Libertin: Gürtel mit Klettverschluss und Stylefaktor

Libertin Gürtel

Nico ist ein vielseitiger Grafiker, Designer und Digital-Geek. Dass der Drupal-Evangelist, ausgetrock.net und Laserbox Mitgründer sich seit einiger Zeit auch mit Mode befasst, ist eine ausgesprochen gute Nachricht für alle Design-Fans, die schon immer am althergebrachten Konzept „Gürtelschnalle“ gezweifelt haben. Libertin Belts sind bequem, aber im Gegensatz zu Baumwoll-Unterwäsche auch noch enorm fesch und verzichten zugunsten eines Klettverschlusses auf die herkömmliche Schnalle.

„Ritchie just got into his pants and started a Libertintastic activity. Motivate your friend to run to Smokey Burgers as fast as possible!“

Nicos Gürtel haben keinen Bluetooth Anschluss, geschweige denn ein eigenes Display. Sie lassen sich nicht mit dem Handy koppeln und zeichnen weder Puls- oder GPS-Daten auf, posten dafür aber auch keine lästigen Status-Updates auf Facebook. Dennoch sind die Libertin Gürtel so stabil, dass Applikationen wie „Hangman“ oder „Abschleppgürtel 2.0“ problemlos auf ihnen laufen, wenngleich ohne Android oder iOS, sondern ganz analog. Die technischen Voraussetzungen müssen allerdings gegeben sein, und zwar ein Form einer Hose mit Gürtelschlaufen. Wir verabschieden uns an dieser Stelle mit Bedauern von allen passionierten Trainingshosen-Trägern.

Perfektes Rindsleder plus Klettverschluss = Genialer Gürtel

Was die Libertins so einzigartig macht, ist nicht bloß die liebevolle händische Fertigung. Und auch nicht das wunderschöne, vegetarisch gefärbte (!) Rindsleder oder das händisch mit Laserdrucker eingebrannte Logo. Das allerbeste an einem Libertin-Gürtel ist sein Verschluss-System: der stabile Klettverschluss, der händisch auf jeden einzelnen Gürtel aufgenäht wird, sorgt für einzigartige Optik und unübertroffenes Tragegefühl. Wo andere Gürtel sich nach dem dritten New York Flanksteak für drückende Atmosphäre sorgen, verrichten Libertins ihre Aufgabe – eine Hose zu halten, wo rohe Kräfte sinnlos walten – dezent und stylish.

Libertin Gürtel

Die Libertin Gürtel mit Klettverschluss sind derzeit in drei Farben erhältlich.

Wer Gürtel sagte, musste bisher auch Schnalle sagen. Okay, es gab halbherzige Ausnahmen: Während meines Amerikatrips im letzten Sommer (bin nur mal schnell rüber geflogen, um in Vegas zu heiraten) hab ich mir in einem Skater Shop einen Gürtel mit magnetischer Hackenschnalle gekauft. Aus Baumwolle, stufenlos verstellbar und auf den ersten Blick ein durchdachtes Produkt. So lange, bis man sich das erste Mal mit Kamerarucksack vorbeugt, der Bauchgurt von oben auf die Schnalle drückt und man plötzlich mitten in der Hotellobby in Boxershorts dasteht. Zugegeben, ganz so drastisch war’s nicht, aber Magnetverschlüsse an Gürteln sind nicht der Weisheit letzter Schluss, soviel hab ich auf die harte Tour gelernt. Der Weisheit letzter Schluss ist nämlich ein Klettverschluss. Oder „Hooks and Loops“, wie die Engländer sagen.

Libertin Klettverschluss Gürtel

Die Libertin Story – zwei Männer, ihre Nähmaschine, ein Leser-Cutter und etliche Kuhfelle.

Die Gürtel werden maßgefertigt, kleinere Schwankungen im Bauchumfang gleichen die in Grenzen verstellbaren Klettverschlüsse aber locker aus. Farblich muss man sich entscheiden für „Amour“-Rot, „Space“-Grau oder ein klassisches „Dark Night“-Braunschwarz. Oder gleich eine Mehrfachbestellung tätigen, denn bisher sind die exklusivsten Geek-Gürtel der Welt ausschließlich über direkte Bestellung beim Produzenten zu bekommen. Ich hab schon einen und werde ihn nie wieder hergeben.

► libertin.co.uk | Libertin auf Facebook

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