| 15. März 2010 | bis | 17. März 2010 |
Am Samstag fliege ich nach Las Vegas zur die Mix-Konferenz. Microsoft Österreich hat mich in die Welt-Hauptstadt des Glücksspiels eingeladen, und ich freue mich schon sehr auf meinen ersten Ausflug nach Nevada, über den ich natürlich hier am Blog und via Twitter berichten werde. Nach meiner Rückkehr aus den Staaten wissen Sie und ich dann hoffentlich alles über einarmige Banditen, keusche Striptease-Clubs, neue Microsoft Webpublishing-Technologien und den Status Quo der Cloud.

Zudem ergibt sich sicherlich die eine oder andere Interview-Gelegenheit - denn unter an einen wohlbekannten Rechteverwertungs-Vertrag gemahnenden Namen "The Commons" hat Microsoft eine Hangout-Lounge eingerichtet. Dort werde ich rumhängen, wenn mir einzelne Vorträge zu code-orientiert werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Im vergangenen Semester machte ich mit meinen FH-Studenten eine Exkursion ins Technische Museum Wien. Obwohl Direktorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky sowohl museumsdidaktisch als auch PR-technisch einen hervorragenden Job macht, stattet nur ein Bruchteil der Wiener Medien-Studentenschaft dem imposanten Bau in der Mariahilferstraße 212 einen Besuch ab. Dabei hält die fixe Sonderausstellung Medienwelten eine ganze Serie von Aha-Erlebnissen bereit. Sie zeigt die Geschichte der technischen Medien anhand zweier Entwicklungsstränge:
Auf der einen Seite ist die Entfaltung von Post-, Telegrafen-, Telefon-, Funk- und Rundfunknetzwerken zu sehen, auf der anderen die Entwicklung von Bild-, Ton- und Druckmedien sowie Medien der Datenverarbeitung.
Auf insgesamt 2500m2 Ausstellungsfläche findet sich ein faszinierendes Spektrum historischer Gerätschaften: von den ersten "Bewegtbildern" in Form mechanisch-optischer Täuschungen über die Daguerreotypie, frühe Kameras, Fernschreiber bis hin zu Smartphones spannt die Ausstellung den Bogen der Geschichte der Informationsvermittlung. Am Sonntag war ich wieder in Ausstellung - diesmal mit SLR-Kamera. Diesen Beitrag weiterlesen »
Achtung, Podcast voraus: zum zweiten Mal berief Michi heute eine fast spontane Zusammenkunft der Wiener Runde ein; ihr gehören neben fast allen Mitgliedern des ÖIR noch weitere exzellente Experten auf dem Gebiet digitaler Großartigkeit an. Den Audiomitschnitt gibt's demnächst, wir hatten während der Diskussionrunde ausgiebig Gelegenheit, unsere diversen Webcam-Effekte zu testen und über das Retro-Thema "E-Mail: liebe deinen Klammeraffen wie dich selbst" zu diskutieren. Außer Judith, aber der benutzte einfach ihren echten Kater:

Mirko hat mich gebeten, auf den aktuell ausgeschriebenen Master-Studiengang für New Media & Digital Culture hinzuweisen. Wer immer schon mal ein paar Semester in einem echt flachen, extrem radfahrtauglichen-Land nah am Meer verbringen wollte, sollte sich das Angebot der Uni Utrecht unbedingt näher ansehen. Die nächste Runde beginnt mit dem Wintersemester 2010 am 1. September, die Bewerbungsfrist endet am 1. März.
Herzlichen Dank dem Organisationsteam des Barcamp Klagenfurt 2010: wie schon in den Vorjahren zwei tolle Tage mit hervorragenden (und mittlerweile wohl durchaus obligatorischen!) Kärntner Kasnudeln und spannenden Sessions. Meine persönlichen Highlights waren Olaf Nitz' Präsentation über Social Media und Social Search sowie Gerald Bäcks Session zum Thema "Reichweitenmessung auf Twitter". Hier endlich mit ein wenig (upload-technisch bedingter) Verspätung meine Fotos vom #bcklu und ein äußerst musikalisches Podcast-Special - 'njoy!
Bei der Am Punkt Live-Diskussion auf ATV ging's heute um das .at-typische Thema Der Wahnsinn auf den Pisten: fahrlässig in den Tod! - für mich die bisher beste Am Punkt Sendung 2010, und eine gute Gelegenheit, mal eines los zu werden: Social Media Fernsehen rockt.
