Praterstern-Fahrradzähler-Geschichten: Die Gans im Kreisverkehr

Fahrradfahren in Wien

Gestern ereignete sich am Wiener Praterstern wieder das alljährlich-traditionelle Ganslessen, selbstverständlich beim Gasthaus Hansy, denn dort gibt’s halt einfach das beste Gansi. Und weil so ein vergleichsweise fetter Vogel auch wieder abtrainiert werden will, habe ich nach dem Essen die Gelegenheit beim Rahmen gepackt und mich auf Andis riesiges Fahrrad geschwungen und ein bisschen was für die Wiener Radstatistik getan. Frei nach dem Motto: Christoph Chorherr ist krank, heute rodle ich den ganzen Tag über die Induktionsschleife.

Ich hab das Video übrigens auch in der Gruppe Radfahren in Wien gepostet. Dort treffen verhärmte, verschreckte Radfahrer („Stell dir vor Franz, heute stand schon wieder eine Kiste Weizengrassaft mitten am Radweg!“) auf fröhliche Velocipeden, die dann solche Kommentare verfassen wie Al Ex:

Der Sinn dieser Zählstellen hat sich mir ohnehin noch nicht offenbart. Außer einer herzigen Spielerei, die durchfahrende Radler teilweise eh nicht zählt, dafür von solchen Kasperln wieder gegenmanipuliert wird, hat das Ding relativ wenig Sinn.

Ja, die Carbonrahmen fallen durch die Zählung. Aber fröhliche Harlekine wie unsereins machen das wieder gut – und wie schon Lao-Tzu wusste, und das, lieber Al Ex, möchte ich dir mitgebenauf deinen weiteren Lebensritt: Der wahre Sinn kann nicht erkannt werden.

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