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	<title>datenschmutz &#187; angina p</title>
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		<title>Zu Gast bei Radio U-Ton</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 12:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paul Lohberger hatte mich am vergangenen Montag zu Radio U-Ton eingeladen. Im ORF Funkhaus in der Argentinierstraße plauderten wir eine halbe Stunde über das Schlagwort “Web 2.0 — Schma Fu oder die Zukunft?” Wie stets erlaubt die Natur von derlei Fragestellungen keinerlei Antwort, bietet aber willkommenen Anlass, vom 100sten ins 1000ste abzuschweifen. Insofern verging die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image360" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/02/uton.jpg" alt="uton Zu Gast bei Radio U Ton" style="float:right;margin-left:6px;margin-bottom:2px;" title="Zu Gast bei Radio U Ton" />Paul Lohberger hatte mich am vergangenen Montag zu <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radio-u-ton/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radio U-Ton">Radio U-Ton</a> eingeladen. Im ORF Funkhaus in der Argentinierstraße plauderten wir eine halbe Stunde über das Schlagwort “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> — Schma Fu oder die Zukunft?” Wie stets erlaubt die Natur von derlei Fragestellungen keinerlei Antwort, bietet aber willkommenen Anlass, vom 100sten ins 1000ste abzuschweifen. Insofern verging die halbe Stunde dann auch nahezu beängstigend schnell, seit heute gibt’s die Sendung als <a href="http://www.univie.ac.at/uton/sendungen_light/Web_2.0.mp3" class="liexternal">mp3-Download</a> und im U-Ton <a href="http://uton.univie.ac.at/modules.php?op=modload&#038;name=Sections&#038;file=index&#038;req=viewarticle&#038;artid=526" class="liexternal">Online-Archiv</a>.</p>
<p>Quasi mein erster <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/podcast/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Podcast">Podcast</a> — und dann auch noch live ausgestrahlt auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mittelwelle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mittelwelle">Mittelwelle</a>. Außerdem gibt’s zwischen unseren Wortkaskaden zwei meiner Lieblingstunes von <a href="http://www.anginap.com/" class="liexternal">Angina P</a> und <a href="http://www.t0.or.at/spiral23/spiral.htm" class="liexternal">Spiral Tribe</a>. Und das sagt U-Ton über die Sendung:</p>
<blockquote><p>In den Jahrestrendlisten 2006 stand Myspace ganz oben, und debug, das Magazin für elektronische Lebensaspekte, widmete sich schon Ende 2005 dem Phänomen Web 2.0. Aber sind wir tatsächlich in einer Zukunft angekommen oder ist das alles eine zweite New Economy Blase, diesmal halt im Alltag und nicht an der Börse? Paul Lohberger und Gastexperte Ritchie Pettauer schweifen aus…</p></blockquote>
<p><strong>Über Radio U-Ton</strong></p>
<p>Entstanden als Uni-Projekt ist Radio U-Ton seit 1997 im Äther vertreten — in diesem Jahr steht also die Jubiläumsfeier an. U-Ton versteht sich als Experimentiertfeld, Ausbildungsprojekt für Radiojournalismus und vor allem als offenes Forum, das allen Interessierten eine Plattform bietet:</p>
<blockquote><p>Radio u-ton wurde von Prof. Thomas Bauer 1994 am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien als Projekt ins Leben gerufen. Seit 1997 wird auf der ORF Mittelwellenfrequenz 1476 gesendet. Im September 2001 ging das Internetradio UTON on air. Das Projekt Universitätsradio soll eine Berichterstattung liefern, welche die Bereiche Wissenschaft, Kultur, Bildung und Soziales abdeckt; es soll dem Austausch von Informationen und Wissen dienen. Grundsätzlich soll der Zugang allen offen stehen. Die Partizipation beschränkt sich nicht auf Studierende, eine aktive Hörerbeteiligung ist erwünscht.</p></blockquote>
