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	<title>datenschmutz &#187; digitalia</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Windows 8: Telegramm aus Kalifornien</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 19:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der BuildWindows Konferenz im kalifornischen Anaheim präsentierte Microsoft das neue Windows 8 - kein Update, sondern ein Paradigmenwechsel!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze im fünften Stock des Hilton <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/anaheim/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anaheim">Anaheim</a> und schaue durch die Glaswand meines Zimmers auf hohe, ein wenig dürr wirkende Palmen sowie das dahinter liegenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/anaheim/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anaheim">Anaheim</a> Conference Center: die Palmen dürsten, weil’s hier seit über 6 Wochen nicht geregnet hat, das Konferenz-Zentrum läuft im Hochbetrieb: Microsoft lud zur ersten //<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buildwindows/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buildwindows">BuildWindows</a>/ Konferenz, die heute mit Steven “Windows Chief” Sinofskys Keynote begann.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2068.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28272]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2068-600x438.jpg" alt="anaheim 2068 600x438 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien" title="Steve Sinofsky" width="600" height="438" class="aligncenter size-large wp-image-28273" /></a></p>
<p>Mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/windows-8/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Windows 8">Windows 8</a> beschreitet Microsoft neue und äußerst gut durchdachte Wege — und überrascht mit der Antithese zum Mobile-Dogma des vorigen Jahrtaustends. Agile <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">IT</a>–Greise erinnern sich an die wilden Neunziger, als das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> noch von Cattle-Farmern, Outlaws und Glücksrittern bewohnt war und Microsoft mit Windows Mobile das erste Smart-Phone OS getreu dem großen Vorbild modellierte. Diesmal  wiederholt sich Konzerngeschichte nicht, sondern kehrt sich quasi um: standen seinerzeit die Desktop-Windows-Varianten 95/98 für das Hostentaschen-OS Pate, so orientiert sich deismal der große Bruder Windows 8 visuell penibelst an der Oberfläche des WinPhone Seven! Der neue Startscreen macht Sie sicher:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2090.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28272]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2090-600x393.jpg" alt="anaheim 2090 600x393 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien" title="Windows 8 Startbildschirm" width="600" height="393" class="aligncenter size-large wp-image-28274" /></a><span id="more-28272"></span></p>
<p>Ja, ich war ebenso überrascht wie der Großteil der Besucher, die soeben in der Arena des Anaheim Conference Center Steven “Windows Chief” Sinofskys Keynote verfolgten. Schwerpunkt der //BuildWindows/ Konferenz ist das neue Microsoft-Betriebssystem für… nein, eben nicht Desktops oder Tablets oder Smartphones, sondern *alle* Geräte, die mit Intel-, AMD– oder ARM-CPUs rechnen.</p>
<p>Nummer 8 kommt in mehrfacher Hinsicht als “Unified OS” daher: eine noch breitere Hardware-Basis sowie die konsequent in die Oberfläche integrierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/touch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Touch">Touch</a>- und Keyboard/Maus-Bedienung qualifizieren Windows 8 für neue Einsatzfelder. Die zugehörige Oberfläche namens “Metro” geht nicht nur mit optischen Verschönerungen einher, sondern lässt auf smarte Weise verschiedene Apps miteinander kommunizieren — was in der Theorie kompliziert klingt, vereinfacht in der Praxis einiges: warum nicht mal via “Datei speichern”-Dialog ein Bild auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> posten?</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2103.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28272]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2103-600x417.jpg" alt="anaheim 2103 600x417 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien" title="Windows 8 Core Values" width="600" height="417" class="aligncenter size-large wp-image-28275" /></a></p>
<p>Ich verwende seit der Markteinführung ein WinPhone 7 — an die Eleganz und Funktionalität der Oberfläche kommen meiner Meinung nach weder Android noch Eiertelefon ran. Dass es bei den verschiedenen Vorführungen heute keine einzige Panne gab, wert ich als ausgesprochen gutes Omen und freu mich, dass Microsoft den Spaß am schlauen Digitaldevice wieder zurück auf den Desktop bringt!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2065.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28272]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/09/anaheim-2065-536x600.jpg" alt="anaheim 2065 536x600 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien" title="Steven Sinofskys Netbook schafft Windows 8." width="536" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-28276" /></a></p>
<p>PS: Danke für die Einladung — Cali rockt!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2011-03/netidee-datenschmutz-an-bord-beim-foerderbeirat/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 23:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit diesem Jahr gehöre ich dem ehrenwerten Förderbeirat der netidee an - ich freue mich auf spannende Projektanträge, genaue Details zum diesjährigen Call folgen am 7. April.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die netidee der IPA (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> Foundation Austria) fördert seit sechs Jahren innovative Projekte, die das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/potential/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potential">Potential</a> des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> fördern. Im Zentrum des Vergabeprozesses, bei dem jährlich mehrere Projekte mit jeweils bis zu €50.000 gefördert werden, stehen die folgenden <a href="http://www.netidee.at/die_internet_foundation_austria_ipa/was_wir_foerdern_und_warum/" class="liexternal">Fragen</a>:</p>
<blockquote><p>Wie kann das Internet in Österreich besser wachsen? Wo sind Möglichkeiten, die wir noch gar nicht kennen? Die IPA fördert Menschen mit Projekten, die  auf diese Fragen antworten können. Wir wollen, dass sich das Internet schneller entwickelt – aus sich selbst heraus und so, dass alle etwas davon haben. Wir suchen Projekte von Anbietern und Anwendern, die im Rollen immer stärker wirken – wie ein Schneeball.</p></blockquote>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/03/netidee.jpg" alt="netidee netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat" title="netidee 2011" width="600" height="310" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Ich freue mich sehr darüber, dass ich ab diesem Jahr gemeinsam mit Sabine Fleischmann, Dr. Stefan Köhler, Dr. Wolfgang Schwabl und Richard Stastny dem <a href="http://www.netidee.at/die_internet_foundation_austria_ipa/der_foerderungsbeirat/" class="liexternal">IPA-Förderungsbeirat</a> angehöre:<span id="more-28251"></span></p>
<blockquote><p>Alle Mitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich und unabhängig von ihren hauptberuflichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktivitaeten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktivitäten">Aktivitäten</a> aus. Jedes Projekt wird genau geprüft, der Beirat hat auch die Pflicht, Gleichheit zwischen den Bewerbern zu sichern. Die Objektivität des Beirates ist durch ein ausgeklügeltes Bewertungsschema gewährleistet, das sich an “Good Practices” von Förderagenturen aus ganz Europa orientiert.</p></blockquote>
<p>Neben der Auswahl der geförderten Projekte gehört auch die Themenfindung zu unserer Aufgabe — der Förder-Call für 2011 befindet sich derzeit in der heißen Diskussionsphase, das genaue Rahmenthema geben wir am 7. April bekannt. Vorweg sei nur verraten, dass es sich um ein hochaktuelles Anwendungsfeld handelt, das dringend innovative Konzepte gebrauchen könnte.</p>
<p>Ich verfolge die <a href="http://www.netidee.at" class="liexternal">netidee</a> schon seit mehreren Jahren, das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/portfolio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Portfolio">Portfolio</a> der bisher geförderten Projekte ist beeindruckend. Eine Auswahl der 2010 im Rahmen des Calls “e-Inclusion &amp; e-Literacy” geförderten Projekte, zu denen unter anderem ein interaktiver Stadtplan für Blinde und Seeschwache, ein Tablet-PC für Senioren und ein Echtzeit-Katastrophen-Warnungssystem gehören, findet man <a href="http://www.netidee.at/die_netidee_2010/gefoerderte_projekte_2010/" class="liexternal">hier</a>. Im Gegensatz zu vielen anderen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a>–Anträgen, die ohne Expertenhilfe kaum bewältigbar sind, legt das Team der netidee größten Wert auf leichte Zugänglichkeit — der klar strukturierte, minimalistisch gehaltene Antrag soll niemandem ausschließen. Wir suchen schließlich zündende Online-Ideen und keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Plan Experten *g* Einzige “Bedingung”: geförderte Projekte müssen unter einer Public-Domain Lizenz veröffentlicht werden.</p>
<p>Ich bin gespannt auf die Einreichungen und mein erstes Jahr als Förderbeirat — ganz besonders freue ich mich natürlich, wenn der eine oder andere Blogleser respektive die eine oder andere Blogleserin bei der netidee 2011 mitmacht. Genaue Infos zum diesjährigen Call folgen wie erwähnt am 7. April. Wer bis dahin am laufenden bleiben will, gibt der <a href="https://www.facebook.com/netidee?sk=wall" class="liexternal">netidee auf Facebook</a> ein Thumbs up.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>E-Day 2011: Rückblick aufs Wunschkonzert</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2011-03/e-day-2011-rueckblick-aufs-wunschkonzert/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 16:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich durfte das Wunschkonzert im Rahmen des E-Day 2011 der WKO moderieren - hier mein persönlicher Rückblick auf eine sehr erfreuliche Premiere.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wünschten, wir spielten — dass beim <a href="http://blog.datenschmutz.net/2011-01/wko-eday-2011-thema-fuers-wunschkonzpert-vorschlagen-handy-gewinnen/" class="liinternal">Wunschkonzert</a> im Rahmen des E-Day 2011 drei so spannende Vorträge zu hören waren, freut mich als Mitorganisator natürlich ganz besonders! Im Vorfeld der Veranstaltung hatte mich Dr. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gerhard-laga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gerhard Laga">Gerhard Laga</a>, Leiter des E-Centers der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WKO">WKO</a>, zu einer Brainstorming-Runde eingeladen, die in der Konzeption eines neuen Session-Formats mündete: E-Day Besucher konnten Vorschläge für Ihre Wunschvorträge einreichen, über die anschließend auf der <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">E-Day Homepage</a> abgestimmt wurde. Die drei Top-Themen, für die wir fachlich äußerst kompetente Vortragende gewinnen konnten, bildeten das Programm des Wunschkonzerts. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, die 90 Minuten zu moderieren — hier ein überfälliger Rückblick auf einen für mich persönlich ausgesprochen spannenden und erfreulichen Nachmittag.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/eday.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28245]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/eday-300x155.jpg" alt="eday 300x155 E Day 2011: Rückblick aufs Wunschkonzert" title="WKO E-Day 2011" width="300" height="155" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid orange;" /></a>Der E-Day ist die größte Veranstaltung der österreichischen Wirtschaftskammer, knapp 3.000 registrierten Gäste markierten in diesem Jahr neuen Besucherrekord. Trotz der sechs parallelen Tracks und des immensen organisatorischen Aufwands kann ich dem Team zum reibungslosen und ungewohnt unstressigen Speaker-Management nur gratulieren. Vorgedruckte Moderationskärtchen hab ich im Vorfeld einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> noch nie bekommen, und weil ich meine eigene Handschrift selber kaum lesen kann, druckte ich mir die Namen der Gewinner und die Bios unserer Vortragenden vorher aus und wieder mal gelernt, dass Fotopapier für Tintenstrahl-Drucker auf der Rückseite keineswegs so geduldig ist wie auf der Vorderseite, sprich so gut wie gar nicht trocknet. So ein Transferdruck auf die Handfläche wär ja gar nicht unpraktisch, nur leider spiegelverkehrt.<span id="more-28245"></span></p>
<p>Da das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wunschkonzert/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wunschkonzert">Wunschkonzert</a> ganz am Schluss des Tages angesetzt war, macht ich mir anfänglich ein wenig Sorgen ob der Besucherzahl — die sich allerdings ab dem Beginn des ersten Vortrags als völlig unbegründet erwiesen, denn der “Franz Dvorak Saal” füllte sich rasch, und ich kann als Mit-Organisator ein wenig stolz verkünden: das Ausharren bis zum Ende des E-Tages hat sich auf jeden Fall gelohnt!</p>
<h3 id="toc-isabella-mader-mehr-umsatz-durch-online-ausschreibungen"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/isabella-mader/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Isabella Mader">Isabella Mader</a> — mehr Umsatz durch Online-Ausschreibungen</h3>
<p>Nach der Übergabe der 3 Nokia-Handys an die Einreicher der Siegerthemen erklärte Isabella Mader von der Donau-Uni Krems, wie man im Netz abseits der eigenen Homepage neue Kundengruppen erschließt und Aufträge lukriert.</p>
<div style="width:602px;color:#999999;font-size:0.8em;margin-top:0px;margin-bottom:10px;text-align:center;padding-top:0px;padding-bottom:2px;border:1px solid gray;background-color:#666666;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/03/wuko-isabellamader.jpg" alt="wuko isabellamader E Day 2011: Rückblick aufs Wunschkonzert" title="Isabella Mader" width="600" height="517" style="border:1px solid gray;" />Isabella Mader sprach über Umsatz-Steigerung durch Online-Ausschreibungen.</div>
<p>Marktplätze wie eBay, Amazon und MyHammer, so Isabella, die aus Solidarität zu mir ebenfalls mit heiserer Spätwinter-Stimme sprach, seien mit Shopping-Malls zu vergleichen, die in erster Linie durch bestehende hohe Besucherfrequenzen punkten.</p>
