Zanox, seines Zeichens lukrativstes Affiliate-Marketing Network für europäische Blogger, ändert mit 1. Juni diesen Jahres die Konditionen des "Partner werben Partner" Programms. Die Standardprovision beträgt nun 6 Euro pro Partner, Premium-Affiliates (ab Adrank 6) bekommen 8 Euros.
Während englischsprachige Blogger die freie Qual der Wahl haben, sieht's mit europäischen Affiliate Marketing Networks eher duster aus. Ursprünglich war hier auf datenschmutz affili.net eingebaut, das auf datenschmutz damit erzielbare Einkommen lag allerdings fast unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Zanox bietet die wesentlich attraktiveren Partnerprogramm und vor allem das lukrativere Beteiligungsmodell - und da jede Seite händisch freigegeben wird, bleibt das Netzwerk frei von billigen Klick-Generatoren.
Welche Partnerprogramme man fürs eigene Blog wählt, hängt natürlich einzig und allein von der thematischen Ausrichtung ab. Je enger der thematische Bezug zum Seitenthema, desto höhere die Coversion-Rate. Bei mehreren hundert Werbern - von Feinkostwaren bis zu ADSL-Verträgen - sollte allerdings so gut wie jedes Nischenblog zumindest ein paar kontext-sensitive Werbemittel im Zanox-Portfolio finden.
Nach Anmeldung und Freischaltung muss man sich für jedes Partnerprogramm einzeln bewerben, erfahrungsgemäß erfolgt die Freischaltung oder Ablehnung innerhalb von zwei Tagen. Für das neue Zanox-Leadmodell ist lediglich zu beachten, dass neu geworbene Partner innerhalb von 6 Monaten nach Registrierung ein Guthaben von mindestens 50 Euro erzielt haben - aber das ist selbst für kleinere und mittlere Blogs ohne weiteres möglich.
Gibt's diese Tage beim Schweizer Broker für bezahlte Weblog-Reviews. trigami erhielt kürzlich auf der Cebit den Innovationspreis in der Kategorie Online-Marketing und schenkt aus diesem fröhlichen Anlass allen KundInnen +10% Guthaben für sämtliche Produkte.
Wer bis Ende April sein Konto auflädt, profitiert von der einmaligen Sonderaktion, verbraucht werden kann das Guthaben auch später. Die Höhe der Summe ist dabei nicht limitiert, für 5 Tausender gibt's also 5.500 Euro in Rezensions-Credits. Natürlich kann das Guthaben nur für trigami-Dienstleistungen verwendet werden, also heute 50.000 Eulen einzahlen und sich morgen wieder 55.000 auszahlen lassen spielt's nicht
Also en detail:
- Dieses Spezial-Angebot gilt bis Ende April (30.4.2008). Die 10% Gutschrift können auch nach Ende April noch verbraucht werden.
- Die Höhe des Guthabens ist nicht limitiert. Sie dürfen soviel Guthaben aufladen, wie Sie wünschen. Für jedes Guthaben, welches Sie aufladen, erhalten Sie 10% zusätzlich gutgeschrieben.
- Die 10% Zusatz-Gutschrift kann nicht ausbezahlt, sondern nur für Trigami-Dienstleistungen ausgegeben werden.
- Dieses Angebot gilt für alle Trigami-Kunden und Trigami-Dienstleistungen, inkl. Consulting.
Mit Anfang des Jahres erweiterte der Anbieter sein Portfolio gravierend: Kunden haben nun auch die Möglichkeit, Video-Rezensionen zu buchen, "Freestyle" Kampagnen mit beliebigen Anforderungen zu bestellen, Content für diverse Publikationen einzukaufen und können gegen Entgelt privates Feedback von der Community einholen. Herzliche Gratulation an Remo und sein Team - ich bin ziemlich von Anfang an bei trigami dabei und nach wie vor sehr erfreut über diese zusätzliche, für beide Seiten gut funktionierende Einnahmequelle. Mittlerweile kenne ich das System ja auch "von der anderen Seite", und halte trigami für eine der effektivsten und genialsten Methoden, im deutschsprachigen Longtail nachhaltig zu werben. Mehr zum den einzelnen Innovationspreisen, die auf der Cebit verliehen wurden, gibt's auf Pressebox.de.
