Vor knapp zwei Wochen habe ich die Blogparade Bestes / übelstes Hardware Gadget 20098 bzw. die englische Version Best and worst gadget 2008 ins Leben gerufen. Die Parade hätte am 26.1. enden sollen, allerdings sind noch mindestens drei Beiträge ausständig, und deswegen wird die Deadline bis 31. Jänner verlängert. Danke an alle, die bisher teilgenommen haben - wer noch mit dabei sein möchte, hat bis kommenden Samstag Gelegenheit, seine besten und schlechtesten Hardware-Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zu schildern.
Danke an alle, die bisher teilgenommen haben - die geschilderten Erfahrungen zeigen sehr deutlich, dass die technologische Avantgarde durchwegs eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen muss
Nur ein Ausnahmefällen gelingt es Herstellern, gleich mal die erste Generation eines neuen Geräts frei von Bugs zu halten. Zum Paradigmenwechsel, dass die Early Adopters automatisch auch gleich Betatester sind, hat das Web 2.0 wohl durchaus seinen Teil beigetragen. Andererseits gehört eine gewisse Bastlermentalität ja sowieso zu den Charaktereigenschaften des Vorzeige-Geeks. Ich werde diese Blogparade übrigens zukünftig jährlich im Jänner durchführen, denn an "Forschungsobjekten" dürfte kein Mangel bestehen.
Wie gewohnt hab ich die Aktion auf Blog-Parade.de eingetragen und mich mal umgeschaut, ob's im englischsprachigen Web eine ähnliche Karnevals-Aggregations-Seite gibt. Dabei bin ich auf Blogcarnival.com gestoßen: der Service beschränkt sich nicht nur aufs Promoten der Paraden, sondern stellt ein ganzes Toolset zur Verfügung, das von der Einreichung von Beiträgen über deren Verwaltung bis zur Widget-Einbindung reicht. Zwar haben einige mir bislang unbekannte US-Blogger Beiträge eingereicht, allerdings handelt es sich dabei um bereits bestehende Postings, die nur entfernt mit dem eigentlichen Inhalt der Parade zu tun haben; der Nutzen der Seite dürfte sich also in engen Grenzen halten.
Höchste Zeit für die erste datenschmutz-Blogparade im neuen Jahr - und ich zähle natürlich auf rege Beteiligung! Weil ich 2008 meinen privat/beruflichen Gerätepark ziemlich aufgestockt habe, bin ich auf die Idee gekommen, sozusagen gleich mal mit gutem und schlechtem Beispiel voranzugehen: denn die Frage lautet, welche Hardware respektive welches Gadget sich im vergangen Jahr als Glücksfall oder Fehlkauf erwiesen hat. Zugelassen zur Nominierung ist alles, was sich im weitesten Sinn als Gadget bezeichnen lässt - ich bin gespannt auf Ihre Beiträge!
Regeln: es gibt keine Regeln, außer dass ich am Ende dieser Blitzumfrage alle teilnehmenden Beiträge hier verlinken werde (also bitte via Kommentar, Trackback oder Mail Bescheid sagen!) Die Blogparade beginnt heute (12. Jänner) und endet am Sonntag den 25. Jänner 2008.
Fürs Siegertreppchen kämen einige Teile in Frage: mit meinen Samsung Syncmaster-Monitoren bin ich hochgradig zufrieden, das Audio Technica AT2020 Mikrophon lässt Consumer-Tonaufnehmer alt aussehen und meine Energy CB20 Boxen sorgen jeden Tag aufs Neue für Dubstep-Ohrenschmäuse. Auf den Spitzenplatz meiner aktuellen Hardware-Favoriten kommt aber trotzdem meine neue externe Soundkarte, Terratecs DMX 6Fire USB. Das schwarze Kästchen bietet 4 analoge Ins und 6 Outs sowie einen Mikro-Eingang mit 48V Phantomspeisung als XLR/Klinken-Kombi. Die Soundqualität ist ein allen Situationen hervorragend, Latenzprobleme bei der Asio-Ansteuerung gibt's keine und die Hardware-Regler für Gain und Monitor-Ausgang machen das Gerät zu einer flexiblen Audioschaltzentrale. In dieses positive Bild passt auch der stabile Vista64 Treiber, mit dem man ohne unnötiges Pipifax alle relevanten Einstellungen zum (frei wählbaren) Kanalrouting vornimmt. Die schwarze Box hat mir hervorragende Dienste geleistet, das Preis-Leistungsverhältnis finde ich hervorragend - bei Amazon kostet die Soundkarte knapp über 200,- Euros.
