Von Beginn an integrierte der französische T-Shirt Contest LaFraise ein Affiliate-System. Für getätigte Bestellungen gab es bisher 10% Provision in Form von Einkaufsgutscheinen, bei LaFraise "brouzoufs" genannt. Doch seit dieser Woche gibt's für deutschsprachige Affiliates eine wesentlich bessere Gelegenheit, LaFraise Produkte zu vermarkten und zwar via Zanox - mit sehr ansprechenden Werbemitteln und saftigen 20% Provision.
Ich bin seit über zwei Jahren äußerst zufriedener Kunde, mit Ausnahme einiger datenschmutz-Shirts besitze ich mittlerweile fast ausschließlich LaFraise Shirts. Das Konzept eines permanent laufenden Wettbewerbs sorgt für unglaublich abwechslungsreiches Programm, egal für Männlein oder Weiblein, egal ob mit hohem Geek-Faktor und/oder elegant. Wohl kein anderer Shirt-Designer hat eine so kurzfristige und rasch wechselnde Produktpalette wie LaFraise, denn alle Tees werden in streng limitierter Auflage von insgesamt 500 Stück bedruckt, und das in hervorragender Qualität auf American Apparel Rohware.
Aktuelle Shirts kosten rund 19 Euro, häufig gibt's Restbestände wesentlich günstiger. Einkäufer sollten sich außerdem nach aktuellen Promo-Coupon Aktionen umschauen, die Twitter LaFraise seit neuestem auch auf Twitter. Mit dem aktuellen Gutscheincode (einzugeben bei der Bestellung) erspart man sich beispielsweise die Versandgebühr von EUR 3,-. Der aktuelle Code lautet: TW1TT3R04 kA, wie lange der gültig bleibt - heute jedenfalls definitiv, ich hab mir gerade ein Shirt bestellt, und zwar dieses wunderschöne Motiv:

Zusätzlich verlost LaFraise derzeit unter allen registrierten Usern Brouzoufs - wer mitmachen will, folgt auf Twitter @lafraise und schickt ein Antwort-Tweet mit LaFraise-Usernamen und Link zum Lieblingsshirt. Die ersten 1000 Followers erhalten je 1.000 brouzoufs, das entspricht einem Einkaufsgutschein von EUR 10,-. Und: rasch folgen, 950 User sind dem Aufruf bereits gefolgt.
bee5.de gehört definitiv zu jenen early birds, die zwei bestehende Konzepte auf smarte Weise verknüpfen: einerseits fungiert die Plattform als klassisches Affiliate-Netzwerk mit einer breiten Auswahl an Programmen, andererseits bietet sie die Funktion, Shortlinks zu generieren - damit eignet sich bee5 potentiell sehr gut für den Einsatz auf Micro-Blogging-Netzwerken. Als weitere Besonderheit zahlen die Betreiber auch Kickbacks an Mitglieder für deren eigene Einkäufe, sofern diese über die generierten Empfehlungslinks getätigt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Spirofrog präsentiert sich als junges und dynamisches Karriereportal, das Unternehmen eine Full-Service Lösung für alle Recruitingfragen bietet. Allerdings steht nicht die Jobbörse im Mittelpunkt dieses Reviews, sondern das von Spirofrog kürzlich ins Leben gerufene Partner-Programm, die für freiberufliche Affiliates eine der lukrativeren Einnahmequellen im deutschsprachigen Raum darstellt. Die freudige Nachricht vorweg: pro Abschluss kassiert der Blogger zwischen 150 und 200 Euros, und das bei einer potentiellen Klientel von 25.000 Kunden in Deutschland! Spezifische auf den deutschsprachigen Markt zugeschnittene Partner-Angebote, die sich wirklich auszahlen, sind bekanntlich äußerst rar, also dürfte sich Spirofrog rasch über großen Zulauf freuen. Die Gelegenheit ist perfekt, denn derzeit suchen die Betreiber nach massiver Verstärkung für ihr Vertriebsnetz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Für das Cloaking von Affiliate Links können Wordpress mittlerweile auf tüchtige Plugins zurückgreifen - aber der schönste Redirect in ein noindex-Directory hilft nix, wenn immer mehr Affiliate Marketeers diese nervigen 1-Pixel Images sogar bei reinen Textlinks vorschreiben - Pepperjam hat da eine wesentlich elegantere Lösung. Außerdem böte das beliebte, aber leider sehr auf englisch-sprachige Sites fokussierte Affiliate-Netzwerk Pepperjam lukrative Quoten und einige sehr interessante Programmpartnerschaften.
