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xamoom – Location Based Service as a Service

Georg Holzer, Bruno Hautzenberger

Georg Holzer, alter Blog-Weggefährte, Mitveranstalter des Barcamps Klagenfurt und ehedem einer der bekanntesten IT-Journalisten des Landes, hat der hauptberuflichen Schreiberei den Rücken gekehrt und im Mai diesen Jahres gemeinsam mit Bruno Hautzenberger das Start-Up xamoom gegründet. Aus alten Smartphones wollen Sie Komplettüberdachungen für Kärntner Seen herstellen, damit man auch bei Regenwetter – respektive im Winter – dort baden und „surfen“ kann. Nein, natürlich nicht: xamoom ging aus dem grandiosen Netzkulturprojekt pingeb.org hervor, das mit auffälligen gelben Stickern seit 2 Jahren am Wörthersee präsent ist.

Legt man ein NFC-Handy auf einen der Sticker, oder scannt man ganz Old-Skool den QR-Code, gibt’s als „Belohnung“ kostenlose Musik und Texte junger Autoren. Das erfolgreiche und populäre Projekt, das unter anderem von der netidee gefördert wurde, brachte die zwei Firmengründer auf eine viel weitreichendere Idee: xamoom will eine Infrastruktur bereit stellen, die Location-Services demokratisiert:

Wir wollen ortsbezogene Handydienste (Location Based Services) allen zugänglich machen, die gute Ideen aber wenig Know-how und keine dicken Brieftaschen haben. Es gibt dafür jede Menge Anwendungsfälle – von Audioguides in Museen über den Tourismus bis hin zu Handel und sogar in der Gastronomie. Wir sehen uns aber als Anbieter einer Service-Infrastruktur (basierend auf Googles Cloud Platform) und weniger als Solution-Provider. Wir sind sicher, dass es jede Menge Anwendungen gibt, an die auch wir noch nicht denken. Das wird selbst für uns extrem spannend!

Georg Holzer und Bruno Hautzenberger

Screenshot der xamoom-App

Über diese spannende Gründerphase habe ich mit Georg, der gemeinsam mit Bruno beim Pioneers-Festival in Wien start-uppen wird, im Café Westend geplaudert.

Derzeit sucht xamoom zwei Entwickler. Und nächstes Jahr gibt’s dann vielleicht schon ein Wörthersee-Dienst-Speedboat!

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