Wer gute Moves drauf und eine Videokamera zur Hand hat, spielt mit etwas Glück im nächsten Beenie Man Video mit — oder gewinnt zumindest eine Boombox für den iPod.
In über 100 Städten wird morgen Twestival gefeiert und Geld für Brunnen und Trinkwasser gesammelt — auch Wien ist mit dabei, die Party beginnt um 18:00 Uhr im WerkzeugH.
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Ob iPod Boombox aus Karton, virtuelle Duelle oder ganz leicht abwaschbare Laser-Graffitis: diesmal steht die Unterhaltung eindeutig im Vordergrund.
Anders als im Fußball gilt bei musikalischen Neuerscheinungen allzu häufig: vor dem Anhören ist nicht nach Anhören. Die anfängliche Freude war ohnehin groß: wenn Eizi Eis und Matthias der guten alten Reggae-Tradition folgen und Songs von Jan Delays erstem Soloalbum “Searching for the Jan soul rebels” dubben, dann erwartet sich der geneigte Rezensent verspielten psychedelic-Groove und Delay-Line Madness. Eben jene Mischung aus originellen Einfällen und Lo-Fi Analog-Ästhetik des “Atarihuana” Albums, das Eißfeldt gemeinsam mit Tropf unter dem Projeknamen “La Boom” 2002 veröffentlichte.
Aus aktuellem Anlass (siehe CD-Review von Jan Delays aktuellem Album “Searching for… the Dubs”) sozusagen ein Re-Run meines letzten Features über die Absoluten Beginner in the gap; entstanden anlässlich der Veröffentlichung des Albums “Blast Action Heroes”.
Ob beim Schifahren, Gemüseschneiden, Schlafengehen oder Holzhacken: der richtige Rhythmus ist alles. Am Schlagzeug gilt dieses alte Motto in verschärfter Form. Wer schon beim Walzertakt völlig überfordert ist, dem kommen digitale Schnitt-Technologien sehr entgegen: dann klappt’s auch mit dem Ginger-Baker-Solo. [via Weird Sista]
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Zwei News von netzonfire scheinen positiv zu korrelieren: einerseits verdient itunes so gut wie nichts, andererseits kommt ein alter Bekannter zurück: die hochgeschätzte Vinylsingle.
Die Zahlen des Hollywoodreporter gelten allerdings nur für Großbritannien — und der Musikmarkt des United Kingdoms hat ja bekanntlich so einige Besonderheiten, dennoch ist die Steigerung auf jeden Fall bemerkenswert: waren es 1979 noch 89 Millionen Vinylsingles, so sanken die Verkaufszahlen dank Vormarsch von CD und Kassetten bis 2001 auf das All-Time-Low von gerade mal rund 180.000 Stück.
Am kommenden Dienstag zelebrieren die gaposlovakia DJs zum ersten Mal in der Dondrine ihren Slogan: Pro nekonformni Diskoteky. Um in den Worten von Didi Bruckmeyer zu sprechen: This is just a little warning from for the pimps! Ab sofort brennen wir die Kirchengasse 20 jeden letzten Dienstag im Monat nieder — mit Beats und Clickz …

Das winzige Gestirn hat unter den Namen DJ Sterngucker Breakbeatfloors beschallt und als Micronaut lange Jahre Techno-Tanzböden beatmäßig versorgt. Auf seinem Debut-Album überzeugt der Mecklenburger mit sympathisch-verschrobener Produktionsweise: eigene Samples, Clicks-n-Cuts Zischeleien, und drüber sogar noch die selbst eingespielte Gitarre und eingetreute Vocal-Parts ergeben keine dancefloor-taugliche, sondern eine leicht melancholische, überaus stimmige Zimmertextur für daheim. Gefällig, fein ziseliert, stellenweise überraschend anders.
Bloss nicht abschrecken lassen vom Cover im astreinen Metal-Look. Hier ist Boombox Sound drin und Hip Hop, wie er sein sollte. Dynamisch, treibend, originell — vom ersten Track “Blackout”, der mit selten gehörter Funk-Wucht aus deinen Boxen dringt. Aber Vorsicht! Die Scratches auf “Swamp Water” könnten deine Katze verschrecken.
Die Hendrix-Paraphrase am Cover darf ironisch verstanden werden — das Dub-Kollektiv hat kein Konzeptalbum á la “Jimi in Dub” aufgenommen, sondern solide Neo-Dub-Beats, wie man sie spätestens seit “Return to Planet Egalica” von den Wienern gewohnt ist. 12 neue Tracks, die zwischen tiefem Chillout und upbeat-Tanzfegern pendeln, reichten als Kaufargument locker aus.