Die Backend-Applikation ist ausgesprochen übersichtlich, Support erfolgt rasch und freundlich. Am besten gefällt mir allerdings in technologischer Hinsicht, dass Pepperjam zwar auch aus Tracking-Gründen die 1x1 Pixel Images verwendet, diese allerdings ebenso wie den eigentlichen Affiliate-Link standardmäßig cloaked, also verschleiert: das Zählpixel wird von einem "harmlosen" Server geladen und verhindert so allfällige SERP-Abwertungen.
Bei Amazon lässt sich das Pixel ja noch verschmerzen - ich rechne keinesfalls mit SERP-Abwertung aufgrund von Amazon-Links; auch wenn ein nofollow in solchen Fällen niemals schaden kann. Bei Zanox hat man mir auf Nachfrage zwar mal mitgeteilt, dass das Pixel nicht unbedingt eingebaut werden muss und das Cookie-Tracking auch ohne funktioniert, trotzdem finde ich die Pepperjam-Lösung wesentlich eleganter. Two thumbs up! Wenn da nicht wieder mal die böse alte Sprachbarriere wäre:
Hi Ritchie,
Thanks for reaching out. At this time, we are not allowing affiliates to promote the PJN Referral Program if their websites are not in English.
Yuck. So geht's halt fast immer, wenn man ein auf ein gut gemachtes, interessantes Affiliate-Programm stößt...
Auf Shoemoney gibt's einen großartigen Beitrag über Marketing im ältesten Gewerbe der Welt, der einmal mehr deutlich zeigt: Profitable Internet-Businesses funktionieren auch nicht anders als die tradionelle Offline-Verdienerei, im Warenkorb liegen allerdings zunehmend mehr virtuelle Güter.
So ein Gepräch mit dem Taxifahrer in Las Vegas kann ganz schön aufschlussreich sein:
The last time I was in Vegas I was chatting with this cab driver and I was asking him how much they get for taking people to the strip clubs. He was telling us that he gets about $60 PER PERSON on average. He also said it was seasonal and the price fluctuated. He also went on to say that when a new club opens up they will pay as much as $100 a person and that will force the other clubs to pay higher to keep people coming in.
Außerdem exisitiert in der Nähe von Vegas eine Institution mit dem recht selbsterklärenden Namen Bunny Ranch, und man muss nicht Hugh Hefner heißen, um dort ein paar Stunden zu verbringen, aber über eine gut gefüllte Geldtasche sollte schon verfügen, dann freut sich auch der Chauffeur:
"We get 30% of whatever the person spends while at the ranch and we get comped free drinks while we wait", the cabby told us. I asked him about other kickbacks and he said just about every hooker had a kickback system setup with cab drivers. Basically the cabby would get a kickback for recommending a certain hooker.
Zu Recht fühlt sich Jeremy dabei an die Welt des Online-Affiliatemarketing erinnert: auch hier sind sowohl fixe Payouts als auch prozentuelle Beteiligungen an der Tagesordnung - genau wie saisonale Schwankungen. Jetzt kennen wir als endlich das Business-Modell Vorbild aller Marketing-Beteiligungmodell.
Welche Art von Affiliate Marketing zahlt sich aus?
Der lange Schwanz der Web 2.0 Ökonomie bietet ein Modell für veränderte Aggregationsverhältnisse. Dabei kursieren viele Missverständnisse und Unsicherheiten. Dieser Beitrag ist der erste Teil einer losen Serie, die ich hier auf datenschmutz veröffentliche, und in der ich meine Erfahrungen zum Thema "Geld verdienen mit Blogs" so darzustellen versuche, dass andere Blogger davon profitieren können. Natürlich gelten je nach Thema und Konzept viele Tipps nur eingeschränkt oder in veränderter Form - vieles lässt sich aber sehr wohl abstrahieren. Wer hier die eine oder andere nützliche Information findet, der kann sich natürlich gerne mit einem Backlink bedanken. Im ersten Teil geht's um einige Überlegungen zum Thema "Affiliate Networks" und die Frage, ob man sich lieber auf click- oder sale-basierte Abrechnungen konzentrieren sollte.
