bewegte Bilder sagen mehr als zehntausend Worte, und das auch noch im streaming modus.

Ello: Misstrauen und Popularität wachsen parallel

Der Hype um Ello kommt und geht in Wellen. Während sich in den letzten drei Wochen zeitweise bis zu 30.000 neue Nutzer pro Stunde (!) registrierten, ist es bereits wieder ein wenig stiller um den kontroversiellen Versuch, eine weniger böse Alternative zu Facebook ins Netz zu stellen, geworden. Verunsichert hat ungewöhnlich gut informierte Nutzer in erster Linie der Artikel Ello, Goodbye. von Aral Balkan.

Der Netzaktivist und strikte Gegner sogenannter “Closed Gardens” weiß, wovon er spricht, denn er hat die Ello-Gründer in der Anfangsphase sogar beraten. Als Aral erfuhr, dass Budnitz und sein Team knapp eine halbe Million Dollar vom Venture-Capital-Investor freshTracks erhalten hatten, verabschiedete er sich noch in der Betaphase vom Netzwerk. Denn mit dieser Art der Finanzierung habe Ello seine Nutzer bereits verkauft, Privatsphären-Manifesto hin oder her:

When you take venture capital, it is not a matter of if you’re going to sell your users, you already have. It’s called an exit plan. And no investor will give you venture capital without one. In the myopic and upside-down world of venture capital, exits precede the building of the actual thing itself. It would be a comedy if the repercussions of this toxic system were not so tragic.

Aral hat angekündigt, im November die erste Alpha-Version seines Indienet-Clients “Heartbeat” zu veröffentlichen. Der soll sowas wie der frühe Vorbote eines kompletten, unabhängigen digitalen Ökosystems werden, das unter dem Arbeitstitel “Project Stratosphere” in “independent Smartphone” kulminieren soll. Bis das “Indienet” die angepeilte Freiheit von böser Kommerzwelt und noch böserer NSA bietet, werden aber noch einige Jahre ins Land ziehen. Also zurück zur Ello-Gegenwart.

Zur Ello’schen Befreiungstheologie

Die Unzufriedenheit der Netzelite mit Ello beschränkt sich keineswegs auf die Finanzierungsform. Was die einen charmant und retro finden, nennen andere ein Design Desaster. Markus Beckedahl sieht Ello als schon wieder zusperren, Rolf prognostiziert die Zukunft des schwarzweißen Smilies nicht ganz so düster.

Einig sind sich fast alle aber darin, dass der enorme Zustrom zu Ello vor allem eines zeigt: die Lust auf Alternativen zum Zuckerberg’schen Personenverzeichnis nimmt stetig zu und bietet neuen Anbietern so gute Markteintritts-Chancen wie schon lange nicht mehr. Dass Ello strukturell eher mit Twitter verwandt ist als mit G+ und Facebook, spielt dabei ebenso keine Rolle wie die reichlich vorhandenen konzeptionellen Schwächen oder fehlenden Features des Netzwerks. Ob Ello den Weg aller App.nets und Twitter-Klone gehen wird oder nicht, ist uns Power-Usern außerdem völlig egal, solange wir eine neue Spielwiese haben, auf der uns eher nackte Brüste als abgetrennte Köpfe begegnen.

Die Mainstream-Medien goutieren jedenfalls Budnitz’ PR Strategie. Kaum ein Magazin oder Fernsehsender, der nicht zum rasanten Wachstum der jüngsten Vergangenheit beitrug. Für einen Newsbeitrag hat mich puls4 im Büro besucht. [zum vollständigen Beitrag]

Dass die Nutzer in Zukunft, wie von Ello geplant, bereit sein werden, für Premium Features kleine Münzbeträge einzuwerfen, darf in Anlehnung an bisherige Erfahrungen mit vergleichbaren Angeboten stark angezweifelt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es jedenfalls zu früh für Schwanengesänge oder Lobeshymnen -also in diesem Sinne: immer misstrauisch bleiben und bloß nicht die Neugier verlieren!

 

Du sollst keine (Handy-) Videos im Hochformat drehen!

Joe Average steht zufällig am Westbahnhof neben Andreas Mölzer und sieht, wie selbiger einen Österreicher afrikanischer Abstammung, der David Alaba verdächtig ähnlich schaut, herzlich umarmt. Joe zögert keine Sekunde, holt sein Smartphone aus dem Schulterholster und startet geistesgegenwärtig die Kamera-Applikation. Zwei Stunden will er in Sankt Marx bei Puls4 sein Honorar entegegen nehmen, doch: “Tut uns leid, Herr Möchtegern-Reporter, wir kaufen nur Videos im Querformat!” Das alles wäre nicht passiert, wenn Joe sich den folgenden Lehrfilm zu Herzen genommen hätte. Knapp 90 Sekunden geballte Information über die Quer- und Hochformate hätten ihn nämlich vor dem VVS (Vertical Video Syndrome) retten können.

