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	<title>datenschmutz &#187; Buch</title>
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		<title>Welche Zukunft hat das Buch?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat Angst vorm Netz? Frank Hartmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, was an der Debatte über die Frage, ob "das Buch" eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Times,Roman;font-size:18px;background-color:#ddddd9;padding:3px;">Wer hat Angst vorm Netz? Was an der Debatte über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a>, ob “das Buch” eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.</div>
<p><em>Anm. von Ritchie: Der folgende Gastbeitrag von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frank-hartmann/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frank Hartmann">Frank Hartmann</a>, Professor an der Bauhaus Universität Weimar, unterstellt aktuellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/debatten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with debatten">Debatten</a> zur Medienkonkurrenz einen systematisch verzerrten Blickwinkel. Er entstand als Vortrag zu den <a href="http://www.rauriser-literaturtage.at/" class="liexternal">40. Rauriser Literaturtagen</a> und wurde in <a href="http://volltext.net/" class="liexternal">Volltextt</a> 1/2010 abgedruckt. Ich freue mich sehr über diese Gastpublikation und freue mich angesichts der aktuellen Flut kulturpessimistischer Publikationen (Lanier, Schirrmacher u.a.) auf eine rege Diskussion!</em></p>
<hr />Der Beitrag ist für eBook-Besitzer und Papierleser auch als PDF verfügbar:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/frank-hartmann-buchzukunft.pdf" class="lipdf"><strong>Frank Hartmann: Wer hat Angst vorm Netz?</strong><strong></strong></a> <small>PDF, 150kB</small><br />
<hr />
<p>Die Rauriser Literaturtage sind nun also 40 Jahre alt, und es ist nur mäßig originell zu fragen, was in weiteren vier Jahrzehnten sein wird: ob es dann noch Bücher und Bibliotheken gibt. Es ist so ein Problem mit Prognosen – die Wahrscheinlichkeit, sich mit ihnen zu blamieren, ist auch schon das einzige, was an ihnen sicher ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Frage anders zu stellen. Zum Beispiel so: werden im Jahr 2050 Apple, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a> und Google die Verlage abgeschafft haben? Werden dank neuer Medientechnologien dann vielleicht die Autoren den Hauptteil an ihrem Werk verdienen, und nicht ihre Verleger und die Buchhändler? Und was ist überhaupt noch ein Buch, angesichts neuer multimedialer Narrative? Was wäre die Bibliothek der Zukunft?<span id="more-4186"></span></p>
<p>Das sind Fragen, die an den Grundfesten der westlichen Kultur rühren. Kultur aber ist kein Wert ohne Kontext, sie hängt immer auch von den Medien ab, Kultur bedeutet immer auch Kulturtechnik. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich genau das verändert, und zwar ebenso radikal wie unvorhersehbar: als Medium des Erzählens erwuchs dem Buch die mächtige Konkurrenz Fernsehen, und der Bibliothek als Medium des Wissens die übermächtige Konkurrenz des Internets.</p>
<p>Um den Kulturwandel begreiflich zu machen, der dieser Medienrevolution zugrunde liegt, gilt es historisch ein wenig auszuholen. Die neuen Technologien sind schließlich kein Virus aus dem All, der unvermittelt auf diese Erde fällt und sich hier rücksichtslos ausbreitet. Auch wirkt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> nicht kausal auf unsere Kultur, sondern diese Technologie reagiert auf einen Bedarf, der sich von langer Hand entwickelt hat und vor dem die Drucktechnik, und mit ihr Bücher und Bibliotheken, sich in vielen Belangen als dysfunktional erwiesen haben. Medienentwicklungen sind ebenso Ausdruck und nicht allein Folge eines kulturellen Erfahrungswandels.</p>
<p>Bereits gegen Ende des 17. Jahrhundert klagte ein berühmter Zeitgenosse, dass die Menge alles Gedruckten nicht mehr zu bewältigen sei: “Die schreckenerregende Vielzahl von Büchern, die ständig zunimmt”, stürzte den Gelehrten in “unheilvolle Verzweiflung”. Bei der anschwellenden Zahl der Dispute und den vielen Untersuchungen ohne nennenswerten Nutzen drohe heilloses Chaos und Rückfall in die Barbarei. Diese Klage brachte Gottfried Wilhelm Leibniz vor, Philosoph und Bibliothekar in Hannover und Wolfenbüttel.</p>
<p>Leibniz glaubte daran, dass die Zukunft der Gelehrsamkeit nicht im Lesen und Schreiben liegt, sondern in der Berechenbarkeit von Problemen – genau das bestimmt heute unsere Lage, wenn man es genau nimmt. Zugleich aber schlug er ein neues Orientierungssystem vor, eine “Kunst des Auffindens”, die durch Exzerpieren von Büchern und durch Kategorisieren von Wissensbereichen erreicht werden soll, denn Information braucht Dokumentation und zu diesem Zwecke das, was informationstechnisch als “Metadaten” bezeichnet wird, also bestimmte Zusatzinformationen. Tatsächlich tauchte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein entsprechend neues Medienformat auf: es war die Zeit der Wörterbücher und Dictionnaires, der Lexika und Enzyklopädien. </p>
<p>Als dann im 19. Jahrhundert mit der Schnelldruckpresse, dem Holzschliffpapier und der Linotype-Setzmaschine das Druckwesen industrialisiert wurde, schwoll die Masse an Publikationen exponentiell an. Abermals kam es zu Vorschlägen der Neuorganisation von Dokumentation und Wissensorganisation – am eindrücklichsten vorgebracht vom heute vergessenen belgischen Privatgelehrten Paul Otlet, der auf Mikrofilmtechnik setzte und auf Telekommunikation, womit sich die Bibliothek auflöse in Richtung einer weltweiten Datenbank und das Buch in Richtung vernetzter Wissensbestände. Otlet sprach bereits von einer technikgestützten “Hyper-Intelligenz”.</p>
<p>Jahrzehnte vor dem Internet war also klar, dass das Buch nicht das Leitmedium für die Wissensgesellschaft bleiben kann, und die Bibliothek in ihrer Funktion der Verwaltung von Wissensbeständen beschränkt ist. Ohne diesen kulturell lang angekündigten Bedarf an neuen medialen Formen hätte sich das Internet niemals allgemein durchsetzen können. Es wäre geblieben, wofür es am Anfang geplant war – eine Anwendung für Expertensysteme.<br />
Bücher sind nicht nur für die, die sie geschrieben haben, immer noch Mittel sozialen Distinktionsgewinns. In der Moderne wurden Bücher und Bibliotheken zu Insignien des Bürgertums. Das gediegene Buchregal gehört unmittelbar zur bürgerlichen Existenz und in den Bibliotheksbauten manifestiert sich neben den Kathedralen des Klerus und den Palästen des Adels das neue bürgerliche Selbstbewusstsein. Zudem errichtete die Aufklärung ein ganz eigenes Wissensideal, das Ideal einer Lesbarkeit der Welt.  Hans Blumenberg hat mit dieser Metapher die Tatsache umschrieben, dass das Paradigma der Verschriftung menschlicher Erfahrungen – sei es in den Monographien von Gelehrten, sei es in den Berichten von Reisenden und in den Protokollen von Bürokraten – den Eigensinn einer Epoche prägte, der durch Einblicke, wie sie wissenschaftliche Instrumente und entsprechende Experimente ermöglichten, radikal herausgefordert wurde. </p>
<p>Dass die Wissenschaft damit begonnen hat, im sogenannten Buch der Natur andere  Ausdrucksmodalitäten zu entziffern als die der alphanumerischen Form, ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen wird erkennbar, dass das Ideal der Lesbarkeit durch eine neue Bildlichkeit angekratzt wurde. Genauer gesagt wurde sie durch neue Aufzeichnungsmedien erschüttert, durch die analoge Medientechnik der Fotografie und der Phonographie. Von der direkten Art, mit der jenseits des umständlichen Buchstabenlesens bereits eine Daguerreotypie die Wahrnehmung anzusprechen vermag, berichtete aus Paris der erstaunte Alexander von Humboldt 1839 an den preußischen König: die Unmittelbarkeit, mit der sie die menschliche Einbildungskraft anspricht, faszinierte ihn besonders.</p>
<p>Eben davor hatte die deutsche Aufklärung immer Angst gehabt, wie ein Blick in Kants <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kritik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kritik">Kritik</a> der Urteilskraft belegt, die für das alttestamentarische Bilderverbot plädiert. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> verwende, wer die Einbildungskraft der Menschen einschränken und manipulieren will; für die Aufklärung bleibt nur die Via negativa des abstrakten Buchstabenlesens. Diese Haltung verkennt natürlich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung und Entspannung. Aber je komplexer codiert eine Botschaft ist, desto anstrengender wird jene Gratifikation zu erreichen sein, die der Konsum kultureller Güter verspricht. Aus diesem Grund besteht ein sozialer Distinktionsmechanismus, nach dem höher prämiert wird, was abstrakter codiert ist, beispielsweise eben Texte gegenüber Bildern.</p>
<p>Nun ist das Buch nicht allein Träger von Wissen, es dient im fiktiven Umgang mit Wirklichkeit ebenso der Erbauung und Unterhaltung. Das war nicht immer so, denn der moderne Roman entstand erst etwa im 17. Jahrhundert. Derzeit entstehen nicht nur neue Distributionsformen für Inhalte, sondern auch neue Narrative. Sie entsprechen einem alten Wunsch – auch der Literaten, erinnert sei an Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief – nach einer neuen Sprache oder einem Medium, das “unmittelbarer, glühender ist als Worte”. Und dies nicht zufällig zu einer Zeit, da die Moderne neue künstlerische und technische Ausdrucksmodalitäten entwickelte, wie die Kinematographie. Das bewegte Bild wird zum der größten Konkurrenten des erzählenden Wortes. Die Sichtbarmachung von Vorstellungen als direkte Visualisierung – das ist jener phänomenale Schritt, den das Kino über die Literatur hinaus macht. Es wird nicht der letzt gewesen sein.</p>
<p>Grundsätzlich, so sieht es einer der angesehensten Schriftsteller der Gegenwart, kann das Buch nicht mit dem Computer konkurrieren, wie schon zuvor nicht mit Kino und Fernsehen. Natürlich verschwindet das Buch in dieser Medienkonkurrenz nicht ganz, aber es ändert seine Form wie auch seine Funktion. Ist ein E-Book noch ein Buch? Gegenfrage: sind die geleimten Papierstapel der Handelsketten tatsächlich noch Bücher?</p>
<p>Gefragt, ob man in 25 Jahren noch Bücher lesen werde, antwortete Philip Roth, dass es diese kulturelle Praktik dann wohl nur noch als “Kult” geben werde, so wie es heute noch Anhänger lateinischer Dichtung gibt. </p>