<p><object id="__sse7218651" width="600" height="501"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=eday2011-110310085605-phpapp02&#038;stripped_title=online-plattformen-konkurrenz-oder-synergie&#038;userName=othertwice" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse7218651" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=eday2011-110310085605-phpapp02&#038;stripped_title=online-plattformen-konkurrenz-oder-synergie&#038;userName=othertwice" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="501"></embed></object></p>
<h3 id="toc-michael-hafner-online-wissensmanagement">Michael Hafner — Online Wissensmanagement</h3>
<div style="width:602px;color:#999999;font-size:0.8em;margin-top:0px;margin-bottom:10px;text-align:center;padding-top:0px;padding-bottom:2px;border:1px solid gray;background-color:#666666;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/03/wuko-michihafner.jpg" alt="wuko michihafner E Day 2011: Rückblick aufs Wunschkonzert" title="Michael Hafner" width="600" height="452" style="border:1px solid gray;" />Michael Hafner berichtet aus der Praxis des Wissensmanagements.</div>
<p>Michael hat eine Zusammenfassung seiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/praesentation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Präsentation">Präsentation</a> am <a href="http://www.themashazine.com/loesungen/eday-wissensmanagement" class="liexternal">Mashazine</a> gepostet, seinen Anregungen und Gedanken kann ich nur voll zustimmen:</p>
<blockquote><p>Ideen werden überschätzt — auf die Umsetzung und Ausarbeitung kommt es an. Es braucht ein paar Minuten, um mehr Ideen und Anregungen zu bekommen, als man in einem Leben umsetzen oder ausarbeiten kann, deshalb kann man damit ruhig großzügig sein, Der echte Vorsprung zeigt sich in der Umsetzung — das heißt im Umgang mit Information und Wissen, Das sinnvoll zu gestalten, kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein.</p></blockquote>
<p>Namen, so Michi, sind übrigens keineswegs Schall und Rauch — anstatt bei Mitarbeitern mit technischen Bezeichnungen wie Corporate Blog oder Wiki gleich mal mentale Barrieren im Kopf aufzubauen, sollte man sich nicht nur bei der Konzeption, sondern auch bei der Benennung am praktischen Anwendungsfall orientieren.</p>
<div style="width:600px" id="__ss_7132026"><object id="__sse7132026" width="600" height="501"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=eday2011michaelhafner-110303050723-phpapp02&#038;stripped_title=online-wissensmanagement-eday-2011&#038;userName=kbex" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse7132026" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=eday2011michaelhafner-110303050723-phpapp02&#038;stripped_title=online-wissensmanagement-eday-2011&#038;userName=kbex" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="501"></embed></object></div>
<h3 id="toc-gerald-bck-und-max-kossatz-die-zukunft-der-suche">Gerald Bäck und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/max-kossatz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Max Kossatz">Max Kossatz</a>: Die Zukunft der Suche</h3>
<div style="width:602px;color:#999999;font-size:0.8em;margin-top:0px;margin-bottom:10px;text-align:center;padding-top:0px;padding-bottom:2px;border:1px solid gray;background-color:#666666;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/03/wuko-max-und-gerald.jpg" alt="wuko max und gerald E Day 2011: Rückblick aufs Wunschkonzert" title="Max Kossatz und Gerald Bäck" width="600" height="370" />Max Kossatz und Gerald Bäck über die Zukunft der Suche.</div>
<p>Gerald und Max arbeiten derzeit an <a href="http://www.egoarchive.com/" class="liexternal">EgoArchive</a>, einer Cloud-basierten persönlichen Suchmaschine, dank kein einziges Byte der persönlichen Surf-Historie jemals mehr verloren gehen soll und zwar ganz ohne Bookmark– und Archivierungs-Disziplin. Wer schon länger in der Informationsflut badet, weiß, dass das Netz sehr wohl vergisst — aber sogar wenn die Daten selbst noch vorhanden sind, bleibt jener beträchtliche Teil des Internet, der nicht im Google-Index kartographiert ist, Terra Incognita. In gewohnt souveräner Doppel-Conference erklärten die Vortragenden, warum Google gerade einen Teil seiner Gatekeeper-Hoheit an Facebook abgeben muss, in welchen Bereichen semantische System zukünftig eine Rolle spielen könnten und warum die Personalisierung der Suche gemeinsam mit dem Open Graph der SEO-Branche eher eine museale denn eine rosige Zukunft beschert.</p>
<div style="margin-bottom:15px;">
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<p><object id="prezi_z4km9n6opdsg" name="prezi_z4km9n6opdsg" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="600" height="501"><param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="flashvars" value="prezi_id=z4km9n6opdsg&amp;lock_to_path=0&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0"/><embed id="preziEmbed_z4km9n6opdsg" name="preziEmbed_z4km9n6opdsg" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="600" height="501" bgcolor="#ffffff" flashvars="prezi_id=z4km9n6opdsg&amp;lock_to_path=0&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0"></embed></object>
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</div>
<p><strong>Fazit:</strong>: Danke an alle Vortragenden, an alle, die Themenvorschläge eingereicht und abgestimmt haben und natürlich an die geschätzte Zuhörerschaft — eine Wiederholung des Wunschkonzerts beim E-Day 2012 scheint keineswegs völlig ausgeschlossen bis ganz und gar nicht unwahrscheinlich.</p>
</div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Business goes Social Media — Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2011-01/business-goes-social-media-konferenzticket-im-wert-von-e1-299-zu-gewinnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 05:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost ein Konferenzticket für Social Media goes Business im Wert von €1.299 - und wer sich nicht allein auf Fortuna verlassen möchte, bekommt einen Gutschein für €100 Ermäßigung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17./18. Februar lädt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a> Circle im Le Méridien Vienna zu <a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=uebersicht" class="liexternal">Business goes Social Media</a> — Fachkonferenz für Führungskräfte, die sich im Entscheidungsprozess befinden, ob und wie sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> im Unternehmen nutzen. Für die fachliche Leitung zeichnet Hannes “Sustainovation” Offenbacher verantwortlich, Lead-Partner ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Agentur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-affairs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digital Affairs">Digital Affairs</a>, ich habe die Ehre und das Vergnügen, die zweitägige Veranstaltung zu moderieren.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/bcircle.jpg" alt="bcircle Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!" title="Business goes Social Media" width="600" height="109" #gb /></div>
<p>Das Konferenzticket ist mit €1.299,- nicht gerade mit einem Kinobesuch vergleichbar, dafür wird den Besuchern aber auch einiges geboten und anderes garantiert nicht: keine Glückskekse, kein Pflaumenwein, keine Agenturverkäufer, sondern eine umfassende, praxisorientierte Einführung über alle Aspekte der kommerziellen Nutzung von Social Media Services von kompetenten Referentinnnen und Referenten mitten aus dem Auge des Social Media Orkans. Welche Sie, wenn Fortuna einen günstigen Schatten wirft, gratis besuchen können: <strong>datenschmutz verlost nämlich ein Konferenzticket unter allen Leserinnen und Lesern, die selbst ein Blog betreiben</strong>. Wer gewinnen möchte, veröffentlicht ein Blogposting, erklärt, warum sie/er auf die Konferenz kommen möchte und postet den Link hier via Kommentar.<span id="more-28237"></span></p>
<p>99% aller Blogger sind bekanntlich Führungskraft, Chefredakteur, Callcenter-Agent und einiges mehr in Personalunion, das Budget für Mitarbeiter-Fortbildung ist in der Regel aber bescheiden (vgl. <a href="http://thisisindexed.com/2010/10/you-went-somewhere-else/" class="liexternal">You went somewhere else</a>). Daher bitte ich meine nicht-bloggenden Leserinnen und Leser um Verständnis dafür, dass in diesem Fall ausnahmsweise die Teilnahme nur via Blogbeitrag und nicht via Facebook/Twitter möglich ist.</p>
<h3 id="toc-gewinnspiel-1-blogger-konferenz-freikarte"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a>: 1 Blogger-Konferenz-Freikarte </h3>
<ul>
<li>Um an der Verlosung eines Gratis-Konferenztickets für “Social Media goes Business” am 17./18. Februar teilzunehmen, veröffentlichen Sie auf Ihrem eigenen Blog einen Beitrag, in dem Sie beschreiben, warum Sie die Konferenz besuchen möchten.</li>
<li>Posten Sie anschließend den Link zu Ihrem Beitrag hier als Kommentar. (ein Trackback ginge theoretisch auch, aber die gehen ganz gerne mal verloren, und ich will ja niemanden übersehen!)
</li>
<li>Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am 9.2.2011, die Gewinnverständigung erfolgt via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a>.</li>
<li>Das Los entscheidet über den Gewinn, Rechtsweg sowie Barablöse sind ausgeschlossen, über das Gewinnspiel kann kein Schriftverkehr geführt werden, im Übrigen gelten die <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedingungen für datenschmutz-Gewinnspiele</a>.</li>
</ul>
<h3 id="toc-verbilligtes-konferenzticket-mit-gutscheincode">Verbilligtes Konferenzticket mit Gutscheincode</h3>
<p>Kein Blog, kein Glück — aber trotzdem in Stimmung, ein Konferenzticket käuflich zu erwerben? Mit folgendem Gutschein sparen Sie bei der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/anmeldung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anmeldung">Anmeldung</a> €50 — kopieren Sie den folgenden Code bei Ihrer <a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" style="font-weight:bold;text-decoration:underline;" class="liexternal">Anmeldung</a> einfach ins Feld “Anmeldecode”:</p>
<p><strong>MA 5313 PET</strong></p>
<div align="center"><a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" style="font-weight:bold;text-decoration:underline;" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/bccode.jpg" alt="bccode Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!" title="Business Circle Gutscheincode" width="600" height="635" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<hr />
<p>Wer fundiert entscheiden will, muss erst mal die Lage sondieren — auch wenn Keynote-Referent Mirko Lange, der am ersten Tag der Konferenz über Social Media Wertschöpfung jenseits des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hype/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hype">Hype</a> sprechen wird, davon überzeugt ist, dass Unternehmen nur scheinbar die Wahl haben:</p>
<blockquote><p>Fast jedes Unternehmen überlegt heute, ob es “Social Media einführen soll”. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, aber mit dieser Frage begehen sie schon den ersten strategischen Fehler. Denn “Social Media” ist nichts, was man “einführen” kann. Social Media findet statt. Und die Effekte von Social Media betreffen die Unternehmen, egal ob sie daran teilnehmen oder nicht. Wir werden in meinem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> gemeinsam betrachten, auf welche unterschiedlichen Arten Social Media strategisch zur Wertschöpfung eines Unternehmens beitragen kann – jenseits von Tools und Kampagnen, und jenseits des Hype und Mythen.</p></blockquote>
<p>Ich kann nur zustimmen — Kommunikation happens, und Unternehmen haben letztendlich nur Wahl, wegzuschauen oder mit dabei zu sein. Dies gilt angesichts Facebooks Quasi-Monopol umso mehr: die derzeit relevanteste Social Media Plattform ist nur sehr eingeschränkt durchsuchbar, einzelne Status-Updates tauchen in den Ergebnissen gar nicht auf. Nur wer selbst präsent ist, lenkt zumindest einen Teil der Kommunikation auf die eigene Page und verzichtet nicht vollständig auf die Kommunkation mit der Gruppe jener Heavy-User, für die Facebook mehr und mehr zum primären Internet-Gateway wird.</p>
<p><a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" class="liexternal">Vollständige Referentenliste</a><br />
<a href="http://www.businesscircle.at/files/pdfs/businesssocialmedia.pdf" class="lipdf">Programmfolder: Business goes Social Media</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>WKO eDay 2011 — Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 05:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 3. März 2011; 9:00 bis 18:00. ] Am 3. März lädt die Wirtschaftskammer Österreich zum eDay 2011. Die Anmeldung zur größten österreichischen IT-Konferenz ist gratis, neu mit dabei ist in diesem Jahr das Wunschkonzert: wer bis zum 31.1. ein Thema vorschlägt, hat die Chance, ein aktuelles Smartphone zu gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">3. März 2011</td></tr><tr><td class="ec3_start">9:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">18:00</td></tr></table><p>Der eDay ist die größte Veranstaltung der Wirtschaftskammer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> — über 2.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich im Vorjahr von mehr als 70 Vortragenden und 40 Ausstellern über alle Aspekte des Online-Business informieren. Der eDay 2011 findet am 3. März in der Wirtschaftskammer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> (Wiedner Hauptstraße 62, 1045 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>) statt und bietet unter dem Motto “Erneuern, um zu wachsen” neben einem noch umfangreicheren Programm zwei neue  Zusatzangebote: Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wird erstmals eine spezielle Wissensplattform für Wachstum im E-Business geboten, und im Rahmen des “<a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=594106&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Gestalten%2cSie%2cdas%2cE-Day%2cProgramm%2caktiv%2cmit!" class="liexternal">Wunschkonzerts</a>” hat jeder die Besucher die Möglichkeit, eigene Themenvorschläge einzureichen und ein Nokia E55 Monoblock Business-Phone zu gewinnen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/eday.jpg" alt="eday WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen" title="eDay 2011 - 3. März 2011" width="600" height="310" style="border:1px solid gray;" /></div>
<blockquote><p>Haben Sie das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-day/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Day">E-Day</a> Programm gelesen und hätten Sie gerne einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> zu einem Thema, das bisher nicht behandelt wird?</p>
<p>Dann schlagen Sie uns (in der Zeit von 20.01. bis 31.01. 2011) Ihr Wunschthema (max. 3 Themen / Person) vor!</p>
<p>Die spannendsten Themen werden (von 01.02. bis 10.02. 2011) auf <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">www.eday.at</a> zum Publikumsvoting bereitgestellt.  Die 3 Themen, die beim Voting die meisten Publikumsstimmen erhalten, werden am E-Day im Franz Dworak Saal (von 17:00 bis 18:30 Uhr) vorgetragen.</p>
