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	<title>datenschmutz &#187; Social Media</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Business goes Social Media — Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 05:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost ein Konferenzticket für Social Media goes Business im Wert von €1.299 - und wer sich nicht allein auf Fortuna verlassen möchte, bekommt einen Gutschein für €100 Ermäßigung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17./18. Februar lädt Business Circle im Le Méridien Vienna zu <a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=uebersicht" class="liexternal">Business goes Social Media</a> — Fachkonferenz für Führungskräfte, die sich im Entscheidungsprozess befinden, ob und wie sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> im Unternehmen nutzen. Für die fachliche Leitung zeichnet Hannes “Sustainovation” Offenbacher verantwortlich, Lead-Partner ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Agentur Digital Affairs, ich habe die Ehre und das Vergnügen, die zweitägige Veranstaltung zu moderieren.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/bcircle.jpg" alt="bcircle Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!" title="Business goes Social Media" width="600" height="109" #gb /></div>
<p>Das Konferenzticket ist mit €1.299,- nicht gerade mit einem Kinobesuch vergleichbar, dafür wird den Besuchern aber auch einiges geboten und anderes garantiert nicht: keine Glückskekse, kein Pflaumenwein, keine Agenturverkäufer, sondern eine umfassende, praxisorientierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einfuehrung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einführung">Einführung</a> über alle Aspekte der kommerziellen Nutzung von Social Media Services von kompetenten Referentinnnen und Referenten mitten aus dem Auge des Social Media Orkans. Welche Sie, wenn Fortuna einen günstigen Schatten wirft, gratis besuchen können: <strong>datenschmutz verlost nämlich ein Konferenzticket unter allen Leserinnen und Lesern, die selbst ein Blog betreiben</strong>. Wer gewinnen möchte, veröffentlicht ein Blogposting, erklärt, warum sie/er auf die Konferenz kommen möchte und postet den Link hier via Kommentar.<span id="more-28237"></span></p>
<p>99% aller Blogger sind bekanntlich Führungskraft, Chefredakteur, Callcenter-Agent und einiges mehr in Personalunion, das Budget für Mitarbeiter-Fortbildung ist in der Regel aber bescheiden (vgl. <a href="http://thisisindexed.com/2010/10/you-went-somewhere-else/" class="liexternal">You went somewhere else</a>). Daher bitte ich meine nicht-bloggenden Leserinnen und Leser um Verständnis dafür, dass in diesem Fall ausnahmsweise die Teilnahme nur via Blogbeitrag und nicht via Facebook/Twitter möglich ist.</p>
<h3 id="toc-gewinnspiel-1-blogger-konferenz-freikarte">Gewinnspiel: 1 Blogger-Konferenz-Freikarte </h3>
<ul>
<li>Um an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a> eines Gratis-Konferenztickets für “Social Media goes Business” am 17./18. Februar teilzunehmen, veröffentlichen Sie auf Ihrem eigenen Blog einen Beitrag, in dem Sie beschreiben, warum Sie die Konferenz besuchen möchten.</li>
<li>Posten Sie anschließend den Link zu Ihrem Beitrag hier als Kommentar. (ein Trackback ginge theoretisch auch, aber die gehen ganz gerne mal verloren, und ich will ja niemanden übersehen!)
</li>
<li>Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am 9.2.2011, die Gewinnverständigung erfolgt via E-Mail.</li>
<li>Das Los entscheidet über den Gewinn, Rechtsweg sowie Barablöse sind ausgeschlossen, über das Gewinnspiel kann kein Schriftverkehr geführt werden, im Übrigen gelten die <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedingungen für datenschmutz-Gewinnspiele</a>.</li>
</ul>
<h3 id="toc-verbilligtes-konferenzticket-mit-gutscheincode">Verbilligtes Konferenzticket mit Gutscheincode</h3>
<p>Kein Blog, kein Glück — aber trotzdem in Stimmung, ein Konferenzticket käuflich zu erwerben? Mit folgendem Gutschein sparen Sie bei der Anmeldung €50 — kopieren Sie den folgenden Code bei Ihrer <a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" style="font-weight:bold;text-decoration:underline;" class="liexternal">Anmeldung</a> einfach ins Feld “Anmeldecode”:</p>
<p><strong>MA 5313 PET</strong></p>
<div align="center"><a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" style="font-weight:bold;text-decoration:underline;" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/01/bccode.jpg" alt="bccode Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!" title="Business Circle Gutscheincode" width="600" height="635" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<hr />
<p>Wer fundiert entscheiden will, muss erst mal die Lage sondieren — auch wenn Keynote-Referent Mirko Lange, der am ersten Tag der Konferenz über Social Media Wertschöpfung jenseits des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hype/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hype">Hype</a> sprechen wird, davon überzeugt ist, dass Unternehmen nur scheinbar die Wahl haben:</p>
<blockquote><p>Fast jedes Unternehmen überlegt heute, ob es “Social Media einführen soll”. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, aber mit dieser Frage begehen sie schon den ersten strategischen Fehler. Denn “Social Media” ist nichts, was man “einführen” kann. Social Media findet statt. Und die Effekte von Social Media betreffen die Unternehmen, egal ob sie daran teilnehmen oder nicht. Wir werden in meinem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> gemeinsam betrachten, auf welche unterschiedlichen Arten Social Media strategisch zur Wertschöpfung eines Unternehmens beitragen kann – jenseits von Tools und Kampagnen, und jenseits des Hype und Mythen.</p></blockquote>
<p>Ich kann nur zustimmen — Kommunikation happens, und Unternehmen haben letztendlich nur Wahl, wegzuschauen oder mit dabei zu sein. Dies gilt angesichts Facebooks Quasi-Monopol umso mehr: die derzeit relevanteste Social Media Plattform ist nur sehr eingeschränkt durchsuchbar, einzelne Status-Updates tauchen in den Ergebnissen gar nicht auf. Nur wer selbst präsent ist, lenkt zumindest einen Teil der Kommunikation auf die eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">Page</a> und verzichtet nicht vollständig auf die Kommunkation mit der Gruppe jener Heavy-User, für die Facebook mehr und mehr zum primären <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Gateway wird.</p>
<p><a href="http://www.businesscircle.at/veranstaltung.asp?vid=1569&#038;register=anmeldung" class="liexternal">Vollständige Referentenliste</a><br />
<a href="http://www.businesscircle.at/files/pdfs/businesssocialmedia.pdf" class="lipdf">Programmfolder: Business goes Social Media</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-12/wikileaks-als-verkaufstool-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 16:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal geheime Dokumente leakt, dem glaubt man nicht - aber wer das regelmäßig tut, wird schnell mal aus der Sicht eines westlichen Demokratie zum Terroristen, der die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttert. Kein Wunder, denn die steht ja in der Tat auf zunehmend wackligeren Beinchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es folgt keine Step-by-Step-Anleitung, wie Sie kommerziell-virale Inhalte in brisanten Dokumenten und diese auf WikiLeaks platzieren — das wäre zwar jetzt, wo Julian Assanges Beichtstuhl für Schuldgefühl-geplagte Systemfunktionäre ausnahmsweise gerade so überdurchschnittlichen viel Aufmerksamkeit von den bezahlten Hütern der Demokratie genießt, nicht der Pläne dümmster — allerdings sollte für das strategisch geschickte Platzieren von Markenbotschaften in gefälschten Botschafts-Depeschen (Obama an Putin: “A wengal an Hang zum Rassistischen ham’s scho, die Canyon-Shitters! But they know damn well how to bake Mannerschnitten!”) keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich sein. Weniger trivial dagegen erscheint die Frage, ob solche Formen teilfreiwilliger Transparenz eine ergänzende Funktion im bestehenden demokratischen System einnehmen können oder als transformativer Impuls von “außen” verstanden werden müssen.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28227]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3-600x356.jpg" alt="wikileaks3 600x356 WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" title="The trouble with WikiLeaks" width="600" height="356" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>[zum Vergrößern bitte anklicken.]</small></div>
<p>Man kann also, wie Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk dies kürzlich im Ö1 <a href="http://oe1.orf.at/programm/261782" rel="nofollow" class="liexternal">Journal Panorama</a> tat, die Frage stellen, ob in der repräsentativen Demokratie as we know her das Privileg der Vertraulichkeit (noch) eine signifikante Rolle spielt oder wie Judith Denkmayr eine realistischere Sichtweise pflegen und Plattformen wie Wikileaks als notwendiges Korrektiv eines Systems deuten, das Intransparenz instrumentalisiert hat und den Wähler/Kunden recht effizient von Entscheidungsprozessen ausschließt.<span id="more-28227"></span></p>
<p>Die präferierte Sichtweise sagt wenig über Wikileaks, aber einiges über den Standpunkt des Beobachters aus — man muss keineswegs in einer Amish-Siedlung aufgewachsen sein, um das von Analogue Natives empfundene Unbehagen ob einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a>, in der technologische und politische Elite konvergieren, zu verstehen wenn nicht gar zu teilen. Auf der anderen Seite scheint sich das Vertrauen genau jener vorsichtigen Mahner, die humanistisch-politische Traditionen nicht am Digital-Altar geopfert sehen wollen, in weit höherem Maße auf Hoffnung denn auf Beobachtung zu gründen. Dass eine Synthese nicht mal als Silberstreif am Horizont zu sehen ist (sorry Hegel!), liegt an der prinzipiellen Unentscheidbarkeit der zugrunde liegenden Fragestellung: wer entscheidet, ob die transformativen Kräfte innerhalb eines Systems ausreichen, um adäquate Weiterentwicklung / Adaption an veränderte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/systemparameter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Systemparameter">Systemparameter</a> zu gewährleisten? Wir neigen dazu, den Status Quo als Endzustand zu betrachten — ich persönlich bezweifle allerdings stark, dass die repräsentative Demokratie in ihrer derzeitigen Form tatsächlich der politischen Weisheit letzter Schluss ist. Selbst ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sms/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SMS">SMS</a>–Voting zu den Fragen Schul-/Gesundheits-Verwaltungs-Reform wär mir lieber als der herrschende Totalstillstand — schlimmer als Maria Theresias Bildungserbe bis in alle Ewigkeit zu hofieren kann nicht mal ein “gehacktes” Wahlergebnis sein.</p>
