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	<title>datenschmutz &#187; Bewegung</title>
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		<title>15 Mann auf des toten Manns Liste drauf</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 04:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Deutschland wählt ungewöhnliche Werbemittel: in-Game Sujets sollen die Aufmerksamkeit der Spieler auf Zensur- und Copyright-Problematiken lenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Thomas Heher, ein alter Kampfgenosse aus den frühen gap Hardcore-Zeiten, hat mich eingeladen, den folgenden Text über die Piratenpartei für die kommende Ausgabe von <a href="http://www.tba-online.cc/" class="liexternal">TBA</a> zu verfassen. Mal sehen, ob er ihn unterbringen kann — bei der Längenbegrenzung hab ich natürlich wieder mal über die Stränge geschlagen: altes Bloggerleiden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" class='wp-smiley' title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /> </em></p>
<p>Zwar ist Piloten sprichwörtlich nichts verboten, aber nur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piraten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piraten">Piraten</a> sind die idealen Kandidaten – zumindest für geistig-eigentümliche Freisegler.<span id="more-3617"></span></p>
<p>Die Informationsgesellschaft – eine Welt voller Wunder, die nach dem Willen proaktiver Kommunikations-Philosophen wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000027490" title="Marshall McLuhan" rel="wikipedia" rel="nofollow">Marshall McLuhan</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vil%C3%A9m_Flusser" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000005c3d68" title="Vilém Flusser" rel="wikipedia" rel="nofollow">Vilém Flusser</a> vieles zum Besseren wenden soll. Aber Musikindustrie, Filmverleiher und sonstige Besitzer sogenannten geistigen Eigentums (ugs.: “Hirnschaas”) sagen konsequent “njet”, klagen zuerst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Napster" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000002a52d" title="Napster" rel="wikipedia" rel="nofollow">Napster</a>, dann PirateBay in Grund und Boden und können dem Übel freier Informationsaustausch doch nicht Herr werden.</p>
<p>Solche Grabenkämpfe markieren aber nur die Speerspitze einer der Informationsgesellschaft zugrunde liegenden Logik: Herrschaft über Information entpuppt sich immer mehr als der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Archimedes" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000000668b" title="Archimedes" rel="wikipedia" rel="nofollow">Archimedes</a>’sche Hebel des immateriellen Kapitalismus, und finanzielle wie politische Interessen manifestieren sich in konkreter Realisation bisher ungekannter Totalüberwachung. So generierten nicht zuletzt die Diskussion um Stopp-Schilder, Internetzensur und das Verbot von Killerspielen in Deutschland Aufwind für die <a href="http://www.piratenpartei.de/" class="liexternal">Piratenpartei</a>, die mit ungewöhnlichen Werbe-Aktionen die Faszination von Nerds auf sich zieht. Dazu passen die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Spraylogo" class="liexternal">in-Game-Spraylogos</a>, die Mitglieder dieser politischem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a> mit umstrittenem Namen für Multiplayer-Spiele wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Counter-Strike%3A_Source" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000003c2103" title="Counter-Strike: Source" rel="wikipedia" rel="nofollow">Counter-Strike: Source</a>, <a href="http://www.imdb.com/title/tt1323932/" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000046aa88f" title="Left 4 Dead" rel="imdb">Left 4 Dead</a>, Day of Defeat: Source und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Team_Fortress_2" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000006055fd" title="Team Fortress 2" rel="wikipedia" rel="nofollow">Team Fortress 2</a> entwickelten (siehe Link).</p>
<p>Zwar bezweifeln viele potentielle Unterstützer, dass mit den Themen Copyright und Überwachung ein kompletter Staat zu machen ist. Aber führt  man sich vor Augen, dass etwa in punkto medizinischer Versorgung (Stichwort: Generika) und Landwirtschaft (Stichwort: Patentierbarkeit von Saatgut, Gen-Technik) Entscheidungen über die Verfüg– und Nutzbarkeit von Information entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft evozieren, so wird rasch klar, dass sich hier eine Avantgarde einer überdimensional relevanten Querschnittsmaterie angenommen hat.</p>
