News zu den Themen Usability-, Interface Design und grafischer Gestaltung von Webmedien.

Die 6 besten Gründe gegen das Nofollow-Attribut

nofollowLinks, könnte man sagen, gehören durchwegs zu den Kern-Features (oder Core Values) des World Wide Web. Sie bahnen dem menschlichen Besucher nicht nur Wege von Site zu Site, sondern dienen den diversen Suchknechten zugleich als Relevanzbewertung. Das wissena auch Spammer – doch das unselige Nofollow stellt den erbärmlichsten Lösungsansatz dar. Hier am Blog hab ich Dofollow seit Beginn laufen; ich will ja niemandem vom Kommentieren abhalten. Das wär ja fast wie Händeschütteln mit Latexhandschuhen… für alle Zweifler hier also 9 gute Gründe für’s Abschalten des kleinen Nofollow-Teufelchens.
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Neue Umfrage: Werbung in Feeds

Dies hier geht raus an alle Feedreader, täten Hip Hopper sagen. Normalerweise zeig ich die Umfragen ja nur im Sidebar des Blogs an, aber da sich’s hier um eine Umfrage betreffs Werbung in Feeds handelt, darf ich, um die statische Un-Repräsentativität zu wahren, nicht den Fehler begehen, die Antwort-3-Gruppe systematisch auszuschließen.

Zu irgendetwas muss die Methodenlehre auf der Uni ja gut gewesen sein! In diesem Sinne:

 

[poll=4]


PS: Ein neuer Monat, ein neues Glück: jeweils am ersten wird die Top-KommentatorInnen Liste zurückgesetzt, das heißt, derzeit gibt’s einen PR5 Backlink für günstige zwei Comments. Hereinspaziert, hereinspaziert!

eBizniz: 19 Webdesign Vermeidbarkeiten

Josiah Cole, laut Eigendefinition “Professional webmaster and wannabe over funded technology uber guru” hat im Februar eine Liste zusammengestellt mit 19 No-Nos für kommerziell erfolgreiche Webseiten. Aufschlussreich und geek-humorig.

Die Zusammenstellung ist absolut lesenswert – neben altebekannten Ärgernissen (100% Flash-Sites, proprietäre Dropdown Menüs, Pop-Ups und Co.) warnt der Autor in unterhaltsamen Formulierungen vor Printdesignern, die “nebenbei auch Webseiten machen”. Schwer zu sagen, welche der Regeln mir am besten gefällt – die Nummer 17 hat auf jeden Fall was für sich:

17. If you’re delivering video, it better not ask the user which bandwidth or version of video they’d like. Real Player, 100K, Windows Media Player, Quicktime, WMV, 300K, AVI, Cable, DSL, Dial-Up? NO THANK YOU. Deliver your video in an embedded player in Flash. I’m sorry, Flash won this battle a long time ago (see YouTube), it has the install base, the lean interface and isn’t trying to get you to join “their world” of media player fantasy where they place system tray icons and launch helpers and pop up every time you pop in a CD or DVD.

Sehr amerikanisch und up-front, aber im Prinzip hat er ja völlig recht: wer seine Webseite als Shop betreibt, für den zählen in erster Linie die Verkäufe: und da 2007 immer noch zahllose eCommerce Seiten ihr Besucher mit Intros, Pop-Ups und Co. nerven, kann die Lektüre allen New Media Agenturen nur dringend ans Herz gelegt werden.

[via Pixelgraphix]