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	<title>datenschmutz &#187; Bildung</title>
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		<title>Das FutureZone Drama: ein öffentlich-rechtliches Missverständnis</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die FutureZone soll ein Opfer des neuen ORF Gesetzes werden. Allenthalben erhebt sich ein großen Zetern und wehklagen, dabei wäre nun genau der richtige Augenblick, um die gesamte IT-Bericherstattung des ORF jenseits kurzsichtiger Konservativismen zu überdenken und neu zu gestalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://futurezone.orf.at" rel="nofollow" class="liexternal">ORF FutureZone</a>, ein auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">IT</a>–News spezialisiertes Nachrichtenangebot des staatlichen österreichischen Rundfunks ORF soll im Rahmen eines neuen  Rundfunkgesetzes eingestellt werden, was für erheblichen Unmut in der österreichischen Social Media Szene sorgt. Dass “die Verleger” ein neues Projekt planen, sei der eigentliche Grund dieses “Bauernopfers”. In der zugehörigen <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=116069241770475" class="liexternal">Facebook-Gruppe</a> haben die Wogen der Empörung bereits in Wellen des Aktionismus umgeschlagen:</p>
<blockquote><p>Wir wollen eine Petition an den ORF richten, damit dieser die FutureZone nicht abdreht, sondern der Community übergibt. Und die Community sind alle, die wollen, dass es die FuZo weiter gibt. Lasst uns eine Genossenschaft gründen, an der sich alle Interessierten beteiligen können und die in Zukunft den Betrieb der FutureZone weiterführt und ausbaut.</p></blockquote>
<p>Ich persönlich verstehe nicht ganz, warum man für den Betrieb eines Multi-Author Blogs eine Genossenschaft gründen muss oder soll und was genau mit dieser “Übergabe” gemeint sein soll. Weiters ist mir vollkommen neu, dass zum Start eines Weblogs über IT/Gesellschafts-Themen in irgendeiner Weise die Zustimmung des ORF erforderlich ist. Was mich aber letztendlich zu diesem Beitrag motiviert hat, ist ein grundlegendes Missverständnis in der Debatte: um den IT-politisch Informationsbedarf abzudecken, muss der Staatssender kein Online-Medium betreiben, das über jeden Rülpser von Steve Jobs und jede 0,0xte Android-Versionsänderung redaktionell remixt.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/fuzo.jpg" alt="fuzo Das FutureZone Drama: ein öffentlich rechtliches Missverständnis" title="Keine Zukunft für die Futurezone?" width="600" height="497" style="border:1px solid gray;margin-bottom:15px;" /></div>
<p>Anstatt in reflexhafter Manier den Niedergang der Demokratie zu bejammern, wäre jetzt der richtige Augenblick, die verschiedenen IT-Redaktionen des ORF zu bündeln. Es bestünde sogar die einzigartige Chance, ein neues Kompetenz-Zentrum innerhalb des ORF zu schaffen, das jene Teil der IT-Berichterstattung abdeckt, die private Medien nicht leisten können.<span id="more-4296"></span></p>
<p>Um nicht missverstanden zu werden: ich habe nichts gegen die FutureZone, ganz im Gegenteil. Zu behaupten, dass ich sie aus anderen als professionellen Gründen (sprich Monitoring) regelmäßig gelesen hätte, wäre maßlos übertrieben. Dass die Redaktion stets “investigativ recherchiert”, halte ich nicht zuletzt aufgrund persönlicher Erfahrungen im Rahmen unseres <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Internetrat-Projekts</a> für maßlos übertrieben. Dass der Löwenanteil der Meldungen wie bei allen derartigen Medien von den Big 3 (plus Heise in Europa) abgeschrieben sind, will ich der FuZo auch gar nicht vorwerfen, die Redakteure können ja nix dafür, dass die ORF On Strategie nicht primär auf Welt– respektive Demokratieverbesserung, sondern auf Page Impressions abzielt. Dennoch ist mir die öfters aufgetauchte Argumentationslinie „Bevor der ORF *unerwünschte Sendung hier einfügen* produziert, ist mir lieber, er gibt meine GIS-Beiträge für die FutureZone aus.“ schlicht und ergreifend zu wenig für eine Rechtfertigung eines weitgehend eigenständig agierenden Steuergeld-IT-Blogs.</p>
<h2 id="toc-das-kind-beim-namen-nennen">Das Kind beim Namen nennen</h2>
<p>Die journalistisch hochwertigen Artikel, die investigativen Beiträge über in der Tat extrem relevante Datenschutz– und Bürgerrechts-Themen kamen in der Vergangenheit nicht von “der FutureZone Redaktion”, sondern so gut wie ausschließlich von deren Gründer Erich Möchel, den ich fachlich wie persönlich über alle Maßen schätze. Dass ein großer Teil seiner Reportagen zu Enfopol auf Telepolis respektive im c’t veröffentlich wurde, ist mehr als symptomatisch und zeigt ein spezifisches Problem des österreichischen Mediensystems auf: wir leider unter dem Economies of Scales eines Kleinstaats und unter Medienpolitikern mit dem Weitblick von Kellerzwergen.</p>
<p>Das lässt sich mathematisch erklären (die Scales, nicht die Kellerzwerge): Wenn sich 3% der Bevölkerung für ein Thema interessieren, dann ergibt das in Österreich bei 8 Millionen Einwohnern eine potentielle Zielgruppe von 240.000 Personen, im zehnmal so großen Deutschland sprechen wir von 2,4 Millionen. Ergo kann der österreichische Markt viele “Nischenprodukte” nicht tragen, und genau hier versucht der Staat regulierend einzugreifen und eine gewisse “Grundversorgung” mit als demokratiepolitisch und kulturell wünschenswerten Medieninhalten sicher zu stellen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/fuzo2.jpg" alt="fuzo2 Das FutureZone Drama: ein öffentlich rechtliches Missverständnis" title="FuZo Schlagzeilen" width="600" height="420" style="border:1px solid gray;margin-bottom:15px;" /></div>
<p>Das wäre die Idee hinter dem ORF, doch alle Theorie ist grau. Und den Irrsinn, der in Österreich seit Jahrzehnten praktiziert wird, muss man sich in diesem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> einmal mehr auf der Zunge zergehen lassen: da leistet sich der Staat einen staatlichen Rundfunksender, welcher Defizite der freien Medienwirtschaft ausgleichen soll, lässt jeden Bürger GIS-Gebühr bezahlen und nutzt die politisch kontrollierte Senderstruktur jahrzehntelang konsequent dafür, sogenannten “Weiße Elefanten”, also Politpensionäre, mit überhöhten Gehältern “dauerzuparken”. Irgendwann stößt die Finanzierbarkeit des Molochs, der ja auch noch Medieninhalte produzieren soll, an ihre Grenzen, und Intendanz um Intendanz jammert und fleht um die Anhebung der Werbezeiten, die in der Regel auch gewährt werden. Denn allein über Gebühren ließe sich der ORF längst nicht mehr finanzieren, da kosten schon allein die eingekauften US-Serien viel zu viel. Und wo kämen wir denn da hin, wenn der Staatssender den “lukrativen Werbemarkt” und den Sektor “Unterhaltung” den privaten Anbietern überlassen müsste? Genau diese verquere Logik ist scheinbar vollkommen unreflektiert von weiten Teilen der Social Media Szene übernommen worden, die nun für eine Erhaltung der FuZo trommelt – obwohl das Befürworten öffentlich-rechtlicher Medieninhalte meiner Meinung nach mit einem scharfen Profil und einem Fokus auf öffentlich-rechtlichen Mehrwert einhergehen muss, und genau der sollte auch hinterfragt werden dürfen. Profil-Kolumnist <a href="http://audio.profil.at/index.php?MessageId=2502465&#038;ActiveDate=2010-06-14&#038;activeCate=9&#038;alltext=2" class="liexternal">Sven Gächter</a> schlägt diese Woche in eine ähnliche Kerbe:</p>