<p>Im mittlerweile ziemlich umfangreichen Online-Archiv finden sich auch komplette <a href="http://uton.univie.ac.at/modules.php?op=modload&#038;name=Sections&#038;file=index&#038;req=listarticles&#038;secid=1&#038;meid=10" class="liexternal">Vorlesungen</a>, ein Newsletter informiert über aktuelle Sendungen. Und ganz ehrlich: abgesehen davon, dass U-Ton seine Sendungen im professionellen Funkhaus-Radiostudio aufnimmt, hat die Mittelwelle einfach einen viel höheren Sex-Appeal als ein simpler Podcast — wie eben schon Opus wussten: Live is live <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Zu Gast bei Radio U Ton" class='wp-smiley' title="Zu Gast bei Radio U Ton" /> </p>
<p><a href="http://uton.univie.ac.at/modules.php?op=modload&#038;name=Sections&#038;file=index&#038;req=viewarticle&#038;artid=526" class="liexternal">Web 2.0 — Schma Fu oder die Zukunft?</a> bei Radio U-Ton</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Review + Interview: Angina P — 8 Rooms</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 22:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Online-Medien über Angina P’s Tracks schreiben, dann tauchen sehr rasch Formulierungen wie “Diamant in der Asche” oder “Wonderfully Crafted Ambient-DNB-Techno” auf. In der lokalen österreichischen Szene nur durch Auftritte auf Elektronikfestivals der ambitionierteren Art bekannt (temp~festival), hielt sich die Wienerin von ravenden Dancefloors elegant fern, ihre zwischen Industrial, Breaks und IDM angesiedelten Tracks veröffentlichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/01/anginap3.jpg" class="imagelink" rel="lightbox" title="Angina P"><img id="image327" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/01/anginap3.thumbnail.jpg" alt="anginap3.thumbnail CD Review + Interview: Angina P   8 Rooms" style="float:right;margin-bottom:2px;margin-left:6px;" title="CD Review + Interview: Angina P   8 Rooms" /></a>Wenn Online-Medien über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/angina-p/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with angina p">Angina P</a>’s Tracks schreiben, dann tauchen sehr rasch Formulierungen wie “Diamant in der Asche” oder “Wonderfully Crafted Ambient-DNB-Techno” auf. In der lokalen österreichischen Szene nur durch Auftritte auf Elektronikfestivals der ambitionierteren Art bekannt (temp~festival), hielt sich die Wienerin von ravenden Dancefloors elegant fern, ihre zwischen Industrial, Breaks und IDM angesiedelten Tracks veröffentlichte sie jahrelang ausschließlich via Internet. In der Blütezeit MP3.coms landeten ihre Produktionen auf tausenden Rechnern weltweit und katapultierten fast jeden neuen Release in den MP3.com-Charts weit nach oben.</p>
<p>Wären internationale Downloadzahlen Ö3-Chart-kompatibel, hätte es für die bislang erfolgreichste Single “Tokyo 6pm”, die im Anschluss an einen einjährigen Japanaufenthalt entstand, gleich mehrfach Gold und Platin geregnet. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Offline-Datenträgers dagegen hat sich Angina P freilich 10 Jahre lang Zeit gelassen — “8 Rooms” steht nun ganz non-virtuell in den Plattenläden ihres Vertrauens und bestätigt die alte Weisheit: so viele Internetuser können nicht irren… </p>
<p><strong>Langsam, nicht ruhig </strong></p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/01/anginap2.jpg" class="imagelink" rel="lightbox" title="Angina P"><img id="image326" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/01/anginap2.thumbnail.jpg" alt="anginap2.thumbnail CD Review + Interview: Angina P   8 Rooms" style="float:left;margin-bottom:2px;margin-right:6px;" title="CD Review + Interview: Angina P   8 Rooms" /></a>“Der Erfolg auf MP3.com war für mich eine Bestätigung, dass ein Interesse da ist an meiner Musik. Mit Labels war’s allerdings immer sehr schwierig: mittlerweile hab ich so ziemlich alle Troubles durch, aber nun endlich die richtige Plattform gefunden.” Als die hat sich nach einer mehrjährigen Odysee Notochord herausgestellt, gegründet von DJ Hidden und Slacknote. Das belgisch-holländische Label setzt sich mit seinem küntlerischen Output vorzugsweise zwischen vorformattierte Genre-Stühle: Hidden, selbst rave-erfahrener Drum-and-Bass-DJ, verlegt sich mit seinem Partner inzwischen auf nicht unbedingt ruhigere, aber langsamere Breaks, die er unter dem Künstlernamen Semiomime veröffentlicht. </p>