Auf die Idee für diesen Text haben mich meine Erfahrungen mit Contaxe gebracht - 32 Cent für jede Menge Aufwand... lohnt sich das überhaupt? Nun, für datenschmutz allemal: denn die Seite fungiert keineswegs in erster Linie als Goldesel, sondern als Test-Case und Spielplatz für diverse Explorationen in die weite Welt des Online-Marketing. pettauer.net, Abteilung Forschung Entwicklung, wenn man so will. Aber wie sieht's als kleiner Publisher aus, wenn man kein gesteigertes Interesse am Testen verschiedener Systeme hat, sondern einfach nur ein paar Euros verdienen möchte, um sich zumindest das Hosting zu finanzieren?
Die schnelle Antwort für Eilige: Affiliate Marketing bringt in der Regel nur sehr großen oder fachspezifischen Seiten beträchtliches Einkommen - und den Betreibern der Affiliateplattformen. Zwar freut sich so mancher Blogger sogar, wenn fünf Euros im Monat reinkommen, allerdings darf man eines ja nicht vergessen: Einbau, Konfiguration und laufende Betreuung der Ads erfordern Zeit, und Zeit ist nun mal Geld - zumindest für Selbständige Web-Entrepreneure. Grund genug also, sich die Frage zu stellen, auf welche Art von Abrechnungsmodell man sich konzentrieren sollte.
Gehen wir mal davon aus, dass der Protagonist unseres Beispiels ein Weblog mit rund 10.000 Pageviews im Monat betreibt. Der (unrealistisch günstige) Stunden-Pauschalpreis in unserem Beispiel soll EUR 25,- betragen. Nehmen wir weiters an, dass der typische Aufwand für die Registrierung bei einem X-beliebigen Affiliate-Netzwerk wie Contaxe, Zanox, Affilinet und ähnlichen Plattformen rund 3 Stunden in Anspruch nimmt. Das ist sogar noch sehr niedrig gegriffen, denn es geht ja nicht nur um die bloße Registrierung: die passenden Programm, Banner, Schlagwörter etc. müssen ausgesucht, konfiguriert und schließlich direkt (oder via Adserver) in die Seite eingebunden werden. Profis mögen das schneller schaffen, aber inklusive grundlegender Orientierung, Überblick über die verfügbaren Werbemittel etc. sind 3 Stunden sehr schnell vorbei.
Mit dem Einbau allein ist es aber nicht getan: um überhaupt Einnahmen erzielen zu können, wird sich der Webmaster mit den Statistiken beschäftigen, da und dort Werbemittel optimieren, sich für neue Programme anmelden, Auszahlungen beantragen, unverlangte Newsletter löschen... alles kleine Handgriffe, aber zwei Stunden im Monat kommen da schnell mal zusammen. Vernachlässigen wir also sämtliche Nebenkosten und rechnen in unserem Beispiel nur mit der Arbeitszeit des Blogbetreibers, so ergibt sich im Lauf eines Jahres folgendes Bild:
Setup: 3h
laufende Betreuung 12x 2h = 24h
Summe: 27h
á EUR 25,-
----------------
Arbeitszeit: EUR 675,-
Dazu kommen dann noch die Kosten fürs Hosting, die ja refinanziert werden sollen. Hetzner etwa bietet ausreichend dimensionierte Angebote für Blogs in der genannten Größenordnung bereits ab rund EUR 5,- / Monat plus EUR 10,-/Jahr für eine de, org, com oder net-Domain, das ergibt EUR 70,-
Bevor daher von Gewinn die Rede sein kein, müssen erst einmal EUR 745,- bzw. EUR 62,1/Monat erwirtschaftet werden für eine schwarz Null - wie sieht es denn nun auf der Habenseite aus? Wir gingen von 10.000 PVs/Monat aus, also 120kPVs/Jahr und rechnen der Einfachheit halber mit einer einzigen Bannerschaltung, gut sichtbar platziert im Header. Kein Affiliate-Programm bietet kleineren Seitenbetreibern TKPs für die bloße Einblendung von Werbung ein (imho übrigens eine gravierende Marktlücke), bezahlt wird entweder für Clicks und/oder für Leads bzw. Sales - die Vergütungen unterscheiden sich dabei selbstverständlich je nach Produkt gravierend.