<p>Das E-Day Team kümmert sich um kompetente ReferentInnen für diese Themen. Die drei EinreicherInnen der beliebtesten Themen erhalten jeweils ein NOKIA E55 Monoblock mit suretype business phone.</p></blockquote>
<p><span id="more-28233"></span></p>
<p>Wer selbst ein Thema einreichen möchte, sollte zuerst einen Blick auf das <a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=588836&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Web,2.0,,Online-Marketing,,Medien,der,Zukunft,..." class="liexternal">eDay-Programm</a> werfen: die vier parallelen Sessions E-Forum, E-Basics, E-Commerce und E-Corporation warten mit einem umfangreichen Themenspektrum auf, aber wie die bereits eingereichten Wunschkonzert-Vorschläge zeigen, gibt’s daneben mehr als genügend Spezial– und Praxisthemen, um locker eine ganze Vortragswoche zu füllen — von PDF-Formularen über Social Media Guidelines, Passwort-Verwaltung und 3D-Gesten-Steuerung bis zu den Vor– und Nachteilen verschiedener Bildgalerien.</p>
<p>Die Teilnahme am eDay 2011 ist wie auch in den Vorjahren völlig kostenlos und für alle Interessenten frei zugänglich. Die Anmeldung erfolgt online, auf Wunsch auch gleich zusätzlich für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a> &amp; e-Business Staatspreis Gala am Abend.</p>
<hr /><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/edaywuko.jpg" alt="edaywuko WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen" title="eDay Wunschkonzert" width="211" height="120" style="float:left;margin-top:2px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />
<p><a href="https://sys.mailworx.info/pages/eday/eday_anmeldung.aspx" style="font-weight:bold;font-size:1.2em;" class="liexternal">Anmeldung zum eDay 2011</a><br />3. März, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien</p>
<p style="margin-top:30px;margin-bottom:15px;"><a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&#038;stid=594106&#038;dstid=9335&#038;cbtyp=1&#038;titel=Gestalten,Sie,das,E-Day,Programm,aktiv,mit!" style="font-weight:bold;font-size:1.2em;" class="liexternal">Vortragsthema fürs eDay 2011 Wunschkonzert vorschlagen</a></p>
<hr />
<p>Besonders gespannt bin ich auf Peter Glasers Eröffnungs-Keynote und den Programmteil über Wirtschafts-Szenarien 2011–2014 und die Rolle der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">IT</a> als Business Enabler, Einsteigern ins Thema Onlinewelten 2.0 empfehle ich den Besuch der einstündigen Digitalks–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/session/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Session">Session</a>, Handy-Afficionados informieren sich bei Programmblock “Mobile Trends und Applikationen” über den Status Quo der Smartphone-Applikationslandschaft.</p>
<p>Ich freu mich jedenfalls schon auf den 3. März, da ich auf den eDays der Vorjahre immer ein paar ausgezeichnete Vorträge gehört habe, bin gespannt, welche Thema die Crowd fürs Wunschkonzert sourced und hoffe, wir sehen uns am eDay 2011. Nicht physisch Anwesenden haben die Möglichkeiten, auf <a href="http://www.eday.at" class="liexternal">eDay.at</a> alle Vorträge live via Videostream zu verfolgen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-12/wikileaks-als-verkaufstool-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 16:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Müller-Funk]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=28227</guid>
		<description><![CDATA[Wer einmal geheime Dokumente leakt, dem glaubt man nicht - aber wer das regelmäßig tut, wird schnell mal aus der Sicht eines westlichen Demokratie zum Terroristen, der die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttert. Kein Wunder, denn die steht ja in der Tat auf zunehmend wackligeren Beinchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es folgt keine Step-by-Step-Anleitung, wie Sie kommerziell-virale Inhalte in brisanten Dokumenten und diese auf WikiLeaks platzieren — das wäre zwar jetzt, wo Julian Assanges Beichtstuhl für Schuldgefühl-geplagte Systemfunktionäre ausnahmsweise gerade so überdurchschnittlichen viel <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> von den bezahlten Hütern der Demokratie genießt, nicht der Pläne dümmster — allerdings sollte für das strategisch geschickte Platzieren von Markenbotschaften in gefälschten Botschafts-Depeschen (Obama an Putin: “A wengal an Hang zum Rassistischen ham’s scho, die Canyon-Shitters! But they know damn well how to bake Mannerschnitten!”) keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich sein. Weniger trivial dagegen erscheint die Frage, ob solche Formen teilfreiwilliger <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/transparenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Transparenz">Transparenz</a> eine ergänzende Funktion im bestehenden demokratischen System einnehmen können oder als transformativer Impuls von “außen” verstanden werden müssen.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28227]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3-600x356.jpg" alt="wikileaks3 600x356 WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" title="The trouble with WikiLeaks" width="600" height="356" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>[zum Vergrößern bitte anklicken.]</small></div>
<p>Man kann also, wie Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk dies kürzlich im Ö1 <a href="http://oe1.orf.at/programm/261782" rel="nofollow" class="liexternal">Journal Panorama</a> tat, die Frage stellen, ob in der repräsentativen Demokratie as we know her das Privileg der Vertraulichkeit (noch) eine signifikante Rolle spielt oder wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/judith-denkmayr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Judith Denkmayr">Judith Denkmayr</a> eine realistischere Sichtweise pflegen und Plattformen wie Wikileaks als notwendiges Korrektiv eines Systems deuten, das Intransparenz instrumentalisiert hat und den Wähler/Kunden recht effizient von Entscheidungsprozessen ausschließt.<span id="more-28227"></span></p>
<p>Die präferierte Sichtweise sagt wenig über Wikileaks, aber einiges über den Standpunkt des Beobachters aus — man muss keineswegs in einer Amish-Siedlung aufgewachsen sein, um das von Analogue Natives empfundene Unbehagen ob einer Zukunft, in der technologische und politische Elite konvergieren, zu verstehen wenn nicht gar zu teilen. Auf der anderen Seite scheint sich das Vertrauen genau jener vorsichtigen Mahner, die humanistisch-politische Traditionen nicht am Digital-Altar geopfert sehen wollen, in weit höherem Maße auf Hoffnung denn auf Beobachtung zu gründen. Dass eine Synthese nicht mal als Silberstreif am Horizont zu sehen ist (sorry Hegel!), liegt an der prinzipiellen Unentscheidbarkeit der zugrunde liegenden Fragestellung: wer entscheidet, ob die transformativen Kräfte innerhalb eines Systems ausreichen, um adäquate Weiterentwicklung / Adaption an veränderte Systemparameter zu gewährleisten? Wir neigen dazu, den Status Quo als Endzustand zu betrachten — ich persönlich bezweifle allerdings stark, dass die repräsentative Demokratie in ihrer derzeitigen Form tatsächlich der politischen Weisheit letzter Schluss ist. Selbst ein SMS-Voting zu den Fragen Schul-/Gesundheits-Verwaltungs-Reform wär mir lieber als der herrschende Totalstillstand — schlimmer als Maria Theresias Bildungserbe bis in alle Ewigkeit zu hofieren kann nicht mal ein “gehacktes” Wahlergebnis sein.</p>
<p>Apropos: Dass Peter Kleissner, Computer-Sicherheitsexperte und Hacker (“Ich bin einer von den guten und stopfe Sicherheitslücken.”) eher die Piratenpartei als den digitalen Underground vertrat, verwunderte mich ebenso wie die eigenartige Definition des Moderators, dass “ein Hacker natürlich ein exzellenter Programmierer sein und sich mit Computer besonders gut auskennen müsse”. Ich erhebe Einspruch: Code-Affinität ist eine mögliche, aber keine hinreichende und schon gar keine notwendige Voraussetzungen. Es geht nicht um Technologie, sondern um Systeme, Gewohnheiten, um das Erkennen, Analysieren und Brechen von Regeln, um Manipulation: Bühnenmagier hacken unsere Wahrnehmung, talentierte Amateurschauspieler hacken die Warteschlange vorm Club (file under: “Lichttechnikerprinzip”), ich hab als ehemaliger passionierter Schwarzfahrer unzählige Male die Fahrkartenkontrolle in der U-Bahn gehackt mit ganz unterschiedlichen Scripts vom “dummen Tiroler” über “da hat wohl jemand vergessen, die Tintenpatrone im Entwerter zu wechseln (erforderliche Zutaten: ein Einzel-Vorverkaufsschein aus der Trafik, kann mehrfach verwendet werden) bis zum “Houdini Switch” (nur für Experten zu empfehlen — benötigt einen Partner mit schneller Auffassungsgabe und gültigem Fahrschein, der das Opfer spielt, alle mentalen Ressourcen des Kontrolleurs bindet, mit diesem an der nächsten Station  zerknirscht aussteigt, wo ihm dann einfällt, dass das Ticket ‘zum Glück’ ja doch in der Jackentaschen steckt).</p>
<p>Sogar vereinzelte Fälle von unfreiwilligem Selbsthacking wurden in der Vergangenheit bekannt: seit Pete und ich während unseres Studiums zwei Jahre gratis bei Subway getafelt und getrunken haben, kann ich Ihnen versichern: es gibt gute Gründe, warum auf Rabatt-Gutscheinen fast immer draufsteht “pro Person / Einkauf maximal 1 Gutschein einlösbar”. Sollte Sie mal Gutscheine in die Hände bekommen, bei denen dieser Satz fehlt, weil sich die sonst immer so penible und verlässliche Mitarbeiterin der Rechtsabteilung ausgerechnet an dem Tag beim Frühstück furchtbar mit ihrem Freund gestritten hat, der in zwei Wochen schon wieder mit seiner Punk-Band auf Tour gehen will, ganz zu schweigen von dem lästigen Vertriebsmitarbeiter aus dem Außendienst, der mit zittriger Stimme unbedingt jetzt sofort wissen musste, ob der Kunde, der behauptet “wenn ich unterhalb der Gürtellinie treffe, wird mir kein Staatsanwalt Mordabsicht unterstellen” tatsächlich Recht hat, also wenn Ihnen mal solche Gutscheine in die Hände fallen: nehmen Sie sie fest in die Hand, und zwar so viele Sie kriegen können — Sie werden viel Spaß damit haben.</p>
<p>Ich will also darauf hinaus, dass “Hacken” aus gutem Grund zu den “subversiven Künsten” zählt. Natürlich müssen Hacker die Spielregeln besser kennen als jene, die glauben, sie zu machen — egal, welches Werkzeug sie benutzen, und unabhängig, ob sie glauben, ihr okkultes (nicht übersinnlich, sondern nur einer kleinen Minderheit bekannt) Wissen zum Wohl des großen Ganzen oder zum eigenen Vorteil einzusetzen. Nun leben Projekte wie Wikileaks ebenso wie OpenLeaks, das neueste Spin-Off in Reaktion auf die immer stärkere Zentriertheit der Mutterseite auf die Person des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/julian-assange/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Julian Assange">Julian Assange</a>, in hohem Maß von der Beteiligung einer Personengruppe, die sich entweder selbst als Hacker bezeichnen oder zumindest eine gewisse wohlmeinende Sympathie diesen modernen “Freibeutern” gegenüber verspüren.</p>
<p><a href="http://xkcd.com/834/" class="liimagelink"><img src="http://imgs.xkcd.com/comics/wikileaks.png" width="600" height="265" alt="wikileaks WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen"  title="WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" /></a><br />
<small>[Cartoon: <a href="http://xkcd.com" class="liexternal">xkcd by Randall Munroe]</a></small></p>
<p>Rasch kommt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> über derlei Veröffentlichungsplattformen im Kontext von Demokratie, Journalismus und humorloser Habermasigkeit in der Regel auf den Punkt, wo libertäre Geister regulativen Institutionen per se misstrauen, egal ob die sich auf den Wähler, den Gott, den Dollar oder alle drei berufen — und zwar völlig zu Recht. Wer nicht mit machtvoller Blind– und Dämlichkeit geschlagen ist, wird wohl kaum mehr leugnen können, dass das Wohl des Volkes seinen Vertretern Mittel, aber gewiss nicht Zweck ist. Ebenso logisch scheint daher der nächste Schritt, das Einfordern von Stärkung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/media-literacy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Media Literacy">Media Literacy</a> — je früher, desto besser! Einmal mehr wären die Lehrer gefordert, viele smarte kleine User zu produzieren.</p>
<p>Aber das ist so eine Sache mit der fortgeschrittenen Media Literacy: man kann Hard– und Softskills vermitteln, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Schule als eines der autoritärsten, rigidesten, katastrophalsten und effizientesten Normierungssysteme aller Zeiten, jemals in der Lage sein sollte, deviantes und kritisches Verhalten anders zu fördern als dadurch, selbst abschreckendes Beispiel zu sein. So lernt man vielleicht, das Fehlstundensystem zu “hacken” (“Kleines Klassenbuch, segel tapfer bis ans Meer!”), aber das wird selbst nach der Ära Pröll, wenn wieder Hoffnung auf erneutes Nachdenken über eine Schulreform erlaubt ist, mit Sicherheit kein explizites Ausbildungsziel sein.</p>
<p>So lässt sich die grausame Wahrheit also einmal mehr auf einen sehr simplen topologischen Grundsatz zurückführen:</p>
<p><strong>Ein System der Ordnung s hoch n kann kein System der Ordnung s hoch (n+1) enthalten.</strong></p>
<p>Einmal mehr sind wir also auf die radikale Selbstverantwortung zurückgeworfen. Aber da das System bekanntlich ziemlich effektiv zurückfickt, wäre es hoch an der Zeit, die Diskussion auf eine pragmatisch-ökonomische Frage zu lenken: klassische Massenmedien als “vierte Kraft” der Demokratie erfüllen die Funktion, die Ressource Zeit bereit zu stellen — bezahlte Zeit für professionelle Journalisten, die, so die Mär, keine Pressemeldungen umschreiben, sondern selbst recherchieren, reduzieren, filtern und so weiter. Ye Olde Media röchelt aber sterbend vor sich hin, der freie Journalist wird zum Schutzpatron des Prekariats und Blogger kann man im Zweifelsfall wesentlich leichter mundtot machen als Verlage.</p>
<blockquote><p>Individualist sein wird immer aufwendiger. Früher brauchte man bloß ab und an einen Baum umarmen, mit dem Rad in der Stadt rumfahren und sich für asiatische Weisheit interessieren, heutzutage muss man schon mehrere SUVs besitzen, ständig Zigaretten rauchen und kein Gerät von Apple verwenden.<br />
<small>Business-Leitfaden für Bohemien Prolos, unveröffentlichtes Manuskript, unbekannter Autor, um 2012</small></p></blockquote>
<p>Anstatt neue Regulative und Verhaltenscodizes herbei zu fantasieren, deren Abstinenz bloß nicht intensiv am Online-Leben partizipierende User monieren, wünsche ich mir vom Christkind, dass es neben all dem Schnee auch wieder mal ein bisschen Hirn vom Himmel wirft. Denn Dokumente kann man nicht erst seit gestern anonym online publizieren — was WikiLeaks tut, ist wirklich trivial, leicht ersetzbar und wird zukünftig fixer Bestandteil des Internet sein, unter welchen URLs auch immer.</p>
