Komatrinken hat dieser Tage einen schlechten Ruf, der wohl aufs Trinken generell abfärbt. So leidet wohl die Einnahme antialkoholischer Erfrischungen ganz gewaltig - warum müsste sonst eine nicht genannt werden sollende österreichische Versicherung gemeinsam mit einem Wasserabfüller ganzseitige Inserate mit einer eindeutigen Botschaft schalten? Die lautet übrigens: Trinkt! Mehr! (Wasser.) Wasser sei gesund und eine wichtige Basis für ein gesundes Leben. Stimmt - so ganz ohne H2O wär das Leben ratzfatz vorbei. Was mich aber maßlos wundert, ist die empfohlene "Tagesdosis": wie die nachstehende Grafik erörtert, werden 1,5l pro Tag und Nase als ausreichend erachtet:

Warme Küche durchgehend von 12:00 bis 23:00 Uhr, flotter und freundlicher Service, konstante Spitzen-Qualität der Rohprodukte (von denen ein beträchtlicher Teil direkt vom Karmelitermarkt stammt), ambitionierte *und* äußerst talentierte Köche, ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Lage (grade mal fünf Minuten zu Fuß von meiner Wohnung entfernt): eigentlich ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich dauernd in die Schöne Perle essen gehe. Höchste Zeit also für einen Review auf datenschmutz.
Seit über 10 Jahren wohne ich im zweiten Bezirk. Vom relativ minimalistischen Look des Lokals hab ich mich anfänglich abhalten lassen - seit mich das erste Mal jemand mitgeschleppt hat, bin ich dort Stammgast. Die Legende erzählt, dass die Schöne Perle einst ein chinesisches Lokal typischer Couleur war und der neue Pächter Namen und die Buddha-Statuen behielt. Mit asiatischer Küche hat die Schöne Perle mittlerweile allerdings nur mehr rudimentär zu tun - trotz der äußerst empfehlenswerten hausgemachten Frühlingsrollen liegt der Schwerpunkt auf modernisierter österreichischer Hausmannskost, aber mit regelmäßigen Ausflügen in benachbarte Gefilde.
Neben der monatlich leicht changierenden Standardkarte gibt's von Mo-Fr jeden Tag zwei verschiedene Mittagsmenüs zu äußerst günstigen Preisen sowie eine Reihe von Tagesgerichten. Was mich als euphorisierten Hobbykoch seit Jahren so fasziniert, ist die gleichbleibende Qualität (das schaffen die wenigsten Lokale, die irgendwann mal ambitioniert beginnen) und die Tatsache, dass ich hier jedes Gericht bestellen kann: denn die Perle-Köche schaffen es so gut wie immer, selbst Speisen, die ich anderswo für gewöhnlich nicht ausstehen kann (rote Rübensuppe oder Hascheeknödel zum Beispiel), so perfekt zuzubereiten, dass das Ergebnis einfach nur rockt. Ein einziger Besuch reicht übrigens keinesfalls aus - auf der Standardkarte gibt's eine ganze Reihe von Gerichten, die unbedingt ausprobiert werden müssen. Da wäre einmal das perfekte Wienerschnitzel vom Strohschwein (auf der Karte mit Petersilkartoffeln, ich bevorzuge allerdings den - wie alles andere auch - hausgemachten Kartoffelsalat), die bereits erwähnten Hascheeknödel oder der Wiener Tafelspitz. Geradezu ein Muss ist die Muligatawny, eine indische Hühnersuppe. Den Klassiker Rindssuppe mit typisch österreichischen Einlagen (Frittaten, Griesnockerl, Leberknödel) kriegt man hier selbstverständlich ebenfalls in Perfektion serviert - ebenso wie die grandiosen Salatkombinationen: Kernölfans leg ich den Butterhäuplsalat mit heißen Erdäpfeln und Käferbohnen ans Herz.
