<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>datenschmutz &#187; theoretisch</title>
	<atom:link href="http://blog.datenschmutz.net/category/theoretisch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.datenschmutz.net</link>
	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Sep 2011 22:08:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
<atom:link rel="search"
           href="http://blog.datenschmutz.net/opensearch"
           type="application/opensearchdescription+xml"
           title="Content Search" />	<atom:link rel='hub' href='http://blog.datenschmutz.net/?pushpress=hub'/>
<cloud domain='blog.datenschmutz.net' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 09:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeitsökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Boethius]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Geert Lovink]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Ich 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Ich AG]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Neidhart von Reuental]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Status-Update]]></category>
		<category><![CDATA[twentytwenty]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Vernichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=23025</guid>
		<description><![CDATA[Wann ist man jemand im Web? Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe twentytwenty rufen die Organisatoren zur selbstreflexiven Blogparade auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe <a href="http://www.twentytwenty.at/ich-2-0/speaker/" class="liexternal">TwentyTwenty — exploring the future</a> rufen die Organisatoren zu einer Blogparade auf: die Beiträge sollen Geert Lovinks Vortrag und die nachfolgende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> im Radiokulturhaus ergänzen. Ich habe die Ehre und das Vergnügen, mit Moderator Martin Mühl, Falter-Redakteurin Ingrid Brodnig und dem altgedienten nettime-Haudegen himself die Bühnenbretter des Radiokulturhauses zu teilen und hoffe, dass die passende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/identitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Identität">Identität</a> kommenden Mittwoch aus dem Waschsalon zurück ist, denn: Netzkritik ist angesagt!</p>
<p>Geert hat nämlich auch schon begonnen zu schirrmachern und sich in alter Netzaktivisten-Tradition am 31. Mai 2010 freiwillig das Facebook-Leben genommen. Ein Netz-Verweigerer ist er deswegen keineswegs, sagt er: “The future is not some alien invasion from outside but is shaped by everyone. The future is inside us.” </p>
<p>Die Frage sei bloß: wer kontrolliert, wer strukturiert das Ich 2.0? Ich warte noch bis Mittwoch auf die ultimative Antwort und unternehme im Vorfeld mit Ihnen, verehrter Leser, einen Ausflug in die Vergangenheit, und die dauert — so viel Vorwegnahme muss ein — immer noch an. Schon wieder. Aber man kann’s nun mal nicht allen Recht machen: Us and them, wir und die anderen, Innen und Außen, ich und die Welt, darum dreht sich’s. Die Medien sind neu, die Frage nach der Identität bleibt hochgradig identisch, mehr ganz– als teilüberlappend.</p>
<p><strong>Wann ist man “jemand” im Web?</strong> lautet die, wie sich’s für eine anständige Blogparade gehört, vergleichsweise einfach formulierte Frage. “Ab 1994″ gilt nicht, also:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong><span id="more-23025"></span></p>
<p>Warum? Lassen Sie mich dazu ausholen. Nicht ein wenig, sondern gleich g’scheit weit.</p>
<h3 id="toc-folge-1-boethius">Folge 1: Boethius</h3>
<p>Sogar bei fernerer Betrachtung kann man nicht übersehen, dass die Frage nach der Identität Bestandteil jeder sinnstiftenden Lehre ist, das breite Spektrum der angebotenen Erklärungen, Meta-Erklärungen und Deutungsmuster bezeichnen wir gemeinhin als Kultur. Da geht’s uns nicht mal sprichwörtlich an den ziemlich weit oben liegenden Kragen, nein, wir müssen die Wurzel packen. Also auf in den De Lorean und schnell mal gute 2.000 Jahre zurückgereist.</p>
<p>Boethius habe damals angeblich gesagt: “Si tacuisses, philosophus mansuisses.” (Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben). Der Aufmerksamkeitsökonom könnte noch hinzufügen “aber hättest es nie mit dem blonden IT-Girl getrieben”. Ist Schweigen doch die schleichende Zellvergiftung der Selbstdarstellung, so lautet zumindest §1 der ICH AG Geschäftsordnung.</p>
<p>Konnte Boethius etwa ahnen, dass heutzutage alles mit jedem kommunizieren will, ja geradezu muss? Dazu gehört nicht viel, denn gewiss wusste er um seine eigene paradoxe Situation: hätte Boethius geschwiegen, wäre er uns unbekannt geblieben.</p>
<p>Passend dazu flexibilisierte sich das Heilsversprechen, das hat der rasche Blick ins Morgen, der auf ausreichend lange Sicht ja notwendigerweise zum Blick ins Jenseits wird, immer schon so an sich gehabt. Warhol mit seinen 15 Minutes of Fame tritt nicht als Vordenker einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeitsoekonomie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeitsökonomie">Aufmerksamkeitsökonomie</a> auf, sondern beendet das Zeitalter der humanzentrierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apotheose" rel="nofollow" class="liwikipedia">Apotheose</a>:</p>
<blockquote><p>Apotheose (griechisch apo– “fern-, ins Ferne”, theós “Gott”) ist die Erhebung eines Menschen zu einem Gott oder Halbgott. Es bedeutet auch nur “Verherrlichung”. Sie hat ihren Ursprung im Altertum, als geglaubt wurde, dass “große Persönlichkeiten” zu Göttern würden und wie diese verehrt werden könnten bzw. sollten.</p></blockquote>
<p>Gottwerdung schließt Technik ein, Gaia und der Global Brain erweitern unsere Identität, sie connecten uns mit der Gottmaschine. Mögen Lichtnahrungs-Prediger beim Kebabstand um die Ecke völlern, “the big promise” steht immer im Raum: “Es wird garantiert aus dem Wald zurückschallen, wie auch immer. Wenn du nur hineinrufst.” Der Downstream bekommt mehr Bandbreite als der Upstream, hier endet die “anarchische Struktur”, diese Ungleichgewicht ist in der Provider–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a> quasi fest verdrahtet.</p>
<p>Das wäre also die Kurzfassung, eine bestechend lineare Entwicklung vom antiken Bon-Moteur zum Twitter-Werbepapst des 21. Jahrhunderts. Aber der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vergleich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergleich">Vergleich</a> hinkt, die Crux rostet, der Übertragungskanal schreibt seinen Treppenwitz in die Dunkelkammer der Geschichte ein. Rauschen ist auch eine Art von Remixen, und den Beweis, dass der Informationsgehalt sich umgekehrt proportional zum Nährwert verhält, ist uns die Boulevardwissenschaft bis heute schuldig geblieben.</p>
<p>Boethius, der alte Schlingel, hat nämlich was anderes gesagt, und auch aufgeschrieben in seiner “Philosophiae Consolatio”, sonst wüssten wir das erst seit meiner Zeitreise. Also zuerst nicht geschwiegen und dann auch noch geschrieben:</p>
<blockquote><p>Möchtegern-Philosoph: “Intellegis me esse philosophum?” [Erkennst du nun, dass ich ein Philosoph bin?]<br />
Boethius: “Intellexeram, si tacuisses.” [Ich hätte es erkannt, wenn du den Mund gehalten hättest.]</p></blockquote>
<p>Was sich reimt, wird eben wahrer, das wusste schon der Pumuckl. Der Unterschied zählt, denn er, Boethius, zieht seine Schlüsse aus dem Kommunikationsverhalten seines Gegenübers. Der Nicht-Philosoph macht Boethius zum Philosophen. #<a href="http://www.google.at/search?q=differance" rel="nofollow" class="liexternal">différance</a>, #<a href="http://www.google.at/search?q=Apoha" class="liexternal">Apoha</a></p>
<p><strong>Identität ist ergo ein Nebenprodukt kommunikativer Aktivität.</strong></p>
<h3 id="toc-folge-2-neidhart-von-reuental">Folge 2: Neidhart von Reuental</h3>
<p>Zuviel Gelaber, zu viele Tweets, Fragmente allerorten: einmal mehr drohen Medien mit der Vernichtung unserer “Kultur”, und wir werden auf die einzige adäquate Weise reagieren, auf jene Weise, die sich schon so oft bewährt hat. Wir erfinden einfach neue, noch viel gefinkeltere Medien, die jene, welche uns einst furchtbare Schreckensvisionen bescherten, vollkommen harmlos aussehen lassen.</p>
<blockquote><p><em>Frage an Radio Eriwan: Ist unsere Identität durch das Internet bedroht?<br />
Antwort: Im Prinzip ja. Aber irgendwann musste das Internet ja mal beginnen, sich zu wehren.</em></p></blockquote>
<p>Denken Sie nur mal an die zunehmende Verrohung der Jugend! Fast wäre es dem Fernsehen gelungen, einer ganzen Generation viereckige Augäpfel zu verpassen und sie völlig vom Leben abzuschotten. Im letzten Moment ritt jedoch ein Held am weißen Ross heran. Und als dann schließlich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/computerspiele/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computerspiele">Computerspiele</a> jeden Super Mario World Spieler zum potentiellen Amokläufer machten, war es wirklich an Zeit für ein neues Bedrohungsszenario: et voila, schon wird die Jugend in Facebook gestalkt und gemobbt. Vermutlich.</p>
<p>Wir tendieren ja immer dazu zu glauben, die Erstlöser jedes scheinbar genuin neuen Problems zu sein, dabei wusste schon Neidhart von Reuental im Mittelalter ganz genau, dass Rede und Verstand nicht kongruent sein müssen:</p>
<blockquote><p>Doch wais ich czwen dorff chnaben<br />
die enruchten das ich wer begraben<br />
so cziment sich so wahe.<br />
das ist limmenczaun vnd irrenfrid.<br />
der in die oren paide ab snit.</p>
<hr />
Zwei nette Burschen wohlbekannt,<br />
Mit großem Maul und kaum Verstand,<br />
Die säh’n mich gerne leiden.<br />
Sind Limmenzaun und Irrenfritz,<br />
Ach, schlüg vom Himmel doch ein Blitz<br />
G’rad mitten durch die beiden!</p></blockquote>
<p>Limmenzaun und Irrenfritz — Ist dieser Neidhart zeitlos oder “macht heute überhaupt niemand mehr sowas Gutes”? Limmenzaun und Irrenfritz, die Foren-Trolle des Mittelalters: mit großem Maul und kaum Verstand.</p>
<p><strong>Kommunikative Aktivität ist ergo ein Nebenprodukt unserer Identität.</strong></p>
<h3 id="toc-endstation-sehnsucht">Endstation: Sehnsucht</h3>
<p>Wann ist man “niemand” im Web? Sehr geehrte Jury, lieber Vorsitzender, geschätztes Publikum! Diese Frage ist weit schwieriger zu beantworten, lassen Sie mich Ihnen dies an einem Beispiel erklären:</p>
<blockquote><p><em>Morten Gibrit war noch nie im Internet. Es interessiert ihn einfach nicht. Aber “he’s <a href="http://www.cluetrain.com/" class="liexternal">not</a> in control!”  Sein weit jüngerer Halbbruder Bruder Terrance Fitze-Gibrit hat ohne sein Wissen eine Facebook-Page angelegt und schreibt dort regelmäßig Status-Updates. Der falsche Morten hat mittlerweile über eine Million Fans.</em></p></blockquote>
<p>Jetzt Frage ich Sie, kompetent-objektive Jurymitglieder, wer hat die Identität entführt und kein Lösegeld verlangt?</p>
<p>a) Morten ist jemand im Netz, Gibrit ist niemand.<br />
b) Morten und Gibrit sind beide niemand im Netz.<br />
c) Morten ist niemand im Netz, Gibrit ist jemand.<br />
d) Morten und Gibrit sind beide jemand im Netz.</p>
<p>Merken Sie, wie komisch diese Anhäufung von jemands und niemands klingt? Sowas sind wir einfach nicht gewohnt, genauso wenig wie die Tatsache, dass es keine richtige Antwort gibt. Ihre Wahl mag einiges über Sie verraten, liebes Jurymitglied, über Ihre Identität, über Ihr Verhältnis zu Sein und Schein. Über Mortens und Gibrits jemand/niemand Status erfahren wir dabei gar nichts. Seien Sie bloß froh, dass heute niemand verurteilt werden muss.</p>
<p>[Der Ankläger verlässt den Gerichtssaal.]</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Identität 1.0 ist für unser kausales Denken schwierig genug zu fassen und die wenigen Bugfixes rechtfertigen keinesfalls einen ganzzahligen Versionssprung. Identität 1.0.1 meinetwegen oder wenn’s sein muss auch 1.1. Weil wie schon erwähnt:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong></p>
<p>Das war aber in der nicht-virtuellen Welt auch immer schon so. Dass der “Andere” ein eigener Fake-Account sein kann, ist übrigens auch nichts Neues. Fragen Sie mal bei der Gewerkschaft der “Imaginären Freunde” nach: die sind inzwischen fast alle arbeitslos.</p>
<p><strong>Weitere Beiträge zur Blogparade</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.2-blog.net/2010/twenty-twenty/" class="liexternal">Ich 2.0 | Blogparade twenty.twenty</a> von Luca Hammer</li>
<li><a href="http://www.myway-rocknroll.at/2010/09/ich-2-0-twentytwenty-at-blogparade/" class="liexternal">Ich 2.0 — twentytwenty.at Blogparade</a>von René Wegscheider</li>
<li><a href="http://digiom.wordpress.com/2010/09/28/wann-ist-eigentlich-jemand-niemand-im-web-2-0/" class="liexternal">Wann ist eigentlich jemand niemand im Web 2.0?</a> von Jana Herwig</li>
<li><a href="http://www.werquer.com/blog/2010/09/das-sozial-erwunschte-ich-2-0/" class="liexternal">Das sozial erwünschte Ich 2.0</a> von Werner Reiter</li>
<li><a href="http://c-fischer.com/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/" class="liexternal">Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</a> von Christian Fischer</li>
<li><a href="http://www.alexanderstocker.at/2010/10/der-zusammenhang-zwischen-online-und.html" class="liexternal">Der Zusammenhang zwischen Online– und Offline-Reputation</a> von Alexander Stocker</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>24</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/tedx-pannonia-inspiration-mitten-im-burgenland/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/tedx-pannonia-inspiration-mitten-im-burgenland/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 00:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
		<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[politologisch]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Academia]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenzbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Horx]]></category>
		<category><![CDATA[Pamhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Purgathofer]]></category>
		<category><![CDATA[Punktesystem]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[TEDx]]></category>
		<category><![CDATA[TEDx Pannonia]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterwall]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Vita]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=21606</guid>
		<description><![CDATA[Die erste TEDx Konferenz Österreichs fand im Burgenland statt - ein überaus gelungener Auftakt für die TEDx Pannonia, die nächstes Jahr ihre Fortsetzung finden soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke an Hermann Gams, Manuel Gruber und Harald Katzenschläger — das Team der <a href="http://www.dreamacademia.at" class="liexternal">Dream Academia</a> hat’s möglich gemacht, dass ich heute meine allererste TEDx Konferenz besuchen konnte. TEDx Konferenzen sind Spin-Offs des mittlerweile immens populären <a href="http://www.ted.com/" class="liexternal">TED Formats</a>, das unter dem Motto “Ideas worth spreading” die Netzwelt regelmäßig mit fantastischen Vortragsvideos versorgen. Ähnlich wie beim Barcamp kann jeder, der ausreichend Motivation, Zeit und Organisationstalent mitbringt, die Idee fortführen: die unabhängigen Spin-Offs heißen <a href="http://www.ted.com/pages/view?id=343" class="liexternal">TEDx</a> und müssen einige <a href="http://www.ted.com/pages/view?id=351" class="liexternal">Vorgaben</a> der Erfinden erfüllen.</p>
<p><strong>Update, 26.10.2010:</strong> Alle Videos der TEDx Pannonia-Talks sind mittlerweile online: <a href="http://www.tedxpannonia.com/speakers/" class="liexternal">TEDx Talks</a></p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-6.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-6-600x370.jpg" alt="tedx 6 600x370 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Albert Frantz" width="600" height="370" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Albert Frantz auf der Suche nach versteckten Träumen</small></div>
<p>Inhaltlich könnte der Anspruch kaum höher gesteckt sein, das Format der Konferenz dagegen ist recht strikt geregelt:</p>
<blockquote><p>Spirit/purpose: Your TEDx event must maintain the spirit of TED itself: cross-disciplinary, focused on the power of ideas to change attitudes, lives and ultimately, the world.<br />
Format: A suite of short, carefully prepared talks, demonstrations and performances on a wide range of subjects to foster learning, inspiration and wonder — and to provoke conversations that matter. The typical presentation should be an 18-minute talk by a single presenter. No panels. No break-out sessions. Usually: No podium.</p></blockquote>
<p><span id="more-21606"></span></p>