<blockquote><p>The book can’t compete with the screen – and the Kindle won’t change that. […] I think always people will be reading them but it will be a small group of people. Maybe more people than now read Latin poetry, but somewhere in that range. – Philip Roth, Interview (<a href="thedailybeast.com" class="liinternal">thedailybeast.com</a>, Okt. 2009)</p></blockquote>
<p>Ein Narrativ, das ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit verlangt, verliert für ein großes Publikum zusehends an Attraktivität. Zwei Motive prägen die Überwindung der Gutenberg-Galaxis: zum einen der unermesslich gesteigerte Mehrwert der Bilder, seit ihre beschleunigte technische Reproduzierbarkeit sie die Unmittelbarkeit der Sprache einholen ließ. Zum anderen die Verlagerung der menschlichen Sinnesorganisation von der Visualität des Lesens und Schreibens hin zur Taktilität, wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mcluhan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with McLuhan">McLuhan</a> es nannte, zu jener posttypografischen Medienkultur eben, die mit Radio und Fernsehen begonnen hat.</p>
<p>Zur “posttypographischen” Kultur (Michael Giesecke) gehört ein Motiv, das sich in der westlichen Kultur nicht erst mit dem Internet bemerkbar macht: die Erosion der bürgerlichen Ideologie des Individuums. Das Bürgertum privilegierte zudem eine mit Produktion und Verteilung von Druckwerken befasste Elite, die neue Klasse der Literaten.  Es schuf mit der kulturellen Prämierung der Lektüre von Druckwerken zudem die ideale kulturtechnische Entsprechung zur relativ neuen Vorstellung von intimer Individualität, die von der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert in Frage gestellt wird.</p>
<p>Schon die Nationalsozialisten übernahmen mit ihrer Forcierung von Radio und Fernsehen jenen zutiefst antibürgerlichen Impuls, der den modernen Formen von Propaganda (nach Edward Bernays) zugrundeliegt. Demnach ist eine Massenbeeinflussung vor allem dann möglich, wenn die Rezeption von Inhalten nicht individuell erfolgt, sondern in der Gruppe. Denn das Massenpublikum verhält sich nicht reflexiv, wie der einzelne Leser, sondern reaktiv, und da ist es leichter, die Mechanismen zur Übernahme  gewünschter Interpretationen zu forcieren.<br />
In der sich nun formierenden Netzkultur (und wie viel Veränderung wurde manifest, in gerade einmal zwei Jahrzehnten!) werden Tugenden des bürgerlichen Individuums immer weniger prämiert, verbunden mit einer tendenziellen Abwertung traditioneller publizistischer Formen der Printmedienkultur. Dieses Ende der Privatheit kennt viele Formen. Schon die Erfolgsgeschichte der Massenmedien und jetzt die der Social Networks weist auf eine tiefgreifende Veränderung der kulturellen Codes. Es ist kein Zufall, dass nach der Epoche bürgerlicher Individualisierung, in der das Bücherlesen zum Habitus sozialer Distinktion geriet, Wirklichkeit immer weniger durch den gebildeten Intellekt und immer stärker durch Medien synthetisiert wird: “Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.” (Niklas Luhmann)<br />
Das definitive Ende des Buches und der Literatur wird das wahrscheinlich nicht sein, aber deren Funktionswandel. Das Buch stand einst für die Gleichzeitigkeit der Verfügbarkeit von Wissen. Es schuf die Gelehrtenrepublik, als den gemeinsamen Raum vorhandener Informationen zu einen Thema oder Forschungsgegenstand. Diese Organisationsgrundlage des Wissens bildete eine wesentliche Bedingung der Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts. </p>
<p>Die Computernetze – das war gerade auch vor 40 Jahren nicht nur ArpaNet in den Vereinigten Staaten, sondern auch Cyclades in Frankreich und andere europäischen Datennetze – sollten den medientechnischen Stand der Dinge bald neu definieren, obwohl keiner der Entwickler auch nur im Traum daran gedacht hatte, damit eine neue kulturelle Ausdrucksmodalität zu schaffen. Zuerst löst Programmieren das Schreiben ab, nimmt ihm die Exklusivität des Weltentwurfs. Aber nachdem die technische Komplexität der vernetzten Computer hinter der grafischen Oberfläche des Web verschwunden ist und niemand mehr programmieren können muss, um Präsenz im Netz zu schaffen, sieht diese Sache bekanntlich ganz anders aus. Widerstand gegen die “Diktatur des schönen Scheins” (Neal Stephenson) und die angebliche Entmündigung der Computernutzer blieb zwar nicht aus, erwies sich letztlich aber als zwecklos. Die Kulturtechnik des WIMP (Windows, Menues, Icons, Pointing) setzt sich langsam aber sicher gegen die des Buchstabierens durch.  Und mit zunehmendem Anteil wird das, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, durch Google und Wikipedia vermittelt. Dass die Demokratisierung des Wissens durch Oberflächlichkeit erzeugt wird, erzeugt noch keine “Unbildung”, wie die Unkenrufe aus der “Generation Adorno” nahelegen. </p>
<p>Die Technologie der Netzwerke ist dabei, den Stand der Dinge neu zu verhandeln und die Kultur der Gatekeeper (Verleger, Redakteure, Zeitungsherausgeber) durch eine Kultur der Teilhabe zu ersetzen. Was tut sich nun konkret: ist Literatur im Netz einfach Literatur geblieben, nur eben an anderen Orten auf anderen Datenspeichern als eben in Büchern, die in Bibliotheken stehen? Nein, zumindest tendenziell ist sie das nicht mehr. Den Hinweis auf Weblogs wollen wir uns schenken, er ist ebenso billig wie das, was die meisten “Blogs” inhaltlich produzieren. Wichtig an ihnen ist eigentlich nur die technische Form, die radikale Öffnung des Rückkanals und das Prinzip der Präsentierung. Aus der Logik der Datenbanken und der Online-Verfügbarkeit tendenziell sämtlicher Inhalte des kulturellen Archivs folgt, dass das Konzept der Kommunikation sich grundsätzlich ändert zugunsten dieser ungeheuren Präsentierungsleistung der Medientechnik.</p>
<p>Nun kann, wer will, innerhalb weniger Minuten ohne jegliches eigenes Produktionsmittel (Internet-Zugang vorausgesetzt) schriftlich oder in multimedialer Form publizieren und damit ein lokales, nationales und potenziell sogar weltweites Publikum adressieren. Es entstehen neue Formen nicht nur des Publizierens jenseits des Buches, sondern auch jenseits der herkömmlichen Formen des Schreibens, das sich technisch anders organisiert. Eigentlich ist ja schon jede lokale oder nationale Literaturszene eine Art kollaborative Plattform, auf der Texte entstehen, die auf andere Texte antworten: Thomas Galvinic hat den kalten Klotz des Erfolgs von Daniel Kehlmann zu verdauen und kennt keinen Genierer, sein Elaborat dazu (“Das bin doch ich”) einen Roman zu nennen. Frau Hegemann verwurstet “Strobo”, den Text eines unbekannten Techno-Bloggers, und findet nichts dabei, doch: sie hat sogar noch recht damit, denn Literatur bestand immer schon darin, andere Aussagen, andere Texte zu verarbeiten und zu interpretieren.</p>
<p>Dieser Aspekt bedürfte ausführlicherer Diskussion, hier nur soviel: ohne all die bestehende Literatur wäre der einzelne Literat gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne sein Publikum. Schriftsteller sind einigermaßen pathetische Figuren. Sie werden nicht gleich alle, wie derzeit der Bestsellerautor Frank Schätzing, mit einer Multimedia-Show durch die Lande ziehen müssen. Sie werden sich aber mit den neuen medialen Formen auseinandersetzen müssen, die nicht allein die Publikations-, sondern diese Kommunikationsverhältnisse auf neue Art und Weise interpretieren: sie verzichten auf das Medium Buch (und auf seinen Verleger) als “Mittler”. </p>
<p>Eine neue Generation von Autoren publiziert ihre Texte selbst längst online. Natürlich wird es eine ganze Weile noch so sein, dass die besten Produkte aus dem Netz in die Wertschöpfungskette der Verlagsindustrie eingehen werden. Aber deren viel beschworene Qualitätskontrolle findet längst schon anderswo statt: im Vorfeld jener Leserinnen und Leser, die in Blogs von Autoren Kommentare hinterlassen und in dieser oder jener Form an deren Geschichten mitschreiben. Oder gleich selbst zu Autoren werden – Web-Plattformen dazu gibt es zuhauf. Man wird als Autor von Online-Verlagen auf allen Ebenen abgeholt: “from <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/inspiration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Inspiration">inspiration</a> to distribution: connect, write, publish, sell” (so die Werbung von fastpencil.com). </p>
<p>Wenn nun neben den kleinen Start-ups für Autoren Giganten wie etwa Amazon einen Verlagsservice für Autoren anbietet, muss man sich wirklich fragen, was hier die Publikationskultur betreffend im Gange ist. Irgendwann wird vielleicht noch der rückständigste Autor erkennen, dass mit all dem Geschwätz vom “geistigen Eigentum” er oder sie gemeint ist, und nicht sein Verleger und sein Buchhändler. Er wird sich dann wahrscheinlich jenen Agenten zuwenden, die ihm 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises ausbezahlen, und nicht wie derzeit üblich 6 bis 10  Prozent, weil Produktions– und Distributionskosten im traditionellen Verlagsbusiness derart zu Buche schlagen.</p>
<p>Auch wenn dann, wenn der Verkaufspreis weit niedriger sein wird, weil der Text als Produkt eine neue, elektronische Präsentationsform annimmt – den Verlegern, den Druckern und den Buchhändlern sollten die Autoren keine allzu dicken Tränen nachweinen. Immer seltener nämlich erfüllen sie ihre Funktion der Qualitätskontrolle, nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten gelernt haben, wie sich auch ganz ohne Marketing und Verkauf von Druckkostenzuschüssen und anderen Förderungen gut leben lässt. In vielerlei Hinsicht ist das Buch nurmehr Business, mit vielen unsichtbaren Stützen, das von einer unheimlichen Betriebsamkeit aufrechterhalten wird.</p>
