Das Computermagazin PC Praxis wählte die Strato AG Anfang im Jänner 2008 zum "Webhoster des Jahres 2007". Damit das auch in diesem Jahr so bleibt, bietet die Firma nun einige sehr günstige Frühlingsangebote an - ob Shared Webspace für kleinere und mittlere Projekte, ob Dedicated Server oder Infrastruktur für den Gaming-Clan: Strato bietet qualitativ hochwertige Produkte zu äußerst konkurrenzfähigen Preisen.
Die Shared Hosting Pakete kosten bei Strato zwischen EUR 3,99 und 9,99 pro Monat; nur noch bis 31. Mai gibt's das kleinste Paket "Basic" mit drei Domains, das bereits eine Mysql-Datenbank enthält und sich somit für den Betrieb von WordPress eignet, im ersten Jahr für lau:
Einmalige Einrichtungsgebühr 14,90 ââ¬. Mindestvertragslaufzeit: 24 Monate. Preisaktion bis 31.05.2008: PowerWeb Basic 0,- ââ¬/Mon. im ersten Jahr, danach 3,99 ââ¬/Mon.
Zusätzlich bietet Strato allen Shared Hosting Kunden, die bis Ende des Monats einen Vertrag abschließen und Online Werbung schalten möchte, 50 Euro Startguthaben für das eigene Google AdWords Konto. Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, sich im Web eine Wohnung zu mieten, sollte einen näheren Blick aufs Mai-Angebot werfen.
Wer mit dem Bau eines eigenen Hauses respektive Server liebäugelt, findet passende Angebote im Bereich Business Server: zwischen 69 und 179 Euros im Monat werden fällig für unterschiedlich gut ausgestattete Rechner. Über ein RAID1 System verfügen alle Pakete, ein SSL-Zertifikat und ein umfangreiches Softwarepaket gibt's ebenfalls dazu. Besonders günstig sind im Mai die Power-Server Pakete mit Sicherheits-Software und auf Wunsch mit vorinstalliertem Linux oder Windows. Am flexibelsten ist man selbstverständlich mit einem eigenen Server - außerdem freuen sich die wenigsten Hoster über Shared-Accounts mit ernsthaftem Traffic.
Wer regelmäßig Multiplayer-Games spielt, wünscht sich früher oder später eine eigene Kiste mit niedrigen Ping-Zeiten, um dem Lieblingshobby ungestört nachgehen zu können. Für Gamer bietet Strato Public Server und Clan Server an: ersterer bietet 20 Slots und kostet EUR 19,99 im Monat, die zweite Option verfügt über 12 Slots und kostet EUR 9,99/Monat, Setup-Gebühren entfallen. Die Gameserver sind natürlich rund um die Uhr verfügbar und unterstützen so gut wie alle populären Multiplayer-Games, darunter alle Teile der Call of Duty Reihe, die diversen Counter-Strikes, die Battlefield-Serie, Neverwinter Nights, NFS Underground und viele weitere Games.
Blogo 2008, der Blog-Logo Wettbewerb des Marketing Blogs, trägt den leicht zu merkenden Namen MBBDBWBSZZMDSBL und erfreut sich extrem reger Beteiligung.
Der vom Marketing-Blog ausgerufene Contest befindet sich bereits in der heißen Phase - stattliche 182 BloggerInnen haben ihre Header-Grafik ins Rennen geschickt. Auf den via Juryentscheid bestimmten Sieger warten phatte Preise (immerhin sponsert ein Spezialist für Schokoladenbrunnen die Aktion!), aber natürlich geht's in erster, zweiter und dritter Linie ums Dabeisein.

Das breite Spektrum vertretener Motive ist großartig, ich hab mal für die #51 gestimmt - so ein Schafskopf im Header macht sich schon sehr elegant. Den Start des Wettbewerbs hab ich verpasst, aber gerade mein Logo nachgereicht; theoretisch würd ich mich ja über Stimmen freuen, aber praktisch gibt's da ein paar viel steilere Motive. Unbedingt einen Blick reinwerfen!
PS - Frageee: Wie lange der Wettbewerb läuft die Abstimmung eigentlich noch? Hab dazu am Marketing-Blog keine Infos gefunden.
| 22. April 2008 | ||
| 14:00 | bis | 17:00 |
Im Wiener rhiz präsentieren die Organisatoren am Dienstag Line-Up und Konzept von transmission 08. Über die Bühne geht das dreitägige Festival von 4.-6. Juli inmitten der prächtigen Kufsteiner Bergkulisse.