<p>Die im Vorjahr für Wien angekündigte TEDx verschwand ja leider spurlos in den Untiefen des Netzes — umso mehr habe ich mich auf den Ausflug in die burgenländische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/villa-vita/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Villa Vita">Villa Vita</a> gefreut. <a href="http://www.turnthescrew.com" class="liexternal">Dan</a> und ich kamen genau richtig zur Freestyle Show an, Respekt an die BMX Rider! Auf dieses überraschende Outdoor-Intro folgten 6 hochgradig inspirierende Stunden — behauptet zumindest meine Uhr, subjektiv kam’s mir eher so vor, als hätte der Architekt einen Flux-Kompensator ins — passend zum Thema “New Energy” energieautarke Gebäude — eingebaut. Dan, der unter anderem  für Mindmeister die digitale <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>–Trommel rührt, war als “embedded Mindmapper” vor Ort, seine Zusammenfassung ist <a href="http://www.mindmeister.com/de/landing/tedxpannonia2010" class="liexternal">hier</a> zu bewundern. Die Konferenz bestand aus vier Tracks á drei Sessions — im diesem Beitrag habe ich meine persönlichen Highlights kurz (*räusper*) zusammen gefasst. Die Videos aller Talks werden in Kürze online verfügbar sein — schauen Sie sich das unbedingt an: soviel Optimismus, Energie und inspirierende Ideen sind das probateste Mittel gegen Zukunftspessimismus!</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-5.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-5-600x394.jpg" alt="tedx 5 600x394 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Mark Kramer" width="600" height="394"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Mark Kramer sprach über freien Informationszugang als Grundrecht.</small></div>
<h3 id="toc-wolfang-sator-ber-e-mobilitt">Wolfang Sator über E-Mobilität</h3>
<p>Nach dem genialen kombinierten Mini-Stretching / Handy-Abdreh Intro des Moderators betrat Wolfang Sator als erster die Sprecherbühne. Der österreichische Pionier des Elektroautos wusste erstaunliche Fakten und Mythen zum nicht gerade unbelasteten Thema “Mobilität” und “fossile Brennstoffe” zu berichten — selten haben ich einen derart unvoreingenommenen, humorvollen und unverkrampften <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> zu diesem Thema gehört. Das Elektro-Auto, so der erfahrene Praktiker, hat eine lange Geschichte: dass sich der fossile Brennstoffmotor durchsetzte, hatte von Beginn der Automobilgeschichte an nicht unwesentliche Image-Gründe: die “Kings of the Road” fuhren eben auf Verbrennungsmotoren ab, mit Zuverlässigkeit und Praxistauglichkeit hatte das offenbar von Beginn an recht wenig zu tun. Interessante Fußnote: die E-Autos der 70er Jahre verwendeten Eisen-basierte Batterien, im Gegensatz zu den heute üblichen Blei-Gel-Akkus. Der einzige Grund, so Wolfgang Sator: erstere lassen sich recht leicht fast beliebig oft “revitalisieren”, zweitere müssen nach wenigen Jahren ersetzt werden — die Hersteller haben hier natürlich ganz klar Präferenzen.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-8.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-8-600x419.jpg" alt="tedx 8 600x419 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Oleksandr bei der Arbeit" width="600" height="419"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Oleksandr  fotografiert ein Mitglied der Percussion-Gruppe “Chaos”, die für einen groovigen Abschluss der TEDx sorgte.</small></div>
<h3 id="toc-matthias-horx-wie-wollen-wir-zuknftig-wohnen"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/matthias-horx/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Matthias Horx">Matthias Horx</a>: Wie wollen wir zukünftig wohnen?</h3>
<p>Den zweiten Talk gab Zukunftsforschungs-Schwergewicht Matthias Horx: der populäre Autor und Vorausblicker gehört zu den gefragtesten Vortragenden des deutschen Sprachraums — und ist offenbar ein glühender Fan des TED-Konferenzformats. In seinem Vortrag warf er die Frage auf, was die Häuser der Zukunft — und zwar abseits technologischer Vollausstattung und — vernetzung — eigentlich lebenswert macht. Videokonferenz-Setups zwischen Toilette und Wohnzimmer nennt Horx passenderweise “Ruinen der Zukunft”, denn die eigentlich Herausforderung liegt laut Horx in neuen Lösungen, die eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben architektonisch ermöglichen und unterstützen.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-1-600x380.jpg" alt="tedx 1 600x380 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Matthias Horx" width="600" height="380" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Matthias Horx sprach über die Zukunft des Wohnens.</small></div>
<p>Nein, das klingt definitiv nicht nach Webcams und Terminals in jedem Raum — vielmehr müssen architektonische Entwürfe die veränderte Lebenssituation respektive die Restrukturierung von Arbeits-, Privat– und Berufsräumen bedenken.</p>
<h3 id="toc-claus-schnetzer-das-palettenhaus">Claus Schnetzer: das Palettenhaus</h3>
<p>Derartige Überlegungen haben in hochgradig differenzierten und wohlhabenden Regionen natürlich ihre Berechtigung, müssen aber der “Zielgruppe” des “Project Palettehouse” wie absurde Luxusprobleme erscheinen: Claus Schnetzer hat im Rahmen eines Forschungsprojekts eine unglaublich simple und praktikable Möglichkeit gefunden, eine Art Lo-Tech Pendant zum Niedrigtemperaturhaus zu bauen. Sein primäres Baumaterial sind die allseits bekannten Holzpaletten, die mittels eines äußerst simplen, selbsttragenden Systems verbunden werden.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-9.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-9-600x459.jpg" alt="tedx 9 600x459 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Das Palettenhaus" width="600" height="459"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Das Grundprinzip des Palettenhauses — diese Konstruktion ist in wenigen Minuten aufgebaut!</small></div>
<p>Neben den Paletten sind dazu lediglich ein paar Holzpfosten sowie eine Abdichtfolie erforderlich. Das besondere daran: solche Paletten sind so gut wie überall verfügbar, nicht zuletzt in Krisengebieten, die mit Hilfslieferungen versorgt werden. Bisher waren diese Paletten bloß ökologisch unbedenklicher Abfall — Schnetzers Idee verwandelt sie in wertvolles Baumaterial, mit dem sich in kürzester Zeit Strukturen errichten lassen, die beispielsweise ohne weiteres als Not-Hospital dienen können. Klingt nicht nur genial und hat mich schon beim Vortrag schwer beeindruckt. Im Anschluss an die Konferenz durften wir dann ein solches Palettenhaus “in echt” bewundern — ein Wahnsinns-Beispiel für sprichwörtliches “Out-of-the-box Thinking”.</p>
<h3 id="toc-peter-purgathofer-the-radical-portfolio"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/peter-purgathofer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Peter Purgathofer">Peter Purgathofer</a>: The radical portfolio</h3>
<p>Peter Purgathofer ist ein Mann der Theorie und der Praxis. Er stellte sein “Radical Portfolio” vor: als Universitätsprofessor macht sich Purgathofer nämlich weit mehr Gedanken über Didaktik als die meisten seiner Kollegen, und aus seinen Beobachtungen zieht er durchaus radikale Schlüsse:</p>
<blockquote><p>You can either pass a test or your can learn something. Not both. We’re trying to reconcile those.</p></blockquote>
<p>In seiner Vorlesung, so Purgathofer, will er seinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studenten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studenten">Studenten</a> 5 grundlegende Prinzipien vermitteln. Laut den Evaluationsergebnissen gelte er als sehr guter Vortragender (was jeder, der mal eine Purgathofer-Vorlesung besucht hat, aus eigener Erfahrung bestätigen kann), außerdem bemühe er sich um interessante Gestaltung. Da drängt sich natürlich die Frage auf: Lernen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studenten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studenten">Studenten</a> bei “guten” Vortragenden mehr? Laut Peter Purgathofer nicht; die wirkliche Stärke liegt im interaktiven Lernen, und nicht in der Optimierung des Frontalvertrags.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-3-600x552.jpg" alt="tedx 3 600x552 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Peter Purgathofer" width="600" height="552"  style="border:1px solid orange;" /></a></p>
<p><small>Peter Purgathofer setzt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> in seiner Vorlesung ein — auf beindruckend komplexe Weise und mit überzeugenden Resultaten.</small></div>
<p>Purgathofer setzt verschiedene, an seine didaktische Methode und die Inhalte seiner Vorlesung angepasste Tools an, beispielsweise eine Art Twitterwall, über die Studenten schon während der Vorlesung miteinander diskutieren. Die Idee mag Anhänger klassischer Vorlesungsformate geradezu absurd erscheinen, denn schließlich soll der Student ja nicht vom Vortrag des Professors abgelenkt werden! Oder vielleicht doch? Entspricht womöglich diese “Spaltung” unserer Aufmerksamkeit, diese gänzlich neue Art, auf verschiedenen Wegen Information und Meta-Information aufzunehmen, diese Fragmentierung der Linearität einer grundlegend veränderten Kommunikationssituation?</p>
<p>Social Media bleibt bei Peter Purgathofer nicht auf den Live-Einsatz während der Vorlesung beschränkt: anstatt einer Abschlussprüfung müssen die Teilnehmer im Lauf des Semesters diverse Übungen absolvieren, die wiederum im Double-Blind-Verfahren von Kollegen bewertet werden. Bewertet wird anhand eines Punktesystems — und Punkte gibt’s nicht nur für die Übungen selbst, sondern auch für sinnvolle Beiträge zur Weiterentwicklung des eLearning Systems. Seit 2 Jahren setzt Purgathofer dieses Crowd-gestützte Lernen ein, und zwar mit durchschlagendem didaktischem Erfolg. Somit erhärtete er eine Vermutung, die ich schon lange hege: der Erfolg internetgestützter didaktischer System hängt nicht in erster Linie von der Elaboriertheit oder dem Feature-Reichtum der jeweiligen Plattform ab, sondern von einer sinnvollen Integration ins didaktische Gesamtkonzept.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-7-600x328.jpg" alt="tedx 7 600x328 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Abschlussrunde" width="600" height="328" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Zum Abschluss der Konferenz standen alle gemeinsam auf der Bühne.</small></div>
<p>Social Media bedeutet in erster Linie, das betone ich immer wieder in meinen eigenen Vorträgen und Workshops, das Dialoge, die bisher nur offline stattgefunden haben, sich mittlerweile auch im Netz abspielen. Natürlich diskutierten Studenten immer schon vor, nach und manchmal auch während der Vorlesung die Ideen und Informationen, die ihnen ihr Professor lieferte, völlig unabhängig vom Internet. Selbstverständlich war “soziales Lernen”, also der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/austausch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Austausch">Austausch</a> mit den Mitstudenten, Gruppenarbeiten, gemeinsame Forschungsprojekte etc., seit jeher ein zentraler Bestandteil des didaktischen Prozesses. Wir betreten hier also keinesfalls völliges Neuland, aber die Technologien, die wir mittlerweile zur Verfügung haben, können diesen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/austausch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Austausch">Austausch</a> sehr effektiv unterstützen, intensivieren und dokumentieren.</p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-4.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-4-600x368.jpg" alt="tedx 4 600x368 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Mark Kramer" width="600" height="368"  style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Mark Kramer</small></div>
<h3 id="toc-tedx-pannonia-da-capo">TEDx Pannonia: Da Capo!</h3>
<p>Nochmals ein riesengroßes Kompliment an alle Organisatoren und Mitarbeiter — danke für einen großartigen, inspirierenden Tag! Ich freue mich, dass Manuel, Katzi und Hermann bereits fest mit der TEDx Pannonia 2011 rechnen — und eines kann ich euch jetzt schon androhen: bei der nächsten Auflage bewerbe ich mich für einen Vortrags-Slot <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog1.gif' alt="frog1 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" class='wp-smiley' title="TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" /> </p>
<div align="center" style="padding-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[21606]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/tedx-2-600x323.jpg" alt="tedx 2 600x323 TEDx Pannonia: Inspiration mitten im Burgenland" title="Blick von oben" width="600" height="323" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>Blick von der Terasse auf den Villa Vita Park</small></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/tedx-pannonia-inspiration-mitten-im-burgenland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-06/wer-zweimal-luegt-dem-glaubt-man-nicht/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-06/wer-zweimal-luegt-dem-glaubt-man-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 23:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[politologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimniskrämerei]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Nachteil]]></category>
		<category><![CDATA[Offenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf]]></category>
		<category><![CDATA[Secrecy]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4237</guid>
		<description><![CDATA[Schlechte Zeiten für Schafe! Social Media verzeiht keine Geheimniskrämerein - wer sein Businessmodell auf mangelnde Informiertheit aufbaut, bekommt in der neuen Medienwelt ganz schnell ein Problem. Und das gilt auch für Politiker, wie die Open Data Debatte hierzulande vor Augen führt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit werden sowohl auf EU-Ebene als auch teilweise national verstärkt Anstrengungen unternommen, öffentliche Daten online zugänglich zu machen — es gibt ja auch kaum Gründe, warum ohnehin mit Steuergeld erhobene Informationen der Bevölkerung vorenthalten werden sollten, denn es geht dabei einerseits zum anonymisierte, also nicht personenbezogene statistische Daten, und andererseits um mehr <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/transparenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Transparenz">Transparenz</a> im öffentlichen Sektor. Max hat am Barcamp eine sehr gelungene Session über <a href="http://wissenbelastet.com/2010/06/01/opendata-anwendungen/" class="liexternal">Open Data</a> gestaltet. Bei der anschließenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> wurde mir schnell klar: obwohl Public Data vorwiegend ein “politisches” Thema darstellt, gibt es eine auffällige Parallele zu kommerziellen Social Media Präsenzen: wer sein Businessmodell (respektive im Fall der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> seine Macht) auf Informationsverknappung und Verschleierungstaktik aufbaut, wird mit dem Social Web (respektive mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/open-data/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Data">Open Data</a>) keine große Freude haben.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/sheep.jpg" alt="sheep Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht" title="Schafe" width="600" height="341" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4237"></span></p>
<p>So ist beispielsweise in den USA eine lückenlose Offenlegung der Finanzierung von Regierungsprojekte nicht nur üblich, sondern sogar gesetzlich verankert. Wäre eine derartige Transparenz auch in der österreichischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verwaltung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verwaltung">Verwaltung</a> und Politik denkbar? Ich behaupte: im momentanen Zustand unserer informellen Klüngel-, Bünde– und Freunderlwirtschafts-Staats nicht. Ein zu großer Anteil österreichischer Politik lebt eben davon, dass Informationen zwar nicht grundsätzlich geheim, aber eben kaum zugänglich sind. Ob Parteiförderung (Stichwort Spenden), Finanzierung öffentlicher Bauvorhaben (Stichwort Skylink), Bezahlung von Politikern (Stichwort Sonderzulagen), absurde Wahlmodalitäten (Stichwort ORF Stiftungsratswahl exklusiv via Fax) — die Vorstellung, dass plötzlich alle alles wissen, muss für viele Protagonisten hierzulande in der Tat eine horrible Zukunftsvision darstellen.</p>
<h3 id="toc-public-data-mining-vs-geheimniskrmerei">Public Data Mining vs. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geheimniskraemerei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geheimniskrämerei">Geheimniskrämerei</a></h3>
