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Artikel-Schlagworte: „A1“

Fotoalbum: Blackberry Storm

Video-Interview: Die A1 Kreditkarte

In Kooperation mit Visa präsentierte A1 vor kurzem ein neues Produkt, das man vordergründig nicht unbedingt mit Mobiltelefonie assoziieren würde. Dabei ist die A1 Kreditkarte in interessanter Schritt in Richtung Mobile Payment: mit der zukünftigen Verbreitung von NFC (Near Field Communication) wird man in naher Zukunft nicht mehr mit Plastikkarte, sondern mit dem Mobiltelefon bezahlen. Mit Werner Reiter, Pressesprecher der mobilkom austria, habe ich über die Konvergenz von Mobiltelefonie und bargeldoser Zahlung gesprochen:

http://www.vimeo.com/7102108 Diesen Beitrag weiterlesen »

T-Mobile macht mich telefonisch ziemlich unerreichbar

Sorry an alle, die mich in den letzten 5 Tagen telefonisch noch sporadischer als sonst an die Strippe kriegten - T-Mobile macht's mir nicht gerade leicht, am Handy erreichbar zu sein. Und nach einer ziemlich skurrilen Service-Odyssee und meinen extrem schlechten Erfahrungen mit der 3G Coverage außerhalb von Landeshauptstädten wird's dringend Zeit für einen Wechsel. Leider läuft mein Vertrag noch bis Mai 2010, dabei gäb's gerüchteweise bei A1 (und meine Erfahrungen mit Test-SIM Karten sprechen in punkte Netzqualität eine mehr als klare Sprache) derzeit die Möglichkeit, via Coupon-Code für die gesamte Vertragslaufzeit 50% Grundkosten zu sparen.

Drauf gestoßen bin ich auf Geizhals: Angeblich wurden bei einer Veranstaltung in Salzburg Flyer mit dem Coupon-Code verteilt. Bei Abschluss eines Neuvertrages über den A1 Online-Shop und Eingabe des Codes zahlt man für die Vertragslaufzeit 50 Prozent weniger Grundgebühr - ein attraktives Angebot in Kombination mit einem All-Inklusive Tarifmodell. Eine Rückfrage bei A1 ergab, dass dieses Gerücht stimmt, allerdings ist der Code auf 1.000 Verwendungen beschränkt; er lautet: H5822SZBG (einzulösen bei Neuvertrags-Abschluss auf shop.at.net.)

Aber zurück zum eigentlich Grund für meinem akuten Providerwechsel-Wunsch: Seit einigen Tagen ist mein Handy ziemlich oft (bei vollem 3G/GSM) Empfang anscheinend nicht im Netz eingebucht, was in zwei unangenehmen Symptomen resultiert. Einerseits läutet's nicht, und ich bekomme 1-2 Stunden später dann die SMS mit der Mobilbox-Benachrichtigung, und zwar völlig ortsunabhängig. Andererseits kann ich häufig selbst nicht anrufen, mein N97 beschwert sich, dass "keine Netzverbindung" möglich ist. 3-10 Wiederholungsversuche führen dann in der Regel zum Erfolg - nervig. Also machte ich mich mutig und tapfer für eine akustische Begegnung mit der T-Mobile Helpline bereits. Nach dem Anruf bei 0676-2000 (ca. 6 Versuche, weil "kein Empfang) empfing mich eine freundliche Stimm-Erkennungs-Konserve. Keine Ahnung, warum Desktop-Programm wie Dragon Naturally Speaking Mitte der Neunziger wesentlich besser funktionierten als diese Helpdesk Software from Hell, die eigentlich nur ganz wenigen Begriffe erkennen muss und offensichtlich eine Trefferquote von 0,1% hat. Nach mehreren Versuchen gelang es mir dann, via DTMF-Tastencodes zu einem Human Operator vorzustoßen, dem ich mein Problem schildere. Der folgende Gesprächsauszug ist stark verkürzt:

Operator: Das liegt sicher an Ihrem Endgerät.
Ich: Das liegt sicherlich nicht an meinem Endgerät. Ich hab's mit Nokia N97, Blackberry Storm, HTC Magic und Palm Pre ausprobiert.
Operator, 2. Erklärungsversuch: Ihre SIM-Karte ist kaputt, lassen Sie sie im Shop austauschen. Sollte das Problem erneut auftreten, notieren Sie Uhrzeit und Ort.

2. Kapitel: Ich stehe gestern im T-Mobile Shop in der Rotenturmstraße, wo ich während einer endlos scheinenden Wartezeit zwei Kunden beim Festlegen Ihres Kundenpassworts zuhören darf. Wirklich eine reife Privacy Leistung! Der bemühte Mitarbeiter gibt mir schließlich eine neue SIM, für ich 9 Euro bezahlen soll. Egal, es ist ja nicht so, dass ich eine Wahl hätte. Etwa 30 Minuten nach dem Verlassen des Shops tritt das Problem erneut auf, woraufhin ich mich am folgenden Tag wieder an die Hotline wende. Nachdem ich mich erneut am strengen Stimmerkennungs-Script vorbeigeschummelt habe, geht's ungefähr so weiter (wiederum stark verkürzt):

Operator: Es liegt am Endgerät.
Ich: Nein (siehe oben), und die SIM-Karte ist's auch nicht. Die habe ich gestern tauschen lassen.
Operator: Und Sie hatten vollen Empfang? Manchmal sind einzelne UMTS-Zellen überlastet.
Ich: Alle, dauernd, überall? Dann möchte ich meinen Vertrag lieber gleich kündigen.
Operator: Ich werde den Fall mal an die Technik weiterleiten.

In den folgenden 10 Minuten gebe ich die Koordinaten zweier Fehlversuche durch, inklusive der Nummern, die ich versucht habe zu erreichen. Man werde mich anrufen, verspricht die nette Dame.