Ich werde der PK notgedrungen fernbleiben müssen, da zugleich das Symposion Mobile TV der Telekom Austria mit einigen sehr spannenden Vorträgen stattfindet; wer am Dienstag Zeit hat, kann sich schon mal einen Vorgeschmack holen auf das grandiose Line-Up: die Tindersticks, die Sofa Surfers, Mogwai, Talvin Singh, Cornelius, Efterklang und viele weitere Acts werden drei Tage lang die Festung Kufstein in ein Partyareal mit weitem stilistischem Horizont verwandeln. Ausführlichere Infos zum Festival findet man auf der Homepage, ab Dienstag gibt's dort auch die vollständige Pressemappe. Ach ja - neben der akustischen Stärkung gibt's in Anschluss auch eine leibliche:
Nach dem offiziellen Teil sind Sie herzlich eingeladen mit den Vertretern von transmission bei Freigetränken und Buffet informelle Kontakte zu knüpfen.
Heute wollte ich wieder mal meiner Bank einen Besuch im Internet abstatten... doch siehe da: unter www.ba-ca.com empfing mich lediglich folgende lakonische Meldung:
Seit 31. März 2008 treten wir unter dem Markennamen "Bank Austria" auf.
Wir haben daher eine neue Adresse, bitte verwenden Sie künftig www.bankaustria.at.
Aktualisieren Sie gegebenenfalls auch Ihre Bookmarks.
[...]
Wollen Sie www.bankaustria.at zur Startseite machen? Klicken Sie bitte hier.
Nein, ich möchte bankaustria.at nicht zu meiner neuen Startseite machen... ich wollte eigentlich nur kurz ins Online-Konto einsteigen und eine Stromrechnung überweisen. Zu meinem nicht geringen Erstaunen allerdings brachte mich der Klick auf Online-Konto zu folgender Adresse: https://online.ba-ca.com/bach/de/login/index.html
Tja... ich versteh ja eh, dass es nicht so einfach ist, derart komplexe Domainumstellungen abzuwickeln: Zertifikate wollen upgedatet werden, High-Level Security ist (hoffentlich) involviert... also alles eine Frage des Projektmanagements. Namen sind ja bekanntlich Schall und Rauch, und die meisten ÖsterreichInnen achten beim Online-Banking ja ohnehin rudimentär auf Sicherheit. So ziemlich das einzige Kriterium, das offizielle Online-Konten von den meisten Spam- und Phishing-Versuchen unterscheidet, ist die URL: weicht die vom Original ab, dann hat man's vermutlich mit einem Fake zu tun.
Nun denn, ich bin seit über 10 Jahren Kunde der BA (die's konsequent seit Jahren trotz mehrmaliger Nachfrage nicht schafft, mir ein Angebot für ein KMU Firmenkonto zu unterbreiten) und kenne die URL. Aber ich frage mich: inwieweit sollte man einem Unternehmen, das auf der Startseite die Umbenennung der URL kommuniziert und das Online-Banking unter der alten Adresse weiterlaufen lässt, Kompetenz in Sachen Online-Security zutrauen? Most peculiar!
Alle registrierten User des wow-forums bekamen gestern eine ziemlich offiziell aussehende Mail - angeblich sei der Account wegen Benutzung unzulässiger Drittsoftware gesperrt worden; da dürften wohl einige Menge Gamer, die nicht auf die Absenderadresse geachtet haben, gleich mal panisch geworden sein.
Auch äußerst gelungen: die Wiener Agentur Communication Matters lancierte via OTS die Meldung, dass im ungarischen Teil des Neusiedler Sees eine Offshore-Plattform errichtet werden soll:
Der ungarischen Erdöl-Auffindungsgesellschaft "ÃÂprilis Köolaj Társaság kft. (AKT)" ist eine sensationelle Exploration gelungen. Direkt im Neusiedlersee etwa fünf Kilometer nordöstlich vom Seeort Fertöboz wurde ein Erdölreservoir aufgespürt, das jetzt mit modernen Methoden ausgebeutet werden soll.
[...]
Darüber hinaus ist der Neusiedlersee wegen oft plötzlicher Windeinbrüche und der wechselhaften Wetterbedingungen kein einfaches Terrain. Wir wissen heute, wie man in Meerestiefen bis zu 3.000 m Erdöl abbaut, so Generaldirektor Kosics, aber es gibt noch keine Praxis im Seengebiet in Tiefen von ein bis zwei Metern.