Das Blue Snowflake USB-Mikro erwies sich ob des inakzeptablen Noisefloor zwar zweifellos als sinnlose Investition, wird aber mit Leichtigkeit getoppt von einer Ausgeburt der Hardware-Hölle: Logitechs Z10 Stereo-Aktivboxen sind das crappigste Stück Computerzubehör, das mir je untergekommen ist. Theoretisch klingt die Möglichkeit, den eigenen Musikplayer mittels Sensortasten anzusteuern, ganz nett. Leider reagieren die Tasten in der Praxis in etwa so zäh wie Andy Borg nach 72 Stunden Musikantenstadl-Marathon. Auch das Digitaldisplay ließe sich sinnvoller Nutzung zuführen, wenn es so etwas wie eine API und/oder brauchbare Software gäbe - aber man kommt gar nicht erst der dazu, sich in der Praxis über diese halbgaren Features aufzuregen, denn wer die Boxen per USB einstöpselt, erlebt sein blaues Wunder: jede interne oder externe Soundkarte wird deaktiviert. Punkt. Also bleibt nur der Weg über den qualitativ vergleichsweise wirklich miesen Line-In. Die Logitech Marketing-Abteilung hält es aber anscheinend nicht für erforderlich, diesen Umstand in der Beschreibung zu erwähnen. Zugegeben, Logitech baut die besten Mäuse (keyboard-technisch bevorzuge ich allerdings Microsoft), aber mit dem "Z-10 Interactive 2.0 Speaker System" beweist die Firma, dass man sich nicht davor scheut, ein halbfertiges, unausgegorenes Produkt auf den Markt zu werfen. Zugegeben, der Klang der Boxen ist für diese Preisklasse nicht übel - allerdings wird die Transparenz im Mittenbereich durch fast vollständig fehlenden Bassdruck erkauft. Finger weg! Wenn's aktive 2.0 Speakers sein sollen, dann würde ich eher die Creative Labs Gigaworks T20empfehlen. Logitechs Z-10 empfehlen sich einzig und allein für Besitzer eines Laptops mit mieser Soundkarte, der vorwiegend stationär verwendet wird - denn für den mobilen Einsatz sind die Boxen viel zu schwer.
Blogistan ist groß und doch ein Dorf. Gabaretha, die Autorin von Mach das Beste aus deinem Leben! habe ich über die BC-Gruppen Weblogs in German language kennen gelernt (neue Mitglieder immer willkommen!) und im dortigen Diskussionsforum auch von ihrer aktuellen Blogparade erfahren. Was würdest Du in Deinem Leben verändern oder verbessern, wenn Du jetzt (sofort) über eine Million (1.000.000) EURO frei verfügen und entscheiden könntest? lautet die geradezu klassische Frage. Und unter den bisherigen Teilnehmern bin ich dann auf Meister Yoda gestoßen, der eine sehr altruistische Antwort gibt:
Das Nächstliegende wäre nun, die fiktive Million Euro zu nehmen und sehen, was ich damit alles anstellen könnte. Stattdessen würde ich wohl das Geld verschenken, um so zu bleiben, wie ich bin: einfach gestrickt und meist freigiebig und mehr oder weniger wohlgesinnt. Ich müsste aber darauf achten, dass ich das Geld sofort verschenke, bevor mein Ego überhaupt bemerkt, was da abgeht. Ansonsten würde ich es nicht mehr hergeben, wegen der Gier.
Gaba stellt in ihrem ursprünglichen Beitrag einige weitere Fragen rund ums Thema Geld, etwa ob es glücklich mache. Ich denke, man muss dieses Thema eher von der umgekehrten Seite her betrachten: zu wenig Geld zu haben, macht unglücklich. Was dieses "Zuwenig" sein mag, liegt nur bis zu einem gewissen Grad im Auge des Betrachters: Grundbedürfnisse, soziale (medizinische) Versorgung, Wohnung und dergleichen sind ein Luxus, der nach wie vor nur einem vergleichsweise geringen Teil der Weltbevölkerung in vollem Ausmaß zugute kommt. Ich selbst bin in der glücklichen Situation, genug Geld zu verdienen, um mir alles leisten zu können, was ich haben möchte. Außerdem bin ich mit meinem Consulting/Blogging-Business in der ausgesprochen glücklichen Situation, dass ich zwar viel arbeite, aber genau das tue, was mir Spaß macht: Glauben Sie mir, so macht sich niemals abendliche Erschöpfung breit
Die Frage an sich mag für mich ein wenig fiktiver sein als für manche andere, immerhin bin ich ja schon mal unerwartet zu einer größeren Geldmenge gekommen. Mit den 75k Euro, die ich vor einigen Jahren bei der österreichischen Ausgabe der Millionenshow gewann, hab ich unter anderem eine Menge Bücher und mein Motorrad gekauft, außerdem gab das Geld speziell in den ersten Jahren der Selbständigkeit eine gewisse Sicherheit, die manche Entscheidung erleichterte: auch wenn es de facto niemals nötig war, um mich "über Wasser zu halten". Aber nun zurück zur Hauptfrage:
Meine Freundin bekäme einen fabriksneuen Alfa mit zu vielen PS, für mich gäb's wohl eine VMAX 2009 und für uns beide ein Häuschen in der Nähe von Pula. Natürlich müsste eine phatte Party veranstaltet werden und ich würd ausgiebig Geschenke für meine Freunde shoppen. Einen Teil des Geldes ginge an nationale und internationale Hilfsorganisationen, und den Rest sollte ich möglicherweise bei der derzeitigen lieber in Aktien von mit gesunkenen Produktionsbetrieben investieren, anstatt eine Latte von staatlich gedeckten Sparkonten zu eröffnen, aber das müsste ich mir noch genauer überlegen.