<p>ABER: die Veröffentlichung mehrhundertseitiger Dokumente ist bloß der Anfang, nicht das Ziel des Weges. Das demokratiepolitische Defizit sehe ich in der fehlenden Struktur, die sich der “Nachbereitung” dieser riesigen Datenflut widmet. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> User tun sich leicht damit, ihre ach so reflektierte Meinung über die Wichtigkeit von WikiLeaks für das Fortbestehen der freien Welt in diese hinaus zu posaunen und spenden freudig fürs kollektive Media Budget — die beachtlichen “selbstkorrektiven” Kräfte des Netzes enden meiner Meinung nach dort ganz abrupt, wo eine Ressource knapp wird, die sich nicht durch Spenden, nicht durch Server, nicht durch technisch freie Meinungsäußerung kompensieren lässt: Aufmerksamkeit, die Universalwährung unserer Mediengesellschaft.</p>
<h3 id="toc-ein-schwacher-versuch-den-linken-die-schuld-an-meiner-schwarzfahrerei-zu-geben">Ein schwacher Versuch, den Linken die Schuld an meiner Schwarzfahrerei zu geben</h3>
<p>Eigenblogtherapie ist die beste — schon wieder eine Sitzung gespart, jedes Posting eine Aufarbeitung früherer Traumen! Es war mein erstes Semester in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>, ich hatte erste wenige Freunde auf meiner Real-Life-Profilpage. Die Konservativen ÖH-Heinis veranstalteten und besuchten beschissene Partys, im EKH und in der Arena gab’s damals dagegen sehr nette Acid-Techno-, Jungle– und Breakbeat Kaffeekränzchen. (#Lego-Soundsystem #Musikmaschine). Ich rollte also ein Weilchen mit den Linkslinken um den Block und hatte gleich mal am ersten Abend einiges gut zu machen — erstens hatte ich eine politisch unkorrekte Burenwurst beim Standler erworben (“Wir kaufen unseren Proviant bei den türkischen Brüdern.” Ja okay, deren Fladenbrot und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sucuk" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sucuk</a> schmeckten weit besser, aber das schien hier nicht der Punkt zu sein) und zweitens hatte ich auf die Frage, ob ich das Gesamtwerk von Marx gelesen hätte, geantwortet: “Gibt’s die Drehbücher zu kaufen? Ich hab bloß die Filme gesehen, Groucho ist mein Favorit”. Eine junge Dame, deren innere Schönheit vermutlich noch nie in ihrem Leben von Make-Up übertüncht worden war, was man von ihrer paramilitärischen Kleidung nicht gerade sagen konnte, warf mir einen Blick zu, der bei längerem Augenkontakt zu temporärer Unfruchtbarkeit hätte führen können. Bevor irgendwem auffiel, dass ich gar kein Kommunist war, musst dringend etwas geschehen.</p>
<p>“Genossen”, hub ich an, “der Staat nimmt uns aus wie die Weihnachtsgänse und öffentlicher Verkehr ist ein öffentliches Gut, das allen Proletariern 24h um die Uhr gratis zur Verfügung stehen sollte!” Alle nickten zustimmend. Tja, die Zeiten haben sich geändert, mittlerweile sind die Rastalocken weg, die ehemaligen Revoluzzer haben Jobs, zahlen Steuern und bekämpfen das System von innen: einer schreibt täglich das Impressum für eine U-Bahn Zeitung, ein anderer unterrichtet an der School of Wasted Talent “Fortgeschrittenen Populismus” und verdingt sich als Teilzeit-Hassprediger bei einer Anti-Homosexuellen-Organisation — nur ich geh immer noch am und zu zum selben Türken, ess’ mein Fladenbrot mit Sucuk und denk mir: lieber Stammkunde als Genosse!</p>
<p>Trotzdem saß mir jahrelang die Angst im Nacken, einer von denen könnte mich beim U-Bahn-Fahren erwischen, wie ich gerade kontrolliert werde und einen Fahrschein besitze. Ja, so war das damals in 90ern, heute könnte man das natürlich nicht mehr machen — aber das waren noch ganz andere Zeiten, kann man unmöglich vergleichen — eben ein anderes Jahrhundert. Männer trugen noch Hüte, wenn sie das Haus verließen, auf internationalen Flügen wurde der Jive getanzt, Terroristen forderten Lösegeld, in Großbritannien durften erstmals Frauen Zahnmedizin studieren, Alkohol war strengstens verboten, dafür gab’s damals auf jeder öffentlichen Toilette einen Zigaretten– und einen Automaten für harte Drogen. Holland gehörte zu Spanien, Lammfleisch war noch nicht erfunden und die Zukunft schien rosig, sofern es uns gelingen würde, Natur künstlich mithilfe von Atomkraft herzustellen. Vor allem aber hatten wir keine Smartphones, keine PDAs, keine Zeitungen, und die dichten schwarzen Schwaden des U-Bahn-Dampftriebwagens macht das Entkommen wesentlich einfacher.<br />
150 Jahre später ist natürlich alles anders, ich hab eine Monatskarte — aber wenn wir mal gemeinsam in der U-Bahn unterwegs sind und Sie Ihre “vergessen” haben, mach ich mit Vergnügen den Komplizen beim Houdini Switch!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Warum E-Mail lesen in der U-Bahn nicht immer eine super Idee ist</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 11:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle reden von der Echtzeit. Mir hat sie mein Pausenbrot weg genommen - aber wenigstens bin ich selbst schuld daran, zwischen Tür und Angel ist's nun mal nicht besonders gemütlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…oder wie ich mich eines schönen Tages im November fast zum Geek-Deppen gemacht hätte. Ja, ich weiß: Blogs dienen der Glorifizierung ihres Autors, und davon hab ich hier schon reichlich Gebrauch gemacht. Höchste Zeit, das sorgsam gepflegte Selbstbild mit self-powered negative Reputation Management (ha, neues 5-fach-Buzzwöad!) zu beschädigen. Aber ich finde die Geschichte einfach zu gut, deshalb kann ich Sie Ihnen schlichtweg nicht vorenthalten.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/yak.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28224]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/yak-600x404.jpg" alt="yak 600x404 Warum E Mail lesen in der U Bahn nicht immer eine super Idee ist" title="datenschmutz der alte Depp" width="600" height="404" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Namen und personenbezogenen Daten tun nichts zur Sache, aber ich garantiere Ihnen: die Handlung ist sowas von nicht frei erfunden und Ähnlichkeiten mit lebenden Blogautoren sind eindeutig. Es trug sich also eines schönen Tages zu, dass mich der Geschäftsführer einer Ausbildungsinstitution kontaktierte und um ein Angebot für einen einstündigen Vortrag über ein branchenspezifisches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Thema bat. Wir führten ein ausführliches Telefonat, einigten uns auf Inhalte und Honorar und vereinbarten, dass ich ihm am nächsten Tag ein Angebot und eine kurze Beschreibung des geplanten Talks schicken sollte.<span id="more-28224"></span></p>
<p>Genau das tat ich dann auch, und war einigermaßen überrascht, als ich am nächsten Tag um die Mittagszeit auf der Fahrt zwischen zwei Terminen seine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> durchlas — der Tag war dicht  mit Terminen, die U4 dicht  mit Passagieren gefüllt, die Zeit zwischen den zwei Stationen dagegen verdammt knapp, um die 18 ungelesenen Mails in meiner Inbox zu checken. Also drückte ich ordentlich aufs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/imap4/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IMAP4">IMAP4</a>–Gaspedal und überflog in Windeseile alle neuen Nachrichten. Ich bin nämlich verdammt gut darin, Informationen schnell zu scannen, das Wichtigste zu extrahieren und adäquat zu reagieren, glauben Sie mir! Nein, glauben Sie mir nicht — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lesen">lesen</a> Sie einfach weiter *g*</p>
<p>Wie gesagt staunte ich jedenfalls nicht schlecht, als ich die Antwort meines Auftraggebers überflogt, der sinngemäß schrieb: “Sie haben mich komplett missverstanden — Ihr Konzept ist unverständlich, ich hab die betreffenden Stellen im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dokument/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dokument">Dokument</a> rot markiert, bitte korrigieren Sie das anhand der mitgeschickten Vorlage.” Natürlich war ich sofort neugierig auf die problematischen Stellen im Text und öffnete reflexartig die Word-Datei — auf den eineinhalb Seiten leuchtete mir fast jeder Absatz in schmerzhaft grellem Superbright-LCD-Rot entgegen.</p>
<p>Verständlich schienen meinem Kunden wohl bloß ein paar Füllsätze — welche das waren, konnte ich im Detail nicht mehr herausfinden, denn ich war bereits am Ziel und musste das Handy sofort in der Tasche verschwinden lassen, um überhaupt eine realistische Chance zu haben, mich durch die ca. 2.000 neuen Passagiere zu kämpfen. Die waren nämlich alle bei der letzten Station eingestiegen, und wurden von meinem Erzfeind Dr. Putenkebab offenbar gut für diese Sabotageaktion bezahlt. Irgendwie kam ich dann doch auf den Bahnsteig und irgendwann nach zwei weiteren Meetings dann in die Zentrale des datadirt media group Imperiums im malerischen Karmeliterviertel an. Dort gab es zwar erstmal gute Nachrichten von meinem ersten Offizier Mr. Frog (“Doktor Putenkebab hat sich die Saboteure schwarz beschäftigt — jetzt steht die SVA vor seiner Tür und er ist finanziell ruiniert!”), die konnten aber meine schlechte Laune auch nicht vertreiben.</p>
<p>“Schon seltsam”, dachte ich mir, “da hab ich mir extra Mühe gegeben, einen kurzen, knackigen Text zu verfassen, der für Laien absolut verständlich ist. Oder meine er etwa gar, dass ich, der berühmteste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Poet aller Social-Media-Zeiten, auf gar lausige Weise Unlesbares fabuliere? Und warum formuliert er seine Kritik dann so nebulös und fährt gleich mit großem roten Pinsel quer durch mein Elaborat?” Und natürlich war’s mir ein wenig peinlich, aber das hätte ich mir selbst gegenüber natürlich nie zugegeben. Wie/was sollte ich ihm antworten? Um genaueres Feedback bitten? Den Beleidigten spielen und ihm einen “verständlicheren” Vortragenden vorschlagen? Gute Kunde-ist-König-Miene zum bitterbösen Spiel machen, alles umschreiben und einen zweiten Versuch starten? Der Gedanke behagte mir am allerwenigsten, denn ich nach unserem Telefonat meinte ich noch, wir hätten ganz und gar nicht aneinander vorbei geredet. Außerdem hatte ich mich ja wirklich bemüht, Fachchinesisch weg zu lassen, einfach zu formulieren und seriöses Handwerk wie bestellt abzuliefern. Denn man kennt sich selbst ja ein wenig nach all den Jahren, und eines weiß ich über mich ganz genau: lieber verpass ich die eine oder andere Deadline, als jemals ein hingeschludertes Konzept zu verschicken. Da geht’s um kein Prinzip, sondern um Qualität: manche Tätigkeiten brauchen unbedingt Ruhe, Konzentration, Zeit zum ungestörten Nachdenken und lassen sich nicht zwischen Tweet und Status-Update erledigen. Achtung, Spoiler: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a>–Lesen gehört wohl auch dazu.</p>
<p>Denn während mich am Heimweg derlei finstere Gedanken plagten wie die Justiz Karl-Heinz Grasser, während die goldenen Strahlen der im Schneetreiben keineswegs sichtbare Sonne sich nicht an kahlen Ästen imaginärer Bäume brachen (sorry an alle Leser für den 2. Halbsatz, außer Desi — der ist speziell für dich! Glaubst du mir jetzt endlich, dass *das* gute Literatur nicht ausmacht?), während mich furchtbare Selbstzweifel plagen und ich mich frage, wie ich angesichts dieser niederschmetternden Kritik je wieder einer Webcam-Konferenz ins kalte Glasauge schauen könnte, überlegte ich fieberhaft, ob ich Antwort A, B, C oder doch D wählen sollte (“Sorry, unter diesem E-Mail Anschluss ist derzeit kein Teilnehmer erreichbar”). Okay, ich geb zu: dramatische Übertreibung kurz vor der Pointe, so schlimm war’s dann doch nicht. Man muss ja für gelegentliche Lektionen in Demut ebenso dankbar sein wie für ein gesundes Ego, wobei die Definitionen beider Kategorien zum Glück weit divergieren… aber zurück zum Thema. Der Plan stand verrückbar fest: Ich würde erst mal Abendessen, die aktuelle Social Media Großwetterlage checken, mir einen Cuba Libre einschenken und dann in gebotenem Ernst und Ruhe auf dieses Mail, das mich ärgerlicherweise die ganze Zeit beschäftigte, zu reagieren. Wie ein Profi. Also ganz unter uns, gekränkte Autoreneitelkeit macht mich unrund.</p>
<p>1 1/2 gefüllte Zucchine, 5 Telefonate, 6 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tweets/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tweets">Tweets</a>, 5hoch5 Sekunden ausgiebiger Facebook-Prokrastination und geschätzte 42 Plugin-Updates auf 21 Blogs später öffnete ich das Mail dann mit nahezu physischer Abneigung erneut. Und las es in Ruhe. Ich überflog die Antwort nicht, sondern ich ehrte die altehrwürdige Kulturtechnik Lesen durch das in jeglicher Hinsicht unzeitgemäße Zeilensprungverfahren. Gar Wunderliches kann ich berichten, denn wahrlich, ich sage euch, es stand geschrieben in flammenden Calibri-11pt-Lettern:</p>
<blockquote><p><em>From:</em> Herr Auftraggeber<br />
<em>To:</em> Ritchie@ehschonwissen.net.wahr<br />
<em>Subject:</em> AW: Einladung zum Vortrag über Social Media</p>
<p>Lieber Herr Pettauer,</p>
<p>danke für Ihr Angebot und Kurzfassung Ihres geplanten Vortrags; die relevanten Punkte habe ich in Ihrem Text rot markiert, außerdem habe ich Ihnen ein Beispiel eines anderen Vortragenden mitgeschickt — dieses Format hatte ich gemeint, bitte orientieren Sie sich bei der Länge und Formatierung an diesem Beispiel.</p>
<p>Eine Sache noch: bei unserem Telefonat hatte ich teilweise Schwierigkeiten, Ihren Ausführungen zu folgen. Bitte achten Sie bei Ihrem Vortrag unbedingt auf allgemein verständliche Formulierungen und einen auch für Laien verständlichen Aufbau, das ist sehr wichtig für unser Publikum.</p>
<p>Können Sie mir das geänderte Dokument bitte bis Ende der Woche schicken?</p>
<p>mfG,<br />
Herr Auftraggeber</p></blockquote>
<p>Und dann schaute ich mir in Ruhe mein Dokument und die beiliegende Vorlage an — mein Text war um ein gutes Drittel zu lang; die rot markierten Teile ohne die “Füllsätze” ergaben die gewünschte Länge, mein Lebenslauf dagegen war zu kurz. Und ja, natürlich war ich am Telefon wie so oft in Fachkauderwelsch abgeschwiffen, das ich mir bei Vorträgen in der Regel für die anschließende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> aufhebe (wo wir schon gerade beim Thema Selbstkritik sind…)</p>
<p>Was ich mit diesem langen, ausschweifenden Beitrag, der Sie hoffentlich nicht so sehr gelangweilt hat wie mich “Inception”, sagen will, ist: Lesen Sie keine E-Mails in der U4! Gestatten Sie mir diesen kleinen Scherz. Dafür hätte, da kann ich Ihnen nicht widersprechen, auch ein Tweet locker gereicht. Aber ich bin’s echt nicht gewohnt, mich in schlechtes Licht zu rücken, deswegen blödel ich ein bisschen rum, um die ganze Sache mehr auf lächerliche Ebene zu ziehen, was mich wiederum nicht ganz so dämlich aussehen lasst… Sie kennen das, ist ja nun wirklich keine genuin digitale Strategie, um mit peinlicher Berührtheit umzugehen, oder zu dealen, wie die Amerikaner sagen. [In totally unrelated News: trotzdem fragt mich am Heimweg nie einer der netten Jungs in den teuren <a href="http://www.def-shop.com/" class="liexternal">Hip Hop Klamotten</a> auf der Augartenbrücke, ob ich  peinliche Berührtheit kaufen will. Aber ich würd ebenfalls höflich aber bestimmt nein sagen.] Und nochmal nein, ein gebrannter Player, der sein Handy in öffentlichen Verkehrsmitteln zukünftig nur mehr zum Gamen aus der Tasche nehmen wird, bin ich seither ganz und gar nicht — erstens brauchen die leiwanden Games am ansonsten blitzschnellen Win7 Phone genau 2 U-Bahnstationen zum Starten, zweitens liebe ich meinen Alltime-Mailbox-Access wie Chuck Norris die Gefahr (ganz im Gegensatz zu meiner Sprach-Mailbox, die ich hasse wie Piraten Ninjas), und drittens werden Sie mich hier garantiert nicht schirrmachern hören. Es sei denn, jemand hält mir ein entsichertes Putenkebab an den Mund, das fiele dann nicht unter die Subkategorie “freiwillig”.</p>