<p>Und genau hier sehe ich eine ganz starke parallele zum Social Media <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>: während Buzzword-Rider munter von Dialogorientiertheit und Prosumern daher faseln und behaupten, Social Media eigne sich längst nicht für alle Branchen, liegt der entscheidende Punkt keineswegs in der Art des Produkts oder der Dienstleistung. Im Social Media Bereich bekommen jene Brands, Verkäufer und Dienstleister sehr schnell ein Problem, deren Business-Modell zu einem hohen Grad auf Secrecy, also <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geheimhaltung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geheimhaltung">Geheimhaltung</a>, beruht. Wer hinter seinen eigenen Dienstleistungen und Produkten stehen kann, und zwar sowohl in qualitativer als auch ethischer Hinsicht, wird kein Problem haben, mit seinen Kunden auch im Eskalationsfall in einen konstruktiven Dialog zu treten.</p>
<p>Wer aber Taucher ohne Schutz-Ausrüstung in der südamerikanischen Abfall-Wirtschaft namens Lachszucht elend krepieren lässt, wer seine stylishen Sportschuhe von bis aufs Blut ausgebeuteten Kinderarbeitern nähen lässt, wer Produzenten beschäftigt, die meinen, ihre Mitarbeiter vertraglich zum Verzicht auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/selbstmord/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstmord">Selbstmord</a> verpflichten zu müssen (skurrilerweise so <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/die-dunkle-seite-des-ipads/" class="liexternal">geschehen</a> in jenem Foxcon Werk in China, in dem Apple seine iPads fertigen lässt: anscheinend zogen aufgrund des hohen Drucks immer mehr Arbeiter den Freitod der Fabriksexistenz vor, wenngleich nicht klar ist, wie die genannte Regelung dem abhelfen soll), der wird spätestens dann ein Problem haben, wenn ihn seine Kunden nach dem Grund für seine Entscheidungen fragen.</p>
<p>Weite Teile der Public Relations haben sich in den letzten Jahren auf das Gebiet des sogenannten “Opinion Spinning” konzentriert: in den 80ern und 90ern mögen geschicktes Spielen auf der massenmedialen Klaviatur und die richtigen Kontakte durchaus manchmal dabei geholfen haben, eine gravierendes Fail kommunikativ zum Erfolg um zu modeln. Aber wenn plötzlich jeder in seinem eigenen sozialen Netzwerk zum Opinion Leader ist, dann verlieren Spin Doktoren schneller ihre Daseinsberechtigung als Faxgeräte.</p>
<p><strong>Genau in diesem Bereich liegt ein riesiges, nachhaltiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/potential/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potential">Potential</a> von Social Media als Gegengewicht zu den widerlichen Auswüchsen des Turbokapitalismus.</strong> Kapitalisten gehen davon aus, dass der freie Markt in der Lage ist, Angebot, Nachfrage und letztendlich auch sinnvollen Umgang mit Ressourcen zu regulieren. Das funktioniert aber nur, wenn Konsumenten eine fundierte Entscheidungsgrundlage, also Zugang zu relevanten Informationen haben. Bio-Qualitäts-Siegel, Ursprungsgarantien — wir wissen mittlerweile, dass das großteils bloß Werbesujets in neuem Format sind.</p>
<p>Social Media schaltet aber langfristig die Mittelsmänner aus, ermöglicht und verstärkt den direkten, ungefilterten Informationsfluss abseits professioneller Gatekeeper. Natürlich, und das war ja der Ausgangspunkt meiner Überlegungen, wird diese neue Situation auch die Politik langfristig vollkommen umkrempeln. Aber ich fürchte, dass dieser Prozess in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> noch sehr viel länger dauern wird also anderswo — denn vor Transparenz in öffentlichen Sektor und in der Wirtschaft müssen sich jene, die etwas zu verbergen haben, zu Recht fürchten. Und da haben wir Alpenländer reichlich Kandidaten, wie jeder gelernte Österreicher weiß.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-06/wer-zweimal-luegt-dem-glaubt-man-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>datenschmutz-Videopodcast: Thomas W. Malon über kollektive Intelligenz und Datenschutz in Kleinstädten</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-05/datenschmutz-videopodcast-thomas-w-malon-ueber-kollektive-intelligenz-und-datenschutz-in-kleinstaedten/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-05/datenschmutz-videopodcast-thomas-w-malon-ueber-kollektive-intelligenz-und-datenschutz-in-kleinstaedten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 21:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Professor am MIT und bekanntester Beforscher des Phänomens kollektive Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[spricht im Video-Interview über seine Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[thomas w malone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4226</guid>
		<description><![CDATA[Thomas W. Malone, MIT, Palo Alto, Forschung, kollektive Intelligenz, Facebook, Privacy, Datenschutz, Kleinstadt, Zukunft, Interview, Podcast]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuen Video-Podcast habe ich einen äußert prominenten Forscher vor die Linse bekommen: Thomas W. Malone ist der Gründer des <a href="http://cci.mit.edu/" class="liexternal">MIT Center for Collective Intelligence</a>, war vorher am legendären Xerox Palo Alto Research Center tätig und hat mit <a href="http://cci.mit.edu/malone/futureofwork/index.html" class="liexternal">The Future of Work</a> ein in zahlreiche Sprachen übersetztes Standardwerk über das Veränderungspotential digitaler <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> publiziert. Im Videopodcast gibt’s eine kurze <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einfuehrung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einführung">Einführung</a>, das eigentliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit <a href="http://cci.mit.edu/malone/index.html" class="liexternal">Professor Malone</a> sowie zwei äußert exklusive Bonustracks — viel Vergnügen!</p>
<div align="center"><object width="600" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11894592&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11894592&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="600" height="338"></embed></object></div>
<p><span id="more-4226"></span></p>
<p>Aufgenommen habe ich das Interview im Anschluss an den Table Talk mit Thomas W. Malone, den die A1 Telekom für österreichische Blogger veranstaltete. Danke für einen äußerst spannenden Nachmittag! Bei all den derzeit in Europa skizzierten Apokalypsen-Szenarien (“<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> wird uns verdummen, aber vor lauter Informations-Überflutung merken wir’s gar nicht!”) fand ich die Unterhaltung mit einem “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a>–Optimisten” äußerst angenehm — in diesem Club bin ich nämlich auch Mitglied <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/pimp.gif' alt="pimp datenschmutz Videopodcast: Thomas W. Malon über kollektive Intelligenz und Datenschutz in Kleinstädten" class='wp-smiley' title="datenschmutz Videopodcast: Thomas W. Malon über kollektive Intelligenz und Datenschutz in Kleinstädten" /> Anmerkungen und Kommentare sind natürlich stets hochgradig willkommen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-05/datenschmutz-videopodcast-thomas-w-malon-ueber-kollektive-intelligenz-und-datenschutz-in-kleinstaedten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studieren in Utrecht: Medien und nicht irgendwas!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-02/studieren-in-utrecht-medien-und-nicht-irgendwas/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-02/studieren-in-utrecht-medien-und-nicht-irgendwas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 14:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
		<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Studieren]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Utrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4074</guid>
		<description><![CDATA[Die Universität Utrecht bietet einen interessanten Master-Studiengang für Medienkultur-Experten an: die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2010 endet am 30. März.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mirko hat mich gebeten, auf den aktuell ausgeschriebenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/master/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Master">Master</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studiengang/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studiengang">Studiengang</a> für <a href="http://http://www.newmediastudies.nl/" class="liexternal">New Media &amp; Digital Culture</a> hinzuweisen. Wer immer schon mal ein paar Semester in einem echt flachen, extrem radfahrtauglichen-Land nah am Meer verbringen wollte, sollte sich das Angebot der Uni <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/utrecht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Utrecht">Utrecht</a> unbedingt näher ansehen. Die nächste Runde beginnt mit dem Wintersemester 2010 am 1. September, die Bewerbungsfrist endet am 1. März.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/utrecht.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4074]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/utrecht.jpg" alt="utrecht Studieren in Utrecht: Medien und nicht irgendwas!" title="Uni Utrecht" width="600" height="90" style="border:1px solid gray;" /></a></div>
<p><span id="more-4074"></span></p>
<p>Alle Informationen zur Bewerbung findet man auf der Homepage der <a href="http://www.uu.nl/EN/informationfor/internationalstudents/Studienbewerber/Pages/default.aspx" class="liexternal">Universität Utrecht</a> — die ist übrigens auf deutschsprachige Gaststudenten bestens eingestellt und bietet nicht nur die Online-Inhalte, sondern auch spezielle deutschsprachige Tutorials und Sprechstunden an, die Unterrichtssprache ist Englisch. Und darum geht’s konkret:</p>
<blockquote><p>Der Master-Studiengang New Media &amp; Digital Culture am Department for Media &amp; Culture Studies der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/universitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Universität">Universität</a> Utrecht setzt sich seit über zehn Jahren intensiv mit den Technologien der neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> auseinander. Während des einjährigen Programms lernen unsere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studenten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studenten">Studenten</a> zahlreiche Aspekte der digitalen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> kennen. Ein internationales Team erfahrener WissenschaftlerInnen vermittelt medientheoretische Kenntnisse zu sozialen, politischen, historischen und ästhetischen Aspekten der neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a>, sowie der Medienarchäologie. Studenten können sich in diversen Forschungsprojekten, z.B. im Schwerpunkt Game Studies beteiligen, analysieren Weblogs, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/computerspiele/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computerspiele">Computerspiele</a>, Online-Kampagnen, ‘<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a>’, Netzwerk-protokolle, Medienkunst usw. und vertiefen ihr praxisbezogenes Wissen in einem drei-monatigen Praktikum, dass in viele Fällen den Einstieg ins Berufsleben bedeutet.</p></blockquote>
<p>Die Uni Utrecht hat einen ausgezeichneten Ruf, das Betreuungsverhältnis und der persönliche Tutor, der jedem Studenten zur Seite gestellt wird, lassen streik-gewohnte Österreicher wohl vor Neid erblassen. Genauere Infos zum Curriculum gibt’s <a href="http://www.let.uu.nl/tftv/nieuwemedia/more.php?id=27_0_6_0_M" class="liexternal">hier</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-02/studieren-in-utrecht-medien-und-nicht-irgendwas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Über das Neue der Medien</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/ueber-das-neue-der-medien/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/ueber-das-neue-der-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 06:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Textkultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4050</guid>
		<description><![CDATA[Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsbuch "Multimedia" - was bedeutet der Umbruch von der Textkultur zum multimedialen Mediengesellschaft?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsband <strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a></strong> (UTB, Wien 2008 UTB Profile). <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frank-hartmann/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frank Hartmann">Frank Hartmann</a> ist Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar. Ich freue mich sehr über diesen Gastbeitrag und wünsche viel Spaß bei der Lektüre!</em></p>
<p>Mit Computer und Netzwerken wurden die Medien innerhalb von zwei Jahrzehnten plötzlich zu “neuen Medien”. Unsere Medienkultur ist vielfältig wie nie – wohin geht ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a>? Am Anspruch, diese Fragen zu beantworten, scheitern regelmäßig die Bemühungen der Experten. Denn sie nehmen in ihrer Fixiertheit auf die technischen Möglichkeiten nicht in Betracht, worauf es dabei ankommt: auf dich und mich, also die Nutzer, die Anwendungen akzeptieren oder diese gleich neu erfinden. Man müsste also danach fragen, wie die multimediale Nutzerkultur von morgen aussehen könnte.<span id="more-4050"></span></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3825230333" style="float:left;margin-right:15px;margin-top:5px;margin-bottom:3px;width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Multimedia, dieses obskure Schlagwort der 1990er-Jahre, ist ein etwas angestaubter Begriff. Die nicht besonders aussagekräftige, aber doch gebräuchliche Bezeichnung steht für “Multiple Content Media”, also für die Integration multipler Medienformate wie Text, Bild, Animation, Video und Audio – dafür, dass eine Information sich aus unterschiedlichen Kommunikationskanälen zusammensetzt. Eine Radiosendung bietet eine Rezeptionsmöglichkeit (akustisch) und ist monomodal codiert, während die Webseite des Radiosenders in der Regel multimodal codiert sein wird, d.h. optische und akustische Rezeptionsmöglichkeiten anbietet. Dazu kommt eine technische Medienkonvergenz, denn nicht zuletzt sind die Techniken der Telekommunikation und des Computers zusammengewachsen.</p>
<p>Der Digitalcomputer bedingt auch einen anderen, flexiblen Umgang mit dem Medienangebot, das zunehmend bestimmt ist von Interaktivität und, ganz generell, der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>- bzw. Online-Kommunikation. Es ist Digitaltechnologie, die hier eine neue Form ermöglichte: die Konvergenz der Kanäle und die Integration der Formate durch multimodale Codierung. Mit ihr wurde der Begriff Multimedia jüngst neu aufgeladen – seine Grundlagen lehrt das Fach Medieninformatik, seine angewandte Form vermittelt das Mediendesign, seine Formate analysiert die Medienwissenschaft, seine sozialen Auswirkungen erforscht die Kommunikationswissenschaft.</p>
<p>In einer digitalen Medienkultur werden Informationen nicht isoliert angeboten, sondern bereits auf der technischen Ebene miteinander verknüpft. Multimedia wird von der Medieninformatik definiert als multimodale Aggregation digitaler Medien. Digitaltechnik ist die Betriebsgrundlage der Multimediakultur. Computer wurden zunächst nicht als Kommunikationsmedien konzipiert, sondern um mathematische Aufgaben zu automatisieren. Als weitere Aufgabe kam das vernetzte Informationsmanagement hinzu – Computerkommunikation diente in ihrer Anfangszeit der Optimierung von technischen Ressourcen. Bald aber wurde aus der mathematischen Maschine ein Apparat zur Konstruktion von Wirklichkeiten. Längst mehr als bloß Werkzeug, entwickelten Computer sich zu Hypermedien, und das Internet durch die spezielle Anwendungssoftware des World Wide Web zu einer Art Universalmedium.<br />
Die digitale Integration von Inhalten hebt ältere Einzelmedienfunktionen auf. Eine technische Konvergenz, mit der Computer zu medialen Multifunktionsgeräten wurden, ist deutlich feststellbar. Digitalcomputer stehen für eine mehrfache Medienoption: ein und dieselben Daten können unterschiedlich ein– oder ausgegeben werden (etwa Klänge als Bilder und umgekehrt). Multimedia bedeutet also auch eine komplexe Darstellungsoption, bei der sich oft im Gebrauch erst entscheiden kann, auf welche Art und Weise eine Information rezipiert wird. Damit ändern sich die Ansprüche an das Medien– und Kommunikationsdesign, es entstehen neue Berufsrollen.</p>
<p>Multimedia bezeichnet sowohl eine neue Technologie: Produktion auf Basis des Computers, wie auch eine neue kulturelle Form: Distribution auf Basis des Internets. Wie immer man dieses Thema behandelt, es sind damit auch weitreichende Fragen einer sich ändernden Medienlandschaft angesprochen. Vor allem ist bemerkenswert, wie sehr damit die Ansprüche innerhalb der Medienkultur gewachsen sind.</p>