Neue PC-Hardware steht nicht auf der Liste, immerhin hab ich mir grad eine Luxus-Workstation zugelegt. Einer gravierenden Aufrüstung unterzogen würde dagegen meine digitales Foto- (Leica!) und Videoequipment. Es dürfen aber keine zu großen Geräte sein, denn die komplette Ausrüstung muss inklusive Laptop in einen gepolsterten Rucksack passen. Mit dem und einem Trolley würde ich mich dann nämlich ein Jahr lang auf die Reise rund um die Welt machen, mir alle möglichen Konferenzen, Barcamps und New Media Venues anschauen, filmen und auf datenschmutz bzw. datadirt drüber berichten. Tja... und nach dem einen Jahr würd ich dann wieder genau dort weitermachen, wo ich dank der Million und der Weltreise aufgehört hätte, um einen ganzen Schatz an finanziell nicht auf zu wägenden Erfahrungen reicher.
Neun Blogger haben bislang insgesamt mit geträumt, auf weitere Beiträge (vor allem von den SEO-Bloggern, die sich über ein zweistelliges "Blogeinkommen" einen Hax'n ausfreuen) wär ich neugierig. Die bisherigen Paradenteilnehmer: Feel better Blog, Bluetime, Pontifex Maximus, Der Kolumnenknaller, Chakra Balance Blog, Kopfchaos, Yoda's Blog, Zentao und jréne.
Die gemeinsame Twitterblogger-Aktion (manche sagen auch Karneval oder Blogparade) von Michael, Lukas und mir läuft noch bis Ende der Woche - wer am eigenen Weblog einen Beitrag über seine Erfahrungen mit, seine kuriosen Begebenheit auf und/oder seine Meinung zu Twitter veröffentlicht und uns via Kommentar oder Trackback Bescheid sagt, nimmt an der Verlosung eines 50-Eulen-Amazon Gutscheins teil.
Genauere Infos gibt's in diesem Posting - danke an alle bisherigen TeilnehmerInnen; mir hat's großen Spaß gemacht, die Beiträge zu lesen. Also los, in die Tasten gehauen - bis Sonntag, 4. Mai ist noch Zeit!
PS: Den perfekt passenden Cartoon zu unserer Aktion gibt's bei Penny Arcade!
So, zurück aus London... der europäischen Hauptstadt der phatten Wohnungsmieten, leiwanden Taxis und immer aufs Neue verwirrenden Linksregelung. (Nein, ich bin nicht mit dem Auto gefahren, aber man geht ja auch links.) Der Reisebericht folgt asap, vorher muss ich noch meine fünfhundert Fotos sortieren und natürlich gibt's heute erstmal den längst dienenden Wochenrückblick der deutschsprachigen Blogosphäre. Danke für Ihren Flug mit datenschmutz Airlines, bitte schließen Sie zum Start Ihre Gurte!
Georg hat einen äußerst spannenden Beitrag über die Facebook-Penetration im Ländervergleich verfasst - die Daten stammen dabei aus der Ad-Applikation. Erstaunlich: auf Platz 1 sind dabei nicht etwa die USA, sondern Kanada mit 226 Usern je 1000 Einwohner (vs. 65 in den USA, die damit nur auf Platz 10 liegen.) Ebenfalls wahnsinnig beliebt ist die Seite mit den vielen Gesichtern in Skandinavien: wer norwegische, schwedische oder finnische Bekannte sucht, ist hier gut aufgehoben. Die Schweiz liegt auf Platz 16, Österreich hat den 3 hoch dritten Platz erwischt, Deutschland ist nicht unter den Top 30. Auf jeden Facebook-Japaner kommen zwei Rumänen, und 232.360 Italiener streiten sich mit 582.840 Mexikanern darüber, ob Burritos oder Pizzaschnitten besser schmecken. Die 865 Liechtensteiner haben sich vermutlich alle gegenseitig in den Kontaktlisten und repräsentieren immerhin 2,5 Prozent der Gesamtbevölkerung ihres Landes. Da sind die Luxemburger kontaktfreudiger: 4,4 Prozent poken sich, während bloß 0,98 Prozent aller Letten Profile betreiben. Und nun die Preisfrage: gibt's auf Facebook mehr australische Krokodiljäger oder mehr neuseeländische Kiwizüchter? Wer die richtige Antwort weiß, gewinnt einen Gratis-Account seiner oder ihrer Wahl, entweder bei Facebook oder datenschmutz
Ebenfalls hardcore: heutzutage darf auch schon jeder ins Fernsehen, was die 2 schrägen Vögel der Welt mitzuteilen haben, sollte aber lieber geheim bleiben:
Mehr Barcamp-Videos gibt's ebenfalls bei Georg.