<p>Das Buch ist zum Fetisch einer Kultur geworden, die ihre Ideale in dieser medialen Form materialisiert sah. Texte, die sich in Buchform niederschlugen, können nun auch als E-Book weiter existieren. Doch darum geht es weniger. Nach einer anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Möglichkeiten von Hypertext als neuer literarischer Form lässt sich erkennen, dass es nicht die Faszination für technische Möglichkeiten an sich ist, die die Veränderung bringt. Die neue digitale Kultur hat ihre eigene Gesetzlichkeit, zu der vor allem ein Umstand zählt: die Netzkultur ist weniger hierarchisch und stärker relational bestimmt, was eine Ästhetik der Verteilung mit sich bringt, deren Form noch längst nicht feststeht – kleine Phänomene, die morgen vielleicht schon vorbei sein werden (man denke an Dienste wie Twitter) bestimmen sie, durch die Akzeptanz und den Gebrauch, den die Masse davon macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Paul Otlet: der Netz-Visionär</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 07:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1934 fantasierte der belgische Professor Paul Otlet von einer multimedialen Maschine: der Visionär nahm in seinen Entwürfen das Internet vorweg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie nannten ihn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paul-otlet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Paul Otlet">Paul Otlet</a>. Kein Wunder: das war schließlich auch sein Name. 1934 veröffentlichte der “verrückte” belgische Professor sein wichtigstes Werk “Traité de documentation”, laut Untertitel “Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> über das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a>”. In diesem Meta-Medium präsentierte er seine Vision einer ganz anderen Informationsorganisation. Und wenn sich heute mit seinem Oeuvre beschäftigt, dann fällt es sogar schwer zu glauben, dass es sich nicht um den Hoax einiger Medienkünstler, sondern eine historische Persönlichkeit handelt. Der folgende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a>–Clip stammt aus der Dokumentation  <em>The Man who wanted to classify the world</em>:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/paul-otlet-der-netz-visionaer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<span id="more-2961"></span><br />
Paul Otlet hat das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> erfunden, die technische Grundlage — ein weltumspannendes Netz aus Elektrizität — war gerade erst im Entstehen. Doch er hat die Fundamente zu dem gelegt, was wir heute als semantische Technologien bezeichnen. Otlets Konzept ist weit älter als Ted Nelsons Xanadu Hypertext System und der älteste mir bekannte Entwurf eines “multimedialen Computers”. Kennt vielleicht jemand noch ältere Quellen?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Buchtipp: Wolf-Dieter Storl: Mit Pflanzen verbunden</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-08/buchtipp-wolf-dieter-storl-mit-pflanzen-verbunden/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 05:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende hab ich Wolf-Dieter Storls Autobiographie Mit Pflanzen verbunden gelesen - oder besser gesagt verschlungen. Ein Buch, das ich jedem Naturliebhaber ans Herz legen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/08/storl-1217842910.jpg" alt="storl 1217842910 Buchtipp: Wolf Dieter Storl: Mit Pflanzen verbunden" title="storl" width="150" height="166" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" />Am Wochenende hab ich <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3440095487?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3440095487" rel="nofollow" class="liexternal">Ich bin ein Teil des Waldes</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3440095487" width="1" height="1" border="0" alt=" Buchtipp: Wolf Dieter Storl: Mit Pflanzen verbunden" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Buchtipp: Wolf Dieter Storl: Mit Pflanzen verbunden" /> gelesen, die Autobiographie von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wolf-dieter-storl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wolf-Dieter Storl">Wolf-Dieter Storl</a>, der gerne als der “Schamane aus dem Allgäu” tituliert wird. So ehrenvoll und gerechtfertigt diese Bezeichnung auch sein mag, sie sollte jene nicht abschrecken, die beim Auftauchen dieses Begriffs sofort an esoterische Scharlatanerie denken. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wolf-dieter-storl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wolf-Dieter Storl">Wolf-Dieter Storl</a> ist ein weitgereister, kluger und weiser Mann: der promovierte Ethnologe weiß weit mehr über einheimische Pflanzen als viele Biologen. Was Storl für mich aber mehr als jeden anderen Autor auszeichnet, ist sein ruhig-besonnene, nicht-urteilende Darstellung verschiedener Weltbilder, Religionen und Realitätskonstruktionen.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3440095487&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;float:right;margin-top:3px;margin-left:9px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Storl hat selbst einen beträchtlichen Teil seines Lebens “zwischen den Stühlen” als Schüler unterschiedlicher Kenner ihrer Gebiete gelebt: er wanderte mit dem legendären indianischen Medizinmann und Pflanzenschamanen Bill Tallbull durch die Big Horn Mountains, lernte auf dem Bergbauernhof vom Schweizer Pionier Arthur Hermes auf dessen Einsiedlerhof die Grundlagen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und lebte lange Zeit in Indien, bevor er mit seiner Frau auf einen Bauernhof im Allgäu zog. All diese Lebensabschnitte sind, gepaart mit Anekdoten und einem beeindruckend lebendigem spirituellen Wissen in Storls Autobiographie vertreten. Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> ist nicht nur wahnsinnig informativ, sondern äußerst spannend, und ich war fast enttäuscht, als ich bei der letzten Seite angelangt war.</p>
<p>Zum Glück stehen aber bereits weitere Werke Storls, der mir vor einigen Jahren von Hannes Erler empfohlen wurde (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">danke</a> dafür! :mrgreen:), in meinem Buchregal. Kräuterkunde, Naturrituale… Storl beschreibt dies alles mit einer Intensität, die — aber nur fast — an seinem eigenen Grundsatz zweifeln lässt: alles, was man lernen und verstehen möchte, muss man erleben. Dieses Pflanzen-Heilwissen, das über Jahrtausende nur im direkten menschlichen Kontakt überliefert wurde, steht wie so viele anderen, vor wenigen Jahrzehnten noch “streng geheime” Text, auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a> abrufbereit.</p>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_d5e9b53e-f3b4-46fb-ac49-c7ab96fcd5b8"  width="500px" height="175px"><param name="movie" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd5e9b53e-f3b4-46fb-ac49-c7ab96fcd5b8&#038;Operation=GetDisplayTemplate"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="bgcolor" value="#FFFFFF"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd5e9b53e-f3b4-46fb-ac49-c7ab96fcd5b8&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_d5e9b53e-f3b4-46fb-ac49-c7ab96fcd5b8" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_d5e9b53e-f3b4-46fb-ac49-c7ab96fcd5b8" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="175px" width="500px"></embed></param></object> <noscript><a href="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd5e9b53e-f3b4-46fb-ac49-c7ab96fcd5b8&#038;Operation=noscript" class="liexternal">Amazon.de Widgets</a></noscript></div>
<p>Als Blueprint zum eigenen Experimentieren, als Augenöffner für den unglaublichen Reichtum an persönlicher Freiheit und Realitätskonstruktion, der uns abseits der westlichen Rationalität zur Verfügung steht, sind sie Gold wert. Und was Wolf-Dieter Storls Bücher so besonders macht, ist die unmittelbare Nähe des Mitteleuropäers zu jener Fauna und Flora, die er in seinem Büchern in all ihrer facettenreichen Erscheinung beschreibt — jedem Pflanzen– und Naturfreund kann ich das Buch nur wärmstens ans Herz legen! Soviel zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a> — ich schmeiß ich jetzt auf mein Motorrad und werd die nächsten drei Tage in den Waldviertler Wäldern verbringen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Buchverlosung: Die Googlefalle</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 06:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost 1 Exemplar von Gerald Reischls kritischem Buch über die größte aller Suchmaschinen: Die Google-Falle beschäftigt sich mit den Gefahren durch Monopolisierung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/googlefallecover-1216987250.jpg" alt="googlefallecover 1216987250 Buchverlosung: Die Googlefalle" title="googlefallecover" width="144" height="87" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" />Liebe Wochenend-LeserInnen, bleiben Sie entspannt — liebe mobile UserInnen, bitte halten Sie Ihr Handy gut fest, denn es folgt ein besonderes Sonntagszuckerl : ich verlose 1 Exemplar von Gerald Reischls <a href="http://www.googlefalle.com" class="liexternal">Die Googlefalle</a>. Der IT-Ressortleiter der österreichischen Tageszeitung Kurier rückt in seinem umfassend recherchierten Portrait die bei weitem populärste Suchmaschine der Welt allerdings in kein günstiges Licht, sondern stellt eine brisante <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a>: welche datensch<strike>m</strike>utztechnischen und sonstigen Gefahren gehen von der beispiellosen Monopolstellung Big G’s aus?</p>
<p>Bloßes Kommentieren reicht nicht, diesmal gibt’s nämlich eine Gewinnfrage: <strong>Welche Daten überträgt Google Analytics?</strong> Der Gewinner oder die Gewinnerin bekommt von mir die Hardcover-Ausgabe zugeschickt. Eine “richtige” Antwort gibt’s natürlich nicht (was man Geralds <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> ebenfalls entnehmen kann), daher gewinnt der (völlig subjektiv) absurdeste Beitrag den Hauptpreis. Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a> dauert 1 Wochen, endet also am kommenden Sonntag, dem 3. August 2008, es gelten die datenschmutz <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Gewinnspiel Teilnahmebedingungen</a>.</p>
<h3 id="toc-trostpreis-eintrag-im-linkverzeichnis">Trostpreis Eintrag im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/linkverzeichnis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Linkverzeichnis">Linkverzeichnis</a></h3>
<p>Jede/r, der eine (ebenfalls *extrem* subjektiv) besonders originelle Antwort gibt und sein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> oder seine Homepage angibt, bekommt einen Platz im <a href="http://blog.datenschmutz.net/linkverzeichnis/" class="liinternal">datenschmutz Linkverzeichnis (Pagerank 4)</a> <small>(ausgenommen natürlich “Bad Neighbourhood Kandidaten”).</small></p>
<h3 id="toc-in-die-googlefalle-stolpern">In die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/googlefalle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Googlefalle">Googlefalle</a> stolpern</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3800073234&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;margin-top:3px;margin-right:9px;float:left;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><strong>Über die Googlefalle:</strong> Gerald Reischl betreibt ein gleichnamiges <a href="http://www.googlefalle.com/googlefalle/" class="liexternal">Blog</a>, das auch in <a href="http://www.googlefalle.com/googletrap/googletrap/" class="liexternal">Englisch</a> verfügbar ist. Wer sich immer schon mal Sorgen gemacht hat über die immer beängstigendere Vormachtstellung Googles (neben dem Online-Bereich streckt die börsennotierte Firma ja schon längst ihre Finger nach (amerikanischen) “alten” Medien aus) sollte öfter mal einen Blick reinwerfen: Gerald untermalt die zentrale These seines Buches, dass Google ein supranationaler, unkontrollierbar Moloch geworden ist, der sich von keiner Kontrollinstanz in die Karten schauen lässt, mit beeindruckenden Zahlen — etwa zu Big G’s <a href="http://www.googlefalle.com/googletrap/googletrap/index.php/2008/07/17/dominator-google/" class="liexternal">Marktanteilen</a> in verschiedenen Ländern. </p>