<blockquote><p>Das ORF-Biotop neigt – mitunter aus guten Gründen – zur Wehleidigkeit, wenn es um die Diskussion seiner Arbeitsbedingungen geht. Zur Selbstkritik neigt es nicht. Übergeordnete Strukturprobleme bieten keine stichhaltige Entschuldigung für inhaltliche Defizite, die den Legitimationsanspruch des Senders zum Teil dramatisch unterhöhlen.</p></blockquote>
<p>Um auf die FutureZone respektive die Rolle der IT-Berichterstattung im ORF-Kontext zurück zu kommen: Lasst doch einfach Heise, Computerwelt, Computerwoche und Co. über marktgetriebene IT Trends im Allgemeinen berichten und konzentriert euch auf jene Bereiche, die tatsächlich politische und kulturelle Relevanz haben und von privaten Anbietern nicht oder nicht ausreichend abgedeckt werden. Ich kann einfach nicht mit gutem Gewissen dafür eintreten, dass mit meinem Steuergeld eine Redaktion finanziert wird, die zum Großteil Meldungen wie “<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1650827/" rel="nofollow" class="liexternal">Lange Wartezeiten für iPhone 4</a> — Rekordandrang verzögert Auslieferung” von den Primärquellen ab– und umschreibt. Wenn ich mir angesichts des realen redaktionellen Angebots Christoph Chorherrs <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/6376015/" class="liexternal">Kommentar</a> durchlesen, dann frage ich mich, ob er eigentlich von der gleichen FutureZone spricht wie ich:</p>
<blockquote><p>Besonders verlässlich, weil sie Nachrichten zu den ThemenBürgerrechten im digitalen Zeitalter bietet, ist die FutureZone von ORF On. Sie hat sich gerade auf EU-Ebene um Themen gekümmert, die sonst niemand beackern konnte. Warum? Sie haben offensichtlich ausreichend redaktionelle Kraft auf die Behandlung dieser Themen und schauen nicht auf eine simple Bilanzrechnung. […] Diese langwierige analytische Arbeit ist für private Medien nur schwer zu leisten, umgekehrt können diese jederzeit auf die Vorarbeit der FutureZone-Redaktion zurückgreifen.</p></blockquote>
<p>Ich wünsche mir jenes Medium, von dem Chorherr hier spricht. Ich wünsche mir eine IT-Redaktion im ORF, welche die geballte Kompetenz von FutureZone, Matrix, Digital Leben und Co. zusammenfasst. Ob diese Redaktion dann Fernseh-, Radio– oder Online-Beiträge produziert, ist zweitrangig (wobei ein IT-Magazin im Staatsfernsehen längst überfällig ist). Sinn und Zweck wäre die konsequente, langfristige Beackerung von Themen wie Datenspeicherung, eGovernment, Auswirkungen der neuen Medien aufs Bildungssystem und Ähnliches, nicht darum, mit Steuergeldern Pressemeldungen umzuschreiben. Selbstverständlich wäre eine vertikale *und* horizontale <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/integration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Integration">Integration</a> dieser Themen mehr als wünschenswert. Alle, die mit der Keule des digitalkulturellen Niedergangs drohen, sollen sich die folgende Frage stellen: Wenn diese Themen wirklich so wichtig sind, sollten sie dann wirklich auf die einsame Insel verbannt werden? Wenn wir in der Informationsgesellschaft leben, wenn Internet und Co. in der Tat eine so große Rollen spielen, warum braucht man dann ein old-school Blog? Wäre es denn nicht wesentlich adäquater, die betreffenden Themen ins bestehende Angebot zu integrieren? Oder anders gefragt: wenn eGovernment Themen Relevanz besitzen, warum nicht im Politik-Ressort drüber berichten? Wenn wieder mal ein Innenminister mehr über seine Bürger wissen möchte, als das Gesetz erlaubt, warum nicht in der Innenpolitik drüber berichten? Fragen über Fragen, die eine „Genossenschaft“ der Cyber-Konservativisten wohl kaum beantworten können wird.</p>
<p>PS: Natürlich frage ich mich, ob in diesem Bereich ein politisch gesteuerter Staatsfunk wirklich der geeignetste Betreiber sein kann — Intervenieren können Politiker schließlich nicht nur bei Fernsehbeiträgen. Aber das ist ein anderes Posting und soll ein andermal erzählt werden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Welche Zukunft hat das Buch?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat Angst vorm Netz? Frank Hartmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, was an der Debatte über die Frage, ob "das Buch" eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Times,Roman;font-size:18px;background-color:#ddddd9;padding:3px;">Wer hat Angst vorm Netz? Was an der Debatte über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a>, ob “das Buch” eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzkultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzkultur">Netzkultur</a> fortführt.</div>
<p><em>Anm. von Ritchie: Der folgende Gastbeitrag von Frank Hartmann, Professor an der Bauhaus Universität Weimar, unterstellt aktuellen Debatten zur Medienkonkurrenz einen systematisch verzerrten Blickwinkel. Er entstand als Vortrag zu den <a href="http://www.rauriser-literaturtage.at/" class="liexternal">40. Rauriser Literaturtagen</a> und wurde in <a href="http://volltext.net/" class="liexternal">Volltextt</a> 1/2010 abgedruckt. Ich freue mich sehr über diese Gastpublikation und freue mich angesichts der aktuellen Flut kulturpessimistischer Publikationen (Lanier, Schirrmacher u.a.) auf eine rege Diskussion!</em></p>
<hr />Der Beitrag ist für eBook-Besitzer und Papierleser auch als PDF verfügbar:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/frank-hartmann-buchzukunft.pdf" class="lipdf"><strong>Frank Hartmann: Wer hat Angst vorm Netz?</strong><strong></strong></a> <small>PDF, 150kB</small><br />
<hr />
<p>Die Rauriser Literaturtage sind nun also 40 Jahre alt, und es ist nur mäßig originell zu fragen, was in weiteren vier Jahrzehnten sein wird: ob es dann noch Bücher und Bibliotheken gibt. Es ist so ein Problem mit Prognosen – die Wahrscheinlichkeit, sich mit ihnen zu blamieren, ist auch schon das einzige, was an ihnen sicher ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Frage anders zu stellen. Zum Beispiel so: werden im Jahr 2050 Apple, Amazon und Google die Verlage abgeschafft haben? Werden dank neuer Medientechnologien dann vielleicht die Autoren den Hauptteil an ihrem Werk verdienen, und nicht ihre Verleger und die Buchhändler? Und was ist überhaupt noch ein Buch, angesichts neuer multimedialer Narrative? Was wäre die Bibliothek der Zukunft?<span id="more-4186"></span></p>
<p>Das sind Fragen, die an den Grundfesten der westlichen Kultur rühren. Kultur aber ist kein Wert ohne Kontext, sie hängt immer auch von den Medien ab, Kultur bedeutet immer auch Kulturtechnik. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich genau das verändert, und zwar ebenso radikal wie unvorhersehbar: als Medium des Erzählens erwuchs dem Buch die mächtige Konkurrenz Fernsehen, und der Bibliothek als Medium des Wissens die übermächtige Konkurrenz des Internets.</p>