Affili.net etwa bezahlt pro Click auf die kontextsensitiven AffiliMatch Ads 5 Cent - AdSense und andere Betreiber differenzieren je nach Keywords, allerdings liefern die besagten 5 Cent ein durchwegs realistische Rechengrundlage. Man würde also 1242 Clicks/Monat benötigen, was einer Conversion Rate von unrealistischen 12,4 Prozent entspricht! Über derart hohe Clickraten freuen sich in seltenen Fällen die Betreiber erfolgreicher Erotik- und Glücksspiel-Seiten, im Non-Adult Bereich sollte man nicht viel mehr als ein Prozent erwarten.
Recht anders sieht die Sache wiederum aus, wenn man ein themenspezifisches Blog betreibt und zum Beispiel Internet-Zugänge bewirbt: für einen DSL-Abonnenten, der einen zweijährigen Vertrag abschließt, wird unter Umständen schon mal ein Hunderter an Provision fällig, sodass bereits ein einziger Sale zu einer positiven Bilanz führen kann. Für die Registrierung bei diversen über Affiliate-Plattformen beworbenen Gewinnspielen zahlen die Betreiber zwischen fünfzig Cent und mehreren Euros. Je nach Angebot und Wert des beworbenen Produkts ergeben sich stark divergierende Einkommensmöglichkeiten. Ein Standardrezept kann deshalb nicht empfohlen werden, denn die goldene Regel bei allen Formen von Bannerschaltungen lautet: Themenaffinität ist der größte Joker. Ein Blog, das Kochrezepte veröffentlicht, wird kaum DSL-Anschlüsse verkaufen - aber warum nicht Produkte aus dem Haushaltswarensortiment von Amazon anbieten?
Wesentlich höhere Erfolgschancen als "generisch" platzierte Werbung haben gezielte Schaltungen in einzelnen Beiträgen. Das Angebot an Affiliate-Programmen ist mittlerweile dermaßen umfassend, dass man selbst für vergleichsweise exotische Themen meistens passende Werbepartner findet. Die Konzentration auf wenige, aber dafür einkommensstarke Conversions empfiehlt sich bei kleinen und mittleren Seiten unbedingt: niemand kennt die Interessen seines eigenen Fachpublikums besser als der Blogger selbst - und dementsprechend muss der Seitenbetreiber eben darauf achten, attraktive Angebote zu bewerben, dann klappt's auch mit den Conversions und Sales.
Viele Firmen sind bei unterschiedlichen Affiliate-Netzwerken vertreten. Was die Konditionen und Provisionen betrifft, gibt's zwischen den großen, etablierten Anbietern so gut wie keine Unterschiede. Zu nennen wären da in erster Linie Affilinet, Commission Junction und Zanox - wobei ich aufgrund der integrierten Ad-Server Funktionalität, der durchdachten Bedienung und des großen Angebots an Partnern und Werbemitteln eindeutig letzterem Netzwerk bei weitem den Vorzug gebe. Aber zumindest Registrieren kost' nix'. Wenn man also an einem verregneten Nachmittag nix besseres zu tun hat, dann empfehlt sich durchaus eine kleine vergleichende Studie. Schließlich will man seine Werbepartner ja in- und auswendig kennen.
Fazit: Vor der Entscheidung für bestimmte Affiliate-Marketing Programme sollte sich der Webmaster gut überlegen, welches Konzept er mit seinem Blog verfolgen will und sich über entsprechende themenaffine Affiliate-Angebote informieren. Rein clickbasierte Lösungen sollten allenfalls ein kleiner Teil im Werbeportfolio von Blogs sein - in der harten Realität sind Clickraten über 2 Prozent kaum an der Tagesordnung. Besseren Outcome versprechen sale-basierte Abrechnungsmodelle.
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Wir schreiben den 9. Juli 2007... jenen schicksalsträchtige Tag also, an dem das Werbenetzwerk Contaxe mit etwas Verspätung das virtuelle Licht der Internet-Welt erblickt. Ich bin ja sehr gespannt, ob sich der Schweizer Neo-Werbemarktplatz auf mittelfristige Sicht als Google Adsense-Alternative für europäische Webmaster platzieren kann. Dass im Gegensatz zu Google kein Mindest-Verdienst für eine Auszahlung erforderlich ist, wird als Alleinstellungskriterium sicherlich nicht ausreichen - doch Contaxe kann mit weiteren Vorzügen (zumindest theoretisch) punkten. Ich hab jedenfalls mal meinen ersten Testbanner eingebaut - hier der Erfahrungsbericht mit Screenshots.