<p>Längst ist Privacy-Schützern die Google-typische Intransparenz, die Datensammel– und Speicherwut des Marktführers, zu viel geworden. Jene genauen Nutzungsdaten, auf die diverseste Regierungen so gerne unbeschränkten Zugriff haben — Google hat sie zur freien Verfügung, und keiner weiß, was genau damit gemacht wird. Dass das Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenschutz">Datenschutz</a> in der öffentlichen Debatte inzwischen eine gravierende Rolle spielt, zeigt etwa die Unruhe, die der deutsche “Bundestrojaner” auslöste: das Problembewusstsein sein da, Google jedoch wird von den wenigsten Usern als Bedrohung empfunden — ganz im Gegenteil: aber diese Fehleinschätzung ändert sich nach der Lektüre der <a href="http://www.googlefalle.com" class="liexternal">Googlefalle</a> mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Buchtipp x 3: Spielen, planen und betrügen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 05:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spieltheorie erklärt nur die halbe Wahrheit: wer über Casinos und Co. wirklich Bescheid wissen will, sollte sich auch mit gängigen Betrugs-Techniken auseinander setzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/gluckspiel.jpg" alt="gluckspiel Buchtipp x 3: Spielen, planen und betrügen" title="Glücksspiel" width="150" height="119" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Manche Bücher ergänzen sich so perfekt, dass sie eigentlich nur im Doppelpack verkauft werden sollten. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3800072777?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3800072777" class="liexternal">Sasha Walleczeks Abnehmfibel</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3800072777" width="1" height="1" border="0" alt=" Buchtipp x 3: Spielen, planen und betrügen" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Buchtipp x 3: Spielen, planen und betrügen" /> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3809420484?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3809420484" class="liexternal">Chocolat: Sinnliche Verführung</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3809420484" width="1" height="1" border="0" alt=" Buchtipp x 3: Spielen, planen und betrügen" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Buchtipp x 3: Spielen, planen und betrügen" /> etwa. Gerade hab ich wieder ein solches perfect match entdeckt — dank meiner alten Angewohnheit, immer mindestens 20 Bücher gleichzeitig zu lesen, dabei aber durchaus skurrile thematische Schwerpunkte zu setzen, bin ich im Rahmen meiner dissertationellen Beschäftigung mit brauchbarem Theoriefutter nämlich  bei der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spieltheorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spieltheorie">Spieltheorie</a> gelandet und ziehe mir gerade den Klassiker “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spieltheorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spieltheorie">Spieltheorie</a> für Einsteiger” von Dixit und Nalebuff rein. Zugleich les ich allerdings auch ein wunderbares Büchlein von Simon Lovell: “How to cheat at everything. A con man reveals the Secrets of the Esoteric Trade of Cheating, Scams and Hustles” und, sozusagen das Gegenstück für Realitätsverweigerer “The Complete Idiot’s Guide to Gambling like a Pro”.</p>
<h2 id="toc-simon-lovell-how-to-cheat-at-everything">Simon Lovell: How to cheat at everything</h2>
<p><strong>A con man reveals the secrets of the esoteric trade of cheating, scams and hustles. (in etwa: Ein Ex-Knacki gibt die Geheimnisse der esoterischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> des Schwindelns, Betrügens und Täuschens preis.)</strong></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=1560259736&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;margin-top:3px;margin-right:9px;float:left;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Dieses Büchertripel deckt das Thema Glücksspiel wirklich ausreichend ab — ich spiel ja aus Unterhaltungsgründen ganz gern eine Runde <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/poker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Poker">Poker</a>, aber wie man auf Automaten, Bingo und ähnlichen Bullshit reinkippen kann, wird mir ewiglich ein Rätsel bleiben. Warum man das nicht tun sollte, ist mir nach der Lektüre von Simon Lovells wunderbar ironischem Standardwerk nun aber umso klarer: von klassischen Taschenspielertricks über diverse “manipulierte” Jahrmarktsbuden bis hin zu den Tricks professioneller Karten-Zinker beschreibt der Autor ein breites Spektrum gängiger Betrugstechniken. Sogar die üblichen Ketten-E-Mails der Sorte “Get rich quick” kommen vor. Protagonist des Buches ist Freddy, ein fiktiver Freund des Autors und quasi die Quersumme aller Betrüger dieser Erde. Wer Ambitionen hat, selbst mit Grips und Tricks statt Waffengewalt Kasinos auszunehmen, den wird das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> allerdings enttäuschen, denn es macht schnell klar: Betrügen ist eine Kunst, die viel Fingerfertigkeit, lange Übung, ausreichende Kaltblütigkeit und ein Exit-Szenario verlangt. Allerdings wird man nach der Lektüre unweigerlich kein leichtes Opfer gängiger “Scams, Cheatings and Hustles” sein.</p>
<h2 id="toc-avinash-k-dixit-barry-j-nalebuff-spieltheorie-fr-einsteiger">Avinash K. Dixit / Barry J. Nalebuff: Spieltheorie für Einsteiger</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3791012398&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;margin-top:3px;margin-right:9px;float:left;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Nalebuffs und Dixits Klassiker der Spieltheorie ist bei einem breiten Publikum auf Anklang gestoßen: Mathematiker, Wahrscheinlichkeitstheoretiker, Strategen und Spieler haben das Werk gelesen, das jedem Interessierten ohne großes Vorwissen die manchmal verblüffende Welt der Spieltheorie nahebringt. Der Untertitel <strong>Strategisches Know-How für Gewinner</strong> verrät einiges über den Claim: viele Entscheidung des täglichen Lebens können mit Hilfe der Spieltheorie analysiert werden, Ziel ist immer, das günstigste Exit-Szenario (entweder für den Spieler selbst oder für alle Beteiligten) zu finden. Das wohl bekannteste Beispiel ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma" rel="nofollow" class="liwikipedia">Gefangenendilemma</a>. Das Problem der Spieltheorie besteht kurz gesagt darin, dass sich das “richtige” Leben meist nicht auf binäre Idealfälle reduzieren lässt und die Spieltheorie bei komplexen, mehrstufigen Entscheidungen keine Out-of-the-Box Lösungen anbietet. Aber um das logische Denken zu schulen und manche Situationen besser analysieren zu können, kann eine Lektüre dieses recht flockig geschriebenen Büchleins keineswegs schaden.</p>
<h2 id="toc-susan-spector-stanford-wong-the-complete-idiots-guide-to-gambling-like-a-pro">Susan Spector / Stanford Wong: The Complete Idiot’s Guide to Gambling like a Pro</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=0028611020&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;margin-top:3px;margin-right:9px;float:left;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Zu meiner Entschuldigung: ich kaufe mir höchstens Dummy-Bücher, aber doch keine Complete-Idiot-Guys… irgendwo stößt das Selbstbild schließlich an seine Grenzen. Nein, ich habe dieses schlaue Büchlein aus Restbeständen von Lion.cc erhalten, die kurz vor dem endgültigen Ende an die MitarbeiterInnen verteilt wurden. Es gibt bessere Poker-, Roulette-, Blackjack– und Co-Bücher, aber dieser englischsprachige Guide verschafft allen Casino-TouristInnen, die sich nur mal kurz am Spieltisch umschauen wollen, die nötigen Grundkenntnisse über so gut wie alle gängigen und populären Glücksspiele. Anmerkungen über Gewinnchancen und Ausschüttungsquoten werden Lotterie-Junkies vermutlich nicht vom Mitspielen abhalten — wer sich aber immer schon mal drüber geärgert hat, dass er Casino-Szenen in Hollywood Filmen nur bedingt folgen kann, findet hier die passende Nachhilfe.</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=282483" class="liexternal">Würfel 4</a> von wilhei / Pixelio</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Schach spielen mit Kater Rob</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/schach-spielen-mit-kater-rob/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 11:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Katzen wissen alles übers Schachspielen - zumindest trifft auf den Protagonisten von Edda Obernosterers erstem Buch über das Spiel der Könige zu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/katerrob.jpg" alt="katerrob Schach spielen mit Kater Rob" title="katerrob spielt schach" width="150" height="175" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Edda Obernosterer, eine Schulkollegin aus wilden Lienzer Volksschul– und Gymnasialzeiten, war schon in frühester Jugend sehr dem Spiel der Könige außergewöhnlich zugetan. Nun hat die Juristin ihr erstes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> veröffentlicht — und das hat nix mit Paragraphen, dafür aber umso mehr mit Bauern, Springern und Läufern zu tun: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3850932249?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3850932249" class="liexternal">Kater Rob spielt Schach</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3850932249" width="1" height="1" border="0" alt=" Schach spielen mit Kater Rob" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Schach spielen mit Kater Rob" /> richtet sich an den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schach/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schach">Schach</a>–Nachwuchs; der Untertitel des Buches lautet: “Eine Schachnovelle der besonderen Art und gleichzeitig ein Schachlehrbuch für kleine und große Interessierte”. Ich hab mit der Autorin ein kurzes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> über ihr Erstlingswerk geführt — Schachfans sollten auf jeden Fall einen Blick auf Kater Rob werfen. Trotz Age of Conan! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Schach spielen mit Kater Rob" class='wp-smiley' title="Schach spielen mit Kater Rob" /> </p>