<p>Um den Kulturwandel begreiflich zu machen, der dieser Medienrevolution zugrunde liegt, gilt es historisch ein wenig auszuholen. Die neuen Technologien sind schließlich kein Virus aus dem All, der unvermittelt auf diese Erde fällt und sich hier rücksichtslos ausbreitet. Auch wirkt das Internet nicht kausal auf unsere Kultur, sondern diese Technologie reagiert auf einen Bedarf, der sich von langer Hand entwickelt hat und vor dem die Drucktechnik, und mit ihr Bücher und Bibliotheken, sich in vielen Belangen als dysfunktional erwiesen haben. Medienentwicklungen sind ebenso Ausdruck und nicht allein Folge eines kulturellen Erfahrungswandels.</p>
<p>Bereits gegen Ende des 17. Jahrhundert klagte ein berühmter Zeitgenosse, dass die Menge alles Gedruckten nicht mehr zu bewältigen sei: “Die schreckenerregende Vielzahl von Büchern, die ständig zunimmt”, stürzte den Gelehrten in “unheilvolle Verzweiflung”. Bei der anschwellenden Zahl der Dispute und den vielen Untersuchungen ohne nennenswerten Nutzen drohe heilloses Chaos und Rückfall in die Barbarei. Diese Klage brachte Gottfried Wilhelm Leibniz vor, Philosoph und Bibliothekar in Hannover und Wolfenbüttel.</p>
<p>Leibniz glaubte daran, dass die Zukunft der Gelehrsamkeit nicht im Lesen und Schreiben liegt, sondern in der Berechenbarkeit von Problemen – genau das bestimmt heute unsere Lage, wenn man es genau nimmt. Zugleich aber schlug er ein neues Orientierungssystem vor, eine “Kunst des Auffindens”, die durch Exzerpieren von Büchern und durch Kategorisieren von Wissensbereichen erreicht werden soll, denn Information braucht Dokumentation und zu diesem Zwecke das, was informationstechnisch als “Metadaten” bezeichnet wird, also bestimmte Zusatzinformationen. Tatsächlich tauchte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein entsprechend neues Medienformat auf: es war die Zeit der Wörterbücher und Dictionnaires, der Lexika und Enzyklopädien. </p>
<p>Als dann im 19. Jahrhundert mit der Schnelldruckpresse, dem Holzschliffpapier und der Linotype-Setzmaschine das Druckwesen industrialisiert wurde, schwoll die Masse an Publikationen exponentiell an. Abermals kam es zu Vorschlägen der Neuorganisation von Dokumentation und Wissensorganisation – am eindrücklichsten vorgebracht vom heute vergessenen belgischen Privatgelehrten Paul Otlet, der auf Mikrofilmtechnik setzte und auf Telekommunikation, womit sich die Bibliothek auflöse in Richtung einer weltweiten Datenbank und das Buch in Richtung vernetzter Wissensbestände. Otlet sprach bereits von einer technikgestützten “Hyper-Intelligenz”.</p>
<p>Jahrzehnte vor dem Internet war also klar, dass das Buch nicht das Leitmedium für die Wissensgesellschaft bleiben kann, und die Bibliothek in ihrer Funktion der Verwaltung von Wissensbeständen beschränkt ist. Ohne diesen kulturell lang angekündigten Bedarf an neuen medialen Formen hätte sich das Internet niemals allgemein durchsetzen können. Es wäre geblieben, wofür es am Anfang geplant war – eine Anwendung für Expertensysteme.<br />
Bücher sind nicht nur für die, die sie geschrieben haben, immer noch Mittel sozialen Distinktionsgewinns. In der Moderne wurden Bücher und Bibliotheken zu Insignien des Bürgertums. Das gediegene Buchregal gehört unmittelbar zur bürgerlichen Existenz und in den Bibliotheksbauten manifestiert sich neben den Kathedralen des Klerus und den Palästen des Adels das neue bürgerliche Selbstbewusstsein. Zudem errichtete die Aufklärung ein ganz eigenes Wissensideal, das Ideal einer Lesbarkeit der Welt.  Hans Blumenberg hat mit dieser Metapher die Tatsache umschrieben, dass das Paradigma der Verschriftung menschlicher Erfahrungen – sei es in den Monographien von Gelehrten, sei es in den Berichten von Reisenden und in den Protokollen von Bürokraten – den Eigensinn einer Epoche prägte, der durch Einblicke, wie sie wissenschaftliche Instrumente und entsprechende Experimente ermöglichten, radikal herausgefordert wurde. </p>
<p>Dass die Wissenschaft damit begonnen hat, im sogenannten Buch der Natur andere  Ausdrucksmodalitäten zu entziffern als die der alphanumerischen Form, ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen wird erkennbar, dass das Ideal der Lesbarkeit durch eine neue Bildlichkeit angekratzt wurde. Genauer gesagt wurde sie durch neue Aufzeichnungsmedien erschüttert, durch die analoge Medientechnik der Fotografie und der Phonographie. Von der direkten Art, mit der jenseits des umständlichen Buchstabenlesens bereits eine Daguerreotypie die Wahrnehmung anzusprechen vermag, berichtete aus Paris der erstaunte Alexander von Humboldt 1839 an den preußischen König: die Unmittelbarkeit, mit der sie die menschliche Einbildungskraft anspricht, faszinierte ihn besonders.</p>
<p>Eben davor hatte die deutsche Aufklärung immer Angst gehabt, wie ein Blick in Kants Kritik der Urteilskraft belegt, die für das alttestamentarische Bilderverbot plädiert. Bilder verwende, wer die Einbildungskraft der Menschen einschränken und manipulieren will; für die Aufklärung bleibt nur die Via negativa des abstrakten Buchstabenlesens. Diese Haltung verkennt natürlich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung und Entspannung. Aber je komplexer codiert eine Botschaft ist, desto anstrengender wird jene Gratifikation zu erreichen sein, die der Konsum kultureller Güter verspricht. Aus diesem Grund besteht ein sozialer Distinktionsmechanismus, nach dem höher prämiert wird, was abstrakter codiert ist, beispielsweise eben Texte gegenüber Bildern.</p>
<p>Nun ist das Buch nicht allein Träger von Wissen, es dient im fiktiven Umgang mit Wirklichkeit ebenso der Erbauung und Unterhaltung. Das war nicht immer so, denn der moderne Roman entstand erst etwa im 17. Jahrhundert. Derzeit entstehen nicht nur neue Distributionsformen für Inhalte, sondern auch neue Narrative. Sie entsprechen einem alten Wunsch – auch der Literaten, erinnert sei an Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief – nach einer neuen Sprache oder einem Medium, das “unmittelbarer, glühender ist als Worte”. Und dies nicht zufällig zu einer Zeit, da die Moderne neue künstlerische und technische Ausdrucksmodalitäten entwickelte, wie die Kinematographie. Das bewegte Bild wird zum der größten Konkurrenten des erzählenden Wortes. Die Sichtbarmachung von Vorstellungen als direkte Visualisierung – das ist jener phänomenale Schritt, den das Kino über die Literatur hinaus macht. Es wird nicht der letzt gewesen sein.</p>
<p>Grundsätzlich, so sieht es einer der angesehensten Schriftsteller der Gegenwart, kann das Buch nicht mit dem Computer konkurrieren, wie schon zuvor nicht mit Kino und Fernsehen. Natürlich verschwindet das Buch in dieser Medienkonkurrenz nicht ganz, aber es ändert seine Form wie auch seine Funktion. Ist ein E-Book noch ein Buch? Gegenfrage: sind die geleimten Papierstapel der Handelsketten tatsächlich noch Bücher?</p>
<p>Gefragt, ob man in 25 Jahren noch Bücher lesen werde, antwortete Philip Roth, dass es diese kulturelle Praktik dann wohl nur noch als “Kult” geben werde, so wie es heute noch Anhänger lateinischer Dichtung gibt. </p>