<p>Jede Präsenz der Piratenpartei in politischen Gremien als Stimm– und Diskussionsminorität (jede andere Variante ist unrealistisch) kann daher nur begrüßt werden – mich politikverdrossenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Nerd könnte eine Wahl-Antritt der <a href="http://www.piratenpartei.at/" class="liexternal">Freibeuter in Österreich</a> daher jederzeit zum Urnengang bewegen. Denn wie schon der berüchtigte Gabelverbieger <a href="http://www.andreheller.com/" rel="nofollow" class="liexternal">André</a> <a href="http://site.uri-geller.com/" class="liexternal">Geller</a>, ein entfernter Nachfahre des berühmten Gentleman-Piraten-Kapitäns Jean Lafitte, dessen politische Ambitionen immerhin darin gipfelten, dass er auf das Leben des Gouverneurs von <a href="http://maps.google.com/maps?ll=29.9647222222,-90.0705555556&amp;spn=0.1,0.1&amp;q=29.9647222222,-90.0705555556%20%28New%20Orleans%29&amp;t=h" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000068b30" title="New Orleans" rel="geolocation">New Orleans</a> eine doppelt so hohe Prämie aussetzte wie dieser auf seins, wusste genau: “Die wahren Piratenschätze sind im Kopf.” So einfach und so kompliziert kann, darf und soll Politik manchmal sein.</p>
<div class="zemanta-pixie"><a href="http://reblog.zemanta.com/zemified/47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1/" class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1" alt=" 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf"  title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /></a><span class="zem-script more-related more-info pretty-attribution paragraph-reblog"><script type="text/javascript" src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" defer="defer"></script></span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gepriesen sei unser Lord Jeebus, Teil 2</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 09:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA["There's always the crushing guilt", so beschrieb Jack Donaghue in 30 Rock über das harte Los der Katholen. Doch das tägliche Brot vermehrt sich wundersam, wenn man es teilt - Facebook macht's möglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/08/jeebus4-1219332814.jpg" alt="jeebus4 1219332814 Gepriesen sei unser Lord Jeebus, Teil 2" title="jeebus4" width="300" height="108" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Ich liebe katholische Ikonographie und bin ein glühender Verehrer von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lord-jeebus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lord Jeebus">Lord Jeebus</a>, der Begründer der Holy Church of Crustianity. [1. Diese Verballhornung hat natürlich nicht Homer Simpson erfunden, der ist nämlich eine Comicfigur. Und auch nicht Matt Groening, sondern Duke Ellington in den 30ern, Frank Zappa übernahm den Begriff dann später.]. Auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> allerdings versuchen Parodisten, den einzig wahren Sohn Gottes mit einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/satire/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Satire">Satire</a>–Gruppe, die dazu geeignet scheint, die Gefühle empfindsamer und keuscher Crusten zu verletzen, zu veräppeln: <a href="http://www.new.facebook.com/group.php?gid=55134865245" class="liexternal">Our Lord Jesus</a> nennt sich die globale Interessensvereinigung, doch zum Glück steht die gegen-reformatorische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a> <a href="http://www.new.facebook.com/group.php?gid=23673208369#/group.php?gid=2204900322&#038;refurl=http%3A%2F%2Fwww.new.facebook.com%2Fs.php%3Fref%3Dsearch%26init%3Dq%26q%3Djeebus%26k%3D200000010%26sf%3Dt" class="liexternal">Missionaries of Jeebus</a> auch auf Facebook bereits in den Startlöchern…</p>
<p>Obwohl ich ja zugeben muss: die recent News “rocken”. Aber ich weiß auch nicht: irgendetwas zwingt mich, religiöse Prosa <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/lord-jeebus-errette-unsere-seelen/" class="liinternal">umzudichten</a>. Es ist eine Gabe, mit der mich der Schöpfer ausgestattet hat, und zugleich ein Fluch. Also liebe Fundis: seien mir nicht böse, ich kann nicht anders. Und aussprechen werden uns nie können, schließlich hab ich nie zugestimmt, wegen der kleinsten Unkeuschheit in die Hölle zu kommen. Dort steht:</p>
<blockquote><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jesus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jesus">JESUS</a> save SINNERS.<br />
JESUS told us about LOVE.<br />
JESUS told us about TOLERANCE.<br />
JESUS told us to HELP the others.<br />
JESUS told us about PEACE.<br />
JESUS told us about FREEDOM.<br />
JESUS told us about FORGIVENESS…<br />
lets go this way together.</p></blockquote>
<p>Aber bekanntlich geht Jesus über’s Wasser, und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chuck-norris/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chuck Norris">Chuck Norris</a> über Jesus. Oder auch: während Jesus übers Wasser geht, schwimmt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chuck-norris/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chuck Norris">Chuck Norris</a> durch das Land. Sollten dort also nicht folgende Worte in Stein gemeißelt werden?</p>
<blockquote><p>CHUCK NORRIS is his own SON.<br />
CHUCK NORRIS punishes SINNERS.<br />