<p><span style="font-size:18px;">datenschmutz:</span> Wann hast du begonnen, aktiv Schach zu spielen?<br />
<span style="font-size:18px;">Edda Obernosterer:</span> Im Kindergarten, noch bevor ich Lesen und Schreiben konnte.</p>
<p><span style="font-size:18px;">?:</span> Worin liegt für dich der Reiz des Spiels?<br />
<span style="font-size:18px;">!:</span> Zum einen braucht man keinerlei besondere Voraussetzungen. Jedermann jeden Alters kann das Schachspielen erlernen.  Einfache Regeln zu Beginn — für eine Spezialisierung sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt.<br />
Das Spiel ist generationenverbindend. Der Großvater kann sich dadurch mit seinem Enkel stundenlang beschäftigen, auch unabhängig von körperlichen Gebrechen.</p>
<p><span style="font-size:18px;">?:</span> Was hat dich bewogen, ein Schachbuch speziell für Kinder zu schreiben?<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3850932249&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;border:1px solid gray;margin-top:3px;margin-right:9px;float:left;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><span style="font-size:18px;">!:</span> Schachspielen erlernt man meist im Rahmen der Familie. Ich wollte den Zugang zum Spiel bzw. das Interesse daran auch für Kinder eröffnen, deren Eltern nicht Schachspielen können. Im Rahmen des Schulschachs oder eines Schachklubs können die Kinder das Spiel jederzeit sportlich weiterentwickeln.  </p>
<p><span style="font-size:18px;">?:</span> Glaubst du, dass im Zeitalter von World of Warcraft &amp; Co. “analoges” Schachspielen dennoch weiterhin beliebt bleibt?<br />
<span style="font-size:18px;">!:</span> Auf jeden Fall. Zwischenmenschliche Kommunikation wird man nicht abschalten können. Auch ist es lustiger, Figuren mit den eigenen Händen anzugreifen als virtuell Schlachten zu schlagen.</p>
<p><span style="font-size:18px;">?:</span> Welche Tipps würdest du jemandem geben, der mit dem  Schachspielen beginnen will?<br />
<span style="font-size:18px;">!:</span> Zu allererst mein Buch erstehen und anschließend einen Schachklub in der Nähe des Wohnortes aufsuchen. Dort erfährt man viel Wissenswertes in kürzester Zeit, ohne  hochwissenschaftliche Schachbücher mühevoll studieren zu müssen.</p>
<p><span style="font-size:18px;">?:</span> Eignen sich die Lektionen von Kater Rob auch für Erwachsene?<br />
<span style="font-size:18px;">!:</span> Ja, sicherlich. Auch zum Vorlesen. Das Buch ist übersichtlich, witzig gestaltet. Für Schachspieler ein Liebhaberstück und für Nicht-Schachspieler mit Nachholbedarf regelrecht ein Muss <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Schach spielen mit Kater Rob" class='wp-smiley' title="Schach spielen mit Kater Rob" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Tripwolf-Beta seit heute online</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 10:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute steht die Social Reise-Community Tripwolf der interessierten Öffentlichkeit als Beta-Version zur Verfügung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/tripwolfbeta.jpg" alt="tripwolfbeta Tripwolf Beta seit heute online" title="tripwolfbeta" width="150" height="91" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Anfang Mai habe ich via datenschmutz 33 <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-05/wenn-der-tripwolf-ruft/" class="liinternal">Alpha-Invites für Tripwolf</a> vergeben, seit heute ist die Public Beta offiziell online: wer einen näheren Blick auf die Social <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> für Fernweh-Fans werfen will, kann sich entweder einen Account registrieren oder mit sich mit dem bestehenden Facebook-Login anmelden. Außerdem gibt’s zum Launch content-technisch eine frohe Botschaft: der reisende Wolf kooperiert mit MairDumont, einem der größten Verlagshäuser für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/reisefuehrer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reiseführer">Reiseführer</a>.</p>
<p>Erreichbar ist die Seite ab sofort unter <a href="http://www.tripwolf.de" class="liexternal">tripwolf.de</a>, <a href="http://www.tripwolf.at" class="liexternal">.at</a> und <a href="http://www.tripwolf.ch" class="liexternal">.ch</a>. Mit dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unified-login/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unified Login">unified Login</a> via Facebook gab’s bei mir allerdings noch Probleme, weil der Redirect auf die .com-Domain führt, wo keine Login-Buttons auftauchen. Abgesehen von derlei Detailproblemen weist die Community bereits ein umfangreiches Inhalts-Portfolio auf. Als wahre-Content-Goldgrube könnte sich natürlich die Zusammenarbeit mit MairDumont entpuppen: diese Kooperation finde ich besonders spannend, weil erstmals ein bedeutender <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlag">Verlag</a> — in diesem Fall der europäische Marktführer bei Reiseführern — auf kollektiv generierten Content als Mehrwert setzt, anstatt die Konkurrenz durchs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> als Bedrohung zum empfinden. So heißt es in der Pressemeldung:</p>
<blockquote><p>Bei MairDumont ist man vom – im wahrsten Sinne des Wortes – wegweisenden Konzept von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tripwolf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tripwolf">tripwolf</a> überzeugt: “Die intelligente Kombination unseres Expertenwissens mit den Erfahrungen tausender Reisender ist für uns die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a>”, sagt Verlegerin Stephanie Mair-Huydts. “Mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tripwolf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tripwolf">tripwolf</a> nützen wir alle<br />
Vorteile von Internet und Web 2.0.”</p></blockquote>
<p>Auf der Prioritätenliste des von der Markus Wagners i5invest finanzierten Unternehmens stehen für die nächsten Monaten die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/integration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Integration">Integration</a> von Flug– und Hotelbuchungen, an einer iPhone Version wird bereits gearbeitet. Mehrere hundert “Tripgurus” haben bereits Tipps für ihre Städte abgegeben: neue User müssen also keineswegs befürchten, ein leere Community vorzufinden. Ich denke, dass tripwolf mit MairDumont Rückenwind zu einer Wiener Web 2.0 Erfolgsstories werden könnte — Lust auf wundersame und unbekannte Länder macht die Seite jedenfalls jetzt schon!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wenn Gott im Loch wohnt + Datum</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 06:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gott, der einem Loch wohnt, kann unmöglich irren. Genauso wenig wie das österreichische Printmagazin Datum, die Seiten der Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/datumlogo.jpg" alt="datumlogo Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" title="datumlogo" width="150" height="65" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Zum Geburtstag hab ich von Anja ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datum">Datum</a>–Abo bekommen: gute Gelegenheit, Klaus Stimeders Magazin endlich mal über den grünen Klee zu loben. Seit der ersten Ausgabe verfolge ich das ambitionierteste aller österreichischen Printprojekte mit wachsender Begeisterung: inhaltlich, optisch und haptisch ein Hochgenuss, habe ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datum">Datum</a> bislang sporadisch gekauft oder in der Schönen Perle (dazu demnächst mehr) gelesen. Zukünftig wird nicht nur jede Ausgabe pünktlich im Briefkasten landen, ich habe heute auch bereits meine Geschenks-Abo Prämie erhalten.</p>
<p>Und zwar das Comic–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3707602427?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3707602427" class="liexternal">Der Lochgott</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3707602427" width="1" height="1" border="0" alt=" Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" /> vom großartigen Rudolf III. Klein. Wer, wenn nicht ein in einem Loch wohnender Gott könnte der Maxime vom “Kein-Abbild-machen” und so besser gehorchen als das unsichtbare allmächtige Wesen im Loch? Dass die zeichnerischen Anforderungen zur Darstellung des Gotteshauses respektive –lochs nicht besonders hoch sind, tut der offiziellen Bobo-Bibel keinen Abbruch. Endlich ein würdiges Buch für den Hausaltar; ich hab’s heute Nachmittag quasi in einem Satz verschlungen. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>Sind wir der Fels, auf dem du deine Kirche baust?<br />
Nicht so ganz — ihr seid der Emmentaler, in den ich meine Löcher bohre!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.datum.at/" class="liexternal">Datum</a> kann übrigens auch online abonnieren — möge das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> unter den österreichischen Print-Laserdiscs weiterhin journalistische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/poesie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Poesie">Poesie</a> verbreiten.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Medientheorie-Buchtipps im Doppelpack</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 06:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern präsentierten Eva Tinsobin und Thomas Schindl ihre neu erschienen Bücher über Kino und Apparatusdebatte respektive den Spatial Turn in den Medienwissenschaften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/kinoapparat.jpg" alt="kinoapparat Medientheorie Buchtipps im Doppelpack" title="kinoapparat" width="150" height="86" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Gestern wurden in der Cafeteria der Akademie der Bildenden Künste in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> zwei Bücher vorgestellt, die sich mit spezifischen Aspekten der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medientheorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medientheorie">Medientheorie</a> des 20. Jahrhunderts befassen. Meine ehemalige medianexus-Kollegen Eva Tinsobin hat ihre Dissertation im Verlag Werner Hülsbusch veröffentlicht: “Das Kino als Apparat. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medientheorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medientheorie">Medientheorie</a> und Medientechnikim Spiegel der Apparatusdebatte” vorgestellt. Im gleichen Verlag erschien dieser Tage Thomas Schindls “Räume des Medialen. Zum spatial turn in den Kulturwissenschaften und Medientheorien”.</p>