<p>Apropos: Dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/peter-kleissner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Peter Kleissner">Peter Kleissner</a>, Computer-Sicherheitsexperte und Hacker (“Ich bin einer von den guten und stopfe Sicherheitslücken.”) eher die Piratenpartei als den digitalen Underground vertrat, verwunderte mich ebenso wie die eigenartige Definition des Moderators, dass “ein Hacker natürlich ein exzellenter Programmierer sein und sich mit Computer besonders gut auskennen müsse”. Ich erhebe Einspruch: Code-Affinität ist eine mögliche, aber keine hinreichende und schon gar keine notwendige Voraussetzungen. Es geht nicht um Technologie, sondern um Systeme, Gewohnheiten, um das Erkennen, Analysieren und Brechen von Regeln, um Manipulation: Bühnenmagier hacken unsere Wahrnehmung, talentierte Amateurschauspieler hacken die Warteschlange vorm Club (file under: “Lichttechnikerprinzip”), ich hab als ehemaliger passionierter Schwarzfahrer unzählige Male die Fahrkartenkontrolle in der U-Bahn gehackt mit ganz unterschiedlichen Scripts vom “dummen Tiroler” über “da hat wohl jemand vergessen, die Tintenpatrone im Entwerter zu <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wechseln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with wechseln">wechseln</a> (erforderliche Zutaten: ein Einzel-Vorverkaufsschein aus der Trafik, kann mehrfach verwendet werden) bis zum “Houdini Switch” (nur für Experten zu empfehlen — benötigt einen Partner mit schneller Auffassungsgabe und gültigem Fahrschein, der das Opfer spielt, alle mentalen Ressourcen des Kontrolleurs bindet, mit diesem an der nächsten Station  zerknirscht aussteigt, wo ihm dann einfällt, dass das Ticket ‘zum Glück’ ja doch in der Jackentaschen steckt).</p>
<p>Sogar vereinzelte Fälle von unfreiwilligem Selbsthacking wurden in der Vergangenheit bekannt: seit Pete und ich während unseres Studiums zwei Jahre gratis bei Subway getafelt und getrunken haben, kann ich Ihnen versichern: es gibt gute Gründe, warum auf Rabatt-Gutscheinen fast immer draufsteht “pro Person / Einkauf maximal 1 Gutschein einlösbar”. Sollte Sie mal Gutscheine in die Hände bekommen, bei denen dieser Satz fehlt, weil sich die sonst immer so penible und verlässliche Mitarbeiterin der Rechtsabteilung ausgerechnet an dem Tag beim Frühstück furchtbar mit ihrem Freund gestritten hat, der in zwei Wochen schon wieder mit seiner Punk-Band auf Tour gehen will, ganz zu schweigen von dem lästigen Vertriebsmitarbeiter aus dem Außendienst, der mit zittriger Stimme unbedingt jetzt sofort wissen musste, ob der Kunde, der behauptet “wenn ich unterhalb der Gürtellinie treffe, wird mir kein Staatsanwalt Mordabsicht unterstellen” tatsächlich Recht hat, also wenn Ihnen mal solche Gutscheine in die Hände fallen: nehmen Sie sie fest in die Hand, und zwar so viele Sie kriegen können — Sie werden viel Spaß damit haben.</p>
<p>Ich will also darauf hinaus, dass “Hacken” aus gutem Grund zu den “subversiven Künsten” zählt. Natürlich müssen Hacker die Spielregeln besser kennen als jene, die glauben, sie zu machen — egal, welches Werkzeug sie benutzen, und unabhängig, ob sie glauben, ihr okkultes (nicht übersinnlich, sondern nur einer kleinen Minderheit bekannt) Wissen zum Wohl des großen Ganzen oder zum eigenen Vorteil einzusetzen. Nun leben Projekte wie Wikileaks ebenso wie OpenLeaks, das neueste Spin-Off in Reaktion auf die immer stärkere Zentriertheit der Mutterseite auf die Person des Julian Assange, in hohem Maß von der Beteiligung einer Personengruppe, die sich entweder selbst als Hacker bezeichnen oder zumindest eine gewisse wohlmeinende Sympathie diesen modernen “Freibeutern” gegenüber verspüren.</p>
<p><a href="http://xkcd.com/834/" class="liimagelink"><img src="http://imgs.xkcd.com/comics/wikileaks.png" width="600" height="265" alt="wikileaks WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen"  title="WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" /></a><br />
<small>[Cartoon: <a href="http://xkcd.com" class="liexternal">xkcd by Randall Munroe]</a></small></p>
<p>Rasch kommt die Diskussion über derlei Veröffentlichungsplattformen im Kontext von Demokratie, Journalismus und humorloser Habermasigkeit in der Regel auf den Punkt, wo libertäre Geister regulativen Institutionen per se misstrauen, egal ob die sich auf den Wähler, den Gott, den Dollar oder alle drei berufen — und zwar völlig zu Recht. Wer nicht mit machtvoller Blind– und Dämlichkeit geschlagen ist, wird wohl kaum mehr leugnen können, dass das Wohl des Volkes seinen Vertretern Mittel, aber gewiss nicht Zweck ist. Ebenso logisch scheint daher der nächste Schritt, das Einfordern von Stärkung der Media Literacy — je früher, desto besser! Einmal mehr wären die Lehrer gefordert, viele smarte kleine User zu produzieren.</p>
<p>Aber das ist so eine Sache mit der fortgeschrittenen Media Literacy: man kann Hard– und Softskills vermitteln, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Schule als eines der autoritärsten, rigidesten, katastrophalsten und effizientesten Normierungssysteme aller Zeiten, jemals in der Lage sein sollte, deviantes und kritisches Verhalten anders zu fördern als dadurch, selbst abschreckendes Beispiel zu sein. So lernt man vielleicht, das Fehlstundensystem zu “hacken” (“Kleines Klassenbuch, segel tapfer bis ans Meer!”), aber das wird selbst nach der Ära Pröll, wenn wieder Hoffnung auf erneutes Nachdenken über eine Schulreform erlaubt ist, mit Sicherheit kein explizites Ausbildungsziel sein.</p>
<p>So lässt sich die grausame Wahrheit also einmal mehr auf einen sehr simplen topologischen Grundsatz zurückführen:</p>
<p><strong>Ein System der Ordnung s hoch n kann kein System der Ordnung s hoch (n+1) enthalten.</strong></p>
<p>Einmal mehr sind wir also auf die radikale Selbstverantwortung zurückgeworfen. Aber da das System bekanntlich ziemlich effektiv zurückfickt, wäre es hoch an der Zeit, die Diskussion auf eine pragmatisch-ökonomische Frage zu lenken: klassische Massenmedien als “vierte Kraft” der Demokratie erfüllen die Funktion, die Ressource Zeit bereit zu stellen — bezahlte Zeit für professionelle Journalisten, die, so die Mär, keine Pressemeldungen umschreiben, sondern selbst recherchieren, reduzieren, filtern und so weiter. Ye Olde Media röchelt aber sterbend vor sich hin, der freie Journalist wird zum Schutzpatron des Prekariats und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> kann man im Zweifelsfall wesentlich leichter mundtot machen als Verlage.</p>
<blockquote><p>Individualist sein wird immer aufwendiger. Früher brauchte man bloß ab und an einen Baum umarmen, mit dem Rad in der Stadt rumfahren und sich für asiatische Weisheit interessieren, heutzutage muss man schon mehrere SUVs besitzen, ständig Zigaretten rauchen und kein Gerät von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/apple/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apple">Apple</a> verwenden.<br />
<small>Business-Leitfaden für Bohemien Prolos, unveröffentlichtes Manuskript, unbekannter Autor, um 2012</small></p></blockquote>
<p>Anstatt neue Regulative und Verhaltenscodizes herbei zu fantasieren, deren Abstinenz bloß nicht intensiv am Online-Leben partizipierende User monieren, wünsche ich mir vom Christkind, dass es neben all dem Schnee auch wieder mal ein bisschen Hirn vom Himmel wirft. Denn Dokumente kann man nicht erst seit gestern anonym online publizieren — was WikiLeaks tut, ist wirklich trivial, leicht ersetzbar und wird zukünftig fixer Bestandteil des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> sein, unter welchen URLs auch immer.</p>
<p>ABER: die Veröffentlichung mehrhundertseitiger Dokumente ist bloß der Anfang, nicht das Ziel des Weges. Das demokratiepolitische Defizit sehe ich in der fehlenden Struktur, die sich der “Nachbereitung” dieser riesigen Datenflut widmet. Social Media User tun sich leicht damit, ihre ach so reflektierte Meinung über die Wichtigkeit von WikiLeaks für das Fortbestehen der freien Welt in diese hinaus zu posaunen und spenden freudig fürs kollektive Media Budget — die beachtlichen “selbstkorrektiven” Kräfte des Netzes enden meiner Meinung nach dort ganz abrupt, wo eine Ressource knapp wird, die sich nicht durch Spenden, nicht durch Server, nicht durch technisch freie Meinungsäußerung kompensieren lässt: Aufmerksamkeit, die Universalwährung unserer Mediengesellschaft.</p>
<h3 id="toc-ein-schwacher-versuch-den-linken-die-schuld-an-meiner-schwarzfahrerei-zu-geben">Ein schwacher Versuch, den Linken die Schuld an meiner Schwarzfahrerei zu geben</h3>
<p>Eigenblogtherapie ist die beste — schon wieder eine Sitzung gespart, jedes Posting eine Aufarbeitung früherer Traumen! Es war mein erstes Semester in Wien, ich hatte erste wenige Freunde auf meiner Real-Life-Profilpage. Die Konservativen ÖH-Heinis veranstalteten und besuchten beschissene Partys, im EKH und in der Arena gab’s damals dagegen sehr nette Acid-Techno-, Jungle– und Breakbeat Kaffeekränzchen. (#Lego-Soundsystem #Musikmaschine). Ich rollte also ein Weilchen mit den Linkslinken um den Block und hatte gleich mal am ersten Abend einiges gut zu machen — erstens hatte ich eine politisch unkorrekte Burenwurst beim Standler erworben (“Wir kaufen unseren Proviant bei den türkischen Brüdern.” Ja okay, deren Fladenbrot und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sucuk" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sucuk</a> schmeckten weit besser, aber das schien hier nicht der Punkt zu sein) und zweitens hatte ich auf die Frage, ob ich das Gesamtwerk von Marx gelesen hätte, geantwortet: “Gibt’s die Drehbücher zu kaufen? Ich hab bloß die Filme gesehen, Groucho ist mein Favorit”. Eine junge Dame, deren innere Schönheit vermutlich noch nie in ihrem Leben von Make-Up übertüncht worden war, was man von ihrer paramilitärischen Kleidung nicht gerade sagen konnte, warf mir einen Blick zu, der bei längerem Augenkontakt zu temporärer Unfruchtbarkeit hätte führen können. Bevor irgendwem auffiel, dass ich gar kein Kommunist war, musst dringend etwas geschehen.</p>
<p>“Genossen”, hub ich an, “der Staat nimmt uns aus wie die Weihnachtsgänse und öffentlicher Verkehr ist ein öffentliches Gut, das allen Proletariern 24h um die Uhr gratis zur Verfügung stehen sollte!” Alle nickten zustimmend. Tja, die Zeiten haben sich geändert, mittlerweile sind die Rastalocken weg, die ehemaligen Revoluzzer haben Jobs, zahlen Steuern und bekämpfen das System von innen: einer schreibt täglich das Impressum für eine U-Bahn Zeitung, ein anderer unterrichtet an der School of Wasted Talent “Fortgeschrittenen Populismus” und verdingt sich als Teilzeit-Hassprediger bei einer Anti-Homosexuellen-Organisation — nur ich geh immer noch am und zu zum selben Türken, ess’ mein Fladenbrot mit Sucuk und denk mir: lieber Stammkunde als Genosse!</p>
<p>Trotzdem saß mir jahrelang die Angst im Nacken, einer von denen könnte mich beim U-Bahn-Fahren erwischen, wie ich gerade kontrolliert werde und einen Fahrschein besitze. Ja, so war das damals in 90ern, heute könnte man das natürlich nicht mehr machen — aber das waren noch ganz andere Zeiten, kann man unmöglich vergleichen — eben ein anderes Jahrhundert. Männer trugen noch Hüte, wenn sie das Haus verließen, auf internationalen Flügen wurde der Jive getanzt, Terroristen forderten Lösegeld, in Großbritannien durften erstmals Frauen Zahnmedizin studieren, Alkohol war strengstens verboten, dafür gab’s damals auf jeder öffentlichen Toilette einen Zigaretten– und einen Automaten für harte Drogen. Holland gehörte zu Spanien, Lammfleisch war noch nicht erfunden und die Zukunft schien rosig, sofern es uns gelingen würde, Natur künstlich mithilfe von Atomkraft herzustellen. Vor allem aber hatten wir keine Smartphones, keine PDAs, keine Zeitungen, und die dichten schwarzen Schwaden des U-Bahn-Dampftriebwagens macht das Entkommen wesentlich einfacher.<br />
