Wird auch als Micro-Blogging-Service bezeich­net: im Prinzip ein Hybrid aus Blog und Echtzeitchat. Jeder User kann bis zu 140 Zeichen lange Mitteilungen schrei­ben und die Short Notices andere User abon­nie­ren. Die Einsatzzwecke sind trotz der begrenzt aus­sa­ge­fä­hi­gen Texte, die SMS-Nachrichten fast wie Romane erschei­nen las­sen, äußerst viel­fäl­tig: Beziehungsanbahnung, Spamming, Ego-Schaufenster, Kommunikationstool und Echtzeit-Newsdienst sind nur einige der Anwendungsszenarien. Die Benutzung ist gra­tis, kos­tet aber mas­siv viel Zeit — ins­be­son­dere des­halb, weil zahl­rei­che Zusatz-Services die –Mitteilungen quer durch alle Social Networks ver­tei­len und für reich­lich Feedback sorgen.

Twitter kann man ent­we­der im Browser ver­wen­den, kom­for­ta­bler geht die Benutzung jedoch mit Clients von­stat­ten, die mitt­ler­weile für fast jedes Betriebssystem ver­füg­bar sind. Sehr beliebt unter Windows ist etwa twhirl, ein auf Adobe Air beru­hen­des Twitter-Interface, das ähnlich wie ein Chat funk­tio­niert. Die Benutzung ist gra­tis, aller­dings braucht der Service ein wenig Eingewöhnungszeit:

twitter.com