Die noch junge Geschichte Contaxe'ns ist bereits voller Missverständnisse: war zuerst die Rede von einem verfrühten Start Mitte Juni, verschoben die Betreiber kurz vor Ende Juli den Launch der Werbemittelauslieferung auf den heutigen Tag, laut offizieller Begründung aufgrund des großen Ansturms werbewilliger Kunden - nun, irgendwie hat's mit dem Einpflegen der Grafik- und Flashbanner dann offensichtlich doch Verzögerungen gegeben, denn:
Hinweis: Momentan sind noch nicht ausreichend Flash- und Grafikbanner vorhanden, um alle Themengebiete abzudecken. Wir empfehlen daher vorübergehend nur Textbanner zu verwenden.
Die restlichen Werbemittel werden allerdings in den nächsten Tagen nachgeliefert. Im Übrigen muss der Livebetrieb nun erst zeigen, welche Last das System generiert:
Aufgrund/trotz der vielen Anmeldungen haben wir keinerlei Kenntnisse darüber, wie viele PI/Bannereinblendungen generiert werden. Dies können wir erst jetzt und in den ersten Tagen in Erfahrung bringen, was in der Natur der Sache liegt.
Wir werden daher in den nächsten Tagen u. U. technische Anpassungen vornehmen müssen - je nach System-Belastung und der damit verbundenen Performance, und dann bei extrem starker Auslastung ggfls. auch die Serverkapazitäten noch weiter auf die Erfordernisse anpassen.
Alle Theorie ist eben grau - in der Praxis der nächsten Tage wird sich zeigen, wie gut Contaxe im realen Betrieb funktioniert. Hier eine Schritt-für-Schritt Einleitung zum Einbau des ersten Banners.
Kunden für Contaxe werben kann man via Affiliateprogramm ja schon ein Weilchen, speziell die Zusicherung lebenslanger Provisionen sorgte für Interesse bei Webmastern - zur Account-Registrierung geht's hier. Seit heute können nun "reguläre" Kundenbanner geschalten werben. Dazu ist es erforderlich, erst einmal einen Channel anzulegen. Der Übersichtlichkeit und besseren Auswertbarkeit halber empfiehlt es sich, pro Werbeplatz einen Channels zu verwenden:

Diesem Channel sollte man einen später wieder erkennbaren Namen geben - zum Beispiel "header Startseite". Contaxe erlaubt die Einbindung von bis zu maximal fünf Werbeflächen pro Seite - in weiterer Folge helfen die Channels also, die Performance der einzelnen Screen-Areas im Auge zu behalten.
Anschließend benutzt man den Menüpunkt "Bannercode generieren" und wählt aus, ob Text-, Grafik- oder Flashbanner geschalten werden; zusätzlich bietet Contaxe auch Text-Highlighting (also die von Amazon bekannte Inline-Werbung mit Bubble-Tipps bei On-Mouse-Over). Da derzeit noch Mangel an bildlastigen Formaten herrscht, entscheide ich mich erst einmal wie empfohlen für den Typ "Textbanner":

Ungewohnt ist die Größeneinstellung: anstatt fixer Maße gibt man hier eine zulässige Gesamtgröße an. Erst im nächsten Schritt schlägt die Software dann passende Standard-Formate vor. Ich habe hier 468x60 eingetragen und bekam dann später, wenig überraschend, das Format "Fullbanner" angeboten. Neben der Größe müssen noch weitere Parameter angepasst werden: anhand der Schlüsselwörter wählt Contaxe passende Werbung aus; ob die hier verwendeten Begriffe die Ergebnisse des automatischen Crawlers "überstimmen" oder ob beide zur Generierung der kontextuell passenden Ads verwendet werden, geht aus der Hilfe allerdings nicht hervor. Die Textbanner-Design Auswahl bietet derzeit nur einen Eintrag, mit den Checkboxen darunter steuert man weitere selbsterklärende Details.
Contaxe bietet die Besonderheit, neben der kontextsensitiven Werbung auch Zufallsbanner zu schalten. Da bekanntlich die Klickrate bei thematisch unpassender Werbung aber recht niedrig liegt, belasse ich diese Einstellung auf "kontextsensitiv". Der Klick auf "weiter" führt schließlich zur Vorschau und zum gewünschten Bannercode, der nun an die entsprechende Stelle des Templates eingefügt wird:

Und das war's auch schon mit dem ersten Banner-Einbau: die Anzeige funktioniert problemlos, ein thematischer Bezug zu den gewählten Keywords ist allerdings vorerst noch nicht erkennbar; aber das kann ja noch werden - ich werd in den nächsten Tagen jedenfalls ausgiebig verschiedene Formate testen und dann weiter über meine Erfahrungen mit Contaxe berichten. Frank Helmschrott, Bloganbieter.de und Tobbi sind ebenfalls bereits am Testen. Über einen kleinen Early-Adopter Erfahrungsaustausch würd ich mich freuen, wer noch keinen Account besitzt, kann das hier ändern: bei Contaxe als Publisher oder Werbetreibender registrieren.