150 Jahre später ist natürlich alles anders, ich hab eine Monatskarte — aber wenn wir mal gemeinsam in der U-Bahn unterwegs sind und Sie Ihre “vergessen” haben, mach ich mit Vergnügen den Komplizen beim Houdini Switch!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wie Facebook uns produktiver macht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonhard Widrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht uns Facebook tatsächlich unproduktiver oder ist alles bloß Ansichtssache? Dieser Frage geht Leonhard Widrich in seinem datenschmutz Gastbeitrag nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieses Posting ist ein Gastbeitrag von Leo Widrich, dem Autor von <a href="http://www.weblicht.at" class="liexternal">Weblicht.at</a> Viel Spaß beim Lesen — und schauen Sie auch mal auf Leo’s Blog vorbei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, bitte einfach <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt" class="liinternal">Bescheid</a> sagen.</em></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/nofacebook.png" alt="nofacebook Wie Facebook uns produktiver macht" title="nofacebook" width="266" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Nein, das Facebook, das wollen wir nicht. Das scheint eine weitverbreitete Meinung unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil österreichischer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> sind Facebook, Youtube und ähnliche Seiten geblockt. Tendenz steigend. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/facebook-unternehmen-sperren?page=2" class="liexternal">Wie bekannt</a> sperren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.</p>
<p>Warum das so ist, wissen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fallen bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts diesen Services einen Riegel vorschiebt, schadet dem eigenen Unternehmen möglicherweise mehr als es ihm nützt.</p>
<p>Denn auf Facebook können wir abschalten. Wir stöbern ziellos durch die Statusupdates, kommentieren News von Freunden, blättern durch Fotoalben oder schauen das neueste Video von Lady Gaga, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H_3K6S9f0rA&#038;feature=fvst" class="liexternal">A Real Bad Romance</a>. Wie auch immer. Auf Facebook können wir abdriften, ohne jemals irgendwo anzukommen.</p>
<p>Facebook ist also eine einmalige Hirnmassage. Gratis.<span id="more-28211"></span></p>
<p>Wer’s übertreibt, hat Hirnbrei. Irgendwie logisch. Je länger man sich massieren lässt, desto breiiger wird’s. Aber lassen wir den Brei einmal aus dem Spiel. Sprechen wir mehr über die Massage.</p>
<p><strong>“Wie alles Anregende sollte man auch die Mode in Maßen genießen – wie <strike>Alkohol und Tabak</strike> <a href="http://www.modeblog-baur.de/fashion/1644/die-schoensten-modezitate/" class="liexternal">Facebook</a>.”</strong></p>
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:10px;border:1px solid gray;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/getproductive.jpg" alt="getproductive Wie Facebook uns produktiver macht" title="getproductive" width="347" height="346" />
<div style="padding:3px;font-size:11px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/31796655@N07/2974942783" class="liexternal">Photo</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/31796655@N07" class="liexternal">Kevin Zhengli</a></div>
</div>
<p>Wie bei vielen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionen">Diskussionen</a> wo zwei Extreme diskutiert werden – Kein Facebook VS. Unbeschränkt Facebook – liegt die Wahrheit wieder in der Mitte. </p>
<p>Und was heißt diese Floskel bitte? </p>
<p>Wir wissen eines. Wir benötigen Pausen, wenn wir arbeiten, ganz egal, ob Facebook geblockt wird oder nicht. <strike>Wir rauchen dann</strike>, essen, tratschen oder telefonieren, you name <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a>. Das blockt auch niemand. Es scheint also intuitiv sinnvoll wenn man dann NUR die Pausen dafür verwenden könnte um Facebook zu checken (oder <a href="http://www.miniclip.com/games/fragger-lost-city/en/" class="liexternal">Fragger</a> zu spielen). </p>
<p>Nur wurde dieser Mittelweg wurde noch selten angedacht und sein Vorteile noch seltener reflektiert.</p>
<h3 id="toc-ein-bisschen-facebook-macht-uns-produktiver">Ein bisschen Facebook macht uns produktiver</h3>
<p>In einer interessanten <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200915/3374/Study-finds-workplace-Web-surfing-increases-productivity" class="liexternal">Studie</a> stellte sich heraus, dass Angestellte die in ihren Pausen getweeted haben und auf Facebook waren, um  10% produktiver gearbeitet haben im Gegensatz zu Kollegen, die keine Möglichkeit hatten frei zu browsen. Die Gründe sind einleuchtend und passen zu den Argumenten der Einleitung. Facebook bietet uns die Möglichkeit kurzfristig abzuschalten und sich auszuklinken, sodass wir nach unserem kurzen Ausritt wieder neu fokussieren können. In kleinen Häppchen ist Facebook also ein wertvolles Tool.</p>
<h3 id="toc-in-kleinen-hppchen-wie-soll-das-gehen">In kleinen Häppchen? Wie soll das gehen?</h3>
<p>Ein Problem ist hier natürlich, dass auch wenn wir für eine weniger extreme Lösung offen wären, wir nicht wissen wo wir damit anfangen. Die einfachste Hilfe sind 2 unscheinbare, aber wirksame Browsererweiterungen, die ein tägliches Limit für freies Browsen von Facebook, Youtube und co. geben. Für Chrome – Nutzer heißt die Extension “Chrome Nanny”, für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>–User “Leech Block”. Einfach die Zeit einstellen, wie lange auf verschiedenen Seiten frei gesurft werden darf und schon hat man eine effektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einschraenkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a>, die aber keine Blockierung ist.</p>
<p>Wer weiß, dass er am Tag nur 60 Minuten zur Verfügung hat um sich zu erholen, wird diese Goodie-Zeit gezielt einsetzten um nach Konzentrationsphasen kurz abzuschalten. Dass das zu erhöhter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/produktivitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Produktivität">Produktivität</a> führt muss uns eigentlich keine Studie zuerst beweisen.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer corporate stuff sein. Oft ärgern wir uns selber zu viel Zeit auf den falschen Seiten zu verbringen. Wem also diese kleinen Erweiterungen nicht genug sind und wer sich selbständig in ein produktiveres Umfeld bringen möchte, dem ist dieses tool zu empfehlen: <a href="http://www.rescuetime.com/" class="liexternal">RescueTime</a>. RescueTime ist genial, weil es hilft eine noch bessere Balance zu schaffen zwischen totalem Fokus und entspanntem Browsen. </p>
<p><strong>Bottom-line:</strong> Die allgemeine Haltung vieler Arbeitgeber, dass Facebook nur schlecht ist für die Produktivität eines Unternehmens, sollte nochmals überdacht werden. Wer kleine Freuden in Facebook-Form am Arbeitsplatz genießen darf, der wird der Firma keinesfalls schaden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta-Inbox</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 17:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook hat das interne Messaging-System komplett überarbeitet: in der neuen unified Inbox laufen SMS, Facebook-Nachrichten und E-Mail zusammen, jeder User bekommt eine @facebook.com E-Mailadresse. Es scheint, als hätte FB-Messaging 2.0 das Potential zum Gmail-Killer zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Mark Zuckerberg Myspace nicht als Konkurrenz ansieht, überrascht niemanden — Scheintote eignen sich nun mal nicht besonders als Sparring-Partner. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> sei der Rivale, ließ Zuckerberg schon vor Jahren verlautbaren, und erntete damit in erster Linie Unverständnis. Was hat die Pull-orientierte Internet-Suche denn mit der Push-Verbreitung aktueller Informationen in einem sozialen Netzwerk zu tun? Auf den zweiten Blick eine ganze Menge, denn aufgrund des rasanten Popularitätsschubs stellen immer mehr Webmaster fest, dass ein beträchtliche Anteil ihrer Besucher via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> eintrifft. Und speziell bei jüngeren Usern erfreut sich das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–interne Messaging-System hoher Popularität, denn mit Viagra-Spam wird hier (bisher) niemand belästigt.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:9px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/fbillu.png" alt="fbillu messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta Inbox" title="Facebook Messaging neu" width="600" height="217" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Nun aber macht das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> aus Palo Alto Googles populärem Gmail-Service Nutzer abspenstig. In den nächsten Monaten erhält jeder Facebook-Nutzer eine eindeutige E-Mailadresse der Forum username@facebook.com, “username” entspricht dabei der selbst gewählten Vanity-URL http://facebook.com/username.<span id="more-28203"></span></p>
<p>Facebook lässt seinen Nutzern freie Wahl bei der “Durchlässigkeit” der neuen Mailbox: auf Wunsch werden ausschließlich Nachrichten von Freunden zugestellt, alle anderen Kontaktaufnahmen verschwinden ohne Bounce-Benachrichtigung im digitalen Orkus. Welchen Weg eine Nachricht nimmt, spielt bei der neuen Inbox keine Rolle — FB–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/messages/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Messages">Messages</a>, SMS-Nachrichten vom Mobiltelefon, E-Mails und Chat-Meldungen laufen in der neuen “Social Inbox” zusammen, wo alle Nachrichten in einem von zwei Ordnern <a href="http://www.insidefacebook.com/2010/11/16/in-depth-review-facebooks-new-message-inbox-product/" class="liexternal">landen</a>:</p>
<blockquote><p>he “Messages” folder defaults to hold all of a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">user</a>’s Messages with friends or friends of friends. “Other Messages” holds Messages with those who aren’t connected to a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">user</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">Page</a> updates, Event messages, and messages from old groups. When a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">user</a> has new Messages, they’ll see counters next to the Messages navigation <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">links</a> in the Facebook home page’s left sidebar. Users can move conversations between folders to increase or decrease their visibility. Messages from friends of friends display how a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">user</a> is connected to the sender.</p></blockquote>
<p>Auch bei der Zustellung von Nachrichten setzt Facebook ganz auf Unified Messaging und wählt sogar selbständig den passenden Übermittlungskanal:</p>
<blockquote><p>When a user sends a Message, Facebook processes several signals to determine which medium to route it to. If the recipient is actively online on Facebook they’ll receive the Message as a Chat. If the Message is a reply to an email, it will be sent to email. Users can check a box next to the reply field to purposefully send a text message.</p></blockquote>
<p>In den nächsten Monaten soll Facebook Messaging 2.0 allen Usern zur Verfügung stehen, bis dato erhielten nur ausgewählte Journalisten Zugang zur All-in-One Mailbox. 15 Entwickler programmierten nicht nur das Messaging-Tool selbst, sondern auch gleich ein neues Speichersystem namens hBase. Auch wenn Facebook die Grenzen seines closed gardens in alle Richtungen erweitert: den Failwhale will man Twitter offenbar nicht streitig machen.</p>
<p>Natürlich wird Facebooks Messaging 2.0 E-Mail nicht auf einen Schlag verdrängen, mittelfristig allerdings hat die Unified Inbox das Potential, zum primären Kommunikationsarchiv der meisten privaten Nutzer zu avancieren. Denn mit dem neuen Messaging entfallen alle bisherigen Einschränkungen: Nicht nur Dateianhänge lassen sich zukünftig verschicken, sogar IMAP-Unterstützung wird in Kürze zur Verfügung stehen. Zugleich trennt Facebook endlich “echte” Nachrichten und “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a>–Rauschen” (Gruppen-Messages, Event-Einladungen etc.).</p>
