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	<title>datenschmutz &#187; security</title>
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		<title>Netzneutralität statt ACTA-Wahnsinn</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 21:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute nachmittag diskutierte ich beim Internet Summit Austria mit Rechts-Experten über die Chancen und Risiken des Netzes - eine Diskussion, die dringlichst auf breiter Basis geführt werden muss, denn die aktuelle Entwicklung gibt mehr als nur Anlass zu milder Besorgnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Nachmittag saß ich beim <a href="http://www.ispa.at/know-how/themen/internetsummit-2010/internetsummit-2010/" class="liexternal">Internet Summit Austria 2010</a> im großen Festsaal der Universität auf der Bühne. Der mondän-historische Rahmen des Veranstaltungsortes hätte dem Thema kaum besser angepasst sein könnte, denn unsere Diskussion drehte sich um das Thema “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>: Chance und Gefahr für unsere Grundrechte”. Manches Mal staunte ich über juristische Terminologie und fühlte mich an ein sehr kompliziertes Rollenspiel erinnert, an einen abgeschlossenen Mikrokosmos, innerhalb dessen streng formalisierten Kontexts Aussagen wie “Freiheit und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> sind zwei sich widersprechende Grundrechte” erstaunlicherweise plötzlich Sinn machen.</p>
<p>Sehr erhellend war Prof. Martin Selmayrs Vortrag. Der Kabinettchef von EU-Kommissarin Viviane Reding sitzt sozusagen im Zentrum der europäischen Netzsperren-Debatte, die sich im Kern um die Frage dreht: sollen illegale Angebote gelöscht werden oder soll man den Usern den Zugang sperren? Erstere Möglichkeit sei zu bevorzugen, zweitere solle dann zum Einsatz kommen, wenn die Löschung nicht klappt, so die grob verkürzt dargestellte Position Selmayrs. Um derartige Netzsperren errichten zu können, braucht man allerdings eine Infrastruktur, die on demand funktioniert, also im Wesentlichen eine Kopie der “Great Chinese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firewall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firewall">Firewall</a>”. Dass derartige Infrastrukturen schnell mal Begehren wecken, die weit über die Bekämpfung von Kinderpornographie hinausgehen, zeigt die Urheberrechtsdebatte der letzten Jahre sehr eindeutig. Insofern stehen wir kollektiv vor einer immens bedeutsamen Weichenstellung: wie viel Top-Down Kontrolle braucht die Wissensgesellschaft der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a>? Und wie kann man das Potential des freien Informationszugangs gegen die Zensur– und Urheberrechtsinteressen abwägen?</p>
<p>Aufgrund seiner dezentralen, internationalen Struktur entzieht sich das Netz einerseits recht effektiv einer vollständigen Kontrolle, bietet aber andererseits alle technischen Voraussetzungen zur Totalüberwachung des Bürgers und Konsumenten der Zukunft. Ich wünsche mir, dass die verantwortlichen Politiker trotz emotionalisierender Themen wie Terrorismusbekämpfung ein realistisches Augenmaß behalten. Wann immer Vorschläge auftauchen, renitente User vom Netz “auszuschließen” (siehe die <a href="http://www.jurablogs.com/de/three-strikes-out-wird-in-frankreich-gesetz" class="liexternal">Three Strikes Out Debatte in Frankreich</a>), ist ein gravierendes Missverständnis die Ursache: das Internet ist die Infrastruktur der Massengesellschaft und eben nicht bloß ein weiteres Massenmedium. Genau das macht es auch so unglaublich schwierig, bestehende gesetzliche Regelungen 1:1 auf eine veränderte Technologie-Landschaft umzulegen. Tut man das trotzdem, dann kommt so ein katastrophaler Schwachsinn wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/acta/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ACTA">ACTA</a> heraus, ein informations-technologischer Rückschritt ins dunkle Mittelalter:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-09/netzneutralitaet-statt-acta-wahnsinn/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Sollte es (hoffentlich!) gelingen, ACTA zu stoppen, ist die Netzneutralität deswegen noch lange nicht gesichert: der Übergang von der Industrie– und Dienstleistungs– hin zur Wissensgesellschaft ist gewiss kein schmerzfreier und wird viel Engagement erfordern. Daher meine Bitte an alle datenschmutz Leser: lassen Sie uns unsere Energie darauf verwenden, bestehende “Digital Divides” zu schließen, anstatt neue Gräben und Grenzen zu ziehen.<span id="more-22161"></span></p>