CHUCK NORRIS told us about MARTIAL ARTS.<br />
CHUCK NORRIS counted to INFINITY. twice.<br />
CHUCK NORRIS told us to SMASH THE FACES of others.<br />
CHUCK NORRIS told us about the dangers of PEACE.<br />
CHUCK NORRIS is FREEDOM.<br />
CHUCK NORRIS reminded us that FORGIVENESS is for pussies…<br />
lets go his way together.</p></blockquote>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Sega bringt Olympia für Next-Gen Konsolen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/sega-bringt-olympia-fuer-next-gen-konsolen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 19:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sega bringt das offizielle Spiel zur Olympiade in Peking - auf exzellente Grafik können sich die Zocker auf jeden Fall freuen, wie diese drei Previewvideos zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/gracepower-1217358521.jpg" alt="gracepower 1217358521 Sega bringt Olympia für Next Gen Konsolen " title="gracepower" width="150" height="86" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" />Man möchte meinen, dass in Zeiten bewegungs-sensitiver Controller bloße Grafiksensationen längst nicht mehr ausreichen: aber weil’s da beispielsweise mit dem Schwimmen im Schmetterlingsstil in beengten Studentenwohnungen schnell zu eng wird, haben auch klassische Sportspiele nach wie vor ihre Berechtigung. Sega verspricht für Bejing 08 völlig unterschiedliche Steuerungsmodi (für das Spiel, nicht die Veranstaltung) und will den Spieler “mittens ins Geschehen” hieven, ganz ohne Flugreise.</p>
<p>Die folgenden drei Preview-Videos zeigen erste Szenen aus dem offiziellen Olympia-Spiel. Beeindruckend finde ich vor allem die Bewegungsabläufe der virtuellen Sportler — wie gut sich das ganze dann aber tatsächliche spielt, wird erst die Praxis zeien, ein Augenschmaus dürfte aber garantiert sein:</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://video.unrulymedia.com/wildfire_3305095.js?vn=sCFeR-1217327156677"></script></div>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Tun Sie morgen selbst diskutieren!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 07:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 3. Juni 2008; 19:00 bis 22:00. ] Morgen findet im Rahmen der DIY Ausstellung und Workshops im Wiener Museumsquartier eine Podiumsdiskussion zum Thema Selbermachen statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">3. Juni 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">19:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/diydiskussion.jpg" alt="diydiskussion Tun Sie morgen selbst diskutieren!" title="diydiskussion" width="150" height="86" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Immerhin heißt das Thema ja Do it yourself, kurz DIY. Im Raum D [Q21] im Wiener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/museumsquartier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Museumsquartier">Museumsquartier</a> diskutieren heute im Rahmen der gleichnamigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ausstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausstellung">Ausstellung</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/karel-dudesek/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Karel Dudesek">Karel Dudesek</a> (TakeAway, London), Gerin Trautenberger (Industriedesginer, Wien) und BircsÃÂ¡k Eszter (Kitchen, Budapest) über selbstgebaute Zeit– und Espressomaschinen. Die Veranstalter sehen in der Ärmel-Hoch-Mentalität des Web 2.0 einige Parallele zur Baumarkt–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a> und Bastler-Vers(t)andhäuser der 50er, 60er und 70er Jahre.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Do_it_yourself" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a> schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>DIY heißt für seine Anhänger oft, den Glauben an sich selbst und die eigene Kraft als Triebfeder für Veränderungen zu sehen. Die Do-it-yourself-Bewegung der 60er und 70er war geprägt von einem Glauben an Selbstermächtigung, Selbstorganisation, Improvisation, Eigeninitiative, und oft einem Misstrauen gegenüber etablierter Autorität, gegenüber passivem Konsum, Produkten der Industrie und Vorgaben der Medien. Oftmals sind aber auch einfach Spaß, Kreativität oder wirtschaftliche Gründe der Anlass, Dinge selber zu machen.</p></blockquote>
<p>Ich werd nie erfahren, ob sich die Diskussion um bloße Affirmation dreht oder ob das Panel über die meiner Meinung nach spannende Frage, wie und in welcher Form kapitalistische Produktionsstrukturen Selbstermächtigungs-Philosophien strukturell assimilieren (können) — und ob DIY in unserer modernen, hochkomplexen Welt überhaupt einen alternativen Produktionsansatz darstellen kann.</p>