<p>Texte wurden immer schon gerne mit Visualisierungen geschmückt, in jüngster Zeit aber tritt die Ebene der Bilder immer selbständiger neben die Texte. Es ist schön, einen traditionell gesetzten Text zu lesen, aber auch, auf Artikel in ihrer Online-Fassung zuzugreifen, noch während der Lektüre einzelne Begriffe anzufragen, nach Hintergründen und Vertiefungen zu suchen, eine ergänzende Bildstrecke durchzuklicken, ein wörtliches Zitat im Originalton abzurufen und vielleicht ein die Hintergründe kommentierendes Video abzuspielen. Gerade auf Ebene der Web-Angebote verfügen wir über eine vielfältige Mediensituation, um die uns frühere Generationen beneidet hätten. So kann ein multimedial aufbereiteter Zeitungsartikel entweder am Bildschirm gelesen, verlinkt, lokal gespeichert, versendet, ausgedruckt oder als Audiofile gehört werden.<br />
Digitaltechnologie löst die Grenzen einer analogen Medienkultur, deren Dokumente entweder in Schrift, Bild oder Ton über Einzelmedien zur Verfügung standen, zugunsten eines multimedialen Angebotes auf. Den unterschiedlichen Optionen auf der Darstellungsebene entspricht die technische Integration der Daten auf Ebene ihrer Codierung. Dies leisten elektronische Technologien, welche die Verarbeitung, Speicherung und Verteilung von Daten unabhängig von der menschlichen Wahrnehmungsebene ermöglichen. Das Thema Multimedia berührt also auch die Geschichte der Informationsverarbeitung, der Computer und Datennetze, des Internets und seiner populären Anwendungen im World Wide Web. Multimedia ist damit ein zentrales Thema im Rahmen von Medien– und Kommunikationswissenschaft sowie Medieninformatik, und nicht zuletzt ein neues Formalobjekt für die kulturwissenschaftliche Forschung.</p>
<p>Medienkultur – das sind nicht Computer als solche, nicht die vielfältigen Anwendungen der Digitaltechnologie, nicht die Millionen von Blogs, nicht die Milliarden von Webseiten, und doch irgendwie alle zusammen, als hybride Praxis. Die Zahl der Internet-Nutzer weltweit hat schon die Milliardengrenze überschritten. Sie alle arbeiten mit gleichen oder ähnlichen Interfaces. Wir haben es mit einer qualitativ neuen Situation zu tun: digitale Arbeitstechniken bestimmen zunehmend den Berufsalltag, das World Wide Web verändert die öffentliche Kommunikation, und in der Freizeit weisen körpernahe Computerspiele bereits auf eine nahe Zukunft, in der sich die Interfaces von grauen Büroanwendungen mit Maus und Tastatur losgelöst haben werden. Multimedia weist auf eine nahe Zukunft der posttypografischen Ästhetik – ein vager Terminus für all das, was nicht exklusiv durch die Schriftkultur bestimmt ist, inzwischen aber die Grundlage für ein neues Denken, für Wahrnehmung und Entscheidungsfindung bildet.</p>
<p>Bei immer mehr Medien wird der Überblick immer schwieriger. Medieninformatiker, Webdesigner, Multimedia-Autor, Online-Journalist, Blogger, Net-Consultant – das Web und seine multimedialen Anwendungen haben zudem eine Fülle neuer Aspekte hervorgebracht, die auch mit Ansprüchen auf neue Kompetenzen verbunden sind: Ansprüche, denen die gegenwärtige Praxis der Aus– und Weiterbildung an Fachhochschulen und Universitäten eher zögerlich entspricht. Auch lassen Wissenschaft und Forschung noch viele Fragen offen: Sound in den Medien wird noch kaum systematisch erforscht, ebenso wenig die medialen Visualisierungsstrategien. Wir verfügen zudem über erstaunlich wenig abgesichertes und systematisiertes Wissen über die Wahrnehmung und Wirkung von Medien. Die Landkarte der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a>- und Medienwissenschaften weist hinsichtlich der politischen und kulturellen Ökonomie des Web bislang noch große weiße Flecken auf.</p>
<p>Die Muster der Produktion, Reproduktion und Distribution kultureller Inhalte haben sich vermutlich nie zuvor in der Geschichte so radikal und in so kurzer Zeit verändert , wie dies in den letzten Jahrzehnten geschehen ist. Die Strategien kultureller Vermittlung – und ihre pädagogischen Mittel, die Medienkompetenz aufbauen sollen – entsprechen dieser Veränderung definitiv noch nicht, allzu sehr sind sie noch den Mythen der Buchkultur (Michael Giesecke) verpflichtet. Unsere aktuelle Medienkultur hingegen ist entschieden von Technik geprägt, die fließende und offene Formen annimmt, seit dem die Kommunikationen elektrifiziert und Medien digitalisiert worden sind. Dass Computer, die als künstliche Rechenknechte für Ingenieure konzipiert waren, einmal für eine qualitativ neue kulturelle Situation sorgen würden, weil sie zu einem multimedialen und expressiven Medium mutiert sind, hätte vor zwei bis drei Jahrzehnten noch niemand geglaubt. Im Alltag Jugendlicher nehmen Computer und Internet heute eine zentrale Stellung eine, wenn es um Selbstfindung und Selbstdarstellung geht. Dabei spielen der Zugang zu Informationen und die so oft beschworene demokratische Meinungsbildung eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund stehen Unterhaltung und Konsumkultur.</p>
<p>Und was sagt gegenwärtig die Forschung? Die Kulturwissenschaften zeigen sich einstweilen noch durchwegs geprägt von ihrer traditionellen Rolle als Textwissenschaft und von der monographischen Publikation. Nach wie vor sind sie fixiert auf visuelle Codes, auf den Betrachter und dessen Blick. Auch bei neueren Ansätzen der Bildwissenschaft sind die Fesseln der klassischen Kunstgeschichte mit ihrer methodischen Konzentration auf Bildlichkeit noch deutlich prägend. Neuere interdisziplinäre Ansätze wie zur Visual Culture, einem Forschungsfeld zur kulturellen Rolle der visuellen Kommunikation, sind eher erst im anglo-amerikanischen Raum präsent. Die sozialwissenschaftliche Forschung hat im Umgang mit neuen Medienphänomenen wie den Social Networks, die zugestanden ein noch junges medienkulturelles Phänomen darstellen, bislang noch kaum gesicherte Ergebnisse aufzuweisen. Um Formen und strukturelle  Effekte dieser Digital Formations erfassen und nachzeichnen zu können, werden über sozialwissenschaftliche Befragungs– und Beschreibungsmodelle hinaus neue Verfahren des Databasing, des Kartographierens mit neuen Formen der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/visualisierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Visualisierung">Visualisierung</a> von Netzwerk-Kommunikation zu entwickeln sein.</p>
<p>Bislang gehen viele der in Presse und Publizistik kolportierten Aussagen zum Stand und zu Trends im Mediengebrauch auf Marktforschungsdaten zurück, die sich auf amerikanische Lebensverhältnisse beziehen (etwa die des Pew Research Center in Washington DC). Was ist mit den Kulturen Europas, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas? Seit der technischen Erschließung des internationalen Internet-Verkehrs verlieren die Vereinigten Staaten langsam den Status der kontrollierenden Zentralinstanz, den sie drei Jahrzehnte lang eingenommen haben. Für das technische Routing des Datenverkehrs im WWW trifft dies bereits zu. Nicht nur politische und wirtschaftliche, auch kulturelle Konsequenzen sind zu erwarten, wenn andere Kommunikationskulturen stärkere Präsenz in der Online-Welt erlangen. Es könnte auch neue Probleme geben; die Rolle von Bilder beispielsweise ist nicht überall dieselbe. Der Karikaturen-Streit von 2005, als der islamische Prophet Mohammed in einer dänischen Tageszeitung karikiert wurde, hat drastisch die Problematik gezeigt, die auch Folge einer Überlagerung von Medienkulturen ist.</p>
<p>Während in den Diskussionen nämlich immer nur die Erweiterung von Möglichkeiten betont wird, die in einem multimedialen Angebot enthalten sind, kommt fast nie die Problematik zur Sprache, die dann auftritt, wenn es Dinge zu sehen oder zu hören gibt, die man lieber nicht sehen oder hören möchte. Unser Alltag vollzieht sich ohnehin schon unter Bedingungen optischer und akustischer Umweltverschmutzung, die von ihren professionellen Verursachern beschönigend “Werbung” genannt wird. Geschweige denn das, was andere Sinne anzusprechen imstande wäre: Multimedia hat seine Grenzen, die nicht unbedingt technischer Natur sind. Medienkünstler mögen mit dem Olfaktorischen und mit dem Haptischen experimentieren, doch im Alltag wollen die Menschen es einfach nicht haben, dass ihnen die Welt in ihrer vollen sinnlichen Bandbreite ins Haus geliefert wird – sonst nämlich würde es längst schon “Geruchsfernsehen” und ähnliches geben. Man stelle sich einen Katastrophenbericht unter derart technisch erweiterten Bedingungen vor. Die oft geschmähte Abstraktion hat also auch ihr Gutes, und bei all den erweiterten technischen Möglichkeiten berührt die Frage nach Multimedia in den künftigen Formen auch jene nach einer entsprechenden Medienökologie, also nach dem Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Anwendungen und ihrer auf verschiedene Formate verteilten Ästhetik.</p>
<p>Verändern wird sich mit Sicherheit die Art und Weise des Umgangs mit visueller Information. Interfaces – die Screens und Displays der neuen Medien – transportieren Aussagen auf nichtsprachlichem Weg und werten die Ebene der visuellen Kommunikation deutlich auf (wie vor ihnen schon die Bildersprache des frühen 20 Jahrhunderts: Zeichen, Schilder, Signale). Und doch folgt hieraus kein Plädoyer für das Bild oder für eine akademisch weithin überschätzte Bildwissenschaft. Natürlich verarbeitet der Mensch einen Großteil seiner Informationen visuell, aber die methodische Herausforderung besteht nicht darin, die Bildlichkeit unserer Kultur mit all ihren technischen Symbolen zu betonen, sondern deren insgesamt posttypographischen Aspekte. Die multimediale Technik zielt auf Vermittlungs– und Erkenntnisformen, welche die Grenzen einer langfristigen kulturellen Idealisierung der Buchkultur sprengt.</p>
<p>Verschriftlichung – die sprachlich explizite Form – ist eine historische Kulturtechnik, die einen bestimmten Umgang mit den Dingen, als Form der Codierung, und damit eine bestimmte Bewusstseinshaltung bedeutet. Multimedia hingegen bedeutet, neue Techniken der Wahrnehmung und der Beurteilung zu erschließen, eine neue Form der Urteilskraft für eine neue Form von medialer Ästhetik. Verschwinden wird die Schrift sicher nicht. Ein Vorteil von neuen Medien ist, dass sie die sinnliche Erfahrung konzeptionell erweitern, und zwar auf eine spielerische Art und Weise. Ihre Anwendungen setzen sich in Kanälen durch, die ursprünglich gar nicht in der Form geplant waren, zu der sie sich im Gebrauch entwickelten – Email und SMS sind hierfür gute Beispiele. Andere Formen, die aus Marktinteresse implementiert wurden, haben sich wiederum nicht durchgesetzt (wie die Bildtelefonie). Aussagen über die Modalitäten künftigen Mediengebrauchs ist also mit erhöhter Vorsicht zu begegnen. “Was zählt, sind Kulturen des Gebrauchs, die über genug Wissen verfügen, um gegebene Software, Schnittstellen und Inhalte in etwas umzubauen, was es zuvor nicht gab.” (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geert-lovink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geert Lovink">Geert Lovink</a>) </p>
<p>Es steht zu vermuten, dass es immer solche Kulturen des Gebrauchs sein werden, die aus ihrer medialen Praxis heraus entsprechendes Wissen generieren. Also bleibt die Frage, wie man hierfür denn Ausbildungsentscheidungen treffen soll – außer man beschränkt sich auf die rein technische Seite vom Multimedia, wo es gewisse Anwendungen oder Skills im Umgang mit Dateien und Formaten digitaler Medien zu erwerben gilt. Die strukturelle Konzeption vieler Lehrgänge wurzelt noch in einer Zeit ohne Personal Computer und Internet. Aber zwei einem Medienstudium aufgepfropfte Semester beispielsweise zu  Grundlagen im Umgang mit Formaten und Codecs reichen sicher nicht aus, um den Herausforderungen einer Multimedia-Kultur zu begegnen. Auch Fernstudien, die vereinzelt als Multimedia-Studium angepriesen werden, nur weil Videokassetten und ein Computer vorausgesetzt werden, entsprechen nicht den Anforderungen. Spezialisierungen und Studiengänge, die nicht einem traditionellen Curriculum verpflichtet sind, können davon profitieren.</p>
<p>Multimedia spielt in Unterhaltung und Kunst sowie in Forschung und Lehre eine zunehmend prominente Rolle. Unterschiedliche Kompetenzen sind hier gefragt, die aber eines gemeinsam haben: die Anforderung, sich in unterschiedlichen Symbolsystemen zu bewegen. Man wird vor jeder Ausbildungsentscheidung gut daran tun zu bedenken, dass die Technologien sich rasch und unerwartet ändern können. Die Suche nach alternativen Medien, nach schnelleren und sicheren Versionen wird nicht abreißen. Das ist nicht nur technisch, sondern vor allem auch kulturell relevant. Ausbildungs– und Studienangebote sollten daher auch auf ihre wissenschaftlich-theoretische Fundierung hin geprüft werden, denn die kann auch dann noch ergiebig sein, wenn die neuesten Errungenschaften in Hard– und Software längst schon wieder veraltet sind.</p>
<p><small>Auszug aus: Frank Hartmann, Multimedia, Wien 2008 (UTB Profile)<br />
[mit freundlicher Genehmigung]</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/ueber-das-neue-der-medien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/wilde-experimente-von-der-skurrilen-wissenschaft/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/wilde-experimente-von-der-skurrilen-wissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 07:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
		<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dunning-Kruger Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Labor]]></category>
		<category><![CDATA[skurril]]></category>
		<category><![CDATA[verrückte Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4041</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Wissenschaftlern wilde Experimente in den Sinn kommen, dann hat der unbeteiligte Zuseher ganz schön was zu schmunzeln. Trotzdem: Erkenntnisgewinn nicht ausgeschlossen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ehemaliger Physikstudent, begeisterter Ex-Platinen-Ätzer und -(Ent)löter habe ich einen gewissen Hang zum experimentellen Erkenntnisgewinn. Das begann eigentlich schon mit 13 im Physikunterricht: einen Experimentierkasten brauchten wir nicht, für die ersten Elektrolyse-Experimente mussten Leitungswasser, Waschmittel und ein Lego-Trafo herhalten, und von dort war’s nur mehr ein kurzer Weg bis zur ersten (kleinen) Wasserstoff-Explosion im Heimlabor. Nun zeichnet sich das klassische wissenschaftliche Experiment im Normalfall nicht gerade durch übermäßige Skurrilität aus, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Und 20 solcher “irren Experimente” gibt’s unter dem Titel <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5911/durchbrueche_der_durchgeknallten.html" class="liexternal">Durchbrüche der Durchgeknallten</a> auf einestages online zu bewundern.</p>
<p>Vom Elefanten, der in kürzester Zeit der höchsten LSD-Dosis aller Zeiten erlag bis zu rumänischen Forschern, die sich zu Studienzwecken (freiwillig!) selbst erhängten reicht das skurrile Spektrum. Mein Favorit: der Pechtrichter der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/universitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Universität">Universität</a> von Queensland in Australien — er gilt als das “langweiligste Experiment der Welt”:</p>
<blockquote><p>Seine Karriere begann bereits 1927, als Thomas Parnell eine merkwürdige Idee hatte. Der Physikprofessor füllte heißes Pech in einen unten verschlossenen Trichter. Dann wartete er drei Jahre, bis sich das Pech gesetzt hatte. 1930 dann öffnete er die Spitze des Gefäßes — und es passierte… erst mal nichts. Erst im Dezember 1938 fiel der erste Tropfen Pech in das Reagenzglas darunter.<br />
Das Pitch Drop Experiment veranschaulicht eine erstaunliche Eigenschaft von Pech. Zwar scheint die schwarze Substanz bei Raumtemperatur die Konsistenz von Stein zu haben, doch genau genommen ist sie flüssig — nur etwa 100 Milliarden Mal zähflüssiger als Wasser. So hat der Superstar der Universität von Queensland nur alle acht bis zwölf Jahre seinen großen Auftritt. Bisher sind insgesamt erst acht Tropfen gefallen, der letzte am 28. November 2000. Als es geschah, war allerdings noch nie jemand dabei.</p></blockquote>
<p>Schließlich beantwortet dieser Versuch nicht nur die Frage nach dem Aggregatszustand von Pech, sondern auch den alten Klassiker: “Was passiert, wenn ein Tropfen Pech aus dem Trichter fällt und niemand sieht zu?”</p>
<p>Sogar Online-Marketer finden beim Experiment Nr. 6 eine wertvolle Inspiration — die Psychologin Youngme Moon wollte an der Universität von Harvard herausfinden, ob sich das interpersonelle Empathie-Phänomen auch auf die Mensch-Maschine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a> übertragen lässt:</p>
<blockquote><p>Ihre Probanden mussten am Computer elf persönliche Fragen beantworten. Etwa: Was war die größte Enttäuschung in Ihrem Leben? Oder: Was sind Ihre Gefühle gegenüber dem Tod? Ein Teil der Versuchsteilnehmer gaben einfach Frage für Frage in den PC ein, bei den anderen ging jeder Frage ein kurzer Text mit Informationen über den Computer voraus. Vor der Frage “Wann waren Sie das letzte Mal sexuell erregt?” zum Beispiel “verriet” der Computer folgendes über sich: “Vor einigen Wochen kam ein Benutzer hierher und brauchte diesen Computer, um ein digitales Video zu schneiden. Das hatte noch nie jemand auf diesem Computer gemacht.” Und tatsächlich: Gab der PC vorher auch etwas über sich preis, waren die Antworten stets detaillierter, länger und persönlicher.</p></blockquote>