John Chow, SEO-Insider und einer der erfolgreichsten Affiliate Marketeers aller Zeiten, stellt auf seinem Blog ein eBook als Gratis-Download zur Verfügung, das geballtes Wissen zum Thema Blogvermarktung erhält. Außerdem bietet John derzeit allen Blogs, die auf ihn verlinken, einen PR7-Backlink an.
Der Untertitel lautet "How I went from Zero to 10.000+ a Month by Blogging and how you can too" und erschien Ende Mai 2007. Bei weitem nicht jeder Blogger sieht making money online als Hauptaufgabe seiner Seite - andererseits schreiben die wenigsten in solipsistischer Einsamkeit nur für sich selbst. Auch wer seine Seite frei von Werbung und Partnerprogrammen halten will, findet im Buch wertvolle Tipps zu effektiven Bewerbung und zu Themen wie optimale Postingfrequenz, Leser-Blog-Bindung etc.
John gehört zu jenen Pro-Bloggern, die fest davon überzeugt, dass guter Content jeder noch so elaborierten Suchmaschinen-Trickserei weit überlegen ist, und dieser Ansatz verleiht den Tipps wohltuend hohe Praxistauglichkeit für Non-SEOs: risikoreiche Tricks und Anleitungen zum Keyword-Stuffing wird man hier vergeblich suchen Von den zahlreichen "Make money quick" Angeboten distanziert sich der Autor in gewohnt ironischer Manier:
If this was your average, run of the mill, get rich quick eBook, this would be the page where you would get the "One Time Offer". After spending $97 for a worth less piece of crap, the eBook author would use this page to try to up sell you to another worthless piece of crap for even more money. [...] You will not find any up selling or one time offers in this E book because this is not a get rich quick E book. I don't make my money by selling PDF files. I make my money on the Internet with real websites. [...] Not only is this book free, but you're free to make copies of it and pass it on to anyone you like.
Stattdessen last er die Leser an seinen Erfahrungen teilhaben - und diese Einblicke in die (amerikanische) Pro-Netzwelt sind vielleicht nicht eins zu eins übertragbar, aber zu großen Teilen übertragbar auf die Situation im deutschsprachigen Internet.
Download: John Chow eBook
John's eigenes Blog hat Pagerank 7. Wer dieser Tage einen Review mit Link schreibt, erhält von ihm einen Backlink auf der Indexseite:
Posting a review will get you a linkback from the 61st most popular blog on the Internet, according to Technorati. The link will send you traffic and improve your search engine and Technorati rankings.
AuctionAds funktioniert genau wie gewohnte Affiliate Programme: Seitenbetreiber registrieren sich und bauen einen Codeschnippsel in ihre Seite ein, der zukünftig kontextsensitive Werbeanzeigen einblendet. Der neueste Streich im Affiliate-Reigen zeichnet sich allerdings durch einige Besonderheiten aus und eignet sich möglicherweise sogar als Ersatz für Google Ads. Der Slogan "increase the bid on your site's income" scheint jedenfalls durchwegs berechtigt zu sein - so man zufällig in den USA wohnt.
In der Affiliate-Marketing Szene ist Jeremy Shoemaker hinlänglich bekannt - vor allem unter seinem Pseudonym Shoemoney. Am gleichnamigen Blog gibt's immer wieder Insider-Stories aus der us-amerikanischen Affiliate-Szene zu lesen. Über dem großen Teich geht die kommerzielle Post ganz anders ab als hier in Europa. Das mag mit einer verstärkten Goldgräberstimmung und mit dem klassischen vom Tellerwäscher-zum-Millionär Mythos zu tun haben, führt in jedem Fall allerdings zu wesentlich affirmativerem Umgang mit dem Thema Blog-Vermarktung. Jeremy stand zwar nie beruflich vor dem Waschbecken, der frühere Vertreter allerdings scheffelt seit Jahre hunderttausende Dollar im Netz - ohne Illegalitäten, Pornographie oder Abzocke. Wenn jemand eine Ahnung von Arbitrage Marketing hat, dann er. Dementsprechend groß waren die Erwartungen, als er sein neues Produkt ankündigte.