Der eigentliche (unfreiwillige) Joke folgte dann ein Weilchen nach dem Rückruf der Meldung - die burgenländische FPÖ fühlte sich bemüßigt, zu protestieren:
Schwere Bedenken gegen die von Ungarn geplante Erdölförderung am Neusiedler See äußerte heute FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer, der die österreichische Bundesregierung und die burgenländische Landesregierung dringend aufforderte, mit den ungarischen Behörden die möglichen Folgen für das Naturschutzgebiet und das Grenzland auf österreichischer Seite abzuklären.
Wie jedes Jahr lancierte auch Google eine ganze Reihe von Falschmeldungen, darunter die Google Manpower Search, bei der tausende Chinesen in maximal 32 Sekunden Papier- und Onlineressourcen durchforsten sowie die Gmail Custom Time, mit der man angeblich Gmail-Messages aus der Vergangenheit verschicken könne.
Einen recht aufschlussreichen Bericht über Aprilscherze als neues Businessfeld gibt's auf ORF Online, ob die Madonnenerscheinung in Vo-Berg allerdings ein Scherz war, vermag bis heute niemand mit Bestimmtheit zu sagen - aber wayne interessiert's?
Die Krone der Aprilscherze geht allerdings wie in jedes Jahr an den Heise Verlag: mittels destruktiver Wärme-Interferenz sollen sich künftige Multicore-Systeme äußerst effizient cool bleiben.
Gemeinsam mit Thomas Broessler (Beratungsgruppe Exantis) und Anton Fricko (IBM, Programmanager Emerging Technologies) veranstalte ich am 2. und 3. Juni einen Workshop zum Thema Web 2.0 - ein Hype mit Wirkungen. Die Veranstaltung soll interessierten Unternehmen die Möglichkeit bieten, hinter die Kulissen des mysteriösen "Crowdsourcing" zu blicken und eigene Anwendungsszenarien für Kommunikationsinstrumente wie Blogs und Wikis zu entwickeln.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt dabei auf den organisatorischen Veränderungsprozessen, technische Details und Produkte stehen *nicht* im Fokus. Wer Interesse hat, die organisationtheoretischen Fragen und Aufgabestellungen der Web 2.0 Welt mal von innen kennen zu lernen, ist hier richtig: wir werden theoretische praktische Inputs liefern und gemeinsam mit den SeminarteilnehmerInnen Fallbeispiele aus der Praxis diskutieren und gemeinsam konkrete Anwendungsszenarien erarbeiten. Zielgruppe der zweitägigen Intensiv-Schulung sind Projektleiter und Manager im Umfeld von IT, HR, Business Development und Organisation:
Social Software/Web2.0 ist ein Hype. Täglich gibt es neue Anwendungen und Milliarden-Dollar-Deals. Gleichzeitig wird der Abgesang schon wieder eingeläutet.
Das ist der richtige Zeitpunkt für Manager und Projektleiter aus Business Development, HR, IT, sich um den praktischen Nutzen für die eigene Organisation zu kümmern und die Erfahrung aus Public Communities auf den praktischen Nutzen Organisationen zu übertragen. Dieser kann im z.B. Vertrieb, in der Produktentwicklung und in der internen Kommunikation liegen.
Wie bilden und nutzen wir also neue Corporate Communities, seien diese intern oder extern? Neue Geschäftsformen und interne Veränderungen werden jedenfalls Hand in Hand gehen. Es wird notwendig, Neue Medien und das Veränderungsmanagement aufeinander abzustimmen. Wir möchten Sie herzlich einladen, das Potenzial von "Social Ware" in Ihren Organisationen zu untersuchen und kennenzulernen.
Ihr Nutzen: Sie gewinnen Einblicke in aktuelle Fallbeispiele und bringen Ihre konkreten Fragestellungen und Projekte mit. Es erwarten Sie Fachinputs und gemeinsame Arbeit an diesen spannenden Fragen, wobei wir auf Technologiediskussionen oder Produktpräsentationen verzichten.
Wann: 2.-3. Juni 2008, 09:00-17:00 Uhr
Wo: Gartenhotel Altmannsdorf, 1230 Wien
Preis: Euro 990,- zuzüglich 20% MwSt. inkl. Seminargetränke und Mittagessen.