<p>Das mag jetzt ein wenig (zu) negativ rüberkommen — und um keine falschen Eindrücke zu wecken: meine Lötstation ist nach wie vor einsatzbereit, und ein analoges Radio oder ein Filter-Netzteil zu reparieren: kein Thema. Aber ich hab halt noch nie jemanden getroffen, der im eigenen Arbeitszimmer einen brauchbaren Silikon-Wafer, geschweige denn eine CPU hergestellt hat. Vielleicht bin ich aber auch nur ein bisschen Kittler-geschädigt von wegen “es gibt keine Software” — aber andererseits kann man ja nicht dauernd nur die Tastatur bedienen. Ab und an ein wenig im metaphorischen Gatsch zu wühlen, tut der eigenen Ausgeglichenheit bekanntlich sehr wohl.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Der dritte Springeight Tag</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 11:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am dritten Tag stand in der Hauptlocation Dom im Berg amerikanischer House am Programm: Robert Owens, Larry Heard und DJ Pierre rockten den Dancefloor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/fr-owens.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/fr-owens-300x244.jpg" alt="fr owens 300x244 Der dritte Springeight Tag" title="Robert Owens" width="300" height="244" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Eines haben Elektronik–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> mit Skikursen auf jeden Fall gemeinsam: am dritten Tag folgt unausweichlich ein leichter konditioneller Einbruch. Da kam’s ganz gelegen, dass gestern im Dom relaxter und deeper klassischer Chicago-House am Programm stand. Die Überraschung des Abends lieferte dabei Robert “The House of Voice” Owens, der nach seinem Live-Auftritt die Crowd mit einem großartigen, energetischen Set in verleichsweise ekstatische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a> versetzte. Aus essens– und chilltechnischen Gründen mussten wir Senor Coconut, der das Orpheum bereits um 21 Uhr beehrte, allerdings leider auslassen.</p>
<p>Clemens Neufeld begann mit einem recht netten Warm-Up Set, in dessen letztem Drittel dann auch einige Floorsmasher folgten. Danach war allerdings eine Stunde Tanzextase-Pause angesagt, denn bei Robert Owen’s Live-Auftritt ging’s ein paar Ecken ruhiger zu. Das Live-Konzert selbst fand ich ganz großartig — man muss Owens ja fast mal live singen hören, um sich vorstellen zu können, wie wenig Studio-Wizardry bei seinen Stimm-Parts erforderlich ist. Top war auch der Perkussionist, der später noch das folgende Set mit eleganten Trommelwirbeln aufpeppte. Als vorletzte Nummer folgte dann noch “I don’t make you happy” und ich war mit der Housewelt restlos versöhnt.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/fr-larry-hoch.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/fr-larry-hoch-225x300.jpg" alt="fr larry hoch 225x300 Der dritte Springeight Tag" title="Larry Heard" width="225" height="300" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Eigentlich hatte ich ja vermutet, dass Owens beim Plattendrehen auch eher der soften Spielart frönen würde, but no: die stimmgewaltige Ikone kann mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> genauso gut umgehen wie mit Stimme: ein Chikago-Klassiker (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/remix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Remix">Remix</a>) folgte auf den nächsten, Miami-Bass Einlagen und uralt-Parts (“Today we gonna take you back to 1985 — just as if house music was stille alive.”) wurden gekonnt mit ruhigeren Synthie-Flächen gewechselt: jeder Drop ein Volltreffer, sozusagen. Also mehr als ein würdiger Opener für Grandmaster Larry Heard, der dann gegen halb drei die Kontrolle über die 1210er übernahm. Mr. Fingers gilt ja nicht grundlos als einer der Housemusik Grand-Seigneurs — und seit Set fand ich erwartungsgemäß ganz hervorragend: wenig bis gar keine Effekthascherei, stattdessen perfektionistisch gemixte, deepe Housetracks — rolling Sound, der allerdings beim Publikum nicht so recht anzukommen schien: entweder lag’s am besagten Konditionstief oder daran, dass alle unbedingt die Whignomy Bros und Josh Wink in der Postgarage hören wollten: jedenfalls war der Dom um halb vier höchstens noch zu einem Drittel gefüllt; ich hab die Postgarage gestern ausgelassen und mich nach Larry auf den Nachhauseweg gemacht. Einzig die Visuals hinkten gestern im Dom ein wenig… die simplen, Winamp-Visual ähnlichen geographischen Konstrukte von Lichtarbeit ohne jegliche originelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/elemente/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elemente">Elemente</a> fielen weiter hinter die Qualität der Musik zurück — aber ich war ja nicht zum Gucken, sondern zum Hören im Dom, und in dieser Hinsicht war’s für mich ein sehr gelungener Festivaltag. </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/fr3.