<blockquote><p>The book can’t compete with the screen – and the Kindle won’t change that. […] I think always people will be reading them but <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> will be a small group of people. Maybe more people than now read Latin poetry, but somewhere in that range. – Philip Roth, Interview (<a href="thedailybeast.com" class="liinternal">thedailybeast.com</a>, Okt. 2009)</p></blockquote>
<p>Ein Narrativ, das ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit verlangt, verliert für ein großes Publikum zusehends an Attraktivität. Zwei Motive prägen die Überwindung der Gutenberg-Galaxis: zum einen der unermesslich gesteigerte Mehrwert der Bilder, seit ihre beschleunigte technische Reproduzierbarkeit sie die Unmittelbarkeit der Sprache einholen ließ. Zum anderen die Verlagerung der menschlichen Sinnesorganisation von der Visualität des Lesens und Schreibens hin zur Taktilität, wie McLuhan es nannte, zu jener posttypografischen Medienkultur eben, die mit Radio und Fernsehen begonnen hat.</p>
<p>Zur “posttypographischen” Kultur (Michael Giesecke) gehört ein Motiv, das sich in der westlichen Kultur nicht erst mit dem Internet bemerkbar macht: die Erosion der bürgerlichen Ideologie des Individuums. Das Bürgertum privilegierte zudem eine mit Produktion und Verteilung von Druckwerken befasste Elite, die neue Klasse der Literaten.  Es schuf mit der kulturellen Prämierung der Lektüre von Druckwerken zudem die ideale kulturtechnische Entsprechung zur relativ neuen Vorstellung von intimer Individualität, die von der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert in Frage gestellt wird.</p>
<p>Schon die Nationalsozialisten übernahmen mit ihrer Forcierung von Radio und Fernsehen jenen zutiefst antibürgerlichen Impuls, der den modernen Formen von Propaganda (nach Edward Bernays) zugrundeliegt. Demnach ist eine Massenbeeinflussung vor allem dann möglich, wenn die Rezeption von Inhalten nicht individuell erfolgt, sondern in der Gruppe. Denn das Massenpublikum verhält sich nicht reflexiv, wie der einzelne Leser, sondern reaktiv, und da ist es leichter, die Mechanismen zur Übernahme  gewünschter Interpretationen zu forcieren.<br />
In der sich nun formierenden Netzkultur (und wie viel Veränderung wurde manifest, in gerade einmal zwei Jahrzehnten!) werden Tugenden des bürgerlichen Individuums immer weniger prämiert, verbunden mit einer tendenziellen Abwertung traditioneller publizistischer Formen der Printmedienkultur. Dieses Ende der Privatheit kennt viele Formen. Schon die Erfolgsgeschichte der Massenmedien und jetzt die der Social Networks weist auf eine tiefgreifende Veränderung der kulturellen Codes. Es ist kein Zufall, dass nach der Epoche bürgerlicher Individualisierung, in der das Bücherlesen zum Habitus sozialer Distinktion geriet, Wirklichkeit immer weniger durch den gebildeten Intellekt und immer stärker durch Medien synthetisiert wird: “Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.” (Niklas Luhmann)<br />
Das definitive Ende des Buches und der Literatur wird das wahrscheinlich nicht sein, aber deren Funktionswandel. Das Buch stand einst für die Gleichzeitigkeit der Verfügbarkeit von Wissen. Es schuf die Gelehrtenrepublik, als den gemeinsamen Raum vorhandener Informationen zu einen Thema oder Forschungsgegenstand. Diese Organisationsgrundlage des Wissens bildete eine wesentliche Bedingung der Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts. </p>
<p>Die Computernetze – das war gerade auch vor 40 Jahren nicht nur ArpaNet in den Vereinigten Staaten, sondern auch Cyclades in Frankreich und andere europäischen Datennetze – sollten den medientechnischen Stand der Dinge bald neu definieren, obwohl keiner der Entwickler auch nur im Traum daran gedacht hatte, damit eine neue kulturelle Ausdrucksmodalität zu schaffen. Zuerst löst Programmieren das Schreiben ab, nimmt ihm die Exklusivität des Weltentwurfs. Aber nachdem die technische Komplexität der vernetzten Computer hinter der grafischen Oberfläche des Web verschwunden ist und niemand mehr programmieren können muss, um Präsenz im Netz zu schaffen, sieht diese Sache bekanntlich ganz anders aus. Widerstand gegen die “Diktatur des schönen Scheins” (Neal Stephenson) und die angebliche Entmündigung der Computernutzer blieb zwar nicht aus, erwies sich letztlich aber als zwecklos. Die Kulturtechnik des WIMP (Windows, Menues, Icons, Pointing) setzt sich langsam aber sicher gegen die des Buchstabierens durch.  Und mit zunehmendem Anteil wird das, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, durch Google und Wikipedia vermittelt. Dass die Demokratisierung des Wissens durch Oberflächlichkeit erzeugt wird, erzeugt noch keine “Unbildung”, wie die Unkenrufe aus der “Generation Adorno” nahelegen. </p>
<p>Die Technologie der Netzwerke ist dabei, den Stand der Dinge neu zu verhandeln und die Kultur der Gatekeeper (Verleger, Redakteure, Zeitungsherausgeber) durch eine Kultur der Teilhabe zu ersetzen. Was tut sich nun konkret: ist Literatur im Netz einfach Literatur geblieben, nur eben an anderen Orten auf anderen Datenspeichern als eben in Büchern, die in Bibliotheken stehen? Nein, zumindest tendenziell ist sie das nicht mehr. Den Hinweis auf Weblogs wollen wir uns schenken, er ist ebenso billig wie das, was die meisten “Blogs” inhaltlich produzieren. Wichtig an ihnen ist eigentlich nur die technische Form, die radikale Öffnung des Rückkanals und das Prinzip der Präsentierung. Aus der Logik der Datenbanken und der Online-Verfügbarkeit tendenziell sämtlicher Inhalte des kulturellen Archivs folgt, dass das Konzept der Kommunikation sich grundsätzlich ändert zugunsten dieser ungeheuren Präsentierungsleistung der Medientechnik.</p>
<p>Nun kann, wer will, innerhalb weniger Minuten ohne jegliches eigenes Produktionsmittel (Internet-Zugang vorausgesetzt) schriftlich oder in multimedialer Form publizieren und damit ein lokales, nationales und potenziell sogar weltweites Publikum adressieren. Es entstehen neue Formen nicht nur des Publizierens jenseits des Buches, sondern auch jenseits der herkömmlichen Formen des Schreibens, das sich technisch anders organisiert. Eigentlich ist ja schon jede lokale oder nationale Literaturszene eine Art kollaborative Plattform, auf der Texte entstehen, die auf andere Texte antworten: Thomas Galvinic hat den kalten Klotz des Erfolgs von Daniel Kehlmann zu verdauen und kennt keinen Genierer, sein Elaborat dazu (“Das bin doch ich”) einen Roman zu nennen. Frau Hegemann verwurstet “Strobo”, den Text eines unbekannten Techno-Bloggers, und findet nichts dabei, doch: sie hat sogar noch recht damit, denn Literatur bestand immer schon darin, andere Aussagen, andere Texte zu verarbeiten und zu interpretieren.</p>
<p>Dieser Aspekt bedürfte ausführlicherer Diskussion, hier nur soviel: ohne all die bestehende Literatur wäre der einzelne Literat gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne sein Publikum. Schriftsteller sind einigermaßen pathetische Figuren. Sie werden nicht gleich alle, wie derzeit der Bestsellerautor Frank Schätzing, mit einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a>–Show durch die Lande ziehen müssen. Sie werden sich aber mit den neuen medialen Formen auseinandersetzen müssen, die nicht allein die Publikations-, sondern diese Kommunikationsverhältnisse auf neue Art und Weise interpretieren: sie verzichten auf das Medium Buch (und auf seinen Verleger) als “Mittler”. </p>