Anmeldung bis: 20.4.2008 unter www.exantis.at/Seminare.htm
pdf-Download: Web 2.0 für Unternehmen - ein Hype mit Wirkungen
"Ein Guide, sie zu instruieren, sie alle zu finden, die Conversions in die Höhe zu treiben und Kunden zu binden," oder, anders gesagt: der medianet Guide 2008 wird bald erschienen gewesen sein. Wer die Kleinigkeit von 2.4k oder 3.4k Euros übrig hat, darf sich schon mal eine Doppelseite reservieren.
Bestellt werden kann hier, ein free Placement gibt's nicht, also sind schon mal sämtliche typischen 1-Mann-Unternehmungen und Blogs völlig ausgeschlossen. Die spielen aber in der Web 2.0 Szene eine gravierende Rolle, doch im Mediaguide bleiben die - für .at Verhältnisse "big" players - garantiert unter sich:
Der umfassende Überblick über alle relevanten Branchen unserer Zielgruppen. Sie finden rasch die wichtigsten Informationen, um bei Ihrer täglichen Arbeit einen Schritt weiter zu sein. Von Experten für Profis. Das Jahresprodukt von medianet. Auch dieses Jahr erweitern wir das Informationsspektrum unseres Guides 2008 wieder um die Leading MediaBase Austria von Qualiant. Damit können Sie alle relevanten Mediadaten der wichtigsten österreichischen Print-Titel und elektronischen praktisch und einfach nach lesen und vergleichen.
Das Modell des Werbeplanung.at Guides finde ich da wesentlich sinnvoller; in die Online-Datenbank eintragen kann sich jede/r, Geld einwerfen muss man lediglich für eine Premium-Platzierung - das garantiert ein wesentlich unverzerrteres Bild und bevorzugt nicht systematisch Agenturen mit großem Auftragsvolumen:
Der Werbeplanung.at:Guide 2008 listet die 450 wichtigsten buchbaren Online-Werbeträger und die 250 relevanten New-Media-Agenturen Österreichs. Eine Themenindizierung macht schnelles Finden der gewünschten Websites oder Agenturen möglich. Weiters bringen wir einen Überblick über die buchbaren Angebote im E-Mail-Marketing und deren Dienstleister sowie Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing.
Dort sind mittlerweile übrigens auch einige Blogs vertreten, darunter ds. Von unparteiisch kann also keine Rede sein, zumal ich im diesjährigen Werbeplanung.at Guide noch dazu einen Beitrag über österreich-spezifische Online-Werbung geschrieben habe. Aber dennoch: eine öffentliche Datenbank mit Qualitätskontrolle generiert einen starken Longtail-Mehrwert, während eine reine Premium-Publikation wohl vergleichsweise wenig Überraschungen ans grelle Tageslicht zerren dürfte.
Gibt's diese Tage beim Schweizer Broker für bezahlte Weblog-Reviews. trigami erhielt kürzlich auf der Cebit den Innovationspreis in der Kategorie Online-Marketing und schenkt aus diesem fröhlichen Anlass allen KundInnen +10% Guthaben für sämtliche Produkte.
Wer bis Ende April sein Konto auflädt, profitiert von der einmaligen Sonderaktion, verbraucht werden kann das Guthaben auch später. Die Höhe der Summe ist dabei nicht limitiert, für 5 Tausender gibt's also 5.500 Euro in Rezensions-Credits. Natürlich kann das Guthaben nur für trigami-Dienstleistungen verwendet werden, also heute 50.000 Eulen einzahlen und sich morgen wieder 55.000 auszahlen lassen spielt's nicht
Also en detail:
- Dieses Spezial-Angebot gilt bis Ende April (30.4.2008). Die 10% Gutschrift können auch nach Ende April noch verbraucht werden.
- Die Höhe des Guthabens ist nicht limitiert. Sie dürfen soviel Guthaben aufladen, wie Sie wünschen. Für jedes Guthaben, welches Sie aufladen, erhalten Sie 10% zusätzlich gutgeschrieben.
- Die 10% Zusatz-Gutschrift kann nicht ausbezahlt, sondern nur für Trigami-Dienstleistungen ausgegeben werden.
- Dieses Angebot gilt für alle Trigami-Kunden und Trigami-Dienstleistungen, inkl. Consulting.
Mit Anfang des Jahres erweiterte der Anbieter sein Portfolio gravierend: Kunden haben nun auch die Möglichkeit, Video-Rezensionen zu buchen, "Freestyle" Kampagnen mit beliebigen Anforderungen zu bestellen, Content für diverse Publikationen einzukaufen und können gegen Entgelt privates Feedback von der Community einholen. Herzliche Gratulation an Remo und sein Team - ich bin ziemlich von Anfang an bei trigami dabei und nach wie vor sehr erfreut über diese zusätzliche, für beide Seiten gut funktionierende Einnahmequelle. Mittlerweile kenne ich das System ja auch "von der anderen Seite", und halte trigami für eine der effektivsten und genialsten Methoden, im deutschsprachigen Longtail nachhaltig zu werben. Mehr zum den einzelnen Innovationspreisen, die auf der Cebit verliehen wurden, gibt's auf Pressebox.de.