Nachspeisentechnisch schlägt das Schöne-Perle-Panna-Cotta jeden mir bekannten Italiener, wer's maximal schokoladig (und nicht unbedingt diät-tauglich mag) wählt die Susi-Torte, sozusagen das ultimative Statement zum Thema Schokolade nach dem Essen*. Getränketechnisch sprechen für die Perle die umfangreiche Weinkarte mit tollen und sehr preiswerten Österreichern, die tollen naturtrüben Fruchtsäfte und - last but first - das meines Wissens nach sonst kaum wo erhältliche offene dunkle (!) Velkopopovický Kozel Bier, das nur 3,4 Prozent Alkohol hat und im Gegensatz zu herkömmlichen dunklen Hopfensäften so gut wie keine Bitterstoffe und relativ wenig Kohlensäure enthält.
Soviel zum Standardprogramm - für Abwechslung sorgen die erwähnten Tagesgerichte. Unbedingt zugreifen sollte jeder Fischfreund, wenn der Waldviertler Saibling auf der Karte steht: ausgestopft mit frischen Kräutern und zart exakt auf den Punkt gebraten würd ich dafür jedes Wiener Sushi (außer das aus dem On) sofort stehen lassen. Und vor einigen Wochen gab's auf der Tageskarte Lasagne mit Kalbsbolognese - inklusive Suppe um EUR 6,90. Es war die beste Lasagne, die ich je in einem Restaurant serviert bekommen hab: und wär ich beim Nobelitaliener gesessen und hätte 15 oder 20 Euro dafür gelohnt, hätt ich mir immer noch gedacht: "Wow, die war großartig - das war's wert." Und genau für solche kulinarischen Highlights und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis bin ich ein Fan der Schönen Perle! Also Mahlzeit - ich werd mal rüberschauen in die Leopoldgasse.
Schöne Perle
Ecke Leopoldgasse / Große Pfarrgasse
1020 Wien
*) Nach langer Rezeptrecherche hat Anja mal eine grandiose Susi-Torte daheim zubereitet. Das erste Stück war genial... aber die 1-Stück-Dosis reicht definitiv für mindestens 72 Stunden.
Diesmal: Das Analphabet der Schieferplatten, heute: A-Z [special edition]
"In der Kürze liegt die Unterwerfung des Arbeiters unter den Großkopferten," dachte sich Marx und überschrieb sein gesamtes Kapital einem linken Verleger. Nur um in den hektischen Tagen vor Weihnachten von zwei Wortwiederholungen in der Redaktion förmlich überfallen zu werden!
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Was für eine besinnliche Woche! König Advent und seine Punsch-Standl Schergen brechen wie eine Naturgewalt über die westliche Welt herein; der Geruch von billigem Alkohol und altem Fett verbreitet weihnachtliche Stimmung in altehrwürdigen Winter-Fußgängerzonen. Blogistan indes lässt sich von allfälligen Kaltwettereinbrüchen keineswegs weiter beeindrucken: die Wir-Schweigen-Nicht Spiral dreht sich ganz Anti Noelle-Neumann'sch unaufhaltsam weiter nach oben.
Dem alten (männlichen) Weihnachtsgeschenk-Findungs-Problem begegnet Tschilp mit einem Adventkalender der konsumintensiven Art: ich, dessen Kosmetikrepertoire sich grosso modo auf Nivea Creme, Zahnpasta und Gilette Rasierwasser beschränkt (ich glaub, in Tirol ist der Metrosexuellen-Anteil besonders niedrig) hatte ja keine Ahnung von feinen Rot-Nuancen und zeitlosen beige-rosé-braun Kombis, geschweige denn vom poetisch-olfaktorischen Ruf der Karibik:
Von der schönsten Insel [...] stammt das absolut beste, pudrigste Parfum [...], gerade noch im Zaum gehalten mit einer Note reifer Ananas - Voodoo pur!
Klingt wie ein ziemlich trinkbares Starkbier... und ist vielleicht sogar multifunktional auch als Intimdeo einzusetzen! [via Max]
Max hat seine erste Facebook-Applikation fertig gestellt: Wissen belastet dürfte wohl ein Test für Things to come sein, das Programm tut folgendes:
Wissen belastet visualisiert das am öftesten verwendete Wort der letzten 100 Meldungen Österreichischer Medien.