<p>Als großartige instruktiv erweist sich auch der sogenannte “Dunning-Kruger-Effekt”: je inkompetenter jemand ist, desto mehr neigt er zu grenzenloser Selbstüberschätzung (da fallen mir ad hoch eine Reihe von Beispielen ein):</p>
<blockquote><p>1999 fanden die Psychologen David Dunning und Justin Kruger anhand einer Reihe von Tests heraus, woran das liegt. Sie ließen eine Gruppe von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studenten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studenten">Studenten</a> Arbeitsblätter zu Themen wie Grammatik, Logik oder Humor ausfüllen. Am Ende des jeweiligen Tests musste jeder Student angeben, wie gut er im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vergleich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergleich">Vergleich</a> zu den anderen Teilnehmern war. Mit erstaunlichem Ergebnis: Bei allen Fragebögen glaubte das schlechteste Viertel der Probanden von sich, weit über dem Durchschnitt zu liegen — selbst dann noch, als ihnen die Testbögen der besten Teilnehmer zur Ansicht gegeben wurden.</p></blockquote>
<p>Lust auf weitere Stories aus dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/labor/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Labor">Labor</a>? Dann kann ich die Bücher von Reto Scheider nur wärmstens empfehlen — der Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung hat die zwei deutschsprachigen “Standard-Werke” über skurrile Versuchsaufbauten verfassten:</p>
<p><strong>Reto Schneider: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/344215393X?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=344215393X" class="liexternal">Das Buch der verrückten Experimente</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=344215393X" width="1" height="1" border="0" alt=" Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft" /><br />
Reto Schneider: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570010716?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3570010716" class="liexternal">Das neue Buch der verrückten Experimente</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570010716" width="1" height="1" border="0" alt=" Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft" /></strong></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/wilde-experimente-von-der-skurrilen-wissenschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Media Literatur: Die Must-Read Leseliste</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 06:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[online.marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherliste]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>
		<category><![CDATA[New Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4031</guid>
		<description><![CDATA[Papier ist nicht zu unterschätzen - höchste Zeit für eine Liste meiner Lieblings-Einführungsbücher ins die Thematik Internet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-size:14px;">Wilkommen bei der datenschmutz Social Media Leseliste! Sie finden in diesem Beitrag Bücher, Online-Dokumente und Videos rund die Themen New Media und Social Web. Die Zusammenstellung wird laufend erweitert und ist in die Bereiche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a>/Grundlagen, Praxis-Anleitungen, Download-Dokumente und Einführungsvideos unterteilt. Neben Büchern (verlinkt mit Amazon) finden Sie auch zahlreiche didaktische Videos und Gratis-Downloads.</div>
<div align="center" style="margin-top:15px;margin-bottom:15px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/01/socialmedialeseliste.jpg" alt="socialmedialeseliste Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" title="Social Media Literatur-, Lese- und Videoliste" width="600" height="345" style="border:1px solid gray;" /></div>
<div style="background-color:#dfe3ff;padding:10px;border:1px solid gray;width:600px;margin-bottom:20px;"><strong>Über dieses Literatur– und Video-Liste</strong></p>
<p>Als <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/neuer-jobtitel-digital-universalgelehrter/" class="liinternal">Digital Universalgelehrter</a> gehört das Unterrichten natürlich zu meinen liebsten beruflichen Verpflichtungen — für meine aktuellen New Media Vorlesungen an der FH <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> und an der Universität <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> habe ich die erste Version dieser Literaturliste zusammen gestellt. Es zeigte sich allerdings rasch, dass großes Interesse an Literatur, Videos und didaktischen Materialien zum Thema Web 2.0 besteht, daher habe ich die Liste veröffentlicht und mit Hilfe meiner Leser erweitert. Selbstverständlich erhebt diese Zusammenstellung keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit; es handelt sich aber im wesentlichen um die für mich persönlich relevantesten Werke zum Verständnis neuer Medien.</p>
<p>Im ersten Teil finden Sie Bücher zu Grundlagen und Theorie, der zweite Teil umfasst die meiner Meinung nach didaktisch besten How-To Einführungen und Praxisanleitungen. Alle Buchtitel sind mit Amazon verlinkt. Im dritten Teil habe ich frei verfügbare Online-Ressourcen (PDF-Downloads etc. verlinkt), im vierten Teil gibt’s zusätzlich einführende Videos über Social Media Grundlagen und Best Practices. Auf Ergänzungen und Anmerkungen respektive Ihre persönlichen Favoriten bin ich gespannt — bitte nutzten Sie einfach die Kommentarfunktion, um weitere Einträge vorzuschlagen.</p>
<p><small><strong>Updates / Erweiterungen</strong><br />
<em>Update 12.01.2010:</em> Liste “Theorie” erweitert, neuer Teil “Videos“<br />
<em>Update 08.04.2010:</em> Neue Einträge, neuer Teil “Download-Dokumente</small></div>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_a56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22"  width="600px" height="200px"><param name="movie" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fa56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22&#038;Operation=GetDisplayTemplate"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="bgcolor" value="#FFFFFF"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fa56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_a56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_a56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="200px" width="600px"></embed></param></object></div>
<p><span id="more-4031"></span></p>
<div style="margin-top:20px;margin-bottom:20px;font-size:15px;padding-top:9px;padding-bottom:9px;border-top:6px solid #4a748a;border-bottom:6px solid #4a748a;">
<strong>Inhalt:</strong></p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-theorie-und-einfhrungen" class="liinternal">Theorie und Einführungen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-new-media-best-practices" class="liinternal">New Media Best Practices</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-frei-verfgbare-download-dokumente" class="liinternal">Frei verfügbare Download-Dokumente</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-videos-multimediale-einfhrungen" class="liinternal">Videos / multimediale Einführungen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-weitere-vorschlge" class="liinternal">Weitere Vorschläge?</a></li>
</ol>
</div>
</div>
<h2 id="toc-theorie-und-einfhrungen">Theorie und Einführungen</h2>
<p><strong>Flusser, Vilém: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/392328344X?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=392328344X" class="liexternal">Ins Universum der technischen Bilder</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=392328344X" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Göttingen 1996<br />
Jedes einzelne Buch des brillanten Kommunikologen Vilém Flusser ist definitiv lesenswert. “Ins Universum der technischen Bilder” bietet eine hervorragende Einführung in den grundlegenden Wandel, den der Philosoph im Übergang von der Schrift– zur Bildkultur konstatierte. Neben Marshall McLuhan mein zweiter Favorit in punkto “Webverständnis”:</p>
<blockquote><p>Zweifellos hingegen ist, dass das Schreiben durch Computer die Einstellung des Schreibenden und des Empfängers zum Text radikal verändert. Das schöpferische Engagement wird anders erlebt als vorher. Es ist eine neue Art von Selbstkritik und von Verantwortlichkeit dem anderen gegenüber hinzugekommen, und der Text hat eine neue Art von Eigenleben gewonnen. Kurz, man beginnt, wenn man auf diese Art schreibt, beim Schreiben dialogisch zu denken, zu schaffen, zu leben. Auch und vor allem in jenem Sinn, den Martin Buber gemeint hat.</p></blockquote>
<p><strong>Hartmann, Frank: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825221121?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3825221121" class="liexternal">Medienphilosophie</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3825221121" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Wien 2000<br />
In seiner umfassenden Einführung bietet Frank Hartmann einen exzellenten Überblick über Entstehung, historische Entwicklungen und aktuelle Strömungen im Bereich der Medienphilosophie: ein unentbehrliches Grundlagenwerk, zum Lesen und Nachschlagen sowie mit einem immens umfassenden Verzeichnis weiterführender Literatur.</p>
<p><strong>Eisenstein, Elizabeth: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3211828486?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3211828486" class="liexternal">Die Druckerpresse. Kulturrevolutionen im frühen modernen Europa</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3211828486" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Wien 1997<br />
Die bekannteste historische Untersuchung über die langfristigen Implikationen der Druckerpresse mag zwar auf den ersten Blick wenig mit New Media zu tun haben — aber der Eindruck täuscht. Aus der Verlagsbeschreibung:</p>
<blockquote><p>Denn weit über die subtilen technischen Innovationen hinaus ist der Buchdruck Medium von gesamtgesellschaftlichen Revolutionen. Renaissance, Reformation und die gesamte Entstehung der neuzeitlichen Wissenschaften sind in den Mediatisierungsprozess des Buchdrucks eingeflochten. Der Buchdruck ist nicht allein der Triumph der Reproduktion über das Original, nicht allein Zeichen einer neuen Herrschaft der Schrift über das Bild in der Öffentlichkeit — er ist vor allem auch das Medium einer gesamten psychosozialen und mentalitätsgeschichtlichen Umwälzung.</p></blockquote>
<p><strong>Manovich, Lev: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0262632551?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0262632551" class="liexternal">The Language of New Media</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0262632551" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Cambridge 2001<br />
Der Kulturwissenschaftler Lev Manovich stellt das Kino ins Zentrum seiner Reflexionen über die visuelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medienkultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with medienkultur">Medienkultur</a>. Manovichs Ideen und Theorien zum bewegten Bild sind von besonderem Interesse für alle, die sich für die Theorie des Bewegtbilds interessieren.</p>
<p><strong>McLuhan, Marshall: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0262631598?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0262631598" class="liexternal">Understanding Media: The Extensions of Man</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0262631598" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Cambridge 1964<br />
Das zentrale Werk McLuhans wird nahezu jährlich neu verlegt: in seinem Forschungsansatz der “Probes” und seiner Erkenntnis der Untrennbarkeit von Forscher und “umgebendem Medium” war der kanadische Theoretiker radikal konsequent: seine Auffassung von (elektronischen) Medien als <em>Prothesen</em> hat bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren.</p>
<p><strong>Möller, Erik: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3936931364?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3936931364" class="liexternal">Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3936931364" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Hannover 2006<br />
<em>[empfohlen von <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a>]</em><br />
Erik Möller beschreibt in seiner Einführung, wie Konsumenten zu Produzenten werden und welche langfristigen gesellschaftlichen Veränderungen durch Online-Medien zu erwarten sind. Eher essayistisch als Hardcore-Theorie, ermöglicht das Buch allen, die sich möglichst rasch die wichtigsten Begriffe und das entsprechende Grundwissen aneignen wollen, einen schnellen Einstieg in die Thematik.</p>
<p><strong>Tapscott, Dan / Williams, Anthony: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345640?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3423345640" class="liexternal">Wikinomics: Die Revolution im Netz</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423345640" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> München 2009<br />
<em>[empfohlen von <a href="http://www.dreamacademia.at/" class="liexternal">Manuel Gruber]</a></em><br />
Der Klassiker über die Medienrevolution der Wirtschaftswelt: Tapscott und Williams sprechen nicht vom Crowdsourcing, sondern von Wikinomics. Neue kollaborative Kooperationsmodelle verändern nach Meinung der Autoren die Wirtschaftswelt gravierend. Achtung: im März 2010 erscheint eine aktualisierte Auflage:</p>
<blockquote><p>Wir treten in ein neues Zeitalter ein, wo die Menschen in einer Weise am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen wie nie zuvor. Noch nie hatten Einzelne die Macht und die Gelegenheit, in losen Netzwerken Gleichgestellter und Gleichgesinnter (‘Peers’) zu kooperieren und Waren und Dienstleistungen kontinuierlich und in konkret fassbarer Form herzustellen.</p></blockquote>
<p><strong>Zerfaß, Ansgar / Welker, Marin / Schmidt, Jan (Hg.): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938258667?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3938258667" class="liexternal">Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web: Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum: Bd. 1</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3938258667" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Köln 2008<br />
<strong>Zerfaß, Ansgar / Welker, Martin / Schmidt, Jan (Hg.): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938258683?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3938258683" class="liexternal">Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Strategien und Anwendungen: Perspektiven für Wirtschaft, Politik und Publizistik: Bd. 2</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3938258683" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Köln 2008<br />
[<em>empfohlen von <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/" class="liexternal">Axel Maireder</a></em>]<br />
Ganz gute und halbwegs aktuelle Texte finden sich im 2-bändigen Sammelband der Deutschen Gesellschaft für Onlineforschung zu Partizipation und Wirkungen im Social Web. Band 1 beleuchtet theoretische und methodologische Grundlagen (ausführlich die Konstruktion des “aktiven Rezipienten”), Band 2 unterschiedliche Spannungsfelder (Journalismus, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> etc.). Nicht alle Texte sind empfehlenswert, aber die beiden Sammelbände eignen sich gut, um ins Forschungsfeld reinzuschnuppern.</p>
<p><strong>Ess, Charles: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0745641644?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0745641644" class="liexternal">Digital Media Ethics (Digital Media and Society)</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0745641644" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" /><br />
.</strong> Cambridge 2009<br />
[<em>empfohlen von <a href="http://www.themashazine.com" class="liexternal">Michael Hafner</a></em>]<br />
Charles Ess beschäftigt sich auf allgemeiner Ebene mit den Fragen der digitalen Ethnik und bezieht in seine Gesamtbetrachtung Themenfelder wie Copyright, Datenschutz und “Digital Citizenship” mit ein. Dabei bemüht der Autor zwar immer wieder bekannte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/beispiele/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beispiele">Beispiele</a> der jüngeren Netzgeschichte (wie beispielsweise den Facebook-Beacon-Protest), verliert sich aber nicht in Details, sondern will dem Leser ein Gesamtbild der Kernfragen einer digitalen Ethik vermitteln. Auch Ess’ Überlegungen zu Digital Sex und Computerspielen beziehen nicht bloß westliche Nutzungsgewohnheiten, sondern die globale Perspektive und kulturelle Unterschiede mit ein; gute Einführung in ein komplexes und immer mehr an Bedeutung gewinnendes Thema. Eine Rezension des englischsprachiges Buches, das mittlerweile als Taschenbuch verfügbar ist, gibt’s am <a href="http://www.themashazine.com/blog/kbe/digital-media-ethics" class="liexternal">mashazine</a>:</p>