Ich: Falls Sie mich erreichen und das Handy grade im Netz eingebucht ist. Ansonsten sprechen Sie mir bitte auf die Box.
Operator: Haben Sie probiert, auf 2G Empfang umzuschalten?
Ich: Ja, das ändert nichts. Wäre aber eine tolle Lösung: genau dafür hab ich nämlich einen Datenvertrag mit 3Gigs, damit ich jedes Mal vor dem Telefonieren auf 2G umschalte.
Operator: Ja, da haben Sie natürlich recht.

Heute Morgen funktionierte noch immer nix, um 10:40 kam dann aber die scheinbare Erlösungs-SMS:

Sehr geehrter Kunde, die Bearbeitung des Auftrags SA#### wurde abgeschlossen. Bei Bedarf kontaktieren Sie Ihr T-Mobile Service Team.

Große Freude! Und große Enttäuschung, als ich dann um sechs (ich hielt heute ein ganztägiges Social Media Seminar) zum Ausprobieren kam: denn es hatte sich tatsächlich etwas verändert! Ich kann mit dem Handy überhaupt nicht mehr online gehen (außer via WLAN) - keine mobilen Tweets, keine E-Mails - also bemühte ich erneut die Hotline, wo ich nach mehreren Versuchen ("Spracherkennung" ist das echt keine) erneut von einer freundlichen Dame serviciert wurde. Die erklärte mir nach Darlegung der Sachlage folgendes (wiederum verkürzt, aber kein Jota übertrieben!):

Operator: Es liegt daran, dass Ihr Auftrag noch gar nicht bearbeitet ist.
Ich: Aber ich habe doch die Bestätigungs-SMS bekommen?
Operator: Die wird automatisch verschickt und bedeutet bloß, dass der Auftrag demnächst bearbeitet wird.
Ich, verblüfft: Sie wollen mir damit also sagen, T-Mobile schickt SMS-Meldungen mit "Auftrag erledigt" raus, die bedeutet, dass der Auftrag nicht erledigt wurde?
Operator: Bei 2 Millionen Kunden ist das etwas schwierig mit dem personalisierten SMS Versand. [sic!]
Ich, noch verblüffter: Ich bin die nächsten 11 Tage in Spanien. Dort werde ich meine SIM nicht verwenden; wenn das Problem bis dahin nicht gelöst ist, dann möchte ich vorzeitig meinen Vertrag beenden.
Operator: Aber Sie wissen schon, dann in den AGBs steht, dass Probleme mit Telefonieservices kein Grund zur vorzeitigen Vertragskündigung sind? Allerdings lässt sich in solchen Fällen häufig eine Kulanzlösung finden, aber dazu empfehle ich Ihnen, Ihren Fall schriftlich einzureichen, via E-Mail:
Ich: Ihnen ist aber schon klar, dass AGBs unwirksam werden, wenn Sie geltendem Recht widersprechen?
Operator: Dazu kann ich Ihnen keine Auskunft geben.

Skurriler kann's eh nicht mehr werden - ich bin schon neugierig, ob ich im November mein Handy wieder normal nutzen kann - in jedem Fall wär's vernünftiger, mal wieder was in den Ausbau des anscheinend häufig überlasteten UMTS-Netzes zu investieren (anders kann ich mir kaum erklären, wieso die Helpdesk-Mitarbeiter sogar auf diesen Auskunft gebrieft sind, macht ja nicht gerade den besten Eindruck), anstatt schlechte Raves mit lächerlich großen Magenta-Blow-Ups vollzupflastern.

Blogistan Panoptikum KW41 2009

Willkommen zur wöchentlichen wilden Achterbahnfahrt durch die High- und Lowlights einer Woche Blogosphären-Business. Und in der Tat trugen sich in den seit letztem Sonntag vergangenen 10.080 Minuten wunderliche Dinge zu. Ihre aufmerksamen Chronisten Linzerschnitte und datadirt haben wie jede Woche die virtuellen Bleistifte gespitzt und einige Anekdoten für Sie zusammengetragen. Übrigens entsteht dieses Panoptikum noch immer im totalen Old-School Modus via Google Docs - aber die müde, überreizte Generation der 30Jährigen braucht eben etwas länger zum Umstieg auf Wave :mrgreen:

Virtuelle Vermächtnisse wie verwalten?

ritchie aka datadirt Wir lachen, weinen, lernen, kommunizieren und leben im Netz. Aber das Leben endet bekanntlich irgendwann. Freitag.de stellt die spannende Frage, was im Fall des Ablebens denn eigentlich mit unserem digitalen Vermächtnis geschieht:

Obwohl immer mehr Menschen ihr Leben online führen, kümmert sich kaum jemand darum, was nach dem eigenen Ausloggen für die Ewigkeit mit dem digitalen Nachlass geschehen soll. Versäumte Vorkehrungen für das digitale Nachleben können den Hinterbliebenen, denen es obliegt, die Angelegenheiten der Verstorbenen zu regeln, allerdings erhebliche Probleme bereiten. So kann es sich ohne Passwörter und Usernamen schwierig gestalten, Zugang zu wertvollen Webdomains oder Online-Accounts oder auch bloß zu auf dem PC gespeicherten Fotos und Dokumenten zu bekommen.

Dabei handelt es sich nicht unbedingt bloß um Memorabilien von persönlichem Wert - wie der Artikel schildert, kann sich etwa der Zugriff auf ein PayPal-Konto im Todesfall ganz schön schwierig gestalten, was allerdings keine Überraschung ist, denn schließlich müssen sich derartige Dienstleister vor Betrugsversuchen absichern. Dass Internet ist erst seit vergleichsweise kurzer Zeit ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und letztendlich auch Besitzes, und im englischsprachigen Raum gibt es bereits erste virtuelle "Nachlassverwalter-Services". Im Medienkunst-Kontext war meines Wissens nach der etay Sarcophagus - Mission Eternity das erste Projekt, welches die Frage nach dem "digitalen Vermächtnis" thematisierte. Man kann das ganze natürlich auch wesentlich pragmatischer angehen: es ist sicherlich keine blöde Idee, einer vertrauenswürdigen Person einen USB-Stick mit allen relevanten Infos und Passwörtern (die Software Keepass eignet sich sehr gut dafür) zu geben - und falls mit dem Vertrauen dann doch nicht so weit her ist, kann man die Daten problemlos mit einem Master-Passwort sichern und dieses gemeinsam mit dem Testament hinterlegen.