Außerdem werden zugehörige Newsbilder angezeigt, ähnlich wie Max das im Header seines Blogs macht - ich hab die App natürlich auf meinem Profil und auf der datenschmutz Page gleich mal installiert - so ein kleines Trendbarometer hat definitiv was.
Für die aktuelle Ausgabe des österreichischen Wochenmagazins Format hat Alexandra Riegler Statements von Hannes und mir eingeholt. Unter dem Titel Blogger Business berichtet der Artikel von aktuellen Entwicklungen in der Linkwirtschaft und vom Boom der ehemaligen Online-Tagebücher.
Hannes berichtet von Blögger (näheres morgen), ich hab einen Kommentar zur Link-Miet Debatte abgegeben und erklärt, dass datenschmutz für mich in erster Linie hohen Experimental- und Spaßfaktor birgt:
Ziemlich erfolgreich ist unterdessen Austro-Blogger Pettauer: Für sein Ein-Mann-Unternehmen p*n*c (pettauer.net consulting) sei das Blog "sozusagen PR-Abteilung und Research-and-Development-Department in Domainunion". Geld ist dabei nicht der Hauptantrieb: "Wenn nebenbei noch Werbeeinnahmen anfallen, ist dies erfreulich, steht aber keineswegs im Zentrum der Bestrebungen", sagt Pettauer.
Wie ich heute über die quintessenz-Liste erfahren habe, hob das europäische Patent ein umstrittenes Amazon Software-Patent, gegen das der FFII eV (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur) protestiert hatte, in vollem Umfang auf. Der Anwalt von Amazon kommentiert die Entscheidung während Verhandlung mit den folgenden Worten: "Needless to say, I'm very surprised."
München, 7. Dezember 2007 -- Am heutigen Freitag fand beim Europäischen Patentamt (EPA) die Anhörung im Einspruchsverfahren des Fördervereins für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII e.V) gegen Amazons berühmt-berüchtigtes Patent zur Online-Geschenkbestellung statt. Bei diesem Patent EP927945 handelt es sich um Derivat des umstrittenen One-Click Patents, das Amazon in den USA hält und das bereits diesen Oktober in einigen Punkten wegen mangelnder Neuheit aufgehoben und abgeändert.
Hier geht's zur vollständigen Pressemeldung des FFII.
Eine der lästigsten Eigenschaften von Anti-Spam Captchas ist die Tatsache, dass man erst nach dem Reload von der eigenen Falscheingabe erfährt. Webnews hat dieses Problem recht komfortabel gelöst: direkt nach der Eingabe wird der User via Ajax-Reload darüber informiert, ob seine Eingabe richtig ist - das komplette Neuladen der Seite entfällt somit, und allfällige Vertipper können gleich korrigiert werden:

Praktische Sache - ich hoffe, dass dieses Beispiel auch bei anderen Plattformen Schule macht. In diesem Sinne wünsche ich fantastisch erholsame letzte Sonntagsstunden und einen feinen Start in die dritte Adventwoche; wir lesen uns! By the way: 1000 Dank an die 108 datenschmutz-LeserInnen, die bereits beim Bloggeramt für datenschmutz als "Blog des Monats" abgestimmt haben - ich bin zwischenzeitlich in Führung, aber die Konkurrenz ist hart, und ich bin natürlich weiterhin für jede Stimme dankbar!
Eine Honda CBR600F Hornet fahre ich mittlerweile auf Facebook, ganz wie im richtigen Leben. Obwohl: für die nächsten paar Monate wohl nur auf Facebook, der ver**ckte (verrückte! verrückte! Was haben Sie denn gedacht?) Winter beginnt das milde Wiener Klima zu terrorisieren. Bis zur nächsten Saison stehen jedenfalls nur virtuelle Rennen am Programm. Genereller formuliert: Facebook erweist sich als die erste Social Plattform mit Multiplayer-Gamingpotential.