Der bekannteste männliche Pornodarsteller aller Zeiten hat seine aktive Karriere bereits vor einigen Jährchen beendet - 1.300 Filme und 4.000 Partnerinnen waren genug. Doch nun kehrt der Italian Stallion ins öffentliche Leben zurück, und zwar mit seiner eigenen Modelinie:
Der italienische Pornostar Rocco Siffredi startet eine neue Karriere als Designer. Der 44-Jähriger debütiert bei der Modemesse Pitti Uomo in Florenz mit seiner neuen Marke "Rocco". Vorgestellt wird Casual-Mode für Männer und Frauen. Logo der neuen Marke ist ein "R" in phallischer Form. Der Start in der Modebranche feiert Siffredi mit einer großen Party in der Nähe von Florenz.
Der Physiker versteht unter Translation etwas völlig anderes als der Sprachwissenschaftler - letzterer könnte geradezu in Verzückung geraten über die smarte Idee von Facebook, doch einfach die User übersetzen zu lassen. Die Seite ist zwar so gut finanziert, dass man sich problemlos eine ganze Truppe von Professionisten leisten könnte - aber wer weiß besser, wie die idealen Bezeichnungen lauten, als die Community selbst? Angewandtes Crowdsourcing... die Betreiber beweisen einmal mehr, dass sie verstanden haben, wie das Netz funktioniert!
Webmaster Pauls Blogparade ging dieser Tage zu Ende - Congrats, exakt 100 TeilnehmerInnen sind ein beachtlicher Erfolg! Hier die komplette Liste:
In diesem Sinne wünsch' ich der p.t. Leserschaft einen unvorstellbar angenehmen Restsonntag - bei mir geht's nächste Woche nach Berlin: zwar auch recht groß, aber vom subjektiven Style- und Wohlfühlfaktor her überhaupt kein Vergleich mit der britischen Metropole... wenn dort nur die Mieten nicht so absurd hoch wären!
ds StammleserInnen wissen, dass der Autor dieses Blogs, also meine Wenigkeit, exzessiver gegenseitiger Verlinkung zwischen Bloggern ganz und gar nicht abgeneigt ist. So sehr ich nix für real-life Karnevale übrig habe, so sehr mag ich Blogparaden. Die nächste Technorati-Kette? Count me in. Aber wenn Start-Ups aufdringliche Gewinnspiele mit Verlinkungspflicht einführen, dann find ich das nicht besonders originell.
Das Uri Geller Tricks aufgedeckt Blog, beschreibt die Mechanik des Spiels kurz und knapp:
5 Webseiten (Hitflip, MyVideo, Erento, verwandt.de und Hitmeister) haben zusammen ein Gewinnspiel mit unglaublichen Preisen ausgedacht: Man muss als Besitzer einer Webseite / eines Blogs einen Beitrag schreiben, wo die 5 versteckten Logos auf den 5 Webseiten sind. Dann schreibt man noch etwas über das ganze, gibt einen Kommentar auf der Gewinnspiel-Seite ab, und schon ist man dabei!
Lustig auch die TNBs:
Punkt 1 ist klar, Punkt 2 verdient nähere Betrachtung: die alte These "nofollow Links sind nicht völlig irrelevant beim Google-Ranking" ist komplett richtig; seit dem letzten Update hat Google entweder einige Anpassungen am Algorithmus durchgeführt oder lässt händisch korrigieren (ich tippe eher auf ersteres), dass nofollow-Links mittlerweile das Ranking beeinflussen, sollte eigentlich jeder SEO sehen können, der Augen im Kopf und Spaß an Experimenten hat. Punkt 3 dagegen verblüfft: eine nofollow-Trackback Link von einer Aggregatorseiten mit am Ende +100 Outgoings bringt in der Tat nix... aber das sind schon die Feinheiten, back to basics:
Wie schon in der Einleitung angedeutet, find ich's fein, wenn sich BloggerInnen gegenseitig Verlinkung. Im Gegensatz zu allen "Alteingesessenen", die davon überzeugt sind, die Moralgesetze der Blogosphäre höchstselbst fest in Stein gemeißelt zu haben, glaube ich steif und fest daran, dass die Grenze zwischen thematisch motiviertem Backlink und Selbstzweck eine extrem fließende ist... panta rhei eben. Aber dieser Grund ist bei weitem nicht der einzige: seit wir Early Adopters uns im Internet rumtreiben, reden wir davon, dass das Netz Chancengleichheit für alle bietet... diesem hehren Ideal stehen breite ökonomische Hürden entgegen, aber zumindest in einem winzig kleinen Bereichen haben Open Source (Blog)Publishing Systeme die Karten zwischen "professionellen" Medienhäusern und One-Woman/Man-Show-BloggerInnen definitiv neu verteilt: jede/r InternetUserIn kann publizieren und mit der nötigen Ausdauer und Bereitschaft zum Lernen ein unglaublich großes Publikum finden. Dass mittlerweile dank hochbezahlter SEO-Agenturen old school Bewerber in der Ökonomie der Aufmerksamkeit finanzielle Mittel haben, um clevere Early Adopters auszustechen, spricht in meinen Augen dafür, dass letzere sich gegenseitig unterstützen. Das ist (neben einem stark florierenden Interesse am Geschreibsel der anderen) einer Hauptgründe für meine Serie "Blogvorstellungen"... und genau aus diesem Grund sehen die TNBs meiner eigenen Gewinnspiele auch Extra-Chancen für Co-Blogger vor, die drüber schreiben, und eben deswegen trage ich zu allen virtuellen Galas stolz meine Blogpiraten-Kapitänsmütze. "It's a thin line between love and rape", wie Public Enemy weiland am großartigsten ihrer Alben mal so treffen rappten.