Google Cloudboard

Judith aka Linzerschnitte Während ich mir noch überlege, wozu ich eigentlich Google Wave einsetzen könnte (noch dazu, wo in meinem Corporate Life, wo Wave Sinn machen würde, der Internet Explorer zwangsverordnet ist), kommen die Googler schon mit der nächsten Innovation aus ihren stylischen Nerdlöchern gekrochen. Das Google Clipboard soll Daten von verschiedensten Google Services leichter serviceübergreifend verfügbar machen:

Google tests a service called Cloudboard, an online clipboard that should make it easy to copy data between Gmail, Google Docs and other Google services. The service is not publicly available yet, but there are many references to it.

Twitter auf die Spitze treiben

ritchie aka datadirt Die einen beschweren sich über Essens-Tweets, die anderen beschäftigen sich intensiv mit dem anderen Ende der Nahrungsverwertung und finden ganz neue Wege, einen Twitter-Stream zu implementieren:

Known Gentleman Randy Sarafan decided to make this office chair to help "accurately document and share [his] life as it happens," which is as admirable a cause as there ever has been to open a Twitter account. The setup is surprisingly complex: A natural gas sensor does the sniffing; an Arduino does the thinking; a Squidbee wireless module does the communicating; Twitter does the sharing. It's a feat, to be sure.

Als Gizmodo den Beitrag veröffentlichte, hatten Randys Darmwinde gerade mal 131 Followers, mittlerweile verfolgen bereits knapp 4.000 Fans jede vom Office Chair dokumentierte Blähung - gute Sache, bis irgendwann mal olfaktorische Interfaces zum Standard werden... [via Stefan / www.wellnesstunes.com]

Tatort Livestream

Judith aka Linzerschnitte Facebook Livestreams wohin das Auge reicht: Nachdem am 16. September dieses Jahres der erste Facebook Livestream bei einem deutschsprachigen Fernsehsender (zur Sendung Am Punkt bei ATV) startete, gibt es seit dem heutigen Sonntag schon den nächsten. Und zwar beim sonntäglichen Hochamt der Krimitraditionalisten - dem Tatort auf ARD. Als Premiere diente das 20jährige Jubiläum von Tatortkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Mich als alten Tatortfan freut so ein live gestreamter Tatort natürlich sehr; schon seit längerem zeichnet sich auf Twitter ab, dass der Tatort ein echtes Fanthema ist. Wir sehen uns dann nächste Woche, wenn Ivo Batic und Franz Leitmayr, das Münchner Tatort-Team erstmals, ge- und bestreamt werden!

Tatort Livestream

Die Reste vom Livestream-Feste

PS: Sollten Sie eben bemerkt haben, dass es der Facebook Livestream ist, der ihr Leben erst vollständig macht - hier werden Sie geholfen.

Fahr nicht so schnell! Mir wird schlecht!

ritchie aka datadirt Aus aktuellen Wave-Release Anlass behauptet Christian Stöcker im Spiegel Online, dass das Netz seine Nutzer abhänge. Nun habe ich als alter Hip Hop Head natürlich ganz und gar nix gegen Abhängen und Kopfnicken, gemeint ist in diesem Fall allerdings einmal mehr die gute alte Total-Zerspragelungen der Online-Aufmerksamkeit:

Die gute Nachricht: Das Internet und seine ständig wachsenden Möglichkeiten sollten eigentlich dabei helfen, Zeit zu sparen. Schließlich wird Post jetzt mit Lichtgeschwindigkeit zugestellt, Informationen sind blitzschnell verfügbar.
Die schlechte Nachricht: De facto aber tut das Internet das gleiche wie jedes neue Informations- und Kommunikationsmedium seit Erfindung der Keilschrift - es nimmt mehr Zeit, Aufmerksamkeit und damit Energie in Anspruch, als es freisetzt.

Der Beitrag ist absolut lesenswert und mag als Dokumentation einer in der Tag beispiellosen Informations-Beschleunigung sicherlich recht haben, übersieht allerdings beim Konstatieren der immer größer werdenden Kluft zwischen Mainstream und Geek-Avantgarde allerdings, dass gerade im Hinblick auf das Überangebot die natürliche Selektion im gleichen Maße an Geschwindigkeit zulegt, wie neue Services aus dem Netz-Boden sprießen. Vor allem der tiefe Graben zwischen 14-19 Jährigen und Mittdreißigern entspricht in keinster Weise meiner täglichen Social Media Erfahrung.

Blame Drew's Cancer Update

ritchie aka datadirt Sehr gute Nachrichten: Drew geht's besser - wir haben im Panoptikum schon mal über Drew Olfanoffs geniale Aktion "Blame Drew's Cancer" berichtet: nach seiner Krebsdiagnose forderte Drew Twitter-User auf, seiner Krebserkrankung die Schuld für alles Mögliche zu geben - die Aktion Blame Drew's Cancer schlug ziemliche Wellen. Und letzte Woche hatte Louis Gray sehr Erfreuliches zu berichten:

Ten chemo treatments into the promised dozen, Drew is seeing the light at the end of the tunnel. The doctors have given him a very positive diagnosis, which doesn't mean he's completely put cancer in the rear view mirror, but he has turned the corner. Even when he is feeling the inevitable fatigue, aches, nausea and other side effects of his treatment, he is progressing closer to this specific finish line.