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/fr3-300x276.jpg" alt="fr3 300x276 Der dritte Springeight Tag" title="Dom im Berg" width="300" height="276" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>War jemand aus der verehrtnen LeserInnenschaft gestern in der Postgarage bzw. vorher im Orpheum? Würd mich interessieren, was Josh Wink so getrieben hat. Und heute? Egal ob’s regnet oder nicht, am späteren Nachmittag werden erstmal ein paar monströse steirische T-Bone Steaks über glühende Kohlen gejagt, und anschließend geht’s erstmals ins PPC zu Kid Blue, Hannah Holland und MC Chickaboo, danach dann weiter in den Dom zu Marky + Stamina. (Aber bloß nicht zu früh. Ein voller Bauch studiert nicht nur nicht gern, er bleibt auch ungern wach, wenn Gilles Peterson auflegt.) Je nach Quecksilberstand des Partythermometers werden wir das <a href="http://www.spring.at" class="liexternal">Springeight</a> dann entweder mit Mr. C im Dom oder mit Herrn Luke Vibert in der Postgarage ausklingen lassen.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW13 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 16:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andi Schabus in Comicform, Jaron Lanier versus Wikipedia: zurücklehnen und die Highlights der Woche genießen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andi Schabus hat mit dem MS Robotics Studio einen Tennisroboter programmiert, den er bei den Big Days vorführen wird. Auf msdn wurde die ganze Sache in <a href="http://blogs.msdn.com/msdnat/archive/2008/03/19/grand-slam-microsoft-robotics-studio.aspx" class="liexternal">Comicform</a> festgehalten — ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte, ob gezeichnet oder gerendert. Auch sonst war die vergangene Woche ebenso wie ihre Vorgängerinnen keineswegs arm an bemerkenswerten Ausschlägen des Blog-Oszillometers.</p>
<h2 id="toc-jaron-lanier-misstraut-den-massen">Jaron Lanier misstraut den Massen</h2>
<p>Der bekannt amerikanische AI-Forscher Jaron Lanier steht der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wikipedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a> äußerst misstrauisch gegenüber. Das Kollektivprinzip “die Gruppe weiß mehr als der einzelne” erinnert ihn an faschistoide Strukturen, wie ein sehr lesenswerter <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1837046/Der_Schwarm_truegt.html" class="liexternal">Artikel in der Zeit</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen, ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen.<br />
[…]<br />
Tatsächlich trage Wikipedia totalitäre Züge, weil es die Meinung vertrete, Kollektive könnten Ideen und Intelligenzformen hervorbringen, die jenen von Individuen überlegen seien. Damit negiere das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Forum das Wissenspotenzial des Einzelnen zugunsten einer anonymen, gleichförmigen und gleichmacherischen Einheitsbewegung. Einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a>, die Ähnlichkeiten mit Ideologien aufweise, die wie Nationalsozialismus und Bolschewismus auf schiere Masse setzten.</p></blockquote>
<p>Hart ausgedrückt und ziemlich tendenziös — eine Glorifizierung des Konzepts Autorenschaft erinnert mindestens so sehr an Totalitarismus wie die Glorifizierung der Masse an Faschismus… deswegen jegliches kollektive Wissensprojekt vorzuverurteilen greift zu kurz, weil diese Argumentation das klassische Verlagssystem zum Heiligen Gral der Wissensproduktion stilisiert. Dennoch trifft Lanier einige neuralgische Punkte, an denen die Wikipedia noch hart zu knabbern haben wird: und wenn demnächst Brockhaus mit seinen 300k Artikel online geht, dann wird sich — zumindest im deutschsprachigen Raum — deutlich zeigen, welches der beiden Autorenschaftskonzepte sich als das überlegene erweist.</p>
<h2 id="toc-von-a-und-b-menschen">Von A und B Menschen</h2>
<p>20% der dänischen Bevölkerung sind nicht zum <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/16/101914/" class="liexternal">Frühaufsteher</a> geboren, sagt die SZ:</p>
<blockquote><p>Sechs Prozent der Bevölkerung macht nach Meinung des dänischen Schlafforschers und Neurologen Morten MÃÂ¸ller der harte Kern der Morgenmuffel aus, die ohne Vergewaltigung ihrer selbst nicht früh aufstehen und schon gar nicht frühmorgens bei der Arbeit funktionstüchtig sein können. Auf 15 bis 25 Prozent schätzen die Wissenschaftler den Anteil der Gesamtgruppe an “B-Menschen” an der Bevölkerung. So nennen die Dänen Langschläfer, die ganz einfach viel besser funktionieren, wenn sie ein bisschen länger in den Federn bleiben können.</p></blockquote>
<h2 id="toc-ergebnisse-der-seomoz-umfrage">Ergebnisse der SEOMoz Umfrage</h2>
<p>Vor sechs Wochen <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-02/blogistan-panoptikum-kw05-2008/" class="liinternal">erhob</a> SEOMoz demographische Daten über den gemeinen Suchmaschinenoptimierer; die Ergebnisse sind nun eingelangt und in Kurzform als <a href="http://www.seomoz.org/blog/seo-industry-survey-results-released" class="liexternal">Blogartikel</a> sowie als umfangreiche <a href="http://www.seomoz.org/dp/seo-industry-survey-results" class="liexternal">Auswertung mit Charts</a> verfügbar. Dabei treten ein paar recht interessante Fakten zutage: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a> lernten fast alle Befragen im do-it-yourself Verfahren — kein Wunder, formalisierte Ausbildungen sind samt und sonders zu langsam für die rasante <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>–Achterbahn <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Blogistan Panoptikum KW13 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW13 2008" /> </p>