Bei besagter Blogitz*ljagd jedenfalls geht's nicht nur darum, dass alle auf die fünf Veranstalter verlinken, auf deren Seiten ist auch noch das Logo versteckt - selbiges zu suchen, soll den beteiligten SchreiberInnen "Spaß" machen (und auf Seiten der Sponsoren ein paar Ad Impressions und Pageviews generieren). Ich alter Sack schreib zwar immer noch beim gap (obwohl meine Kolumne letzthin von der Chefredaktion als "unverständlich" bezeichnet wurde), hab aber selbstverständlich keinerlei Ahnung von der Jugend von heute und alle meine jüngeren Kumpels sind offensichtlich hochgradig unrepräsentativ: meine und deren Vorstellung von Spaß ist eine andere als Logos auf Webseiten zu suchen - da lob ich mir doch direkt mein OneTrack auf Facebook. Wie auch immer: Scheiß auf den EiPod Tatsch - ich bewirb mich mit diesem Beitrag hiermit offizielle für den Meinungsmacher Spezialpreis.
Ach ja, darum geht's.
Zur Veröffentlichung der eigenen Erfahrungen mit trigami fordert Seba Müller in seiner aktuellen Blogparade auf. [via Dimido] Kommerzielle Unterbrecherwerbung ist in Blogistan ein bekannt heiß diskutiertes Thema - ich habe wiederholt über den Schweizer Blogvermarkter geschrieben, StammleserInnen dürften also nicht weiter überrascht sein, dass ich sehr viel von dieser Form der Longtailwerbung halte.
Nicht in einen Corporate Blog
Aber im Ernst: das muss jede/r BloggerIn ganz für sich allein entscheiden, da gibt's keinerlei Gebote, die in Stein gemeißelt wären.
Rund 130 Euro.
Die Anpassung des Preises je nach Ausführung der Rezension halte ich für sinnvoll und wichtig, um ein hohes Qualitätsniveau zu halten. Dass Blogger den Standardpreis jetzt über- bzw. unterbieten können, ist ein nettes Zusatzfeature.
Ziemlich genau gleich viel Mühe wie mit "normalen" Blogbeiträgen derselben Länge - außer beim Testen neuer Webplattformen, da kann's auch mal etwas länger dauern.
Ich achte darauf, dem Kunden zu erklären, welche Leserschaft er auf meinem Blog erwarten kann und teile ihm gegebenenfalls mit, warum ich gerne über sein Produkt schreiben möchte. Die Kennzahlen zum Blog sind ohnehin im trigami System ersichtlich.
Ja, das geschieht ziemlich häufig - etwa die Hälfte meiner Rezensionen wird mittlerweile aufgrund des zu hohen Preises abgelehnt.
Das ändert sich von Monat zu Monat und hängt davon ab, wie viele trigami-Aufträge ich jeweils bekomme. Summa Summarum waren die Honorare für bezahlte Beiträge allerdings 2007 insgesamt die größte Einnahmequelle.
Bis zum 15. Februar können trigami-Blogger an Sebas Parade teilnehmen. Ihre Erfahrungen geschildert haben bisher unter anderem Baynade und Weißenfels.
Die Webbloggers rufen auf zur Parade. [via Dimido] Oliver möchte mit seinem Fragenkatalog folgendem Mysterium auf den Grund gehen: Was ist eigentlich mit den anderen Bloggern, haben die viel Ahnung von Webdesign?
Weit wichtiger ist die Usability; das Design darf nicht "im Weg" sein, die Farben sollten aufeinander abgestimmt und die Texte gut lesbar sein - der Rest ist wohl weitgehend Geschmackssache. Wichtig war mir aber, kein Standardtheme zu verwenden, sondern ein eigenes Layout zu verwenden. Da draußen gibt's hunderte Themes, die hübscher sind als mein Eigenbau - aber dafür trägt datenschmutz individuelle Kleider.