<p>Erleben wir das Ende von “E-Mail as we know it”? Wohl kaum: jene üblichen Verdächtigen, die gesteigerten Wert auf sichere Kommunikationskanäle legen (Geheimdienste, Regierungen, Terroristen, multinationale Konzerne, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> und dergleichen), dürften ihre Bits und Bytes wohl kaum Zuckerbergs Festplatten anvertrauen wollen. </p>
<p>Googles Priority Inbox wird sich aber trotzdem warm anziehen müssen. Und wer weiß, vielleicht fragt die Generation Facebook in fünf Jahren ihre Eltern: “Mami, was bedeutet dieses komische BCC auf dem uralten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/screenshot/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Screenshot">Screenshot</a>? Und konnten die Steinzeituser früher wirklich Elektronachrichten einfach so an jede mögliche Adresse verschicken, ohne mit dem Empfänger befreundet zu sein?”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Österreich-Monitoring: Social Media am Radar</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 21:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich näher für die Nutzung von Social Media in Österreich interessiert, hat zukünftig alles am Schirm: Socialmediaradar.at bietet tagesaktuelle Statistiken und ein Ranking der populärsten Facebook-Pages aus der Alpenrepublik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radar.jpg" alt="radar Österreich Monitoring: Social Media am Radar" title="Social Media Radar" width="244" height="221" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Seit Technorati keine quantitativen Daten mehr über die Blogosphäre liefert, sind die <a href="http://www.deutscheblogcharts.com/" class="liexternal">Deutschen Piraten Blogcharts</a> die einzig verlässliche Quelle für digitale Landvermesser. Dann gibt’s noch einige <a href="http://twittercharts.at/" class="liexternal">Twitterlisten</a>, aber die haben beträchtlich an Attraktivität verloren, seit der Fokus der Useraufmerksamkeit sich hartnäckig auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> konzentriert. Nicht verwunderlich also, dass die von <a href="http://digitalaffairs.at/" class="liexternal">Digital Affairs</a> schon länger bereit gestellten <a href="http://digitalaffairs.at/facebook-userzahlen-oesterreich/" class="liexternal">FB-Nutzungszahlen</a> in fast jedem Vortrag über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media-nutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media Nutzung">Social Media Nutzung</a> Österreich zitiert wurden. Aber die boten bloß einen Vorgeschmack auf die virtuelle Landvermessung, denn letzte Woche ging <a href="http://socialmediaradar.at/" class="liexternal"></a> online: die Seite bieten detaillierte Statistiken zu Facebook und Twitter, Zahlen zum mittlerweile auch in Europa immens populären Geolocation-Service <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foursquare/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Foursquare">Foursquare</a> sollen in Kürze folgen.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radarlist2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[26487]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/radarlist2-600x447.jpg" alt="radarlist2 600x447 Österreich Monitoring: Social Media am Radar" title="Facebook Page Ranking" width="600" height="447" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><span id="more-26487"></span></p>
<p>Über 1.000 Fans in nicht mal einer Woche nenn ich einen gelungenen Launch! Und obwohl das Radar offiziell noch den “Beta-Sticker” trägt, bietet die Seite mehr als nur einen allgemeinen Trendmonitor. Das <a href="http://socialmediaradar.at/facebook_pages.php" class="liexternal">Facebook-Page-Ranking</a> dürfte speziell bei professionellen Kommunikatoren auf reges Interesse stoßen. Jeder Besucher kann selbst österreichische Facebook-Pages eintragen, die nach einer redaktionellen Prüfung dann im tagesaktuellen Ranking erscheinen:</p>
<p>Ausgesprochen informativ — bin schon gespannt auf weitere Features. Eine ausführliche Beschreibung des Radars hat Richard Hemmer am <a href="http://digitalaffairs.at/2010/10/21/social-media-radar-austria/" class="liexternal">Digital Affairs Blog</a> gepostet:</p>
<blockquote><p>Mittlerweile gibt es uns – <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-affairs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digital Affairs">Digital Affairs</a> – schon seit einigen Monaten und während dieser Monate haben wir uns alle ausgiebig mit dem Social Web, seinem Einfluss in der Welt außerhalb des Internets und natürlich auch mit der Verbreitung in Österreich beschäftigt. Mit Gerald Bäck haben wir einen Spezialisten für alles was mit Zahlen, Statistiken und Rankings zu tun hat und so war es nur naheliegend, dass wir etwas schaffen, das das Ergebnis unserer und seiner Anstrengungen allen zugänglich macht.</p></blockquote>
<p>PS: Einen Feature-Request hätte ich für die Version 2.0: könntet ihr bitte das klassische *Pling* als akustische Untermalung einbauen? Meinetwegen mit Playbutton, aber in diesem speziellen Fall hätte ich ausnahmsweise auch nix gegen eine Autoplay-Funktion <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog2.gif' alt="frog2 Österreich Monitoring: Social Media am Radar" class='wp-smiley' title="Österreich Monitoring: Social Media am Radar" /> </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-10/oesterreich-monitoring-social-media-am-radar/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Video: Social Media für Ihr Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 17:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Werner Reiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Oktober lud VITE ins Businesscenter Nineteen, um KMUs Möglichkeiten über Einsatzmöglichkeiten von Social Media Services im Unternehmensalltag zu informieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/vitesm-150x150.jpg" alt="vitesm 150x150 Video: Social Media für Ihr Unternehmen" title="Vite Social Media" width="150" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Am 7. Oktober waren Martina Grom, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werner-reiter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werner Reiter">Werner Reiter</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-lender/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Lender">Robert Lender</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-harm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Harm">Robert Harm</a> und ich zu Gast bei <a href="http://www.vite.at/page.aspx?target=153854" class="liexternal">VITE — Vienna IT Enterprises</a>. Das Thema “Social Media Anwendung in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a>” stößt derzeit auf äußerst reges Interesse, sprich: von den 100 Plätzen im Businesscenter Nineteen ist keiner leer geblieben. Ich freue mich, dass wir den Besucherinnen und Besuchern ein paar Anstöße und Ideen rund um Social Media im Unternehmenskontext geben konnten und freue mich aufs nächste “Gastauftritt” bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vite">VITE</a>. Hier der Videorückblick, und: stay oldschool!</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-10/video-social-media-fuer-ihr-unternehmen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-25485"></span></p>
<p>VITE veranstaltet regelmäßig Vorträge und Events mit freiem Eintritt und informiert über aktuelle Förderungen und Services für KMUs — wer diesbezüglich am laufenden bleiben will, schnappt sich am besten den <a href="http://www.vite.at/Service/RSSFeed.aspx" class="liexternal">VITE RSS Feed</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Die ÖBB, ihr Social Media Missverständnis und eine erzürnte Ilse Gugg</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 20:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn einer eine Reise mit der ÖBB tut, dann kann er was erleben. Und wenn er ein Werbevideo der ÖBB in sein Blog einbindet, ebenfalls - wie Ed Wohlfahrt diese Woche gemerkt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhang auf, 1. Akt: Die ÖBB macht jetzt auch was auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, genauer gesagt: ihre Agentur BBDO erdachte die wohl fiktive Person der <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001633590524" rel="nofollow" class="liexternal">Ilse Gugg</a> — sie treibt sich als Proponentin eines scheinbar Bilderrätsel-basierten Gewinnspiel auf der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wall">Wall</a> der <a href="http://www.facebook.com/unsereOEBB?v=app_148199435204074#!/unsereOEBB?v=wall" rel="nofollow" class="liexternal">offiziellen Facebook Page</a> herum.</p>
<p>2. Akt: Social Marketeer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ed-wohlfahrt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ed Wohlfahrt">Ed Wohlfahrt</a> <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2010/09/%C3%B6bb-facebook-gewinnspiel-wer-ist-ilse-gugg.html" class="liexternal">schreibt</a> auf seinem Blog über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a>, repostet <a href="http://www.facebook.com/video/video.php?v=107847609275348&#038;ref=mf" class="liexternal">dieses öffentliche Video</a> und bindet es in seinen ausführlichen Blogbeitrag ein.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:9px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/hochspannung2.jpg" alt="hochspannung2 Die ÖBB, ihr Social Media Missverständnis und eine erzürnte Ilse Gugg" title="Hochspannung" width="600" height="402" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>3. Akt — und spätestens jetzt wird klar, warum wir es mit einem absurden Theaterstück zu tun haben: Ed bekommt einen <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2010/10/wo-ist-ilse-gugg-social-media-kampagne-mit-bitterem-nachgeschmack.html" class="liexternal">Anruf</a> von einer freundlichen, jedoch bestimmten Mitarbeiterin der Agentur. Er möge doch das Video von Youtube und seinem Blog entfernen, denn:</p>
<blockquote><p>Die Schauspielerin (zur Info: Das Gesicht der Kampagne, Ilse Gugg, ist eine fiktive Person bzw. wird von einer Darstellerin verkörpert) sei schrecklich erzürnt über die unauthorisierte Verwendung des Videos auf YouTube und droht mir rechtliche Schritte an.</p></blockquote>
<p><span id="more-23408"></span></p>
<p>Wie Ed in seinem Beitrag korrekterweise erwähnt, ist nach aktueller Rechtslage das Rippen und Wiederöffentlichen eines nicht rechtefreien Videos unzulässig — das ist die eine Seite der Medaille. Die andere allerdings glänzt und funkelt weit heller: denn welches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> wünscht sich nicht, mit seinen Kampagnen mehr Reichweite, mehr Interesse und mehr Involvement zu erreichen? Die ÖBB bzw. die BBDO mögen rechtlich auf der sicheren Seite sein — und wir Blogger lernen für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> was draus: <strong>wir werden uns hüten, jemals wieder ein Video, ein Bild, ein Werbeplakat oder auch nur ein Logo der ÖBB einzubinden.</strong> (Blogger übernehmen keine Verantwortung für Inhalte, die durch eingebundene Widgets, iFrames, Ads und andere Dauergäste von Drittseite bereitgestellt werden — it’s a criss-cross-aggregation culture, wie Sie wissen.)</p>