<h2 id="toc-word-kuriositten">Word-Kuriositäten</h2>
<p>“Der schlaue Farmer düngt draußen statt drinnen”, so eine alte Bauernregel aus den USA. Das ist wohl auch der Grund dafür, warum Word aus “Presseaussendung” bei der Rechtschreibkorrektur gerne <strong>Presseaußendung</strong> machen möchte — das nenn ich mal eine originelle Interpretation der neuen alten Rechtschreibung!</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/rechtschreibung.jpg' alt="rechtschreibung Blogistan Panoptikum KW13 2008" style="border:1px solid gray;" title="Blogistan Panoptikum KW13 2008" /></div>
<p>Was gab’s ansonsten in dieser Woche noch so an weltbewegenden Geschehnissen? Nun, ich hab die oberste virtuelle Zweiradliga bei <a href="http://apps.facebook.com/onetrack/" class="liexternal">Onetrack</a> erreicht und darf nun endlich das Hellbike mein eigen nennen. Sozusagen das Äquivalent zu WoW Level70 und T6 Equipment… naja, nicht ganz. Dennoch: der fahrbare Untersatz des Ghost Rider hat schon was, obwohl ich aufgrund des dekorativen Totenschädels ja eher von einem Piratebike sprechen würde… wie auch immer: angenehmen Restsonntag wünscht Ihr datenschmutz-Rider!</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/hellbike.jpg' alt="hellbike Blogistan Panoptikum KW13 2008" style="border:1px solid gray;" title="Blogistan Panoptikum KW13 2008" /></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Mehr gute Pornos, weniger schlechter Feminismus</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 14:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Charlotte Roche ist die bessere Alice Schwarzer, soviel steht fest. Ein aktueller Artikel in der Frankfurter Rundschau wirft kein gutes Bild auf die große Porno-Gegnerin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/alice-schwarzer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alice Schwarzer">Alice Schwarzer</a> eigentlich nicht kritisieren, denn im Zweifelsfall hat sie ja “soviel für die Frauenbewegung geleistet”. Und deshalb darf die Grande Dame der deutschen Emanzipationsbewegung bis in alle Ewigkeit ihre ewiggestrigen Parolen unters (Talkshow)-Volk streuen. Eigentlich schade, zumal’s doch ein paar wichtigere Dinge zu besprechen gäbe, wie zahlreiche zeitgenössische Kritikerinnen finden.</p>
<p>Die/der geneigte LeserIn erkennt sofort: meine eigenen Fan-Gefühle gegenüber AS halten sich in extrem engen Grenzen. Das hat nix zu tun mit Unkenntnis der Materie. Eigentlich war mir Alice Schwarzer ziemlich egal, aber dann hatte ich zwei Jahre lange Gelegenheit, an Anjas Abo mit zu partizipieren. Granted: es gibt immer wieder spannende, hochinteressante Reportagen von Gastautorinnen. Was Frau Schwarzer selbst so von sich gibt, zeugt allerdings von einer gehörigen Portion Dogmatik, die imho ganz schön verranzt schmeckt. (Nein, ich glaube zum Beispiel nicht, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pornographie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pornographie">Pornographie</a> *immer* und *in jedem Fall* eine unzulässige Ausbeutung von Frauen darstellt und verboten gehört. Und das Argument “…aber die Kinderpornographie” zählt hier nicht — da gibt’s zum Glück Gesetze, die man zwar verschärfen könnte, aber das hat rein gar nix mit allen anderen Schweinigeleien, die sich so zwischen consenting adults abspielen und auf Filmmaterial gebannt werden.)</p>
<p>Aber ich will nicht abschweifen — Grund für dieses Posting ist ein Beitrag in der <a href="http://www.fr-online.de/top_news/?cnt=1305225" class="liexternal">Frankfurter Rundschau Online</a>, der sich fragt, ob Feminismus ÃÂ¡ la Alice eigentlich überhaupt noch up to date ist; was konkret die Pornodebatte betrifft, könnte ich meine Meinung nicht besser formulieren als der/die SchreiberIn — ich konnte leider auch bei genauerem Hinschauen keinen Autorennamen entdecken:</p>
<blockquote><p>Aus dem unterschwelligen Unwohlsein über die Rolle der Frau im 21. Jahrhundert formte sich eine Debatte um den Feminismus-Begriff: Es ging ihnen um einen neuen Feminismus, um einen anderen als den der Alice Schwarzer. Der fiel zuletzt nicht viel mehr ein, als zum zigsten Mal ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/porno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Porno">PorNo</a>–Kampagne zu fahren, der die wenigsten jungen Frauen wirklich etwas abgewinnen können. Charlotte Roche regt sich richtig darüber auf. “Pornografie ist per se nichts Schlechtes. Wie wäre es denn, wenn man Pornografie als etwas betrachtet, bei dem Männer auch was lernen können? Wie man Frauen befriedigt zum Beispiel.” Auch die “Alphamädchen”-Autorinnen plädieren für eine entkrampfte, differenziertere Sichtweise: “Unsere Sexualität definieren wir und niemand anders. Nicht die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/porno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Porno">Porno</a>–Regisseure in der Mainstream-Industrie. Aber auch nicht Feministinnen, die uns erzählen, wie wir Lust empfinden und was uns erniedrigt.”</p></blockquote>