Helge firefoxed im 3er Style, weist (und das ist schon längst fällig!) auf die frappanten Ähnlichkeiten von Charleston und Krocha hin und wird von DaddyD in den Starstatus erhoben, Marie bringt im Alleingang ihre Verfassungsbeschwerde gegen das Sicherheitspolizeigesetzt ein (toi-toi-toi! Details gibt's auf Platterwatch), Dieter präsentiert eine spannende Jail-Art Ausstellung hin sowie die aktuelle Testimonial-Kampagne meines Lieblingsmagazins Datum - Blogosphäre-Business as unusual eben.
Mein ehemaliger Studienkollege Klaus Stimeder, inzwischen Chefredakteur des imho bei weitem lesenswertesten österreichischen Magazins, hat mit Roger Köppel gesprochen. Der Chefredakteur und Verleger der Schweizer Weltwoche spricht über seine Vorliebe für radikalen Neoliberalismus und bringt ein wenig Außenperspektive in die Beobachtung der österreichischen Medienlandschaft - auch wenn ich persönliche die riesige Bewunderung für die Printprodukte der Fellner-Brüder noch nie teilen konnte. Das komplette Interview gibt's am Online-Standard.
Erste konkrete Ergebnisse von Platterwatch.at werfen kein gutes Licht auf das Parkverhalten des Herrn Innenministers: beim Polizeiball stellte er sein Dienstauto, auch nachzulesen auf Bizeps.or.at. Zwar gilt die StVO theoretisch wohl auch für den Innenminister, der ja bekanntlich im eigenen Land keine diplomatische Immunität genießt, aber dass die zahlreich anwesenden Uniformierten ihren Oberchef zur Kasse baten, darf doch als sehr unwahrscheinlich gelten.
Georg hat recht: die österreichischen eiFon Tarife machen durchaus Sinn, mit 1000 Inklusivminuten kann man durchaus ein Weilchen schnacken und mit 3 Gigs das eine oder andere .txt-File runterladen. Der hiesige Mobilfunkmarkt ist dank seiner Überschaubarkeit, hoher Penetration und mehreren Big Players äußerst kompetitiv und die Gewinnmargen entsprechend gering, das zeigt sich auch bei diesem Tarifmodell. Wenn denn überhaupt Zeit bleibt zum telefonieren
Sie konnten damals in den 90ern diese 3D-Bilder nie sehen und hielten die gezielte Schielerei schön langsam für eine Verschwörung des Rests der Welt gegen Sie? Leider sind besagte kulturelle Artefakte fast gänzlich verschwunden, aber Max bietet eine erneute Gelegenheit zum Scheitern - und hat eine Anleitung für die 3D-Selbstbau-Brille parat. Übrigens: das datenschmutz-Logo ist natürlich auch ein 3D-Bild. Wer den verborgenen Text lesen kann, gewinnt 1 1/2 Trackbacks!
Wie dieses Video ein für allemal beweist - nur leider können wir ihre Sprache nicht verstehen:
Aber glücklicherweise gibt's ja das Internet, und ein Kätzisch-Kundiger hat für alle weniger tiersprachen-talentierten Youtuber die englische Übersetzung angefertigt:
In diesem tiervölkerverständigenden Sinne wünsche ich unvorstellbar erfüllende restliche 60 Sonntagsminuten und absurd viel Energie, um der langsam aber sicher übermächtigen Frühjahrsmüdigkeit entgegen zu wirken
| 18. März 2008 | ||
| 19:00 | bis | 21:00 |
Genauer gesagt: lässt geheime Dinge leben. the Secret life of... das Leben der alltäglichen Dinge heißt die aktuelle Ausstellung, die von 19. März bis 6. Mai den Telekom-finanzierten Digitalkultur-Ausstellungsraum in der Electric Avenue des Musuemsquartiers unsicher macht.