Die Applikation Onetrack funktioniert analog zu allen Social Spielchen: man fügt das Programm dem eigenen Profil hinzu, für das Einladen von Freunden bekommt man Punkte - wer sich über die Einladung registriert, zählt fortan zum eigenen "OneTrack Pack". Meine persönliche Motorradband umfasst mittlerweile immerhin bereits 11 unerschrockene Rocker und Rockerinnen: also kühlt schon mal ausreichend Bier ein...
Neben den Einladungen gibt's noch eine zweite Möglichkeit, Punkte zu verdienen: und zwar indem man Rennen gegen Freunde fährt. Je besser der eigene Hobel, desto höher die Gewinnchancen. Ich hab bisher 17 Rennen verloren und immerhin 32 gewonnen. Zwar nicht gerade eine Royce-Gracie-Statistik, aber schließlich hat ja auch König Zufall seine Hände im Spiel - solche Spielchen wären gleich nochmal eine Latte interessanter, wenn die Rennen in Form eines Rennspielchens realisiert würden.
Und gerade im Social Games Bereich wird sich auf Facebook in den nächsten Monaten wohl noch eine Menge tun. Attack, die Online-Variante des altbekannten Brettspiels um die militärische Vorherrschaft, hat jedenfalls durchwegs Suchtpotential. Falls jemand andere gute Facebook-Spieletipps hat oder sich traut, gegen mich ein Onetrack-Rennen zu starten, möge meinem Profil einen Besuch abstatten.
Stammleser dürften's schon bemerkt haben: ich hab d/s ein Beitrags-Ratingsystem verpasst, nähere Details dazu in Kürze. Ansonsten neigt sich eine feiertagsbedingt kurze Woche unweigerlich ihrem Ende zu. Aber das Internet kennt bekanntlich keine Ladenschlusszeiten, und in Blogistan war wieder mal einiges los.
Man lernt nie aus - aber es kann nie schaden, Experte für Expertentum zu sein, wie der nachfolgende Adword-Screenshot, den mir Metty zukommen ließ, beweist. Dabei dachte ich immer GAs hätten eine so legendär niedrige Clickrate... aber wie auch immer: Technorati und Feedburner schweigen zur Causa.
Die bislang generischste Beschreibung eines Weblogs hab ich beim Webblog-Online gefunden: von der URL bis zum Titel ("Exklusives Weblog mit Infos") wird das Aufgabengebiet klar umrissen - das nenn ich deutliche Missionsbeschreibung:
Dieser Weblog befasst sich mit vielen verschiedenen und interessanten Themen und Gebieten. Es soll sich daraus ein interessanter, grossdimensionaler Weblog ergeben.
2-Blog.net hat einen Kommentar zu unserer Technorati Aktion geschrieben und empfindet unsere Vorgehensweise als manipulativ, freut sich aber andererseits über Links in Themes:
Mein Technorati-Rank würde auch steigen, wenn ich nichts mehr schreiben würde, weil ich täglich Links von dem übersetzten Theme bekomme.
Jeder/m ihr/sein Plaisirchen, denk ich mir - und ich glaub nach wie vor, dass solche Aktionen gerade für neue, kleine Blogs ohne Werbebudget immens hilfreich sind... aber entscheiden Sie selbst
Die Geschichte des Ansehens von Journalisten in der Öffentlichkeit ist eine Geschichte voller Mistverständnisse. Eine der ersten Statistiken, mit denen wir beim IPK-Studium seinerzeit konfrontiert wurde, beschäftigte sich mit dem Ansehen verschiedener Berufsgruppen: Ärzte lagen recht weit vorne, Versicherungsmakler recht weit hinten - und Journalisten waren an letzter Stelle. Doch wie Bloch und Kaminski berichten, genießen wir bei inzwischen 47% der Bevölkerung hohes Ansehen - keine Ahnung, warum. Muss wohl irgendwie mit dem Fernsehen zu tun haben
Cpt. Shorty hat mich auf ein sehr lesenswertes Interview mit Richie Hawtin aka Plastikman hingewiesen: der Mitentwickler von Final Scratch sprach anlässlich des neuen Releases mit Matthew Smith:
Am 20. Oktober 2003 erscheint die nächste Fortsetzung von Richie Hawtins' minimalistischem, psychodelisch angehauchtem und bekanntesten Projekt auf Novamute. Das neue Album heißt "Closer", und Hawtin selbst bezeichnet es als sein bisher persönlichstes Werk.