Diese Folge des datenschmutz-Videopodcasts widme ich meiner bezaubernden Frau und allen, die großartige Filmchen drehen, aber im entscheidenden Moment nicht daran denken, auch ihr Smartphone zu drehen. Selbst Nicht-Vine-Nutzer lassen sich von einem perfiden Virus (1) anstecken, das einzig und allein dazu dient, wertvolle Bildschirmfläche durch schwarze Balken zu vernichten. Oder, wie GTLMedicus schreibt:

Das oben Gesagte gilt im übrigen ganz besonders für Hundebesitzer (hi Petra!). Selbst wenn die meisten Fellschnauzen von vorne betrachtet eindeutig länger als breit sind, ist das keine aktzeptable Ausrede für die Flucht in die Vertikalität. Und wer immer noch nicht überzeugt ist, der oder dem empfehle ich diesen großartigen Selbsthilfe-Film von Glove and Boots, auf den mich dChris hingewiesen hat:

Wie biegt man Wasser?

Man dreht den Bass fett auf! Was nach einem misslungenen Nonsens-Witz klingt, ist physikalische Realität – die sich mit recht wenig Bastelaufwand sogar problemlos im eigenen Garten nachbauen lässt. Alles, was man dazu braucht, ist ein Gartenschlauch, ein Lautsprecher, einen Wasserhahn, eine Videokamera sowie einen Sinusgenerator. Letzteren gibt’s als mehrere tausend Euro Teuro Studio-Hardware oder als Freeware für den PC – für unsere Zwecke völlig ausreichend. Einmal bei TTTon von Joachim Mohr oder den AF Signal Funktions Generator von Bernd Reiser reinzuhören, fördert auch in punkto “Homemade Hörtest” Aufschlussreiches zu Tage, aber dazu ein andermal mehr. Und so sieht das ganze dann aus:

Zweifellos erkennen Grander-Apostel in diesen faszinierenden Bildern einen *weiteren* Beweis für die Intelligenz (Grandezza?) von H2O, dabei reicht die medienwissenschaftliche Erklärung völlig aus. Ich zitiert hier mal necraduqs Kommentar zum Clip:

Explanation: When the frequency of the speaker is the same with the frequency of the video frames (frames/sec) the camera actually captures the same frame everytime and thus the same water shape.

You can see the change 1 hz makes when filming (if filming is kept at the same rate 24fps) as this translates into a ‘forward movement’. Imagine a clock with only a seconds indicator. If you would close your eyes and open them precisely once every 60 seconds you would think the indicator is not moving.

Ja, in der Tat – mit bloßem Auge geht da gar nix, denn unser visuelles System arbeitet nun mal nicht mit Frames-per-Second. Die faszinierende Spiralenform entsteht genau denn, wenn die Frequenz der Audio-Schwingung genau mit den fps der Videokamera übereinstimmt. Durch die Verschiebung um ein Hertz entsteht die im Video gezeigte Vor- bzw. Rückwärtsbewegung.

Wer das Experiment zuhause im Garten nachfilmen möchte, muss daher auf die Aufnahmeparameter achten: bei einer Kamera, die 25 Bilder pro Sekunde aufnimmt, entsteht die stehende Welle am Video beim 25Hz-Ton, bei 24fps Aufnahmen tritt die “Schwebung” bei 24Hz auf.

Kameravergleich: iPhone versus Spiegelreflex

“Die beste Kamera ist die, die man dabei hat,” sagt Andrej Harvey aka mootpointer. Was wiederum die Produzenten des “Weapons of Mass Production” Podcasts wohl auf die Idee brachte, sich mal ganz unvoreingenommen die Frage zu stellen, ob die Zeit reif sei für größere Hosen- respektive Handtaschen. Für sehr viel größere Hosen- respektive Handtaschen, denn wo ein Smartphone Platz findet, da passt noch lange keine Nikon SLR und schon gar keine Hasselblad rein.

Daraus entstand das folgende, wunderschön produzierte Video, das jede Menge Argumente contra Gewichtsersparnis und pro Pro-Gear liefert. Witziger als ein TED-Talk, informativer als jedes Katzenvideos:

Die Gegenargumente liefert Andrew “The worst photo is the one you haven’t taken” Harvey im folgenden Talk, der eindrucksvoll, wenngleich nicht unbedingt freiwillig, demonstriert, dass sich schweres Gerät keineswegs durch Kreativtät ausgleichen lässt.