Aber das ist noch nicht alles - Drew wollte die Fundraising-Aktion fortsetzen, indem er seinen Twitter-Account @Drew für eine Spende von 10k an Livestrong verkaufen wollte. Mashable berichtete, andere Medien griffen die Story auf - aber dann ging's noch weiter:

The next day brought a big bombshell. On Saturday, Drew Carey bid $25,000 for the @Drew name, and in a bigger commitment, promised to increase his bid to a massive $100,000 if he were to reach 100,000 followers on Twitter by Drew (Olanoff's) birthday this November 9th. And even though Carey started at only 13,000 followers at the time, he is nearing 50,000 in only a few days' time. It's incredible.

Derzeit hat Drew Carey schon 73k Followers - die 100 dürften sich bis zum 9. November locker ausgehen - ich bin @DrewFromTV jedenfalls gerade gefolgt. Tolle Aktion: Kompliment und weiterhin alles Gute für Drew!

Videos von den A1 Innovation Days

ritchie aka datadirt Almcamp-bedingt konnte ich die A1 Innovation Days und das zugehörige Mobile Camp im September nicht besuchen - die Diskussionen um die Monetarisierbarkeit mobiler Services dürften sich interessant gestaltet haben:

Fazit der A1 InnovationDays war: Das mobile Ökosystem ändert sich. Smartphones und die entsprechenden Betriebs-Systeme bieten vielfältigste neue Möglichkeiten. Davon profitieren zuerst einmal die Anwender. Um daraus auch echtes Business zu entwickeln, müssen Smartphonehersteller, Technologieunternehmen, Entwickler und Mobilfunkbetreiber enger zusammenrücken um den Zugang zu den neuen Services so einfach wie möglich zu machen.

Am offiziellen mobilkom-Blog gibt's zwei Videos mit Impressionen aus der mobilen Zukunft. Dort findet man auch top-aktuelle Zahlen zur aktuellen Social Network Nutzung in Österreich. Laut der Befragung sind wir bei der Freundschafts-Schließung wählerischer als der internationale Durchschnitt:

Bereits 59 % der ÖsterreicherInnen nutzen Social Networks. Der bekannteste und meist genutzte Dienst heißt Facebook: 82 % der 500 Befragten kennen Facebook, 41 Prozent verwenden es zumindest gelegentlich. Die höchste Nutzungsrate gibt es mit 82 % bei den 14 bis 29-Jährigen, ihnen geht es besonders um die Pflege sozialer Kontakte und um Selbstinszenierung. Auch bei den 50- bis 60-Jährigen sind bereits 34 % Netzwerk-Mitglieder. Sie suchen vor allem nach Informationen. Zurückhaltend sind die ÖsterreicherInnen bei Freundschaften: in Österreich hat im Schnitt jeder 70 Freunde auf Facebook – international hingegen sind es durchschnittlich 120.

Die besten Katzen: Die CamCat

Judith aka Linzerschnitte Regelmäßige Leser des Panoptikums wissen: Hier herrscht ein erbitterter Krieg zwischen Katzen- und Hundefreunden (Judith = Team Katzen). Da Kollege Datenschmutz nicht davor zurückschreckt, das Panoptikum mit Hundefotos zu spicken [Anm. des Kollegen Datenschmutz: es gibt diese Woche nicht mal eine Hundefoto! Das Panoptikum braucht eine neue Rubrik: den "Hund der Woche"!], muss an dieser Stelle für ausgleichende Gerechtigkeit gesorgt werden. Aus diesem Anlass präsentiere ich hier eine Katze, die Nerdherzen höher schlagen lässt:

Camcat

Die Camcat ist an einem Seil befestigt, welches wiederum über ein (unwegsames) Gelände gespannt wird. Die Camcat erzeugt Kamerafahrten aus der Vogelperspektive, zum Beispiel über eine große Menschenmenge hinweg. Die CamCat erreicht zwischen 30 und 70 km/h, kann aber auch in der HighSpeed-Variante mit bis zu 130 km/h verwertbare Bilder erzeugen. Anwendungsbeispiele finden sich von Hollywood Schinken wie "Troja" oder Robbie-Williams-Konzertfilmchen bis zu großen Sportevents.
Das beste zum Schluss: Bei der Camcat handelt es sich um ein österreichisches Qualitätsprodukt.

T-Mobile im Glück

ritchie aka datadirt Auf wienerisch nämlich: denn in der österreichischen Bundeshauptstadt bedeutet "ins Glück steigen", dass die eigene Schuhsohle nähere Bekanntschaft mit einem Häuferl Hundekot macht. Und mitgestiegen sind, wie TechCrunch berichtet, eine Menge Sidekick User:

Wow. T-Mobile and Danger, the Microsoft-owned subsidiary that makes the Sidekick, has just announced that they've likely lost all user data that was being stored on Microsoft's servers due to a server failure. That means that any contacts, photos, calendars, or to-do lists that haven't been locally backed up are gone. Apparently if you don't turn off your Sidekick and make sure its battery doesn't run out you can salvage what's currently stored on the device, otherwise you're out of luck: Microsoft/Danger is describing the likelihood of recovering the data from their servers as "extremely low".

Ein wirklich grandioses Desaster und zweifellos eine Negativ-Premiere am weiten Feld des Cloud Computing. Doch damit nicht genug! Man kann sich auch ohne Sidekick so richtig ärgern, wie Georg Holzer berichtet:

Sympathie sammeln die Mobilfunker so nicht! Wer bei T-Mobile Austria eine simple technische Auskunft braucht (etwa die Einstellungen für sein T-Mobile-Datenmodem), wird an eine Mehrwertnummer verwiesen. Der Anruf bei der Technikhotline 0900/676 676 kostet 88 Cent pro Minute.

Und dass die 3G-Qualität mittlerweile sogar in Wien immer lausiger wird, ist auch nicht nur mir aufgefallen... ich freu mich jedenfalls schon aufs Auslaufen meiner Bindungsfrist - speziell seit mir bei der letzten Vertragsverlängerung ein Smartphone teurer als die Unlocked-Version auf Amazon angeboten wurde: dem Magenta-Riesen scheint wohl das Kleingeld auszugehen - kleiner Tipp: kleinere Plakate bei gesponserten Veranstaltungen tun's auch - dann gehen sich zukünftig vielleicht sogar ordentliche Backup-Systeme und eine kostenfreie Hotline wieder aus :evil:

Foto der Woche

Entrant von telmo32 hat sofort meine Aufmerksamkeit eingefangen - fantastische Bildkomposition und überaus gelungene Lichtführung:

Rolltreppe

Judiths Video Woche

Wir haben einen anstrengende Woche hinter uns und eine nicht weniger anstrengende vor uns. Und da braucht man hin und wieder mal was uneingeschränkt Positives, oder?