Das Pagerank Update des vorigen Wochenendes sorgte für Gesprächsstoff in Blogistan - und nach den ersten Reaktionen der Linkhändler dürfte klar sein, dass der Pagerank als Preisbemessungskriterium an Bedeutung verliert. So kündigte etwa Linklift an, zukünftig auf andere Faktoren zu achten, während Teliad nun auch Seiten ab PR2 statt PR3 vermarktet. Sistrix hat eine aufschlussreiche Pagerank-Verteilungsgrafik erstellt, Mediadonis hat einen sehr lesenswerten Kommentar geschrieben und stellt unter anderem die Frage, was denn eigentlich ein gekaufter Link sei:
Die Frage ist ja auch, was eigentlich ein gekaufter Link ist? Nur wenn Geld fließt? Wenn mir jemand einen Kasten Bier oder ein T-Shirt schickt, weil ihm unsere Sendung so gut gefällt, und ich dann dementsprechend drüber blogge - ist das nicht auf ein gekaufter Link? Ein Blogger hatte letzt einen Hilferuf gestartet, weil er aus einem bestimmten Grund unbedingt Geld auftreiben musste - ich habe ihm etwas gespendet, und bin in Folge dessen auf seinem Blog genannt worden - das war doch auch ein gekaufter Link, oder?
Und Blogging Tom wirft einen Blick in die Kristallkugel:
Doch wie geht es weiter? Werde ich wegen Googles Marktmacht in Zukunft auf bezahlte Textlinks verzichten? Werde ich Links sowohl in Beiträgen wie auch in der Sidebar nur noch mit einem "nofollow" veröffentlichen, um damit den Suchmaschinengoliath wieder etwas gnädiger zu stimmen?
Meiner Einschätzung nach besteht die mittelfristige Auswirkung primär in einer Entwertung des Pagerank: Google mag Monopolist sein, aber die kleinen U-Boote, die unter den AGBs durchtauchen, sind nun mal wendiger als der Platzhirsch. Aber wie auch immer man die aktuellen Geschehnisse auch interpretieren mag - eines steht fest: Michael hat die passenden Smilies dazu!
...legt zumindest das Video der Woche nahe. Und beweist einmal mehr: Infrarotkameras haben neben ihrem militärischen Einsatzzweck auch ein Kreativpotential für die Verwertungskette Popkultur: young man, there's no need to feel sad! [via Max] In diesem Sinne: fröhlichen Restsonntag und einen angenehmen Wochenbeginn!
Über das neue Shantel-Album Disko Partizani habe ich vor einigen Wochen bereits berichtet. Für die kommenden Ausgabe von the gap habe ich im Café Leopold ein Interview mit dem Maestro der Bukovina-Fusion geführt - und hier auf datenschmutz gibt's dank Rainer Klang drei CDs frisch aus dem Presswerk zu gewinnen! Wer neugierig ist, in welche Richtung sich der Sound des subtilen Klangtüftlers in den letzten Jahren entwickelt hat, hinterlässt einen Kommentar zu diesem Beitrag. Shantel über das Haifischbecken Musikindustrie:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
| 24. August 2007 20:03 | bis | 25. August 2007 3:03 |
Kommen Sie alle. Kommen Sie zahlreich, wir werden notfalls eine Zwischendecke einziehen, wenn der Platz nicht reicht. So bald kommt die Gelegenheit nicht wieder, und überhaupt: "F*ck, it's Friday!" wie schon Dr. Dre gesagt hat. Wir garantieren: es gibt weder Kopfhörer und WLAN-Musikstationen für alle Besucher noch kann man hier irgendwelche synästethischen Kunstwelten erleben. Kunstprojekte trifft man anderswo, in der Donde wird's wie immer dirty, wenn das gesamte Rudel den Raum mit Beats pudert, oder wie Stofi so schön schreibt:
unser kleiner aber feiner club in der gleichartigen dondrine findet dieses mal am besonders günstig gelegenen freitag statt!