<p>PS: Ich habe mich sehr gefreut, meinen österreichischen Lieblingsblogger persönlich kennen zu lernen. Wer über aktuelle Entwicklungen rund um das österreichische und europäische Telekommunikationsrecht am Laufenden bleiben will, dem empfehle ich wärmstens, <a href="http://blog.lehofer.at/" class="liexternal">Hans Peter Lehofers Blog</a> zu abonnieren. Dr. Lehofer ist nicht nur ein Praxis-erfahrener Kenner der Materie, sondern besitzt die seltene Fähigkeit, komplexe juristische und politische Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln und mit unnachahmlich trockenem Humor äußerst treffenden zu kommentieren.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Nokia/Siemens Diktatoren die Totalüberwachung ermöglichen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/wie-nokiasiemens-diktatoren-die-totalueberwachung-ermoeglichen/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die schöne neue Medienwelt hat ihre überwachungs-technischen Schattenseiten, das wissen wir mittlerweile alle. Dafür, dass diese für die Opposition in Ländern wie Iran so schnell wie möglich zum Problem wird, sorgt das Nokia/Siemens Konsortium mit seiner Intelligence Platform.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach außen hin bemüht sich so gut wie jedes Unternehmen, den von Google direkt ausgesprochenen Slogan “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/do-no-evil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with do no evil">Do no evil</a>” der eigenen Kundschaft glaubhaft zu machen. Und die schöpft normalerweise auch keinen Verdacht — denn während die schöne neue Smartphone-Welt vor lauter B2C Lifestyle glänzt, werden die weniger gut vermarktbaren Geschäfte praktischerweise im B2B Bereich getätigt, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.</p>
<p>Ärgerlicherweise erdreisten sich dann aber manchmal investigative Journalisten, die ganze Story zu erzählen — etwa über eine beispiellose, modulare und perfekt an die Bedürfnisse von autoritären Staaten angepasste Überwachungslösung. “Was <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nokia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nokia">Nokia</a>/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/siemens/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Siemens">Siemens</a> genau an den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/iran/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Iran">Iran</a> geliefert hat, weiß nur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nokia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nokia">Nokia</a>/Siemens selbst. Ganz sicher hat <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nokia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nokia">Nokia</a>/Siemens sogenannten Monitoring Centers für die Netzwerke geliefert, die sie eben im Iran aufgebaut haben“, erzählt Quintessenz-Pate und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenschutz">Datenschutz</a>–Guru <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/erich-moechel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erich Möchel">Erich Möchel</a> dem ZDF im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a>. <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/955600/Menschen-erhielten-Droh-SMS#/beitrag/video/955600/Menschen-erhielten-Droh-SMS" class="liexternal">Menschen erhielten Droh-SMS</a> ist in voller Länge in der ZDF mediathek abrufbar — ich kann nur *dringend* dazu raten, den 12minütigen Clip in voller Länge anzusehen.</p>
<div align="center"><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/955600/Menschen-erhielten-Droh-SMS#/beitrag/video/955600/Menschen-erhielten-Droh-SMS" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/01/erichmmoechel.jpg" alt="erichmmoechel Wie Nokia/Siemens Diktatoren die Totalüberwachung ermöglichen" title="Erich Möchel" width="600" height="322" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><span id="more-4057"></span></p>