Oder? Na also. High Five!

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Judiths Bonusvideo der Woche

Stichwort Katzencontent. Man lässt Katzen nun mal nicht alleine. Schon gar nicht, solange sie noch klein und niedlich sind und ihre Krallen noch keine größeren Schäden anrichten...

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Ritchies Video der Woche

Darf man der eigenen Wahrnehmung trauen? Aber natürlich! Wem denn sonst? In der weiten Welt des 3D-Modellings fällt das gar nicht immer so leicht, wie :weareom: zeigt:

http://www.vimeo.com/6782769

Und wer etwas mehr Zeit und ein großes Herz für Action und Kampfsport hat, dem sei "Turbo" von Jarrett Lee Conaway ganz dringend ans Herz gelegt:

TURBO is a high adrenaline short film in the tradition of The Karate Kid and Tron. It tells the story of Hugo Park (Justin Chon, Twilight) a misspent youth whose only outlet for angst is a 4D fighting videogame called “Super Turbo Arena”. When Pharaoh King (Jocko Sims, Crash the Series), the Michael Jordan of cyber-sports, announces a tournament to determine who will join his pro-team, Hugo sets his eyes on the prize.

Wirklich verdammt gut gemacht!

http://www.vimeo.com/6932347

Mehr Bildschirmlektüre: Lesetipps der Woche

  • Wir haben's an dieser Stelle schon mal erwähnt, aber es kann nicht oft genug gesagt werden: Jana Herwig aka @digioms Essay über Liminality and Communitas in Social Media: The case of Twitter. ist ein Must-Read für jeden, der sich professionell und/oder wissenschaftlich mit Microblogging beschäftigt. Punkt.
  • Twitter aus Investorenperspektive: Robert J. Moore, Mitgründer von RJMetrics, hat auf TechCruch einen lesenswerten Beitrag über Twitter-Metrics veröffentlicht - die Bewertung der Firma mit 1Mrd Dollar mag in der Tat übertrieben sein, aber die statistischen Daten überraschen durchaus: "In other words, the users who stick around actually tweet so frequently (and at such a rapid pace compared to their first month) that they more than make up for the lost activity of those who churned after the first month. This is a very powerful and unexpected statistic."
  • Den Complete Guide to Videoblogging hat Leah Betancourt für Mashable geschrieben - und so übertrieben der Titel sein mag, ein paar gute Tipps findet man in dem Text durchaus.

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Rückblicks - also quasi in der Gegenwart - angelangt. Bleibt uns nur mehr, Ihnen fröhlich-beschwingte Restsonntagsminuten zu wünschen. Input und Themenvorschläge sind natürlich nach wie vor jederzeit willkommen - herzlichen Dank für Ihre hochgeschätzte Aufmerksamkeit, wir lesen uns morgen.

Input für WochenrückblickHaben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?
Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?
Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular.

Verlosung: Samsung Omnia II zu gewinnen

Samsung Omnia IIGestern präsentierte A1 in Österreich Samsungs zweite Auflage des Omnia-Smartphones: 65 Early Birds durften sich im A1 Shop in der Mariahilferstraße beim Launch-Event ihr Gratis-Exemplar abholen, Werner hat die Geschehnisse am mobilkom Blog verewigt. Wer nicht vor Ort war, bekommt hier noch eine Chance auf das derzeit avancierteste Windows Mobile Phone mit hoher Multimedia- und Office-Tauglichkeit.
Radio, 5-Megapixel Kamera sowie EDGE, UMTS, HSDPA, WLAN, GPS und 8GB Speicher (die sich via SD-Card um bis zu 32GB erweitern lassen) sind mit an Bord, der resistive Amoled-Touchscreen (800x480 Pixel Auflösung) und eine 5 Megapixel-Kamera komplettieren die umfangreiche Ausstattung. datenschmutz verlost 1 Samsung Omnia II - das Gerät ist in Österreich exklusiv bei A1 erhältlich und kostet derzeit mit Neuanmeldung €99,-.

Achtung: der Preis wird von A1 zur Verfügung gestellt (danke Alma!), das Omnia II ist simlocked. An diesem Gewinnspiel können ausschließlich Leserinnen und Leser mit österreichischer Postadresse teilnehmen!

Konfabulieren und ein Samsung Omnia II gewinnen

omnia1 214x300 Verlosung: Samsung Omnia II zu gewinnenDie jüngere österreichische Twitter-Vergangenheit zeigt: Nix ist fix! Seit einiger Zeit tauchen wie aus dem Nichts vorgebliche Journalistenpersönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Armin Wolf (@arminwolf), Martin Blumenau (@martinblumenau), Hans Dichand (@hansdichand), Armin Thurnher (@arminthurnher) und Dominic Heinzl (@dominicheinzl) vollkommen unvermutet auf der Micro-Blogging Bildfläche auf und sammeln Follower wie weiland Ashton Kutcher. Aber wie eine seit Montag die österreichischen Twitter-Gemüter erhitzende Diskussion zeigt: bei keinem der fünf genannten kann man sich sicher sein, ob tatsächlich die angegebene Person, ein Ghostwriter oder am Ende gar ein Spaßvogel twittert. Die Aufgabe lautet: wer am originellsten argumentiert, warum die 5 oben genannten Twitter-Accounts jeweils echt oder fake sind, gewinnt das Samsung Omnia II.