<p>Jedoch: wir müssen uns eingestehen, dass wir… nein, nie im Leben verfall ich in neodeutschen Bildungsbürgertums-Pluralis-Majestatis — erneut schweife ich ab, aber wir beide wissen: es gibt Grenzen. Wir müssen uns gar nix eingestehen, man muss sich nix eingestehen, nur ich muss mir eingestehen oder vielmehr zugestehen, dass ich Newsletter, Notifications, Kommentaremails und Co. getrost überfliegen kann, richtige Mails aber richtig lesen werde. Was <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a> ist, bestimmen wir! (please note: gewollte Mehrzahl. Natürlich widerspricht das diametral <strike>allem, was ich glaube</strike> dem, was ich gerade mal einen Satz weiter oben geschrieben habe, aber Bloggen ist nun mal ein einziger Widerspruch.) Echtzeit, ich definier dich neu in meinem persönlichen Duden und du kannst nichts dagegen tun: <strong>Echtzeit, die: Manchmal ist echt erst später Zeit! Siehe auch: #gute-gruende</strong></p>
<h3 id="toc-executive-summary">Executive Summary:</h3>
<p>Stress is the salt of life (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1878603/pdf/canmedaj01483-0055.pdf" class="lipdf">Selye 1976</a>)</p>
<p>Nichts ist Gift und alles ist Gift — allein die Dosis macht es aus (<a href="http://recherchenblog.ch/index.php/weblog/nichts_ist_gift/" class="liexternal">Paracelsus, um 1520</a>)</p>
<p>Unnötiger Stress, den man sich sinnlos selber macht, ist die Prise Salz zu viel: ungustiös, ungesund und unnötig. (datenschmutz-confessiones, um 2010)</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nominierungs-Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-11/nominierungs-rede-heinzelmair-bei-lorenz-1-gedicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 07:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2011 hat in Staatssekretär Josef Ostermayr in würdigen 3. Preisträger gefunden, das Publikum (ent)ehrte die Austro Mechana. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, eine Rede über den ebenfalls nominierten Bernhard Heinzelmaier zu halten - und zwar inklusive Gedicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-225x300.jpg" alt="wolo 225x300 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2010" width="225" height="300" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Gestrigentags hatte ich die Ehre und das Vergnügen, vor einer illustren Schar von Schwarzgurt-Geeks im Rahmen des <a href="http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/" class="liexternal">Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten</a> die mahnende Laudatio über Nominee Bernhard Heinzelmaier zu halten. Wie es dazu kam, dass der tendenziell enorm undigitale Jugendforscher aus der beschaulichen Welt der teil-immersiven Wissenschaft mitten ins brodelnde Zentrum des Netzlebens katapultiert wurde, erklärt der folgende Text — meine Rede inklusive des abschließenden Gedichts, die hier auf vielstimmigen Leserwunsch zu veröffentlichen mir ein riesengroßes Vergnügen ist. Und nein, danke der Nachfrage: vielstimmig ist keine Floskel, sondern wir sprechen hier von 3 (in Worten: d-r-e-i!, wenn nicht gar vier) Tweets — und keines davon von mir selbst! Sozialmediale Landvermesser gewichten mangels Alternativen Twitter in Rankings derzeit durchwegs überproportional. Rechnet man dann auch noch die geringe Userbasis auf die Gesamtbevölkerung hoch, wäre eigentlich “auf Wunsch tausender Österreicher” noch Tiefstapelei. Danke Statistik, danke Bevölkerung — ich fühle mich geehrt!</p>
<p>Was höre ich da? Sie sind (Micro)<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> und Social Media User aus dem Land mit dem .at hinten dran, haben aber ganz und gar keine Ahnung, was es mit diesem Lorenz-Preis für internetfreie Minuten auf sich hat? Na gut, dann mach ich ausnahmsweise mal den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a>–Kreisky: Lernen Sie Geschichte, Herr Internetreporter! <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=126243670763789" rel="nofollow" class="liexternal">Folgendes</a> trug sich nämlich im Rahmen des Elevate Festivals 2008 in Graz zu:</p>
<blockquote><p>Dem “Scheiß Internet”, in das sich junge Menschen “verkriechen”, hat ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem Visionär einen Preis zu benennen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv monochrom hat deshalb den “Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten” gestiftet.</p></blockquote>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-heinz2.jpg" alt="wolo heinz2 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink" width="600" height="334" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink.</div>
</div>
<p>Zurück in die Gegenwart, wir blenden um ins Lilarum. Ich habe es bereits gestern zu Beginn meiner <strike>Laudatio</strike> Nominatio im <a href="http://lilarum.at/" class="liexternal">Figurentheater Lilarum</a> erwähnt: “Heinzelmaiern” klingt durchwegs österreichischer als “schirrmachern”, aber dennoch stellt jener schicksalhafte Vortrag am Kahlenberg im Vergleich zu anderen nominierten Netz-Feinden eine, wenngleich amüsante, Randnotiz dar. Und so freue ich mich, dass ein verdienter Preisträger die lange und bewegte Geschichte des Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreises würdig fortschreibt. Herr Staatssekretär Josef Ostermayer, befand die aus Nicole Kolisch, Jana Herwig, Manfred Bruckner, Thomas Turner und Ingrid Brodnig, hat den <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23wolo10" rel="nofollow" class="liexternal">WOLO 2010</a> für den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf-gesetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF-Gesetz">ORF-Gesetz</a>–Pfusch redlich verdient. Der äußerst effizient vergeben Publikumspreis geht an die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/austro-mechana/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Austro Mechana">Austro Mechana</a>. Seht’s doch endlich ein: die Festplatten-Urheberrechts-Abgabe ist völlig sinnlos! Wir lagern all unsere raubkopierten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wolfgang-ambros/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wolfgang Ambros">Wolfgang Ambros</a> Singles längst in der Cloud.</p>
<p>Damit bleibt mir nur mehr, Host Johannes Grenzfurthner für einen äußerst amüsanten Abend zu danken. Und auch wenn die Zukunft des Netzes in mancherlei Hinsicht mindestens unsicher sein mag, eines ist gewiss: auch in der vierten Auflage 2011 wird der WOLO auf keinen Fall aus Mangel an Nominierungen scheitern.</p>
<h2 id="toc-nominierungsrede-fr-bernhard-heinzelmaier">Nominierungsrede für Bernhard Heinzelmaier</h2>
<p>von Ritchie Pettauer, anlässlich des WOLO 2010</p>
<blockquote><p><small>Heinzelmaiers Einzelmeinung, die der Meinungsforscher nach dem Bilde Schirrmachers schuf, übersieht eine wichtige Tatsache: Facebook fragmentiert nicht nur, es provoziert, es schwitzt geradezu Hochkultur: überall rinnt sie heraus, und keiner bewahrt sie, die Hochkultur. Aber man steigt nie rein, kriegt nie nasse Füße, wenn man lauter dämliche “Freunde” hat. Dieses Dilemma muss aber irgendwie abgedichtet werden, bevor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel" rel="nofollow" class="liwikipedia">Buridans Esel</a> auch noch ertrinkt. Bringen Sie Ihre Rohrzangen mit. (Achtung: die haben mittlerweile Bodyscanner im Lilarum!)</small></p></blockquote>
<p>Warum ist der Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis nominiert? Am 24.9. diesen Jahres veranstaltete die ehemalige Berater– und nunmehrige <a href="http://www.neuwaldegg.at/no_cache/beratergruppe/forschung/workshops/workshop-details/article/3136/38/?tx_ttnews[pS]=1285652208" rel="nofollow" class="liexternal">Forschergruppe Neuwaldegg</a> die Konferenz “Digitales Managen: Wie Facebook, Twitter &amp; Co Entscheidungen und Kommunikation in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> verändern.” Herr Heinzelmaier hielt dort einen Vortrag über “aktuelle Trends aus der Jugendkultur-Forschung”. Im großen und ganzen lässt sich zusammenfassend sagen: wie seit der Inauguration der Jugendforschung nicht anders vorstellbar, sind die jungen Menschen derzeit, noch immer bzw. schon wieder in einer extrem beschissenen Lage. Nicht zuletzt dank des Scheiß-Internet, meint Heinzelmaier.<span id="more-28214"></span></p>
<p>Digital Natives leiden unter dem allgegenwärtigen Diktat des Informationstotalitarismus. Doch so düster die Lage auf den ersten, zweiten und auf sämtliche weiteren Blick scheinen mag: Bernhard Heinzelmaier hat bei all der intuitiven Abneigung, die er gegen das Internet verspürt, dennoch einen Lösungsweg parat. Er rät nicht bloß Halbwüchsigen: “Schaltet den Zensor im Kopf ein!”</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-johannes.jpg" alt="wolo johannes Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Johannes Grenzfurthner" width="600" height="520" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Dr. Johannes Grenzfurthner, Arzt Ihres Vertrauens, Conferencier und Chorleiter.</div>
</div>
<p>Meine Damen und Herrn, als Generalsekretär und Mitinitiator des <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichischen Internetrats</a> freut es mich, dass dieses für die österreichischen Netzlandschaft so essentielle freiwillige Kontrollgremium, das gleichsam im innersten Kreis der Internet-Hölle geboren ward, und der nahezu vollständig analoge Jugendforscher zum gleichen Schluss kommen: Die einzige Möglichkeit, nicht kontrolliert zu werden, liegt in ausreichender Selbstkontrolle.</p>
<p>Ich sage: wer nichts zu verbergen hat, hat den Einschaltknopf für den “Zensor im Kopf” bloß noch nicht gefunden. Für unseren Mann mit dem Hammer ist bekanntlich jeder Nagel ein Problem  — für den Jugendforscher mit der Suggestivbrille ist jede Antwort eine Bestätigung seiner zunehmend unvageren Vermutungen. Warum Vermutungen? Der wie erwähnt sehr analoge Bernhard Heinzelmaier existiert virtuell kaum — als schwächlicher Schatten seines Selbst füllt er mit Mühe und Not nicht einmal eine ganz Google-Ergebnisseite. Dennoch hält die jüngste Geschichte 2 aufschlussreiche Recherche-Ergebnisse bereit:</p>
<p>Da wäre einerseits <a hre="http://caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/caritas/fachbereiche/integration/migration/deu_ind_dialog/meine_welt/hefte_pdf/03_dezember_2007.pdf" rel="nofollow">diese</a> Fundstelle aus “Meine Welt — Zeitschrift des Deutsch-Indischen Dialogs” Dezember 2007/Januar 2008, Heft 23, Jahrgang 24:</p>
<blockquote><p>Nur Leistung zählt — Immer mehr junge Leute fühlen sich nicht anerkannt: “Viele Jugendliche 	leben im Sinnvakuum”, sagte Studienleiter Bernhard Heinzelmaier. Ihnen fehlten Werte und 	ideelle Ziele. “Weil Geld und Konsum alleine unzureichend motivieren, werden die 	notwendigen Anstrengungen in Schule, Beruf und Ausbildung nicht als Herausforderung, 	sondern als Zumutung und Druck erlebt”, so der Forscher.</p></blockquote>
<p>Die gleiche Nachricht findet man übrigens auch auf <a href="http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=136481" rel="nofollow" class="liexternal">kirchensite.de</a> und <a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/1399450/Jugendliche+leiden+unter+Stress.html" rel="nofollow" class="liexternal">NZWonline</a>, verbreitet via <a href="http://www.kna.de/" rel="nofollow" class="liexternal">KNA</a> — Katholische Nachrichten-Agentur GmbH.</p>
<p>Eineinhalb Jahre später datiert <a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&#038;Alias=wzo&#038;cob=359832" rel="nofollow" class="liexternal">Beitrag</a> aus der Wiener Zeitung, Printausgabe vom Mittwoch, 9. Juli 2008: “Null Bock” ist endgültig passé:</p>
<blockquote><p>Dass Jugendstudien und der mediale Umgang mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jugend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugend">Jugend</a> an sich problematisch sind, davon ist auch Bernhard Heinzelmaier vom Institut für Jugendkultur überzeugt: “Das Bild, das die Gesellschaft von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jugend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugend">Jugend</a> heute hat, ist ein medial vermitteltes. Und das ist ein heterogenes, vielleicht sogar widersprüchliches. Auf der einen Seite wird <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jugend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugend">Jugend</a> positiv gesehen als Jugendlichkeit, etwa als jung, schön, erfolgreich und dynamisch sein”, so Heinzelmaier. Anderseits gibt es ständig irgendwelche Katastrophenmeldungen über gewaltorientierte oder komasaufende und drogenkonsumierende Jugendliche der Spaßgeneration, die desinteressiert und politisch abstinent sind, betont der Experte.</p></blockquote>
<p>Nun frage ich Sie: was ist passiert in den vergangen zwei  Jahren? Wohin ist das “Heterogene”, das “vielleicht sogar Widersprüchliche” verschwunden? Konnte der Informationstotalitarismus in nur zwei Jährchen alle Ecken und Kanten erodieren, oder, wie’s neuerdings in Österreich heißt, “abschleifen”?</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-leyrer.jpg" alt="wolo leyrer Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Martin Leyrer auf der WOLO-Bühne" width="600" height="405" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Martin Leyrer, dank Overhead-Magie mit doppelter Bühnenpräsenz.</div>
</div>
<p>Wir Geeks, die wir so große Stücke halten auf Informationsfreiheit und Meinungsvielfalt, tun gut daran, gerade heillos kritischen Geistern nicht mit der Arroganz unreflektieren Spotts gegenüber zu treten. Aber ein Jugendforscher, der zugunsten bloßer Polemik jegliche Differenzierungskriterien innerhalb seiner Klientel über Bord wirft, wirft damit eben auch ein schlechtes Licht auf die eigene Klientel. Kein darf so über unsere Kids reden, meine ich, ganz besonders kein Jugendforscher. Aus diesem Grund habe ich Bernhard Heinzelmaier stellvertretend für alle Kulturkritiker der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft folgendes Gedicht zur erbaulichen Ermahnung gewidmet — und natürlich als Gedächtnisstütze für das 2. Axiom der digitalen Medienreflexion “Wie man in’s Internet hineinruft, so schallt’s heraus.” Denn: der größte Feind unserer grauen Zellen sind nun mal nicht “die Medien”, sondern wir selbst…</p>
<div style="font-size:1.1em;padding-top:6px;margin-top:3px solid #cccccc;;padding-bottom:6px;margin-bottom:3px solid #cccccc;"><strong></strong></p>
<p>Im Digitalen lauert oft — an Ecken und an Enden — Information in Überzahl /<br />