<p>Denn wir sind ja nicht blöd: man muss ja schon dankbar sein, wenn man erst mal freundlich aufgefordert wird, Korporätt Kontänt zu entfernen, und nicht gleich die Unterlassungsklage ins EPU-Hauptquartier flattert. Liebe ÖBB, liebe BBDO — wer sich in diesen wildwachsenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Dschungel begibt, weckt bei seinen Nutzern und Kunden, oder wie das heute heißt, bei seinen Dialogpartner, recht spezifische Erwartungen. “Märkte sind Gespräche”. Würden Sie einem Kunden, dem Sie von Ihrer tollem neuen Angebot erzählt haben, wirklich klagen wollen, wenn er oder sie am Stammtisch die Informationen weitererzählt?</p>
<p>Ja, der Vergleich hinkt, das tun Vergleiche nun mal: ein Videohosting-Service ist kein Stammtisch, und während Gespräche in der analogen Welt gemeinhin recht flüchtig sind, speichert und dokumentiert das Netz jeden digitalen Rülpser. Aber dass die Inhalte erfolgreicher Social Media Kampagnen dazu tendieren, dupliziert und werden und sich zu verbreiten, ist in der Regel kein Katastrophen-Szenario, sondern der feuchte Wunschtraum eines jeden Möchtegern-Viral-Marketeers.</p>
<p>Ed und ich finden die Begründung mit der erzürnten Schauspielerin durchwegs eigenartig, aber wir haben gelernt: seinesgleichen geschieht. Sollte laut Produktionsvertrag die Verwendung des Clips tatsächlich ausschließlich auf die Verwendung auf Facebook.com beschränkt sein, dann empfehle ich Ihnen, zukünftig Ihre Verträge zu überarbeiten: öffentliche Werbevideos sind nun mal öffentlich — mit “hier ja, dort nein” werden Sie bei den Nutzern auf wenig Verständnis stoßen.</p>
<p>Und wo wir schon mal beim Erbsenzählen und beim Thema Professionalität angelangt sind, möchte ich der allen Agenturen, deren Firmennamen aus kryptischen Akronymen bestehen, dringend einen Blick auf Facebooks <a href="http://www.facebook.com/promotions_guidelines.php" rel="nofollow" class="liexternal">Richtlinien für Gewinnspiele</a> anraten. Auf Facebookmarketing.de gibt’s dazu ein aufschlussreiches <a href="http://facebookmarketing.de/wp-content/uploads/2010/01/whitepaper_facebook_gewinnspiele_guidelines.pdf" class="lipdf">Whitepaper von Martin Zelewitz</a>. Wussten Sie eigentlich, dass Gewinnspiele nur über eigenen Applikationen abgewickelt werden dürfen, dass das Posting von Gewinnspielen im Stream ebenso gegen die Facebook-AGBs verstößt wie die Bekanntgabe der Gewinner auf der Wall? Fake-Accounts findet Zuckerberg übrigens auch nicht so toll, das nur zum Thema korrekte Abläufe und Einhaltung von Spielregeln…</p>
<p>Ed hat die Schizophrenie der ganzen Aktion meiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> sehr treffend beschrieben:</p>
<blockquote><p>Ich möchte das Urteil darüber, ob das, was BBDO tut oder nicht, angemessen ist oder nicht, anderen überlassen. Etwas wundern muss ich mich lediglich darüber, dass ich am Corporate Blog der ÖBB folgenden Satz gelesen habe “Wer unsere Ilse Gugg ist, stand auch schon im Mittelpunkt des Blogger-Interesses” + Screenshot eines Facebook Dialoges, an dem ich teilgenommen habe. Ein gewisses Interesse am Teilen von Inhalten und dem daran anschließenden Dialog dürfte die Kampagne also doch haben. Ich würde vom Blog hier normalerweise einen Screenshot machen. Muss aber ehrlich gestehen, dass ich mich das nicht traue.</p></blockquote>
<h3 id="toc-das-problem-der-bb-ist-nicht-social-media">Das Problem der ÖBB ist nicht Social Media</h3>
<p>Ein Wort noch zum Thema ÖBB und Kundenservice: ich fahre viel zu oft mit dem Zug, als dass ich jemals freiwillig Fan der ÖBB auf Facebook würde — und wenn man dann einen Blick auf die “inoffizielle” <a href="http://www.facebook.com/pages/OBB/20996388620?v=wall" class="liexternal">ÖBB Page</a> wirft, dann zeigt sich schnell, dass die knapp 1.000 Fans genau zwei Gruppen zuzuordnen sind: Tourismus-Marketeer, die hier ihre spammigen Superangebote droppen und frustrierte Kunden, die sich ihrem Ärger über das staatlichste aller Transportunternehmen Luft machen.</p>
<p>Leute, pfeift auf euer Social <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>, pfeift eure Agenturen samt euren Klagedrohungen zurück und verbessert euer Angebot. Wenn es löbliche Ausnahmen gibt, dann gehen die auf einzelne, überdurchschnittlich motivierte und um die Kunden bemühte Mitarbeiter zurück — die trifft man immer wieder. Wer mit Qualitätsmängeln und Defiziten in der Kundenzufriedenheit zu kämpfen hat, sollte sein Budget lieber ins eigene Personal investieren und Social Media Aktivitäten vorerst auf der Todo-Liste nach hinten reihen.</p>
<hr /><small>Foto: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=461516" class="liexternal">Hochspannung</a> von Kurt Michel / pixelio.de</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wiener Runde Podcast: Wer gewinnt den Veranstaltungsmarathon?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/wiener-runde-podcast-wer-gewinnt-den-veranstaltungsmarathon/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 16:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es fährt kein Zug auf den Kahlenberg - trotzdem scheuen die Mitglieder der Wiener Runde keine noch so weite Reise, um der geschätzten Leserschaft brühwarm zu berichten, wo der Network-Bertl das Tweet herholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a>–Touristen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/michael-kamleitner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Michael Kamleitner">Michael Kamleitner</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/max-kossatz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Max Kossatz">Max Kossatz</a> und ich sind in den letzten Wochen ganz schön viel rumgekommen. Und wie schon unsere Urgroßeltern wussten: “Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was podcasten”. In diesem Sinne viel Vergnügen mit den drei Jungs vom Schrottplatz!</p>
<div class="wienerrunde">
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><a href="http://www.wienerrunde.at/2010/09/25/wiener-runde-2010-09-24-downtime/" class="liexternal">Links zum Podcast auf Wienerrunde.at</a>   <a href="http://www.wienerrunde.at/wp-content/uploads/2010/09/wienerrunde_20100924.mp3" class="liexternal">Download</a><br />
<span class="wrsmall">mp3, 34 Mbyte [rechte Maustaste und “speichern unter”]</span></div>
<p><span id="more-22992"></span></p>
<p>Falls Sie jetzt ernsthaft einen Karrierewechsel erwägen: ich will Sie nicht enttäuschen, fürchte aber, dass die alteingesessene Zunft der “offiziellen Xing Trainer” keine rosige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> vor sich hat. Machen Sie lieber die Ausbildung zum inoffiziellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Trainer in der Schule des virtuellen Lebens <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frogonleaf.gif' alt="frogonleaf Wiener Runde Podcast: Wer gewinnt den Veranstaltungsmarathon?" class='wp-smiley' title="Wiener Runde Podcast: Wer gewinnt den Veranstaltungsmarathon?" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Fellnerös: Facebook-Sucht und ihre schlimmen Folgen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 15:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zombies]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte Bastion des kritischen österreichischen Printjournalismus legt ihren unbestechlichen Finger auf den Wunden Punkt des Facebooksüchtigen. Oder: 2 Millionen Österreich knapp hinter dem Abgrund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Ist es ein Vogel, ist es ein Flugzeug, ist es eine Zombieinvasion?” fragten sich Milliarden Leser des tageszeitungsartigen periodischen Druckwerks “Österreich” diesen Samstag. Mehrere aufgeklärte Computerspieler wollten angesichts der blaßbleichen, orientierungslos umher taumelnden Juhsa mit dem leeren, stierenden Blick sogar ihre Notfall-Holzpflöcke aus dem versperrbaren Waffenschrank holen, inoffizielle Vertreter der katholischen Kirche sprachen vom bevorstehenden Weltuntergang und rieten ihren Gläubigern, die letzten Stunden reichlich Buße zu tun. Erstmals seit Jahren berichteten Augenzeugen von menschlichen Aktivitäten auf Myspace, Mobilfunk-Anbieter mussten 90 Minuten lang Datenverkehr-Umsatzeinbrüche von bis zu 81% hinnehmen. Was war geschehen und wie konnten unsere Kultur, unsere Ökonomie und unser Sinn für Realität so effektiv, so nachhaltig gestört werden — ganz ohne terroristische Einwirkung?</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/facebookersatz.jpg" alt="facebookersatz Fellnerös: Facebook Sucht und ihre schlimmen Folgen" title="Facebookersatz" width="600" height="436" style="border:1px solid gray;" /><br />
<small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Junkie bei der Selbst-Medikation — Ärzte befürchten zukünftige Engpässe bei der Versorgung mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Ersatz-Serum.</small></div>
<p>Eines gleich vorweg: Nur dem unermüdlichen Einsatz modernster Technologie haben wir zu verdanken, dass das Zweitschlimmste im vorletzten Moment abgewendet werden konnte. Aber lesen Sie selbst:</p>
<blockquote><p>Für die meisten gehört <em>Facebook</em> zum Tagesablauf wie Zähneputzen, viele sind süchtig. Donnerstagabend blieb ihr Schirm zumindest vorübergehend schwarz — und das hatte für einige User schlimmer Folgen. Bernd Dillinger, Experte des <em>Institut zur Prävention von Onlinesucht</em>: “Es gibt wenig Erfahrungswerte, aber es ist sehr gut vorstellbar, dass der Ausfall bei süchtigen Menschen Stress auslöst. Sie haben eine Art Entzugserscheinung, wenn sie nicht online sein können. Angstzustände und Nervosität sind die Folgen.”</p></blockquote>
<p><span id="more-22990"></span></p>
<p>Das alles wirft viele Fragen auf, zum Beispiel warum es “Experte des Institut” und nicht etwa “Experte des Instituts” heißt. (Ich vermute, “Institut” ist hier eine Art Titel wie “Bischof”, so á la “guten Tag, der Bischof ist heute krank, ich bin der stellvertretende Institut”. Oder Österreich redigiert einfach schlampig.) Und ob Bernd wohl mit John Dillinger verwandt ist? Woher kommen die “wenigen Erfahrungswerte”? Macht das <a href="http://www.onlinesucht.at/" class="liexternal">Institut zur Prävention von Onlinesucht</a> womöglich gar Tierversuche mit Facebook-Schimpansen?</p>
<p>Weit hergeholt ist das alles nun wahrlich nicht, ich kenne dieses <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Craving nur zu gut aus eigener Erfahrung, und dazu muss noch nicht mal Facebook ausfallen. Wenn das WLAN auf Konferenzen mal wieder nicht will, stellen sich instantane Frust– und Durstzustände ein, bekanntlich die engsten Verwandten von “Angst und Nervosität”. Und was mir alles “sehr gut vorstellbar wäre” — ich schwöre, Sie gingen nie wieder zum Frisör, wenn Sie das wüssten! Aber datenschmutz ist nicht Österreich-das-Druckwerk. Dem gemeinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> reicht es einfach nicht, frei erfundene Probleme zu analysieren, er muss seiner Leserschaft schon durchaus einen Ausweg anbieten, best practices für den nächsten worst case eben. Aber nein, ich muss Sie leider enttäuschen: Entziehung ist nicht in Sicht. Bis zu 92% der 3 User, die bisher ihre FB-Accounts löschten, sind mittlerweile (wenn auch unter falschem Namen) rückfällig geworden, da braucht sich unsere Gesellschaft keinerlei Illusionen hinzugeben.</p>