Warum kann AuctionAds genauso viel auszahlen, wie man als Publisher direkt bekommen würde und trotzdem selbst dabei verdienen? Das liegt an der Vergütungsstruktur des eBay-Partnerprogramms, denn die ist gestaffelt: je mehr Conversion man generiert, desto höher der ausgezahlte Prozentsatz. AuctionAds tritt gegenüber eBay als einzelner Account mit hohem Volumen auf und erreicht daher viel leichter eine hohe Provisionsstufe als ein einzelner Publisher. Die resultierende Differenz stellt sozusagen den abschöpfbaren Gewinn dar.
Antwort von Radio Eriwan: im Prinzip ganz simpel. Aber in der Tat - selbst der manuelle Einbau (für Infos zum WordPress-Plugin siehe unten) ist in zehn Minuten erledigt. Nach der Registrierung auf der Seite legt man die entsprechenden Channels (Werbeplätze) an und generiert anschließend einen oder mehrere Codes zum Einbau. Alle gängigen Bannerformate sind in der Auswahl enthalten, die Farben lassen sich frei anpassen. Essentiell sind die Keywords, die man in diesem Schritt wählt: sie entscheiden über die thematische Ausrichtung der Anzeigen.
Wie der Name durchaus nahelegt, geht's hier ausschließlich um Anzeigen zu Online-Auktionen, die aktuelle auf Ebay laufen. Die größte FischVersteigerungshalle der Welt bietet natürlich eine riesige Auswahl an Auktionen aus allen Bereichen: von der seltenen rare-groove LP bis zum gut erhaltenen Opel Manta. In dem Wissen, dass visuelle Stimuli die Clickrate ganz beträchtlich erhöhen, besteht jede Anzeige aus Textlink, aktuellem Mindestpreis und einem Thumbnail-Bildchen. Bezahlt wird nicht pro Click, sondern pro erfolgreich vermitteltem Kauf - schlägt der Anzeigenleser auf eBay zu, registriert sich auf eBay oder/und ersteigert den Gegenstand seines Begehrens, so wird der Publisher finanziell beteiligt, und zwar nach folgendem Muser:
When your site's visitors click on an Auction Ad listing and take an action on eBay you earn cash. Actions are defined as a Winning Bid, a Buy-it-Now or a confirmed user registration. AuctionAds is committed to paying out a minimum of 100% of eBay commission revenue. See eBay's affiliate program for details on the payout.
Auction Ads zahlt also mindestens so viel wie das hauseigene eBay Programm - da dürfte jemand wohl gute Prozentsätze verhandelt haben, denn die Betreiber des Netzwerks werden sicherlich nicht verhungern. Die bisherige Wachstumsrate kann sich sehen lassen: 17.000 Mitglieder registrierten sich in den ersten drei Monaten und erhielten bislang eine halbe Million Dollar an Provisionszahlungen. Nähere geo-spezifische aufbereitete Details erklärt der Maestro persönlich in seiner Videopräsentation:
Als langjähriger Blogger kennt der CEO von AuctionAds die Bedürfnisse von Blogautoren. Die von osCandy entwickelte Software basiert auf Jeremy's Spec-Vorgaben und bietet im Gegensatz zu üblichen Quick-and-Dirty Plugins einen echten Mehrwert gegenüber der händischen Template-Pfriemelei:
- Content can be included in either above, below or within the content.
- A keyword text box is provided within the content editor, this allows unique keywords to be used for individual blog posts; this eases the need to create new ads each time.
- Keywords can be stored for future use. Just select pre-used keywords from the drop down menu and insert the comma or semicolon, done in a matter of seconds.
- Only displays ads to posts that keywords have been added to.
Kurz gesagt: das Plugin ermöglicht Keyword-Sets pro Artikel und den direkten Einbau der Ads in den Contentbereich. Die Amerikaner kennen da eben keine Scheu; zumindest hab ich noch auf keinem englischsprachigen Alphablog seitenlange Diskussionen darüber gelesen, ob die Kommerzialisierung von Weblogs denn überhaupt moralisch vertretbar ist.