Mein erster Studi-Nebenjob war Webdesigner - das war noch eine Weile vor HTML 3.0. Ich bin kein Designer, kann aber immer noch ganz brauchbare eigene Templates schreiben und kenne mich ausreichend aus, um für eigene Projekte meine Hausgebrauchs-Designs zu erstellen.
Selbst erstellt, allerdings auf der Basis von YAML (yet another multi-column layout) und ausgehend vom WP-Standard Theme. Ich hab mein Template intern noxed2 genannt, da es sich um mein zweites eigenes Template handelt - "noxed" auf der Basis von Hemmed, das wiederum von Hemmingway inspiriert wurde, hieß mein erster Versuch. Dass es irgendwann mal noxed3 geben wird, ist zwar nicht kategorisch auszuschließen, aber auch nicht sonderlich wahrscheinlich, da ich eigentlich laufend an meinem aktuellen Template weiterbastle und optisch durchaus nicht unglücklich bin.
Ich benutzte Photoshop zur Erstellung der Grafiken und Fireworks meistens dann, wenn ich für Kunden Outlines und Storyboards zeichne. Bei datenschmutz bin ich da sehr oldschool unterwegs: ich passe die Templates händisch im Texteditor an und rendere die Seiten zuhause am Testrechner mit Xamp; kleinere Änderungen mache ich gleich live via ftp und Texteditor. Automatisch generierter Code ist ein Graus, wenn man laufend neue Snippets integriert und kleinere Anpassungen macht - ich wollte sauber strukturierten Code, in dem ich mich selber auskenne.
Ja. Ganz am Anfang habe ich noch den legendären font-Tag benutzt und dann recht bald auf CSS umgestellt. Ich würde sagen, ich kenne mich ganz gut aus - höllisch allerdings finde ich die Problematik mit verschiedenen Browsern und Browsergenerationen.
Ebenfalls mit dabei: Der Korsti, die Klette, gedingst und Cordie-Design. Nicht an Bord ist itstoolong; oder besser gesagt: nicht direkt mit dabei, die Sinnlosigkeit solcher Paraden ist ihm aber immerhin einen ganzen Beitrag wert:
Und was macht dieses SEO-Geschmeiss, wenn sich absolut niemand für ihre "Optimierung" interessieren mag, außer sie selbst oder vielleicht noch ihresgleichen? Sie organisieren einen Karneval der Idiotie, den sie ganz euphemistisch Blogparade! nennen. Möglicherweise schämt man sich in solchen Kreisen, die Wahrheit beim Namen zu nennen?
Höchste Zeit mal wieder für die Teilnahme an einer Blogparade - Webmaster Paul stellt sieben Fragen, und zwar nicht nach dem Warum, sondern nach dem Wie... bei Freetaggers Nachwuchs-Parade, die sich an BlogbetreiberInnen zwischen 0 und 19 richtet, fall ich im Gegensatz zu Yannick ja "knapp" raus. Aber im Übrigen mach ich's auch so wie er und fasse die ersten drei Fragen in einer Antwort zusammen.
Für datenschmutz und die meisten anderen Projekte WordPress, w00t else... ich hab's vorher gelegentlich als CMS für kleiner Site-Projekte verwendet, daher war die Entscheidung zum Start von datenschmutz bereits klar. Wie ich erstmals drauf gestoßen bin, weiß ich nicht mehr, ist auch schon eine ganze Weile her. Eine Menge Programmierer, die ca. 50.000x mehr Ahnung haben von php als ich, sagen, dass WP ineffizient programmiert sei... für mich persönlich liegt der Hauptvorteil allerdings einfach darin, dass so viele Blogger WP verwenden. Die Zahl an verfügbaren Plugins, Templates und Tipps gefällt mir.
btw: ich dachte ja immer, ich wär der einzige, der für kleinere Projekte Thingama verwendet - aber Dimido tut das ebenfalls.
En Detail bieten andere Systeme mehr Komfort (z.B. das Updating von sy9), aber ich gehe davon aus, dass mit dem 2.5er Release WP einen großen Schritt nach vorne machen wird. Ernsthafte Nachteile sind mir nicht aufgefallen.
Unterschiedlich verteilt, aber im Monatsschnitt wohl an die mindestens 2 bis 3 Stunden am Tag.
Zurzeit so um die 1.500 am Tag, wobei's im Dezember aber noch eher 1.000 als 2.000 waren.