<p>Wir Geeks sähen es ja lieber, würden grün eingefärbte Twitter-Bildchen Regime stürzen und virtueller Protest sich in politischem Wandel manifestieren. Und das tut er sogar, wenngleich auf vollkommen andere Weise, als sich das Otto-Normaltweeper vorstellt. Denn mit Medien wie SMS spielt die Opposition einem Regime in die Hände, das sich dank Nokia/Siemens Technologie auf genaue Ortungsdaten stützen kann. Und in diesem Fall gilt das Argument “wenn’s die nicht machen, tut’s halt wer anderer” keinesfalls. Warum die unheilige deutsch-finnische Kooperation tatsächlich in Novum am “Überwachungsmarkt” darstellt, erklärt Erich folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Daten aus der Telefonie abgleichen, so dass man ein Bild einer Person bekommt, das weit über das Kommunikationsverhalten hinausgeht — das wird dezidiert angeboten. Gut, da wird man sagen: das macht jeder Geheimdienst. Das hat natürlich seine Berechtigung und das machen die westlichen Geheimdienste auch.</p>
<p>Das einzigartige an dieser ‘Intelligence Plattform’ ist, dass ich noch nie ein derartiges Setup als Produkt angeboten sah. Gewöhnlich wird das ein Einzelteilen zusammengestellt, hier eine Datenbank, da eine Datenbank — etwas Middleware dazwischen, sodass die DBs sich austauschen können. Dann noch eine Analyseeinheit… das sind alles bekannte Technologien. Sie sind nicht trivial, aber sie sind durchaus zu meistern mit einer guten Informationstechnologie bzw. von guten IT-Technikern. Die größeren Geheimdienste haben das alles seit Jahren in “Eigenregie” gemacht, mit ihrer eigenen Technik — auch aus Geheimhaltungsgründen.</p>
<p>Das weltweite Gros der Geheimdienste stammt aber aus Ländern, die *eben nicht* hoch technisiert sind. Denen standen diese Instrumente bis jetzt nicht zur Verfügung. Sie sind dabei, sich das ebenso einzurichten — und da hilft es, wenn man gleich ein fertiges Produkt kaufen kann, das man noch dazu — falls nicht so viel Geld da sein sollte — in Einzelteilen bekommt. Man kann das Ding dann schön langsam hochrüsten. Und genau so ein Produkt ist diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/intelligence-platform/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Intelligence Platform">Intelligence Platform</a>. Sie ist nicht gedacht für das British Government Communication Headquarter, die haben selber das besseres. Und nicht für die NSA, die hat seit noch längerer Zeit was noch besseres. Es ist gedacht für Länder wie Ägypten, den Iran, Kasachstan… das sind Länder, die darauf angewiesen sind. Nokia/Siemens sagte auf meine Anfrage, welche Märkte denn mit dem Produkt beliefert werden sollten: Nahost, Fernost und Europa. In dieser Reihenfolge.</p></blockquote>
<p>Eigentlich sollte man solche Technologien im Informationszeitalter ebenso strengen Ausfuhrbestimmungen unterwerfen wie Kriegswaffen (ob die dann eingehalten werden, steht ohnehin auf einem anderen Blatt) — doch mir scheint: in punkto Gier nach  Überwachungstechnologien unterscheiden sich westliche Demokratien und diktatorische Regime nur unwesentlich.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
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		<title>WordPress: Flash-Upload funktioniert nicht (mehr)</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/wordpress-flash-upload-funktioniert-nicht-mehr/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 09:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der neuen Flash-Version 10 versagt der Flash-Upload seinen Dienst. Davon ist unter anderem auch WordPress betroffen. Einziger Quickfix: umschalten auf den Browser-Upload.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a>–Blogger, die ihre Beiträge bebildern und/oder mit multimedialen Elementen ausschmücken, dürfte längst aufgefallen sein, dass der in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a> eingebaute Flash-Uploader neuerdings seine Dienste versagt. Quickfix: einfach im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/upload/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Upload">Upload</a>–Fenster auf Browser auf “Browser uploader” klicken, und schon  flutscht der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/upload/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Upload">Upload</a> wieder. Allerdings ist so kein Batch–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/upload/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Upload">Upload</a> möglich, jedes Files muss einzeln auf den Server befördert werden:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/flashupload-1226137984.jpg" alt="flashupload 1226137984 WordPress: Flash Upload funktioniert nicht (mehr)" title="flashupload" width="500" height="383" class="alignnone size-full wp-image-2993" /></div>