und mit Visualisierungstools / kann man selbige drehen und wenden.</p>
<p>Es ruht der Blick — das ist ein Irrtum. Der Blick ruht nicht, er reflektiert /<br />
obwohl Forscher abstrahieren sollten, ist sowas schon öfter passiert.</p>
<p>Kulturkritik und Armageddon, der Weg vom Mensch zum Affen:<br />
er führt nicht durch den Mediendschungel, da könnt ihr noch so lange gaffen.</p>
<p>In Bücher, Fernseher, Computer, Handys: sie minderten, heißt’s, unser Wesen.<br />
Das sagen Kritiker schon immer, und zwar bereits, seit wir lesen.</p>
<p>Solch Medienkritik mag manches Mal selbst genauester Prüfung genügen -<br />
das Schöne ist, vergessen wir nie: die Geschichte straft sie stets Lügen.</p>
<p>Drum sage ich Herrn Heinzelmaier: es bleibt Ihnen unbenommen,<br />
dass Sie das Internet nicht mögen —  es hat Ihnen wohl nicht bekommen.</p>
<p>Nur eines sei noch angemerkt: das Internet an sich ist leer!<br />
Alles, was dort drinnen ist, bringen Menschen in Verkehr.</p>
<p>Wenn Facebook, Twitter und so weiter Ihnen furchtbar dumm erscheinen,<br />
dann liegt das nicht am “Social Web”: falsche Freunde bringen jeden zum Weinen!</p></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Facebook uns produktiver macht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonhard Widrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht uns Facebook tatsächlich unproduktiver oder ist alles bloß Ansichtssache? Dieser Frage geht Leonhard Widrich in seinem datenschmutz Gastbeitrag nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieses Posting ist ein Gastbeitrag von Leo Widrich, dem Autor von <a href="http://www.weblicht.at" class="liexternal">Weblicht.at</a> Viel Spaß beim <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lesen">Lesen</a> — und schauen Sie auch mal auf Leo’s Blog vorbei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, bitte einfach <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt" class="liinternal">Bescheid</a> sagen.</em></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/nofacebook.png" alt="nofacebook Wie Facebook uns produktiver macht" title="nofacebook" width="266" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Nein, das Facebook, das wollen wir nicht. Das scheint eine weitverbreitete <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil österreichischer Unternehmen sind Facebook, Youtube und ähnliche Seiten geblockt. Tendenz steigend. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/facebook-unternehmen-sperren?page=2" class="liexternal">Wie bekannt</a> sperren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.</p>
<p>Warum das so ist, wissen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fallen bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts diesen Services einen Riegel vorschiebt, schadet dem eigenen Unternehmen möglicherweise mehr als es ihm nützt.</p>
<p>Denn auf Facebook können wir abschalten. Wir stöbern ziellos durch die Statusupdates, kommentieren News von Freunden, blättern durch Fotoalben oder schauen das neueste Video von Lady Gaga, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H_3K6S9f0rA&#038;feature=fvst" class="liexternal">A Real Bad Romance</a>. Wie auch immer. Auf Facebook können wir abdriften, ohne jemals irgendwo anzukommen.</p>
<p>Facebook ist also eine einmalige Hirnmassage. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>.<span id="more-28211"></span></p>
<p>Wer’s übertreibt, hat Hirnbrei. Irgendwie logisch. Je länger man sich massieren lässt, desto breiiger wird’s. Aber lassen wir den Brei einmal aus dem Spiel. Sprechen wir mehr über die Massage.</p>
<p><strong>“Wie alles Anregende sollte man auch die Mode in Maßen genießen – wie <strike>Alkohol und Tabak</strike> <a href="http://www.modeblog-baur.de/fashion/1644/die-schoensten-modezitate/" class="liexternal">Facebook</a>.”</strong></p>
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:10px;border:1px solid gray;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/getproductive.jpg" alt="getproductive Wie Facebook uns produktiver macht" title="getproductive" width="347" height="346" />
<div style="padding:3px;font-size:11px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/31796655@N07/2974942783" class="liexternal">Photo</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/31796655@N07" class="liexternal">Kevin Zhengli</a></div>
</div>
<p>Wie bei vielen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionen">Diskussionen</a> wo zwei Extreme diskutiert werden – Kein Facebook VS. Unbeschränkt Facebook – liegt die Wahrheit wieder in der Mitte. </p>
<p>Und was heißt diese Floskel bitte? </p>
<p>Wir wissen eines. Wir benötigen Pausen, wenn wir arbeiten, ganz egal, ob Facebook geblockt wird oder nicht. <strike>Wir rauchen dann</strike>, essen, tratschen oder telefonieren, you name it. Das blockt auch niemand. Es scheint also intuitiv sinnvoll wenn man dann NUR die Pausen dafür verwenden könnte um Facebook zu checken (oder <a href="http://www.miniclip.com/games/fragger-lost-city/en/" class="liexternal">Fragger</a> zu spielen). </p>
<p>Nur wurde dieser Mittelweg wurde noch selten angedacht und sein Vorteile noch seltener reflektiert.</p>
<h3 id="toc-ein-bisschen-facebook-macht-uns-produktiver">Ein bisschen Facebook macht uns produktiver</h3>
<p>In einer interessanten <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200915/3374/Study-finds-workplace-Web-surfing-increases-productivity" class="liexternal">Studie</a> stellte sich heraus, dass Angestellte die in ihren Pausen getweeted haben und auf Facebook waren, um  10% produktiver gearbeitet haben im Gegensatz zu Kollegen, die keine Möglichkeit hatten frei zu browsen. Die Gründe sind einleuchtend und passen zu den Argumenten der Einleitung. Facebook bietet uns die Möglichkeit kurzfristig abzuschalten und sich auszuklinken, sodass wir nach unserem kurzen Ausritt wieder neu fokussieren können. In kleinen Häppchen ist Facebook also ein wertvolles Tool.</p>
<h3 id="toc-in-kleinen-hppchen-wie-soll-das-gehen">In kleinen Häppchen? Wie soll das gehen?</h3>
<p>Ein Problem ist hier natürlich, dass auch wenn wir für eine weniger extreme Lösung offen wären, wir nicht wissen wo wir damit anfangen. Die einfachste Hilfe sind 2 unscheinbare, aber wirksame Browsererweiterungen, die ein tägliches Limit für freies Browsen von Facebook, Youtube und co. geben. Für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> – Nutzer heißt die Extension “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> Nanny”, für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>–User “Leech Block”. Einfach die Zeit einstellen, wie lange auf verschiedenen Seiten frei gesurft werden darf und schon hat man eine effektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einschraenkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a>, die aber keine Blockierung ist.</p>
<p>Wer weiß, dass er am Tag nur 60 Minuten zur Verfügung hat um sich zu erholen, wird diese Goodie-Zeit gezielt einsetzten um nach Konzentrationsphasen kurz abzuschalten. Dass das zu erhöhter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/produktivitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Produktivität">Produktivität</a> führt muss uns eigentlich keine Studie zuerst beweisen.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer corporate stuff sein. Oft ärgern wir uns selber zu viel Zeit auf den falschen Seiten zu verbringen. Wem also diese kleinen Erweiterungen nicht genug sind und wer sich selbständig in ein produktiveres Umfeld bringen möchte, dem ist dieses tool zu empfehlen: <a href="http://www.rescuetime.com/" class="liexternal">RescueTime</a>. RescueTime ist genial, weil es hilft eine noch bessere Balance zu schaffen zwischen totalem Fokus und entspanntem Browsen. </p>
<p><strong>Bottom-line:</strong> Die allgemeine Haltung vieler Arbeitgeber, dass Facebook nur schlecht ist für die Produktivität eines Unternehmens, sollte nochmals überdacht werden. Wer kleine Freuden in Facebook-Form am Arbeitsplatz genießen darf, der wird der Firma keinesfalls schaden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta-Inbox</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 17:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook hat das interne Messaging-System komplett überarbeitet: in der neuen unified Inbox laufen SMS, Facebook-Nachrichten und E-Mail zusammen, jeder User bekommt eine @facebook.com E-Mailadresse. Es scheint, als hätte FB-Messaging 2.0 das Potential zum Gmail-Killer zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Mark Zuckerberg Myspace nicht als Konkurrenz ansieht, überrascht niemanden — Scheintote eignen sich nun mal nicht besonders als Sparring-Partner. Google sei der Rivale, ließ Zuckerberg schon vor Jahren verlautbaren, und erntete damit in erster Linie Unverständnis. Was hat die Pull-orientierte Internet-Suche denn mit der Push-Verbreitung aktueller Informationen in einem sozialen Netzwerk zu tun? Auf den zweiten Blick eine ganze Menge, denn aufgrund des rasanten Popularitätsschubs stellen immer mehr Webmaster fest, dass ein beträchtliche Anteil ihrer Besucher via Facebook eintrifft. Und speziell bei jüngeren Usern erfreut sich das Facebook-interne Messaging-System hoher Popularität, denn mit Viagra-Spam wird hier (bisher) niemand belästigt.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:9px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/fbillu.png" alt="fbillu messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta Inbox" title="Facebook Messaging neu" width="600" height="217" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Nun aber macht das Unternehmen aus Palo Alto Googles populärem Gmail-Service Nutzer abspenstig. In den nächsten Monaten erhält jeder Facebook-Nutzer eine eindeutige E-Mailadresse der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/forum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forum">Forum</a> username@facebook.com, “username” entspricht dabei der selbst gewählten Vanity-URL http://facebook.com/username.<span id="more-28203"></span></p>
<p>Facebook lässt seinen Nutzern freie Wahl bei der “Durchlässigkeit” der neuen Mailbox: auf Wunsch werden ausschließlich Nachrichten von Freunden zugestellt, alle anderen Kontaktaufnahmen verschwinden ohne Bounce-Benachrichtigung im digitalen Orkus. Welchen Weg eine Nachricht nimmt, spielt bei der neuen Inbox keine Rolle — FB-Messages, SMS-Nachrichten vom Mobiltelefon, E-Mails und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chat">Chat</a>–Meldungen laufen in der neuen “Social Inbox” zusammen, wo alle Nachrichten in einem von zwei Ordnern <a href="http://www.insidefacebook.com/2010/11/16/in-depth-review-facebooks-new-message-inbox-product/" class="liexternal">landen</a>:</p>
<blockquote><p>he “Messages” folder defaults to hold all of a user’s Messages with friends or friends of friends. “Other Messages” holds Messages with those who aren’t connected to a user, Page updates, Event messages, and messages from old groups. When a user has new Messages, they’ll see counters next to the Messages navigation links in the Facebook home page’s left sidebar. Users can move conversations between folders to increase or decrease their visibility. Messages from friends of friends display how a user is connected to the sender.</p></blockquote>
<p>Auch bei der Zustellung von Nachrichten setzt Facebook ganz auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unified-messaging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unified Messaging">Unified Messaging</a> und wählt sogar selbständig den passenden Übermittlungskanal:</p>
<blockquote><p>When a user sends a Message, Facebook processes several signals to determine which medium to route <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> to. If the recipient is actively online on Facebook they’ll receive the Message as a Chat. If the Message is a reply to an email, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> will be sent to email. Users can check a box next to the reply field to purposefully send a text message.</p></blockquote>
<p>In den nächsten Monaten soll Facebook Messaging 2.0 allen Usern zur Verfügung stehen, bis dato erhielten nur ausgewählte Journalisten Zugang zur All-in-One Mailbox. 15 Entwickler programmierten nicht nur das Messaging-Tool selbst, sondern auch gleich ein neues Speichersystem namens hBase. Auch wenn Facebook die Grenzen seines closed gardens in alle Richtungen erweitert: den Failwhale will man <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> offenbar nicht streitig machen.</p>
<p>Natürlich wird Facebooks Messaging 2.0 E-Mail nicht auf einen Schlag verdrängen, mittelfristig allerdings hat die Unified Inbox das Potential, zum primären Kommunikationsarchiv der meisten privaten Nutzer zu avancieren. Denn mit dem neuen Messaging entfallen alle bisherigen Einschränkungen: Nicht nur Dateianhänge lassen sich zukünftig verschicken, sogar IMAP-Unterstützung wird in Kürze zur Verfügung stehen. Zugleich trennt Facebook endlich “echte” Nachrichten und “Hintergrund-Rauschen” (Gruppen-Messages, Event-Einladungen etc.).</p>
<p>Erleben wir das Ende von “E-Mail as we know it”? Wohl kaum: jene üblichen Verdächtigen, die gesteigerten Wert auf sichere Kommunikationskanäle legen (Geheimdienste, Regierungen, Terroristen, multinationale Konzerne, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> und dergleichen), dürften ihre Bits und Bytes wohl kaum Zuckerbergs Festplatten anvertrauen wollen. </p>
<p>Googles Priority Inbox wird sich aber trotzdem warm anziehen müssen. Und wer weiß, vielleicht fragt die Generation Facebook in fünf Jahren ihre Eltern: “Mami, was bedeutet dieses komische BCC auf dem uralten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/screenshot/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Screenshot">Screenshot</a>? Und konnten die Steinzeituser früher wirklich Elektronachrichten einfach so an jede mögliche Adresse verschicken, ohne mit dem Empfänger befreundet zu sein?”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>WBF 2010: statt eines Konferenzberichts</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 17:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Danke an alle, die das World Blogging Forum Vienna 2010 unterstützt haben! Anstelle eines Nachberichts habe ich einige persönliche Gedanken zusammengefasst - über die Highlights und die wenigen Details, die mir nicht so gut gefallen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anstatt einen Konferenzbericht zu schreiben, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen Kommentare, Blogberichte und Zitate zum <a href="http://wbf2010.at" class="liexternal">World Blogging Forum 2010</a> sammeln. Das digitale Feedback war schlichtweg überwältigend, sowohl quali– als auch quantitativ: weit über 1.5k <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tweets/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tweets">Tweets</a> (mehr gibt die Twitter-API nicht her), 150k unique Tweeps, eine Verdreifachung der SERPs über Nacht… das freut des Herz des Statistikers und Mediaplaners, ungleich mehr bedeuten mir die persönlichen Rückmeldungen, die ich während und nach des Events bekommen habe! Danke an das gesamte Team und alle Partner, ganz besonders an <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werner-reiter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werner Reiter">Werner Reiter</a>, Karin Brandner, Carl-Peter Echtermeijer, Bernhard Schmidt, Christoph Henrichs, Anita Posch, Dan Taylor, Chris Lendl, Stefan Gabritsch, Martin-Hannes Giesswein, Hubert Nagele, Richard Hemmer und Gerhard Laga: die Logos der Companies/Organisationen/Brands sieht jeder Besucher unsere Homepage <a href="http://wbf2010.at" class="liexternal">wbf2010.at</a>, aber stattgefunden hat das WBF 2010, weil diese Menschen an das Konzept, an die Idee, eben an die Vision geglaubt und das Projekt unterstützt haben. Danke dafür!</p>