<p>Parameter, die irgendwann mal definiert wurden, müssen zumindest diskutiert werden dürfen, fordern die “Alphamädchen” Susanne Klingner, Meredith Haaf und Barbara Streidl, die gerade das Buch “Wir Alphamädchen — warum Feminismus das Leben schöner macht” veröffentlicht haben. Und in der Tat sollte man unter Feminismus wohl keinesfalls ein Diskussionsverbot verstehen, allerdings wird die erwähnte Publikation von Emma geflissentlich ignoriert — kein Wunder, denn der “Widerstand” gegen oktroyierte Definitionshoheit kommt schon längst aus dem doppel-x-chromosomatischen Lager:</p>
<blockquote><p>“Bei dem Begriff Feminismus geht eine Schublade auf und im Zweifelsfall sitzt Alice Schwarzer drinnen”, stichelt Dorn. Auch Charlotte Roche, 29, ist auf Schwarzer nicht mehr gut zu sprechen. Die ehemalige Viva-Moderatorin sorgt zurzeit mit ihrem Roman “Feuchtgebiete” für Furore. Mitte der 90er Jahre ließ sie sich noch für den Titel von Emma fotografieren. Heute wettert sie: “Alice Schwarzer wird dem Menschen in der Frau nicht mehr gerecht. Ich finde es schrecklich, dass es für so etwas Wichtiges wie den Feminismus nur diese Frau gibt. Ich kann mit dieser Person überhaupt nichts mehr anfangen.”</p></blockquote>
<p>Übrigens hab ich inzwischen den <a href="http://facts.ch/" class="liexternal">facts.ch</a> Newsletter sehr zu schätzen gelernt, da trudeln immer wieder die schönsten “Lesefrüchte” (© Wolfgang Langenbucher) ein — ein Abo kann ich nur wärmstens empfehlen.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Freeze the place und spiel mit dem Essen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-02/freeze-the-place-und-spiel-mit-dem-essen/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 17:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn in der New Yorker Central Station 200 Personen im gleichen Augenblick wie angewurzelt stehen bleiben, sorgt das natürlich für Verwirrung bei den restlichen Passanten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/new-york/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with New York">New York</a> Central Station, ein ganz normaler Tag. Doch plötzlich erstarren 200 Personen vollkommen bewegungslos — genau inmitten der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a>, die sie zuletzt ausführten. Nach genau zwei Minuten endet die Vorstellung. Und selbige sorgt bei den nicht eingeweihten Passanten für größte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verwirrung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verwirrung">Verwirrung</a> und beschert dem Netz ein fantastisches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-02/freeze-the-place-und-spiel-mit-dem-essen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-eine-neue-ra-der-snack-portability">Eine neue Ära der Snack-Portability…</h2>
<p>…wird von einer koreanischen Hendlkette eingeleitet: der Col Pop, ein gemeinsames Behältnis für kaltes Cola und heiße BBQ Chickens sei das ideale Computermeal, meint <a href="http://www.seriouseats.com/required_eating/2008/02/bbq-chicken-all-in-one-chicken-nugget-drink-cup.html" class="liexternal">serious eats</a>:</p>
<div align="center"><embed src="http://services.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/435563705" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=1405714249&#038;playerId=435563705&#038;viewerSecureGatewayURL=https://services.brightcove.com/services/amfgateway&#038;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&#038;cdnURL=http://admin.brightcove.com&#038;domain=embed&#038;autoStart=false&#038;" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="486" height="412" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" swLiveConnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></div>
<p>Und wenn’s dann wider Erwarten doch nicht schmeckt, wär’s praktisch, einen dieser <a href="http://www.worldwidefred.com/zing.htm" class="liexternal">Schleuderlöffel</a> zur Hand zu haben… it’s foodwar time!</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>q/talk #6: Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-11/qtalk-6-schuldig-bis-zum-beweis-des-gegenteils/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 14:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 27. November 2007; 20:00 bis 22:00. ] Um das Ende der Unschuldsvermutung geht's beim sechsten Fachvortrag der q/uintessenz: denn ein Paradigmenwechsel in der Strafverfolgung sorgt nicht nur unter Juristen für Diskussionen. Die sogenannten "Vorratsdatenspeicherung" geht in großem Stil davon aus, dass prinzipiell jeder Bürger ein Verbrecher ist, der etwas zu verbergen hat.

