Das Bittorrent Protokoll ist quasi der legitime Nachfolger von Napster und E-Mule: der User installiert einen Client und lädt von Webseiten winzige Torrent-Files (daher der Name) herunter, die Informationen zum „Tracker“ des gewünschten Downloads enthalten. Dass der Großteil der so getauschten Daten copyright-technisch von fragwürdiger Herkunft ist, ändern nichts an der Genialität des distribuierten Formats: jeder Downloader fungiert zugleich als Upload-Knoten, Netzkapazitäten werden ideal ausgenutzt, die Bereitstellung einer zentralen Download-Infrastruktur ist nicht erforderlich.

Einer der beliebtesten Clients ist Vuze, der über integrierte Livestreaming-Funktionalitäten und Social Networking Funktionalitäten verfügt. Mit der zunehmenden Popularität von HD-Videostreams und den damit verbundenen Datenmengen werden distribuierte Download-Modell in Zukunft gravierend an Bedeutung gewinnen.