<p>Eva, die als freie Autorin und Redakteurin unter anderem für Die Presse arbeitet, beschäftigt sich mit der Verhältnis von Technik und Massenmedien:</p>
<blockquote><p>Welchen Anteil nimmt die Technik in Fragen der Medialität ein? Bereits im Frankreich der frühen 1970er Jahre eine brisante Frage, wo Marcelin Pleynet, Jean-Louis Baudry und Jean-Louis Comolli den Kino-Apparat losgelöst von seinem Inhalt Film als Apparat zur Vermittlung bürgerlicher Ideologien erkennen und die Apparatusdebatte begründen. Heute ist die Apparatusdebatte weitgehend in Vergessenheit geraten und doch in aktuelle Medientheorien eingeflossen. Deshalb wirft das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> folgende Fragen auf: </p>
<ul>
<li>Was geschah nach dem Ende der Apparatusdebatte 1986?</li>
<li>Inwieweit beeinflusste sie spätere medien– und techniktheoretische Diskurse?</li>
<li>Ist sie in aktuellen Medientheorien zu finden?</li>
<li>Handelt es sich um ein Relikt oder um einen Ansatz mit Diskussionspotenzial?</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Thomas Schindl behandelt den Umgang der Sozialwissenschaften mit dem ausgedehnten Phänomen Raum. (Sorry, dieser Kalauer war wirklich nicht vermeidbar.)</p>
<blockquote><p>Ob nun als spatial turn, topographical turn oder topological turn — seit einiger Zeit wird Raum wieder vermehrt zu einem zentralen Thema von Kulturwissenschaften gemacht. Einen besonderen Stellenwert nehmen diesbezüglich die Auseinandersetzungen mit unterschiedlich ausgeprägten Formen von Räumlichkeit im medientheoretischen Diskurs ein.</p>
<p>Für die Medienwissenschaften stellt Raum eine grundlegende medienästhetische Kategorie dar, deren Brisanz gerade aus dem Versuch entsteht, die individuelle Erfahrbarkeit von Wirklichkeit am kollektiven Umgang mit Wissen und Information dingfest zu machen. </p>
<p>Dabei erscheint die Ausgangslage zunächst keinesfalls eindeutig: Seit jeher besteht eine wesentliche Funktion von Medien und Kommunikation darin, Raum zu überwinden, während sie zugleich stets neue Räume technischer Vermittlung, sozialer Interaktion und kultureller Praxis entstehen lassen (z. B. im Cyberspace, aber auch in Gestalt ökonomischer und kultureller Globalisierung).</p>
<p>Die vorliegende Arbeit versucht wesentliche medientheoretische Positionen zu rekonstruieren, die in der gegenwärtigen Debatte zum Tragen kommen. Raum wird dabei nicht nur als ein ästhetischer Begriff im Schnittfeld von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> und Technik angesiedelt, sondern auch im Hinblick auf Geografie, Ökonomie und Politik entworfen.</p></blockquote>
<p>Einleitende Worte zur Präsentation, die ich Pecha-Kucha-Night-bedingt (sehr spannend fand ich den Vortrag über <a href="http://www.picidae.net/" class="liexternal">Picidae</a>, demnächst mehr) versäumte, sprach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frank-hartmann/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frank Hartmann">Frank Hartmann</a> — ich bin gespannt auf die beiden Bücher, die auch schon bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a> gelistet sind:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3940317187?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3940317187" class="liexternal">Das Kino als Apparat: Medientheorie und Medientechnik im Spiegel der Apparatusdebatte</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3940317187" width="1" height="1" border="0" alt=" Medientheorie Buchtipps im Doppelpack" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Medientheorie Buchtipps im Doppelpack" /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3940317136?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3940317136" class="liexternal">Räume des Medialen: Zum spatial turn in Kulturwissenschaften und Medientheorien</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3940317136" width="1" height="1" border="0" alt=" Medientheorie Buchtipps im Doppelpack" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Medientheorie Buchtipps im Doppelpack" /></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Buchempfehlung: Mario Fischer — Website Boosting</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-05/buchempfehlung-mario-fischer-website-boosting/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 06:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rezensenten schrieben, dass Fischers Buch zum Thema SEO und Online-Marketing das Potential zum Standardwerk hätte - dem kann ich nach eingehender Lektüre nicht widersprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuellsten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–Infos findet man naturgemäß online — trotzdem erspart ein kompetentes Kompendium vor allen EinsteigerInnen jede Menge Googeleien und allfällige Irrwege. Marios Fischers “Webseite Boosting”, erschien bei mitp, erspart dem Käufer jegliche Schwafeleien und fasst auf 450 Seiten knackig und leicht verständlich zusammen, was Sache ist.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3826615867&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;margin-top:3px;margin-right:9px;margin-bottom:2px;float:left;border:1px solid gray;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Ohne übermäßig polemisch werden zu wollen: gerade im e-Commerce Bereich sind Bücher, deren Inhalt mehr verrät als der Untertitel, eher rar gesät. Außerdem gelingt es wenigen AutorInnen, die komplexe Materie aus Technologie, Vertrieb und gesundem Menschenverstand so zu präsentieren, dass weder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a> noch Praxis zu kurz kommen. Ein gelungenes SEO-Buch muss beide Seiten der Medaille präsentieren, denn so etwas wie eine Punkt-für-Punkt Checkliste gibt es nicht, zu sehr unterscheiden sich die einzelnen Werbestrategien je nach Themengebiet, Budget und langfristiger Strategie. Um die Vermarktung der eigenen Web-Aktivitäten sinnvoll planen und Online-Marketing Kosten seriös einschätzen zu können, ist ein gewisses Grundverständnis der Google’schen Funktionsweise ebenso unterlässlich wie Kenntnis der technologischen Möglichkeiten und Grenzen. Dass in einem SEO-Lehrbuch auch Praxis-Tipps nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst — und in beiden Bereichen weiß Mario Fischers Kompendium zu überzeugen.</p>
<p>Nach einer allgemeinen Einleitung, in der die Spezifika das viralen Marketing erklärt und essentielle Konzepte erläutert werden, klopft der Autor gängige Tools wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/newsletter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Newsletter">Newsletter</a>, RSS-Feeds, Weblogs etc. auf ihre Marketing-Tauglichkeit ab. Im Suchmaschinen-Teil erklärt Fischer dann sowohl die Essentials zu bezahlter Werbung als auch die wesentlichen Erfolgsfaktoren und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a>–Quellen. Technologisches Hintergrundwissen und die die Vorstellung zahlreicher Tools runden dieses Kapitel ab. Der dritte Teil widmet sich dem “Steuern von Besucherströmen” und enthält wertvolle komprimierte Erkenntnisse aus dem Bereich conversion-optimierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">Usability</a>. Im abschließenden Abschnitt geht’s um die Auswertung der ganzen Bemühungen mit Hilfe dienstbarer digitaler Geister wie Analytics; Punkt-für-Punkt Checklisten sorgen dafür, dass auch wirklich an jedem Schräubchen gedreht wird.</p>
<p>Wer selbst im Bereich SEO/Viral Marketing arbeitet, wird dem Autor hohe Sachkenntnis bestätigen. Zwar kann kein Buch die laufende Recherche ersparen, schließlich ist das Netz ein Medium in rasantem Wandel. Als Unterlage im didaktischen Bereich oder als Einstieg in ein komplexes Thema kann ich <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826615867?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3826615867" rel="nofollow" class="liexternal">Website Boosting. Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Webseiten-Marketing</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3826615867" width="1" height="1" border="0" alt=" Buchempfehlung: Mario Fischer   Website Boosting" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Buchempfehlung: Mario Fischer   Website Boosting" /> allerdings uneingeschränkt empfehlen: von Treppen in den Google-Olymp bis hin zu den Stolperfallen am Weg zum Online-Reichtum bietet Mario Fischers Buch einen tollen Einstieg — die dreißig Euros sind gut investierte Kohle.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Als tagesaktuelle Info-Ergänzung zum Buch betreibt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mario-fischer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mario Fischer">Mario Fischer</a> auch ein <a href="http://www.website-boosting.de/blog/" class="liexternal">Blog</a>, in dem er sich mit für jeden Webworker spannenden Fragen wie <a href="http://www.website-boosting.de/blog/2008-05-02/warum_werden_webseiten_nicht_getestet.html" class="liexternal">Warum werden Webseiten nicht getestet?</a> oder mit Themen wie dem sagenumwobenen <a href="http://www.website-boosting.de/blog/2008-01-08/hat_google_einen_neuen_algorithmus.html" class="liexternal">Google Algorithmus</a> bzw. dem <a href="http://www.website-boosting.de/blog/2007-11-16/pagerank_ist_unwichtig_ach_ja.html" class="liexternal">Stellenwert des Pagerank</a> befasst; das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> hatte ich bisher übersehen, bin soeben durch den untenstehenden Kommentar des Autors drauf aufmerksam geworden; und der Feed (leider nicht im Volltext verfügbar) ist soeben in meinem Reader gelandet.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>medianet Guide 2008 in the making</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 04:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Demnächst veröffentlicht medianet den hauseigenen media Guide 2008 - wer ein paar Tausender übrig hat, kann eine Anzeige buchen, Blogger bleiben allerdings außen vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Ein Guide, sie zu instruieren, sie alle zu finden, die Conversions in die Höhe zu treiben und Kunden zu binden,” oder, anders gesagt: der medianet Guide 2008 wird bald erschienen gewesen sein. Wer die Kleinigkeit von 2.4k oder 3.4k Euros übrig hat, darf sich schon mal eine Doppelseite reservieren.</p>