<p>Das einzige, wodurch die Droge Facebook subsituiert werden kann, sind andere Drogen — die sollten in der Lage sein, das Problem solange zu verlagern, bis FB dann wieder online ist. Mit anderen Worten, machen Sie’s wie ich, wenn Facebook das nächste Mal down ist: trinken Sie ruhig mal eine zweite Flasche Rum zum Frühstück, spielen Sie ein Killerspiel, probieren Sie Sexsucht aus oder frönen Sie einfach online Ihrem Shoppingproblem — sowas verkürzt die Wartezeit bis zum nächsten Einloggen ganz gewaltig. Oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wechseln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with wechseln">wechseln</a> Sie vom Screen zum Papier, denn Studien des Instituts für alternative Medienheilmethoden haben ergeben, dass Österreich-das-Druckwerk eine ausgesprochen günstige Wirkung auf die Darmflora seiner Leserschaft hat. Ich sag nur: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schlacken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schlacken">Schlacken</a> ade!</p>
<hr />
<small>Der Autor dieses Beitrags dankt dem tageszeitungsartigen periodischen Druckwerk “Österreich” für die fortwährende Inspiration. Das Zitat wurde in keinster Weise verändert und stammt aus der Ausgabe vom 25.9.2010, Seite 6, Spalte zwei. Schreiberlingsname steht wie üblich ja leider keiner dabei, aber ich bin sicher: you know who you are!</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wiener Runde Podcast: Der Fliesenleger</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen weiten thematischen und geographischen Bogen spannt die Wiener Runde in dieser Woche: vom Gipfel des K2 geht's mitten ins Herz der virtuellen Realität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meist gehorchen die Dinge unseren Befehlen, manchmal jedoch widersetzen sie sich störrisch, und in den denkwürdigsten Fällen sagen sie: “Nein. Genug. Ich will nicht mehr.” Aber weil die meisten Dinge nun mal nicht sprechen, müssen sie uns das auf andere Weise mitteilen — egal ob iPhone oder Kran, alles nur eine Frage der Skalierung oder: Too Big to fail gibt’s nicht:</p>
<div align="center" style="padding-bottom:10px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/kranfail.jpg" alt="kranfail Wiener Runde Podcast: Der Fliesenleger" title="Kranfail" width="600" height="449" style="border:1px solid gray;" /><br /><small>Foto: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/judith-denkmayr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Judith Denkmayr">Judith Denkmayr</a></small></div>
<p>In diesem Sinne also viel Vergnügen mit der aktuellen Ausgabe der Wiener Runde, diesmal wieder fast in voller Mannstärke und mit Neuigkeiten und Gerüchten aus allen Teilen der Netzwelt, aber hören Sie selbst:</p>
<div class="wienerrunde">
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><a href="http://www.wienerrunde.at/2010/09/10/wiener-runde-2010-09-10-instant-eiskreme/" class="liexternal">Links zum Podcast auf Wienerrunde.at</a>   <a href="http://www.wienerrunde.at/wp-content/uploads/2010/09/wienerrunde_20100910.mp3" class="liexternal">Download</a><br />
<span class="wrsmall">mp3, 48 Mbyte [rechte Maustaste und “speichern unter”]</span></div>
<p><span id="more-21093"></span></p>
<p>Mit an Bord des Piratenschiffs von Kapitän Kamleitner waren diesmal <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hans-peter-manzenreiter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hans-Peter Manzenreiter">Hans-Peter Manzenreiter</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/heinz-gruenwald/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heinz Grünwald">Heinz Grünwald</a> und ein gewisser datenschmutz. So weit hat sich der Themenbogen übrigens noch nie gespannt: vom Gipfel des K2 übers Silicon Valley mitten in die virtuelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/realitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Realität">Realität</a>. Anders gesagt: das Wochenende kann kommen, Sie sind umfassend informiert.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Facebook-Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man Admin einer Facebook-Page ist, kann man auf dieser keine Updates mehr mit dem persönlichen Account schreiben. Mittels dieser Anleitung funktioniert es doch, wenn auch nicht ganz ohne Nachteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, zugegeben: die Frage muss jedem, der nicht selbst mehrere Facebook-Pages moderiert und zusätzlich ein persönliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> betreibt, ziemlich absurd erscheinen. Aber Fakt bleibt: ist man erst mal mit seinem persönlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> Administrator einer Facebook-Page, so kann man von diesem Moment an auf dieser Seite nur mehr Postings mit der Seiten–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/identitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Identität">Identität</a>, nicht aber mit dem persönlichen Account verfassen.  Leider bietet Facebook derzeit keinerlei Möglichkeiten einer Identitäts-Wahl, aber es gibt trotzdem einen Weg, dieses manchmal lästige Verhalten zu umgehen.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin0-large.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[20007]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-adminswitch.jpg" alt="fb page adminswitch Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page Autor wechseln" width="600" height="519"style="border:1px solid orange;" /></a></p>
<p>Ganz so exotisch ist der Wunsch nach mehr Rollen-Kontrolle nämlich nicht: mehrere meiner Kunden haben nach dieser Möglichkeit gefragt, und ich selbst würde, seit ich auf meinem <a href="http://facebook.com" class="liexternal">persönlichen Facebook-Profil</a> nur mehr in Englisch poste, deutschsprachige Status-Updates auf meiner <a href="http://facebook.com/datenschmutz" class="liexternal">datenschmutz Fanpage</a> veröffentlichen, aber eben als “Ritchie Blogfried Pettauer” und nicht als “datenschmutz — medien.kultur.technik”. Meines Wissens nach existiert derzeit nur eine einige Möglichkeit, diese Trennung zu erreichen: mit zwei verschiedenen Accounts. Wie man dabei vorgeht, beschreibe ich hier Schritt für Schritt.<span id="more-20007"></span></p>
<p><strong>Ausgangsituation:</strong> Sie sind mit Ihrem persönlichen Account ein Facebook eingeloggt und Administrator jener Fanpage, auf der Sie zukünftig wahlweise auch mit Ihrem Personenaccount posten möchten.</p>
<ol>
<li>Öffnen Sie einen zweiten Browser, in dem Sie nicht in Facebook eingeloggt sind. (Sie könnten sich auch mit demselben Browser dauernd wieder ein– und ausloggen, aber das wird auf Dauer ausgesprochen lästig, und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/auswahl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Auswahl">Auswahl</a> ist groß: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>, Chrome, Opera, IE, Safari… plus einige Exoten. Für unser Vorhaben reichen zwei Stück.)</li>
<li>Registrieren Sie nun einen zweiten Personen-Account, einen sogenannten “Fake” (Es soll ja angeblich Leute geben, die ohnehin mehrere Facebook-Profile parallel nutzen.)</li>
<li>“Liken” Sie mit Ihrem neuen Fake Char (“Char” ist die Abkürzung für “Character”, so nennen Online-Rollenspieler ihre Spielfiguren. Aber das nur am Rande.) die betreffende Page und schicken Sie Ihrem echten Account eine Freundschaftsanfrage.</li>
<li>Wechseln Sie wieder auf den ursprünglichen Browser und bestätigen Sie die Freundschaftsanfrage. Öffnen Sie anschließend die Einstellungen Ihrer Fanpage. In der rechten Seitenspalte im Bereich “Admins” klicken Sie auf “add” bzw. “hinzufügen”. Ja, Sie haben es erraten: machen Sie Ihren Fake-Char zum Page-Admin.</li>
<li>Nun folgt der letzte Schritt unserer grausamen Inszenierung: wechseln Sie wieder zum Fake-Char Browser und entziehen Sie Ihrem echten Account die Admin-Rechte.</li>
</ol>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin1.jpg" alt="fb page admin1 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Einstellungen bearbeiten" width="600" height="500" style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin2.jpg" alt="fb page admin2 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Admins hinzufügen und entfernen" width="600" height="442" style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin3-600.jpg" alt="fb page admin3 600 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Admin Auswahl" width="600" height="629"style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p>Das war’s auch schon! Aber was ist passiert? Sie haben jetzt zwei Accounts: Ihr echter Account ist ein ganz gewöhnlicher “Fan” der Page (“Gefaller” oder “Liker” klingt noch eigenartiger, finden Sie nicht?), Ihre Fake-Account ist der neue Admin. Das bedeutet: zum Administrieren der Page nutzen Sie ab sofort Ihren Zweitaccount, mit Ihrem echten Konto können Sie nur als ganz gewöhnlicher Besucher Wall-Postings auf der Page schreiben, bei denen Sie — wie jeder andere Besucher — mit Ihrem eigenen Namen bzw. Ihrem persönlichen Konto referenziert werden.</p>
<p>Ganz frei von <strong>Nachteilen</strong> ist diese Vorgehensweise allerdings nicht; bevor Sie die betreffenden Einstellungen vornehmen, lesen Sie sich bitte daher diese Liste sorgfältig durch:</p>
<ol>
<li>Das Registrieren von Fake-Konten widerspricht den Nutzungsbedingungen von Facebook. Mit anderen Worten: man riskiert, dass das zweite Konto möglicherweise gelöscht wird und man damit im schlimmsten Fall komplett die Admin-Rechte verliert. Auch wenn dieses Szenario in der Praxis nicht besonders wahrscheinlich ist (ein realistischer Name, ein Profilbild plus ein paar glaubwürdige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/daten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Daten">Daten</a> sowie eine paar Einträge in der Freundesliste sollen helfen, hört man aus ungewöhnlich gut informierten Gray-Hat Kreisen, aber das haben Sie nicht von mir!), sollte man dennoch sicherheitshalber einer weiteren Person seines Vertrauens Admin-Rechte für die Page geben. Dann kann diese nämlich im Worst Case Szenario Ihren “echten” Account wieder zum Admin machen.</li>
<li>Da der echte Account nicht mehr Admin ist, taucht die betreffende Page auch im Ads-/Page-Manager nicht mehr auf (dafür aber im Ads-/Page-Manager unsers Fake Chars.)</li>
<li>Man sollte unter den Wall-Settings (erreichbar über “Edit Page” bzw. “Seite bearbeiten”) den “Default View for Wall” auf “All Postings” stellen, da Besucher sonst nur die Einträge des Admins sehen.</li>
<li>Die Status-Updates, die man als Nicht-Admin auf einer Seite schreibt, werden zwar auf der Wall angezeigt, nicht jedoch im grauen Kopfbereich der Seite (der bleibt offiziellen Admin-Einträgen vorbehalten).</li>
</ol>
<p>Natürlich handelt sich’s hier um eine Art Hack. Wenn sich für Sie das Problem der verschiedenen Posting-Identitäten noch nie gestellt hat, dann legen Sie diesen einfach unter der Rubrik “seltsame Probleme anderer User” ab. Aber wenn Sie ebenso wie ich nach dieser Möglichkeit gesucht haben, bietet sich hier zumindest ein praxistauglicher Work-Around. Natürlich hoffe ich, dass Facebook zukünftig bessere Administrationstools für Pages anbietet, beispielsweise eine Hierarchisierung sowie die Möglichkeit, beim Sharen zwischen eigenem Profil und administrierten Pages auszuwählen. Aber das ist eine andere Geschichte, die derzeit nur mehr schlecht als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/recht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Recht">recht</a> mit externen Services gelöst werden kann.</p>