Omnia II gewinnen

Also einfach mal überlegen, eventuell ein bisschen auf Twitter recherchieren - und die Ergebnisse kundtun. Armin Wolf und Thurnher, Martin Blumenau, Hans Dichand und Dominic Heinzl sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Welcher Beitrag der originellste ist, entscheidet der Autor dieses Weblogs nach rein subjektiven Kriterien - bei mehreren gleichwertigen Einträgen entscheidet das gute alte Los - und im Übrigen gelten die Standard-Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiel mit der Einschränkung, dass für die Teilnahme eine österreichische Postadresse erforderlich ist. Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am Donnerstag, 15.10. um Mitternacht.

Ich bin gespannt auf Beiträge zur Echtheit der österreichischen Journalisten-Twitter-Elite und harre der Beiträge, die da kommen!

BlackBerry vs. Apple: Arena frei für den Obstkampf

Der Kampf um Marktanteile am Sektor der Smart-Lifestyle-Phones wird härter: Apple bekommt Konkurrenz durch den BlackBerry Storm, Palm hat auch so einiges in der Hinterhand. Falls sich ein Hersteller erbarmt und brauchbare Hardware für Android rausbringt, könnte ein weiterer Konkurrent die Arena betreten - nicht zu vergessen die neuen Windows Mobile Devices von HTC. Diesen Spot finde ich jedenfalls sehr gelungen:

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Drauf gestoßen bin ich bei Max, der dazu schreibt:

Bin ja gespannt wie in den USA dieser Zweikampf zwischen Apple und BlackBerry weitergeht, das wird sicher noch brutaler!

Dagegen ist der A1 Fernsehspot direkt harmlos, kommt aber bei den Lesern von Crackberry trotzdem sehr gut an:

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Visuell sehr nett geworden, trotzdem würde ich die Bedienung mit Drumstick nicht unbedingt empfehlen. Bei Neuanmeldung gibt's den brombeerigen iPhone Angreifer im A1 Shop ab 49 Euros.

Das A1 Red Bull Mobiltelefon

Mit Getränkedosen konnte man bisher nicht telefonieren, und Handys halten zwar manchmal wach, schmecken aber dafür nicht übermäßig süß. Beides ändert sich auch durch eine aktuelle Kooperation zwischen A1 und Red Bull auch weiterhin nicht. Aber Red Bull Mobile User können ab sofort speziell gebrandete Handys mit spezielle Tarifen nutzen, um unlimitiert am RB-Portal surfen zu können. Eines der Handys sowie die gesondert erhältliche Action-Cam und das zugehörige Headset habe ich von der mobilkom zum Testen bekommen - hier ein Video über den Gadget-Park für Hardware-Sammler:

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BlackBerry Storm im Praxistest

BlackBerry Storm gewinnenSeit zwei Tagen verwende ich nun den BlackBerry Storm als Primärhandy. Die Sprachqualität ist hervorragend, das Messaging funktioniert ähnlich slick wie am iPhone. Das Storm ist mein erster ernsthafter Versuch, mit einem tastaturlosen Handy über die Runden zu kommen, und das klappt bislang recht gut. Geradezu luxuriös fällt mit zwei Handys natürlich die Netzabdeckung aus: wo mein privater T-Mobile PDA auslässt, hat der A1 BlackBerry meist noch Empfang. Außerhalb von Ballungsgebieten liegt mit der HSDPA-Netzabdeckung die mobilkom aber zumindest in Oberkärnten und Osttirol sehr weit vorne.

Weiter unten folgen die ersten Praxiserfahrungen - vorweg nur soviel: nach langer Durststrecke ist der BlackBerry Storm endlich wieder mal ein Gadget mit echtem Geek-Faktor. Konnte sich BB in der Vergangenheit vor allem im Business-Sektor Lorbeeren einheimsen, so dürfte der Storm nicht nur berufliche Nutzer ansprechen, sondern auch im Lifestyle-Segment Boden gutmachen. Verfügbar ist das Gerät am März exklusiv bei A1, und zur Markteinführung gibt's ein Gewinnspiel, bei dem sich A1 sehr spendabel zeigt. Verlost werden 60 BlackBerry Storms, 5 davon inklusive 5 Jahres Gratis-Telefonie und Datendienste. Selber schuld, wer da nicht mitmacht - hier geht's zum Gewinnspiel.

Ich habe die Zugfahrt von Wien nach Lienz genutzt, um meinen Storm mit einer umfangreichen Softwareausstattung zu versehen: ganz oben in der To-Have Liste stehen bei mir diverse Social Media Clients. TwitterBerry verrichtet seine Microblogging-Tasks recht gut, der BB-eigenen Facebook-Client spielt seine Stärken vor allem beim Bild-Upload aus - leider kann man in der derzeitigen Version keine Kommentare zu den Updates der eigenen Freunde verfassen. Der mitgelieferte Browser liefert keinen Grund zur Klage, aus Gewohnheit verwende ich aber lieber Opera Mini, der problemlos am Storm läuft. Google Maps, ein FlickR-Uploader und diverse Chat-Clients komplettieren mein Programm-Portfolio. Gut gelungen ist bei Twitter und Facebook die System-Einbindung: Mini-Icons am Startscreen zeigen auf einen Blick, ob's Neuigkeiten in der eigenen Social Sphere gibt. An Hardware ist von Bluetooth über GPS bis HSDPA (via Qualcomm-Chip) alles vorhanden, was man sich von einem modernen Smartphone überhaupt nur wünschen kann:

BlackBerry Facebook Client

Multimedia: Der hochauflösende und kontrastreiche Bildschirm ist beim Filmschauen naturgemäß ein enormer Vorteil. Sogar der eingebaute Lautsprecher überrascht mit vergleichsweise klarer Wiedergabe, allerdings verfügt der Storm praktischerweise aber auch über eine ganz gewöhnliche Mini-Buchse, mit der jeder handelsübliche Kopfhörer Anschluss findet und empfiehlt sich dank des für ein Handy äußerst rauscharmen Wiedergabe auch als mp3-Player. Die Kamera ist erstaunlich lichtempfindlich, die eingebaute LED sorgt in Innenräumen tatsächlich für sichtbare Aufhellung, was auch den Kamera-Aufnahmen zugute kommt. Sprachnotizen hält der Storm ebenfalls fest, via Micro-SD Karte lässt sich Speicherkapazität erweitern.