Drei Arbeiten von Christa Sommerer, Laurent Mignonneau und Aaron Koblin bilden die Ausstellung, bei der es um die gezielte Beeinflussung iterativ-generativer Systeme durch menschliche Besucher geht, also mit anderen Worten: man kann irgendwie damit rumspielen und dann passiert irgendwas: "Life Writer" und "Interactive Growing Plant" heißen die beiden diesbezüglichen Interlationen (Kunstwort, gerade von mir gebildet, aus: Installation und Interaktion), "The Sheep Market" von Aaron Koblin desavouiert menschliches Raison'd'etre, indem er den Rechner Humansklaven kleine, simple Aufgaben lösen lässt: also quasi auch gleichzeitig Kapitalismuskritik und Callcentermetapher. Mehr Infos zu den einzelnen digitalen Kunstwerken gibt's auf netculturespace.at, offiziell eröffnet wird am 18. März um 19:00 Uhr.
Drei Tage später - yup, am 21. April - diskutieren dann Christa Sommerer (deren seinerzeitige zweisemestrige Intertwinedness-Lecture Serie, gemeinsam mit Margarethe Jahrmann, mir übrigens für alle Zeiten extrem positiv im Gedächtnis bleiben wird) und Laurent Mignonneau mit Jurymitgliedern des Prix Ars Electronica 2008 über ein alltime Boheme Lieblingsthema: sozialpolitische Relevanz digitaler Kunst. Kommen Sie, lauschen Sie, interagieren Sie! Freibier bei der Eröffnung nicht ausgeschlossen - außerdem sind die KünstlerInnen anwesend und geschliffene Reden werden geschwungen von:
Vor einigen Tagen war ich bei Ö1 im matrix-Studio zu Gast, um meine Replik auf Armins Facebook-Kolumne zu verlesen.
Der Text steht mittlerweile auch auf oe1.orf.at und stößt dort auf geteilte Unzustimmung - bin gespannt, ob und wie die Diskussion weitergeht. Jedenfalls tat ich mir ordentlich schwer damit, meine eigenen Zeilen zu lesen - freies Sprechen ist da schon wesentlich einfacher. A propos: gestern war ich wieder bei Paul und Radio uton live zu Gast, wir schnackten wieder eine Runde über Social Networks, Fluchtgeschwindigkeiten und Musikmythen, die Sendung gibt's demnächst hier zum Nachhören.
Hier die matrix-Aufzeichnung, die ich von Franz bekommen habe - die Einleitung und Armins Teil hab ich drin gelassen, sonst wär meine Audio-Antwort zu sehr aus dem Kontext gerissen. Kommentare hochwillkommen!
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Der Wahlkampf in den Vereinigten Staaten ist bereits Monate vor dem entscheidenden Urnengang medienbeherrschendes Thema. Die KandidatInnen fahren die volle Palette an PR-Maßnahmen auf, Heerscharen von Imageberatern zimmern den passenden Kontext und feilen an der Außenwahrnehmung der von ihnen betreuten potentiellen PräsidentInnen. [Ö1 Netzkulturkolumne, veröffentlicht auf oe1.orf.at]
Ein unmittelbares Spiegelbild ihrer Erfolge ist die Medienberichterstattung: keine größere Firma, keine Partei verzichtet freiwillig auf die laufende Auswertung der aktuellen Berichterstattung. Rein quantitative Methoden greifen dabei zu kurz: zwar mag in manchen Bereichen durchaus die umstrittene Maxime "Jede Werbung ist gute Werbung" gelten, die Politikberichterstattung allerdings hat in diesem Punkt ihre eigenen Gesetze. Während Papierdokumente vergleichsweise mühsam zu erfassen, lassen sich Trends im Netz quantitativ viel leichter fassen. Der wohl bekannteste Service in diese Richtung, Google Trends, nutzt die Suchanfragen der Benutzer, um die Liste der heißesten Begriffe zu erstellen.
Andere Analyse-Instrumente gehen mangels derartiger Primärdaten den umgekehrten Weg und setzen ähnliche Crawler ein wie Suchmaschinenbetreiber. Diese analysieren eine bestimmte Anzahl von Contentquellen - egal ob New York Times oder Blogs - und liefern statistische Informationen über die Verbreitung der einzelnen Keywords. Wählt man die Grundgesamtheit dementsprechend aus - beispielsweise deutschsprachige Fanseiten von Multiplayer-Computerspielen - lassen sich Trends schon rein aus der quantitativen Analyse recht gut ablesen.