<p><span id="more-2992"></span></p>
<p>Das gleiche gilt für das beliebte NextGen Gallery <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a>: auch hier muss man beim Einzelbildupload auf den Browser-Uploader umsteigen (Button “Deaktiviere Batch-Upload”), ein Zip-File hochladen oder wahlweise die Bilder via ftp auf den Server befördern und dann vom passenden Verzeichnis importieren. Diese plötzliche Dienstunwilligkeit des Flash-Uploaders hat aber rein gar nichts mit dem letzten WordPress–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Update">Update</a> zu tun, sondern Flash macht die Probleme: beim Sprung von der Version 9 auf die 10 mussten dringend einige Sicherheitslöcher gefixt werden. Diese Änderungen führen unter anderem dazu, dass es nicht mehr möglich ist, im SWF-Uploader via JavaScript den Dateiauswahl-Dialog aufzurufen. Symptomatisch gestaltet sich das Problem so, dass der Click auf “Chose Files” eben gar keine Redaktion produziert.</p>
<p>Wie gesagt beschränkt sich der “Bug” nicht auf WordPress, sondern betrifft sämtliche Websoftware, die den <a href="http://www.swfupload.org/" class="liexternal">SWF Uploader</a> nutzt. <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2008/10/19/adobe-flash-sicherheitsproblem-problem-mit-dem-mediauploader.html" class="liexternal">WordPress Deutschland</a> schreibt, dass bereits mit Hochdruck an der Beseitigung des Problems gearbeitet wird. Weitere technische Details findet man bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/Kritische-Sicherheitsluecken-in-Adobe-Flash-9--/meldung/117496" class="liexternal">Heise</a> und <a href="http://www.bit-101.com/blog/?p=1382" class="liexternal">bit-101.com</a>. </p>
<p><strong>Ächtüng:</strong> Ein Downgrade auf Flash 9 ist zwar technisch möglich, aufgrund der gravierenden und nun bekannten Sicherheitsprobleme aber *nicht* zu empfehlen! An der Lösung des Problems wird mit Hochdruck gearbeitet, bis ein Fix verfügbar ist, empfiehlt es sich dringend, mit dem Browser Uploader zu arbeiten!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>digital.leben bei der Langen Nacht der Forschung</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 05:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 8. November 2008; 18:30 bis 20:00. ] Am kommenden Samstag findet in mehreren österreichischen Bundeshauptstädten die Lange Nacht der Forschung statt. Ö1 ist mit einem digital.leben Gespräch zum Thema Überwachung vertreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">8. November 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:00</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/digitalleben-1225920853.jpg" alt="digitalleben 1225920853 digital.leben bei der Langen Nacht der Forschung " title="digitalleben" width="250" height="188" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Die <strong>Langen Nacht der Forschung</strong> am kommenden Wochenende bietet the full scientific Monty: von verrückten Professoren bis hin zu hochseriösen Wissenschaftlern, von gegenwärtiger bis zu historischer Forschung. Einmal im Jahr öffnen die Labore und geheimen Forschungsstationen in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg, Wien und Wiener Neustadt ihr Pforten, um den “kleinen Mann” (ich finde, dieser Ausdruck sollte endlich auch außerhalb der Wahl-Propaganda Zeit eingesetzt werden) im Reagenzglas umrühren zu lassen. Neben Weltpremieren, Auto-Gewinnspielen und frischen Forschungsergebnissen ist auch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oe1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ö1">Ö1</a> mit einem brisanten Thema vertreten: Franz Zeller (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oe1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ö1">Ö1</a>–Digital.Leben) spricht mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/erich-moechel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erich Möchel">Erich Möchel</a> (Privacy International) und Alexander Schatten (TU-Wien) über sichtbare und unsichtbare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a>:</p>