E-Mail Messaging: Vodafone bietet den Blackberry-Kunden ein Web-Gateway zum Einrichten der E-Mail, das klappte mit meinen diversen Mailboxen erstaunlich gut. Nach Eingabe von Username und Passwort erkannte das System alle weiteren Parameter der IMAP-Boxen, die in weiterer Folge als eigene Icons auf dem Gerät auftauchen. BlackBerry Messaging nutze ich nicht, was allerdings in der Praxis keinen großen Unterschied macht, da auch "normale" Messages aufs Handy gepusht werden. Der Standard-Client lässt sich flott bedienen, HTML-Newsletter werden sauber dargestellt - hier hat sich BlackBerry keinerlei Patzer geleistet. Lästig finde ich einzig, dass bei jedem Löschvorgang nachgefragt wird, ob die Nachricht lokal und am Server oder nur lokal in den Papierkorb wandern soll. Gerade beim Messaging zeigt sich übrigens das volle Potential der Touch/Klick-Kombination: das Markieren mehrerer Messages geht flüssig von der Hand, Fehlbedienungen lassen sich dank des Button-Highlightings nahezu komplett ausschließen.

Synchronisation mit dem Desktop: Die mitgelieferte Synchronisationssoftware stellt niemand vor Usability-Probleme und verrichtet unter Vista ihre Aufgaben völlig klaglos. Ich nutze Outlook zur Verwaltung von Kontakten und Terminen - damit gab's erwartungsgemäß keinerlei Probleme.

Akkukapazität: vollkommen ungewohnt im Zeitalter der Smartphones, ja geradezu auf positive Weise anachronistisch, ist die genügsame Leistungsaufnahme des Geräts. An einem Tag saugt man den Akku selbst bei umfangreicher Nutzung keinesfalls leer, außerdem lädt sich das Gerät mit dem beiliegenden Netzgerät recht flott auf. Wahlweise übrigens dank Standard-Mikro-USB auch am Rechner, idealweise an einem powered Hub, der ausreichend Saft zur Verfügung stellt.

Vergleich mit G1, MDA II und iPhone: Mit dem G1 muten Google und T-Mobile experimentierfreudigen Geeks ein halbfertiges Gerät zu, dessen Hardware garantiert keinen Designpreis gewinnt. Irgendwann wird Android vielleicht mal richtig brauchbar, bis dahin kommt mir das G1 wie ein iPhone für Arme vor. Einige Detaillösungen des Storm, etwa die gelungene Messaging-Oberfläche, erinnern durchaus an letzteres. Die Verarbeitung ist ebenso hochwertig, in punkto Bildschirmqualität schlägt der Storm derzeit jedes andere Smartphone. Mein Windows Mobile MDA reagiert weit behäbiger, und die BlackBerry-Oberfläche lässt sich zudem einfach intuitiver bedienen als das recht lieblos über Windows gestülpte Touch-Flow System.

Was fehlt noch? Zwei fehlende Features sind mir bislang negativ aufgefallen, die sich aber ohne weiteres via Software-Update beheben ließen. Zum einen vermisse ich am virtuellen Keyboard ein Äquivalent zu Cursortasten. Will man in bereits getippten Texten ein paar Zeichen zurückspringen, wird die Fummelei am Bildschirm recht mühsam. Und zum zweiten fehlt auch eine Art "Tab-Taste", mit der man wie von Browsern gewohnt von einem Eingabefeld bzw. Link zum nächsten springt, wäre nicht schlecht - anstelle des Soft-Keyboards könnte man dafür natürlich auch die

Vorläufiges Fazit: Unter allen aktuellen Smartphones ist das BlackBerry Storm derzeit mit großem Abstand mein Favorit. Der Screen-Klick ist der erste wirklich brauchbare Tastatur-Ersatz für Touch-Handys, der Bildschirm ist einzigartig scharf, hell und kontrastreich, die verfügbare Software arbeitet stabil und rüstet alle Zusatzfunktionen nach, die ich benötige. Dies plus die hochwertige Verarbeitung und die lange Akkulebensdauer machen den BlackBerry Storm für mich ziemlich unschlagbar.

Q10air: A1 Netbook als Latptopersatz?

A1 netbook Q10airDas neue A1 Netbook Q10air sorgt unter österreichischen Geeks für erhöhte Salivation: Intel-Atom CPU, 160GB Festplatte, 1024x600 Pixel-Display, UMTS/HSDPA, WLAN, LAN und Bluetooth an Bord: das sind durchaus beeindruckende Kenndaten. Werner Reiter hat mir diese Woche ein Testgerät geschickt, das die Frage klären soll: taugt das Q10 (für mich) als Laptop-Ersatz? Der Beantwortung dieser Frage gehe ich im folgenden Videopodcast nach.

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A1 denkt über Netbook-Bundles nach

a1umfrage A1 denkt über Netbook Bundles nach Vermute ich mal - zumindest legt der aktuellen Fragebogen dies nahe. In unregelmäßigen Abständen schickt die mobilkom Einladungen zur Teilnahme an solchen "fachspezifischen Meinungsumfragen", meist wird für die Teilnahme an den 5-Minuten Panels ein recht lässiges Handy unter allen TeilnehmerInnen verlost. Mich hat seinerzeit Tobi Hermann auf den Verteiler geschrieben - gewonnen hab ich zwar noch nie, dafür erfährt man immer wieder von interessanten Ideen.