Buba und Kiki erklären Synästhesie

Alles hängt mit allem zusammen, aber wenn dann mal eine missions-kritische Verbindung durchtrennt wird, hältst du plötzlich den eigenen Pudel trotz Namenshalsband für eine perfekte Fälschung. In diesem mittlerweile schon fünf Jahre alten TED Talk erklärt der Neurologe Vilayanur Ramachandran, wie man mittels einer Spiegelbox lästige Phantomglieder los wird. Und zwar sowohl völlig esoterikfrei als auch ohne jegliche Rückgriffe auf Freuds Kokainphantasien Vorstellungen.

Ob wir aus den vielen Mosaiksteinchen jemals ein vollständiges Brain-Picture malen werden können, steht in den Sternen – die drei beschriebenen Fallstudien regen den Studiengegenstand aber durchaus zum Nachdenken an.

TEDx Pannonia: Alle Vorträge auf Youtube

Dass mir die TEDx Pannonia im Burgenland ganz hervorragend gefallen hat, habe ich an dieser Stelle bereits erwähnt, möchte aber aus aktuellem Anlass nochmal auf die Veranstaltung hinweisen: mittlerweile nämlich sind die Videos aller Vorträge auf der offiziellen Homepage online. Das Filmen mit SLRs und die sorgfältige Postproduktion haben sich bezahlt gemacht, Ton- und Bildqualität der gemäß TED-Richtlinien maximal 18 Minuten langen Vorträge verwöhnen Ohr wie Auge.

TEDx Pannonia - die Videos

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Video: Social Media für Ihr Unternehmen

Vite Social MediaAm 7. Oktober waren Martina Grom, Werner Reiter, Robert Lender, Robert Harm und ich zu Gast bei VITE – Vienna IT Enterprises. Das Thema “Social Media Anwendung in Unternehmen” stößt derzeit auf äußerst reges Interesse, sprich: von den 100 Plätzen im Businesscenter Nineteen ist keiner leer geblieben. Ich freue mich, dass wir den Besucherinnen und Besuchern ein paar Anstöße und Ideen rund um Social Media im Unternehmenskontext geben konnten und freue mich aufs nächste “Gastauftritt” bei VITE. Hier der Videorückblick, und: stay oldschool!

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Video: Samsung Galaxy Tab Preview

Der offizielle “Trailer” zum Launch des Samsung Galaxy Tab macht Korea-Fans seit kurzem den Mund wässrig respektive die Finger kribbeln, immerhin hat das Gerät in diversen Reviews massive Vorschusslorbeeren bekommen. Ob das Android-basierte Tablet Marktführer Apple ernsthaft Konkurrenz machen kann, muss aber erst die Praxis weisen:

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Bestes Tanzvideo ever: TURF FEINZ – RIP Rich D

Die TURF FEINZ aus Oakland, Kalifornien tanzen in diesem Clip so mitreißend, inspiriert und faszinierend, wie ich es noch nie gesehen habe. Die Moves der Tänzer haben einen ausgesprochen traurigen Hintergrund: Rich D, der Halbbruder eines Mitglieds der Turf Dance Gruppe, starb vor wenigen Tagen an genau dieser Straßenecke bei einem Autounfall:

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Dexter Season 5: Der offizielle Trailer

Gute Fernsehserien haben einiges mit guten Restaurants gemeinsam: mit temporären Highlights ist’s nicht getan, die Kontinuität muss stimmen. Während viele Serien an der Fortsetzung einer fulminanten ersten Staffel scheitern, lieferten die Dexter-Autoren bislang 4 Seasons pure Qualitätsarbeit ab. Beim Gedanken an “Trinity”, Protagonist der vierten Staffel und wohl einer der irrsten Fernseh-Serienkiller aller Zeiten, läuft mir jetzt noch eine Gänsehaut über den Rücken. Weiter geht’s in den USA mit der fünften Staffel am 26. September, beim Comic-Con 2010 wurde erstmals der offizielle Trailer gezeigt. Achtung: Spoiler-Alert für alle, die die vierte Staffel noch nicht gesehen haben!

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Video-Interview: Eric Qualman über Socialnomics

Eric Qualman ist Fortune 500 Speaker und hat mit Socialnomics: How Social Media Transforms the Way We Live and Do Business eine der populärsten Einführungen über Social Media geschrieben. Über seinen Videoclip “Social Media Revolution” haben bisher mehr als zwei Millionen User gestaunt (darunter 200 Teilnehmer meiner Workshops). Eric eröffnete die Meshed 2010 in Wien, nach seiner Keynote führte ich das folgende Interview:


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datenschmutz-Videopodcast: Thomas W. Malon über kollektive Intelligenz und Datenschutz in Kleinstädten

Im neuen Video-Podcast habe ich einen äußert prominenten Forscher vor die Linse bekommen: Thomas W. Malone ist der Gründer des MIT Center for Collective Intelligence, war vorher am legendären Xerox Palo Alto Research Center tätig und hat mit The Future of Work ein in zahlreiche Sprachen übersetztes Standardwerk über das Veränderungspotential digitaler Medien publiziert. Im Videopodcast gibt’s eine kurze Einführung, das eigentliche Interview mit Professor Malone sowie zwei äußert exklusive Bonustracks – viel Vergnügen!