In Amerika macht schon wieder ein neues blog advertising network große Karriere, während hierzulande neben Trigami, Google AdWords und Zanox wenig Brauchbares für den Longtail zu finden ist. BlgAds konzentriert sich dabei ganz aufs Wesentliche: der Account ist schnell erstellt, die Auswahl der Werbemittel erklecklich.
Schon rein aus Interesse hab ich mich bei dem Blogger-Netzwerk gleich mal angemeldet. Bei der Registrierung fällt als erstes schon mal das ausnahmsweise wirklich gut lesbare Captcha auf - und im Gegensatz zu vielen anderen us-amerikanischen Netzwerken ist die Registrierung auch für Non-US Sites möglich. Die Erstellung des benötigten Ad-Codes geht schnell von der Hand: die Seite bietet sowohl gängige Bannergrößen als auch frei definierbare Formate an, die Farbgebung der Textinserate ist frei gestaltbar. Einzelne Channels helfen bei der thematischen Zuordnung - um die passende Schaltung der generierten Codeschnipsel muss sich der Blogger selbst kümmern, aber dazu existieren bekanntlich ausreichend WordPress-Plugins: Who sees ads? hat sich bisher bei mir als äußert flexible Lösung sehr bewährt, wer's ganz genau wissen will, setzt auf den kostenlosen Adservern OpenX, vormals als OpenAds bekannt.
Die Bedingungen können sich sehen lassen: BlgAds bezahlt für Clicks, die minimale Auszahlungssumme beträgt 30$ und wer mehr als 2.500 Pageimpressions am Tag generiert, erhält einen einmaligen Bonus von 10$ für die Erstellung des Accounts, wie am Projektblog nachzulesen ist. Dabei gibt's keine fixen Preise für die Adspaces, sondern der Wettbewerb soll durch gegenseitiges Überbieten angeheizt werden, wie die FAQ-Page erklärt:
BlgAds will always display the highest bidders on your site, assuring the maximum revenue possible at any given time. You will see a constant improvement in your bidding over time, as both your visitors and our advertisers will be exposed to the opportunity of bidding against each other on your ad space.
Sieht gut aus, scheint ein durchdachtes System zu sein und bietet sich wie allen neuen Longtail-Formen für eine Test an: ich warte mal auf die Freischaltung meines Accounts und bin gespannt, ob Werbung auftaucht, die zu datenschmutz passt. Nur schade, dass es noch kein Affiliate-Programm für BlgAds selbst gibt
Die aktuelle Wie bloggt ihr? Parade hat mich auf die Idee gebracht, mich mal wieder etwas intensiver um die "Vermarktung" von datenschmutz zu kümmern. Testweise biete ich daher ab sofort zwei fixe Sponsorenplätze an - vorerst gibt's die 10.000 Pixel zu einem Spottpreis und als Beta-Test. Dazu existiert ab effective immediately auch ein kleines "Partnerprogramm": wer mir einen Sponsor vermittelt, erhält 100 Euro Fixprovision.
Es handelt sich *nicht* um eine Bannerschaltung im herkömmlichen Sinn. Die Sponsorenbuttons werden fix statisch eingebunden und wechseln nicht. Die Modalitäten sind denkbar einfach:

Screenshot mit Sponsorenbuttons

datenschmutz weist jegliche Schuld an Natur- und anderen Katastrophen, die durch die Buchung eines Sponsorenbuttons entstehen, weit von sich. Aber im Ernst: ich möchte meine Werbepartner eine gute Integration zu einem fairen Preis anbieten und werde versuchen, meinen Teil des Deals möglichst zu erfüllen. Sollte aufgrund unvorhergesehener Ereignisse (Brand im Hetzner Rechenzentrum, Verbot des Bloggens durch die EU oder ähnlich wahrscheinliche Dinge) die Schaltung nicht plangemäß erfolgen können, erhalten Kunden selbstverständlich die Kosten anteilig rückerstattet.