<blockquote><p>17 Millionen Euro lässt sich der österreichische Staat allein die Telefonüberwachung seiner Bürger jährlich kosten. Was bedeutet es für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a>, wenn für den Bürger nicht mehr die Unschuldsvermutung gilt, sondern jeder Mensch als potentieller Verbrecher betrachtet wird?</p></blockquote>
<p>Das Gespräch findet im Rahmen der <a href="http://www.langenachtderforschung.at/" class="liexternal">Langen Nacht der Wissenschaft</a> in der Akademie der Wissenschaften (Wollzeile 27a, 1010 Wien) um 18:30 statt.</p>
<h3 id="toc-digital-leben-podcast">Digital.Leben Podcast</h3>
<p>Digital.Leben läuft von Montag bis Donnerstag um 16:55 Uhr auf Ö1, die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sendung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sendung">Sendung</a> ist auch als frei zugänglicher <a href="http://oe1.orf.at/podcast/#Wissenschaft" rel="nofollow" class="liexternal">Podcast</a> [<a href="http://static.orf.at/podcast/oe1/oe1_digitalleben.xml" rel="nofollow" class="liexternal">XML-Url</a> | <a href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=289702222" class="liexternal">iTunes URL</a>] verfügbar.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gewinnspiel: 10 Lizenzen für die ESET Smart Security</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 11:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ESET Smart Security Suite bietet Rundum-Schutz für Windows-Rechner, von Firewall bis Antiviren-Scanner. datenschmutz verlost 10 Voll-Lizenzen für das komplette Package - wer gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu dieser Story.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/esetlogo-1223897424.jpg" alt="esetlogo 1223897424 Gewinnspiel: 10 Lizenzen für die ESET Smart Security " title="esetlogo" width="250" height="38" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Vor 20 Jahren wurden Viren bloß über Datenträger verbreitet, inzwischen reicht ein unbedachter Klick beim Surfen, um sich lästige oder sogar gefährliche Malware einzufangen. Ein einmal infiziertes System von Schädlingen zu befreien wird rasch zur Sysiphus-Arbeit. Auf der vergleichsweise sicheren Seite steht nur, wer sich proaktiv schützt und Vorsicht walten lässt. Eines der ausgereiftesten und ressourcen-schonendsten Produkte aus dem Bereich Computersicherheit ist die ESET Smart Security, inklusive ESET NOD32 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antivirus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antivirus">Antivirus</a>, die seit Jahren bei Test unabhängiger Labors hervorragend abschneidet. datenschmutz verlost <strong>10 1-Jahres <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a> für die ESET Smart Security Suite</strong> — wer teilnehmen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Artikel. Außerdem habe ich mit Martin Penzes von ESET Österreich ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> über aktuelle (Anti)-Viren-Trends geführt. Viel Glück!</p>
<h2 id="toc-gewinnspiel-10x-eset-smart-security"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a>: 10x ESET Smart Security</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/robo-1223897570.jpg" alt="robo 1223897570 Gewinnspiel: 10 Lizenzen für die ESET Smart Security " title="robo" width="186" height="302" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Martin Penzes von ESET Österreich hat mir freundlicherweise die 10 Lizenzen zur Verfügung gestellt — herzlichen Dank! Das Gewinnspiel beginnt am Montag, 13.10.2008, und endet am 31.10.2008 um 00:00 Uhr. Es gelten die üblichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/" class="liinternal">Teilnahmebedingungen</a>: die 10 Lizenzen werden unter allen Kommentatoren verlost, wer selbst ein Blog betreibt und das Gewinnspiel ankündigt, erhält ein zweites Los, wer datenschmutz-Fan auf Facebook ist (hier geht’s zur <a href="http://www.facebook.com/home.php#/pages/datenschmutzblog-medienkulturtechnik/5802674241" class="liexternal">Fanpage</a>), ebenfalls. Bitte im Kommentar vermerkten bzw. einen Trackback schicken!</p>
