| 25. November 2008 | ||
| 18:00 | bis | 22:00 |
Jan A. Pocynek lädt am 25. November ins Museumsquartier zum ersten Wiener Punsch-O-Rama. In Anlehnung an das Open Space Prinzip ist dabei jede/r fürs eigene Häferl Punsch zuständig, die Messe zu Ehren des Heiligen St. Punschius beginnt um 18:00 Uhr und endet, wenn der letzte Schneemann geschmolzen und das letzte Häferl leergetrunken ist. Oder der Adventmarkt im Museumsquartier zusperrt.

So eine Stadtführung eignet sich natürlich ganz hervorragend als Fotosafari: und an Motiven mangelt es der Metropole des Liesertals nun wirklich nicht. Hier haben wir unter anderem den Beweis gefunden, dass J.C. doch nicht am Kreuz starb! Außerdem hinterlässt die jahrelange Präsentation als Kunst-Gemeinde überall im Ort ihre Spuren: man kann quasi in keine einzige Richtung blicken, ohne irgendwo an einem kulturellen Artefakt hängen zu bleiben. Ob dieses Ortsbild-Feng-Shui der visuellen Domimanz der Autobahn etwas entgegensetzen kann? Entscheiden Sie selbst!
Michaela war schon wieder nicht da, also bleibt die schwere Bürde der modischen Berichterstattung mal wieder an der denkbar inkompetentesten Person hängen. Et voilá, hier kommen frische Bloggerfüße respektive Schuhe aus Gmünd:

Hier in Gmünd ist die Hölle los! Gestern Alpenrallye und Platzkonzert, heute Oktoberfest... und das sind nur die Highlights des öffentlichen Veranstaltungskalenders: äußerst beachtlich für ein 2.600-Einwohner-Städtchen! Allerdings verteilt sich der Großteil der Bevölkerung auf die "hinteren Gassen" und umliegenden Häuser: lediglich 37 Gmünd-in-Kärntner haben ihren Hauptwohnsitz am Hauptplatz. Als eine der wenigen österreichischen Städte kann dieser nach wie vor dicht machen, denn die einzigen vier Zugänge führen durch historische Stadttore.

Das hat damit zu tun, dass Gmünd in grauer Vorzeit zum Bistum Salzburg gehörte, und den erzbischöflichen Geo-Strategen war eine befestigte Siedlung ausgesprochen wichtig. All dies und noch viel mehr erfuhren wir heute von Isolde Schaubach, der charmanten Leiterin unserer Stadtführung 2.0. Weitere Gmünd Trivia:
Nach der Stadtführung gab's ausgezeichnete Blogsuppe, hervorragende Spätzle und Eis mit Rumpflaumen, einen Burgrundgang.

Soeben beginnt der inhaltliche Teil des Bloggertreffens - aber allein schon für den Stadtrundgang und die Burgführung hat sich die Anreise ausgezahlt. Ulrich spricht gerade über "Internette Dörfer" und die Abbildung dörflicher Info-Strukturen in komplexen Geo-Informationssystemen: ein hochspannendes Thema, denn bereits seit 2001 beschäftigt sich Tao.at mit dem Thema "virtuelles Dorf".
PS: gestern Abend war's auch ausgesprochen nett - Luk hat mich in meinem Zweitlieblings-LaFraise-Shirt abgeschossen; das neue und absolut geniale Darth Vader Shirt hab ich leider knapp verpasst, es war nach wenigen Stunden ausverkauft (kein Wunder!).