<div align="center" style="margin-bottom:10px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wbfall.png" alt="wbfall WBF 2010: statt eines Konferenzberichts" title="World Blogging Forum 2010" width="600" height="292" style="border:1px solid gray;" /><br />
<small>World Blogging <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/forum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forum">Forum</a> 2010 Vienna in the House! [Foto: Pilo Pichler]</small></div>
<p><span id="more-28200"></span></p>
<p>Dass man es ersten nicht allen recht machen kann und dass eine perfekte Veranstaltung ohne jegliches Verbesserungspotential wohl nur in der Phantasie existiert, ist mir völlig klar. Und dass die spannenden Diskussionsergebnisse nicht durch Zugabe von Weichspüler erzielt werden ebenfalls. Aber es gab im Lauf des Tages sowohl auf der Twitterwall als auch ganz analog vereinzelt ein paar Wortmeldungen, die mir zu denken gaben und dazu führten, dass ich gestern meinen bisher längsten Facebook-Kommentar geschrieben habe. Damit wollte ich diese wenigen, aber für mich äußerst unerquicklichen Seiten eines insgesamt sehr motivierenden Wochenendes für mich persönlich abschließen — allerdings bin ich von mehreren Seiten gebeten worden, diesen Text nicht im Social Graph zu verstecken. Ich habe der besseren Verständlichkeit wegen ein paar Kleinigkeiten geändert (der ursprüngliche Text war auch eine Antwort auf die vorherigen Kommentare), wollte aber keinen sorgfältig redigierten Blogartikel draus machen. Die folgende Passage entstand sehr spontan. Wie ich schon am WBF angemerkt habe: Facebook ist Fastfood, Bloggen ist selber kochen — aber manchmal muss es eben schnell gehen! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog3.gif' alt="frog3 WBF 2010: statt eines Konferenzberichts" class='wp-smiley' title="WBF 2010: statt eines Konferenzberichts" /> </p>
<div style="padding-left:6px;border-left:15px solid #4a748a;font-family:verdana,arial,helvetica;font-size:0.9em;">
<h3 id="toc-an-wen-es-betrifft" style="margin:top:0px;padding-top:0px;">An: Wen es betrifft</h3>
<p>99% der Tweets auf der WBF-Wall fand ich überhaupt nicht schlimm. Aber die restlichen 1% haben gereicht, um mich sehr nachdenklich zu machen und zeitweise sogar zu genieren. Ich hab nicht nur rein gar nichts gegen sachliche Kritik, ich fordere sie ja sogar ein, wenn ich über die Hälfte der Session-Zeit für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> reserviere… bloß: das World Blogging Forum war keine Konferenz mit Keynote Speakern. Ich bin mir bei all den skurrilen Unterstellungen (Stichwort: ihr zensiert die Twitterwall!) nicht sicher, ob eigentlich allen klar war, dass keiner unserer internationalen Gäste auch nur einen einzigen Cent an Honorar bekommen hat, ich übrigens auch nicht.</p>
<p>Natürlich hat mich A1 Telekom nach einem Angebot gefragt, aber ich hab von Anfang gesagt: I’ll gladly take the money — für die Veranstaltung, nicht für mich. Damit wir das hier in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> tun können. Sonst hätt ich zwar was verdient (garantiert nicht “gut”, denn beim Angebot hätte ich den Zeitaufwand sowieso *viel* zu niedrig eingeschätzt), aber es hätte halt 3 Gäste weniger oder keine Gratisparty oder keine Getränkebons oder was weiß ich was nicht gegeben. Ich hab das auch nicht großartig erwähnt, mir vollkommen bewusst ist, dass eine Menge Leute sich denken würden: “entweder er lügt oder er ist ein naiver Depp, wenn er sowas ohne Bezahlung ‘für’ A1 Telekom organisiert.” Nein, bin ich nicht: dass das WBF in diesem Jahr in meinem Hood stattfinden konnte, sah und sehe ich als unglaublichen Glücksfall.</p>
<p>Wir haben unseren Gästen die Flüge bezahlt, und dass die Leute im The Ring wohnen konnten, war ein extremer Glücksfall (weil Carl-Peter Echtermeijer, der Geschäftsführer, selbst ein Blog betreibt und sich sehr für die Thematik interessiert. Er hat meinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-07/world-blogging-forum-2010-vienna-die-digitale-medienzukunft/" class="liinternal">ersten Blogbeitrag zum WBF</a> gelesen und mich kontaktiert. Ich konnte es gar nicht glauben und war natürlich superglücklich, unsere Gäste in einem absoluten Spitzenhotel unterbringen zu können — aber auch diese Kooperation ergab sich erst, nachdem die internationalen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> bereits zugesagt hatten.</p>
<p>Ich sehe das ganz und gar nicht als selbstverständlich an: Andrea, Matthias, Domen und die meisten anderen sind *die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Aushängeschilder* in ihren Heimatländern — die halten andauernd Vorträge. Und zwar sehr gut bezahlte. Ich hatte einige Blogger, die ich nicht persönlich kannte, eingeladen — aber mit dem Großteil der Leute bin ich persönlich befreundet. *Niemand* von denen hatte irgendein Problem damit, dass das WBF vom größten österreichischen Kommunikations-Infrastruktur-Provider ermöglicht wird, kein einziger von den Leuten, die ich eingeladen habe, hat auch nur nachgefragt, ob’s denn ein Honorar gibt — nicht mal die “kalt akquirierten”. Diese Blogger kommen nach Wien um ein Wochenende mit Gleichgesinnten zu verbringen, um zu diskutieren — und ich bin wirklich nur froh drüber, dass jede und jeder von denen cool und gelassen genug ist, um nicht mal im mindesten unfreundlich zu reagieren auf die eine oder andere äußerst beleidigende Meldung.</p>
<p>Das gilt nicht nur für die Twitterwall: ganz besonders daneben hab ich übrigens die Wortmeldungen nach Anitas <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> über Social Commerce gefunden. Unter anderem wurde kritisiert, dass Anita über Social Commerce allgemein und nicht über ihre eigenen Projekte (über die’s wahrlich genug Interessantes zu berichten gäbe) sprach. Aber ich bin mir sehr sicher, die gleichen oder vielleicht auch andere Besucher sich dann höllisch drüber mokiert, was es denn für eine Unverschämtheit sei, einen “Verkaufsvortrag” zu machen.</p>
<p>Natürlich kann man alles falsch verstehen, wenn man unbedingt möchte — aber ich gebe mir Mühe, mich klar und deutlich auszudrücken. Also auf die Gefahr, mich zu wiederholen: es wäre lächerlich zu erwarten, dass jeder Vortragende mit Samthandschuhen angefasst wird oder dass jeder Diskussionsteilnehmer die gleiche Meinung hat. <strong>Es geht mir erstens um die Intention mit der und zweitens um die Art und Weise wie etwas gesagt wird.</strong> Aus genau diesem Grund halte ich <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/11/14/stirb-twitterwall-stirb/#comments" class="liexternal">Diskussionen über die Gut– oder Bösartigkeit von Twitterwalls</a> für völlig verfehlt. It’s not the technology, stupid! Ob die Twitterwall vorne, hinten oder an der Decke hängt: was wir zu anderen sagen und wie wir es sagen ist ganz einfach nur eine Frage des zwischenmenschlichen Respekts. Oder, wie der Geek sagt: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pebkac/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PEBKAC">PEBKAC</a> — Problem exists between keyboard and chair. Dass es sich dabei nicht um eine Vermutung handelt, wird jeder, der mal außerhalb des deutschen Sprachraums eine derartige Veranstaltung besucht hat, aus eigener Erfahrung bestätigen können. Wer immer auf der eigenen Weide grast, kann sich dagegen mit der Vorstellung schwer tun, dass das Gras anderswo sehr wohl grüner ist.</p>
<p>Ich schreibe hier über punktuelle Ausnahmen, denen ich kein übergroßes Gewicht geben will. Insgesamt war’s für mich und auch für “meine” Gäste ein fantastisches Wochenende, und ich freue mich wahnsinnig darüber, dass wir so viel Unterstützung bekommen haben, dass so viele Blogger gekommen sind, dass ich Gis — wir kennen uns online seit Jahren — endlich mal persönlich kennen lernte, dass wir das Format WBF überhaupt fortsetzen konnten, dass sich während der Veranstaltung für mich zwei spitzenmäßige Social Media Projekte ergeben haben, dass ich so viele interessante Gespräche führen konnten, dass wir endlich mal eine anständige Party gefeiert haben mit “Networking-freier-Zone” aka Dancefloor, und und und — die Liste könnte ich noch sehr sehr lange fortsetzen.</p>
<p>Damit habe ich alles gesagt, was ich noch loswerden wollte — mit diesem kathartischen Posting ist das Thema für mich nun endgültig abgeschlossen, ich werde nicht länger drauf herumreiten. Aber es war nun mal “mein” Event, deshalb kann und will ich das, was mich gestört hat, nicht unkommentiert lassen oder unter den Teppich kehren: sonst wird der Boden, auf dem man sich bewegt, nämlich früher oder später zur Stolperfalle. Auch wenn das alles nur eine winzig kleine Essiggurke in der Susitorte war, metaphorisch gesprochen.</p>
<p>Herzlichst, Ihr Blogfried</p></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Honda CR-Z Test: Hybrid-Sportler mit Funfaktor</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 06:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sportwagen zu testen macht eindeutig mehr Spaß als neue Handys auszuprobieren - danke an das Team von Blögger für ein spaßiges PS-Wochenende mit den neuen Honda CR-Z!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meiner zweirädrigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/honda/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Honda">Honda</a> Hornet reite ich schon länger durch die Landschaft, mit den vierrädrigen Fahrzeugen des japanischen Herstellers hatte ich bis dato noch keinerlei fahrpraktische Erfahrung gesammelt, aber das sollte sich an jenem denkwürdigen Wochenende, über das ich hier berichte, nachhaltig ändern. Überhaupt war der von <a href="http://bloegger.at" class="liexternal">Blögger.at</a> organisierte Test des neuen Hybrid-Coupés <a href="http://honda.at/content/automobile/modelle_cr-z_hybrid.php" class="liexternal">Honda CR-Z</a> für mich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: mein erster Autotest, mein erstes Mal am Steuer eines Hybrid-Sportwagens — und auch noch zum ersten Mal mit (Glas)Dach durch die Kalte Kuchl, eine der populärsten Motorradstrecken in der Umgebung Wiens. Mein Fazit nach 3 Tagen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/cr-z/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with CR-Z">CR-Z</a>: viel gelacht, viel beschleunigt, dann und wann ESP abgeschaltet und viel geslidet. Die absolvierten Testkilometer ergaben für mich zwei wesentliche Erkenntnisse: 1. Motorjournalisten leben aufregender als Handytester. 2. Die Japaner konstruieren nicht nur gelungene Motorräder, sondern setzen auch im Coupébereich spannende Konzepte in alltagstaugliche Produkte um. Ich konnte mir vor dem Test jedenfalls kaum vorstellen, dass hybrides Öko-Gewissen und Sportwagen-Drive in einen einzigen Zweisitzer passen, aber diese Vorurteil erwies sich eindeutig als Irrtum.</p>
<p><a href="http://bloegger.at/header-honda-cr-z.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img style="border:1px solid gray;padding-bottom:9px;" title="Blögger testet" src="http://bloegger.at/header-honda-cr-z.jpg" alt="header honda cr z Honda CR Z Test: Hybrid Sportler mit Funfaktor" width="600" height="104" /></a></p>

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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/honda-cr-z/honda-crz-22.jpg" title="Herbst-Sonnenuntergang: tolle Visuals am Rückweg" rel="lightbox[set_89]" >
								<img title="Herbst-Sonnenuntergang: tolle Visuals am Rückweg" alt="thumbs honda crz 22 Honda CR Z Test: Hybrid Sportler mit Funfaktor" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/honda-cr-z/thumbs/thumbs_honda-crz-22.jpg" width="180" height="120" />
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<span id="more-27114"></span></p>
<h2 id="toc-uere-werte">Äußere Werte</h2>
<p>Nicht alles, was eine ganze Batterien-Batterie mit sich herumschleppt, ist per se ökologischer als ein Verbrennungsmotor. Toyota hat sich beim Prius für die Vollhybrid-Variante entschieden, während der Elektro-Antrieb beim CR-Z “nur” unterstützend wirkt.: </p>
<blockquote><p>Integrated Motor Assist (IMA), das einzigartige Hybridsystem von Honda, wurde zum ersten Mal mit einem 1,5-Liter-i-VTEC-Benzinmotor gekoppelt. Das IMA-System verfügt über einen 10-kW-Elektromotor für eine zusätzliche Beschleunigungsleistung. Während eines Bremsvorganges oder im Schubbetrieb funktioniert er als Generator, der Energie in die 100-V-Hybridbatterie rückführt. Gemeinsam setzen Sie 124 PS und ein Drehmoment von 174 Nm frei.</p></blockquote>
<p>Soweit die Theorie — aber die beschreibt die Fahrpraxis in der Tat recht zutreffend. Der Antrieb des CR-Z lässt den Fahrer zwischen 3 Charakteristiken wählen: “Econ” minimiert den Benzinverbrauch, “Sport” bringt alle 124 PS gemeinsam auf die Fahrbahn und “Normal” fühlt sich in punkte Vortrieb etwa so an wie ein 90-PS-Golf. Während sich die Unterschiede zwischen “Econ” und “Normal” in Grenzen halten, bringt der Sportmodus spürbar mehr Newtonmeter auf die Achse. Die sorgen in Kombination mit dem tiefliegenden, straffen Fahrwerk, dem gut in der Hand liegenden Sportlenkrad und dem 6-Gang-Getriebe mit seinen kurzen Schaltwegen für Sportwagen-typisches Straßenfeeling, das sich natürlich in erhöhtem Benzinverbrauch niederschlägt. “Vernünftig” gefahren begnügt sich der CR-Z im Optimalfall aber mit sparsamen 5,5 Litern, die man Hondas neuestem Streich rein optisch nicht unbedingt zutrauen würde.</p>
<p>Nicht zufällig erinnert das Design der Karosserie an den legendären CRX, auf einschlägigen Diskussionsforen zusammen mit dem Mazda MX gerne als “Porsche des kleinen Mannes” tituliert, da Honda preislich schon damals klar auf den Massenmarkt zielte. Doch während der Zahn der Zeit gar arg an den Formen des MX nagte, erfreut sich der längst nicht mehr hergestellte CRX nach wie voller zahlreicher Fans. Optik bleibt natürlich immer Geschmackssache, meiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> gelang den Designern der Transfer der klassischen CRX-Karosserie-Signatur in die Gegenwart ganz hervorragend gelungen. Die steile Abrisskante am Heck, die hochgezogenen Lufteinlässe vorne und die flossenförmige Dachantenne muss man mögen — aber wenn man sich erst mal mit der ungewöhnlichen Optik angefreundet hat, gefällt sie auf den zweiten Blick noch besser. Meister Hdrr hat die Hybrid-Flunder in einem sehr gelungenen Video-Podcast festgehalten:</p>