<p>Eine neue Generation von Autoren publiziert ihre Texte selbst längst online. Natürlich wird es eine ganze Weile noch so sein, dass die besten Produkte aus dem Netz in die Wertschöpfungskette der Verlagsindustrie eingehen werden. Aber deren viel beschworene Qualitätskontrolle findet längst schon anderswo statt: im Vorfeld jener Leserinnen und Leser, die in Blogs von Autoren Kommentare hinterlassen und in dieser oder jener Form an deren Geschichten mitschreiben. Oder gleich selbst zu Autoren werden – Web-Plattformen dazu gibt es zuhauf. Man wird als Autor von Online-Verlagen auf allen Ebenen abgeholt: “from inspiration to distribution: connect, write, publish, sell” (so die Werbung von fastpencil.com). </p>
<p>Wenn nun neben den kleinen Start-ups für Autoren Giganten wie etwa Amazon einen Verlagsservice für Autoren anbietet, muss man sich wirklich fragen, was hier die Publikationskultur betreffend im Gange ist. Irgendwann wird vielleicht noch der rückständigste Autor erkennen, dass mit all dem Geschwätz vom “geistigen Eigentum” er oder sie gemeint ist, und nicht sein Verleger und sein Buchhändler. Er wird sich dann wahrscheinlich jenen Agenten zuwenden, die ihm 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises ausbezahlen, und nicht wie derzeit üblich 6 bis 10  Prozent, weil Produktions– und Distributionskosten im traditionellen Verlagsbusiness derart zu Buche schlagen.</p>
<p>Auch wenn dann, wenn der Verkaufspreis weit niedriger sein wird, weil der Text als Produkt eine neue, elektronische Präsentationsform annimmt – den Verlegern, den Druckern und den Buchhändlern sollten die Autoren keine allzu dicken Tränen nachweinen. Immer seltener nämlich erfüllen sie ihre Funktion der Qualitätskontrolle, nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten gelernt haben, wie sich auch ganz ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> und Verkauf von Druckkostenzuschüssen und anderen Förderungen gut leben lässt. In vielerlei Hinsicht ist das Buch nurmehr Business, mit vielen unsichtbaren Stützen, das von einer unheimlichen Betriebsamkeit aufrechterhalten wird.</p>
<p>Das Buch ist zum Fetisch einer Kultur geworden, die ihre Ideale in dieser medialen Form materialisiert sah. Texte, die sich in Buchform niederschlugen, können nun auch als E-Book weiter existieren. Doch darum geht es weniger. Nach einer anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Möglichkeiten von Hypertext als neuer literarischer Form lässt sich erkennen, dass es nicht die Faszination für technische Möglichkeiten an sich ist, die die Veränderung bringt. Die neue digitale Kultur hat ihre eigene Gesetzlichkeit, zu der vor allem ein Umstand zählt: die Netzkultur ist weniger hierarchisch und stärker relational bestimmt, was eine Ästhetik der Verteilung mit sich bringt, deren Form noch längst nicht feststeht – kleine Phänomene, die morgen vielleicht schon vorbei sein werden (man denke an Dienste wie Twitter) bestimmen sie, durch die Akzeptanz und den Gebrauch, den die Masse davon macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Naughty America launcht Porno-iTunes</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 08:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naughty America launcht dieser Tage einen auf Adobe Air basierenden Downloadshop, der wohl so etwas eine Art iTunes für Pornofilmen respektive einzelne Szenen darstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/naughtyam-1223508383.jpg" alt="naughtyam 1223508383 Naughty America launcht Porno iTunes " title="naughtyam" width="250" height="109" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Wie Jason Kincaid auf TechCrunch gestern <a href="http://www.techcrunch.com/2008/10/08/come-and-get-it-naughty-america-is-building-an-itunes-for-porn/" class="liexternal">berichtete</a>, arbeitet das amerikanische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/porno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Porno">Porno</a>–Label Naughty America mit Hochdruck an einem auf Adobe Air basierenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shop">Shop</a>, der sehr stark an Apples beliebten Musikstore erinnert. Allerdings werden hier keine verschlungenen Noten, sondern verschlungene Körper runtergeladen, und zwar für $1.99 pro Szene.</p>
<p>Praktischerweise kommen die Schweinereien für unterwegs gleich in iPod und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/iphone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with iPhone">iPhone</a> kompatiblen Formaten daher und verzichten auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kopierschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kopierschutz">Kopierschutz</a>. Eine Registrierung ist angeblich nicht erforderlich, wie das mit allfälligen Jugendschutzbestimmungen im Einklang steht, ist eine andere Frage. Der TechCrunch-Editor zeigt sich auf den ersten Blick durchaus angetan vom Angebot:</p>
<blockquote><p>Naughty America Express doesn’t have the recurring fees of a subscription, and while <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> may cost a couple of dollars, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a> isn’t riddled with the advertisements and popups that plague free sites (or so I’m told).</p></blockquote>
<p>Die diversen freizügigen Inhalte werden von verschiedenen “Special Interest” Communities, die Naughty America im Web betreibt, aggregiert. Diese Seiten tragen übrigens so großartige Namen wie “Naughty Bookworms” (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bildung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bildung">Bildung</a> kommt also nicht zu kurz) oder “Diary of a Nanny” (Die ganze Wahrheit über nicht allein erziehende Mütter) — da kommen sofort Erinnerungen an die legendäre Szene aus “Clerks” auf, bei der Randall am Telefon eine lange Liste von Porno-Filmtiteln aufzählt. Derzeit befindet sich <strong>Naughty America Direct</strong> in der privaten Beta-Phase, mit dem Code <strong>TechCrunch</strong> kann man sich <a href="http://www.nadirect.com/" class="liexternal">hier</a> eine Einladung holen. Abogebühren entstehen keine, das Business Modell beruht einzig und allein auf “Pay-per–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>”: in dieser Form tatsächlich eine Novität im Online-Rotlichtviertel (habe ich von Leuten gehört, die sich auskennen).</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW37 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 18:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die OMD beherrschte diese Woche die SEO-Welt - aber auch bei Twitter tun sich interessante Dinge. Und: erstmals haben es zwei österreichische Start-Ups in die Endrunde des Seedcamp geschafft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-kro-1222020146.jpg" alt="illu kro 1222020146 Blogistan Panoptikum KW37 2008" title="illu-kro" width="250" height="135" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Kaum zu glauben, dass ich letzte Woche noch in Pula war — 10 Grad statt 33, herbstliche Trostlosigkeit und Dauerregen statt Wasserspritzern und Salz auf unserer Haut… ich kann’s schon jetzt kaum erwarten, im Mai wieder nach Kroatien zu fahren. Westösterreich ist zwar auch nicht schlecht (obwohl mich das Heiligenbluter Glocknerlamm-Fest heute wirklich nicht vom Hocker gerissen hat), aber eine Bachforelle ist bloß ein schwacher Ersatz für frischen Branzino. Doch genug gejammert, wenden wir uns dem Wochengeschehen zu!</p>
