienbrowser: Anstelle einer schnöden Textliste zeigt der Medienbrowser nun eine Thumbnail-Voransicht in einem eleganten, übersichtlichen Raster. Ein Klick öffnet die Detailvorschau mit Vollbild und allen Metadaten.
  • Eingebettete Medien: WordPress unterstützt schon länger die Einbettung von Tweets, Youtube Videos und anderen Medien. Ab sofort zeigt der Editor statt des jeweiligen Links eine Echtzeit-Vorschau des eingebetteten Inhalts an. Außerdem sind Auto-Embeds für einige neue Plattformen dazugekommen, darunter SoundCloud, Mixcloud und TED.
  • Komfortablerer Editor: Das Feld für den Beitragstext passt sich beim Schreiben an die Textmenge an, die Formatierungswerkzeuge bleiben immer sichtbar. Das spart enorm viele Mauskilometer…
  • Neuer Plugin-Browser: Die neue Darstellung der Suchergebnisse zeigt Wertung und Kompatibilität auf einen Blick, neue Kriterien erleichtern die Suche nach geeigneten Erweiterungen.
  • Die Installationsroutine kommt nun mit Sprachauswahl, in der sämtliche WP-Übersetzungen enthalten sind (Ich wollte WP immer schon mal in Finnisch betreiben!)

Also alles in allem eine runde Sache mit etlichen Detail-Verbesserungen aber ohne große paradigmatische Änderungen wie seinerzeit bei WordPress 3.0. Das Update funktioniert wie gewohnt aus dem Backend, nach erfolgter Datenbankumstellung muss man sich neu einloggen. Ich hab auf keiner meiner Seite irgendwelche Holprigkeiten festgestellt – aber Vorsicht ist der Bodyguard der Porzellankiste. Also unbedingt vorher Datenbank- und Datei-Update ziehen. In diesem Sinne – frohes Bloggen und ein schönes Wochenende!

Offizielles Vorstellungsvideo: WordPress 4.0

Links:
WordPress 4.0 Download
WordPress 4.0 „Benny“ im offiziellen WordPress Blog

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