Ein Team der Modul University Vienna hat nun ein Analyseinstrument ins Netz gestellt, das sich auf die Berichterstattung über die amerikanischen Wahlen konzentriert. Der US Election 2008 Monitor wertet zahlreiche Seiten aus, wie die zugehörige Webseite erklärt:
Der US Election 2008 Web Monitor bietet wöchentliche Schnappschüsse der globalen Web-Berichterstattung. Contentquellen sind internationale Medien aus den USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland, Umweltschutzorganisationen, die "Fortune 1000" (die größten US-Firmen nach Umsatz) sowie 1.000 populäre Politik-Blogs. In Summe analysiert das System somit pro Woche mehr als 800.000 Dokumente.
Das Script beschränkt sich dabei aber nicht auf bloßes Abzählen - anhand eines entsprechend aufbereiteten Wörterbuchs wird der Kontext einer Namensnennung eruriert - also ob der Kandidat in positivem Zusammenhang erwähnt oder kritisiert wurde. Beide Auswertung, die quantitative und die "Sentiment" getaufte Kontext-Analyse, werden in wöchentlichem Rhythmus aktualisiert und auf der Homepage zur Verfügung gestellt.
Mittels einer intuitiv bedienbaren Ajax-Applikation hat jeder Interessierte die Möglichkeit, die aktuelle Entwicklung und die Media-Coverage der einzelnen KandidatInnen online genau zu verfolgen: Zeitraum-, Kandidaten-, Medientyp- und Länderfilter ermöglichen dem Hobby-Wahlforscher die Erstellung eigener Diagramme. Wer's genauer mag, wirft einen Blick auf das zugehörige Mediawatch-Portal, das alle indizierten Artikel mit geographischen Referenzdaten und einer Landkarte der Verlinkungen präsentiert.
Der US Election Monitor ist ein gelungenes Werkzeug, das zeigt, welches Potential in der semantischen Auswertung riesiger Inhaltsmengen liegt. Semantische Technologien in Verbindung mit quantitativen Rechercheverfahren treten an die Stelle der fehlprognostizierten "künstlichen Intelligenz" - und werden sich in naher Zukunft mit Sicherheit nicht auf die Auswertung von Wahlkämpfen beschränken.
Was hab ich mic gefreut, als heute in meinem Spamordner mal wieder ein Mail der UK LOTTERY COMMISSION auftauchte - ich hab schon auf so viele Millionengewinne verzichtet und würd aber demnächst gern mal wieder nach London fliegen, da kommen die vielen Pfünder recht gelegen. Also schickte Cpt. Jean Lafitte gleich mal eine Nachricht an David Mark, seines Zeichens Foreign Services Validation Officer mit Hotmail-Adresse: nl-claimsdepartment@hotmail.co.uk.
Hier das Protokoll unserer Unterhaltung... bin ja mal gespannt, ob das was zurückkommt und daraus mein erstes Spambaiting wird...
NOTIFICATION ON WINNING:
Your email has just won the sum of ã1,628,360.00 in cash credited to file in the just concluded International Award Programme held on the 28th february 2008.
Your e-mail address attached to:
Ticket Number: 8603775966738
Reference Number: UK/776090X2/23
WINNING NUMBERS: 11, 16, 20, 22, 27, 29
(BONUS.29)
WINNING DATE: 28th february 2008.
For Claims,Contact:
.......................................................
Name:Bar. David Mark
Foreign Services Validation Officer,
Telefone: +447024043160 / +447045783368
E-mail:nl-claimsdepartment@hotmail.co.uk
E-mail:nl-claimsdepartment@hotmail.co.uk
.......................................................
Online co-ordinator
Yours faithfully, Earl Martins
Dear UK LOTTERY COMMISSION,
thanks for the million pound, I wanted to buy a new house anyways. I guess, the easiest way to do the transfer for you is to just send the money to my paypal-account, I'll mail you the adress once everything is setup. I have one huge concern though: you're based in Great Britain, right? What about taxes? Austrian lotteries do post-taxes payouts, what about the UK LOTTERY COMMISSION?
btw: it's really time I win, I've been playing your lottery for so many years and literally spent 1000s of Lunden Dollars.
yours even more faithfully,
Captain Jean Lafitte
| 12. März 2008 | ||
| 18:00 | bis | 21:00 |
Man muss nicht unbedingt fußballinteressiert oder gar im EM-Fieber sein, um übernächste Woche eine vom Institut für Kommunikationsmanagement veranstalte Podiumsdiskussion zu besuchen. Im Gegenteil, möglicherweise helfen negative Gefühle gegenüber dem Lederball, der die Welt bedeutet, sogar. Denn es geht um die spannungsbeladene, sexgetriebene Hassliebe zwischen der nach unten offenen Richter-Skala und ihrer werbefinanzierten Henkersmahlzeit: ohne Werbung kein Großereignis. Aber - ohne Großereignis auch keine Werbung?