<p>Herzliche Gratulation an <a href="http://soup.io" class="liexternal">Soup.io</a> und <a href="http://www.tripwolf.com" class="liexternal">Tripwolf</a>: die beiden österreichischen Start-Ups haben es ins Finale des <a href="http://www.helge.at/2008/09/soup-und-tripwolf-im-seedcamp-finale/" class="liexternal">Seedcamp</a> geschafft! Da kann nur hoffen, dass die Financiers des Seedcamp nicht mit den <a href="http://petersteinberger.net/2008/09/15/beliebteste-arbeitgeber-think-again/" class="liexternal">Lehmann Brothers</a> in geschäftlicher Beziehung standen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW37 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW37 2008" /> </p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Wenig überraschend dominierte das Thema OMD, die ich leider urlaubsbedingt auslassen musste. Der <a href="http://www.ice-blog.de/453-omd-2008-review" class="liexternal">Iceblog</a> lobt das Networking und kritisiert die sanitären Anlagen, <a href="http://www.seo-radio.de/index.php/archives/2008/09/19/omd-2008-so-wars/" class="liexternal">Scuhmaschinen News</a> war vom Kontaktknüpfen ebenfalls mehr angetan als von der Organisation. <a href="http://www.andreas-roth.net/seonaut-ist-ein-undankbarer-tropf.html" class="liexternal">Andreas Roth</a> findet den <a href="http://www.seonauten.com/omd-2008-tag-1/" class="liexternal">SEOnaut</a> undankbar, <a href="http://www.baynado.de/blog/die-omd-2008-2/" class="liexternal">Baynado</a> traf alte virtuelle Bekannte, <a href="http://www.seomaxx.com/omd2008/Index.htm" class="liexternal">SEOMaxx</a> hat ein paar Pix von freshen Messehostessen und Florian Stelzner hat einen <a href="http://www.florian-stelzner.de/omd-home-teil-1/" class="liexternal">ausführlichen</a> <a href="http://www.florian-stelzner.de/performance-marketing-und-screenings-omd-home-teil-2/" class="liexternal">dreiteiligen</a> <a href="http://www.florian-stelzner.de/brand-und-global-omd-home-teil-3/" class="liexternal">Review</a> geschrieben — falls die OMD nächstes Jahr nochmal stattfindet, bin ich auf jeden Fall dabei.</p>
<p><strong>Eigener Blog auf SEOigg:</strong> SEOigg ist sowieso mein deutschsprachiges Lieblings-News-Portal, und diese Woche kündigte Mario an, dass er auf Anfrage <a href="http://www.seoigg.de/eigener-blog-auf-seoigg" class="liexternal">Bloghosting</a> auf der Domain zur Verfügung stellt:</p>
<blockquote><p>Wer also Interesse daran hat, kann dieses entweder per Mail bei mir bekunden oder aber auch in den Kommentaren schreiben. […] Wer jetzt gleich die $$$ Zeichen in den Augen hat und hier Kredite ohne Schufa oder ein Tagesgeldkonto verkaufen möchte, den muss ich leider enttäuschen. Die Blogs sollten sich natürlich mit dem Thema SEO oder Onlinemarketing beschäftigen und werden regelmäßig überprüft.</p></blockquote>
<p><strong>Selbsterhaltung:</strong> <a href="http://martinwaiss.com/2008/09/18/wie-man-die-ganze-blogosphaere-mit-einem-post-umstuerzen-kann/" class="liexternal">Martin Waiss</a> hat einen sehr lesenswerten Beitrag über zirkuläre Strukturen in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogosphaere/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogosphäre">Blogosphäre</a> verfasst — Ketzer-Alarm! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW37 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW37 2008" /> </p>
<blockquote><p>Das zeigt uns m.E. nach einmal mehr, dass die gesamte Blogosphäre ein “Sich-selbst-tragendes-Medium” ist, das ohne die unerschöpfliche Kernaktivität der Beteiligten und Involvierten selbst praktisch KEINEM fehlen würde, was man nach wie vor sehr gut daran sieht, wie viele “Enduser / Normalosurfer” mit dem Begriff “Blog / Bloggen” auch wirklich was anfangen können …</p></blockquote>
<p><strong>Googles Gaudi:</strong> Es war nur eine Frage der Zeit, bis Google beginnt, Audio-Inhalte zu indizieren. Das neueste Produkt aus den Labs nennt sich <a href="http://labs.google.com/gaudi" class="liexternal">Gaudi</a> und will durch Audio-to-Text Funktion Videos und Sprachaufzeichnungen durchsuchbar machen. [via <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/neuer-suchdienst-google-audio-indexing-gaudi" class="liexternal">SEO-Handbuch.de</a>]</p>
<h2 id="toc-twitter-news-der-woche">Twitter-News der Woche</h2>
<p>Dass Twitter eine feine Quelle für organischen High-Conversion <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a> ist, wissen heavy user des beliebtesten aller Microblogging-Services schon längst. Schlüssel zum Erfolg ist im Fall des munter zwitschernden Vögelchens die Zahl der Follower, und genau aus diesem Grund werden reine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>–Accounts niemals funktionieren. Wer Twitter erfolgreich im Web 2.0 Marketingmix einsetzen möchte, sollte sich tunlichst *vorher* überlegen, was er all den <strike>Lurkern</strike> Konsumenten da draußen eigentlich erzählen möchte. Eine smarte Hilfestellung für effizientes Power-Twittering ist Twitterless, ein Statistik-Service zum genauen Tracken der eigenen Followers. Alleinstellungsmerkmal: <a href="http://www.twitterless.com" class="liexternal">Twitterless</a> gibt Laut, sobald ein eigener Follower sich verabschiedet — ein Feature, das man bislang schmerzlich vermisste. Kann also nicht mehr lange dauern, bis wir die ersten Kreuz-Korrelationen zwischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tweet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tweet">Tweet</a>–Inhalt und Penetranzfaktor präsentiert bekommen. Twitterless steckt derzeit in der Betaphase, wer einen Key möchte, musst dem zugehörigen Twitter-User tless — erraten: followen.</p>
<h2 id="toc-wort-der-woche-serienmonogam">Wort der Woche: serienmonogam</h2>