Das differiert beträchtlich, da trigami-Rezensionen meine Haupteinnahmequelle sind und das Blog-Monatseinkommen sehr stark von der Anzahl der bezahlten Reviews abhängt; Partnerprogramm und Banner spielen eine untergeordnete Rolle. Ich hab mich in den letzten sechs Monaten auch so gut wie gar nicht um Effizienz Steigerung bemüht, da wär sicherlich noch einiges drin - aber ich bin mit Beratungsjobs so eingedeckt, dass ich die verfügbare Zeit lieber fürs Schreiben von Beiträgen verwende. Die Hosting-Kosten werden jedenfalls locker gedeckt, ein paar Hunderter im Monat sind schon drin.
| 29. November 2007 | ||
| 18:00 | bis | 23:00 |
Kein Second Life treffen, kein virtuelles Meeting: die Accessibility Blog Parade setzt sich am 29. November mit einem Live Event fort. Im Auditorium des Museums Moderner Kunst (MUMOK) in Wien treffen sich die TeilnehmerInnen der Blogparade und generell an barrierefreien Webseiten interessierte Netizens. Nach einem spannenden Programm inklusive Barrierefreiheits-Reality-Check wird gemeinsam gefeiert.

So denn, der SommerSoundTrack-Karneval hat sich die längste Zeit seinem Ende zugeneigt, nun stehen die GewinnerInnen der 6 Alben fest. Besten Dank nochmal an alle TeilnehmerInnen! In den nächsten Wochen folgen eine ganze Reihe von Gewinnspielen, unter anderem gibt's die neuen Longplayer von Rodney Hunter, Wolfgang Muthspiel und Fadi Dorninger zu gewinnen: Details in den nächsten Tagen, so stay tuned!
Die CDs sind bereits eingetütet und werden morgen auf die Post gebracht, sollten also spätestens in einer Woche an ihrer Destination landen. Und hier die glücklichen GewinnerInnen der ersten datenschmutz-Blogparade:
Der SommerSoundTrack Karneval ist zu Ende - vielen Dank an alle TeilnehmerInnen! Insgesamt gab's wie erwartet eine große Bandbreite an Präferenzen, aber auch etliche Überschneidungen.
In diesem Beitrag gibt's die Gesamtliste aller SommerSoundTrack KarnevalistInnen. Die Verlosung der sechs Alben erfolgt am kommenden Montag, wer noch einen Beitrag "nachnominieren" möchte, kann dies bis Sonntag gerne tun.
Die GewinnerInnen werden von mir Anfang kommender Woche via Email verständigt. Wie angekündigt gibt's ein Los für jede/n, wer die untenstehende Gesamt-Karnevalsliste auf seinem Blog veröffentlicht, bekommt ein zweites Los. [Die Erklärung, warum ich eine solcher Querverlinkung am Ende des Karnevals für sehr sinnvoll und positiv für alle TeilnehmerInnen finde, gibt's hier.] Und bei der überschaubaren Zahl an TeilnehmerInnen eine über 50%ige Gewinnchance auf eines der folgenden Alben:
The Brendan Adams Trio: Pearly Sue
Timbaland: Tim's Bio
Nova Drive: Headtrip
Jay-Z: Greatest Hits
Amaree: Amaree
Moloko: All Back to the Mine - A Collection of Remixes
In diesem Sinne - ein schönes Wochenende + nochmals Danke fürs Mitmachen!
PS: Bis zum 12. November läuft übrigens noch das Supershirt Gewinnspiel. And there's a lot more to come :grin:
| 31. Oktober 2007 20:00 | bis | 1. November 2007 2:00 |
Selbst die hartnäckigsten Schneehasser können es nicht mehr leugnen: der Sommer ist vorüber, also höchste Zeit, in der Bunkerei im Wiener Augarten den offiziellen Badeschluss zu feiern. An den Turntables steht niemand geringerer als Maestro Scheibosan, der nach seiner gesundheitsbedingten Pause nun endlich wieder die Floors dieser und anderer Städte rockt!
Die Bunkerei macht mangels winterfester Ausstattung die übliche Pause - mit anderen Worten: Badekleidung ist nicht erforderlich, eine warme Jacke wäre aber durchwegs von Vorteil. Gebadet wird in feuchtem Minimal und Maximal Electro, in schlüpfrigem Cosmic und Spacedisco sowie in wetfun*ked House und Groove. Los geht's ab 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei und so sieht das komplette Line-Up aus:
A propos Sommer und Musik: mein Blogkarneval SommerSoundTrack geht am 2. November zu Ende, wer noch einreichen möchte, hat noch bis übermorgen Gelegenheit. Die Chancen auf einen der sechs Preise sind ganz hervorragend, denn bisher hält sich die TeilnehmerInnenzahl leider in Grenzen - ich hätte ja durchwegs mehr Hobby-Musikjournalisten unter der geschätzten Bloggerschaft vermutet
Die Blog-Parade Mein SommerSoundTrack dauert noch bis zum 2. November - ich möchte gern von meinen LeserInnen wissen: was war Ihr/euer persönlicher Soundtrack des Sommers? Hier nun wie angekündigt mein eigener Beitrag. Musikalisch betrachtet hab ich einen stilistisch und genre-technisch durchwegs gemischten Sommer hinter mir, wobei allerdings dubbige und hip hoppige Sounds eine durchwegs dominierende 30-Grad-plus Rolle spielten.