Ort: Institut für Kommunikationsmanagement. FHWien - Studiengänge der WKW. Währinger Gürtel 97, 1180 Wien
Programm: 10:00-18:30 Keynote: Prof. Manfred Bruhn, Uni Basel, 19:30-18:45 Podiumsdiskussion

Der Ankündigungstext lautet wie folgt:
Die Fußball-Europameisterschaft 2008 naht mit großen Schritten. Egal, ob nun persönlich interessiert oder nicht, an diesem Ereignis kommen wir, die in der Kommunikationsbranche tätig sind, einfach nicht vorbei. Die Kreativen sind gebrieft - dicke Extrabudgets reserviert. Kurz: Die EURO 2008 ist ein Eldorado für KommunikationsmanagerInnen. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert - und das in großem Stil! Doch was ist nun der wahre Sinn des Spektakels? Kämpfen die Kicker auf dem Spielfeld um Tore und Punkte oder kämpfen die Marken am Spielfeldrand um Image und Umsatz?
Hmm... ich würd mal sagen: beides. Aber man darf gespannt sein, was die ExpertInnenrunde zu diesem Thema zu sagen hat. Es diskutieren: Manfred Bruhn, Professor für Integrierte Kommunikation und Marketing (Uni Basel), Anja Richter, Presse-Sprecherin des Wiener Organisationskomitees EURO 2008, Rainer Fleckl, stellvertretender Sportchef des Kurier, Philipp Krumpel, Account Director CCP,Heye und Maximilian Mondel vom Horizont. Der Eintritt ist nicht nur frei, nein, es gibt nachher auch noch ein Buffet mit Keta-Kaviar und feinsten, frisch eingeflogenen Austern. (Naja, das mit dem Keta-Kaviar und den Austern mag leicht übertrieben sein - Sie wissen ja, Blogger nehmen es mit der journalistischen Sorgfaltspflicht ja nicht so genau wie "richtige" Reporter. Aber es gibt ein Buffet!)
Hier geht's zur Anmeldung.
Die aktuelle Leistungsschau der österreichischen Online-Marketing Szene ist soweit fertig gestellt und in Druck. Ab 29. Februar gibt's die Online Version zum Download, am 3. März gibt's die Printpublikation. Der Inhalt sind Zahlen-Daten-Fakten auf 150 Seiten - sowie einige Fachbeiträge.
Ich hab über österreichspezifische Online-Werbung geschrieben, Kollege Helge ist ebenfalls mit an Bord, auf die weiteren Texte bin ich gespannt. Einige Inhalte werden sicherlich für Kontroversen sorgen, vor allem das Agenturranking - außerdem finden Einsteiger eine Übersicht über die Klickraten gängiger Werbemittel. Und in punkto SEO kann ich mich der Meinung der Experten nur anschließen:
Die Fachleute sehen übrigens Suchmaschinen-Marketing als das Thema für heuer. Dem tragen wir mit der Rubrik "Search" Rechnung. Last, but not least - unser Herz - Sie finden die Eckdaten der wichtigsten Online-Medien Österreichs ab Seite 45 und der 250 New-Media-Agenturen, sortiert nach ihren Fachgebieten.
Das Handbuch dient sozusagen als Übersichtstool für alle Werbe- und Marketing Budgetverwalter, die Geld ausgeben wollen und sich vorher einen Überblick über Effizienz und Marktangebot verschaffen wollen. Ich bin wie gesagt sehr neugierig, vor allem aufs Ranking:
Eine andere dunkle Ecke des Online-Marketings ist die Frage nach der Qualität der Umsetzungspartner. Wir haben mit Unterstützung von Integral die Auftraggeber gebeten, ihre Agenturen zu bewerten. Das Ergebnis, wer die besten Agenturen Österreichs sind, unterscheidet sich wesentlich von den Reihungen nach Größe oder Umsatz anderer Fachmedien.
Und hier für alle datenschmutz-LeserInnen ein extrem exklusives Goodie - File under Vorabdruck. Im pdf gibt's eine Story über Web 2.0 Start-Ups aus .at, Dieter Rappold spricht im Interview über Web 2.0 Trial-and-Error und Helge erklärt, warum Viral Marketing nicht bloß aus lustigen Filmchen besteht. Et voila, enjoy!