<p>Danke, Kleine Zeitung vom 21. September: im Beitrag “Die Ehe an sich macht nicht glücklich” bin ich auf das Wort der Woche gestoßen: <strong>serienmonogam</strong>. s-e-r-i-e-n-m-o-n-o-g-a-m! Gemeint ist damit der sexuelle Treuemodus von nicht-enthaltsam One-Night-Ständern: wer <strike>keine zweimal knallt</strike> den Austausch von Körperflüssigkeiten auf unique Events beschränkt und/oder statt zu heiraten die fixe Freundin immer dann auswechselt, wenn Langweile droht, der oder die lebt serienmonogam. Mindestens so erschütternd: der gemeine Durchschnittsmann starrt täglich 16 Minuten lang (fremden) Frauen hinterher und bewältigt in dieser Zeitspanne schmutzige Fantasien mit 8 verschiedenen Gespielinnen. Dafür investiert er insgesamt 6 Monate seines Lebens, Frauen dagegen stieren laut Statistik, obwohl sie zwei bis drei Jährchen länger leben, insgesamt gerade mal 4 Wochen lang den Objekten ihrer unanständigen Begierden nach.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Der neueste Commoncraft-Spot entmystifziert das us-amerikanische Wahlsystem: äußerst praktisch für alle, die mit minimalem Bildungsaufwand qualifiziert bei der Obama-vs.-McCain Debatte mitschnaken möchten! [via <a href="http://wissenbelastet.com/2008/09/19/das-amerikanische-wahlsystem-einfach-erklaert/" class="liexternal">Max</a>]</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/blogistan-panoptikum-kw37-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das war’s auch schon wieder — somit bleibt mir nur mehr, der hochverehrten Leserschaften einen unvorstellbar entspannten Restsonntag zu wünschen: wir lesen uns am Montag!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>monochroms Streichelnazi</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 03:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[monochrom verplanzten einen echten Nazi in den Streichelzoo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/streichelnazi.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2321]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/streichelnazi-150x150.jpg" alt="streichelnazi 150x150 monochroms Streichelnazi" title="streichelnazi" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>“The Ladies like him!” Die Rede ist vom Streichelnazi, den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a> unlängst in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> ausstellte. Mit Affirmation hat das nix zu tun, es handelt sich vielmehr um gewohnt aktio-situationistische Aufbereitung eines der verlogensten und verlegensten Kapitel Österreichs: denn noch Jahrzehnte nach dem Krieg stellten die wenigsten Politiker (und Zivilpersonen) den schweigenden Konsens, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> das erste “Opfer” Nazideutschlands gewesen sein, nicht bloß nicht in Frage, sondern forcierten jene Betrachtungsweise, die jegliche Unterstützung für die NSDAP auf breiter Basis vollkommen leugnete.</p>
<p>An eine Geschichtsstunde in der Oberstufe kann ich mich noch gut erinnern: am Lehrplan stand schließlich irgendwie irgendwo auch Zeitgeschichte — aber in Lienz muss man da aufpassen; schließlich hat Tirol die Verflechtung von konservativer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a>, Kirche und staatlichen Jobs zur Meisterschaft getrieben. Unsere gesamte “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bildung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bildung">Bildung</a>” über österreichische Parteien lief dabei folgendermaßen ab: drei Personen bekamen Kopien der damals aktuellen Parteiprogramme von SPÖ, ÖVP und FPÖ und mussten Referate halten. Die drei Vorträge (ohne Zwischenfragen) nahmen fast die gesamten 50 Minuten ein. Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> unseres Geschichtelehrers in den verbleibenden zwei Minuten lautete: “Und wie ihr seht, ist das eh alles mehr oder weniger das Gleiche.” Möglicherweise hat diese Aussage sogar einen nicht unbeträchtlichen Teil dazu beigetragen, dass ich später an der Uni Politikwissenschaft als mein Nebenfach gewählt habe.</p>
<p>Es gab jedenfalls keinerlei Diskussion darüber, was Parteiprogramme überhaupt sind und wozu sie dienen, wie die einzelnen Parteien entstanden, wo die grundlegenden ideologischen Unterschiede zwischen links und rechts liegen… man hat uns sozusagen in einer staatlichen Institution zu potentiellen Nichtwählern erzogen. Die Nazis haben wir damals natürlich überhaupt nicht durchgenommen — vielleicht wären die nach Meinung unseres Gymnasialprofs ja “auch eh nur das gleiche” gewesen. Immerhin hat Österreich ja im Rahmen der statistischen Unschärfe seinerzeit quasi geschlossen für das Großdeutsche Reich gewählt. Fanden .at die Hakenkreuzträger damals gar süß und streichelnswert? Diese Frage stellen Johannes und Co. im folgenden Context-Hacking <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> — Text und Credits gibt’s auf <a href="http://www.monochrom.at/streichelnazi/" class="liexternal">monochrom.at</a>.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/monochroms-streichelnazi/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Warum wird ein Weblog betrieben?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/warum-wird-ein-weblog-betrieben/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 03:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum wird gebloggt? Eine Studie des Züricher Insttitus für Kommunikationswissenschaft ergründete die Motive von Weblog-AutorInnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/ipmz.jpg" alt="ipmz Warum wird ein Weblog betrieben?" title="ipmz" width="150" height="107" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> stellte sich bzw. 200 Weblog-AutorInnen das Züricher Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung von Jänner bis April dieses Jahres. Ich habe an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umfrage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umfrage">Umfrage</a> teilgenommen und vor einigen Tagen die, wie ich finde, sehr interessanten Ergebnisse zugeschickt bekommen. Insgesamt gaben 327 Personen Auskunft über ihre (sinistren?) Motive, das Durchschnittsalter des zu 79% männlichen Sample lag bei 32,5 Jahren, 74% der befragten BloggerInnen haben Matura und/oder Hochschulabschluss, 62,3 Prozent leben in einer festen Partnerschaft. Rund drei Viertel bloggen privat, knapp 20% beruflich und 8% ehrenamtlich. Die Forschungsziele der Untersuchung waren wie folgt definiert:</p>
<blockquote><p>Ziel der Untersuchung war herauszufinden, aus welchen Gründen ein Weblog betrieben wird und wie die konkreten Nutzungsweisen aussehen. Zudem interessierte die Selbstdarstellung, die Authentizität sowie die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> von Weblog-AutorInnen.</p></blockquote>
<p>Wenig überraschend: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> und Zeitgeschehen, Technik, Forschung/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bildung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bildung">Bildung</a>/Wissen und Medien sind die beliebtesten Themen, bloß 1/3 der Befragten nutzt das Blog vorwiegend, um die eigene Person zu schreiben. Primäres Motiv ist der Austausch mit anderen sowie die Vergewisserung der eigenen Existenz aka Identitätsmotiv. Eskapismus, soziale <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/integration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Integration">Integration</a> und Unterhaltung spielen ebenfalls eine Rolle für die Motivation. Ebenfalls nicht ganz unerwartet ist folgendes Zitat aus Abschnitt “Authentizität”:</p>
<blockquote><p>Während die Häufigkeit des Bloggens keinen Einfluss auf die Authentizität hat, wirkt sich die Suche nach Weblog-Kontakten tatsächlich positiv auf die Authentizität beim Bloggen aus: Je stärker das Interesse der Befragten an neuen Kontakten ist, desto authentischer stellen sie sich dar. Gleichzeitig fühlen sie sich auch mehr mit der Weblog-Community verbunden.</p></blockquote>