Ort: MQ Wien, Electric Avenue, quartier21, QDK Vortragsraum

Referent ist diesmal Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">27. November 2007</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/quintessenz.jpg' alt="quintessenz q/talk #6: Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="q/talk #6: Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils" />Um das Ende der Unschuldsvermutung geht’s beim sechsten Fachvortrag der <a href="http://www.quintessenz.at" class="liexternal">q/uintessenz</a>: denn ein Paradigmenwechsel in der Strafverfolgung sorgt nicht nur unter Juristen für Diskussionen. Die sogenannten “Vorratsdatenspeicherung” geht in großem Stil davon aus, dass prinzipiell jeder Bürger ein Verbrecher ist, der etwas zu verbergen hat.</p>
<p><strong>Ort:</strong> MQ Wien, Electric Avenue, quartier21, <a href="http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/" class="liexternal">QDK Vortragsraum</a></p>
<p>Referent ist diesmal <a href="http://www.internet4jurists.at" class="liexternal">Dr. Franz Schmidbauer</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/richter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Richter">Richter</a> am Landesgericht Salzburg. Der Verein q/uintessenz kümmert sich auf zahlreichen Ebenen um das Thema Bürgerrechte im digitalen Zeitalter — dazu gehört auch, ich bin fast geneigt zu schreiben “vor allem” der Informationsauftrag: wir leben in einem Zeitalter, in dem sich technologische Möglichkeiten und keineswegs bloß moralisch einwandfreie Begehrlichkeiten nahezu jeden Tag erneut gegenseitig außen rechts überholen. Mit ihren q/talks leistet die q/uintessenz einen wichtigen Beitrag dazu, dass bedenkliche Entwicklungen nicht unter dem Radar der Öffentlichkeit durchsegeln: </p>
<blockquote><p>Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils oder das Ende der Unschuldsvermutung: ein klarer Paradigmenwechsel in der Strafverfolgung, da ohne jegliche Verdachtsmomente all unsere Telefonkontakte, alle<br />
Adressen an die wir Emails oder SMS schreiben, alle Bewegungen die wir im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> machen, in Datenbanken gespeichert werden sollen — quasi als Beweissicherung bevor ein Verbrechen überhaupt begangen wurde. Trotz<br />
aufrechter Unschuldsvermutung sollen von jedem Menschen potentielle Beweismittel im Voraus gespeichert werden.</p>
<p>Die geplante “Data Retention Directive”, auch Zwangsdatenspeicherung genannt, soll die Bedrohungen des 21. Jahrhunderts per elektronischer Rasterfahndung abwehren. Kein einziges Verbrechen soll damit verhindert werden, nur die Arbeit von “Robocob” bei der Aufklärung bis hin zu “einfachen Vergehen” erleichtern. Diese Überfülle an Daten lässt immer neue Begehrlichkeiten aufkommen. Neben allen Polizeieinheiten in der EU, der Staatsanwaltschaft und allen ausländischen Geheimdiensten haben auch schon die Industrie und Wirtschaft den Wert dieser Daten für ihre eigenen Zwecke erkannt. Die Musikindustrie sieht beispielsweise die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a> unserer gesamten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a> zur Durchsetzung ihrer Geschäftsinteressen als geeignet an und hat bereits an der Richtlinie in der EU Kommission mitgearbeitet.<br />
[…]<br />
Im Zuge dieses Vortrages wird Dr. Franz Schmidbauer über die möglichen Gefahren und Probleme der geplanten “Vorratsdatenspeicherung” informieren. Im Anschluss an den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> können Fragen zum Thema in angenehmer Atmosphäre diskutiert werden.</p></blockquote>
<p>Mehr Informationen gibt’s auf der <a href="http://www.quintessenz.at/d/000100004028" class="liexternal">q/uintessenz Homepage</a>.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Kenichi Ebinas Magische Bewegungen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 12:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kenichi Ibanas magische Bewegungen bringen Hip Hop Breakdance auf die nächste Stufe. Unglaubliche Körperbeherrschung trifft auf kluges Spiel mit der Wahrnehmung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Respekt vor den Leistungen von Breakdancern war immer schon riesengroß. Ein <a href="http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/179" class="liexternal">TED Talk Video</a> zeigt allerdings deutlich, dass die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hip-hop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hip Hop">Hip Hop</a> Bewegungsvariante noch eine ganze Spur unglaublicher wird, wenn man sie mit ein wenig <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/magie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Magie">Magie</a> vermischt.</p>
<p>Kenichi Ebina heißt der asiatische Zauberer, der hier Bewegungen vorzeigt, die nicht nur eine schier unglaubliche Körperbeherrschung erfordern, sondern auch auf sorgfältig komponierte Weise mit unseren gelernten Wahrnehmungsmustern spielen — echte Magie eben!</p>
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<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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