Ich bin in die Genese des Formats ja relativ eng involviert - ATV Nachrichtenchef Alex Millecker zeichnet für die Sendung verantwortlich, Sylvia Saringer moderiert, Judith Denkmayer aka Linzerschnitte dachte sich die Social Media Einbindung aus und ich hatte die Ehre und das Vergnügen, die zugehörige Homepage zu konzipieren und programmieren. Genau aus diesem Grund habe ich mir natürlich die ersten paar Sendungen aus "professionellem Interesse" angeschaut - ganz gegen meine sonstigen On-Demand Medienkonsumationsgepflogenheiten, bei denen fixe Sendezeiten eigentlich keinen Platz haben. Inzwischen allerdings ist der Mittwochabend quasi ein Fixtermin - weil die die Kombination aus Livestream, Facebook-Chat und Zuseher-Feedback wesentlich mehr Spaß macht als One-Way-TV. Diesen Beitrag weiterlesen »
Steve Rogers ist Europadirektor von Google - Europadirektor mag gut klingen, realiter dürfte Stevie allerdings bloß ein besserer Laufbursche von Larry, Marissa, Matt + Co sein, anders kann ich mir seine Antworten auf Georg Holzers Fragen beim besten Willen nicht erklären. Der wollte nämlich für die Kleine Zeitung (Ausgabe vom 9.2., S.29) von ihm wissen, warum Big G den Ruf der Datenkrake nicht los wird. Says Rogers:
Das wird schwer werden, diesen Ruf los zu werden. Wenn eine Firma größer wird, wird sie als undurchsichtig gesehen. Wir versuchen, aber so transparent wie möglich zu sein.
Wie diese "Transparenz nach Möglichkeit" in der Praxis aussieht, führt Steve dann auch direkt bei der nächsten Frage vor, die sich auf Datensicherheit gegenüber Dritten bezieht. Seine lakonische Antwort: "Bitte um Verständnis, dazu darf ich nichts sagen." Zur China-Situation übrigens auch nicht: "Es war wirklich etwas, aber ich darf das nicht weiter kommentieren." Diesen Beitrag weiterlesen »
| 6. Februar 2010 9:00 | bis | 7. Februar 2010 17:00 |
Eben noch in St. Marx auf der Videocamp-Bühne und schon in Klagenfurt: am Samstag/Sonntag geht's in der Kärntner Metropole Barcamp-technisch weiter. Nach den beiden Besuchen anno 2008/09 (ich sag nur: Karaoke!) ist diese Unkonferenz für mich ein Fixpunkt am Terminkalender. Wie gewohnt hostet die Wörthersee-Uni das Barcamp Klagenfurt - schnell Entschlossene können sich hier anmelden, die Liste umfasst bereits über 100 Namen.
Was haben die FAZ und the gap gemeinsam? Die Herausgeber beider Druckwerke misstrauen dem Internet und den Herzpulsbeschleunigenden Fährnissen digitaler Ubiquität, ja man könnte ohne Übertreibung sagen: sie beäugen die sozialkraftzersetzende Auswirkung der digitalen Revolution ausgenommen kritisch. Frank Schirrmacher in seinem kürzlich wohlkalkuliert erschienen Irrwegs-Essay, Thomas Weber im aktuellen Impressum von the gap. Es läge demnach die Haupt-Lebensqualität-verbessernde Wirkung des Internet darin, sich "auch mal eine Auszeit" respektive eine "Facebook-freie" Periode zu gönnen.
Nun mag ich zwar den Falter lieber als je zuvor, denn nicht einmal die Titanic ist unterhaltsamer als eine Truppe von erzreaktionären Alt-68ern, die sich aus selbstkonstruierter Tradition heraus für "progressive Links(liberale) halten. Und ich schätze Armin Thurnhers unmotivierte und beleidigende Ausritte gegen die Internetgeneration im Allgemeinen und gegen seine eigenen Mitarbeiter im Speziellen mindestens so sehr wie Hans Mentz' Humorkritik. Doch die Dreistigkeit, mit der die junge Generation einem Armin Thurnher seinen Kulturpessimismus klaut, erschüttert meinen Irrglauben ans Urheberrecht zutiefst. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsband Multimedia (UTB, Wien 2008 UTB Profile). Frank Hartmann ist Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar. Ich freue mich sehr über diesen Gastbeitrag und wünsche viel Spaß bei der Lektüre!
Mit Computer und Netzwerken wurden die Medien innerhalb von zwei Jahrzehnten plötzlich zu "neuen Medien". Unsere Medienkultur ist vielfältig wie nie – wohin geht ihre Entwicklung? Am Anspruch, diese Fragen zu beantworten, scheitern regelmäßig die Bemühungen der Experten. Denn sie nehmen in ihrer Fixiertheit auf die technischen Möglichkeiten nicht in Betracht, worauf es dabei ankommt: auf dich und mich, also die Nutzer, die Anwendungen akzeptieren oder diese gleich neu erfinden. Man müsste also danach fragen, wie die multimediale Nutzerkultur von morgen aussehen könnte. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn irgendwo ganz weit vorne auf der Netz-Avantgarde-Welle ein Rasta surfte, dann handelte es sich mit ziemlicher Sicherheit um den Digital-Pionier Jaron Lanier. Zahllose eingeritzte Kerben zieren die Rückseite seines Smartphones - eine für jedes selbst erfundene Buzzword, und dazu gehören in Jarons Fall Heavyweights wie "Virtual Reality" (ja, das stammt von ihm) oder "Schwarmintelligenz". Die Rastazöpfe sind zwar länger geworden, aber der einstmalig affirmative Optimismus hat sich nahezu in sein Gegenteil verkehrt. Dieser Tage spricht Lanier im FAZ-Interview lieber Ende des digitalen Maoismus und vom "digitalen Mob".