<p>Bestellt werden kann <a href="http://www.medianet.at/network/firminfo.php?id=&#038;package=2&#038;top=1" class="liexternal">hier</a>, ein free Placement gibt’s nicht, also sind schon mal sämtliche typischen 1-Mann-Unternehmungen und Blogs völlig ausgeschlossen. Die spielen aber in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Szene eine gravierende Rolle, doch im Mediaguide bleiben die — für .at Verhältnisse “big” players — garantiert unter sich:</p>
<blockquote><p>Der umfassende Überblick über alle relevanten Branchen unserer Zielgruppen. Sie finden rasch die wichtigsten Informationen, um bei Ihrer täglichen Arbeit einen Schritt weiter zu sein. Von Experten für Profis. Das Jahresprodukt von medianet. Auch dieses Jahr erweitern wir das Informationsspektrum unseres Guides 2008 wieder um die Leading MediaBase Austria von Qualiant. Damit können Sie alle relevanten Mediadaten der wichtigsten österreichischen Print-Titel und elektronischen praktisch und einfach nach lesen und vergleichen.</p></blockquote>
<p>Das Modell des <a href="http://www.werbeplanung.at/view.aspx?id=6" class="liexternal">Werbeplanung.at Guides</a> finde ich da wesentlich sinnvoller; in die Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a> eintragen kann sich jede/r, Geld einwerfen muss man lediglich für eine Premium-Platzierung — das garantiert ein wesentlich unverzerrteres Bild und bevorzugt nicht systematisch Agenturen mit großem Auftragsvolumen: </p>
<blockquote><p>Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbeplanung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbeplanung">Werbeplanung</a>.at:Guide 2008 listet die 450 wichtigsten buchbaren Online-Werbeträger und die 250 relevanten New-Media-Agenturen Österreichs. Eine Themenindizierung macht schnelles Finden der gewünschten Websites oder Agenturen möglich. Weiters bringen wir einen Überblick über die buchbaren Angebote im E-Mail–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> und deren Dienstleister sowie Suchmaschinen– und Affiliate–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>.</p></blockquote>
<p>Dort sind mittlerweile übrigens auch einige Blogs vertreten, darunter <a href="http://www.werbeplanung.at/showMedia_949.aspx" class="liexternal">ds</a>. Von unparteiisch kann also <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-02/werbeplanung-2008-erhaeltlich-ab-3-maerz/" class="liinternal">keine Rede</a> sein, zumal ich im diesjährigen Werbeplanung.at Guide noch dazu einen Beitrag über <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-02/at-spezifisch-im-netz-werben/" class="liinternal">österreich-spezifische Online-Werbung</a> geschrieben habe. Aber dennoch: eine öffentliche Datenbank mit Qualitätskontrolle generiert einen starken <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/longtail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Longtail">Longtail</a>–Mehrwert, während eine reine Premium-Publikation wohl vergleichsweise wenig Überraschungen ans grelle Tageslicht zerren dürfte.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Werbeplanung 2008: erhältlich ab 3. März</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 12:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Guide für alle Online-Werber erscheint am 3. März in Printform in der 2008er Ausgabe. Er bietet die komplette Übersicht über den State of Austrian Online Marketing - auf datenschmutz gibt's ein exklusives Vorab-pdf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Leistungsschau der österreichischen Online-Marketing Szene ist soweit fertig gestellt und in Druck. Ab 29. Februar gibt’s die Online Version zum Download, am 3. März gibt’s die Printpublikation. Der Inhalt sind Zahlen-Daten-Fakten auf 150 Seiten — sowie einige Fachbeiträge.</p>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/02/werbeplanung.gif' alt="werbeplanung Werbeplanung 2008: erhältlich ab 3. März" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Werbeplanung 2008: erhältlich ab 3. März" />Ich hab über <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-02/at-spezifisch-im-netz-werben/" class="liinternal">österreichspezifische Online-Werbung</a> geschrieben, Kollege <a href="http://www.helge.at" class="liexternal">Helge</a> ist ebenfalls mit an Bord, auf die weiteren Texte bin ich gespannt. Einige Inhalte werden sicherlich für Kontroversen sorgen, vor allem das Agenturranking — außerdem finden Einsteiger eine Übersicht über die Klickraten gängiger Werbemittel. Und in punkto SEO kann ich mich der Meinung der Experten nur anschließen:</p>
<blockquote><p>Die Fachleute sehen übrigens Suchmaschinen-Marketing als das Thema für heuer. Dem tragen wir mit der Rubrik “Search” Rechnung. Last, but not least — unser Herz — Sie finden die Eckdaten der wichtigsten Online-Medien Österreichs ab Seite 45 und der 250 New-Media-Agenturen, sortiert nach ihren Fachgebieten.</p></blockquote>
<p>Das Handbuch dient sozusagen als Übersichtstool für alle Werbe– und Marketing Budgetverwalter, die Geld ausgeben wollen und sich vorher einen Überblick über Effizienz und Marktangebot verschaffen wollen. Ich bin wie gesagt sehr neugierig, vor allem aufs Ranking:</p>
<blockquote><p>Eine andere dunkle Ecke des Online-Marketings ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> nach der Qualität der Umsetzungspartner. Wir haben mit Unterstützung von Integral die Auftraggeber gebeten, ihre Agenturen zu bewerten. Das Ergebnis, wer die besten Agenturen Österreichs sind, unterscheidet sich wesentlich von den Reihungen nach Größe oder Umsatz anderer Fachmedien.</p></blockquote>
<p>Und hier für alle datenschmutz-LeserInnen ein extrem exklusives Goodie — File under Vorabdruck. Im pdf gibt’s eine Story über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Start-Ups aus .at, Dieter Rappold spricht im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> über Web 2.0 Trial-and-Error und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/helge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Helge">Helge</a> erklärt, warum Viral Marketing nicht bloß aus lustigen Filmchen besteht. Et voila, enjoy!</p>
<hr />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/downloads/werbeplanung.pdf" class="lipdf">Werbeplanung: Start-Ups aus Österreich</a>   <small>[pdf-Format, rechte Maustaste und “speichern unter”]</small></p>
<hr />
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>matrix-Special: Geschenke für Geeks</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-12/matrix-special-geschenke-fuer-geeks/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 13:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der matrix-Weihnachts-Sendung plauderten Marion Breitschopf, Michael Vesely und Ritchie Pettauer über empfehlenswerte Bücher und Gadgets mit hoher Geschenkstauglichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag war ich zu Besuch im Studio bei <a href="http://futurezone.orf.at/tipps/stories/242921/" rel="nofollow" class="liexternal">Wolfang Ritschl</a>, um gemeinsam mit <a href="http://mediaclan.at/mb.html" class="liexternal">Marion Breitschopf</a> und <a href="http://www.mvesely.at/" class="liexternal">Michael Wesely</a> ein paar Vorschläge zum Thema <a href="http://futurezone.orf.at/tipps/stories/242921/" rel="nofollow" class="liexternal">Geschenke für Geeks</a> zu machen. Jede/r von uns stellte ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> und ein Gadget vor — ausgestrahlt wird die Sendung heute Abend um 22:30 auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oe1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ö1">Ö1</a>.</p>
<p>Michael sprach über<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1903517303?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1903517303" class="liexternal">The Decadent Handbook for the Modern Libertine</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1903517303" width="1" height="1" border="0" alt=" matrix Special: Geschenke für Geeks" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="matrix Special: Geschenke für Geeks" /> und seine neue Küchenmaschine (Der Herr Kollege ist mir da einen beträchtlichen Schritt voraus, denn während ich mich kulinarisch noch in der Welt des Salzigen aufhalten, bäckt und patissieriert Michael: und dies erfordert bekanntlich mehr Präzision als der gute alte Tofubraten.), Marion hatte einige Beispiel aus <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257065639?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3257065639" class="liexternal">Wer bin ich? 777 indiskrete Fragen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3257065639" width="1" height="1" border="0" alt=" matrix Special: Geschenke für Geeks" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="matrix Special: Geschenke für Geeks" /> vorbereitet und ihren Video-iPod ins Studio mitgebracht. Schlechte Zeiten für uneinige DVB-H Konsortien, die sich schneller bilden und re-gruppieren als Allianzen in Risiko.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3896702149&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=4A748A&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Was Bücher betrifft, war ich in diesem Jahr nicht besonders aktuell und hab sehr wenig 2007er Publikationen offline gelesen… also hab ich gleich ein wenig weiter zurückgegriffen und stellvertretend für das Gesamtwerk ein Buch meines großen intellektuellen Helden vorgestellt: In <strong>Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners</strong> diskutiert der deutsche Wissenschaftsjournalist mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/heinz-von-foerster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heinz von Foerster">Heinz von Foerster</a> dessen zentrale Thesen zu Wahrnehmung, Kybernethik (yup, mit “h”) und Konstruktivismus: eine hervorragender, leicht zugänglicher, wahnsinnig unterhaltsamer, unglaublich anregender und zum 1000fachen Wiederlesen geeigneter Einstieg in die Welt eines der konsequentesten und humorvollsten Denker des vergangenen Jahrhunderts: ein ideales Geschenk eben.</p>