<blockquote><p>Ess investigates <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/potential/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potential">potential</a> new ethical challenges that arise in the context of digital media. This does not mean it’s about copyright only. A major question is wether digital(online) media empower (free speech) or enslave people (spread structures from western civilization all over the world), whether online communication makes us less sensitive and responsible (because it’s only disembodied words) or more powerful and thus requires more responsibility (because our communication has much more reach and impact).</p></blockquote>
<hr />
<h2 id="toc-new-media-best-practices">New Media Best Practices</h2>
<p><strong>Comm, Joel: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0470458429?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0470458429" class="liexternal">Twitter Power: How to Dominate Your Market One Tweet at a Time</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0470458429" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> New Jersey 2009<br />
Guter Einstieg in Features und Funktionen von Twitter sowie sinnvolle, langfristige Strategien zum Aufbau einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Community: die beste mir bekannte Einführung, auch wenn die neueren Features wie zum Beispiel die Twitter-Listen noch keine Berücksichtigung fanden.</p>
<p><strong>Fischer, Mario: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826617037?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3826617037" class="liexternal">Website Boosting 2.0: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3826617037" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Heidelberg 2008<br />
Die SEO-Optimierung ist integraler Bestandteil jeder Online-Präsenz. Mario Fischer hat ein deutschsprachiges Standardwerk geschaffen, welches nicht nur alle relevanten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung abdeckt, sondern auch das Verständnis dafür fördert, wie eigentlich Trafficströme im Internet entstehen und welche Rolle seiten-interne und –externe Faktoren bei der Erhöhung der Besucherzahlen spielen.</p>
<p><strong>Godin, Seth: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0749939753?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0749939753" class="liexternal">Tribes</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0749939753" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />. We Need you to lead us.</strong> London 2008<br />
Der bescheidene Umfang dieses kleinen Breviers sollte nicht über die Relevanz des Thema hinwegtäuschen: der amerikanische <a href="http://www.marketingshop.de/online-marketing/neukunden-marketing/erfolgsratgeber-neukundengewinnung-kombiniert.html" class="liexternal">Marketing</a> Berater Seth Godin redet nicht um den heißen Brei herum, sondern präsentiert seiner Leserschaft in knapper Form einen Einblick in die Bedeutung thematischer Online-Communities, die er als <em>Tribes</em> bezeichnet.</p>
<p><strong>Hunt, Tara: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307409503?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0307409503" class="liexternal">The Whuffie Factor: Using the Power of Social Networks to Build Your Business</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0307409503" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> New York 2009<br />
Über Taras <em>Währung für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a></em> habe ich hier am Blog schon mal geschrieben — was Theoretiker als “Aufmerksamkeitsökonomie” betiteln, setzt die Marketing-Expertin in die Praxis um: ihr leicht verständlicher Leitfaden bietet zahlreiche Beispiele und eignet sich hervorragend als Einführung ins Thema <em>Social Media Marketing</em>.</p>
<hr />
<h2 id="toc-frei-verfgbare-download-dokumente">Frei verfügbare Download-Dokumente</h2>
<p><strong>Vilém Flussers Bochumer Vorlesungen (1991)</strong> [Audio]<br />
<a href="http://www.flusser-archive.org/publications/bochumervorlesungen" class="liexternal">http://www.flusser-archive.org/publications/bochumervorlesungen</a><br />
Das von Edith Flusser und Klaus Sander 1992 in München aufgebaute Flusser-Archiv wird seit 1998 von Siegfried Zielinski betreut. Die umfassende Sammlung umfasst rund 2.500 Essay– und Buchmanuskripte, darunter zahlreiche unveröffentlichte Texte. Nach Absprache steht die Sammlung interessierten offen. Auf der Homepage findet man leider, leider überhaupt keine digitalisierten Texte — aber zumindest die legendären Vorlesungen, die der Kommunikationsphilosoph 1991 an der Uni Bochum hielt, sind als Audio-Podcast in voller Länge verfügbar. Zwar im eigenartigsten Audioplayer, den ich je gesehen habe; dafür gibt’s aber komplette Untertitel. Ein Komplett-Download ist nicht verfügbar, wer alles hören will, muss sich durch sämtliche Schnipsel klicken (oder die Links aller dahinterliegenden Ogg-Files zusammenkopieren, runterladen und eine Playlist machen. Das Zip-File hätte ich dann bitte gerne :frog:). Der Aufwand lohnt sich, allerdings sollte man sich Zeit nehmen: zum Nebenbeihören sind Flusser Gedankengänge (zumindest mir) durchwegs zu komplex.</p>
<p><strong>Paul Anderson: What is Web 2.0?</strong> [pdf Datei]<br />
<a href="http://www.jisc.ac.uk/media/documents/techwatch/tsw0701b.pdf" class="lipdf">http://www.jisc.ac.uk/media/documents/techwatch/tsw0701b.pdf</a><br />
Paul Andersons Exploration der näheren Bedeutung des Begriffs ist nicht mehr ganz taufrisch: bereits im Februar 2007 erschien dieser <a href="http://www.jisc.ac.uk/whatwedo/services/techwatch/reports/horizonscanning/hs0701.aspx" class="liexternal">TechWatch Report</a>, der als Einführungsliteratur in die Konzepte und technischen Grundlagen aber nach wie vor sehr gut geeignet ist, da die wichtigsten Fachbegriffe und Konzepte sehr gut strukturiert erläutert werden:</p>
<blockquote><p>This TechWatch report was commissioned to investigate the substance behind the hyperbole surrounding ‘Web 2.0′. It reports on the implications this may have for the UK Higher and Further Education sector, with a special focus on collection and preservation activities within libraries.</p></blockquote>
<p><strong>Delphi Studie 2030: Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien</strong> [pdf Datei]<br />
<a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf" class="lipdf">http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf</a><br />
Der internationale IT-Gipfel befragte nach der sogenannten Delphi-Methode in einem zweistufigen Verfahren über 500 Experten. Herausgearbeitet werden sollten langfristige Trends in der Informations– und Kommunikationstechnologie bis zum Jahr 2030. Das Ergebnis beweist, dass soviele geballte Fachkompetenz in diesem Fall nicht irren kann: denn die Ergebnisse klingen verdächtig nach Nullaussagen wie zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Akzeptanz und Vertrauen der Menschen im Umgang mit IKT sind die Grundlage der Entwicklung einer modernen und offenen Informationsgesellschaft.<br />
Leistungsfähige Kommunikationsnetze sind Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Informationsgesellschaft.</p></blockquote>
<p>Doch auch wenn man für diese Zukunftsprognosen nicht unbedingt das griechische Orakel bemühen muss, so enhält die rund 300 Seiten umfassende Studie eine wahre Flut an Beispielen, Zahlen, Fakten und Diagrammen, allerdings sehr spezifisch auf die Situation in Deutschland bezogen.</p>
<p><strong>Chris Anderson: Free</strong> [Audio]<br />
<a href="http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip" class="lizip">http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip</a><br />
Mit seinem Buch über den “Longtail-Effekt” wurde der Internet-Ökonom Chris Anders berühmt; im Follow-Up “Free” argumentiert er munter-euphorisch gegen den herrschenden Pessimismus im Verlagsgeschäft: Free sei die Zukunft des (Medien)<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>, Aufmerksamkeit heißt die neue Währung. Die Grundgedanken der Publikation fasst dieser <a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/16-03/ff_free" class="liexternal">Wird Beitrag</a> zusammen, bei Scribd könnte man “Free” online lesen, befände man sich nicht in Europa (so ganz frei ist der Zugang dann wohl doch nicht, aber wer unbedingt will, kann via <a href="http://de-bug.de/medien/archives/chris-anderson-free.html" class="liexternal">de-bug). Das Audiobook gibt’s dagegen wahlweise zum </a><a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/17-07/mf_freer" class="liexternal">Online-Hören</a> oder als <a href="http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip" class="lizip">Zip-Download</a>. Zitat:</p>
<blockquote><p>What this boils down to is the difference between abundance– and scarcity-based business models. If you’re controlling a scarce resource, like the prime-time broadcast schedule, you have to be discriminating. There are real costs associated with those half-hour chunks of network time, and the penalty for failing to reach tens of millions of viewers with them is calculated in red ink and lost careers. No wonder TV executives fall back on sitcom formulas and celebrities—they’re safe bets in an expensive game.<br />
But if you’re tapping into an abundant resource, you can afford to take chances, since the cost of failure is so low. Nobody gets fired when your YouTube video is viewed only by your mom.</p></blockquote>
<hr />
<h2 id="toc-videos-multimediale-einfhrungen">Videos / multimediale Einführungen</h2>
<p><strong>Shift Happens / Did you know 4.0</strong><br />
Das am 22. Juni 2007 veröffentliche Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pMcfrLYDm2U" class="liexternal">Did you know 2.0</a> präsentierte die damals aktuellen Zahlen und Fakten zum Medienwandel auf komprimierte und deshalb beeindruckende Weise — seither gab es zahlreiche Videoantworten, die 4.0 Version stammt vom September 2009.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<p><strong>Commoncraft-Videos</strong></p>
<p>Commoncraft haben vor einigen Jahren begonnen, Erklärungsvideos zu verschiedenen Social Media Themen zu drehen. Der handgezeichnete Bleistift-Stil stieß auf so große Begeisterung, dass die Videos mittlerweile verkauft und pro Homepage-Einbindung und Video 35$ im Monat an Lizenzkosten fällig werden. Auf der Commoncraft-Page kann man aber alle Filmchen ansehen. Besonders empfehlenswert:</p>
<p>Commoncraft: <a href="http://www.commoncraft.com/socialmedia" class="liexternal">Social Media in Plain English</a><br />
Commoncraft: <a href="http://www.commoncraft.com/video-social-networking" class="liexternal">Social Networking in Plain English</a><br />
Commoncraft: <a href="http://www.commoncraft.com/blogs" class="liexternal">Blogs in Plain English</a></p>
<hr />
<p><strong>Socialnomics09: Social Media ROI</strong><br />
Viele Marketing-Verantwortliche fragen sich, ob sich die Investitionskosten in Social Media Aktivitäten überhaupt lohnen — dieses Video über Return of Invest im Web 2.0 beantwortet die Frage auf eindrucksvolle Weise:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<p><strong>Gary Vaynerchuk: Online Crisis Management</strong><br />
Gary Vaynerchuk gehört zu den schillernderen Online-Persönlichkeiten: die Story des Weinliebhabers, der mit seinem Online-Shop zum Multimillionär wurde, ist eine der bekanntesten frühen Social Media Erfolgsstories. Als seine Seite Corkd gehackt wurde, betrieb Gary vorbildmäßiges Krisenmanagement und veröffentlichte dieses äußerst sehenswerte Video:</p>
<p><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="600" height="395" id="viddler"><param name="movie" value="http://www.viddler.com/player/9250a4cb/" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvars" value="fake=1"/><embed src="http://www.viddler.com/player/9250a4cb/" width="600" height="395" type="application/x-shockwave-flash" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" flashvars="fake=1" name="viddler" ></embed></object></p>
<hr />
<p><strong>ChrisCree: Easiest Explanation Ever of Social Media for Business</strong><br />
ChrisCree erzählt ziemlich unaufgeregt von den wichtigsten Online-Business Erfolgsfaktoren: wenig Glam, aber sehr treffend:</p>
<p><embed src="http://www.metacafe.com/fplayer/3207414/easiest_explanation_ever_of_social_media_for_business.swf" width="600" height="518" wmode="transparent" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" name="Metacafe_3207414"></embed><hr />
<p><strong>Michael Welsh: The Machine is using us</strong><br />
[<em>empfohlen von <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/" class="liexternal">Axel Maireder</a></em>]</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<p><strong>Michael Welsh: Information R/evolution</strong><br />
[<em>empfohlen von <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/" class="liexternal">Axel Maireder</a></em>]</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<h2 id="toc-weitere-vorschlge">Weitere Vorschläge?</h2>
<p>Das waren also meine neun Favoriten — aber das Gesetzt der “Best-Of” Listen verlangt natürlich nach mindestens 10 Einträgen, also wende ich mich vertrauensvoll an Sie: Was sind Ihre Lieblings-Druckwerke zum Thema Internet / Social Media / Online Marketing? Die Lese– und Videoliste wird im Lauf der Zeit um neue Einträge ergänzt (natürlich mit Backlink) — danke für Ihre Mithilfe!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geert Lovink läuft der Netz-Avantgarde nach</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/geert-lovink-laeuft-der-netz-avantgarde-nach/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/geert-lovink-laeuft-der-netz-avantgarde-nach/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geert Lovink]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mainstream]]></category>
		<category><![CDATA[Medienökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[nettime]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Potential]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4025</guid>
		<description><![CDATA[Der niederländische Internetaktivist Geert Lovink hat der FAZ erzählt, wie sehr er den Wegfall der digitalen Avantgarde, die seiner Meinung nach ins Hintertreffen geraten ist, bedauert. Sogar ein arrivierter Netzkritiker kann ganz ohne Vorwarnung in die Kulturpessimismus-Fall tappen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geert-lovink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geert Lovink">Geert Lovink</a> findet, dass es keine relevante Netz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/avantgarde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Avantgarde">Avantgarde</a> mehr gibt. Ich finde, nach diesem <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E79AF944A362840EFA2F82611380740ED~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton" class="liexternal">FAZ-Interview</a> gibt es keinen relevanten Geert Lovink mehr. Besonders angetan hat es mir folgendes Zitat:</p>
<blockquote><p><em>Es gibt in Deutschland Leute, die man durchaus als Netzavantgarde bezeichnet, etwa die digitale Boheme in Berlin.</em><br />
Das sind Nachzügler, die erst sehr spät auf den Zug aufgesprungen sind. Die waren in den Neunzigern, als sich das Netz formierte, nicht dabei. Man kann auch von einem Marketingphänomen sprechen.</p></blockquote>
<p><span id="more-4025"></span></p>
<p>Nun denke ich durchaus nicht, dass die “digitale Boheme” aus Berlin in den letzten fünf Jahre besonders viel Relevantes zu sagen gehabt hätten — die Online-Innovationstreiber sitzen nun mal nicht in Europa. Nach Geerts Definition wäre ich als Abonnent der ehemals legendären &lt;nettime&gt;-Mailingliste und Besuch der Nettime–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> in den 90ern in Amsterdam wohl “dabei”. Aber in Wahrheit handelt es sich bei dem haltlosen Geplapper des spätberufenen holländischen Wannabe-Wissenschaftlers bloß um Konservativismus in seiner widerlichsten Form: Opa Lovink spricht mit dieser Argumentation ja allen Spätgeborenen jegliche Berechtigung ab, irgendwas zu verstehen, was heutzutage so im Netz passiert.</p>
<p>Nun ist Geert Lovink nicht irgendein dahergelaufener Zeitungsherausgeber, sondern ein europäischer Netzaktivist, der sich sehr früh mit den Implikationen digitaler <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> zu beschäftigen beginnt. 1983 gründete er den Think/Art-Tank Agentur Bilwet mit (holländisch: Adilkno), von 1989 bis 1994 schreibt er als Journalist beim Medienkunst-Magazin Mediamatic. Seine <a href="http://laudanum.net/geert/biography.shtml" class="liexternal">Biographie</a> würde ja vermuten lassen, dass sich im Lauf der Jahrzehnte eine gewisse Abgeklärtheit eingestellt hat, aber keineswegs: Erfahrung schützt vor <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kulturpessimismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kulturpessimismus">Kulturpessimismus</a> nicht.</p>