<hr /><strong>Video: Richard Haderer fährt Honda CR-Z</strong><br />
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-11/honda-cr-z-test-hybrid-sportler-mit-funfaktor/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<h2 id="toc-die-innensicht">Die Innensicht</h2>
<p>Beim Vorab-Studium der technischen Daten auf der Honda-Homepage hat mich das auf den ersten Blick allzu bunt-überladene Cockpit skeptisch gemacht. Bereits nach den ersten Testkilometern zerstreute die durchdachte Anordnung aller Display– und Bedienelemente aber sofort jegliche Befürchtung, dass hier womöglich die Funktion der Form folgt. “Mein” CR-Z war mit sämtlichen technischen Gadgets ausgestattet, die das Zubehörprogramm von Honda hergibt, von der Sitzheizung bis zur Einparkhilfe. Letztere mögen geübte Längsparker zwar als Anfängerfeature abtun, allerdings ist die Sicht nach hinten beim Coupé-typisch aufgrund der kleinen Heckscheibe stark eingeschränkt, sodass die dezente Piepserei das Abstellen in diesem speziellen Fall tatsächlich stark erleichtert.</p>
<p>Wie bereits erwähnt liegt das Sportlenkrad ausgesprochen gut in der Hand, die Servolenkung reagiert erfreulich direkt und die kurzen Schaltwege des 6-Gang-Getriebes machen auch bei häufigen Gangwechseln Freude. Beim Bedienkonzept hat sich Honda klar gegen “Doppelbelegungen” entschieden — jede Funktion hat ihre eigenen Buttons und Regler, die aber von der Scheinwerfersteuerung über die Klimaanlage bis zur Motorsteuerung so logisch platziert und gekennzeichnet sind, dass lästige Suchereien entfallen. Wer im Automobil-Cockpit skandinavischen Minimalismus sucht, wird vom bunt-digitalen Armaturenbrett nicht unbedingt erfreut sein, während die “Generation Amoled” sich über die gut lesbaren und sinnvoll angeordneten Instrumente freuen dürfte.</p>
<p>Ausgesprochen positiv überrascht haben mich das Soundsystem mit vier Lautsprechern und selbst für Dubstep-Standards ausreichend dimensioniertem Subwoofer und die hochwertigen Ledersitze, die dank ihres hervorragenden Seitenhalts und der straffen Polsterung die sportlichen Ambition des CR-Z unterstreichen. Wozu die Konstrukteure allerdings eine Rückbank in den schmalen Spalt zwischen Lehnen und Kofferraum gequetscht haben, wird mir ein Rätsel bleiben: theoretisch würden sich ja vielleicht zwei <a href="http://www.autokindersitz.com" class="liexternal">Kindersitze</a> ausgehen, aber für Familientransporte gibt’s geeignetere Autos. Dafür ist das Platzangebot in der ersten Reihe für Sport-Coupé-Verhältnisse durchwegs als generös zu bezeichnen, auch der Kofferraum trägt seinen Namen durchaus zu recht.</p>
<h2 id="toc-wem-knnte-der-cr-z-gefallen">Wem könnte der CR-Z gefallen?</h2>
<p>Der CR-Z wird in den nächsten Jahre eine Menge Fans finden — einerseits, weil die gewagte Kombination, Fahrspaß und Ökobewusstsein in diesem Fall voll aufgeht, andererseits aber auch aufgrund des Preisschilds: das günstigste Modell “S” kostet €22.000,-, die Top-Variante “GT” gibt’s um €25.000,-. Zwar würden auch 50 Pferderstärken mehr das Fahrwerk keineswegs überfordern, aber alle Modelle verfügen über das identische Antriebsaggregat und unterscheiden sich lediglich durch die Zusatzausstattung.</p>
<p>Nicht nur in seiner Preisklasse steht der Zweisitzer allein auf weiter Flur. Die Idee eines zweisitzigen Hybrid-Flitzers mit sportlichen Ambitionen klingt nur theoretisch nach der berühmten Quadratur des Kreises. Dabei hat Honda das richtige Auto zur richtigen Zeit bloß schneller auf die Straße gebracht als die Konkurrenz. Ja, ich geb’s zu: gern habe ich “meinen” CR-Z nicht zurück gegeben, aber ich glaube, das ging allen Testfahrern so; hier die Fahrberichte meiner Testkollegen:</p>
<p><strong><a href="http://bloegger.at/2010/11/blogger-testen-den-honda-cr-z-hybrid-sport-coupe/" class="liexternal">5 Blögger testen den Honda CR-Z Hybrid Sport-Coupé</a>:</strong></p>
<ul>
<li>Hannes Offenbacher: <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2010/11/honda-cr-z-der-hybride-cuvee/" class="liexternal">Honda CR-Z: Der hybride Cuvée</a></li>
<li>Tony Gigov: <a href="http://tonygigov.com/2010/10/12/honda-crz/" class="liexternal">Honda CR-Z – Every boy’s dream</a> (Fotogalerie)</li>
<li>Alex Domaschko: <a href="http://www.murphyslounge.com/2010/11/06/schneller-sportlicher-sparsamer-honda-cr-z-hybrid/" class="liexternal">schneller, sportlicher, sparsamer – Honda CR-Z Hybrid</a></li>
<li>Richard Haderer: <a href="http://www.hdrr.at/2010/haderer-fahrt-honda-cr-z/" class="liexternal">Harderer fährt Honda CR-Z</a> (Videopodcast)</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wo die wilden Blogger wohnen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-10/wo-die-wilden-blogger-wohnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 17:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo wohnt der Blogger? Und gibt's womöglich WordPress-Kollegen ganz in der Nähe? Fragen dieser Art beantwortet gesichtet.net mit einer neuen Google-Map, auf der sich Blogger selbst eintragen und geographisch verorten können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://www.mitmilch.at/pixi/archives/1539" class="liexternal">Pixi</a> und <a href="http://www.chitime.com/blog/?p=7883" class="liexternal">Chitime</a> bin ich auf eine interessante <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> von <a href="http://gesichtet.net/2010/10/aktion-welche-blogger-wohnen-in-deiner-naehe/" class="liexternal">Gesichtet.net</a> gestoßen:</p>
<blockquote><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/bloggernaehe-129x150.png" alt="bloggernaehe 129x150 Wo die wilden Blogger wohnen" title="Blogger in deiner Nähe" width="129" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:none;" />Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich finde es immer wieder interessant, wenn ich erfahre, wo <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> so wohnen. Wer schaut schon bei jedem Blog ins Impressum? […]</p>
<p>Daher habe ich nun eine Karte erstellt, auf welcher ich gerne — mit eurer Hilfe — die Wohnorte von Bloggern eintragen möchte. Auf diese Weise kann man mit einem kurzen Blick auf die Karte erkennen, wie weit man vom Lieblingsblogger entfernt wohnt oder auch, welche –möglicherweise bisher noch unbekannten– Blogger vielleicht ganz in der Nähe wohnen.</p></blockquote>
<p>Das Ergebnis der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verortung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verortung">Verortung</a> ist <a href="http://gesichtet.net/blogger-in-deiner-naehe/" class="liexternal">diese Google-Map</a>:</p>
<div align="center"><iframe width="600" height="360" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;source=embed&amp;oe=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=111735411310345540357.00049181d966d0a71fb76&amp;ll=49.496675,8.613281&amp;spn=41.331066,105.292969&amp;z=3&amp;output=embed"></iframe></div>
<p><span id="more-26987"></span></p>
<p>Einige rotweißrote Online-Tagebuch-Schreiber (einmal pro Jahr verwende ich diese Bezeichnung, das war’s dann für 2010) sind bereits eingetragen, im Vergleich zur Bundes– ist die Alpenrepublik allerdings noch ein relativ weißer respektive Pin-loser Fleck. Das lässt sich allerdings rasch ändern: die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eintragung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eintragung">Eintragung</a> dauert keine fünf Minuten und erfolgt über <a href="http://gesichtet.net/2010/10/aktion-welche-blogger-wohnen-in-deiner-naehe/" class="liexternal">dieses Formular</a>.</p>
<p>Mittlerweile hat die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bloggerkarte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bloggerkarte">Bloggerkarte</a> ihre Kreise auch über den .at-.de-.ch-Raum und sogar über Europa hinaus erweitert — wär vielleicht gar keine schlechte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/idee/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Idee">Idee</a>, Beschreibungstext und Formular auch in Englisch anzubieten, denn ein Enddatum steht nicht auf der Roadmap, die Karte bleibt auf unbeschränkte Zeit online.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Österreich-Monitoring: Social Media am Radar</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 21:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich näher für die Nutzung von Social Media in Österreich interessiert, hat zukünftig alles am Schirm: Socialmediaradar.at bietet tagesaktuelle Statistiken und ein Ranking der populärsten Facebook-Pages aus der Alpenrepublik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radar.jpg" alt="radar Österreich Monitoring: Social Media am Radar" title="Social Media Radar" width="244" height="221" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Seit Technorati keine quantitativen Daten mehr über die Blogosphäre liefert, sind die <a href="http://www.deutscheblogcharts.com/" class="liexternal">Deutschen Piraten Blogcharts</a> die einzig verlässliche Quelle für digitale Landvermesser. Dann gibt’s noch einige <a href="http://twittercharts.at/" class="liexternal">Twitterlisten</a>, aber die haben beträchtlich an Attraktivität verloren, seit der Fokus der Useraufmerksamkeit sich hartnäckig auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> konzentriert. Nicht verwunderlich also, dass die von <a href="http://digitalaffairs.at/" class="liexternal">Digital Affairs</a> schon länger bereit gestellten <a href="http://digitalaffairs.at/facebook-userzahlen-oesterreich/" class="liexternal">FB-Nutzungszahlen</a> in fast jedem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media-nutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media Nutzung">Social Media Nutzung</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> zitiert wurden. Aber die boten bloß einen Vorgeschmack auf die virtuelle Landvermessung, denn letzte Woche ging <a href="http://socialmediaradar.at/" class="liexternal"></a> online: die Seite bieten detaillierte Statistiken zu Facebook und Twitter, Zahlen zum mittlerweile auch in Europa immens populären Geolocation-Service Foursquare sollen in Kürze folgen.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radarlist2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[26487]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radarlist2-600x447.jpg" alt="radarlist2 600x447 Österreich Monitoring: Social Media am Radar" title="Facebook Page Ranking" width="600" height="447" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><span id="more-26487"></span></p>
<p>Über 1.000 Fans in nicht mal einer Woche nenn ich einen gelungenen Launch! Und obwohl das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radar">Radar</a> offiziell noch den “Beta-Sticker” trägt, bietet die Seite mehr als nur einen allgemeinen Trendmonitor. Das <a href="http://socialmediaradar.at/facebook_pages.php" class="liexternal">Facebook-Page-Ranking</a> dürfte speziell bei professionellen Kommunikatoren auf reges Interesse stoßen. Jeder Besucher kann selbst österreichische Facebook-Pages eintragen, die nach einer redaktionellen Prüfung dann im tagesaktuellen Ranking erscheinen:</p>
<p>Ausgesprochen informativ — bin schon gespannt auf weitere Features. Eine ausführliche Beschreibung des Radars hat Richard Hemmer am <a href="http://digitalaffairs.at/2010/10/21/social-media-radar-austria/" class="liexternal">Digital Affairs Blog</a> gepostet:</p>
<blockquote><p>Mittlerweile gibt es uns – Digital Affairs – schon seit einigen Monaten und während dieser Monate haben wir uns alle ausgiebig mit dem Social Web, seinem Einfluss in der Welt außerhalb des Internets und natürlich auch mit der Verbreitung in Österreich beschäftigt. Mit Gerald Bäck haben wir einen Spezialisten für alles was mit Zahlen, Statistiken und Rankings zu tun hat und so war es nur naheliegend, dass wir etwas schaffen, das das Ergebnis unserer und seiner Anstrengungen allen zugänglich macht.</p></blockquote>
<p>PS: Einen Feature-Request hätte ich für die Version 2.0: könntet ihr bitte das klassische *Pling* als akustische Untermalung einbauen? Meinetwegen mit Playbutton, aber in diesem speziellen Fall hätte ich ausnahmsweise auch nix gegen eine Autoplay-Funktion <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog2.gif' alt="frog2 Österreich Monitoring: Social Media am Radar" class='wp-smiley' title="Österreich Monitoring: Social Media am Radar" /> </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-10/oesterreich-monitoring-social-media-am-radar/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Video: Social Media für Ihr Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 17:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 7. Oktober lud VITE ins Businesscenter Nineteen, um KMUs Möglichkeiten über Einsatzmöglichkeiten von Social Media Services im Unternehmensalltag zu informieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/vitesm-150x150.jpg" alt="vitesm 150x150 Video: Social Media für Ihr Unternehmen" title="Vite Social Media" width="150" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Am 7. Oktober waren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/martina-grom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Martina Grom">Martina Grom</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werner-reiter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werner Reiter">Werner Reiter</a>, Robert Lender, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-harm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Harm">Robert Harm</a> und ich zu Gast bei <a href="http://www.vite.at/page.aspx?target=153854" class="liexternal">VITE — Vienna IT Enterprises</a>. Das Thema “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Anwendung in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a>” stößt derzeit auf äußerst reges Interesse, sprich: von den 100 Plätzen im Businesscenter Nineteen ist keiner leer geblieben. Ich freue mich, dass wir den Besucherinnen und Besuchern ein paar Anstöße und Ideen rund um Social Media im Unternehmenskontext geben konnten und freue mich aufs nächste “Gastauftritt” bei VITE. Hier der Videorückblick, und: stay oldschool!</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-10/video-social-media-fuer-ihr-unternehmen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-25485"></span></p>
<p>VITE veranstaltet regelmäßig Vorträge und Events mit freiem Eintritt und informiert über aktuelle Förderungen und Services für KMUs — wer diesbezüglich am laufenden bleiben will, schnappt sich am besten den <a href="http://www.vite.at/Service/RSSFeed.aspx" class="liexternal">VITE RSS Feed</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie">Ritchie</a> Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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