<p>Schwieriger war’s mit dem Gadgetto, denn da hab ich ein Überdosierungs-Problem: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">danke</a> diverser Techie-Journalisten und Mobilfunk-Jobs hab ich im Lauf der letzten Jahre eine Überdosis abbekommen… und ich mag meinen (non-Apple) mp3-Player, ich schätz die Tastatur an meinem Handy, aber das sind nun mal Alltagsgegenstände ohne den typischen Gadget-Shinyness Faktor. Mir fiel einfach kein geniales, bugfreies Teil ein, für das ich mit gutem Gewissen Werbung machen wollte — bis ich auf die Idee kam, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> mit ein wenig Phantasie ja auch gadgetuös sein könnte… also hab ich <a href="http://www.wordpress.org" class="liwp">WordPress vorgestellt</a>, denn damit arbeite ich in der Tat jeden Tag, und gerade die Detaillösungen dieser genialen Blog-Software gefallen mir ganz hervorragend. Ich hab dann auch für die FuZo einen Beitrag über <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/243219/" rel="nofollow" class="liexternal">WordPress als Weihnachtsgeschenk</a> geschrieben und darin erklärt, was mir an “Dexter” (so der Codename der aktuellen Version 2.3.1) so gut gefällt.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Vortrag von Anton Tantner: Seelen und Häuser ordnen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 10:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 10. Oktober 2007; 18:00 bis 20:00. ] Die Geschichte der Hausnummerierung ist eng verbunden mit den ersten Versuchen einer quantitativen Erfassung der Bevölkerung: Anton Tantner über ein Großprojekt der Habsburgermonarchie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">10. Oktober 2007</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:00</td></tr></table><p>Anton Tantner publiziert im Rahmen der “Wiener Schriften zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a> der Neuzeit” seine Dissertation <strong>Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen. Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie</strong> und lädt im Oktober zur Buchpräsentation an die Uni <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>.</p>
<p><strong>Ort:</strong> Hauptgebaeude der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/universitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Universität">Universität</a> Wien, Hörsaal 45 (rechter Seitenfluegel, 2.Stock, gegenueber dem Eingang zum Institut für Geschichte)</p>
<p>Es kursiert das Gerücht, dass im Anschluss an den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> mehrere Gläschen Wein die Runde machen werden, sicher ist indessen, dass sensationelle, bislang unveröffentliche Aufnahmen von — tatataaaa — Hausnummern gezeigt werden! Und zwar von sonlchen, die seinerzeit die Nummer 1 verpasst bekamen. Einleitende Worte spricht Edith Saurer, kommentiert wird das Geschehen anschließend von Wolfgang Pircher.</p>
<blockquote><p>Im Zentrum des Bands steht die Einführung der Hausnummerierung und “Seelenkonskription” — das heißt einer Volkszählung — in den westlichen Provinzen der Habsburgermonarchie in den Jahren 1770–1772; monatelang durchstreiften damals Beamte und Militärs die Dörfer, Märkte und Städte, zogen von Haus zu Haus, befragten die darin wohnenden Subjekte und trugen ihre Angaben in Tabellen ein, was nicht ohne Probleme vor sich ging.<br />
Am Beginn der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/praesentation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Präsentation">Präsentation</a> geht der Autor auf die Vorgeschichte dieser Aktion ein, behandelt die bereits im 17. Jahrhundert einsetzenden so genannten “Judenkonskriptionen”, die Erfassung der Protestanten und Protestantinnen im Zuge der Gegenreformation sowie die “policeylichen” Hausbeschreibungen zum Zwecke der Bekämpfung der Bettlerinnen und Bettler.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Beiträge für monochrom Jahrbuch 2008 gesucht!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 07:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Johannes Grenzfurthner]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 15. September 2007; ] monochrom sammelt gerade Beiträg für das kommende Jahrbuch. Wer zum bedeutungsschwangeren Konvolut aus allem beitragen möchte, ist herzlichst dazu eingeladen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">15. September 2007</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/monochrom.gif' alt="monochrom Beiträge für monochrom Jahrbuch 2008 gesucht!" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Beiträge für monochrom Jahrbuch 2008 gesucht!" />Finally! Meine Lieblings Medienkunstgruppe hat einen Call for Papers für das regelmäßigste Printmagazin der Welt raus gejagt. Und Sie, werte Leser, haben noch bis zum 15. September Zeit für Einreichungen: ob Skizze auf Klopapier, auf Goldplatten geätztes 3D-Foto oder Kriminalroman: Format, Umfang und Thema bleibt ganz dem Beiträger überlassen. Und weil ein Schwerpunkt wie immer auf dem Thema “Rezensionen” liegt, hab ich zur Abwechslung mal kein Produkt der Popkulturindustrie, sondern einen html-Tag rezensiert.</p>
<p>Auf die 2008er Ausgabe des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a> MagazinBuches freue ich mich jetzt schon — als ich ’95 nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> kam, um mein Studium zu beginnen, war die damals aktuelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a>–Printausgabe (zumindest in meiner verklärten Erinnerung) das erste denkwürdige Stück bedruckten Papiers, das mir in der Bundeshauptstadt in die Hände fiel. Wenn ich mich recht entsinne, lernte ich damals Johannes Grenzfurthner im Rahmen einer Spoken Word Convention kennen… und in den folgenden Jahren die Projekte von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a> lieben. Hier der <strong>Call for everything</strong>:</p>
<blockquote><p>We are looking for articles, essays, graphics, cartoons, cut-up stuff for the next multi-issue of our non-commercial <a href="http://www.monochrom.at/mono/" class="liexternal">yearbook series “monochrom”</a>. We’ll publish the entire book in English, a fact that might be highly interesting for many monolingual Angloamerican folks.<br />
There is no maximum or minimum length for articles or essays. There is no general topic whatsoever. You write about things you find interesting. Or boring. Your text could be about radical constructivism. Or fish and chips. Or hacking your toilet. Or blowing up Mercury. Or HTML. Or Mormon theology and Battlestar Galactica. You’ll find your topic!<br />
A big section of the publication will be dedicated to reviews. And we review everything. Want to review a certain medieval war? Or arctic sea protozoans? Laws of nature? Climate zones? Ways to die? Lava streams? <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a> headers? Demonstrations? Sumerian gods? Neon feelings? A crisis? The different types of snow in Stephen King novels? Book shelves in porn movies? Kosher hot dogs? Axiology? Sperm? Johann Sebastian Bach? German officers in American movies who shout “Schweinerei”? Russian oil pumps? Calvinistic prayers? Trash cans in Kansas and/or Lithuania? Anal <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sex/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sex">sex</a>? The Northwest as an ontological entity? Perfect! Go on!<br />
So, please send your suggestions or finished works to mono AT monochrom.at<br />
Deadline is September 15, 2007.<br />
Preferred format for text files: RTF files. Preferred format for graphics: Greyscale JPEGs, maximum quality, 300 dpi. Please don’t forget to mention your name and snailmail address.<br />
We hope we’ll be able to publish monochrom #26–34 in spring 2008.</p></blockquote>
<p>Wie erwähnt, konnte ich mir eine kleine Kontribution nicht versagen — ich wollte schon immer mal Teil des strikt schwarz-weißen Mono-Printoversums sein. (Die deutschsprachige Version folgt weiter unten).</p>
<h2 id="toc-review-div-a-tag-sans-attributes">Review: div — A tag sans attributes</h2>
<p>In recent years, the div tag has had to face an ever increasing number of fans among coders, as it enables them to split a site into different so-called sections. Some claim that it is even possible to completely hide some of these content sections — or, more precisely to deliberately hide them from human users or search engines. Thanks to the div tag is has become possible to publish a site which looks like a scientific analysis of Greek literature to Google, while the human user gets surfed plenty sexy phone numbers. Or vice versa.<br />
It’s no surprise that the div Tag goes by many nicknames: some call it a container, some shout block-element in his virtual face, but the div tag doesn’t care, as he doesn’t bring any attributes whatsoever into play. Except for a single one: the situationist artist amongst blocklevel-elements inherently forces a line break. In the light of these circumstances the following lines published by mediaevent.de start to make sense all of a frightening sudden: “The div a tag is an especially exciting construction in HTML. It structures the content of other elements that fit together logically and get highlighted optically.“<br />
If you’ve seen a div-tag once, you’re not likely to forget the excitement and almost sexual stimulation the “Viagra among html tags” causes in code-savvy developers: a bit more structuring ontology and a little less attributes is zeitgeisty enough for source codes as well as T-shirts.</p>
<h2 id="toc-div-der-tag-tg-ohne-eigenschaften">div — Der Tag [tääg] ohne Eigenschaften</h2>
<p>Der div-Tag ist unter html CodiererInnen recht beliebt, weil er eine Unterteilung der Seite in verschiedene sogenannte Sections erlaubt. Manche sagen, man kann in Kombination mit css Stylesheets in div-tags Inhalte sogar unsichtbar unterbringen, zumindest für Menschen. So wäre eine Seite, von der Google glaubt, sie handle von griechischer Literatur, die aber in Wahrheit Sextelefonnummern aus dem Spätabendfernsehen bewirbt, ohne div Tag nur sehr viel schwieriger bis gar nicht realisierbar.<br />
Die Spitznamen des Tags sind vielfältig: manche nennen ihn Container, anderen sagen Blockelement, aber das kümmert den div-Tag wenig: er bringt von sich aus nämlich keine weiteren Eigenschaften whatsoever ein, mit Ausnahme einer einzigen: Der Situationist unter den Blocklevel-Auszeichnungselementen fungiert immanent als Zeilenumbruch. Kein Wunder, dass mediaevent.de schreibt: “Das div-Tag ist ein besonders aufregendes Konstrukt in HTML. Es strukturiert den Inhalt anderer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/elemente/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elemente">Elemente</a>, die logisch zusammengehören und optisch herausgestellt werden.” Wer den div-Tag schon einmal live gesehen hat, wird die Aufregung sofort verstehen: ein bisschen mehr strukturierende Ontologie und ein wenig weniger Eigenschaften stünden vielen anderen Tags ebenfalls gut zu Gesicht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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