Zwischenzeitliche Serverausfälle dagegen bedingen keine Rückerstattung; datenschmutz garantiert eine Uptime von 97,3%.
Zusätzlich gibt's ein rudimentäres Partnerprogramm: für jede von einem datenschmutz Leser oder einer Leserin vermittelte Sponsoren-Einschaltung bezahle ich an den Vermittler EUR 100,- Provision. Was die genaueren Modalitäten betrifft, teile ich völlig Roberts Meinung:
Sollte eine Firma buchen und der Bruder des Inhabers hat das Banner "rein zufällig" vermittelt? Jo mei, dann bleiben eben 1/3 (EDIT by ritchie: bzw. in meinem Fall EUR 100,- /EDIT) in der Familienkasse, ab dafür, its your thing and choice. Ich werde das nicht kontrollieren, scheiß drauf.
Die Zahlung der Vermittlungsprovision wird sofort nach Bezahlung der Buchung fällig; auch hier erfolgt die Auszahlung wahlweise via PayPal oder Kontoüberweisung, selbstverständlich mit Firmenrechnung. Die/der ZahlungsempfängerIn muss dabei angeben, ob er oder sie mehrwertssteuerpflichtig ist.
Über Kommentare, Anregungen und natürlich ganz besonders über Buchungen freue ich mich. Für nähere Details bitte ich Sie, das Kontaktformular zu benutzen.
Das Thema Werbung in Blogs wird in Bälde zu einem beträchtlichen Teil über Tauschbörsen abgehandelt werden; Bernd und ich haben voriges Jahr bei departure und Zit derartige Projekte eingereicht, aber leider kein Geld bekommen. Der Businessplan liegt fertig im Schrank, ein Prototyp ist bereits programmiert, mal sehen, ob und wie wir die Sache ohne Fördergelder ins Laufen bekommen... ich musste jedenfalls gerade dran denken, als ich Michael Wöhrers Artikel über eine Börse zur Vermittlung von Werbekunden gelesen hab:
Ich stell mir vor, dass ich bei einer Webseite kostenlos mein Blog anmelden kann. Dabei mache ich allgemeine Angaben über das Blog und ggf. noch Daten zum durchschnittlichen Traffic der letzten 3 Monate (Besucher und Seitenaufrufe). Dann gebe ich an, welche Werbeformen ich anbiete: Textlinks, Banner, bezahlte Beiträge, etc. Zu den einzelnen Werbeformen kann ich dann Details angeben: Größe, Platzierung, auf welchen Seiten erscheint Werbung, Preis.
Also á la Adbrite sozusagen - und in dieser Richtung existiert für den deutschsprachigen Raum in der Tat keine einzige akzeptable Lösung - Adsix geht zwar in diese Richtung, scheint aber einfach nicht den nötigen Drive bzw. die kritische Masse zu erreichen.
Robert nimmt da die Dinge lieber gleich selbst in die Hand und stellt ein geniales Modell vor: Leser werben Bannerschaltungen und bekommen dafür 33% Provision, der Basic Thinker nickt die Werbung ab und lässt den Rest bottom up entscheiden. Ein konsequenter Web 2.0 Ansatz, der Robert auch sicherlich glücken wird: Basicthinking.de hat inzwischen den Status eines Fachmagazins erreicht und eine Größe, die derartige Aktionen möglich und sinnvoll macht.