<p>Die Leitung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> oblag lic.phil. Ursina Mögerle am <a href="http://www.ipmz.uzh.ch/" class="liexternal">IPMZ</a>, hier die komplette Zusammenfassung zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/weblogumfrage.pdf" class="lipdf">Ergebnisbericht zur Befragung von Weblog-AutorInnen</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>find / –type f –name “Linuxwochen”</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 10:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 15. Mai 2008 bis 17. Mai 2008. ] Von Donnerstag bis Samstag gehen die Linuxwochen Wien 2008 im Gewerbehaus der AK über die Bühne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">15. Mai 2008</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">17. Mai 2008</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/linuxwochen.jpg" alt="linuxwochen find /  type f  name Linuxwochen" title="linuxwochen" width="150" height="121" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Rockstars gehen auf Tour, Autoren gehen auf Tour, Wanderprediger gehen auf Tour — warum sollte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/linux/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Linux">Linux</a> da zurückstehen? Seit heute machen die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/linuxwochen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Linuxwochen">Linuxwochen</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> im Gewerbehaus der WK (Gewerbehaus der Wirtschaftskammer,  Rudolf Sallinger-Platz 1, 1030 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>) Station: Bei insgesamt 45 Vorträgen, Workshops und 13 Ausstellern bietet die Veranstaltung allen Open-Source Interessierten BesucherInnen ein breit gefächertes Programm-Portfolio. Schwerpunkt sind der Einsatz von Linux am Arbeitsplatz respektive an Bildungsinstitutionen unter dem Gesichtspunkt <strong>Umsteigen auf Standard <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/open-source/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Source">Open Source</a></strong>. Der Eintritt zur Veranstaltung ist ebenso gratis wie das im Fokus stehende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/betriebssystem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betriebssystem">Betriebssystem</a>.</p>
<p>Heutigentags geht’s um die Unternehmenspraxis, morgen steht die Technologie im Vordergrund und am Samstag öffnet der “Linux-Kindergarten” seine Pforten, das detaillierte Programm findet man auf der <a href="http://www.linuxwochen.at/2008/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=34" class="liexternal">Linuxwochen-Homepage</a>:</p>
<blockquote><p>Open Source Software feiert im Moment einen wahren Siegeszug auf allen Betriebssystemen. Seit der Version 1.0 wurde der beliebte Open Source Internet Browser Firefox mehr als 500 Millionen Mal herunter geladen. Und das für alle Betriebssysteme von Linux, Windows, Mac OS X, bis hin zu FreeBSD, einem der ersten Unix Systeme.</p>
<p>Die freie Open Source Büro Software OpenOffice mit Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Präsentationen und vielen weiteren Anwendungen feiert ebensolche Erfolge, wie die Grafik-Software Gimp, die Email-Software Thunderbird, die Audio-Software Audacity und viele weitere Programme, die umfassende Anforderungen an einen Büro-, Grafik-, Audio/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>–PC erfüllen.</p>
<p>Und wer Anwendungen, die auf den Linux Versionen bereits vorinstalliert sind hat auch keine Einstiegshürde mehr auf Linux auch als Betriebssystem umzusteigen. Das ist ein wichtiger Grund, warum sich die Linuxwochen 2008 dieser sehr wichtigen Anwendergruppe widmen: den Umsteigern als Privatanwendern, in Schule und Ausbildung sowie als Unternehmen und Behörden.</p></blockquote>
<p>Ab 19. Jänner geht’s im Joanneum Graz dann gleich nahtlos weiter mit dem Missionieren für die gute Sache, alle weiteren Termine gibt’s auf <a href="http://www.linuxwochen.at" class="liexternal">Linuxwochen.at</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Premiere: monochrom waren einmal die Medien</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-02/premiere-monochrom-waren-einmal-die-medien/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 12:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 27. Februar 2008; 22:30 bis 23:55. ] monochrom feiert Premiere des aktuellen Stücks: es handelt sich um ein Reenactment zum Thema Bildungsfilm 2.0.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">27. Februar 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">22:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">23:55</td></tr></table><p>Man wird sich das ansehen müssen! Denn das Buch haben Frank Apunkt Schneider und die Grenze des Universums gemeinsam verfasst, Regie führte letzterer. Premiere ist in der Roten Bar des Volkstheaters Wien — laut <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a> handelt sich weniger um ein Theaterstück, als vielmehr um ein Reenactment.</p>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/02/monochrom.jpg' alt="monochrom Premiere: monochrom waren einmal die Medien" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2x;border:1px solid gray;" title="Premiere: monochrom waren einmal die Medien" />Nähere Auskunft zu dieser dramaturgischen Neubearbeitung des Klassiker-Formats “Schulfilm” gewährt die <a href="http://www.monochrom.at/eswareinmaldiemedien/" class="liexternal">Homepage</a>:</p>
<blockquote><p>Ein Tag im Winter 2008: Für den klassischen Schullehrfilm sieht es alles andere als gut aus. In einer Welt der Powerpoint-Präsentationen und der Downloadplattformen kommt er sich ein bisschen vor wie Cat Stevens in einer Welt der Powerpoint-Präsentationen und der Downloadplattformen. Dabei könnte er die Zielgruppe da abholen, wo sie abgestellt wurde. Aber wie?! In einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sprache/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sprache">Sprache</a> von heute etwa, so zeitlos wie möglich und so zeitgemäß wie nötig? Vielleicht! Und mit Themen, die der unmittelbaren Erfahrungswelt der SchülerInnen entstammen?! Why not! Das Bundesministerium für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bildung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bildung">Bildung</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wissenschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschaft">Wissenschaft</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> handelt: Der alte Schullehrfilm muss der neue Schullehrfilm werden, damit Lerninhalt Lerninhalt bleiben kann.</p></blockquote>
<p>Das klingt natürlich extrem vielversprechend, und die <a href="http://www.volkstheater.at/rotebar.html" class="liexternal">Rote Bar</a> scheint ein überaus angemessener Veranstaltungsort zu sein. Wer’s zur Premiere am 27. Februar nicht schafft, hat ein paar weitere Gelegenheiten zur popkulturellen Bildung in Eigenregie, und zwar am 29. Februar sowie am 3., 10., 26. und 31. März 2008 jeweils um 22.30 Uhr und am 12. März 2008 um 22 Uhr.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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