<p><em>Anmerkung für Facebook-Programmierer: beim derzeitigen Stand der API gäbe es nur die Möglichkeit, via CMS im Hintergrund dynamisch die Administrator-Rolle zu löschen bzw. wieder zuzuweisen. Das scheint jedoch nicht nur umständlich, sondern könnte möglicherweise auch zu Problemen mit Facebook automatisierten Missbrauchs-Filtern führen.</em></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die Kleiderbauer-Blogger-Klage: Social Media Krisen-PR zum Mitlernen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-08/die-kleiderbauer-blogger-klage-social-media-krisen-pr-zum-mitlernen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 18:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleiderbauer, here come the horns: warum man Blogger im Jahr 2010 besser nicht mehr verklagen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich persönlich kaufe nicht bei Kleiderbauer ein. Keine Ahnung, ob mir die Klamotten dort gefallen würden, aber eines weiß ich ganz sicher: in den letzten 100 Jahren hat die Textilindustrie unglaubliche Fortschritte bei der Herstellung von Kunstpelz gemacht. Und ich habe auch rein gar nichts gegen die sinnvolle Nutzung von Tierpelzen. Auf meinem Schreibtischsessel liegt ein Lammfell, das ich von einem befreundeten Bio-Züchter gekauft habe, aber: Pelztierzucht muss wirklich nicht sein, Händler, die diese widerwärtige Art der Pelzproduktion durch Einlistung ins Sortiment unterstützen, will ich nicht unterstützen.</p>
<p>Aber weil’s in diesem Beitrag — zumindest indirekt — schon wieder mal um Martin Balluch geht, muss ich an dieser Stelle auch festhalten, dass ich “Tierschutzaktionen”, die in illegalen Aktionen münden, vehement ablehne. Der “radikale Tierschützer” bzw. seine Organisation wurden bekanntlich nach dem sogenannten “Mafiaparagraphen” angeklagt, die Staatsanwaltschaft unterstellte die Gründung einer kriminellen Organisation. Dies sorgte für ausgiebigen Medienrummel, den auch die Grünen für sich auszuschlachten suchten, indem sie Baluch auf ihre Kandidatenliste für die NR-Wahlen setzen. Soviel zur Vorgeschichte, deren Opfer kürzlich ein <a href="http://diewahrheit.at/" class="liexternal">videobloggender Kollege</a> wurde: Er publizierte auf seinem Blog ein Interview mit einem der Anwälte der “Tierschützer”, in dem dieser vermutlich unrichtige Aussagen über die Firma Kleiderbauer tätigte. Diese kontert mit einem Anwaltsbrief, was weiter passiert, hat <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/08/04/schaem-dich-kleiderbauer/" class="liexternal">Gerald</a> sehr treffend zusammengefasst:<span id="more-19161"></span></p>
<blockquote><p>Leider gibt der Blogger der anwaltlichen Einschüchterung durch Kleiderbauer nach, geht einen Vergleich ein und sitzt jetzt auf seinen Anwaltskosten und 5.000 Euro Entschädigung, die er an Kleiderbauer bzw. deren Anwälte zahlen muss. Meiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> nach hätte man vorher schon an die Öffentlichkeit gehen und das Vorgehen Kleiderbauers enthüllen müssen, jetzt ist das leider zu spät. Jetzt ruft <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/joerg-wipplinger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jörg Wipplinger">Jörg Wipplinger</a>, so heißt der Blogger, zu spenden auf, was letztlich hieße, Geld an Kleiderbauer zu überweisen.</p></blockquote>
<p>Achtung: im <a href="http://diewahrheit.at/video/blogger-in-not" class="liexternal">Spendenaufruf</a> kommen extrem süße kleine Hunde vor. Sagen Sie nachher bloß nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt, wenn Sie sofort Ihre Paypal-Adresse zücken:</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/player-licensed.swf" width="580" height="330" style="undefined" id="ply" name="ply" bgcolor="#FFFFFF" quality="high" allowfullscreen="true" allownetworking="all" allowscriptaccess="always" flashvars="file=http://diewahrheit.at/wp-content/videos/spendenaufruf.flv&amp;width=580&amp;height=330&amp;autostart=false&amp;repeat=list&amp;linkfromdisplay=true&amp;linktarget=_self&amp;javascriptid=delfivideo&amp;enablejs=true&amp;shownavigation=true&amp;allownetworking=true&amp;plugins=adtonomy,drelated&amp;adtonomy.config=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/config.xml&amp;drelated.dxmlpath=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/drelated/relatedclips.xml&amp;drelated.dposition=bottom&amp;drelated.dskin=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/drelated/skins/grayskin.swf&amp;drelated.dtarget=_self&amp;stretching=uniform"></embed></div>
<p>Bleibt also die Frage, was man nun noch tun kann — auch da hat Gerald ein paar gute Vorschläge:</p>
<blockquote><p>Nachdem die Sache juristisch gelaufen ist, hilft es nur noch, die Praktiken von Kleiderbauer weiter zu verbreiten, seinen Nachbarn zu erzählen, auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> posten, twittern, bloggen und vielleicht sogar der Krone einen Leserbrief schreiben. Vielleicht kommt man dort ja noch zu Besinnung, wenn der öffentliche Druck etwas stärker wird.</p></blockquote>
<h2 id="toc-lernen-wir-doch-was-daraus">Lernen wir doch was daraus!</h2>
<p>Wenn ich Social Media Workshops halte, sind Best Practices und Beispiele aus der jeweiligen Branche immer sehr gefragt. Die KBBK (“Kleiderbauer-Blogger-Klage”) stellt eine mit Sicherheit nicht willkommene, aber doch sehr lehrreiche Blaupause für die riskanteste aller Eskalationsstrategien dar, ein How-not-to aus dem noch zu verfassenden Lehrbuch.</p>
<p>Was sagen die Klage und der anschließende Vergleich über Kleiderbauers Online-Strategie eigentlich aus? Als Außenstehender ist es natürlich unmöglich zu beurteilen, ob die Initiative von der Rechtsabteilung ausging, oder ob so etwas wie eine “Risikofolgenabschätzung” und eine Abstimmung mit der Marketing/PR-Abteilung geschah. Dass Abmahnungen und Klagen gegen Blogger sehr schnell sehr weite Kreise ziehen können, haben Beispiele aus Deutschland schon vor Jahren gezeigt — und Google vergisst zwar, aber wenig und langsam. Wenn im Jahr 2010 ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> rechtliche Schritte gegen einen Blogger einleitet, dann muss es auf jeden Fall mit einem “Shitstorm” mittlerer Ausprägung rechnen. Unabhängig von der Berechtigung solcher Klagen kommt hier ein nicht zu unterschätzendes Brainscript zum Tragen:</p>
<h3 id="toc-david-gegen-goliath">David gegen Goliath</h3>
<p>Dass 99% aller Blogger, wenn sie denn Ferraris fahren, diese nicht durch ihre Werbeeinkünfte finanzieren, hat sich mittlerweile ausreichend herumgesprochen. Und wie Jörg es im Video so treffend formuliert: eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">Links</a>- ist keine Rechtsabteilung. Da steht auf der einen Seite der “Moloch” Unternehmen mit seinem viele Spezialisten, seinen endlos scheinenden Anwaltsressourcen, und auf der anderen Seite der kleine, hilflose Blogger: er muss sich sehr genau überlegen, ob er es denn überhaupt riskieren sollte, einen Anwalt einzuschalten, um die zu erwartenden Kosten nicht zusätzlich explodieren zu lassen.</p>
<p>Ich will mit dieser überspitzten Darstellung sagen: hier herrscht ein Ungleichgewicht, das a priori erst mal jedem Unternehmen sehr schlechte Karten in die Hand gibt, und zwar völlig unabhängig von der möglichen Berechtigung einer Klage. Und deshalb behaupte ich: letztendlich steigt, so unangenehm und schwierig die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bezahlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bezahlung">Bezahlung</a> der geforderten Summe für den einzelnen Blogger auch sein mag, immer das Unternehmen als Verlierer aus dem Ring dieser kommunikativen Krise. Denn innerhalb weniger Tagen greifen Gerald, ich und viele weitere bloggende Kollegen die Geschichte auf, wir verlinken uns gegenseitig und im Nu hat Kleiderbauer einen langfristigen, negativen Medienwert “eingekauft”, der am freien Markt weit mehr kostet als ein paar Anwaltsstunden.</p>
<h3 id="toc-was-kann-man-besser-machen">Was kann man besser machen?</h3>
<p>Die individuelle Situation verklagter Blogger ist in der Regel eine sehr schwierige. Diese konkreten Fälle könnten durch verschiedene Maßnahmen abgefedert werden: so wäre einerseits eine Blogger-spezifische Rechtsschutzversicherung ebenso denkbar wie ein Verein, welcher der Finanzierung eines Rechtsbeistands dient. Ich möchte allerdings im abschließenden Teil dieses Artikels über die andere Seite schreiben: wie können Unternehmen derartige Situationen vermeiden, was hätte Kleiderbauer anders machen können?</p>
<p>Ein Unternehmen könnte auf die Idee kommen, die unliebsamen Informationen einfach zu ignorieren und zu hoffen, dass sie irgendwann wieder verschwinden — zweifellos keine befriedigende Lösung. Verfrüht zum Anwaltsbrief zu greifen kann aber noch kontraproduktiver als Untätigkeit sein. Wie überall im Web 2.0 lautet das Zauberwort auch hier Dialog: wer erst mal freundlich, aber bestimmt anfragt und den Betreiber des jeweiligen Blogs darauf hinweist, dass nach Unternehmensmeinung ein rechtliches Problem mit einem Beitrag besteht, wird in den meisten Fällen auf offene Ohren stoßen. Wie aus dem oben Geschriebenen hervorgeht, ist Bloggern selbst ja durchaus klar, dass sie auf juristischer Ebene mit hoher Wahrscheinlichkeit den (ausgesprochen teuren) Kürzeren ziehen. Sollte der Blogbetreiber keinerlei Gesprächsbereitschaft zeigen, bleibt als ultimativer Eskalationsweg ja immer noch der Weg über die Gerichte.</p>
<p>Ob man sich im Falle einer außergerichtlichen Einigung auf die Entfernung eines bestimmten Beitrags(teils) oder auf eine Gegendarstellung einigt, wird im Einzelfall zu entscheiden sein. Eine “friedfertige” Einigung kann, und darüber müssen sich Unternehmen mittlerweile klar sein, beiden Seiten jede Menge Ärger ersparen. Die meisten Blogs mögen im Vergleich zu hiesigen ÖWA-Plattformen tatsächlich Mikromedien sein  — die aber in Summe dennoch beträchtliche Reichweiten (und ungleich bessere Platzierungen im Google-Index) als alle Tageszeitungs-Artikel erreichen.</p>
<p>Noch ein Phänomen der Informationsgesellschaft zeigt die KBBK einmal mehr in aller Deutlichkeit auf: die Zyklen der technologischen Information haben die Zyklen der Gesetzgebung längst überholt. Mediengesetzgebung geht von Old Media aus, von Verlagshäusern und Rundfunkanstalten. Der medientechnologische Wandel der letzten Jahre hat in den juristischen Rahmenbedingungen keinerlei Niederschlag gefunden — und ich fürchte, das wird auch noch eine Weile so bleiben. (Vergessen wir nicht: weite Teile der österreichischen Verfassung stammen aus dem vorvorigen Jahrhundert.)</p>
<h3 id="toc-3-12-tipps-an-kleiderbauer">3 1/2 Tipps an Kleiderbauer</h3>
<p>Ein Wort zur Güte: ich bin nicht Ihr Social Media Berater, sonst hätten Sie Jörg Wipplinger hoffentlich nicht verklagt. Aber nehmen wir mal an, ich hätte die hypothetische Aufgabe, Schadensbegrenzung zu betreiben, dann würde ich Ihnen folgendes raten:</p>
<ul>
<li>Rufen Sie Jörg Wipplinger an. Bieten Sie ihm an, auf Ihre finanziellen Forderungen zu verzichten.</li>
<li>Schlagen Sie ihm stattdessen vor, ein gemeinsames Video aufzunehmen — lassen Sie jemanden aus Ihrer PR– oder Marketingabteilung vor der Kamera mit Jörg sprechen. Erklären Sie bei dieser Gelegenheit unbedingt, was Sie zur Klage bewogen hat und welche Aussagen des Tierschützer-Anwalts Ihrer Meinung nach falsch waren.</li>
<li>Sie haben jetzt jede Menge <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> — und die wird in den nächsten Tagen noch stetig ansteigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, eine positive Botschaft zu verbreiten, zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen sein Tun und Lassen argumentieren kann, und dass Sie es nicht nötig haben, Ihre Kritiker mit juristischen Mitteln zu “bezwingen”.</li>