<p><strong>Zum Prozedere:</strong> die Gewinner erhalten ihre elektronischen Seriennummern im Anschluss an das Gewinnspiel via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a> zugesandt. Mit dieser Seriennummer kann man sich anschließend bei ESET <a href="http://www.eset.at/bestellen/registrierung" class="liexternal">registrieren</a>. Nach der Registrierung erhält der Gewinner einen elektronischen Lizenzbrief an die angegebene E-Mail Adresse mit Benutzername und Passwort. Mit diesen Benutzerdaten können die Gewinner ESET Smart Security für 1 Jahr <a href="http://www.eset.at/download/privat" class="liexternal">herunterladen</a>. Mit einer ESS Lizenz ist der Anwender ebenfalls berechtigt ESET NOD32 Antivirus herunterzuladen.</p>
<h2 id="toc-interview-die-aktuelle-situation-am-virensektor">Interview: Die aktuelle Situation am Virensektor</h2>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">datenschmutz: </span>Früher wurden Viren über Datenträger verbreitet, mittlerweile bietet das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> und speziell E-Mail Schädlingen einen viel “günstigeren” Nährboden. Was sind aktuell die größten Gefahren für “Neuinfektionen”?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">Martin Penzes: </span>Nun, zu sagen, Viren würden sich heute nicht mehr über Datenträger verbreiten, wäre falsch. Unser Virenlabor verzeichnet den klassischen USB-Stick als eine der momentan häufigsten Verbreitungsformen für Viren. Malware missbraucht dabei die Autorun.INF Datei um Schädlinge von auswechselbaren Medien (USB-Sticks) nach der Verbindung mit einem PC automatisch zum Laufen zu bringen. Um dieser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gefahr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahr">Gefahr</a> vollständig zu entgehen könnte man die Autorun Funktion deaktivieren. Ein weiterer Trend für “Neuinfektionen” sind Exploits und Drive by Downloads. Dabei werden Besucher völlig legitimer Webseiten nur durch das gewöhnliche Surfen auf diese Seiten mit einem bösartigen Schädling infiziert. Um sich gegen Drive by Downloads zu schützen, muss der Browser ständig aktualisiert sein. Außerdem hilft es, nicht die meistverbreiteten Browser  zu verwenden, bei diesen ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gefahr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahr">Gefahr</a> infiziert zu werden noch größer! Feiertage und Events wie z.B.: Weihnachten, 4. Juli, Valentinstag, Olympiade, Superbowl etc. … bringen eine erhöhte Infektionsgefahr mit sich, da Hacker-Gangs – allem voran die Storm-Gang – versuchen, Internet-User mittels E-Mail und Social Engineering zu überzeugen, bestimmte Seiten zu besuchen oder Programme herunterzuladen. Dabei fängt sich der gutgläubige Anwender dann einen bösartigen Schädling ein.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Welche Schutzaufgaben kann ein Virenscanner leisten, welche nicht?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Ein guter Virenscanner bietet in einem hohen Maß Schutz gegen technische bzw. digitale Gefahren sowie Malware. Die Produkte der besten Antivirenhersteller arbeiten heutzutage bereits mit künstlicher Intelligenz – Heuristik – um neue Schädlinge, die den Herstellern noch nicht bekannt sind, proaktiv zu erkennen und den Anwender zu schützen. Hier gehört ESET zu den führenden Unternehmen am Markt. Signaturdatenbanken helfen bei der schnellen und sauberen Erkennung und Entfernung bereits bekannter, älterer Schädlinge. Security Suiten wie zum Beispiel die ESET Smart Security verfügen auch über Spywareschutz, Spamfilter und Firewall – so wird auch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a> herausgefiltert und Versuche, in das System einzudringen, werden abgewehrt.<br />