Plugin-Download
Ich hab AuctionAds seit gut vier Woche laufen; die Anzeigen werden im Wechsel mit anderen Affiliate-Programmen eingeblendet. Insgesamt bekamen die Ads rund 20.000 PIs im Zeitraum von einem Monat. Zur Online-Applikation selbst kann ich nur sagen, dass hier erfahrene Profis am Werk waren: die Bedienung geht flott von der Hand, der Einbau war, wie oben bereits erwähnt, mit keinerlei Problemen behaftet.
Sehr gut gelungen ist auch die Auswertung, mit der man die Performance seiner Channels im Auge behält. Das Verhältnis von Pageimpressions zu Clicks ist für eine Anzeige in Bannerform, die noch dazu recht weit weg vom Hauptcontent positioniert ist, ausgesprochen akzeptabel. Verdient habe ich in diesem Zeitraum mit AuctionAds allerdings EUR 0,26 - und das trotz der erstaunlich hohen Clickrate. Das liegt daran, dass AA sich bisher ausschließlich an den amerikanischen Markt richtet: wer auf den Ad klickt, gelangt nicht direkt zur betreffenden Auktion, sondern zur landesspezifischen eBay-Seite mit voreingestellter Suche der Keywords der jeweiligen Anzeige. Der User sieht also zum Beispiel, dass ein vergoldeter USB-Zigarettenanzünder um 2 Dollar zu haben wäre, klickt auf die Anzeige zum kommt zur eBay-Österreich Suche nach "Hardware Musik Gadgets". Das macht die AuctionAds weitgehend obsolet für Non-US Einwohner.
Die Frage, warum ich die Ads immer noch laufen habe, scheint bei diesem Resutat berechtigt. Es ging und geht mir dabei primär um das Testen einer innovativen Werbeform, die auf der Klick-Raten-Seite offensichtlich funktioniert, und da eBay ja ohnehin in den meisten Ländern verfügbar ist, kann es wohl nur ein kleiner Schritt zu einer Lokalisierung des Service sein. Daher vermute ich stark, dass Jeremy recht bald eine Option zur Auswahl des gewünschten eBay-Landes nachrüsten wird. Falls nicht, werden die AuctionAds am datenschmutz Blog jedenfalls bald wieder pausieren. Der CTR-Indikator zeigt im Vergleich zu anderen Werbeformen allerdings deutlich die Überlegenheit visueller Botschaften vor reinen Textanzeigen. Das offizielle Statement zum Thema Internationalisierung lautet wie folgt:
AuctionAds currently supports traffic from all countries in which eBay has a presence. Ad units currently only display ads in English, but all click traffic is geotargeted to the visitors country.
To clarify: at this time no ads are displayed from other countries' eBay sites. When a non-US visitor clicks an ad, they are taken to a search page of items from the same keywords. As ad impression volume builds from specific countries, we will consider adding local ad display. Our statistics and testing shows that this converts extremely well for international users.
Naja... "extremely well" ist wohl ein Euphemismus; und baldige "echte" Internationalisierung tut Not.
Wir Österreicher sind beim Affiliate-Marketing dank der Sprachverwandtschaft mit Deutschland ja immer benachteiligt, wenn's um Produkte geht, die nur für das Alpenland relevant sind: wie etwa Mobilfunkprodukt einheimischer Anbieter. Ich hab hier auf datenschmutz rund 92% deutsche Leser, 5% Österreicher und einige Schweizer; große Systeme wie Adwords (die hier nicht laufen!) zeigen ohnehin die nach IP zugeteilten landesspezifischen Werbungen an; für kleinere Web 2.0 Start-Ups ist's nicht einfach, hier mitzuhalten. Generell würde ich meinen, dass im Bereich Affiliate-Marketing das Thema "Lokalisierung" von zunehmender Bedeutung ist - Bidvertizer bietet bereits länderspezifische Anzeigen an. Aber so geht's einem eben, wenn man im Nischenmarkt eines weltumspannenden Netzes seinen Stand aufbaut!
In Blogistan gibt's bereits einiges an Feedback: Max findet auch, dass AuctionAds Potential hat, JohnTP hat ein paar Tipps, und SEOfm hat den Maestro interviewed.
Update: Hauke hat ein Plugin geschrieben, das automatisch alle eBay-Links durchsucht:
Der AuctionAdder durchsucht die Posts und Kommentare deines Wordpress Blogs nach URLS welche auf eBay verweisen und ergänzt diese durch deinen persöhnlichen AuctionAds Code.