<p>Aber ich darf euch beruhigen, net.Generation: 99,9% Prozent der damaligen Listen-Mails waren ebenso entbehrliches Befindlichkeitsgeschwafel wie “moderne” Statusupdates, nur wesentlich ausführlicher formuliert. Zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a> der neuen Medien scheint Lovink allerdings wenig Essentielles beizutragen zu haben:</p>
<blockquote><p>Wir müssen bedenken, dass das Internet in den westlichen Staaten inzwischen von der Mehrzahl der Leute genutzt wird. Erst in den letzten Jahren haben wir diesen gewaltigen Sprung gemacht. Man muss sich erinnern, dass Habermas das Internet vor ein paar Jahren noch ein Zusatzmedium genannt hat. Da dachten noch viele, das geht vorbei.</p></blockquote>
<p>Einige Zeilen später deklariert sich der Professor der Hogeschool von Amsterdam, der seit 2004 das Institute for Network Cultures leitet, schon deutlicher:</p>
<blockquote><p>Für mich ist die Medientheorie immer mit dem Gedanken einer Gegenöffentlichkeit, dem Kampf um die Netzarchitektur verbunden gewesen. Ich bin auf der Seite derer, die das Netz sozialpolitisch mitgestalten. Das ist nach wie vor ein offenes Feld, auch für Leute, die nicht technisch oder kommerziell sind. Man kann hier als Einzelner, als kleine Gruppe noch etwas verändern, trotz der Dominanz mächtiger Korporationen wie Microsoft und Google. Das mag naiv sein, aber daran glaube ich, und diese Erfahrung mache ich täglich.</p></blockquote>
<p>Auch wenn ich dem Fazit zustimme: Medientheorie per se hat natürlich nichts mit “dem Gedanken einer Gegenöffentlichkeit” zu tun. Medientheorie versucht (bislang weitgehend erfolglos), Theorien und Modelle der Kommunikation zu beschreiben, die uns helfen sollen, die komplexe, uns umgebende Medien– und Kommunikationsumwelt besser zu verstehen.</p>
<p>Ich bin wirklich der letzte, der etwas gegen frei flottierende Assoziationsketten hat, aber die Dominanz der Online-Unternehmenskultur gegenüber einer ins Hintertreffen geratenen Avantgarde zu beklagen, zeigt bloß, dass Geert Lovinks Peer-Group vor lauter Medienkunst ein wenig den Anschluss an die Realität verloren hat. Wenn man auch noch ein wenig neidisch auf die allmächtigen Programmierer ist, dann kommt sowas dabei raus:</p>
<blockquote><p>Die frühe Netzideologie trieben Technik– und Naturwissenschaftler voran, teilweise vermischt mit der Hippie–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> der siebziger und frühen achtziger Jahre. Es waren in der Hauptsache Akademiker und Programmentwickler, die das Internet aufgebaut haben. Die akademische Richtung hatte nie große ästhetische Vorstellungen. Es war Code, und es blieb Code bis Mitte der Neunziger. Erst als das Medium von der Unternehmenskultur schon übernommen worden war, kamen die technischen Möglichkeiten, es ästhetisch fortzuentwickeln. Eigentlich hätte dieser Prozess komplett umgekehrt verlaufen müssen. Erst die Avantgarde und dann die unternehmerische Umsetzung.</p></blockquote>
<p>Erst langsam zeigt sich das tatsächliche politische und gesellschaftliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/potential/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potential">Potential</a> des Netzes — dass jene Demokratisierung und Verbreiterung der digitalen Medien, die sich genau jene Gruppe um Lovink in den Neunziger so sehr gewünscht hat, nun in Gejammer über eine “ins Hintertreffen geratene Avantgarde” umschlägt, schreit nach dem Tag #Realsatire.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/geert-lovink-laeuft-der-netz-avantgarde-nach/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>YouTube Kino Jahresgala: X-Mas Special am 14. Dezember</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-12/youtube-kino-jahresgala-x-mas-special-am-14-dezember/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-12/youtube-kino-jahresgala-x-mas-special-am-14-dezember/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 22:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[kurios]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[popkulturell]]></category>
		<category><![CDATA[termingebunden]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[digiom]]></category>
		<category><![CDATA[Internetforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsquartier]]></category>
		<category><![CDATA[profan]]></category>
		<category><![CDATA[sakral]]></category>
		<category><![CDATA[Videoabend]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube Kino]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3981</guid>
		<description><![CDATA[[ 14. Dezember 2009; 18:00 bis 19:00. ] Kino-Enthusiasten gehen woanders hin. Wer gerne in ungeselliger Runde Online-Clips zum Thema sakral und profan vorgeführt kommt, pilgert dagegen am 14. Dezember andächtig zum Youtube Kinoabend ins Wiener Museumsquartier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">14. Dezember 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">19:00</td></tr></table><p>Das Hochkultur-Karussell dreht sich unerbittlich weiter — die neben Cannes und der Oscarverleihung drittwichtigste Veranstaltung der internationalen Kinowelt findet zum Jahresausklang nach der frenetisch bejubelten Premiere im Sommer ihre Fortsetzung mit einem Weihnachts-Special. Die Impresarios aus dem Umfeld der Forschungsgruppe <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> zeigen und kommentieren Netz-Clips zum Thema <strong>Das Sakrale und das Profane: Christmas revisited.</strong> Aufgrund dieses zu Profanity (engl.: Fluchereien) und wilden sexuellen Ausschweifungen neigenden Themas sollten selbst volljährige Besucher gute Nerven ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/museumsquartier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Museumsquartier">Museumsquartier</a> mitbringen.</p>
<p><strong>Update:</strong> Um 18:30 geht’s los mit dem Tweet-Up, die Fest-Gala startet dann pünktlich um 19:30 Uhr im <a href="http://www.mqw.at/fset.html?1554.htm" rel="nofllow" class="liexternal">Raum D des Wiener Museumsquartiers</a>. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, für freie Platzwahl kann dennoch kaum garantiert werden. Der Programmablauf:</p>
<p>18:30 X-Mas Tweet-Up (Smartphones, Netbooks und andere internetfähige Geräte bitte beim Security Check-in abgeben!)</p>
<p>19:30 Begrüßung des Publikums und der Pressevertreter durch Jana Herwig, Künstlerische und kaufmännische Leiterin der Wiener Online-Video Filmfestspielreihe (im Volksmund “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube-kino/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Youtube Kino">Youtube Kino</a>”), Gremiumsmitglied des Vorstands des österreichischen Internetrats, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Forscherin und Promi-Bloggerin.</p>
<p>19:03 Filmprogramm mit Erläuterungen der Kuratorinnen und Kuratoren (Details folgen)</p>
<p>19:58 Podiumsdiskussion mit Vertretern der österreichischen Film– und Musik-Urheberrechtsgesellschaften. Moderation: Sigrid Jones</p>
<p>19:59 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a>: Das Publikum hat Gelegenheit, sich Fragen für das gemütliche Zusammensein anschließend auszudenken</p>
<p>20:00 Verabschiedung des Publikums und der Kuratoren durch den ersten Wiener Twitter-Chor.</p>
<p>Anschließend Afterparty, ebenfalls im Raum D. Motto: “Kein Networking”. Dresscode: Als Vogel verkleidet kommen! (Anm.: Für ORF Moderatorinnen keine Verkleidung erforderlich.)</p>
<p><strong>Achtung: KEIN NETWORKING im Anschluss.</strong> Wenn Sie Leute treffen, die Sie schon von anderswo kennen — fein. Unterhalten Sie sich. Wenn nicht, auch gut. Mit weniger Visitenkarten passt die Geldtasche sowieso leichter in den Hosensack.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/event/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Event">Event</a>–Einträge auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/home.php#/event.php?eid=194245836775" class="liexternal">TweetUp</a> | <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=221827160420" class="liexternal">Youtube Kino</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2009-12/youtube-kino-jahresgala-x-mas-special-am-14-dezember/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konstruktivismus: Radikal aber ehrlich</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/konstruktivismus-radikal-aber-ehrlich/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/konstruktivismus-radikal-aber-ehrlich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 21:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Chuck Norris]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst von Glasersfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz von Foerster]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Radikaler Konstruktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3487</guid>
		<description><![CDATA[Auf Youtube habe ich ein Interview mit Ernst Glasersfeld gefunden - wer sich mit der Denkrichtung des Radikalen Konstrukvismus noch nicht beschäftigt hat, findet hier eine prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Prämissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interviewer: “Wenn ich Sie richtig verstehe, muss man dieses Paradigma, salopp gesagt, über den Haufen werfen, weil schon die Idee, dass der Beobachter, der Forscher, außen steht und etwas von außen anblickt, nicht zu halten ist. Versteh ich Sie da richtig?” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ernst-von-glasersfeld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ernst von Glasersfeld">Ernst von Glasersfeld</a>: “Keine Frage!” Unbedingt sehenswertes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit einem der beiden Großmeister des radikalen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konstruktivismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konstruktivismus">Konstruktivismus</a>.</p>
<div align="center"><object width="600" height="481"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dIGbCD2X5F8&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dIGbCD2X5F8&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="481"></embed></object></div>
<p>Übrigens: der Radikale Konstruktivismus existiert lediglich in der Vorstellung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chuck-norris/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chuck Norris">Chuck Norris</a>. Und da <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chuck-norris/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chuck Norris">Chuck Norris</a> unbesiegbar ist, kann man sich den gar nicht so komplizierten, sondern genau genommen bloß ehrlichen Erkenntnistheorie schwerlich entziehen, finde ich. Zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einfuehrung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einführung">Einführung</a> empfehle ich <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896706462?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3896706462" class="liexternal">Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners: Gespräche für Skeptiker</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3896706462" width="1" height="1" border="0" alt=" Konstruktivismus: Radikal aber ehrlich" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Konstruktivismus: Radikal aber ehrlich" /> — dieses Protokoll mehrere Unterhaltungen zwischen dem Wissenschaftsjournalisten Bernd Pörksen und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/heinz-von-foerster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heinz von Foerster">Heinz von Foerster</a>, der mich immer wieder aufs Neue nicht nur als brillianter Denker und wegweisender Forscher, sondern auch als einer der begnadetsten Didaktiker des 20. Jahrhunderts beeindruckt.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/konstruktivismus-radikal-aber-ehrlich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Österreich darf das CERN nicht verlassen!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/oesterreich-darf-das-cern-nicht-verlassen/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/oesterreich-darf-das-cern-nicht-verlassen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 20:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
		<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[politologisch]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Hahn]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3457</guid>
		<description><![CDATA[Der österreichische Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat angekündigt, aus dem europäischen Forschungs-Vorzeigeprojekt CERN auszusteigen - völlig überraschend und offenbar wenig durchdacht. Österreichische Wissenschaftler sind schockiert über die Kurzsichtigkeit ihres höchsten politischen Vertreters und haben eine Petition ins Leben gerufen, die das Parlament umstimmen soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner heutigen AT-KFOR Vorlesung an der Publizistik <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> musste dieses Thema natürlich auf die Tagesordnung: denn das, was sich “Wissenschaftsminister” Johannes “Gio” Hahn da geleistet hat, kann allen österreichischen Forschern, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studenten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studenten">Studenten</a> und Lehrenden nur peinlich sein, sogar jenen, die sich weit abseits der Physik bewegen: überraschend und einseitig kündigte er einseitig die Zusammenarbeit mit dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/cern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with CERN">CERN</a>. Eine kurzfristig ins Leben gerufene Petition gegen diesen peinlichen Irrsinn kann und sollte man unbedingt auf <a href="http://sos.teilchen.at/petition/" class="liexternal">sos.teilchen.at/petition/</a> unterschreiben.</p>
<p>Warum? Dafür gibt es eine ganze Reihe ausgezeichneter Gründe:</p>
<ul>
<li>Das CERN ist *das* europäische Forschungs-Kooperations-Vorzeigeprojekt. Ich zitiere aus der Petition:</p>
<blockquote><p>CERN steht für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/forschung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forschung">Forschung</a> in Elementarteilchenphysik und Kosmologie. CERN ist ein leuchtendes Beispiel für Exzellenz durch europäische Zusammenarbeit. CERN bedeutet Vision für den wissenschaftlichen Nachwuchs.</p></blockquote>
</li>
<li>Gute Überleitung zum nächsten Punkt: die Beendigung dieser Zusammenarbeit gefährdet den Wissenschaftsstandort Österreich. Die Art der Teilchenforschung, die am CERN betrieben wird, ist derart aufwendig und teuer, dass ein einzelnes Land sich eine derartige Anlage kaum leisten könnte. Am CERN hängt eine immense, über ganz Europa verteilte Forschungs-Infrastruktur mit umfangreichen Projekten, die ohne experimentelle Überprüfung so nicht stattfinden könnten — in der Vergangenheit resultierten diese Forschungen nicht selten in Nobelpreisen.</li>
<li>Die Partnerschaft Österreichs am CERN, das nach einer größeren Ausbau-Phase und dadurch bedingten Pause demnächst wieder in operativen Betrieb gehen wird, besteht seit 50 Jahren. Die Kosten der Beteiligung stehen in keiner Relation zu den Durchbrüchen in der Grundlagenforschung, die in dieser Zeit erzielt wurden und die immer wieder in praktischen Anwendungen gipfelten — manchen von ihnen sind aus dem 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken (Stichwort: Computertomographie, Stichwort: World Wide Web, Stichwort Durchbrüche in der Krebsdiagnose und –therapie). Ein näherer Blick auf die Kosten macht Sie sicher:</li>
</ul>
<p><strong>Die CERN-Beteiligung kostet jeden Österreich €2 pro Jahr, anders ausgedrückt beträgt die Gesamtsumme 16 Millionen Euro. Das sind 0,47 Prozent des Wissenschaftsministeriums-Budgets, welches 2009 gegenüber 2008 um 15% erhöht wurde. Dem gegenüber stehen im Zeitraum 1994–2007 CERN-Aufträge an die österreichische Industrie im Wert von 73 Millionen Euro.</strong></p>
<div align="center">
<h4 id="toc-video-cern-in-3-minuten-erklrt">Video: CERN in 3 Minuten erklärt</h4>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/oesterreich-darf-das-cern-nicht-verlassen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></div>