Prinzipiell spricht aber nichts dagegen, ein derartiges Modell auf ein ganzes Netzwerk von Blogs auszudehnen - und dann ist da noch so ein Gedanke, der mir schon länger nicht mehr aus dem Kopf geht: Werbung verkaufen ist ja fein, aber Werbung schalten ist auch nicht übel - womöglich wollen Blogger ja auch letzteres. Also warum nicht gleich tarnen und täuschen verkaufen und tauschen? Wirklich schade, dass departure unser Projekt nicht innovativ genug fand... aber andererseits: aus den Augen, aus dem Sinn scheint das Motto der Förderstelle zu sein, denn der letzte Eintrag des skurrilen Lifestyle Advertising Blogs mit dem Titel Lifestyle Advertising: Das Framework (Teil 1) stammt vom 14. November... also falls hier zufällig ein Venture Capitalist mitliest: wir hätten da was in der Schublade! Details nach NDA
Keine Ahnung, ob BlogRush sein Service jemals auf non-englischsprachige Blogs ausdehnen wird - ich bin jedenfalls sehr froh drüber, dass Blogfever so gut funktioniert. Technologisch ist das System seinem "Vorbild" mittlerweile sowieso überlegen, wie mir bei John Chows Posting zum Thema Headlines kontrollieren deutlich bewusst wurde. Wer seine Klickrate verbessern möchte, sollte ausgiebig Gebrauch von der Überschriftenauswahl machen.
Der zentrale Punkt dabei: nicht jede Headline erregt gleich viel Interesse. Stellen Sie sich vor, Sie schreiben zwei Artikel, nennen wir sie "33 Tipps für mehr Blogtraffic" und "Mein gestriger Abend". Welcher der beiden Artikel wird wohl mehr Klicks bekommen? Eben... und genau aus diesem Grund zahlt es sich definitiv aus, regelmäßig im eigenen Blogfever Account die weniger attraktiven Schlagzeilen zu entfernen.
Bei BlogRush funktioniert dies nur mit etwas Trickserei (man muss einen eigenen Feed anlegen), die Blogfever-Macher haben dieses Feature aber gleich mitbedacht und ins Profilmanagement integriert: nach dem Einloggen klickt man auf "Übersicht" und anschließend auf "Schlagzeilen anzeigen". Die Beiträge werden einmal am Tag upgedatet, sollten die aktuellsten Schlagzeilen nach dem Einloggen nicht angezeigt werden, hilft die Funktion "sofort anfordern" weiter. Zu jedem Feed-Item (= zu jeder Blog-Story) verrät das System das Erfassungsdatum, die Zahl der bisherigen Einblendungen und die Klicks. Mit zwei Zusatzfunktionen kann man das angesprochene Feintuning vornehmen: via "bearbeiten" lassen sich die von Blogfever automatisch ausgelesenen Tags händisch anpassen, und mittels Schlagzeile ausblenden wird die betreffende Story aus dem System entfernt (symbolisiert durch hellgrauen Hintergrund). Dieses Entfernen lässt sich jederzeit wieder rückgängig machen.
Vor allem für Blogs wie datenschmutz, die ein recht breites Themenspektrum haben (bei mir pendeln die Stories irgendwo zwischen Medien-Zeugs, Popkultur und Kuriositätenkabinett) und nicht ausschließlich Fachartikel zu einem einzigen Thema veröffentlichen, ist diese Funktion ungemein hilfreich. Ebenso natürlich für zeitlich begrenzte Artikel, etwa Ankündigungen zu diversen Veranstaltungen.
Wer sich nicht sicher ist, welche Headlines ausgeschlossen werden sollte, kann sich ganz auf die integrierte Marktforschung verlassen: da das System ja wie erwähnt Einblendungen und Klicks anzeigt, lässt sich für jeden Beitrag eine Ratio errechnen. Blendet man die Schlagzeilen mit mieser Klickratio aus, so erhalten die attraktiveren Titel automatisch mehr Einblendungen, somit steigt insgesamt die Klickrate. Kleiner Hinweis ans Team: ich fände es sehr praktisch, wenn die Ratio Klicks zu Einblendungen gleich in der Übersicht als weitere Kennzahl angezeigt würde.
Einblendungen und Klickraten der jeweiligen Beiträgen sind am Screenshot
orange unterstrichen. Ausgeblendete Schlagzeilen werden in hellgrau dargestellt.