<li><small>Und wenn Sie mir persönlich einen Gefallen tun wollen: hören Sie bitte endlich auf, das Zuchtpelz-Zeugs zu verkaufen. Ich verspreche, dass ich dann auch mal zu Ihnen einkaufen komme.</small></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sich Freunde sichern: SocialSafe Backup für Facebook</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-07/sich-freunde-sichern-socialsafe-backup-fuer-facebook/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 21:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Safe ist ein simpler kleiner Helfer, der Heavy Facebook User ruhiger schlafen lässt: das Programm erstellt ein Backup der eigenen Accountdaten und sagt auch Bescheid, wenn aus Freunden Fremde werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Mögen andere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a> sich um die Entfernung ihrer Daten aus Facebook sorgen, du, glücklicher Geek, mach lieber regelmäßig Backups!” Quasi die Gegenthese zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/social-media-sterbehilfe-untersagt/" class="liinternal">Social Media Suicide Machine</a> stellt <a href="http://www.socialsafe.net" class="liexternal">SocialSafe</a> dar: das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backup/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backup">Backup</a>–Tool für Facebook-Accounts entspringt einer Kooperation der beiden britischen Agenturen iBundle und 1minus1 — für günstige €2,48 nimmt das Adobe–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/air/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Air">Air</a> basierte Programm die Angst, eines Tages ganz ohne Freundesliste aufzuwachen.</p>
<p>Aber warum will man überhaupt sein Profil sichern? Zum einen, um im Fall einer möglichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/account/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Account">Account</a>–Sperre die wichtigsten Daten nach wie vor bei der Hand zum haben, zum anderen aber auch deshalb, weil SocialSafe eine nette Extra-Funktion mitbringt: das Tool speichert nach der ersten Vollbackup nur mehr inkrementelle Snapshots, zeigt die Differenzen zwischen zwei Backups und generiert so eine Art “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chronik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chronik">Chronik</a>” des eigenen Facebook-Accounts. Das folgende Video erklärt die Basics, viel mehr gibt’s zu dem schlanken Helferlein aber auch nicht zu sagen:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-07/sich-freunde-sichern-socialsafe-backup-fuer-facebook/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-10879"></span></p>
<p>Je nach Anzahl der Fotos dauert das erste Backup einige Minuten, ab dem zweiten Mal geht’s flott dahin. Speziell die “Lost friends” dürften so manchen User interessieren, den SocialSafe zeigt im Gegensatz zu den ganzen nervigen Spam-Applikationen tatsächlichen an, wer einem die Freundschaft auf Facebook gekündigt hat:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/07/socialsearch-large.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[10879]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/07/socialsearch-600.jpg" alt="socialsearch 600 Sich Freunde sichern: SocialSafe Backup für Facebook" title="SocialSafe" width="600" height="738" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Das derzeit in der Version 1.2 verfügbare Programm ist noch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/recht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Recht">recht</a> neu, etliche Features stehen auf der Wunschliste: so kann man derzeit kein Voll-Backup manuell anstoßen, Messages und Videos fließen nicht in die Datensicherung ein und in meinem Fall wollte SocialSafe meine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wall">Wall</a> nicht speichern. Aber das Team scheint sehr motiviert und hat den nächsten Release bereits in der <a href="http://www.socialsafe.net/blog/2010/07/05/do-we-need-an-export-button-for-everything/" class="liexternal">Pipeline</a>:</p>
<blockquote><p>We are however continuing our work to fully utilize Facebook’s apis so that you can export/backup all that you have created for your Facebook .. and expanding SocialSafe’s capabilities to include the backing up of your data on other social networks. But <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a>’s not just about backing up. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">It</a> would be very easy for us to simply export everything into one unreadable file and store <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> somewhere on your computer as a backup, but what use is that if you can’t view <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a>? We have been working busily over the last few months on a better way to view this backed up information.</p></blockquote>
<h3 id="toc-social-backups-in-die-wolke">Social Backups in die Wolke</h3>
<p>Wer dagegen der eigenen Festplatte misstraut, Backups lieber in der Cloud speichert, automatisch ausführt und neben Facebook auch noch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>, FlickR und einige Accounts mehr vor dem digitalen Nirvana bewahren möchte, kann auch einen Blick auf <a href="http://www.backupify.com/" class="liexternal">Backupify</a> werfen: in der Gratis-Version gibt’s immerhin 2 Gigabyte S3 Speicher, 10GB kosten $40 pro Jahr. Allerdings konnte ich selbst bei genauerer Durchsicht der Homepage nicht feststellen, welche Daten backupify überhaupt in die Sicherung einbezieht, zudem speichert der Dienst XML-Rohdaten, mit denen man im Ernstfall wohl nicht besonders viel anfangen kann. Für ein nicht besonders durchdachtes Projekt spricht übrigens auch folgende FAQ-Antwort auf die Frage “how do I restore my data if I lose it?”</p>
<blockquote><p>It depends on the account. For something like Flickr, we can restore your account to a state very similar to what it was before you lost it. This isn’t yet automated, so our programmers will have to do it manually for you. For something like Twitter, we can’t time stamp a tweet so we can never really restore you account. The best we can do is re-tweet everything for you at one time, but your followers would probably hate that. If you have specific questions about specific services, email us and we can answer them for you.</p></blockquote>
<p>Da find ich SocialSafe sowohl praktischer als auch praxigerechter — und weil der Nikolaus wohl auch 2010 keine native Exportfunktion bringen wird, lohnt sich die Lizenez allemal. Wo bekommt man heutzutage noch bis zu 5.000 Freunde für den Gegenwirt eines Glas Weins auf den eigenen Rechner?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Video: Was im Web 2.0 Recht ist</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. Juli war ich bei Vite zu Gast, einen Rückblick auf die Veranstaltung gibt's im aktuellen Videopodcast der Vienna IT Enterprises.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Juli war ich gemeinsam mit RA <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hermann-schwarz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hermann Schwarz">Hermann Schwarz</a> bei VITE — <a href="http://www.vite.at/" class="liexternal">Vienna IT Enterprises</a> — <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-06/vite-event-facebook-recht-ist-nicht-faustrecht/" class="liinternal">zu Gast</a>. Den folgende Videopodcast produzierte Feinkost Media im Anschluss an die Veranstaltung:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-07/video-was-im-web-2-0-recht-ist/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-4319"></span></p>
<p>Weitere Social Media Inputs gibt Vite Unternehmen nach der Sommerpause: am 7. Oktober gestalten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-lender/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Lender">Robert Lender</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/robert-harm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Robert Harm">Robert Harm</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werner-reiter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werner Reiter">Werner Reiter</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gerald-baeck/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gerald Bäck">Gerald Bäck</a> und ich gemeinsam mit Vite einen Workshop zum Thema “Social Media für Unternehmen” — Details folgen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wiener Runde Podcast: Doppelpack</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 20:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wienerrunde im Doppelpack: zwei Wochen Web 2.0 News, quasi ein ganzes Sach-Hörbuch zum heißen und womöglich sogar verhagelten Wochenende. Feedback und Kommentare zu unserem Podcast sind wie immer hochgradig willkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war ich nachlässig (ja ja, was man nicht sofort erledigt…), daher gibt’s an dieser Stelle einen Podcast-Doppelpack: die ganze frische Aufnahme von heute Nachmittag sowie den Talk von letzter Woche. Sowieso empfehle ich allen geneigten Hörerinnen und Hörern ein Abo des <a href="http://www.wienerrunde.at/?feed=podcast" class="liexternal">Wiener Runde Podcasts</a>: dieses verlängert sich nämlich automatisch von Woche zu Woche, kostet aber nix. Einiges kosten könnte dagegen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/apple/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apple">Apple</a> das iPhone Fiasko mit dem Fingerkurzschluss: dies und mehr aus der wunderbaren Welt der mobilen und der unbeweglichen Digital–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a> berichten Heinz Grünwald, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/max-kossatz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Max Kossatz">Max Kossatz</a>, Asien-Experte und Gaststar <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/juergen-hoebart/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Juergen Hoebart">Juergen Hoebart</a>, Gastgeber Michi Kamleitner und meine Wenigkeit. ‘njoy!</p>
<div class="wienerrunde">
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><a href="http://www.wienerrunde.at/2010/07/16/wiener-runde-2010-07-16-mehr-antenne/" class="liexternal">Links zum Podcast auf Wienerrunde.at</a>   <a href="http://www.wienerrunde.at/wp-content/uploads/2010/07/runde_20100716_final.mp3" class="liexternal">Download</a><br />
<span class="wrsmall">mp3, 58 Mbyte [rechte Maustaste und “speichern unter”]</span></div>
<p><span id="more-4318"></span></p>
<p>Und dann war da noch Agent Crawler, der mit der Lizenz zum Suchen — not questions asked! Über Kommunikatives (Fring), Berieselndes (Youtube für die Couch) und Unterhaltsames (King’s Quest als Browser-Game) plauderten letzte Woche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gerald-baeck/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gerald Bäck">Gerald Bäck</a>, Heinz Grünwald, Max Kossatz, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/michael-kamleitner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Michael Kamleitner">Michael Kamleitner</a> und ich:</p>
<div class="wienerrunde">
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><a href="http://www.wienerrunde.at/2010/07/09/wiener-runde-2010-07-09-lizenz-zum-suchen/" class="liexternal">Links zum Podcast auf Wienerrunde.at</a>   <a href="http://www.wienerrunde.at/wp-content/uploads/2010/07/runde_20100709_final.mp3" class="liexternal">Download</a><br />
<span class="wrsmall">mp3, 39 Mbyte [rechte Maustaste und “speichern unter”]</span></div>
<p>In diesem Sinne: danke für Ihre Eartime, mehr Wiener-Runde-Airtime gibt’s nächste Woche. Genießen Sie das Wochenende, aber legen Sie, so Sie in Wien wohnen, schon mal Decken und Bleigewichte bereit: die Meteorologen warnen vor heftigen Hagelgewittern und 100km/h Sturmböen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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