zum vorglühen, aufdrehen, durchbrennen, abstürzen.
am dienstag den 28. gibts übrigens regulären betrieb (zb. für vorgetäuschte krankenstände & psychosomatisch arbeitslose)
Grandioses Video, grad beim Herrn mit der Groben Kelle gesehen. Und da soll noch einer sagen, alkoholfreies Bier sorgt für ein reibungsloses Beziehungsleben...
| 19. Mai 2007 21:00 | bis | 20. Mai 2007 3:00 |
Am 19. Mai präsentiert Herwig den poolbar Trailer 2007 in Wien, und weil so ein Trailer bekanntlich nicht abendfüllend ist, gibt's dazu auch noch musikalische Unter- und Übermalung von gaposlovakia. Oder, wie wir sagen: 'Pro NekonformÃÂ Diskotéky' provided by Gaposlovakia. Das Drama spielt sich in den ausreichend ehrwürdigen Hallen des Otto Wagner Pavillon, ab 21:00 Uhr nehmen die Beats ihren unabwendbaren Lauf. Tags wärmen machen sich Leitstrahl schon mal im Badeschiff auf.
Präsentiert wird "poolbar in Wien" von the gap und Megacard, der Eintritt beträgt 3 Euros inklusive einem kleinen Bier. (Landdisco Style, hehe...) Popwissende können außerdem beim fröhlichen Quiz erquickliche Preise abstauben. Am Start sind Leitstrahl, noxukao (which would be me) wird zu der Zeit in Kroation weilen, das restliche Line-Up wird rechtzeitig bekannt gegeben. Hier kann übrigens schon mal einen Blick auf den Filmtrailer zum poolbar-Festival werfen.
Und dies sagt der Pressetext zu so viel geballter Popkultur in Vorarlberg:
Das "Festival für Musik und Kultur von Pop bis Nischen" (30. Juni bis 14.August, www.poolbar.at) ist mit seinem Mix aus Live-Musik, DJ-Culture, Film, Tanz, Kunst, Mode, Grafik und einer jährlich neuen Architektur in Wien zwar längst bestens bekannt, doch es erfindet sich in vielen Bereichen jährlich neu und überrascht mit Ungewohntem, sodass die Neugier der Wienerinnen und Wiener noch jedes Mal zu prallvollen Locations und rauschenden Festen führte.
Coldcut, GusGus, IAMX, 2Raumwohnung, Tocotronic, Lambchop, Shout Out Louds, Boundzound, Virginia jetzt!, Slut, The Blood Arm, The Pipettes, Mother Tongue, The Hidden Cameras u.v.a. - die diesjährigen musikalischen Headliner sind zwar kein Geheimnis mehr, aber die filmische Präsentation des Festivals macht definitiv Lust auf einen Abstecher nach Vorarlberg. Ein ausgesprochen günstiges poolbar-Package (ab EUR 89.- für ein Wochenende) von Bodensee-Vorarlberg-Tourismus (bodensee-vorarlberg.com) erleichtert dieses Unterfangen ungemein - und die glücklichen Gewinner des Popquiz streifen ein derartiges poolbar-Package, das Tickets und Übernachtungen beinhaltet, gratis ein.
Eine süpersexuelle Diskothek und unvorstellbare Live-Action versprechen Leitstrahl für Freitag: noch nie war das dynamische Duo so ambitioniert wie vor dem ersten großen Gig unter neuem Namen. Pro NekonformÃÂ Diskotéky wird's aber auf jeden Fall. Mehr als nur ein Warm-Up: sozusagen Schifferl-Versenken in großem Maßstab und in reizender Begleitung von DJ Nancy, Darling (squishy squid), DJ Special K (my bitch club) und den Less Talk More Rock DJs.
Verruchte Edition oder: Grim Reaper drive ââ¬Ëem sane.
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Local Area Network Connection - a network cable is unplugged
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Tacit, Leser - schon wieder ein Facit! Oder: "Wie kriegst du Sperma wieder aus Nylonstrümpfen raus?"
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