Was Virenscanner aber nicht können und auch in Zukunft niemals können werden, ist, das Verhalten der User zu beeinflussen. Im Endeffekt entscheidet immer noch der Mensch hinter dem Computer, ob er sich einen Schädling einfängt oder nicht. Defensives und bewusstes Surfen im Internet minimiert die Gefahr infiziert zu werden um ein Vielfaches. Unsere Statistiken von ThreatSense.Net zeigen aber, dass Österreicher recht unvorsichtig beim Surfen im Internet sind – Österreich ist nämlich mit Malware überschwemmt. Der Schluss liegt nahe, dass Anwender alles anklicken,  wo es etwas zu gewinnen gibt.    </p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Viele User verwenden weder Firewall noch Virenscanner — auf Nachfrage erklären sie dann häufig, dass die speicherresidente Virensoftware False Positives produziert oder zu Systemproblemen führt. Wie schneidet ESET Ihrer Meinung nach in dieser Disziplin ab?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Einige Virenprogramme verbrauchen leider immer noch enorm viele Systemressourcen und verlangsamen dadurch den Computer teilweise sehr. Zum Glück hat ESET bzw. ESET NOD32 Antivirus nie zu diesen Programmen gehört. Die in Assembler programmierte NOD32 Engine hat immer schon zu den schnellsten gehört, das System kaum verlangsamt und auch sehr hohe Scangeschwindigkeiten zugelassen. Über diese Eigenschaften verfügen auch die heutigen 3.0er Versionen von ESET. Es ist enorm wichtig, so wenige False Positives wie möglich zu “produzieren”, diese können in einer großen Menge fast so nervig sein wie Viren selbst, auch hier gehört ESET NOD32 Antivirus zu den besten am Markt erhältlichen Lösungen. Interessante Vergleichstests zu Geschwindigkeit und False Positives können Sie <a href="http://www.av-comparatives.org/" class="liexternal">hier</a> finden und nachlesen.<br />
Keine Firewall und keinen Virenscanner zu verwenden ist heutzutage “tödlich”!      </p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>In meinem Bekanntenkreis ist die Open Source Software Clamwin sehr beliebt, obwohl diese bei Virentests in punkto Aktualität und Vollständigkeit nicht unbedingt gut abschneidet. Worin liegen die Stärken der ESET Security Suite im Vergleich zu Freeware á la Clamwin?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Ich bin zwar mit Clamwin nicht so vertraut, aber so weit ich weiß, basiert die Software auf der Clamav Engine. Diese Engine verfügt meines Wissens über keinen On Access Schutz, das Programm bietet also keinen Echtzeitschutz – es werden nur manuelle Scans durchgeführt. Bei der heutigen Bedrohungslage darf man nicht auf Echtzeitschutz verzichten! Genauso wenig darf man auf eine ausgereifte Heuristik verzichten!<br />
ESET NOD32 Antivirus ist nicht nur ein Virenscanner, sondern ein Antivirenprogramm mit Echtzeitschutz, welches über eine ausgereifte Heuristik und Signaturdatenbank verfügt.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Wesentliches Merkmale einer Sicherheitssoftware ist die Häufigkeit der Signatur-Updates und die Heuristik-Engine — welche Lösungen bietet ESET in diesem Bereich?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span> ESET verfügt über die ThreatSense-Technologie mit dem Report– und Analyse-System ThreatSense.Net. Dieses Reporting-Tool ist in jeder NOD32 Workstation integriert. Wenn also ein Programm von der Heuristik als potentieller Schädling eingestuft wird, schickt NOD32 mit Einverständnis des Users ein Sample dieses Schädlings in unser Virenlabor. Dort wird der Code analysiert und es kann ein Update der Signaturdatenbank erstellt werden. Täglich erhält ESET mittels ThreatSense.Net ca. 100.000 Schädlinge aus der gesamten Welt, Millionen Computer nehmen an ThreatSense.Net teil.  Signatur-Updates werden also je nach dem aktuellen Gefahrenlevel erstellt, je höher dieser Indikator, desto häufiger wird ein Update erstellt. Im Normalfall erfolgen die Updates aber ca. 5 x pro Tag. ESET verfügt über eine der am weitesten entwickelten Heuristik-Engines auf dem Markt. Die proaktive Erkennung von Schädlingen ist bei der enorm steigenden Zahl von bösartiger Software in Zukunft unerlässlich und ist gleichzeitig die effektivste “Waffe im Kampf gegen Hacker”.</p>