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The Trail of Trololo: Trance, Waltz und der Humpink

Frühere Kindergenerationen wurden noch mit schwarzem Mann oder Räuber Hotzenplotz ins Bett gefürchtet, die Eltern der net.generation greifen zu Mr. Trololo, denn der macht Angst *und* ist echt. Der russische Bariton Eduard Khil hätte in meinem Geburtsjahr anno 1976 wohl nicht vermutet, dass ein wortloser, aber silbenreicher Gesangsauftritt genau 34 Jahre später ein Revival im Web erleben würde. Wie so oft in der Popkultur muss man das Original kennen, um den Remix würdigen zu können:

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DJ Bratan hat sich dieses Rohdiamants liebevoll angenommen und eine Perle im äußerst seltenen Genre Trance-Parodie geschaffen. Nicht nur die Beats, auch die Visuals schlagen die durchschnittliche Goa-Party um Längen:

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USA Flugfazit = 5 Filme und 1 neuer Snack

The invention of lying, Wo die wilden Kerle wohnen, Everybody’s fine, Der Informant, Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen sowie ein Laugenweckerl mit integriertem Leberkäse (also direkt im Weckerl, das unschuldig wie ein rein vegetarisches Kohlenhydrat-Produkt wirkt: keine äußeren Verletzungen, keine sichtbaren Schnitte, kurzum der ideale Gag-Artikel für Vegetarier-Partys!): diesen fünf Filme und dieser Snack sind mein Fazit eines Lufthansa Fluges zwischen zwei Kontinenten. Danke übrigens an die nette Stewardess, die mir einen Einweghandschuh brachte, den ich um Kopfhörerstecker und Armlehne knotete, um dank Latex-Materialspannung einseitige Beschallung via Ohrhörer zu verhindern.

Man hofft, die flugkritischen System des Airbus mögen besser gewartet sein als die Klinkenstecker in der Armlehne – wobei knapp 10 Stunden sensorischer Deprivation zweifellos einer übermäßig spektakulären ungeplanten Zwischenlandung vorzuziehen sind. Obwohl auch erstere ganz schön an die Substanz geht, den auch beim Rückflug gab’s ein interessantes Aha-Erlebnis: die Lufthansa hat tatsächlich noch Uralt-Interkontintental-Stahlvögel ohne Entertainment-System im Einsatz, sodass ich mich nach Latexhandschuh samt Bildschirm sehnte. So aber sah ich zumindest am Hinflug alles, was ich sonst garantiert nie runtergeladen hätte. Und weil da zwei sehr unerwartete Highlights dabei waren, hier ein kurzer Abriss – falls Sie demnächst auch einen längeren Aufenthalt auf engem Raum planen, erleichtert Ihnen das vielleicht die Auswahl. Die Reihenfolge impliziert in diesem Fall übrigens definitiv eine Wertung, schließlich dauern Internkontinentalflüge ja nur fast unendlich lang!

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Stephen Elop über Microsofts Business Visionen

usaDieser Beitrag ist auch auf Englisch verfügbar.

Bill Gates schickt, anders als Ex-Kanzler Franz Vranitzky, Mitarbeiter mit Visionen nicht notwendigerweise zum Arzt. Ganz im Gegenteil: Stephen Elop, Präsident von Microsofts Business Division, erzählt im folgenden Interview, in welche Richtung sich Business-Kollaboration seiner Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln wird:

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Video-Podcast: Interview mit Matthias Lüfkens

Matthias Lüfkens hielt am eDay 2010 vergangene Woche die Keynote: der Social Media Experte des World Marketing Forum Davos rät Unternehmen, auf die eigenen Mitarbeiter als wertvollstes Web 2.0 Kapital zu setzen und sich nicht von (weitgehend unbegründeter) Angst vor negativen Konsequenzen und Kontrollverlust zu fürchten.

Im Video-Interview, das sich *kein* Social Media Berater (und die gibt’s mittlerweile ja wie Sand an der Strandbar Hermann) entgehen lassen sollte, erzählt Matthias, den ich beim World Blogging Forum in Davos kennen gelernt habe, worauf Unternehmen bei ihren Social Media Marketing Aktivitäten achten sollten und woher der Trend-Wind 2010 weht:


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