Er sieht im gegenwärtigen Status des Internet nämlich alles andere als die technologische Verwirklichung der alten Versprechung des "freien Zugangs für alle". Der habe sich, so Lanier, in eine beispiellose Ausbeutung von Kreativen gewandelt:
Ich bin unter anderem zu dem ziemlich verstörenden Schluss gekommen, dass das Phantasiebild von den Musikern, Journalisten, Geistesarbeitern, die zwar durch file sharing und soziale Netzwerke ökonomisch in Bedrängnis gerieten, aber so auch neue Geldquellen aufspürten, falsch ist. Viele Leute geben immer noch vor, dass dies jetzt geschieht, weil sie an die vorherrschende Ideologie glauben, aber die Daten widersprechen ihnen.
Als Lösung des gegenwärtigen Dilemmas, dass alte Einkommensmodell wegbrechen, während Ersatz nicht in Sicht ist, greift Lanier auf einen Klassiker zurück: Ted "Xanadu" Nelson, geistiger Vater des Konzepts Hypertext, schlug schon in den 60ern ein System-immanentes Micro-Payment Verfahren vor. Dieses dürfe aber nicht von einer einzelnen Firma, sondern müsse zwischenstaatlich entworfen werden und damit universell gültig.
Denn der Preis der Offenheit dürfe nicht die Entrechtung von Individuen sein, so Lanier, der sich mittlerweile offensichtlich in der Rolle des Robin Hood ganz gut gefällt. Ich denke keineswegs, dass die angesprochene Problematik auf das Fehlen eines Zahlungssystems zurück zu führen ist und schon gar nicht, dass Kreativität notwendigerweise ans ökonomische System rückgebunden sein muss. Ausgesprochen originell finde ich dagegen Jaron Laniers Urteil über Facebook und Co.:
Websites, die ich am meisten kritisiere, sind zufällig auch jene, die nicht profitabel sind. Sie bieten Mash-ups an, bei denen die individuelle Stimme nicht mehr zu hören ist: Facebook, Twitter, Wikipedia. Gut, sie sind nicht alle gleich schlimm, Wikipedia ist schlimmer als Facebook, aber keine von ihnen hat einen Profit vorzuweisen. Wikipedia ist gemeinnützig, Twitter und Facebook versuchen profitabel zu sein, können es aber nicht über triviale Summen hinaus. Ihre Existenz verdanken sie ideologischen Gründen, aber als Firmen sind sie gescheitert.
Das oft zitierte Problem der Informationsflut respektive Reizüberflutung sieht Lanier nicht in der schieren Menge der Information, sondern in deren Fragmentierung. Das Mash-Up, das Informationsfragmente aus seinem Zusammenhang reißt, sei das eigentliche Problem, und der Faktor "Mensch" dürfte nicht aus der Gleichung "Internet" herausgenommen werden. Freilich: manches mag nach "nona" klingen, und ich bezweifle, dass die Netzwelt tatsächlich jemanden braucht, der ihr erklärt, dass das Internet keine "Superlebensform" sei. Dennoch hebt sich JL nach wie vor angenehm vom schaumgebremsten Mainstream angenehm ab:
Eine Maschine wird gern für intelligenter gehalten, als sie ist. Die Leute, die für Suchmaschinen verantwortlich sind, geben vor, dass ihre Apparate verstehen, wonach gesucht wird. Das stimmt natürlich nicht. Aus neurowissenschaftlicher Sicht sind Suchmaschinen nichts als Schund. Es gibt noch keine technologischen Mittel, Semantik oder Logik darzustellen.
Allein dafür hab ich mir gerade sein neues Oeuvre bestellen müssen:
Jaron Lanier: You Are Not a Gadget: A Manifesto
"Klare Formate. Großartige Highlights. Bessere Unterhaltung. Das ist - vereinfacht dargestellt - der Anspruch von datenschmutz.net, Ihrem neuen Blog aus der Alpen-Donau-Adria Region. Unsere Postings sind anspruchsvoll, aber nicht intellektuell (sic!). Kritisch, aber nicht parteipolitisch. Breit gefächert, aber keinesfalls ein Massenprodukt. Es richtet sich an ein weltoffenes und vielseitig interessiertes Publikum. An Junge und Junggebliebene (triple sic!) mit Meinung und Anspruch."