<p><strong>ESET ausprobieren:</strong> Wer Smart Security 30 Tagen lang kostenlos ausprobieren möchte, kann eine <a href="http://www.eset.at/download/testversion" class="liexternal">Testversion</a> herunterladen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Warnung: Besonders gemeine Viren-Mail</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/warnung-besonders-gemeine-viren-mail/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 12:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittels eines perfiden Tricks versuchen aktuell Spammer, weltweit tausende Rechner mit einem neuen Botnet-Virus zu verseuchen. Attachments an Mails des ICS Monitoring Teams sollten keinesfalls geöffnet werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/virustotal.jpg" alt="virustotal Warnung: Besonders gemeine Viren Mail" title="virustotal" width="100" height="38" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Manche “Virenwarnungen” aus meinem nicht-so-internetaffinen Bekanntenkreis sorgen regelmäßig für Erheiterung, heutigentags hatte ich wieder mal über ein “echtes” Viren–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a>–Mail in der Inbox, dem in den USA bereits tausende Rechner zum Opfer fielen. Die Message kommt vorgeblich vom “ICS Monitoring Team” und teilt dem User mit, seine Internetverbindung würde aufgrund eines Coyprightverstoßes gesperrt (Subject: Your <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">internet</a> access is going to get suspended), die Details befänden sich im angehängten Dokument.</p>
<p>Tja… die Scammer gehen immer durchdachter vor, nach der Power-Viagra Welle fürs stundenlange Liebes-Gemetzel folgen psychologisch äußerst durchdachte “Warnungen” von schein-offizieller Stelle: wer das Zip-File öffnet und die beiliegende Datei ausführt (der Name variiert), fängt sich ein Malware-Paket ein, das eine Reihe von Windows-Dateien ersetzt und Verbindung zu einem Remote-Host aufnimmt. Derzeit erkennen nur 8 von 36 Anti–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/virus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Virus">Virus</a> Programmen den neuen Schädling, wie auf <a href="http://blog.mxlab.be/2008/09/11/your-internet-access-is-going-to-get-suspended-virus/" class="liexternal">MXlab</a> nachzulesen ist — die Details findet man auf <a href="http://www.virustotal.com/analisis/d42cd7f14cb56a78d94f3c504ccc1832" class="liexternal">Virustotal.com</a>.  Der Text des Mails lautet im Original wie folgt:</p>
<blockquote><p>Your internet access is going to get suspended</p>
<p>The Internet Service Provider Consorcium was made to protect the rights of <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">software</a> authors, artists. We conduct regular wiretapping on our networks, to monitor criminal acts.</p>
<p>We are aware of your illegal activities on the internet wich were originating from</p>
<p>You can check the report of your activities in the past 6 month that we have attached. We strongly advise you to stop your activities regarding the illegal downloading of copyrighted material of your internet access will be suspended.</p>
<p>Sincerely<br />
ICS Monitoring Team</p></blockquote>
<h2 id="toc-warum-machen-die-das">Warum machen die das?</h2>
<p>Hinter solchen Malware-Viren stecken meist nix Jux und Tollerei, sondern handfeste wirtschaftliche Adresse: “Korrumpierte” Rechner werden als Teil eines Botnets etwa als SMTP-Relays missbraucht, um Spam-Mails zu verschicken oder durch eine Flut von gleichzeitigen Zugriffen Server der  Konkurrenz zum Absturz zu bringen. Solche Viren kursieren in unzähligen Varianten, und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Im vorliegenden Fall nutzen die Versender die durchaus nicht unberechtigte Furcht vieler Internet-Nutzer vor Copyrightschnüfflern und möglichen Rechteverstößen, um ihre “Conversion Rate” zu erhöhen.</p>
<h2 id="toc-wie-schtzt-man-sich-zuverlssig">Wie schützt man sich zuverlässig?</h2>
<p>Speziell vor neuen Viren bieten Scanner und Firewalls begrenzten Schutz. Unverlangte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a> Attachments von unbekannten Absendern sollte man keinesfalls öffnen — und falls wirklich mal Zweifel herrschen, dann hilft meist eine Google-Suche nach dem Subject der jeweiligen Mail zuverlässiger als jeder Scanner. Wer seinen Rechner botfrei halten möchte, sollte also durchwegs eine gesunder Portion Paranoia pflegen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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