Ich hab's zum ersten Mal gehört im Auto auf der Fahrt nach Graz - keine Rede von adäquaten Subwoofern, aber dieser Mix ist solideste Handarbeit: DJ Food & DK: Now Listen Again erschien in diesem Jahr am Solid Steel Label. Dass DK fein scratcht und Food einen exzellenten Musikgeschmack hat, war schon vorher klar. Überraschend allerdings die komplexe Reise durch unterschiedlichste Studiowelten: von Timbaland über Cut Chmist zu Pepe Deluxe und wieder zurück, von Gorgio Moroder zu Aphex Twin - die beiden Reiseführer durchs (broken) Hip Hop Universum packen mehrere Jahrzehnte in ihren Mix und droppen gegen Ende dann sogar noch den Qemists '03 Remix von "Swords in the Dirt" (Roots Manuva feat. Rodney P.) sowie - und spätestens an diesem Punkt sollte die Bassbox bei Fuß stehen - "Tarantula" von Pendulum und Fresh. Großes Ohrenkino... und definitiv eine meiner Heavy Rotation Schreiben im vergangenen Sommer.
"Where my dawgs at?" Irgendwo hab ich vor kurzem gelesen, DMXens alte Produktionen klängen nach Casio-Synthies. Shame on whoever wrote that! "It's dark and hell is hot" von 1998 ist ein episches Meisterwerk. Ich muss ja gestehen, dass ich die Qualitäten dieses Albums seinerzeit durchwegs übersehen hab - vor allem die textlichen: "Damian" und "The Convo" liefen in meiner Neuerwerbung dieses Sommers (ein Sony-MP3-Player. Yup. MP3. Nicht Atrac4.) auf heaviest rotation possible. Die späteren Alben kommen da kaum mehr ran... und irgendwie hat mich DMX in einen unheilvollen Strudel früher Kindheitserinnerungen im Osttiroler Ghetto gesogen... nee, Quatsch. Aber ich hab jede Menge reminisziert, Zeitreisen via Audio: und Wu Tangs "36 Chambers" widersetzt sich immer noch hartnäckig jedem Remastering. "Can it be that it was all so simple then?" Naughty by Nature 1995 in der Wiener Arena, Gang Starr einige Jahre später in der Szene und dann ein zweites Interview mit meinem lyrical Hero Guru, als er mit Jazzmatazz im Metropol auftrat - yup, Hip Hop trägt die Hauptschuld an meiner Liebe zur Musik. Und in diesem Sommer hab ich meine Soundroots extensiv gewürdigt.
Natürlich war da noch eine Menge mehr, über die ich großteils bereits auf datenschmutz geschrieben habe: Dubblestandart, Shantel, Samon Kawamura, D.Kay, Stereotyp (Keepin' me!), Underwolves, MC Mankind, Deep Dish, Spiral Tribe, Trentemoeller, Little Louis Vega, und und und - but first and foremost I can't forget my wicked sound engineers - und hier gibt's auch gleich was zum Anhören. Ladies and Gents, vereinte eklektische Popfans: give it up for the one and only mysterious sound engineers from inner space:
Während für die westlicheren Gefilden .at's Meteorologen demnächst Schneefälligkeit prognostizieren, freue ich mich über weitere Einreichungen beim datenschmutz SommerSoundTrack Karneval. Bis 2. November bleibt Zeit, einen eigenen Beitrag einzureichend und mit ein wenig Glück eines der fünf Alben zu gewinnen.
Sabrina aka Weird Sista, gap-Kollegin seit den frühen schwarz/weiß-Tagen (nein, nicht damals, als the gap noch einfarbig gedruckt wurde, sondern damals, als die Welt noch s/w war!), hat ihre Sommercharts zusammengestellt, und die Selektion deckt sich zu einem hohen Grad mit meiner Playlist - ich sag nur: Stereotyp feat. Sandra Kurzweil: Keepin' Me... Jahrtausendtrack!!!
Greg ließ sich von einer Mischung aus verschiedenen Jahrhunderten beschallen: King Crimson und John Lee Hooker stehen ebenso auf der Liste wie verschiedene klassische Kompositionen aus dem Barock. Und auch die Top 10 des Ostsee-Club24 erstrecken sich über mehrere Dekaden - "Summer Son" gehört auch zu meinen Faves, und den "Say what you want" Remix mit Method Man find ich allein schon deshalb genial, weil ich schwer bezweifle, dass Texas und Meth je gemeinsam im Studio waren... dennoch phat! S.O.S. aka Lady Smiles votiert für Mario Biondis großartiges "This is what you are", der Waldviertel-Blogger ließ sich von heimischen Songs der Band stoahoat und bazwoach beschallen.
Der SommerSoundTrack Karneval läuft noch bis zum 2. November - wer mitmachen möchte bei Karneval und Gewinnspiel ist natürlich herzlich eingeladen. Ob Top-10 Liste oder Kurz-Essay: Form und Inhalt sind völlig frei. Ich freue mich auf weitere Einreichungen!