Die Kombination erscheint logisch: die Netbooks der nächsten Generation werden ebenso wie das iPhone2 oder auch die neueren HTC-Geräte UMTS und WiFi integriert haben - diese Geräte als Hardware mit einem Telco-Vertrag zu bundeln, ist für den Anbieter vermutlich recht günstig, denn in hohen Stückzahlen liegen die Preise nochmal deutlich unterhalb der Consumer-Latte: der Asus EEE PC A1 denkt über Netbook Bundles nach kostet rund 300,- Euro bzw. in der neueren Version A1 denkt über Netbook Bundles nach 400 Euro, Hofer/Aldi hat letzte Woche in unglaublich leiwandes medion-Netbook um 300 Euro verkauft (mit Windows XP, c't hat's getestet und ich hab's *dammit* versäumt... war sofort am Montag überall ausverkauft - im Herbst bringt Asus ein baugleiches Netbook auf den Markt) - die Nachfrage ist groß und es sieht ganz so aus, als stünde dieser Geräteklasse eine glänzende Zukunft bevor und damit auch eine hohe Eignung als "Driver" am Mobilfunkmarkt.

A1 will in Bezug auf mögliche Produktbundles folgendes wissen:

Bitte stellen Sie sich jetzt folgendes Angebot zur mobilen Internet-Nutzung vor: Sie erhalten ein Netbook und jeweils 5 GB pro Monat. Das Netbook ist ein kleiner Laptop mit 10,2 Zoll Display und extrem mobil dank seiner geringen Größe. Die Gesamtgröße entspricht ca. einem A4 Blatt. Sie bezahlen für das Netbook und die inkludierten 5GB monatlich 40 Euro. Mindestvertragsdauer sind 24 Monate. Danach ist der Laptop natürlich ihr Eigentum. Wie interessant ist dieses Angebot für Sie persönlich?

Sehr interessant, würd ich meinen - auf jeden Fall wär's von Vorteil, das UMTS-Ei nicht extra mit rumschleppen zu müssen, sondern gleich das UMTS-Modul im Netbook integriert zu haben. Wenn die technischen Daten des Geräts stimmen (Atom-CPU, ordentlicher externer Grafikausgang, ausreichend Speicher, mindestens 3 USB-Anschlüsse und anständiger Akku), dann stell ich mich gern als Tester zur Verfügung! Die nächste Frage erhebt die Wichtigkeit der Hardware-Ausstattung:

Ändert es Ihre Entscheidung, wenn der Bildschirm nur 8,6 Zoll groß ist und statt einer 120GB Festplatte 8 GB Flashspeicher beinhaltet?

Yup - auf jeden Fall! Man kann nie genug Speicher haben... und meiner Ansicht nach reicht ein kleines Spielzeug keineswegs: interessant wird ein netbook, wenn's in Standardsituationen (WordPress, Word, Excel, Photoshop - zumindest eine ältere Version) den größeren Schlepptop komplett ersetzt.

PS: Dieser Artikel ist pure Spekulation und beruht auf keinerlei Informationen, die ich von A1 oder von mit A1 kooperierenden Firmen bekommen habe. Vielleicht wird's das Bundle ja nie geben... wär aber schade! :mrgreen:

A1: Innovationen von draußen reinlassen

idays1 A1: Innovationen von draußen reinlassenWenn man schon (freiwillig?) dem allgemeinen iPhone-Hype entsagt, dann bleibt umso mehr Energie für die Schlacht an anderen Innovations-Fronten: denen widmet die mobilkom eine neue Seite, die als zentraler Hub für die Anbindung der freien Entwicklerszene fungieren soll. Hier werden also Spezifikationen zu offenen APIs publiziert und Programmierer, die mit Instant Messaging und SIP auf Mobiltelefonen herumspielen wollen, werden hier geholfen.

Um die Motivation der Teilnehmer zu steigern, koppelt A1 die Aktion an ein Gewinnspiel:

Kreative Köpfe werden nun aufgerufen, im Rahmen der A1 InnovationDays vom 29. August bis 1. September 2008 ihre Ideen zu verwirklichen und mit den Prototypen attraktive Preise zu gewinnen. Die Einreichphase für die Ideen startet am 3. Juli 2008.

Angeregt wurde die Idee nicht zuletzt durch die Policy großer Plattformen wie Facebook: anstatt die eigenen Schnittstellen zu hüten wie der Teufel seinen Schwefeltopf, entschied man sich fürs Crowdsourcing. Daraus entstanden eine Menge beliebter Games und Mash-Ups, und genau das ich auch die Idee der A1 Innovations Plattform:

Als Voraussetzung für die Teilnahme an den A1 InnovationDays genügen Kundenverständnis, Programmierkenntnisse und eine Portion Kreativität. Damit lassen sich verschiedene Dienste wie Sprachtelefonie, Text-Messaging und Video miteinander kombinieren bzw. mit zusätzlichen Elementen wie etwa Location-Informationen sinnvoll ergänzen. "Wir bieten Technologiebausteine, die ganz einfach zu bedienen sind. Damit wollen wir die freie Entwickler-Szene in Österreich aktiv fördern und ein Umfeld schaffen, in dem sie eigene Ideen verwirklichen können", beschreibt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Services bei mobilkom austria und Vorstand Marketing und Customer Services, Telekom Austria TA, die Ziele der A1 InnovationDays.

Am 3. Juli begann die Einreichphase, bis zum 15. August werden noch Ideen gesammelt, am 1. September gibt A1 die Gewinner bekannt. Nett daran: es geht keineswegs darum, eine fertige Software hochzuladen, sondern lediglich um das Skizzieren einer Idee. Über die eingereichten Konzepte stimmen alle registrieren A1 UserInnen ab - die derzeitige Top-Idee, das Wearable SIP Videophone, liegt derzeit bei 179 stimmen: wer also eine gute Idee und viele Social Media Freunde hat, könnte durchaus noch den Hauptpreis abstauben.

idays2 A1: Innovationen von draußen reinlassen

Einzelne Projekte können dabei sowohl von Einzelpersonen als auch Teams bearbeitet werden und können während der gesamten Laufzeit durchstöbert und kommentiert werden: potentielle SIP-Jongleure finden dabei sicherlich die eine oder andere Anregung für eigene Service Sketches.