Der "Effizienzquotient" lässt sich ganz einfach ausrechnen, indem man die Anzahl der Einblendungen durch die Anzahl der Klicks dividiert. Ich habe das für die untensehende Aufstellung beispielhaft gemacht, das Ergebnis mit 100.000 multipliziert und gerundet. Die höher die Zahl, desto höher die Klickrate des einzelnen Beitrags. Hier einige Beispiele aus den ersten Wochen:
Barcamp Vienna: der erste Rückblick - 059
Blogfever: Alternative zu BlogSpeed - 067
Gratis T-Shirt für schnelle Schnorrer - 169
WordPress Deutschland legt sich mit LinkLift ins Bett - 185
Erste Auswertung: Umfrage zum Blogeinkommen - 211
Ich blende also alle Schlagzeilen aus, die unter 150 liegen - somit bleiben nur die effektivsten Einblendungen übrig, et voila: die Overall-Klickrate dankt's.
Ebenfalls neu: das Blogfever-Directory: alle teilnehmenden Blogs werden SEO-freundlich in verschiedenen Kategorien gelistet - und das aktuelle Pagerank-Update hat der Startseite bereits nach recht kurzer Zeit einen Vierer eingebracht - also noch ein gute Argument zum
Auf Englisch könnt ich jetzt schreiben: "I'm very excited about our new projects in the pipeline", aber in Tschörmänn klingt "Ich bin sehr aufgeregt über unsere neuen Projekte in der Ölleitung" eigenartig - aber wie auch immer: da kommt einiges in den nächsten Wochen und Monaten... Genaueres kann ich derzeit noch nicht verraten, aber ein paar kryptische Anmerkungen sollen an dieser Stelle dennoch folgen.
Gestern haben Bernd und ich unseren Antrag für die Lifestyle Advertising Förderung eingereicht - was wir vorhaben, ist für nicht ganz Innenstehende mit Sicherheit schwierig nachzuvollziehen, aber jedenfalls sitzt Mario Sixtus in der Jury, dem dürfte gleich mal klar sein, was wir vorhaben... ich rechne ja nicht ernsthaft damit, dass ein Geldregen über uns ausgeschüttet wird, aber es würde den Bau unserer Plattform, die wir ohnehin launchen werden, doch gravierend beschleunigen. Momentan herrscht ja eine recht erhitztes Diskussionsklima zum Thema "Web 2.0 Werbeformen" - ich denk, uns sind da ein paar auf gut Wienerisch "Schmähs" eingefallen, die in dieser Kombination hohen Novitätswert haben. Naja, mal gucken.
Wenn sich die schreckliche Streitmacht der Blogpiraten mit Blögger auf ein Packerl haut, dann erzittert deutsch-Blogistan, idealerweise vor lauter Vorfreude. Yup, wir haben da was in der Schublade, immerhin haben uns die Deutschen Blogcharts durchaus auf den Geschmack gebracht. Mehr in Bewegtbild, Word und XML voraussichtlich Anfang nächsten Jahres, vielleicht gibt's aber auch schon im Dezember eine Sneak Preview - datenschmutz LeserInnen erfahren's garantiert als erste. Und Wissen belastet Abonnentinnen natürlich auch.
Yes, I know, das klingt alles ein wenig nebulös, aber gute Dramaturgien leben ja bekanntlich davon, dass man nicht genau weiß, was als nächstes passiert. Jedenfalls wollt ich an dieser Stelle mal ganz offiziell was loswerden: thx an alle die konspirativ-kooperativen BloggerInnen da draußen. Nach vielen Semestern FT- und Uni-Unterricht und wiederholtem Theoretisieren über Netzkultur und Online-Kollaboration bin ich immer noch schlichtweg böse geflasht (wie wir Hip Hopper sagen) von einer ganzen Reihe extrem erfreulicher und produktiver Online-Bekanntschaften. You know who you are, let's take this shit to the next level!