Nein, ich bin nicht völlig übergeschnappt. Obiges Gsatzerl ist keineswegs die Selbstbeschreibung dieses Blogs, sondern jene des neuen RB-Fernsehsenders Servus.tv. In der Tat: es richtet sich! Nix gegen HD und Sportübertragungen, aber wie derartige Schwurbeleien im Brustton der Nicht-Überzeugungen eine Endredaktion passieren können, ist mir schleierhaft. Diesen Beitrag weiterlesen »
| 14. Dezember 2009 | ||
| 18:00 | bis | 19:00 |
Das Hochkultur-Karussell dreht sich unerbittlich weiter - die neben Cannes und der Oscarverleihung drittwichtigste Veranstaltung der internationalen Kinowelt findet zum Jahresausklang nach der frenetisch bejubelten Premiere im Sommer ihre Fortsetzung mit einem Weihnachts-Special. Die Impresarios aus dem Umfeld der Forschungsgruppe Internet zeigen und kommentieren Netz-Clips zum Thema Das Sakrale und das Profane: Christmas revisited. Aufgrund dieses zu Profanity (engl.: Fluchereien) und wilden sexuellen Ausschweifungen neigenden Themas sollten selbst volljährige Besucher gute Nerven ins Museumsquartier mitbringen.
Update: Um 18:30 geht's los mit dem Tweet-Up, die Fest-Gala startet dann pünktlich um 19:30 Uhr im Raum D des Wiener Museumsquartiers. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, für freie Platzwahl kann dennoch kaum garantiert werden. Der Programmablauf:
18:30 X-Mas Tweet-Up (Smartphones, Netbooks und andere internetfähige Geräte bitte beim Security Check-in abgeben!)
19:30 Begrüßung des Publikums und der Pressevertreter durch Jana Herwig, Künstlerische und kaufmännische Leiterin der Wiener Online-Video Filmfestspielreihe (im Volksmund "Youtube Kino"), Gremiumsmitglied des Vorstands des österreichischen Internetrats, Microblogging-Forscherin und Promi-Bloggerin.
19:03 Filmprogramm mit Erläuterungen der Kuratorinnen und Kuratoren (Details folgen)
19:58 Podiumsdiskussion mit Vertretern der österreichischen Film- und Musik-Urheberrechtsgesellschaften. Moderation: Sigrid Jones
19:59 Diskussion: Das Publikum hat Gelegenheit, sich Fragen für das gemütliche Zusammensein anschließend auszudenken
20:00 Verabschiedung des Publikums und der Kuratoren durch den ersten Wiener Twitter-Chor.
Anschließend Afterparty, ebenfalls im Raum D. Motto: "Kein Networking". Dresscode: Als Vogel verkleidet kommen! (Anm.: Für ORF Moderatorinnen keine Verkleidung erforderlich.)
Achtung: KEIN NETWORKING im Anschluss. Wenn Sie Leute treffen, die Sie schon von anderswo kennen - fein. Unterhalten Sie sich. Wenn nicht, auch gut. Mit weniger Visitenkarten passt die Geldtasche sowieso leichter in den Hosensack.
Event-Einträge auf Facebook: TweetUp | Youtube Kino
Nahezu ein ganzes Jahr ist Barrack O. bereits in Amt und Würden, trotzdem gibt es immer noch Hunger, Krankheiten, Kriege und Ungerechtigkeiten auf der Welt. Was Gravierendes wird sich wohl erst 2012 ändern (nächste US Präsidentschaftswahl, nicht Weltuntergang). Das Team von Wired Italy ist sowieso der Meinung, dass die Leistung einzelner Personen in punkto Weltfrieden überschätzt wird und schlägt daher vor, den nächsten Friedensnobelpreis dem Internet zu verleihen.

Im Vergleich zur turbulenten Ära von 98 bis 2003 ist die Debatte um die finale Zerstörung der menschlichen Kultur durchs Urheberrechtsverletzungen wieder vergleichsweise still geworden: war Napster noch der Byte-gewordene Gott-sei-bei-uns der Plattenindustrie, hat ein amerikanischer Apfelhändler via iTunes den Netzmusikverkauf profitfähig gemacht (wenn auch über den Hardware-Umweg), seit kurzem zeigt Buchhändler Amazon Verlagen, wie man untote Bäume auf ePaper ausliefert.
Der eine oder andere Murdoch sagt zwar njet, ab und zu wird eine Piratenbucht verklagt, doch der Hype um die Besserung der Welt qua Social Media lenkt temporär den Blick ab vom, wie Frank Hartmann in seiner hervorragenden Analyse Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit auf Telepolis schreibt, "mehr oder weniger offen ausgetragenen Kulturkampf". Diesen Beitrag weiterlesen »