<p>In wirtschaftlichen Krisenzeiten aus einem solchen Projekt auszusteigen — Albanien hat übrigens kürzlich seinen Aufnahme-Antrag gestellt — bedeutet eine nachhaltige Schädigung der österreichischen Spitzenwissenschaft, Qualitätseinbußen bei der Ausbildung und Verdienstentgang in Hi-Tech Branchen. Waren das nicht genau jene Felder, die Sie, Herr Hahn, beim Antritt Ihres Amts mit Elite-Unis und der Steigerung des Arbeitsplatzes Österreich für ausländische Spitzenkräfte steigern wollten?</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/cern.jpg" alt="cern Österreich darf das CERN nicht verlassen!" title="cern" width="600" height="316" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Ihr Wissenschaftsministerium hat im Vorfeld der überraschenden Aufkündigung unserer Partnerschaft weder mit österreichischen Experten noch mit dem CERN in irgendeiner Form einen Dialog gesucht. Erklären kann sich Ihre Entscheidung niemand — es gibt lediglich <a href="http://sos.teilchen.at/egal.html" class="liexternal">Spekulationen</a>:</p>
<blockquote><p>Da es bei rationaler Betrachtung sehr unwahrscheinlich ist, dass jemand zu dem Schluss gelangt, ein CERN Austritt könne nützlich sein für Österreich, sind es wahrscheinlich irrationale Gründe. Auch Wissenschafter und Ministeriumsbeamte sind Menschen mit Emotionen, und diese umfassen nicht nur positive wie Liebe, Begeisterung und Hingabe, sondern auch negative, wie Angst, Neid oder Gier.</p></blockquote>
<p>Auch <a href="http://www.sciencebusters.at/" class="liexternal">Science Buster</a> Prof. Heinz Oberhummer, für seine Forschungen in theoretischer Physik nominiert für den Nobelpreis, zeigte sich beim Alien-Special am letzten Samstag im Rabenhof äußerst indigniert über diese “historische Fehlentscheidung” (Zitat Prof. Dr. Herbert Pietschmann): seine galgen-humorige Erklärung: die niederösterreichischen VP-Politiker haben möglicherweise bemerkt, dass sich in Seibersdorf (das hiesige Forschungszentrum kooperierte bislang eng mit dem CERN) keine Günstlinge aus dem Bauernbund jobtechnisch unterbringen lassen. Das mag überspitzt formuliert sein, trifft den Nagel der österreichischen Kleinkariertheit allerdings auf den Kopf. Völlig ernst zu nehmen dagegen ist seine Anmerkung, dass mit dem Betrieb des neuen LHC (Large Hadron Collider) sozusagen die “Erntezeit” für zahlreiche, auch österreichische, Forschungsprojekte vor der Tür steht. Zitat aus dem Beitrag <a href="http://www.sciencebusters.at/sections/science-fu/posts/131" class="liexternal">No we can’t</a> am Science-Busters Blog:</p>
<blockquote><p>Es geht um jährlich 16 Millionen Euro. Um das ins richtige Maß zu stellen: Das sind etwa die Verluste, welche die Österreichischen Bundesbahnen derzeit in gerade einmal drei Tagen einfahren. Damit ist die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Teilchenphysik in Österreich überhaupt gefährdet.</p></blockquote>
<p>Man vergleiche hierzu auch dieses <a href="http://sos.teilchen.at/wortmeldungen.html" class="liexternal">Zitat</a> von Prof. Herman Feshbach, Nobelpreisträger 2004:</p>
<blockquote><p>Scientific prospects at CERN have never been brighter and more exciting, as the great Large Hadron Collider (LHC) project approaches its operational phase. Many years’ investment in research, development, and construction are about to bear fruit. There are good reasons to anticipate discoveries that will dramatically advance our most basic understanding of what the physical world is made of, how it works, and even how it came to be. While the primary goal of CERN is to address such fundamental issues, the laboratory is also a treasury of engineering marvels. It has been a seedbed of innovation in computer and communications technology, cryogenics, and large-scale, high-tech project management. Young people learn cutting-edge skills at CERN that they take back to businesses and schools of their home countries. For these reasons I believe that CERN has yielded, and will continue to yield, excellent long-term returns on investment, just as a matter of economics, even apart from its unique scientific value. In addition, since its origins in the aftermath of World War II, CERN has been an inspiring, visible symbol of European unity and cultural vitality. It would be a great loss for Austria, and a blow to Europe and the scientific world, if short-term thinking and lack of vision caused Austria — birthplace of Ludwig Boltzmann, Erwin Schrödinger, Wolfgang Pauli, Victor Franz Hess, and Lise Meitner — to pull out of CERN now.</p></blockquote>
<h2 id="toc-was-knnen-sie-tun">Was können Sie tun?</h2>
<p><a href="http://sos.teilchen.at/petition/" class="liexternal"><strong>Unterschreiben Sie die Petition</strong></a> (das funktioniert ganz simpel online): Sie soll das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/parlament/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Parlament">Parlament</a> dazu bewegen, die Hahn’sche Entscheidung abzulehnen. Bereits <a href="http://sos.teilchen.at/petition/results.php" class="liexternal">über 10.000 Personen</a> (Stand: 12. Mai) haben ihre Unterstützung kund getan. Hinterlassen Sie einen <a href="http://www.hephy.at/cern-at/info/kommentare/" class="liexternal">Kommentar</a> auf der Seite des <a href="http://www.hephy.at/cern-at/info/kommentare/" class="liexternal">Instituts für Hochenergie-Physik</a> oder am besten: schreiben Sie direkt einen Brief an Wissenschaftsminister <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/johannes-hahn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Johannes Hahn">Johannes Hahn</a> und/oder die <a href="http://sos.teilchen.at/beitragen.html" class="liexternal">zuständigen Politiker</a>. Nutzen Sie Ihre Social Media Kontakte, informieren Sie Ihr Umfeld über diese kurzsichtige aber schwer rückgängig zu machende Entscheidung — auf <a href="http://www.facebook.com/group.php?sid=b242dde0ff608ecb520e8c85e198dfd6&#038;gid=48871188567" class="liexternal">Facebook</a> gibt’s bereits eine Gruppe, der man beitreten kann. Und wenn Sie selbst ein Blog betreiben: machen Sie Stimmung und lassen Sie nicht zu, dass eine so wichtige Entscheidung im in .at so beliebten Blitzverfahren getroffen wird — DANKE!</p>
<h2 id="toc-particle-hunters-video-ber-das-cms-experiment-cern">Particle Hunters: Video über das CMS–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/experiment/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Experiment">Experiment</a> CERN</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/oesterreich-darf-das-cern-nicht-verlassen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h4 id="toc-reaktionen-aus-der-blogosphre">Reaktionen aus der Blogosphäre:</h4>
<ul>
<li>Georg Holzer:<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/05/07/osterreich-verlasst-das-cern/" class="liexternal">Österreich verlässt CERN</a></li>
<li>Scienceblogs.de: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/05/osterreich-steigt-bei-cern-aus.php" class="liexternal">Ausstieg: Österreich verlässt CERN!</a></li>
<li>physikBlog<a href="http://www.physikblog.eu/2009/05/08/oesterreich-sagt-dem-cern-tschuess/" class="liexternal">Österreich sagt dem CERN tschüss</a></li>
<li>LIF-Blog: <a href="http://blog.liberale.at/2009/05/liberales-forum-ausert-unverstandnis-fur-ausstieg-aus-cern/" class="liexternal">Liberales Forum äußert Unverständnis für Ausstieg aus CERN</a></li>
<li>Futurezone: <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1603242/" rel="nofollow" class="liexternal">Breiter Unmut über CERN-Ausstieg</a></li>
<li>Elisabeth Märk: <a href="http://maerkzettel.blogspot.com/2009/05/hahn-kraht-aus-schilda-cern-austieg.html" class="liexternal">Hahn kräht aus Schilda: CERN-Ausstieg Österreichs</a></li>
<li>Don’t Panic: <a href="http://plasser.net/2009/05/07/osterreich-steigt-bei-cern-aus/" class="liexternal">Österreich steigt bei CERN aus</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/oesterreich-darf-das-cern-nicht-verlassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gratis-Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/gratis-konferenzteilnahme-identitaetsblogger-gesucht/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/gratis-konferenzteilnahme-identitaetsblogger-gesucht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 15:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3294</guid>
		<description><![CDATA[Am 20./21. April beschäftigt sich die Fachkonferenz IDENTITAT09 mit dem Thema Internal Branding - ein starker Fokus liegt dabei auf Praxiserfahrungen. Die Veranstalter suchen 2 Blogger, die live vom Event berichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/identitat.jpg" alt="identitat Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" title="identitat09" width="244" height="40" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Für die 2-tägige Fachkonferenz “IDENTITAT09” suchen die Veranstalter 1–2 Live-Blogger, die das interessierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Publikum mit Echtzeit-Informationen von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> versorgen. Was den Job so spannend macht, ist einerseits die starke Praxis-Ausrichtung der Veranstaltung mit zahlreichen Keynotes aus dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Alltag und andererseits der Preis für eine reguläre Teilnahme: 1.390€ kostet der Tagungspasse regulär. Gefragt ist dabei keinesfalls ein braver Wasserträger, sondern eine engagierte Bloggerin und/oder ein engagierter Blogger, die kritisch die aufgenommenen Inputs über die eigene Seite sowie Twitter reflektieren, Interviews mit den Keynote-Speakers sind ebenfalls gefragt. Zeit haben sollten Bewerber am 20./21. April, Veranstaltungsort ist das Austria Trend Hotel Kahlenberg.</p>
<p>Zur näheren Analyse des firmeninternen Identitäts-Managements laden <a href="www.identitaeter.at)" class="liinternal">Identitäter</a> / <a href="www.happyundness.at" class="liinternal">Happy&amp;Ness</a>. Details zum Konferenzprogramm findet man <a href="http://www.identitaeter.at/kongress/UEberblick_1.html" class="liexternal">hier</a>, das Line-Up klingt spannend:</p>
<blockquote><p>IDENTITAT09 bringt Keynotes unter anderem von Fachbuchautor Holger Schmidt und Unternehmenskulturspezialistin Sonja A. Sackmann. Dazu internationale Praxis–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/beispiele/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beispiele">Beispiele</a> von großen Marken und kleinen Paradeunternehmen: Shell, Henkel, EADS Astrium, Basler Versicherung, Sonnentor, dm drogerie markt, Atlas Copco Gruppe, Prisma Kreditversicherung, Nycomed Austria, Hotel Hochschober, mobilkom austria &amp; Wirtschaftskammer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a>.</p></blockquote>
<p>Hochwertige Inhalte fürs eigene Blog und spannende zwei Tage — wem bereits der Blog-Speichel auf die Tastatur tropft, der bewirbt sich bei Daniela Terbu unter der E-Mail-Adresse <strong>d[DOT]terbu[AT]happyundness[DOT]at</strong> und beantwortet die folgenden Punkte:</p>
<blockquote><p>- Kontaktdaten<br />
– Was ist der persönliche Bezug zu Internal Branding?<br />
– Was interessiert dich/Sie an der IDENTIAT09 besonders?<br />
– Warum möchtest/möchten du/Sie als Blogger vor Ort sein?<br />
– Blog-URL bzw. Themenschwerpunkt des eigenen Blogs.</p></blockquote>
<p>Ich hab meine Bewerbung gerade abgeschickt… würd mir die Identitätskonferenz sehr gerne anhören. Also kann ich allen Mitbewerbern keinesfalls ehrlich “viel Glück” wünschen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" class='wp-smiley' title="Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/gratis-konferenzteilnahme-identitaetsblogger-gesucht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Glossar-Update: Weitere Web (2.0) Begriffe</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/glossar-update-weitere-web-20-begriffe/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/glossar-update-weitere-web-20-begriffe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 07:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[API]]></category>
		<category><![CDATA[Bittorrent]]></category>
		<category><![CDATA[brick-and-mortar]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbegriff]]></category>
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Interface]]></category>
		<category><![CDATA[IRL]]></category>
		<category><![CDATA[Longtail]]></category>
		<category><![CDATA[Mash-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Vuze]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3245</guid>
		<description><![CDATA[Soeben hat das Lexikon der Web 2.0 Fachbegriffe auf datenschmutz ein Update mit 12 neuen Begriffen wie Bittorrent, Mash-Up etc. erfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/glossarupdate.jpg" alt="glossarupdate Glossar Update: Weitere Web (2.0) Begriffe" title="glossarupdate" width="100" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/fachbegriffe/"Glossar</a>, mit diversen Plug-Ins eng ins Gesamtblog integriert, hat soeben ein Update erfahren — ich habe ein paar gängige Web 2.0 Begriffe hinzugefügt, die dem einen oder anderen vielleicht geläufig, aber nicht unbedingt bekannt sind. Ob die jeweiligen Definitionen dabei auch so etwas wie ein Quäntchen Zynismus enthalten, liegt wie immer einzig und allein im Auge des Betrachters.</p>
<p>API (advanced Programming Interface), Bittorrent, brick-and-mortar, IRL, Geek, Longtail, Mash-Up, Microblogging, Nerd, Social Media, Torrent und Vuze sind nun neu im datenschmutz-Lexikon enthalten. Weitere Vorschläge und Ergänzungen sind natürlich gern gesehen!</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/glossar-update-weitere-web-20-begriffe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung: Visual Computing Trends 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-01/veranstaltung-visual-computing-trends-2009/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-01/veranstaltung-visual-computing-trends-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 06:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[termingebunden]]></category>
		<category><![CDATA[theoretisch]]></category>
		<category><![CDATA[Computergrafik]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3136</guid>
		<description><![CDATA[[ 28. Januar 2009; 8:30 bis 18:00. ] Mit der Zukunft der Visualisierung beschäftigt sich eine eintägige Konferenz in Wien Ende Jänner. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist völlig gratis, Interessenten registrieren sich vorab per E-Mail.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">28. Januar 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">8:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">18:00</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/vrvis.jpg" alt="vrvis Veranstaltung: Visual Computing Trends 2009" title="vrvis" width="195" height="64" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Eine hochkarätig besetzte Auswahl an Keynotes, ein spannendes Thema und die Teilnahme ist noch dazu völlig <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">gratis</a>: wer am Event <strong>Visual Computing Trends 2009</strong> teilnehmen möchte, muss sich lediglich vorab registrieren. Organisiert wird die Veranstaltung von Kompetenzzentrum VRVis in Zusammenarbeit mit der TU <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>, der ganze Tag lang dreht sich um den aktuellen Status Quo des “Visual Computing” </p>
<blockquote><p>Visual Computing ist jener Wissenszweig der Computerwissenschaften, der sich mit dem Umgang von visuellen Informationen beschäftigt wie z. B. Bilder und Bildsequenzen in einem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang. Visual Computing hat sich aus der methodischen Verschmelzung von Bildaufbereitung, Computervision, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/computergrafik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computergrafik">Computergrafik</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/visualisierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Visualisierung">Visualisierung</a> entwickelt und ist zum Innovationstreiber der gesamten Branche geworden.</p></blockquote>
<p>Neben Gastgebern Prof. Werner Purgathofer von der TU Wien sprechen Prof. Horst Bischof (TU Graz), Prof. Thomas Ertl (Universität Stuttgart), Prof. Steven Feiner (Columbia Univ. NY) und David Luebke (NVidia Corp.) über Zukunftsszenarien (wissenschaftlicher) Visualisierung. Sicher eine tolle Gelegenheit, um sich einen Überblick über topaktuelle Entwicklungen zu verschaffen. Wer teilnehmen möchte, registriert sich via E-Mail, nähere Infos zur Veranstaltung gibt’s auf der <a href="http://www.vrvis.at/forschung/events/visual-computing-trends-2009" class="liexternal">Homepage des VRVis</a>.</p>
<p><strong>Ort: </strong>Techgate Vienna, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien<br />
<strong>Datum: </strong>28.1.2009</p>
<p>[wp_geo_map]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2009-01/veranstaltung-visual-computing-trends-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk: enhanced (User agent is rejected)
Database Caching 33/213 queries in 0.073 seconds using disk: basic
Object Caching 10218/10563 objects using disk: basic

Served from: blog.datenschmutz.net @ 2012-02-12 08:48:19 -->