<p>Die fünf Nummern von “8 Rooms” decken einen breiten zeitlichen Rahmen ab: vom neuesten Track “Time to Bleed”, der 2006 entstand, bis zum drei Jahren alten “My Robots”. Labelhost Semiomime remixte exklusiv für das Album “Known Issues”, Edgey verpasste “No Time to Bleed” ihren Stempel und Larvae bearbeiteten Placemat Club. “Mein Setup wird mittlerweile — so wie wohl bei den meisten — immer mobiler. Einerseits stört mich zwar die Reduktion der Hardware, andererseits funktionieren Software-Klangerzeuger immer besser — und es ist komfortabler als der Datenaustausch via Diskette. Im Moment produziere ich sogar vorwiegend auf einem einzelnen Laptop mit externer Soundkarte. Die Hardware-Synths stehen aber noch alle griffbereit herum.”  </p>
<p><strong>Wider Erwarten: Indie Dance Music </strong></p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/01/anginap1.jpg" class="imagelink" rel="lightbox" title="Angina P"><img id="image325" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/01/anginap1.thumbnail.jpg" alt="anginap1.thumbnail CD Review + Interview: Angina P   8 Rooms" style="float:right;margin-bottom:2px;margin-left:6px;" title="CD Review + Interview: Angina P   8 Rooms" /></a>Angina P arbeitet mit kleinsten Soundschnipseln, die sie zu fein ziselierten Kunstwerken modelliert. Flächige Ambient-Teile wechseln sich ab mit wuchtigen Beats, vielschichtige Synthie-Flächen strukturieren die elegisch-eleganten Produktionen. Die acht Tracks enthalten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/elemente/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elemente">Elemente</a> aus verschiedensten Genres, freilich ohne sich irgendeiner Hörgewohntheit jemals direkt anzubiedern. Und wie das bei nicht marktoptimierter Kunst so vorkommt, sorgen unerwartete Zielgruppen nicht zuletzt bei der Künstlerin selbst für Verwunderung: “Einen Rahmen Auftritte zu finden ist schwierig: auf einer Drum-and-Bass-Party wollen die Besucher schnelleren Sound hören, aber was mich sehr erstaunt hat, war der vergleichsweise große Erfolg meiner Songs im Gothic und IDM-Kontext. Ich bin dann später draufgekommen, dass derselbe Techno, der mich in den 80er Jahren beeinflusst hat, auch sehr prägend war für diese Szene — damit verbindet mich sozusagen ein Second-Hand-Einfluss, diese schön zelebrierte Traurigkeit aus den 80ern.”</p>
<p>So schwierig die vielen Referenzen eine Kategorisierung machen, so zahlreich sind die akustischen Anknüpfungspunkte. In der musikalischen Sozialisation der Protagonistin fanden Computerspiele ebenso Platz wie Autechre, Underworld oder Plastikman. Die legendären “Turrican”-Teile eins und zwei spielte Angina P bevorzugt im Cheatmodus, um den  phänomenalen Soundtrack von Chris Hülsbeck nicht durch die Explosions-Samples zu verschandeln. Produktionstechnische Lernerfolge erarbeitete sie in Eigenregie — die konsequent autodidaktische Produktionsweise und die experimentelle Zugangsweise prägten einen Sound, der “8 Rooms” zu einem außergewöhnlich komplexen und vielschichtig zugänglichen Stück Musik macht. mp3-Downloads gibt’s auf der Homepage der Künstlerin: <a href="http://www.anginap.com" class="liexternal">www.anginap.com</a></p>
<p><em>[erscheint Anfang Februar in: thegap 01–2007]</em></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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