In diesem Sinne hier die aktuelle Folge des Elektrischen Reporters: Boing-Boinger Cory Doctorow spricht über Science Fiction, Netzkultur, Privatsphäre und Blogmonetarisierung. Schönes Zitat:
I think that it (Kritik an Blogwerbung) focusses on the wrong aspect of what makes blogging distinctive. The thing that makes blogging distinctive isn't its non-commerciality, but the way that influences the subject matters of a blog.
Full akk, Captain D.!
Über die Bloggers Choise Awards bin ich durch ein Posting bei Shoemoney gestoßen - normalerweise sind diese US-Votings für "fremdsprachige Blogs" nicht zugänglich, aber es gibt eine "Exoten"-Kategorie Foreign Language Blog, derzeit mit Brasilien und der Türkei in deutlichen Favoritenrollen.
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Heute wollt ich mich mal in meinen Contaxe Affiliate Account einloggen und testweise ein, zwei Banner schalten. Aber daraus wurde nix: das Schweizer Werbenetzwerk geht nicht wie geplant heute, sondern doch erst am 9. Juli vollumfänglich online.
War am 16. Juni noch von einem vorgezogenen Start die Rede, so dürfte wohl doch noch so einiges dazwischen gekommen sein:
Contaxe - das neue Affiliate-Netzwerk wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor dem 1. Juli an den Markt gehen. Die Anzahl der bisherigen Voranmeldungen aller Teilnehmer - Affiliates, Merchant sowie Agenturen - ermöglicht den operativen Beginn der Werbeplattform zu einem früheren Zeitpunkt als ursprünglich erwartet.
Daraus wurde nix; mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit soll's am 9. Juli allerdings definitiv soweit sein:
Es gibt Neuigkeiten von Contaxe: Wir haben nach unserer Ankündigung vor 14 Tagen - den Start von Contaxe vorzuziehen - nochmals einen Schub an Merchant- und Agenturanmeldungen und damit soviele Mengen an Werbemittel erhalten, dass wir dies alles bis heute nicht implementieren konnten. Wir hatten die Überlegung dennoch sofort starten mit einem (bereits jetzt schon ausreichenden) Teil der Werbung oder - wir reden hier von einer außerordentlich hohen Mehranzahl an Werbemitteln - alles komplett von Beginn an zu präsentieren. Nach reiflicher Überlegung und nach Rücksprache mit einigen von Ihnen, die sich bei Contaxe angemeldet haben, haben wir uns dazu entschieden, den Contaxe-Start um eine Woche auf Montag, den 9. Juli zu verschieben - dieser Termin steht definitiv, da wir einen weiteren zeitlichen Spielraum mit eingerechnet haben. Wir betrachten es als fairer, wenn allen die Teilnahme gleich von Beginn an möglich ist.
Also mit mir hat keiner Rücksprache gehalten
Verstehen kann ich die Argumentation von Contaxe indes nicht: die Werber stellen ihr Banner doch selbst ein, was gibt's da groß zu "implementieren"? Und wie stellt sich Contaxe den laufenden Betrieb so vor? Ich nehm doch mal stark an, dass eine auch nach dem 9. Juli noch neue Werbemittel hinzugefügt werden können und sich das Portfolio im Lauf der Zeit vergrößert wird. Naja, so hat halt jeder seine eigenen Vorstellungen von Fairness... mal sehen, ob wir am 9. Juli genaueres erfahren.
Ich kann nur wiederholen, was ich schon mal über Contaxe geschrieben hab: ein bisschen Konkurrenz für Google kann allen nur recht sein. Genaueres wissen skeptische Online-Publisher nach vielen Enttäuschungen mit diversen Werbepartnern effektiv allerdings frühestens nach der ersten Auszahlung. Bis zum 9. Juli jedenfalls scheint wohl auch noch der "lebenslänglich"-Deal zu gelten: wer Neunanmeldungen vermittelt, schneidet mit, solange die Accounts bestehen.